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New York Run – New York City Marathon


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Bald ist es wieder soweit! Am 3. November 2013 startet der bekannteste, der schönste und einer der anstrengendsten Marathons der Welt. Wer einmal dabei war, der kann sicher von einem aussergewöhnlichen Erlebnis berichten. Wir waren in 2007 und 2009 in New York, um in den Häuserschluchten dieser Megastadt zu laufen. Nachfolgende Schilderung des "New York Run 2009" soll Euch motivieren, mindestens interessieren:

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Ab 4 Uhr war an schlafen nicht mehr zu denken. Den Wake-up-call hätten wir uns sparen können, aber man weiß ja nie. Heute Nacht wurde zudem auf Sommerzeit umgestellt, also war es praktisch schon 5 Uhr morgens. Noch knapp 6 Stunden bis zum Start. Runter in die Lobby, wo schon viele Läufer Nägel kauend sitzen, um Kaffee zu holen. Der war schon mal nicht schlecht.

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Um 6 Uhr hat uns Nancy mit ihrem Bus gen Staten Island gezittert. Mann, war die nervös und nachdem ganz New York voller Busse ist, ging es ab und an knapp her. Aber sie macht mich nervös diese Frau, kann nicht mal den Lenker ruhig halten und hat sich auch noch bedankt, wenn die noch stehenden Busfahrer ihre Tür schlossen, damit Nancy besser vorbeizittern konnte. Gutmenschen nennt man diese Leute wohl, - ich hätte die eher zusammengeschi..en.

Das Wetter ist bewölkt und wie angekündigt regnet es leicht und immer wieder. Als wir an der Verrazano Bridge ankommen ist Stau, die Busse müssen eingereiht werden. Das ist gut, denn wir können trotz des verhangenen Himmels die Skyline von Manhattan bestens ausmachen. Dort ist unser Ziel - Mensch ist das weit weg ;-) Das ist aber auch schlecht, wenn man unbedingt zum P.... muss. Der Kaffee drückt und ich war schon davor auszusteigen, als die nervöse Nancy ganz ruhig darauf hinweist, dass hinten im Bus eine Toilette ist. Ich liebe sie, die Nancy!

Es ist das gleiche tolle Gefühl wie vor zwei Jahren, als uns die Helfer mit einem herzlichen und lautstarken "Welcome to the New York City Marathon" begrüßen. Man kommt sich fast vor wie ein Profi, aber da dürften gut zwei Stunden Laufzeit dazwischen liegen.

Die Wiesen sind nass und innerhalb kurzer Zeit haben die Menschenmassen Matsch daraus gemacht. Wir platzieren uns an einer Straße und harren der Dinge auf unseren mitgebrachten Sitzkissen. Die Regenschirme, die wir uns gekauft haben, haben wir Gott sei Dank nicht mehr gebraucht.

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Eine Stunde vor unserem Start geben wir unsere Säcke mit Kleidung am UPS-Truck ab. Nachdem ich ja eigentlich eine andere Startgruppe habe, ist das schon mal ein organisatorisches Problem. Zwei UPS'ler gefragt, zwei unterschiedliche Aussagen. Ich habe dann meinen Plastikbeutel in den von der Monika gepackt und schon war's gut. In der Hoffnung, dass ich meine Kleidung am Ziel wieder bekomme, auch ohne dass Monika dabei ist, habe ich mir mal ihre Startummer auf einem 20-Dollar-Schein notiert.

Warme Sachen bleiben bei diesem Wetter selbstverständlich bis zum Start am Körper, aber man muss sie halt dann wegschmeißen. Und so haben die Leute Kleidung an, die noch Tage vorher als Malerkleidung osä. fungierten. Sieht manchmal ganz lustig aus. Und dann gibt es die Harten, die schon in der kurzen Hose und im Läufer-Shirt Stunden vorher umhergeistern und deren Haut im wahrsten Sinne des Wortes der einer gerupften Gans ähnelt. Meistens Italiener, versteht sich!

Tausende Dixie-Klos, Zelte, die schon voll sind und Menschen, Menschen, soweit das Auge reicht. 42.000 Teilnehmer warten auf den Start, der heuer in sogenannten Wellen (Waves) erfolgt. Ich starte mit Monika in der blauen Gruppe, Welle 3, Scheune, respektive Startblock F. Die Leute sind noch gut drauf. Das wird sich spätestens nach 30 Kilometer ändern, bei den meisten jedenfalls.

Eine halbe Stunde vor dem Start machen wir uns auf den Weg zu unserer Scheune, der Amerikaner bezeichnet es als Corral, was wohl zutreffender ist, denn es ist nichts anderes, als ein eingezäunter Bereich mit menschlichen Tieren.

10.20 Uhr: Peng! Aber bis zur Startlinie ist's noch ein paar hundert Meter. Es geht langsam voran und irgendwann wird aus dem Gestöpsel dann ein Lauf. Wir überqueren die Startlinie und das GPS wird gedrückt. Man will ja wissen, wie viel man denn in Summe läuft. Aber vor allen Dingen die Pace ist interessant. Also nicht zu schnell angehen.

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Die Verrazano Narrows Bridge hat dann gleich mal eine gewaltige Steigung. Was macht der Körper, er bewegt sich durchaus motiviert vorwärts. Nicht schneller werden, auch wenn es ginge. Langsam angehen, man hat noch genug Zeit, das Letzte aus seinem Körper rauszuholen. Also Step by Step und die Kulisse genießen. Die Leute kreischen (noch) und sind gut drauf. Es ist einfach herrlich! In Brooklyn die Steigerung. Bands spielen tolle Musik, - von HardRock bis Gospel alles dabei. Menschenmassen am Straßenrand trotz des nicht so guten Wetters, - es hat so um die 10 Grad Celsius.

Nach 3 Meilen (und dann jede Meile) die erste Getränkestation: Wasser und Gatorade. Wasser tut's, ein paar kleine Schlucke. Und weiter geht's. Die Kraft treibt mich an, ich bin eigentlich gut drauf, muss mich aber immer wieder zurück nehmen. Die ersten 5 Kilometer knapp über 30 Minuten. Das ist eigentlich zu schnell (für mein Alter), aber man kann fast nichts machen, denn das Adrenalin treibt einen stetig voran. Bei Kilometer 15 merke ich die ersten Verschleißerscheinungen, aber nichts Ernsthaftes, so dass auch die nächste Brücke bei Kilometer 21 locker gemeistert wird. Ich bleibe bei meinem 30 Minuten-plusX-Schnitt auf die 5 Kilometer. Bei Kilometer 25 beginnen leichte Schmerzen in den Oberschenkeln und ich befürchte, dass ich zu schnell angegangen bin.

Ich schließe mich nun der Pace-Frau an, die ein Schild mit 4 Stunden 30 hochhält. Sie motiviert die Mitreisenden mit lautstarker Anfeuerung und Vorträgen über Atmung und Laufverhalten. Selbst bei krassen Steigungen hört sie nicht auf. Interessant! Und ich halte noch locker mit. Aber nachdem ich mich meiner damaligen Ausstiegsmarke von 19 Meilen nähere, kommt schon ein wenig die Angst auf. Jetzt kommt der Mann mit dem Hammer, wie die Marathoner alle wissen. Ab Kilometer 30 wird's ernst. Die Oberschenkel schmerzen nicht mehr, sie beginnen zu brennen.

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Noch 12 Kilometer, ich denke zurück an das Training. Das dürfte doch ein Klacks sein. Ist es auch, aber nicht, wenn man vorher schon 30 in den Beinen hat. Die Anfeuerungsrufe am Straßenrand nehmen kein Ende. Die 1st Avenue auch nicht und so wird ein "You are looking good" immer mehr zum Ärgernis. Halt doch mal deine Klappe! Ich weiß, dass ich nicht mehr gut aussehe.

Ich beginne ab Kilometer 35 statisch zu laufen. Einen Schritt vor dem anderen. Ausgefeilte Technik - an nichts mehr denkend - nur noch ankommen. Es geht noch voran. 2 Kilometer vor dem Ziel wird mir schlecht. Ich könnte kotzen, - aber es käme eh nur Wasser, vielleicht ein bisschen gelbes Gatorade, also lasse ich es bleiben. 800 Meter vor dem Ziel: Eigentlich nur noch 2 Stadion-Runden, - ich könnte mich hinlegen und schlafen. "You're almost there" - Leck mich am A.... Es wird nochmals hügelig, aber jetzt ist's auch schon egal. Nur der Wille zählt, ich zieh' das durch. Das Ziel in greifbarer Nähe, nur noch ein paar Meter. Reiß die Hände hoch, damit das Zielfoto auch was wird. Ist mir jetzt auch egal - der letzte Schritt! I did it! Wahnsinniges Gefühl, fast stärker wie der Schmerz und die Erschöpfung. Und dann ist alles vorbei, es wird subjektiv ruhig!

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If I can make it there, I'll make it anywhere ...

Medaille, hässlich, aber meine Alufolie tut gut. Mir ist trotzdem kalt. Aber für ein Foto reicht's noch. Und dann anstellen bis zum UPS-Truck. Gott sei Dank bekommt man etwas zu essen und zu trinken, das richtet mich einigermaßen wieder auf. Am Wegesrand ein paar Mageninhalte und die Sanis betreuen den Ein- oder die Andere.

20 Minuten später bin ich am UPS-Truck. Natürlich gab's Ärger. Dann wollte er mir gleich das Gepäck von Monika mitgeben. Aber gut, ich war dann froh, als ich lange Hosen und eine warme Jacke anhatte. Nur noch raus aus dem Central Park. Und an der sogenannten Reunion Area habe ich mir gleich mal eine Zigarette gegönnt. Die Leute waren nicht böse, sondern lächelten einem alten Süchtling mitleidig entgegen. No more sport today!

Als ich rund eine Meile bis zur sogenannten Tavern on the green gegangen bin, hatte ich tatsächlich das Glück, ein Taxi zu finden. Monika hat leider Pech gehabt und musste bis zum Hotel laufen (1 Stunde und 15 Minuten brauchte sie vom Zieleinlauf bis zum Hotel). Die Arme! Aber wir haben es geschafft und sind stolz. Es war ein einzigartiges Erlebnis.

Kritik ist jedoch angebracht: Nachdem 7.000 Teilnehmer mehr als in 2007 am Start waren, hat sich das bei dem neu konzipierten Wellenstart nicht groß bemerkbar gemacht. Aber auf der Piste waren einfach zu viele Läufer unterwegs. Es war zu eng auf den Straßen! Macht nicht den Fehler, dass der Kommerz diese einzigartige Laufveranstaltung zu Grunde richtet. Es wäre schade!

Frisch geduscht, jedoch weiterhin behindert, habe ich mich runter auf die Straßen gequält, um in einem Restaurant, Maloneys & Porcelli, das selbstverständlich direkt neben dem Hotel liegt, einen Tisch zu reservieren. Eine Flasche Wein! Das Filet Mignon war auch fantastisch. Wir haben geschlafen wie die Murmeltiere. Ein einzigartiger Tag, der uns noch in manchen Träumen verfolgen wird, ist vorbei.

Den kompletten Bericht inklusive Trainingstagebuch, sowie den Bericht von 2007 uvm. findet Ihr hier

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Fritz, soll ich euch schon mal fuer den 21.4. anmelden...?

too late, aber danke. Boston haben wir versucht zu bekommen, aber geht eh nur noch über Qualifikationszeit und die schaff ich nicht mehr ... Wir laufen in gut drei Wochen Ffm und im Frühjahr Düsseldorf

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Viel Erfolg in Frankfurt. Ist ja auch riesig. Seid ihr da schon mal mit gelaufen?

von unterwegs :-)

Hallo Heike,

nein, Ffm. stand noch nicht auf dem Programm. Bisher haben wir MUC (mehrmals, da Heimat), NYC (2 mal), Dresden und Wien.

Boston, London, Chicago, Paris und Tokio und natürlich SFO wären noch auf der Wunschliste. Aber die ersten beiden sind inzwischen unerreichbar, denn man bekommt als Normalsterblicher keine Startnummer, da hilft nicht mal Geld. Chicago und Paris fangen auch schon damit an, dass eine normale Anmeldung nichts mehr hilft und bei allen großen Runs ist das m.E. sowieso nur eine Frage der Zeit. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass wenn ich mich beim Geldausgeben schon anstrengen oder anstehen muss, dann lasse ich es lieber bleiben.

Jetzt schauen wir mal, wie lange das Leben reicht ... ;-)

keep running Heike!

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Da habt ihr ja schon einiges gelaufen. Wir sind immer noch auf dem Halbmarathon-Level. Würde zwar auch gerne mal einen Marathon laufen aber nach jedem halben, frage ich mich, wie ich das nochmal schaffen soll :blink:

von unterwegs :-)

Die Frage ändert sich nicht, also los!

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Hi Fritz,

deinen Bericht vom NY-Marathon habe ich schon vor langer Zeit begeistert gelesen. Dort mal zu laufen ist auch ein großer Traum von mir, wer weiß ob es vielleicht irgendwann mal klappt. Bei mir hat es bislang "nur" für zwei Starts in Hannover und Köln gereicht, aber das soll nicht das Ende sein.

@Heike: Als ich HM gelaufen bin, habe ich mir die gleiche Frage gestellt. Wer HM laufen kann, kann aber auch die ganze Runde laufen! Ich habe letztes Jahr auf Sylt einen 33km Lauf gemacht und war am Ende völlig fertig. Da dachte ich auch, dass ich 9 weitere km nicht geschafft hätte. Wenn du am Start weißt, dass du 42km statt 21 laufen musst, dann schaffst du das auch. Es ist reine Kopfsache. Vielleicht ist noch ein bisschen mehr Training erforderlich. :winki:

Beste Grüße

Sebastian

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Objektiv gesehen, ist ein Marathon das Doppelte von einem Halbmarathon. Aber leider gibt es da noch zusätzlich ein "klitzekleines" Hinderness, das die Anstrengung potenziert:

Kopf und Wille sind wichtig und bei einem Hobbyläufer wohl das Einzige, an was er sich die letzten Kilometer halten kann. Denn richtig hart wird es, was man bei einem Halbmarathon überhaupt nicht hat, wenn der Körper irgendwann zwischen 30 und 35 Kilometer, je nach Kostitution, auf die Fettverbrennung umstellt, da die Kohlehydrate ausgehen. Das kostet immens Kraft und der Körper hat zu tun, dass er die benötigten Mengen an Sauerstoff noch bekommt. Natürlich kann und muss man Kohlehydrate während des Laufes nachführen, aber so viel wie benötigt geht nicht bzw. kaum.

Die Marathoner sprechen vom "Mann mit dem Hammer", man läuft im wahrsten Sinne des Wortes "vor die Wand". Und das ist für mich zumindest immer das negativste Erlebnis. Und das muß der Körper, aber auch die Psyche, üben, d.h., dass das mit Abstand Wichtigste beim Marathontraining sind die langen Läufe jenseits der 30 km.

Ich habe am Sonntag meine letzten langen Lauf, aber nur 21,752641 Meilen ;-)

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Irgendwann werde ich das bestimmt in Angriff nehmen. Wir haben uns jetzt erstmal wieder für die Winterlaufserie in Duisburg angemeldet (10, 15 und 21,1 km). Das ist für mich schon wieder eine Herausforderung, nachdem ich die letzten 4 Wochen ohne laufen und mit viel Essen verbracht habe ;)

von unterwegs :-)

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Wer noch Lust hat: Der NYC Marathon 2007

Die Tage in New York

1. November 2007

Endlich beginnt die Endphase dieser Kraft- und Zeitanstrengung! Bereits am Gate sind sie alle da, die Marathon-Menschen. Sie haben das gleiche Ziel und sind doch ganz anders als wir. Sie sind mit Müsliriegel bewaffnet, sie haben Jacken an, auf denen eindeutig zu lesen ist, wo sie herkommen (Sirmione, Bologna, ...) und was sie in drei Tagen vor haben (NYC Marathon - Team Germany). Sie kommen in Turnschuhen und Trainingsanzügen ... die Raucherbox am Gate ist verwaist (ähm, nicht ganz) ... es ist ein ganz neues Flugerlebnis ;-).

Um 11.15 Uhr sollten wir eigentlich starten, aber erstens liegt der Flughafen in München in einer dicken Nebelsuppe und zweitens müssen wir noch auf einen Zubringerflug warten. Der Airbus A340-300 ist zur Hälfte mit italienischen Marathonern belegt. Die Lautstärke ist typisch, beeindruckend und nicht zu glauben. Und natürlich dauert es, bis jeder seinen Platz hat. Die Italiener bringen eine Hektik in diesen Flieger; andauernd sollen noch Plätze getauscht werden.

Um 12 Uhr starten wir endlich und es liegen 8,5 Stunden mit diesen Supersportlern vor uns. Die Maschine war unheimlich laut, offensichtlich hat sie sich den Insassen angepasst. Pünktlich um 15.30 Uhr Ortszeit landen wir am John F. Kennedy Airport.

Die Immigration dauerte 30 Minuten und die Taxifahrt zum Hotel, die durchaus mit einer Geisterbahnfahrt vergleichbar war, weitere 45 Minuten. Normalerweise schafft das Taxi die Strecke vom JFK bis Manhattan in 25 Minuten, aber wir waren natürlich im feinsten Berufsverkehr unterwegs. 45 USD plus 4,50 USD Brücken-Toll, das ist der aktuelle Preis.

Das Abendessen im Hotel war ganz ok, der Preis weniger. Insgesamt muss ich feststellen, dass das Palace Hotel ein sehr schönes und sehr gutes Hotel ist. Etwas laut war es trotzdem in der Nacht. Und ich dachte immer, dass es die Italiener waren, die das Hupen erfunden haben.

2. November 2007

Wir haben uns vorgenommen, den Zeitunterschied wegen der paar Tage möglichst zu ignorieren. So sind wir natürlich früh wach, lesen, betrachten New York von unserem Hotelzimmerfenster aus und als der Tag anbricht, freuen wir uns auf die ersten Eier. An der 46ten Straße, zwischen 5. und 6. Avenue, ist ein kleiner Italiener, NINOS, der absolut empfehlenswert ist.

Gut gestärkt marschieren wir zur Marathon Messe im Jacob Javits Convention Center, 11th Ave. @ 35th St.. Wir haben gelesen, dass man mit 2 - 3 Stunden Wartezeit rechnen muss, bis man seine Startnummer bekommt. Aber alles war so gut organisiert, dass wir nach 15 Minuten das begehrte Teil in Händen hielten. Dann wurde der Marathonmarkt leer gekauft. Alles, was man so nicht braucht, aber bei dem Dollarkurs ;-) einfach haben muss! Also irgendwie fühle ich mich zwischen all den Läufern wie ein Fremdkörper; die sehen alle gleich aus: lang, dürr, fehlende Haare und was an Haaren noch da ist, ist kurz rasiert. Bin irgendwie das Gegenteil ...

B + S ist ein riesiges Fotogeschäft an der 34th @ 9th (Danke Christian für den Tipp). Hier habe ich mir ein Canon-Objektiv gekauft, das ungefähr in USD genau soviel kostete, wie bei uns in Euro. D.h., gute 40 % günstiger - schon ein echtes Schnäppchen.

Zum Sightseeing bleibt keine Zeit! Wir marschieren zurück ins Hotel, legen unsere Einkäufe ab und brechen erneut auf, um bei der Kick-off Veranstaltung dabei zu sein. Normalerweise machen wir so organisierte Reisen ja nicht und Veranstaltungen dieser Art bringen in der Regel sowieso nichts. Nachdem aber Dr. Thomas Wessinghage (5.000 Meter Europameister 1982, 22 x Deutscher Meister, Weltcupsieger, aktuelle Deutsche Rekorde über 1.500m und 2.000m) einen Vortrag hält, gehen wir in das Pacha (46th, 11 Ave.), normalerweise ein Nachtclub.

Wessinghage erklärt was man machen und unterlassen sollte. Er referiert, wie schwer die Strecke ist und dass es nicht möglich ist, hier seine Bestzeit zu laufen. Dann spricht noch ein gewisser Jörg Bunert, der den NY Marathon schon zum 22. Mal läuft. Es ist ganz interessant, gleichwohl nur Theorie! Auch Elton, der Komiker von Pro7, war da und hat ein paar unpassende Worte in den Raum geschmissen ;-) Nach zwei Stunden war dann Schluss.

Wir stapfen erneut zurück zum Hotel und beschließen, zum Burger Joint zu gehen. Hier soll es angeblich die besten Burger der Stadt geben. Leider war nicht beschrieben, dass es sich hierbei um eine Würstlbude handelt, die total voll war. Jedoch nicht weit davon (57th/6th Ave.) haben wir das Rue 57 entdeckt. Das Essen war sehr gut und nicht überteuert.

Heute Nacht sollen die Ausläufer des Hurrikans Noel, der in der Karibik elende Verwüstungen angerichtet hat, New York erreichen und deshalb soll es morgen windig werden und regnen.

3. November 2007

Es gilt, - nur noch ein Tag. Wir stellen uns die Frage, wie wir jetzt mit unseren Verletzungen umgehen sollen. Irgendwie müssten wir uns bewegen, einlaufen. Andererseits könnte das bereits das Ende sein. Pünktlich um 7 Uhr sind wir im hoteleigenen Fitness Center auf dem Laufband. Zögerlich beginnen wir die Trainingseinheit und es kommt, wie es kommen musste. Die Verletzungen sind nach wie vor da. Eigentlich war das klar, aber die Hoffnung war eine andere. Wie auch immer, keine guten Voraussetzungen für morgen und die Psyche kommt auch nicht gut dabei weg.

Wir sind wieder an einem Punkt angelangt, wo man sich schon fragt, warum man sich das antut. Die Gefahr, dass etwas passiert, das diesen Lauf gefährdet, ist permanent da und sie ist nicht gering. Und das nervt ohne Ende. Es war dann schon so, dass ich Leuten ausgewichen bin, die nur ein wenig gehustet haben. Aber all diese Anstrengungen sind obsolet, unsere Verletzungen sind nicht zu negieren. Wir beschließen darauf zu pfeifen und freuen uns auf den morgigen Start. Die innere Handbremse jedoch bleibt angezogen ... sie ist beim besten Willen nicht zu lösen. Da kann man sich noch so viele positive Gedanken machen.

Heute finden noch zwei Laufveranstaltungen statt. Zum einen ist der International Friedship Run, er beginnt an der UN und endet nach 3 Meilen an der 6. Avenue. Das ist mehr eine Spaßveranstaltung, jeder rennt mit komischen Hüten und Fahnen durch die Gegend. Zum anderen sind heute im Central Park die US Trials im Marathon, also die Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele in Peking 2008. Dabei kommt es zum Supergau. Der 28 Jahre alte Ryan Shay war nach nur neun Kilometern zusammengebrochen und wenig später im Krankenhaus gestorben.

Dort wo der Friendship-Lauf an der 6. Avenue endet, ist das Astro-Cafe. Wir frühstücken in diesem ziemlich engen Ambiente. Die Eier waren schon ok, aber die Preise waren doppelt so hoch als beim gestrigen Frühstück. Ärgerlich, aber vielleicht sollte man vorher die Speisekarte lesen, gell!

Wir gehen shoppen, keine ideale Vorbereitung für morgen, aber jetzt ist's auch schon egal. Weit oben an der 73th Street ist ein North Face Store, dann weiter zu Bloomingdales, zu Coach und dann wollten wir noch zu Abercrombie. Aber hier stehen die Leute an, um in den Laden reinzukommen - Blockabfertigung sozusagen, da machen wir wirklich nicht mit! Die 5th Avenue ist sowieso dermaßen überlaufen, dass es keinen Spaß mehr macht, hier entlang zu schlendern. Noch kurz zu Saks, aber die Preise passen absolut nicht zu uns, die haben ja einen Vogel.

Als wir zurück in unserem Hotel sind, merken wir, dass Medikamente ausgehen. So müssen wir nochmals los. Dann werden alle Vorbereitungen für morgen abgeschlossen. Der Chip kommt an den Schuh, die Startnummer ans Trikot. Alles wird fein säuberlich platziert, damit morgen früh das zumindest nicht schief geht.

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Zum Abendessen haben wir uns einen Italiener ausgesucht, der gut und günstig sein soll - Angels Ristorante an der 1st Avenue @ 62th Street. Das Essen war wirklich gut und reichlich, die Nudeln waren perfekt. Und obwohl eine Flasche Wein am Vorabend eines Marathons nun wahrlich nicht die richtige Vorbereitung ist, war er auch gut, - den Wein meine ich. Fazit: Der Laden ist absolut empfehlenswert, aber man sollte unbedingt reservieren, denn viel Platz ist hier nicht.

Der Lauf

4. November 2007

Ziemlich genau vor einem Jahr haben wir begonnen, uns auf diesen Tag zu freuen, uns physisch und psychisch darauf vorzubereiten. Und doch ist nun alles ganz anders als gedacht. Die Erwartungshaltung ist durch die Verletzungen auf dem Nullpunkt und leider trübt das auch die Vorfreude ein wenig.

Um 4.45 Uhr klingelt der Wecker, aber wir waren natürlich schon vorher wach. Treffpunkt war 5.45 Uhr in der Hotellobby und der Bus holte uns dann pünktlich um 6.00 Uhr vor dem Hotel ab. Nachdem heute Nacht die Uhren auf Winterzeit umgestellt wurden, haben wir noch eine Stunde gewonnen. Wir fühlen uns fit!

Die Straßen New Yorks sind mit hunderten von Bussen bevölkert, die 38.000 Läufer an den Start zur Verrazano Narrows Bridge bringen. Genauer gesagt ins Startgelände des Fort Wadsworth auf Staten Island. Als wir uns mit dem Bus der Verrazano Bridge nähern, geht die Sonne auf. Weit hinten, also genauer gesagt gute 40 km entfernt, werden die Wolkenkratzer Manhattans von dem rot leuchtenden Feuerball angewärmt. Ein strahlend schöner Spätherbsttag beginnt.

Welcome to the New York Marathon schallt es uns bereits mehrfach entgegen, als wir unsern Bus verlassen. Man kommt sich vor wie ein Profisportler. Die Helfer sind gut gelaunt und feuern einen jetzt schon an. Hier kommt das Extrovertierte der Amerikaner sehr positiv rüber. Und das wird den ganzen Tag anhalten, obwohl die subjektiven Empfindungen darüber anders werden!

Hier ist wirklich alles sehr gut organisiert, was ja eigentlich nicht die Stärke der Amerikaner ist. Nirgends Warte- oder Anstehzeiten. Es gibt Kaffee (war nicht so schlecht), Wasser, Bagels, Gatorade. Was will das Läuferherz mehr.

Jetzt sind es noch gut drei Stunden bis zum Start. Wir suchen unseren Startnummernblock und richten uns ein. Die New York Times dient uns als Sitzunterlage. Frisch ist es noch, aber wir sind warm eingepackt. Die Kleidung, die man am Ziel wieder braucht, kann eine Stunde vor dem Start bei UPS abgegeben werden. Der Rest bleibt hier liegen und wird den New Yorker Obdachlosen spendiert - gute Sache finde ich, aber was macht ein Obdachloser mit meiner warmen Läuferhose!?

Die Verrazano Narrows Bridge steht im gleißenden Sonnenlicht und langsam beginnt sich der Tross in ihre Richtung zu bewegen. Wir sind noch auf dem Armeegelände, als der der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, um 10.10 Uhr Ortszeit den Startschuss für das Hauptfeld abfeuert. Ein Grölen geht durch die Menge. Die Stimmung ist einzigartig. Gut gelaunt marschieren tausende Sportler dem Start entgegen. Die Spitzengruppe dürfte inzwischen Brooklyn erreicht haben. Die Strecke liegt vor uns - es geht endlich los!

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Die Wolkenkratzer von Manhattan leuchten herüber, ziemlich nah und doch so fern, - dort müssen wir hin. Obwohl bereits die Verrazano Brücke eine gewaltige Steigung bedeutet, fällt dieser Berglauf kaum auf, so vollgepumpt mit Adrenalin ist man. Ich packe meinen Foto aus und bleibe ab und zu stehen, um die gewaltige Szenerie im Bild festzuhalten.

Nach der Brücke tauchen wir nach Brooklyn ein. Menschenmassen begleiten uns an der Strecke. Die stehen echt in 5er-Reihen und peitschen dich nach vorne. Nicht zu sehr forcieren war der Tipp. Immer ein Stück langsamer als man könnte. Leicht gesagt, aber bei der Stimmung ... die Anfangsmeilen vergehen wie im Flug. Aber es ist bereits eine gewaltige Gerade mit 7 Meilen Länge, die Fourth Avenue, die uns nach Downtown Brooklyn führt.

Ab der 3. Meile gibt es jede Meile Getränke (Gatorade und Wasser) und auch diese Leute, die für die Ausgabe verantwortlich sind, haben immer ein anfeuerndes Wort für einen parat. Das motiviert dermaßen, gleichwohl, aber dazu später, kann das auch als lästig empfunden werden, wenn man nämlich nicht mehr kann. Aber jetzt ist es einfach toll, - die Stimmung ist mit dem Marathon in München nicht zu vergleichen!

Meile für Meile nähern wir uns dem Ziel - tolle Blicke auf Manhattan -, aber es ist noch sehr, sehr weit. Vor allem die Brücken sind es, die einem die Kraft rauben. Als wir von Brooklyn nach Queens laufen beginnt ein weiterer Berglauf über die Pulaski Brücke. Hier ist Halbzeit! Knapp über zwei Stunden bin ich unterwegs, nicht sehr gut, aber aufgrund des Streckenprofils akzeptabel. Langsam spüre ich meine Beine, aber ich bin noch frohen Mutes ;-)

Dann kam das Judenviertel und dort war absolute Ruhe angesagt. Die haben sich wirklich weggedreht, vermutlich um nicht mit der schnöden Welt in Berührung zu kommen. Komische Typen, aber jeder wie er will.

Es geht durch Queens und wer die Serie King of Queens kennt, dem sei gesagt, dass in einer der vielen Lagerhallen, an dem die Stecke vorbei führt, Doug Heffernan gearbeitet hat ;-). Nach knapp 16 Meilen setzen wir nach Manhattan über. Die Queensboro Bridge überspannt Roosevelt Island und ich frage mich, warum die Dinger immer so hoch gebaut werden müssen. Ich gehe das erste Mal! Am Ende der Brücke biegt das Feld auf die First Avenue ein. Menschenmassen säumen den Weg, der sich schnurgerade über weitere 4 Meilen bis zum Harlem River hinzieht. Nicht eben, sondern sehr, sehr wellig.

Ich bin jetzt am Ende. Die Anfeuerungsrufe der Zuschauer verhallen im nichts, - und wenn ich sie registriere, dann sind sie lästig. Immer wieder muss ich gehen. Die Kondition wäre kein Problem, aber meine Beine wollen einfach nicht mehr. Die Schmerzen sind unerträglich. Ich versuche, mich zu dehnen, eine kleine Pause zu machen. Aber es hilft alles nichts. Nach Meile 19, also nach gut 30 km, beschließe ich schweren Herzens auszusteigen. Es ist vorbei, - schade! Diagnose: Zu viel Gewicht!

Humpelnd quäle ich mich zur 2nd Avenue, eine Zuschauerin hat Mitleid und schenkt mir ihr Gatorade, und suche ein Taxi. Nach rund 15 Minuten hat ein indischer Taxifahrer ein Einsehen und kutschiert mich zum Hotel.

Monika ist tapfer und meistert trotz unheimlicher Schmerzen auch die Reststrecke bis zum Central Park. Über die Willis Avenue Bridge und die Madison Avenue Bridge führt der Weg zur 5th Avenue. Immer wieder wird der Lauf zum Spaziergang, aber sie hält durch! Nach gut 25 Meilen erreicht sie den Central Park South und es sind nur noch ein paar Meter bis zu Ziel. Ein paar sehr harte Meter sind es, aber nach 26,2 Meilen hat sie es dann geschafft. Nach über 5 Stunden ist sie im Ziel. Sehr, sehr gut gemacht. Nach drei Wochen Trainingspause und bei der Verletzung, - einfach toll!

Monika schreibt: Das Gefühl, wenn man die Ziellinie überquert, kann man nicht beschreiben. Es ist einzigartig, genauso wie die Schmerzen! Am liebsten hätte ich mich sofort irgendwo hingelegt, aber man wurde weiter getrieben, Medaille empfangen, Fotospot, Versorgungsbeutel, Wärmefolie (es war eiskalt mittlerweile) und dann war ich noch 30 Minuten unterwegs bis zum meinem Truck Nummer 70, der fast am Ende der Schlange der UPS-Trucks stand. Ich musste praktisch den Central Park hoch bis zum 85ten Straße. Das war es aber dann auch noch nicht, denn der Weg führte ja wieder zurück. Also nochmals eine halbe Stunde marschieren. Am Central Park South habe ich dann endlich ein Taxi ergattert, das mich ins Hotel brachte. Gegen 17 Uhr, also 12 Stunden nach dem Aufstehen, war ich endlich zurück!

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Beinahe hätten wir uns im Central Park noch getroffen, denn ich bin nach dem Duschen zum Central Park geeiert und habe auch meine Sache geholt. Mein Bus war wirklich der allerletzte, Truck No. 71! Ich war insgesamt 2 Stunden unterwegs und wenn meine Brille nicht in dem Gepäck gewesen wäre, hätte ich es bleiben lassen bzw. hätte abgebrochen. Interessant war noch, dass Wessinghage auf dem Weg zu den UPS-Trucks vor mir ging. Der hatte absolut trockene Haare, kein Schweiß, keine Erschöpfung, - nichts zu bemerken - bemerkenswert!

Obwohl wir beide fix und foxi sind, haben wir unseren Plan noch durchgezogen und uns am Abend Rippen und einen Caesars bei Friday's gegönnt. Es war wie immer sehr gut und heute noch viel besser. Eine Schmerztablette beendet diesen einzigartigen Tag schlagartig!

So, - abschließend noch das offizielle Resultat:

Top Women 2007

1. Paula Radcliffe (GBR) 2:23:09

2. Gete Wami (ETH) 2:23:32

3. Jelena Prokopcuka (LAT) 2:26:13

9250. Monika Zehrer (GER) 5:10:39

Top Men 2007

1. Martin Lel (KEN) 2:09:04

2. Abderrahim Goumri (MAR) 2:09:16

3. Hendrick Ramaala (RSA) 2:11:25

5. November 2007

Heute waren wir um 5 Uhr wach, kein Wunder nach 9 Stunden Schlaf. Um 7 Uhr öffnete der Marathon-Markt an Tavern on the Green im Zielbereich. Es hieß, die Finisher-T-Shirts wären schnell vergriffen, also standen wir um 7 Uhr in der bereits gut gefüllten Reihe, um für Monika die wohl verdiente Trophäe zu erwerben. Eigentlich wollten wir nur ein T-Shirt kaufen, aber der Euro war schon wieder gestiegen, und so verlassen wir das Zelt mit zwei vollgepackten Tüten :-))))

Jetzt haben wir uns ein Frühstück verdient und nachdem das Rue 57 ziemlich in der Nähe war, haben wir dort eingecheckt. Gut war's! Zurück zum Hotel und schon mal die Koffer gepackt, bevor wir uns nochmals aufmachten, um am Times Square ein paar Mitbringsel zu besorgen. Dann haben wir es im Abercrombie versucht, aber sogar am frühen Montag morgen muss man anstehen, um ins Geschäft zu kommen. Wir waren nur kurz im Laden. Wir verlassen diesen lauten Ort. Überhaupt ist uns diese Stadt mittlerweile zu laut und zu hektisch. Es liegt wohl daran, dass wir schon zu oft hier waren und New York dadurch den großen Reiz verloren hat.

Um 12 Uhr verlassen wir unser Zimmer und waren mit dem Taxi in einer halben Stunde am Flughafen. Gott sei Dank hatte der Lufthansa-Schalter bereits geöffnet und so konnten wir gleich unsere Koffer loswerden und einchecken.

Zum Mittagessen ein kleiner Burger bei McDonalds - zugegeben, ich hatte zwei - und dann die Zeit bis 17 Uhr Boarding Time totgeschlagen. Der Heimflug war in knapp 7 Stunden erledigt, 2 - 3 Stunden davon (keiner weiß genau wie lange) haben wir dank Schlaftablette geschlafen.

Fazit

Es ist unbestritten ein einzigartiges Erlebnis in New York City, in dieser Mega-Stadt, einen Marathon zu laufen. Neben dem finanziellen Aufwand, ist aber auch die Vorbereitung immens. Diese Vorbereitung hat insbesondere das letzte halbe Jahr unser Leben beeinflusst. Ja, sie hat von unserem Leben sozusagen Besitz ergriffen. Auch der noch so kleine Schmerz, wo auch immer, hat sofort die Gedanken darauf fokussiert, dass das den Marathon gefährden könnte.

Ziele zu haben ist ein Muss. Gleichwohl muss der Aufwand, um sie zu erreichen, in einem vernünftigen Verhältnis dazu stehen, was er hier definitiv nicht tat.

01.02.2008: Wir sind in Wien angemeldet!

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