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Platybus

Nordwesten USA - Aug/Sept 2012

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Hallo Zusammen

Da ich letztes Jahr mal versprochen hatte einen Reisebericht zu schreiben und dies anscheinend immer noch gewünscht ist versuche ich es mal.. hab zwar gerade entdeckt, dass fincher auch vor kurzem gestartet ist.. aber falls es wirklich gewünscht ist starte ich auch noch. Evtl. ist es ja ganz lustig die ähnliche Route mit verschiedenen Eindrücken zu lesen...

Hoffentich weiss ich noch alles, ist ja doch schon eine Weile her. Die Fotos sind leider noch nicht bearbeitet.. hoffe euch gefallen sie trotzdem.

Dieses Jahr war alles etwas anderst als das Jahr davor ... wir waren nicht wie üblich zu zweit (d.h. meine bessere Hälfte und ich) unterwegs sondern wir hatten noch seine Eltern im Schlepptau. Die waren noch nie in den USA und schon gar nicht mit dem Mietwagen herumgereist ohne Reiseleitung. Etwas nervös standen Sie dann also am Flughafen in Zürich und waren bereit für das grosse Abenteuer. Die erste Aufregung folgte dann auch schon am Check-in. Wir hatten eine Flug über Vancouver nach Seattle gebucht - also eigentlich ganz normal. 3 von uns bekamen dann auch das Ticket für den Weiterflug aber nicht so Christophs Vater. Leider wusste auch die Person am Schalter nichts genaueres. Irgendwie war der Weiterflug für den Vater gesperrt und er müsse am Schalter in Vancouver vorsprechen.. :unsure: vorsprechen? Vielleicht sollte ich erwähnen, dass Christophs Vater ausser o.k. und "hey baby" kein Wort englisch spricht... also steigen wir mal in den Flieger Richtung Vancouver.. wird schon klappen.

Der Flug war sehr angenehm und so kamen wir dann gegen Abend pünktlich in Vancouver an. Dort hiess es nun Koffer abholen und einen Schalter suchen, den auch noch ein Ticket für Christophs Vater "ausspuckt". Eine nette Dame sah uns wohl an, dass wir etwas verlassen herumstanden und fragte auch gleich was wir suchen... kurz darauf standen wir dann vor einem Schalter der Air Canada und ohne Probleme gab es ein Weiterflugticket. Was der Grund war für diese unnötige Aufregung? Keine Ahnung.. wusste die Dame am Schalter auch nicht. So konnten wir nun die Immigration in Vancouver machen was genial war und schon standen wir 10 Minuten später bereits auf der anderen Seite und waren auf dem Weg zum Gate. Dort erfuhren wir dann, dass unser Flug über 1 Stunde Verspätung hatte.. naja..solange wir noch nach Seattle kommen? Unterdessen war 19 Uhr Ortszeit und wir waren doch schon etwas müde. So sassen wir dann im Abflugbereich und warteten und warteten. Irgendwann kam dann der Aufruf zum Flug doch noch und wir sassen kurz darauf im Flieger nach Seattle.. juhuu...

Um ca. 22:30 kamen wir dann in Seattle an und es hiess Gepäckband 16 --- also nichts wie los und wir stellten fest, dass dies das hinterste Band ist, dass nur möglich war.. also so ziemlich einmal quer durch das ganze Areal zu unserem Koffer... ziemlich müde kamen wir nach einem längeren Marsch dort an um festzustellen dass die Angabe falsch war und kurzerhand Nr. 16 auf Nr. 1 gewechselt wurde.. ja toll... also nochmals quer durch den Flughafen und da kamen dann endlich unsere Koffer.. zum Glück alle 4 hintereinander. Der Ausgang zum Shuttle zu Alamo war auch gleich in der Nähe und so waren wir dann ca. 15 Minuten später am Schalter von Alamo und erklärten den Herrn von Alamo geduldig, dass wir unser eigenes Navi haben, keine weitere Versicherung brauchen etc. und nur unser gebuchtes Auto möchten. Einen Full-Size SUV. Nein wir brauchen auch keinen Premium SUV .. unsere Koffer passen da auch so ganz gut rein... wir wollen doch nur unser bestelltes Auto. Irgendwann gab der Herr dann auf, nicht ohne uns nochmals sein Visitenkärtchen in die Hand zu drücken falls der Wagen dann doch zu klein sein sollte. Ich bat ihn nochmals wetierzugeben, dass wir gerne einen Tahoe hätten und er dies doch durchgeben sollte. Ich hörte nämlich, dass neben uns ein Pärchen auch nach einen Tahoe gefragt hatte.. wer war also schneller...

Wir packten dann unsere Koffer.. gingen los auf die Suche nach unserem Auto.. es gab in Seattle keine Choiceline sondern man musste sich an einen Mitarbeiter wenden, der einem dann das Auto übergab. Da stand auch schon ein Tahoe und wir stürmten darauf los... kurze Frage von mir.. dürfen wir den haben und schon hiess es "ja". Also Koffer rein.. und... hmmm... da stand doch das Pärchen vor uns und meinte.. das sei ihr Auto.. der am Schalter hätte dies vorreserviert. hmmm dumm gelaufen.. die waren wohl doch etwas schneller und so mussten wir unsere Koffer wieder rausnehmen.. naja wird ja schon noch ein anderes schönes grosses Auto geben.. nur leider standen da nur noch 2 kleiner "Full Size SUV" dort, die ich defintiv nicht wollte... und ich kann mühsam sein :sarcastic:

Ich schnappte mir also ein 10Dollar Schein und spazierte lächelnd zum Mitarbeiter und erklärte ihm dass wir auch gerne eine Tahoe hätten und wir zu 4. seien und die Eltern doch gerne etwas mehr Platz hätten und und und... irgendwann gab sich der Mitarbeiter geschlagen und erzählte er hätte noch einen Nissan Armada.. was auch immer das ist.. er meinte.. "you will love it".. ok.. also verschwand er um die Ecke und kam 5 Minuten später mit einem Schiff zurück.. ich weiss jetzt woher der Name Armada kommt... es war defintiv ein Schiff.. also alles rein (ui unsere Koffer wirkten da so klein in diesem Auto), Navi montieren und los ging es Richtung City Center.

War schon etwas gewöhnunsbedürftig so ein Schiff aber ich fand dass mein Freund dies ganz gut meisterte. Unterdessen war fast Mitternacht und bereits nach 10 Minuten schliefen die zwei "älteren" Reisebegleiter friedlich auf den hinteren Sitzen.

Wir fuhren direkt zum Hotel welches wir über Priceline gebucht hatten. Das Hyatt @ Olive 8. Wirklich sehr zu empfehlen. Wir gaben das Auto im Valet Parking ab und machten uns auf ins Zimmer. Wirklich sehr schön... aber der Hunger machte sich nun doch bemerkbar..nach einem kurzen Stopp im Subway lagen wir dann auch kurz darauf im Bett.... oh war das schön.......

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Bin auch gerne dabei. Ist doch interessant, eine ähnliche Tour aus unterschiedlichen Sichten miterleben zu dürfen.

Das war ja ein aufregender Hinflug. Zum Glück ist alles gut gegangen. Den Trick mit dem Auto muss ich mir mal merken :girl:

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Guest Ribanna

Hallo, bin auch sehr interessiert, an der Westküste sind wir nämlich von San Francicso bis nach San Diego runter gefahren, aber der Norden soll ja auch so schön sein!

Gut gemacht mit dem Auto, zu viert braucht man doch auch ein bisschen mehr Platz.

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Ha! Wir habe im selben Hotel gewohnt und auch am Abend fix und fertig den Subway gestürmt :D

Gesendet von meinem Nexus 7 mit Tapatalk 2

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Dann mach ich mal schnell weiter.... merke jetzt schon wie schwierig es ist alles wieder aus dem Kopf abzurufen...

Da wir erwarteten, dass wir aufgrund des Jetlags am nächsten Morgen eher früh wach sind hatten wir am Abend vorher schon abgmacht uns um 8 Uhr zu treffen um Seattle unsicher zu machen. Das ist der kleine Nachteil wenn man zu Viert reist. Man muss sich bereits am Abend vorher entscheiden wann man losziehen möchte und kann nicht mal spontan etwas früher oder später losgehen. Es stellte sich aber im Laufe der Reise eher als Vorteil heraus, da Christoph und ich eher Langschläfer sind und so gezwungen waren früh aus den Federn zu kommen. Also nun zurück zum 1. Morgen in Seattle. Gegen 5:20 erwachte ich weil jemand neben mir "herumnervöselete" wie wir Schweizer so schön sagen. Konnte ja nur meine bessere Hälfte sein. Er war schon richtig wach und konnte nicht mehr liegen bleiben.. also was macht man kurz vor halb 6? Christoph wollte Schwimmen gehen .. gemäss Hotelbeschrieb gab es ein Pool und ein Hot Pot. Auch ich sollte ich nicht davon verschont sein aber bereits vor halb 6? Da kam ich auf die gute Idee an der Reception anzurufen ob der Pool überhaupt schon offen sei - Glück gehabt ... er um 6 Uhr. Ich durfte also noch etwas liegen bleiben. Aber Punkt 6 musst ich dann daran glauben. Christoph konnte es nicht lassen und war total davon überzeugt, dass seine Eltern sicher auch schon wach sind und er wählte die interne Telefonnummer - und logischerweise holte er die zwei armen aus dem Tiefschlaf. Sie wollten auch nicht schwimmen gehen..

Also zogen wir los in den Pool und es war erstaunlicherweise richtig gemütlich und entspannend. Ein paar Runden drehen im Pool und danach noch in den Hot Pot. Der war aber doch schon etwas sehr hot.. danach gemütlich ins Zimmer und bereit machen für den Tag.

Wir spazierten dann zu Viert Richtung Pike Place Market. Zu Fuss war dies vom Hotel aus etwa 10 Minuten. Unterwegs sahen wir Polizisten auf Fahrrädern und bestaunten die schönen Häuser. Uns gefiel die Stadt auf Anhieb. Da es noch ziemlich früh war, hatten wir das Glück dass der Markt noch nicht überloffen war und wir konnen gemütlich hindurchschlendern und die unglaublich lecker aussehenden Früchte bestauen. Wir kauften zwei Riesenpfirsiche, die wir dann später geniessen wollten. Immer wieder durften wir von Kirschen kosten und die waren wirklich viel besser als bei uns. Vor allem viel grösser als bei uns!

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Nach einem ersten Spaziergang durch den Market wollten wir danach zum ersten Starbucks der USA. Wir beschlossen dann aber unser Frühstück bei einer kleinen Bäckerei/Café direkt in der Nähe des Starbucks zu geniessen. Gestärkt und munter gingen wir danach nochmals zum Market zurück mit der Hoffnung einen fliegenden Fisch zu sehen - für das Foto waren wir aber zu langsam.

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An diesem Morgen hatten wir strahlend blauen Himmel und es war bereits morgens um 9 schon richtig warm.

Wir beschlossen als nächstes zum Hafen runter und dort entlang zu spazieren. Dabei kamen wir auch an einem riesigen Feuerwehrauto vorbei mit einer Leiter. Sowas hatte ich bei uns auch nie gesehen.. also genauer anschauen. Per Zufall war gerade ein Feuerwehrmann im Auto und er fragte uns ob wir Lust hätten auf das Fahrzeug zu steigen, er würde auch ein Foto machen. Dies liessen wir uns nicht zwei mal sagen und schon quetschten wir uns zu Viert auf das Fahrzeug.

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Unterdessen war es richtig heiss und wir spazierten zur Waterfront. Dort gab es gemütliche Sitzgelegenheiten und so beschlossen wir eine Weile zu relaxen. Aber vorher noch Sonnencreme raus und richtig eincremen. Um zum Abschluss gab es dann auch noch den saftigen Pfirsich. War gar nicht so einfach dieses Ding zu essen.

Da es unterdessen unglaublich heiss war beschlossen wir den Weg zum Space Needle mit dem gratis Bus zurückzulegen. Als wir ankamen hatte es gar nicht so viele Leute. Wahrscheinlich war es heute allen zu heiss. Die Anzeigen kletterten schon auf 28 Grad und dies sollte noch nicht das Maximum für den Tag sein. Gerne hätten wir das Mittagessen im Space Needle Drehrestaurant eingenommen doch leider war dies bereits ausgebucht. Dies würde ich übrigens sehr empfehlen. Am Mittag sind die Preise ganz ok, vor allem wenn man bedenkt, dass der Eintritt nach Oben inklusive ist. So fuhren wir also einfach so hoch und genossen die Aussicht über die Stadt.

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Wieder auf sicherem Boden knurrte der Magen und so machten wir uns auf zum Griechen, den wir auf der anderen Strassenseite vom Space Needle gesehen hatten. Wir hatten Glück und fanden noch einen Platz im Schatten. Der griechische Salat war sehr gut und genau das richtige bei diesen heissen Temperaturen.

Da es am Nachmittag über 30 Grad wurde beschlossen wir einen etwas längeren Aufenthalt im Experience Music Project zu machen um etwas abzukühlen. Die Ausstellung ist sehr zu empfehlen und sollte man nicht verpassen.

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Da wir doch schon länger auf den Beinen waren wollten wir mit der Monorail zurückfahren an die Endstation und von dort aus ins Hotel für eine kurze Pause bevor wir dann abends zum Kerry Park wollten.

Dabei kamen wir noch an einem Brunnen vorbei an dem sich vor allem die Kinder abkühlten - dies Mitten in der Stadt. Wir schauten noch eine Weile zu und gingen dann zum Monorail.

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Nach einer Pause im Hotel bestellten wir unser Auto und fuhren zum Kerry Park um schöne Fotos zu machen --- hatte ich mir doch extra vor dem Urlaub noch eine Spiegelreflexkamera gekauft und die wollte ich nun mit Stativ nutzen. Während des Tages hatten wir nur die Kompaktkamera dabei. Tja aber auch Spiegelreflexmakeras brauchen bekanntlich Batterien und es wäre wohl schlau gewesene aufzuladen. Tja so stand ich dann nach ca. 3 Fotos ohne Akku da und ich musste mich auf die Fotografierkünste von Christoph und seiner Kompaktkamera verlassen.

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Danach fuhren wir zurück zum Hotel und vielen müde ins Bett. Am nächsten Tag stand die Fährüberfahrt an.

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Guest gfc

Schön, gibt's jetzt den Reisebericht. Und 30 Grad in Seattle? Wow!

Wenn ich mir den Schneepflotsch draussen anschaue, wünsch ich mich genau dorthin zu der Zeit ;-)

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Guest Ribanna

Seattle ist auch eins meiner Wunschziele fürs nächste Mal USA... Dann hoffe ich mal dass morgen alle seefest sind für die Fähre....

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Ach, so sieht Seattle bei Sonnenschein und mit warmen Temperaturen aus? :D :D

Seattle hat uns aber auch sehr gut gefallen. Ich freu mich schon wenns weitergeht.

lg

Alex

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Am nächsten Morgen sind wir bereits vor 8 Uhr unterwegs zur Fähranlegestelle nach Bainbridge Island mit dem Tagesziel Port Angeles. Als wir ankamen war etwa die Hälfte des Wartefeldes besetzt und wir reiten uns hinter den anderen Autos ein. Es war noch genügend Zeit um an einem Takeaway Stand ein Cookie und Tee zu kaufen und gemütlich zu erwachen und dann ging es auch schon los auf die Fähre. Wie schon seit Beginn unserer Reise sass Christoph am Steuer - der soll dieses Schiff mal auf das grosse Schiff lenken....

Da die Überfahrt doch etwas dauern wird, steigen wir aus und begeben uns auf das obere Deck um einige Fotos zu schiessen.

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Das Wetter ist wieder traumhaft schön.

Die Überfahrt geht sehr schnell und schon bald sitzen wir wieder im Auto um auf der anderen Seite runter zu fahren - von dort fahren wir bis Poulsbo wo wir in einem grossen Safeway eingie Sachen wie Sonnencreme, Duschgel und was wir sonst so die nächsten 3 Wochen brauchen einkaufen. Natürlich darf Süsses für Zwischendurch auch nicht fehlen. Danach fahren wir durch bis Sequim wo wir an der Dungeness Bay einen kurzen Halt machen bevor wir dann zu unserem Motel in Port Angeles fahren.

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Wir hatten für diese Nacht das Royal Victorian Motel gebucht und für eine Nacht waren die Zimmer ganz ok. Die Eigentümerin ist Asiatin und total herzlich. Sie hat sich sogar an mich erinnert, da ich telefonisch gebucht hatte. Dies war auch eine tolle Geschichte, die ich an dieser Stelle einfach kurz erzählen muss :yeah:

Als ich eine geeignete Bleibe für diese Nacht suchte fand ich zu meinem Erschrecken und nur sehr teure Zimmer und viele waren auch ausgebucht. Was ich dort noch nicht wusste, an diesem Wochenene war ein Country Festival und somit alles noch viel teurer als normalerweise. Auf der Homepage des Royal Victorian Motel waren die Preise aber ganz ok und man musste telefonisch reservieren. Also anrufen und hoffen dass noch was frei ist. Die Eigentümerin nahm in ihrem asiatisch-englisch ab und nannte mir einen ganz anderen Preis als auf der Homepage. Als ich sie fragte warum, meinte sie: Country Festival.. ja toll.. was interessiert mich das. Sie wollte dann wissen warum wir nach Port Angeles kommen - doch nicht wegen diesem Kinofilm "Twilight"? - Ich: Nein, wegen der wunderschönen Natur - den Film finde ich doof - Sie: oh.. super - dann ist das Zimmer $20 günstiger. Sie mag keine Leute, die nur wegen dem Film kommen. Ich erzählte ihr dann dass wir mit den Eltern reisen und diese noch nie in Amerika waren und dass wir 3 Wochen herumreisen und die Natur sehen möchten: Sie: total begeistert: Gut nochmals $20 günstigier! - Cool.. weiter so. Ich bat sie dann um ein Bett mit einem King Bett oder zwei Queen Betten für die Eltern, da diese aufgrund ihres Alters etwas mehr Platz wünschen beim Schlafen. Für uns würde aber ein Queen genügen - ok kein Problem. - Sie werde ein "Behinderten Zimmer" im Erdgeschoss reservieren, damit die Herrschaften nicht Treppensteigen müssen :totlach: (Wenn die wüsste, dass die "alten Herrschaften" 10km Wanderungen mit uns unternehmen werden....

Also zurück zur Ankunft.. voller Freude begrüsste uns die Eigentümerin und erklärte gleich dass sie das schönste ZImmer für die Eltern ausgesucht hätte und führte uns so gleich ganz stolz ins Zimmer. Etwas erstaunt war sie aber wohl über den sportlichen Eindruck der "alten Eltern" schon...

Nach einer kurzen Pause und abstellen der Koffer machten wir uns dann ins Städtchen und führten die "Alten Eltern" in die Essenskultur der USA ein - Jack in the Box :essen:

Da wir uns auch noch etwas bewegen wollten an diesem Tag und immer noch geniales Wetter war fuhren wir danach zum Hurricane Ridge um dort den Trail zum Hurricane Hill zu machen. Es waren ideale Temperaturen und wir genossen die wunderbare Aussicht beim Laufen.

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Rechts vom Weg bewegte sich plötzlich was im Gebüsch - eine Art Huhn - was es genau war fanden wir aber nicht heraus. Evtl. weiss es von euch jemand?

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Oben angekommen blieben wir nicht all zu lange, da es überall Stechmücken hatte und nicht mal ein Mückenabwehrmittel konnte diese Viecher davon abholten uns zu stechen - also schnell weiter. Unterwegs sahen wir auch unser erstes Murmeltier - leider wollte es nicht so richtig stehen bleiben und sich fotografieren lassen.

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Zu abend assen wir vis-à-vis des Red Lion Hotels in einem Restaurant und wählten dort Dungeness Crab. Zum Glück hatten wir eine sehr nette Kellnerin, die uns auch erklärte wie man diese Dinger ass... und uns auch ganz bös anschaute, als wir doch mal versuchten mit Messer und Gabel zu essen :winki: Den Tipp mit dem Restaurant hatte ich aus dem Reisebericht von gfc

Danach ging es nur noch ins Bett und gute Nacht

Falls es jemand interessiert: Übernachtet haben wir im Royal Victorian Motel: Queen Zimmer$89 /Kind Zimmer $109

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Guest Ribanna

Ach wie schön, tolle Naturfotos. Ich schätze mal das ist ein Auerhahn bzw. da es ein weibliches Tier ist ein Auerhuhn, siehe hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Auerhuhn

Die sind übrigens in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Schöne Geschichte mit den Zimmerpreisen ;-)

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Das ist ja eine nette Geschichte mit dem Zimmerpreis. Tolle Fotos, sieht nach einer netten Gegend aus. Wie fanden Die "älteren Herrschaften" denn Jack in the Box ??

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Ribanna „schätzt“ richtig dass du ein Auerhuhn vor die Linse bekommen hast. :thumbup:

Euer Versuch die Crab Legs mit Messer und Gabel zu essen muss ähnlich gut ausgesehen haben wie der Versuch einer „feinen“ Dame, den wir mal beobachtet haben, beim Frühstück eine Marmeladensemmel mit Hilfe eines Plastikbestecks zu verspeisen. :lol:

Ein schönes Foto von „Phil“ aus Punxsutawney, PA. Das ist er doch, oder? Offensichtlich hat er zur gleichen Zeit am gleichen Ort Urlaub gemacht wie ihr. :winki:

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(Wenn die wüsste, dass die "alten Herrschaften" 10km Wanderungen mit uns unternehmen werden....

... was waere wenn die 'alten Herrschaften' wuessten, dass sie hier als solche bezeichnet werden ...? :lol:

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... was waere wenn die 'alten Herrschaften' wuessten, dass sie hier als solche bezeichnet werden ...? :lol:

Tja die waren eh schon hin und her gerissen ob sie es jetzt gut oder schlecht finden sollten dass sie in allen Best Western Hotels 10% Rentnerrabatt gekriegt haben

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Dann steigt doch mal bitte wieder ins Auto ein ... es geht weiter....

Unterdessen ist Samstag und wir sind immer noch "gejetlaged" also heisst es 7:45 abfahren.

Unser erster Halt an diesem Tag ist der Lake Crescent der ganz in der Nähe von Port Angeles ist. Als wir ankommen ist es doch noch etwas kühl aber es sieht aus wie wenn das Wetter an diesem Tag ganz schön werden sollte. Wir spazieren zuerst durch den Wald zu den Marymere Falls. Es ist ein Moos-Regenwald und ein wunderschöner Beginn für den Tag. Über Brücken und Holzstege erreichen wir die Wasserfälle - gut riesig sind sie nicht aber ganz schön anzuschauen.

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Danach spazieren wir wieder zurück und fügen dem Weg noch einen weiteren Weg entlang dem See an, der auch durch den Wald geht. Dort sehen wir noch ein Eichhörnchen, dass gerade versucht eine Nuss zu knacken. Wir spazieren gemütlich durch den Wald bis der Weg an den See führt. Da es unterdessen kurz vor 12 ist machen wir es uns an einem Picknick-Tisch gemütlich und essen unsere mitgebrachten Früchte und Sandwiches.

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Da wir noch ziemlich viel Zeit hatten an diesem Tag entscheiden wir spontan ans Cape Flattery zu fahren. Gemäss unserem Reiseführer ist der lange Weg lohnenswert wenn das Wetter gut ist - also passt doch. Sonne scheint, es ist warm - also nichts wie los. Der Hinweg sollte so ca. 1.5 Stunden sein - sollte. An diesem Tag hatte es jedoch auf dem Weg eine sehr lange Baustelle und wir schafften es natürlich genau dann dort hinzukommen als der "Flagger" sein Schiltchen dreht und uns stoppen lässt. Wir warten also 20 Minuten bis die Tafel wieder gedreht wird und der Pilot Car uns den Weg weist.

So näher wir ans Cape kommen so wolkiger und grauer wird es. Als wir dann nach etwas Suche dort ankommen regnet es - toll.. So viel zu: Man sollte bei schönem Wetter ans Cape fahren. Trotzdem war die Aussicht sehr eindrücklich und der Nebel hatte auch was mystisches.

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Danach beschliessen wir nach Forks zu fahren - unserem Übernachtungsort an diesem Tag. Wir geniessen noch eine kleine Pause im Motel bevor wir dann auf der anderen Strassenseite in einem kleinen Pub einen feinen Burger essen. Wir wollten extra etwas früher Abendessen da wir am Abend noch zum Rialto Beach wollten auf einen kleinen Spaziergang am Meer.

Christophs Eltern beschliessen noch etwas im Pub sitzen zu bleiben und ein Glässchen Wein zu trinken während wir 2 uns auf den Weg zum Rialto Beach machen. Es ist neblig und man sieht keine 20m weit. Von dem Hole in the Wall - das gemäss unserem Reiseführer dort zu finden sein sollte - haben wir leider an diesem Abend nicht gesehen. Wir spazierten eine ganze Weil am Strand entlang und der Nebel wurde immer dichter - irgendwann war es dann doch etwas unheimlich und da alles genau gleich aussieht muss man sich ziemlich gut merken wo man zwischen all dem Schwemmholz an den Strand runtergekommen ist. Ich denke die Bilder sprechen für sich - vielleicht genau wegen des Nebels war es eine sehr eindrückliche Stimmung und ich kann nur jedem empfehlen der dort in der Nähe ist, am Abend an den Beach zu gehen.

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Wir übernachteten in Forks im Pacific Inn Motel und bezahlten für ein Double Queen $99 inkl. Taxen. Das ZImmer war ganz ok und völlig ausreichend für eine Nacht.

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Guest Ribanna

Oh, das sieht aber wirklich etwas unheimlich aus mit dem Nebel, aber schön!

An dem See sieht es echt nett aus. Interessiert mich sehr diese Tour.

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Ich hoffe mal, ihr nehmt mich noch mit auf die Tour! Hab' zwar die Abfahrt (den Beginn) verpasst, bin aber jetzt "nachgereist" und bleibe dabei! :hechel:

Seattle ist ja wunderschön - allein die Bilder vom Markt oder von der Skyline sind sensationell. Und auch die Weiterfahrt liest sich sehr gut. Ich freue mich schon auf die Weiterfahrt. :nummer1:

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Ich bin natürlich ebenfalls mit von der Partie und finde es überaus spannend, eine Tour aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Zwar hat mich unsere Routenplanung für den diesjährigen Urlaub etwas stärker in Anspruch genommen, aber ich gelobe Besserung und verspreche, sobald wie möglich weiter zu schreiben. Solange nehme ich erst einmal bei Euch im Auto Platz und genieße die Fahrt :-)

Der letzte Sommer scheint für die Gegend wirklich ein besonders schöner gewesen zu sein. Wir hatten zwar keine 30 Grad aber das Wetter war total angenehm, da immer eine leichte Brise vom Meer herein wehte. An den Küsten war es aber auch bei uns zumeist sehr nebelig, was für die Region ebenfalls typisch ist. In Ocean Shores verdeckte der Nebel beispielsweise gnädiger Weise den wenig malerischen Strand und trug doch zu einer gespenstischen Atmosphäre bei. Daher sollte man besser jene gruseligen Hörbücher mitnehmen :-)

Das Pacific Inn können wir auch nur sehr empfehlen, es ist eines der nettesten Motels auf der Strecke gewesen und hat für diese Gegend ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

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