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TV Tipps vom 29. Oktober bis 04. November 2012

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TV Tipps vom 29. Oktober bis 04. November 2012

Montag, 29. Oktober 2012

15.15 Uhr, Nord3

(2) Mit Klaus Scherer durch Amerikas Norden

8000 Meilen bis Alaska

Dienstag, 30. Oktober 2012

0:30 Uhr, ZDF Infokanal

Split - Das geteilte Amerika

Ein politisches Roadmovie durch die USA

"Red states" versus "blue states" - auf der einen Seite die Republikaner, auf der anderen die Demokraten: "Split" zeigt, welch tiefer politischer Graben durch die USA führt. Doch wie konnte es soweit kommen, dass sich die USA so sehr in zwei sich unversöhnlich bis feindselig gegenüber stehende Lager aufgeteilt haben? Dieser Frage geht der Dokumentarfilmer Kelly Nyks in seinem Roadmovie nach. Er reiste dafür von Küste zu Küste und sprach mit Menschen aus beiden Lagern.

6:00 Uhr, Phoenix

(1/2) Durch die Wildnis Alaskas

Auf verwehten Spuren

Film von Wolfram Giese, Jochen Schliesser, 2005

Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit. Fast 50 Jahre lang war ein Deutscher diesem Land und seinen Menschen auf der Spur: der Dokumentarfilmer Martin Schliessler.

Der Film folgt Schliesslers Spuren in diese grenzenlose Weite. Das Drehteam war mehrere Monate unterwegs und begegnete Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben. Zusammen mit Schliesslers Sohn Jochen legte es mehr als 10.000 Kilometer zurück. Martin Schliessler starb 2008 im Alter von 79 Jahren nach längerer Krankheit.

6:45 Uhr, Phoenix

(2/2) Durch die Wildnis Alaskas

Auf verwehten Spuren

Film von Wolfram Giese, Jochen Schliesser, 2005

Der zweite Teil ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnen wir den Glückssuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt das Drehteam zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims.

Martin Schliessler filmte 1974 den Bau der Trans-Alaska-Pipeline. Wir folgen 30 Jahre später ihrem Verlauf von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden.

13.15 Uhr, 3sat

Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee

Film von Steve Nicholls und Alfred Vendl (aus der ORF-Reihe "Universum")

Die Appalachen, zwischen Georgia und Kentucky gelegen, sind nicht nur das auffälligste Naturmonument im Osten der USA. Beeindruckend ist auch ihre Vielfalt an Klimazonen, Lebensräumen und Arten. Große Teile der Appalachen sind noch fast unberührt und kaum bekannt. Ursprünglich beherbergte dieses Gebiet einen der größten Indianerstämme Nordamerikas, die Cherokee. Diese gerieten im Kampf um natürliche Ressourcen in Konflikt mit den ersten europäischen und später amerikanischen Siedlern. Mit militärischer Gewalt wurden sie gezwungen, ihre Heimatwälder zu verlassen. Einige flohen jedoch zurück in die Wälder und begründeten den Stamm der heutigen Ost-Cherokee.

Der Film "Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee" betrachtet die Appalachen vor allem aus der Sicht der Ost-Cherokee.

Wiederholung: 31.10., 1 Uhr.

13.35 Uhr, 3sat

Central Park - Das Herz Manhattans

Film von Curt Faudon (aus der ORF-Reihe "Universum")

Der Central Park in New York ist der erste künstlich angelegte Park der USA: Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er einem sumpfigen Landstrich fern aller Zivilisation abgerungen. 20 Jahre nach Baubeginn war das Naturkunstwerk fertig. Heute beherbergt der 341 Hektar große Park fast 9.000 Parkbänke, 26.000 Bäume, 275 Vogelarten, mehr als 93 Kilometer Fußwege, zahlreiche Hügel, Bäche, Wiesen, Seen, Brücken und Konzertbühnen. Als Ort der Begegnung symbolisiert er nach dem 11. September 2001 mehr denn je die Idee des amerikanischen Traums.

Für seine Dokumentation "Central Park - Das Herz Manhattans" unternimmt Filmautor Curt Faudon einen Streifzug durch New Yorks bekanntester Grünanlage. Begleitet wird er dabei von dem Bestsellerautor Frederick Morton, der Hollywoodlegende Richard Dreyfuss, der Sängerin Ute Lemper, einem Police Officer und einem Obdachlosen.

Wiederholung: 31.10., 3:20 Uhr.

14.00 Uhr, 3sat

Wild ist der Weste®n

Film von Manfred Christ und Harald Pokieser (aus der ORF-Reihe "Universum") Klapperschlangen beißen in Pferdeläufe, Skorpione flüchten mit Vorliebe in Cowboystiefel, Kojoten heulen grundsätzlich vor der Scheibe des Vollmondes, und nach jedem Schusswechsel kreisen die Geier am Himmel - so kennt man den Wilden Westen aus Cowboyfilmen. Die Dokumentation "Wild ist der Weste®n" aus der Reihe "Universum" fragt: Was ist Fakt und was Mythos in der Naturdarstellung von Hollywoods Wildem Westen?

Wiederholung: 31.10., 1:45 Uhr

14.50 Uhr, 3sat

Mythos Cowboy

Der Western-Sänger Michael Martin Murphey und eine Gruppe von "Freizeit-Indianern" suchen in der monumentalen Landschaft des Monument Valleys an der südlichen Grenze des US-Bundesstaats Utah nach dem Lebensgefühl der historischen Cowboys.

Die Dokumentation "Mythos Cowboy" erzählt von der Geschichte und Gegenwart der legendenumwobenen amerikanischen Rinderhirten. Sie begleitet Michael Martin Murphey im Monument Valley, folgt dem Schauspieler Harry Carey jr. in ein Navajo-Reservat, das einst als Kulisse für John-Wayne-Filme gedient hat, und lässt moderne Cowboys zu Wort kommen. Darunter Harald Frank und Harry Sauter, die aus Deutschland ausgewandert sind, um sich den Traum vom Cowboyleben zu erfüllen.

Wiederholung: 31.10., 2:35 Uhr.

16.55 Uhr, 3sat

Mein Amerika

Dokumentarfilm von Peter Hegedus, Australien 2011

Der Filmemacher Peter Hegedus wuchs im kommunistischen Ungarn der 1980er Jahre auf, seine Eltern waren geschieden, und er flüchtete sich in die Welt amerikanischer Filme. Zu seinem Idol wurde Arnold Schwarzenegger. "Arnie" verkörperte für ihn den amerikanischen Traum - und das bedeutete Stärke, Sicherheit und Hoffnung. Sein Großvater Andràs Hegedüs träumte ebenfalls den Traum einer gerechten Gesellschaft. Als überzeugter Kommunist und Ungarns jüngster Premierminister rief er 1956 sowjetische Truppen nach Ungarn, um die Revolution niederzuschlagen. Er wurde zum meistgehassten Menschen des Landes. Peter Hegedus' Vater József war zu diesem Zeitpunkt gerade sechs Jahre alt.

In seinem Dokumentarfilm "Mein Amerika" setzt sich Peter Hegedus selbstironisch mit Lebensidealen auseinander. Er begibt sich in Ungarn auf die Spuren seines Großvaters und macht sich anschließend, mittlerweile nach Australien ausgewandert, auf eine Reise in die USA auf. Dort stellt er seine Vision einer idealen Gesellschaft auf den Prüfstand: Gibt es sie vielleicht gar nicht? Was, wenn auch der "American Way of Life" mit seiner egozentrischen, konsumorientierten und "right to rule"-Mentalität ähnlich dem Kommunismus versagt hat? Hegedus macht ernüchternde Erfahrungen, doch er verliert dabei keineswegs den Humor.

Wiederholung: 31.10., 4:35 Uhr

18.20 Uhr, 3sat

I have a dream

Martin Luther King und der Traum vom Frieden

Film von Anita Natmeßnig

Am 4. April 1968 wurde der Friedensnobelpreisträger Dr. Martin Luther King jr. ermordet. Der Pfarrer und Bürgerrechtler wollte die dunkelhäutige Bevölkerung der USA aus der Unterdrückung befreien. Mit der Bergpredigt Jesu hatte er zeitlebens ernst gemacht, hatte sich gegen Krieg gewandt und gewaltlosen Wiederstand geleistet, die Bedürftigen unterstützt, die Gefangenen besucht. Am Vorabend seines Todes hatte Martin Luther King noch gepredigt: "Ich habe das gelobte Land gesehen. Vielleicht gelange ich nicht dorthin mit euch. Aber ihr sollt heute Abend wissen, dass wir als ein Volk in das Gelobte Land gelangen werden (...) Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen." Sein wahrscheinlich größter Traum ist nach seinem Tod Wirklichkeit geworden: "Ich habe einen Traum, dass eines Tages in Alabama mit seinen bösartigen Rassisten (...), dass eines Tages genau dort in Alabama kleine schwarze Buben und Mädchen die Hände kleinen weißen Buben und Mädchen als Schwestern und Brüder reichen können."

Die Dokumentation "I have a dream - Martin Luther King und der Traum vom Frieden" zeigt unter anderem Aufnahmen der überzeugenden Reden Martin Luther Kings und vergegenwärtigt anhand von seltenem Filmmaterial die Situation der Schwarzen in den USA der 1960er Jahre.

22:00 Uhr, WDR

Die spinnen, die Amerikaner...

...und Stuchlik staunt

Eine WELTWEIT-Reportage von Stephan Stuchlik

Stephan will auf Reisen gehen, und zwar nach Amerika. Stephan Stuchlik hat es als gebürtiger Bayer bis ins Rheinland geschafft, er kennt Brüssel, die Hamburger Waterkant und war als ARD-Korrespondent in Moskau, aber er war noch nie, wirklich noch nie in Amerika. Das soll jetzt anders werden. In der heißen Schlussphase der US-Wahlen 2012 macht sich WELTWEIT-Reporter Stephan Stuchlik auf den Weg über den Atlantik. Er will Amerika kennen lernen und die Amerikaner und vor allem will er wissen, was die Menschen da umtreibt - warum da jeder eine Flinte im Wohnzimmer hat, warum die Gesundheitsreform so ein heißes Eisen ist, wo die neuen Jobs herkommen sollen, wenn die alten Fabriken dicht machen und warum das Land der Einwanderer, sich gegen Einwanderer abschottet. Stephan Stuchlik landet natürlich in New York, da will er aber nur Yellow Cab fahren und testen, ob ein Taxifahrer ohne Englischkenntnisse ihn zu seinem Ziel bringen kann. Von der Startrampe New York geht die Reise über Jew Jersey, wo Stuchlik helfen will, die Gesundheitskosten für die Amerikaner zu senken. Der WELTWEIT-Reporter will wissen, wieso Amerikaner in stillgelegten Fabrikgebäuden Weizen anbauen, dafür fährt er hoch in den Norden nach Michigan in die alterwürdige Autostadt Detroit. Stuchlik macht Schießübungen in Denver umgeben von der Kulisse der Rocky Mountains und wartet an der Grenze zu Mexico auf illegale Einwanderer. Im Sonnenscheinstaat Kalifornien, wo sich an den Füßen der Golden Gate Bridge noch immer die Menschen zum puren relaxen treffen, stößt Stuchlik auf Salatblätter, die von Robotern aussortiert wurden und niemals eine menschliche Arbeiterhand kennen gelernt haben. Stephan Stuchlik staunt.

22:05 Uhr, ARTE

Ich will mein Land zurück

Die Tea-Party

23:05 Uhr, ARTE

Andrew Jackson

Aus der Hütte in das Weiße Haus

Mittwoch, 31.Oktober 2012

7:00 Uhr. ARTE

Cranberrysaison auf Cape Cod

360° - Geo Reportage

Reportage, Frankreich, Deutschland, 2009

Wiederholung vom 24.10.

Donnerstag, 01. November 2012

6:50 Uhr, ZDFneo

1. Big Island - Gesichter der Feuer-Insel

Hawaii - Inside Paradise

Hawaii - das ist für viele Europäer noch immer ein Ort der Sehnsucht: der Traum vom palmengesäumten Pazifik-Paradies. Die acht hawaiianischen Inseln sind der 50. Bundesstaat der USA - sieben Millionen Touristen reisen jedes Jahr zu den Inseln und besuchen die prominentesten Sehenswürdigkeiten. Die Reihe "Hawaii - Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte hinter den klassischen Postkarten-Ansichten.

7:35 Uhr, ZDFneo

2. Maui - Das Wasserparadies

Hawaii - Inside Paradise

Maui - die zweitgrößte Insel Hawaiis - ist das Wasserparadies des Archipels, für Menschen und Tiere gleichermaßen. Wale bringen hier ihre Jungen zur Welt, und die mutigsten Surfer der Welt reiten an der Nordküste auf bis zu zwanzig Meter hohen Wellen.

8:20 Uhr, ZDFneo

3. Oahu - Das Herz von Hawaii

Hawaii - Inside Paradise

Oahu kann beides sein: Moloch und Tropenparadies. Der aus dem Polynesischen stammende Name bezeichnet einen Versammlungsplatz - und genau das ist die Insel: ein Schmelztiegel der Nationen. Hier schlägt das hektische Herz des modernen Hawaii, hier findet es aber auch zur Ruhe.

9:05 Uhr, ZDFneo

4. Kauai - Die Insel der Träume

Kauai ist eine Wundertüte der Natur: tropischer Regenwald, endlose Sandstrände, Korallenriffe und steil aufragende Felsformationen. Im Zentrum der Insel liegt ein geheimnisvoller Berg, der zu den feuchtesten Orten der Erde zählt und meistens in einem dichten Wolkenband versteckt liegt.

9:45 Uhr, ZDFneo

5. Molokai - Die Paradies-Insel

Hawaii - Inside Paradise

Die Insel Molokai ist anders, weil sie anders sein will. Stolz und trotzig hat die hawaiianischste der acht Inseln allen ökonomischen Verheißungen des Tourismus widerstanden und zuletzt sogar ein milliardenschweres Konsortium vergrault, das ein Edel-Resort für Superreiche errichten wollte.

Freitag, 02.November 2012

1:50 Uhr, SWR

Von New York zum Michigan See/Vom Wilden Westen nach Hollywood

Die USA in einem Zug

Amerika ist zwar ein Land der Autofahrer, aber die USA lassen sich auch mit der Eisenbahn erobern. Die zweiteilige Dokumentation unternimmt eine 7.500 Kilometer lange Reise von New York bis nach Los Angeles, quer durch den gesamten Kontinent, in nur sechs Tagen. Der erste Teil der Reise führt von der Ostküstenmetropole New York über Georgia, New Orleans, der Elvis-Presley-Stadt Memphis/Tennessee bis nach Chicago am Lake Michigan. Aus der Metropole New York geht es per Eisenbahn Richtung Atlanta, der Hauptstadt Georgias. Im Zug sitzt auch das Farmerehepaar Morris. Das Herrenhaus der Morris' ist mit Säulen, Vordach und riesigem Park ein Beispiel klassischer Südstaaten-Architektur. Auf der Weiterfahrt nach New Orleans treffen die Filmemacher das Musikerehepaar David und Rosalynn Leonard, das mit ihrer Musik die Reisenden unterhält. Die beiden erzählen, wie schwer es in den Zeiten der Rassendiskriminierung war, als sich der weiße Bürgersohn in die schwarze Vollblutmusikerin verliebte. In New Orleans spielen David und Rosalynn für die Opfer des Wirbelsturms "Katrina". Die Filmemacher besuchen auch O. C. Smith, den Kabinensteward des Zuges, und fragen seine Familie, wie sie mit den Folgen des Sturms umgegangen ist und wie sie es verkraftet, dass der Vater immer unterwegs ist. Auf dem Weg nach Memphis/Tennessee genießen die Reisenden die vorbeiziehende Landschaft, plaudern, lesen oder essen. Es ist eine entspannte, gemütliche Art des Reisens. Das findet jedenfalls Duke Brando, der auf den Spuren seines Idols Elvis unterwegs ist. Am Bahnhof wird er mit einem rosa Cadillac abgeholt und gleitet in eine Art Elvis-Panoptikum mit lebendem Inventar, denn Duke arbeitet in einem Barbecue Restaurant, in dem alle Gäste Elvis-Fans sind. Sie singen seine Hits und kennen seine Lebensgeschichte in allen Details. Chicago am Michigansee - Endstation des ersten Teils der Reise - ist auch eine deutsche Stadt. Das behauptet zumindest der Polizist aus dem Großraumwagen der dritten Klasse. Er zeigt stolz seinen Sheriffstern und beruhigt die Reisenden aus Europa, dass die Zeiten von Al Capone lange vorbei seien und dass Chicago eine ganz normale und verdammt schöne Stadt sei. Seine Vorfahren, so der Cop, sind einst aus Deutschland nach Chicago eingewandert, und der Polizist pflegt immer noch seine deutschen Wurzeln und zwar im Brauhaus. Dort gibt es Haxen, Bier in rauen Mengen und dazu wird Polka getanzt.

18;00 Uhr, Phoenix

Amerikas stolzer Süden

Film von Hanni Hüsch, 2012

Weitläufige Plantagen, prachtvolle Villen und das sonore Quietschen der Schaukelstühle - man kann ihn noch finden: Amerikas alten Süden zwischen Georgia und Mississippi. Wie kein anderer Film hat das Südstaatenepos „Vom Winde verweht“ das Bild von Amerikas Süden geprägt. Das Melodram vom Überlebenskampf der Scarlett O` Hara auf der Baumwollplantage Tara wurde zum erfolgreichsten Hollywoodhit aller Zeiten. Hanni Hüsch und das ARD Team haben sich auf die Spuren des Windes begeben.

22:30 Uhr, Phoenix

Von den Ureinwohnern Nordamerikas

Mesa Verde und Taos Pueblo

Film von Ralph Ströhle, Goggo Gensch, 2003

Sie nennen sich „Native Americans“. Wir kennen sie meist nur aus Wildwestfilmen und Karl May-Romanen. Doch an zwei Orten ist die Kultur der Indianer Nordamerikas auf beeindruckende Weise sichtbar geblieben: in Mesa Verde und Taos Pueblo.

23:30 Uhr, ARD

Der Kampf ums Weiße Haus

Die lange US-Nacht 2012

Samstag, 03.November 2012

8:30 Uhr, ZDF Infokanal

Auf der Hauptstraße Amerikas

Route 66

Von Chicago am Rand der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nur in eine Richtung: nach Westen. Die fast 4000 Kilometer lange Landstraße führt durch das weite Land der Farmen und Kleinstädte. Schon der erste Streckenabschnitt durch den Bundesstaat Illinois wird zur Zeitreise durch eine versunkene Welt.

9:15 Uhr, ZDF Infokanal

Im Herzen Amerikas

Route 66

Von Chicago am Rand der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nur in eine Richtung: nach Westen. Im mittleren Abschnitt der fast 4000 Kilometer langen Landstraße, in Oklahoma und Texas, ziehen sich die Reste der alten Landstraße durch kleine, propere Städte. Hier erscheint Amerika so, wie es sich selbst am liebsten sieht.

10:00 Uhr, ZDF Infokanal

Durch Amerikas weiten Westen

Route 66

Von Chicago am Rand der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nur in eine Richtung: nach Westen. Der westliche Abschnitt der fast 4000 Kilometer langen Landstraße führt durch die US-Staaten New Mexico, Arizona und Kalifornien. Er durchzieht karge Landschaften, Wüsten und Indianer-Reservate. Und erst am Ende von Amerikas Route 66 lockt der Sonnenstaat Kalifornien mit den Versprechungen des American Dreams.

10:30 Uhr, Phoenix

Von den Ureinwohnern Nordamerikas

Mesa Verde und Taos Pueblo

Film von Ralph Ströhle, Goggo Gensch, 2003

Sie nennen sich „Native Americans“. Wir kennen sie meist nur aus Wildwestfilmen und Karl May-Romanen. Doch an zwei Orten ist die Kultur der Indianer Nordamerikas auf beeindruckende Weise sichtbar geblieben: in Mesa Verde und Taos Pueblo.

13:30 Uhr, ZDF Infokanal

Die Brücken von New York

Von der weltberühmten Brooklyn Bridge über die sechsspurige Bronx-Whitestone Bridge und die zweistöckige Verrazano-Narrows Bridge bis zur imposanten George Washington Bridge - diese Brücken verbinden nicht nur Manhattan mit den New Yorker Stadteilen beziehungsweise mit dem Bundesstaat New Jersey, sie sind auch Wahrzeichen der Millionenmetropole. "Die Brücken von New York" dokumentiert, wie die visionären Ideen von Architekten gepaart mit State-of-the-Art-Technologie die Bauwerke einst möglich gemacht haben.

Wiederholung: 5.11., 11:45 Uhr und 6.11., 15:15 Uhr.

14:15 Uhr, Phoenix

Deutsche in Amerika 1/4

THEMA: Sehnsuchtsland Amerika

Ins gelobte Land

Film von Fritz Baumann, 2006

Die Reihe zeigt, was die deutschen Auswanderer vor damals dazu bewegte, ihrer Heimat den Rücken zu kehren und ein neues Leben in der Ungewissheit der „Neuen Welt“ zu beginnen. 60 Millionen Amerikaner sind deutschstämmig. Ihre Leistungen zählen bis heute zur Basis der amerikanischen Kultur. Die Filme erzählen anhand spannender Familiengeschichten, wie die Integration damals verlief.

Wiederholung: 4.11., 8:15 Uhr.

14:15 Uhr, ZDF Infokanal

Das antike New York

Ursprung der Technik

New York gehört zu den faszinierendsten Städten der Welt. Die beeindruckende Skyline und zahlreiche technologische Errungenschaften machen New York zur Stadt der Zukunft. Doch neueste Erkenntnisse belegen, dass die Grundlagen für das moderne Wunder New York bereits vor Tausenden von Jahren gelegt worden sind. Die Reihe "Ursprung der Technik" zeigt, wie Rom und andere Städte des Altertums Vorbilder waren für die Stadt der Superlative.

Wiederholung: 5.11., 11 Uhr.

14:35 Uhr, ARTE

New York Tomorrow

Dokumentation, Frankreich, 2011

Die Webdokumentation "New York 3.0" gibt Internet-Nutzern die Möglichkeit, das New York von morgen interaktiv zu erforschen. "New York Tomorrow" spiegelt die Highlights dieser Dokumentation und zeigt die kreative Vielfalt New Yorks mit Konzerten, Videos und Vertretern unterschiedlicher Gruppen und Szenen, die ein differenziertes Bild der Stadt der Zukunft bieten.

"New York Tomorrow" erschließt auf der Grundlage der Webdokumentation "New York 3.0" das New York von morgen und gibt dem Zuschauer die Möglichkeit, sich schon jetzt auf spielerische Weise ein möglichst genaues und umfassendes Bild der Stadt der Zukunft zu machen. Sie erleben New York als Treffpunkt der Kunstwelt, als Experimentierfeld für urbanistische, ökologische und soziale Innovationen sowie den Dialog zwischen den Generationen und den verschiedenen Communities. Viel Neues zeigen auch die Einblicke in die zeitgenössische Musik, die Kochkunst und die schwul-lesbische Szene. Es kommen repräsentative Vertreter jeder Gruppe zu Wort, so der bereits sehr bekannte Chefkoch Sam Talbot oder die Mode-Newcomerin Jenne Lombardo.

15:00 Uhr, Phoenix

Deutsche in Amerika 2/4

THEMA: Sehnsuchtsland Amerika

Der Preis der Freiheit

Film von Fritz Baumann, 2006

1862 tobt in Amerika der Bürgerkrieg. Eine Gruppe von 65 jungen Männern flieht über die texanische Prärie vor den Texas-Rangern. Es sind Söhne von deutschen Farmern, die verzweifelt versuchen, Mexiko zu erreichen. Unter den Gehetzten sind Julius Schlickum und sein Freund Wilhelm Klier, überzeugte Pazifisten, die nichts mehr hassen als die von den Südstaaten verteidigte Sklaverei. Nur 15 Jahre vorher waren ihre Familien voller Hoffnung auf ein besseres Leben aus Deutschland gekommen.

Wiederholung: 4.11., 9:00 Uhr.

15:00 Uhr, ZDF Infokanal

Auf vier Rollen durch Kalifornien

Die Asphaltsurfer

1. Vom Dorf der Engelskönigin nach San Francisco

Kalifornien ist ein lebendiger Mythos, der sich im jährlichen Rhythmus neu erfindet, und die perfekte Kulisse für den American Way of Life. Auf der Suche nach dem kalifornischen Lebensgefühl erkunden die "Asphaltsurfer" den Sonnenstaat nicht im Auto, sondern auf langen Skateboards. Los Angeles ist Startpunkt für das große Abenteuer der beiden Asphaltsurfer Annette Bruns und Oliver Spies. Sie durchrollen den Großraum Los Angeles bis San Francisco.

Wiederholung: 5.11., 0:45 Uhr und 7.11., 11 Uhr.

15:45 Uhr, Phoenix

Deutsche in Amerika 3/4

THEMA: Sehnsuchtsland Amerika

"Little Germanies"

Film von Fritz Baumann, 2006

Für die einen wird der amerikanische Traum Realität, für die anderen eine Probe auf Leben und Tod. Am 15. Juni 1904 gellen Schreie über den East River. Die Schreie von Ertrinkenden. Die „General Slocum“, ein Ausflugsdampfer, war auf dem Weg nach Long Island. An Bord befanden sich hauptsächlich Familien aus New Yorks Deutschenviertel „Little Germany“. Über 1.000 Deutsche finden an diesem Frühsommertag den Tod, ertrinken, verbrennen oder werden von den Schaufelrädern zerquetscht. Die Katastrophe markiert das Ende von „Kleindeutschland“ - die deutsche Gemeinde in der Lower Eastside von New York wird sich davon nie mehr erholen.

Wiederholung: 4.11., 9:45 Uhr.

15:45 Uhr, ZDF Infokanal

Auf vier Rollen durch Kalifornien

Die Asphaltsurfer

2. Der Pate von San Francisco und der Vater der langen Wellen

Kalifornien ist ein lebendiger Mythos, der sich im jährlichen Rhythmus neu erfindet, und die perfekte Kulisse für den American Way of Life. Auf der Suche nach dem kalifornischen Lebensgefühl erkunden die "Asphaltsurfer" den Sonnenstaat nicht im Auto, sondern auf langen Skateboards. Im zweiten Teil des Roadmovies "Die Asphaltsurfer" treffen Annette Bruns und Oliver Spies in San Francisco auf den Paten des Rollschuhlaufens.

Wiederholung: 5.11., 1:30 Uhr und 7.11., 11:45 Uhr.

16:30 Uhr, Phoenix

Deutsche in Amerika 4/4

THEMA: Sehnsuchtsland Amerika

Ein Volk wird unsichtbar

Film von Fritz Baumann, 2006

Die Deutsch-Amerikaner bilden zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten ethnischen Gruppen in Wirtschaft, Finanzen, Bildung, Forschung und Landwirtschaft. Mit Sorge wendet sich ihr Blick jetzt auf die alte Heimat. Der Zweite Weltkrieg bedroht auch sie, anti-deutsche Propaganda heizt die Kriegsstimmung an und sorgt in Amerika für Intoleranz und Hass. Es sind die gleichen Muster, die schon während des Ersten Weltkriegs Deutsch- Amerikaner unter Druck setzten: Alles Deutsche wird aus der amerikanischen Sprache verbannt. Deutsche Namen werden amerikanisiert, deutsche Kultur verschwindet aus dem öffentlichen Leben. Während beider Weltkriege versuchen die Deutsch-Amerikaner ihre Identität zu verbergen.

Wiederholung: 4.11., 10:00 Uhr.

16:30 Uhr, ZDF Infokanal

Der kalifornische Traum

Am 6. November 2012 wählen die US-Amerikaner ihren Präsidenten. "info XXL: USA vor der Wahl" zeigt Dokumentationen über den mächtigsten Staat der Erde. Gloria Pink hat es geschafft: Ihr Hotdog-Stand in Hollywood ist legendär. Mit seinen Würstchen-Kreationen macht der Familienbetrieb mehrere Millionen Dollar Umsatz im Jahr. Das Startkapital anno 1939: 50 geliehene US-Dollar. Solche "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Storys waren in Kalifornien schon immer ein Mythos.

17:15 Uhr, ZDF Infokanal

Was spaltet Amerika?

Am 6. November 2012 wählen die US-Amerikaner ihren Präsidenten. "info XXL: USA vor der Wahl" zeigt Dokumentationen über den mächtigsten Staat der Erde. Die USA sind so gespalten wie selten zuvor. Am Band bei GM wird das marode Wirtschaftssystem deutlich. Bei den Mormonen, Weltuntergangsfanatikern und Waffenliebhabern wird Religion und Moral beleuchtet. Ein Schnuppertraining bei den Marines gibt Einblicke in den Militärapparat. "außendienst XXL" zeigt ein Land voller Gegensätze.

20:15 Uhr, ARTE

(1): Eine Nation von Säufern

Prohibition - Eine amerikanische Erfahrung (1/5)

Dokumentationsreihe, USA, 2011

Erstausstrahlung

Zwischen 1920 und 1933 herrscht in den gesamten USA ein Verbot der Herstellung, des Transports und des Verkaufs von Alkohol und alkoholhaltigen Getränken für den menschlichen Konsum. Im Verlauf dieser 13 Jahre wenden sich Millionen von Amerikanern gegen die moralisierende Gesinnung, die hinter diesem Verbot steht, und versuchen, es auf vielfältige Weise zu umgehen. Der erste Teil der Dokumentationsreihe erzählt, wie der 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der seinerzeit das absolute Alkoholverbot regelte, zustande gekommen ist.

21:05 Uhr, ARTE

(2): Gesetzesspötter

Prohibition - Eine amerikanische Erfahrung (2/5)

Dokumentationsreihe, USA, 2011

Erstausstrahlung

Zwischen 1920 und 1933 herrscht in den gesamten USA ein Verbot der Herstellung, des Transports und des Verkaufs von Alkohol und alkoholhaltigen Getränken für den menschlichen Konsum. Im Verlauf dieser 13 Jahre wenden sich Millionen von Amerikanern gegen die moralisierende Gesinnung, die hinter diesem Verbot steht, und versuchen, es auf vielfältige Weise zu umgehen. Am 17. Januar 1920 tritt der 18. Zusatzartikel zur Verfassung der USA in Kraft, der Herstellung, Transport und Verkauf berauschender alkoholischer Getränke für illegal erklärt. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe beschäftigt sich mit den Problemen der Durchsetzung dieses Gesetzes, das Millionen anständiger Amerikaner über Nacht zu Gesetzesbrechern macht.

23:45 Uhr, ZDF Infokanal

1. Der tiefe Süden

Am Mississippi

Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. "Vater des Wassers" nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Lange maß man dem "Ol' Man River" keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder, als Heimat von Jazz und Blues, Elvis Presley und Mark Twain.

Der erste Teil führt durch den tiefen Süden der USA, von der Metropole New Orleans stromaufwärts in ein Land, das einst von riesigen Plantagen geprägt war.

Sonntag, 04.November 2012

00:30 Uhr, ZDFInfokanal

2. Blues und Baumwollfelder

Am Mississippi

Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. "Vater des Wassers" nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Lange maß man dem "Ol' Man River" keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe folgt dem Mississippi weiter stromaufwärts zur Wiege des Blues, der auf den schier endlosen Baumwollfeldern der Region aus der Musik und den Liedern der afroamerikanischen Sklaven entstand.

Wiederholung: 5.11., 17:15 Uhr und 6.11., 13:45 Uhr

1:15 Uhr, ZDF Infokanal

3. Von Elvis zu Mark Twain

Am Mississippi

Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. Lange maß man dem "Ol' Man River" keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder. Im US-Bundesstaat Tennessee liegt die Stadt Memphis. Elvis Presley machte sie 1954 zum Geburtsort des Rock 'n' Roll. In der Kleinstadt Hannibal weiter stromaufwärts wuchs der Schriftsteller Mark Twain auf, der dem Mississippi mit "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" ein literarisches Denkmal setzte.

Wiederholung: 18 Uhr und 6.11., 11:30 Uhr.

10:00 Uhr, ARTE

(1): Die Stadt und das Land

New York (1/5)

Dokumentationsreihe, USA, 1999

Die Chronik beginnt 1624 mit der Ankunft der holländischen Schiffe und der Niederlassung der ersten Siedler. Dann werden die Erfolge und Enttäuschungen der Bewohner im Zuge der aufeinanderfolgenden Immigrationswellen geschildert. Die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aktivitäten der Einwanderer standen immer im Zeichen des "amerikanischen Traums": Alles ist möglich, tun wir es hier und heute. Historiker und Städteplaner erläutern das Wachstum der Stadt unter dem Druck der Bevölkerungsexplosion: So erweiterte sich das kleine Dorf im südlichen Manhattan zunächst zum Norden der Insel hin, später kamen die Stadtviertel Bronx und Queens hinzu. Literarische Zitate und Pressestimmen machen die Stadt und ihre Bewohner lebendig. Darüber hinaus ergeben sich aus Tagebüchern von Politikern und Briefen von Einwanderern an Freunde und Verwandte die Eindrücke einer bunt gemischten Bevölkerung, die allein mit dem Ziel gekommen war, sich ein besseres Leben aufzubauen. Das Bildmaterial reicht von den ersten Fotografien über die Wochenschauen bis hin zu neuesten Stadtansichten.

10:55 Uhr, ARTE

(2): Ordnung und Unordnung

New York (2/5)

Dokumentationsreihe, USA, 1999

Mit der ersten großen Einwanderungswelle kamen Iren ins Land. Da sie sowohl als übertrieben fromm als auch als trunksüchtig galten, waren sie nicht besonders willkommen. Außerdem warf man ihnen vor, den anderen Bürgern die Arbeitsplätze wegzunehmen. Aufgrund des explosiven Bevölkerungszuwachses herrschte in New York großes Elend. Es mangelte an Grünflächen und so wurde Mitte des 19. Jahrhunderts beschlossen, eine riesige innerstädtische Parkanlage zu schaffen: den Central Park. Abraham Lincoln hielt seine erste große Rede in New York. 1860 wurde er zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs unterstützten die 250.000 New Yorker Geschäftsleute die Nordstaaten. Damals wurde die Stadt zum Finanzzentrum. Bei Arbeiter-Aufständen im Jahr 1863 kam es zu rassistischen Ausschreitungen. 1865 wurde Lincoln beim Besuch des Ford Theaters in Washington DC von einem fanatischen Sympathisanten der Südstaaten, dem Schauspieler John Wilkes Booth, angeschossen. Am nächsten Tag erlag er seinen schweren Kopfverletzungen. Die Trauerprozession durchquerte New York, und die Einwohner strömten massenweise herbei, um dem Präsidenten das letzte Geleit zu geben.

13:45 Uhr, ARTE

(3): Licht und Schatten

Dokumentationsreihe, USA, 1999

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird in New York die Kluft zwischen Reich und Arm immer tiefer. Die Stadt ist zweigeteilt, die einen leben "im Licht", die anderen "im Schatten". 1869 begann der Bau der Brooklyn Bridge, entworfen vom deutschstämmigen Ingenieur Johann August Röbling und fertig gestellt von seinem Sohn Washington. Gleichzeitig erschütterte ein Korruptionsskandal die Stadt: Der Politiker William Tweed bereicherte sich mit Immobiliengeschäften in Manhattan und wanderte schließlich ins Gefängnis. 1873 kam es zu einer Finanzkrise, die New Yorker Börse wurde kurzfristig geschlossen. Zum ersten Mal wird an der Wall Street von "großer Depression" gesprochen. Große Armut und Arbeitslosigkeit nehmen unaufhörlich zu. Aber New York zieht auch die Reichen an, und die Eröffnung der Brooklyn Bridge 1883 verlieh der Stadt ein neues Flair. Der Journalist Jacob Riis (1849-1914) veröffentlichte die Fotodokumentation "How the other half lives", die die Lebensbedingungen in den New Yorker Slums beleuchtet. Aus wirtschaftlichen und politischen Gründen schließen sich die Stadtbezirke Bronx, Brooklyn und Staten Island dem Greater New York an. 1891 zählt New York 3,5 Millionen Einwohner und wird zur zweitgrößten Stadt der Welt nach London. Zur Jahrhundertwende stellt ein massiver Zustrom von Einwanderern die Stadt vor neue Herausforderungen.

14:40 Uhr, ARTE

(4): Die Macht und das Volk

New York (4/5)

Dokumentationsreihe, USA, 1999

In der Hoffnung auf Freiheit und Arbeit kamen zu Beginn des 20. Jahrhunderts über eine Million Einwanderer vor allem aus Südeuropa und der Ukraine nach New York. Ihre Briefe zeugen von den Umständen der Überfahrt und den ersten Eindrücken in Amerika. Das Einwanderungsverfahren in Ellis Island war straff organisiert, den Ankömmlingen wurde zudem kein sonderlicher Respekt gezollt. Im unteren Teil von Manhattan (Lower Manhattan) zeichnete sich eine neue "Skyline" ab, denn dank der Erfindung des Fahrstuhls konnten nun höhere Häuser gebaut werden. In den nördlichen und weiter entfernten Vierteln herrschte nach wie vor chronische Überbevölkerung. Doch endlich reagierten die Stadtbehörden auf die Zustände. Sie führten Wohngeld ein, gaben öffentliche Bauten in Auftrag und begannen mit der Verbesserung des Gesundheitsschutzes. Die Industriebetriebe, nach Stadtvierteln aufgegliedert, befanden sich in Manhattan selbst. 1909 geriet ein Gebäude in Brand, in dem junge Frauen und Kinder aus der Textilbranche beschäftigt waren: die bis dahin größte Industriekatastrophe. Infolge von Streiks und Demonstrationen wurde die wöchentliche Arbeitszeit gesetzlich festgelegt und die Kinderarbeit reglementiert.

15:30 Uhr, ARTE

(5): Die Kosmopolis

New York (5/5)

Dokumentationsreihe, USA, 1999

Nach dem Ersten Weltkrieg begann mit der Massenproduktion von Konsumgütern die zweite Industrielle Revolution. In New York schossen Werbeagenturen wie Pilze aus dem Boden, und der Hörfunk brachte Werbespots - alles im Zeichen des neu entstandenen Begriffs "Massenmedien". Es war die Geburtsstunde der modernen amerikanischen Kultur. Die Jazzmusik erlebte Sternstunden, und in Harlem entstand eine neue "schwarze" Kultur. Das Chrysler Building mitten in Manhattan mit seiner glitzernden Art-Déco-Dekoration an der Turmspitze wurde 1929 das höchste Gebäude der Welt. Diesem Aufschwung setzte der Börsencrash im Oktober 1929 ein jähes Ende. In New York brach eine Wirtschaftsdepression aus, die erst mit dem von F. D. Roosevelt eingeleiteten "New Deal" überwunden wurde. 1930 begannen die Arbeiten am Empire State Building. Dieses riesige Bürohochhaus überragte den Chrysler-Wolkenkratzer und wurde das höchste Gebäude der Welt. Der Bau wurde in einer Rekordzeit von 13 Monaten fertiggestellt. Aber viele Büros standen bis in die 50er Jahre leer, und die Presse gab ihm den Spottnamen "Empty State Building". Auszüge aus Romanen von F. Scott Fitzgerald beschließen den fünften und letzten Teil der Reihe.

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Ja, ist tatsächlich ein bißchen mehr Auswahl diese Woche :yeah:

So kommt Sonntags keine Langeweile auf. Und ich habe auch schon das ein oder andere programmiert.

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