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Empfohlene Beiträge

enterprise66    207

36. Nevada, „The Silver State“

 

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Nevada ist ein US-Bundesstaat im Westen der USA, wo er östlich der Sierra Nevada den größten Teil des Großen Beckens umfasst und dabei von Kalifornien, Oregon, Idaho, Utah sowie Arizona umschlossen wird. Große Teile Nevadas sind militärisches Sperrgebiet, wobei es vor allem die Nellis Range im Süden hervorzuheben gilt. Auf der dortigen Nevada Test Site (NTS) wurden die meisten amerikanischen Atombomben getestet. Daneben gibt es auch noch Anlagen zur Erprobung geheimer militärischer Flugkörper, wie die sagenumwobene Area 51.

Nevada, das nach dem spanischen Wort „nieve“ für Schnee benannt ist  (sierra nevada für schneebedeckte Bergkette), trat im Jahr 1864 als 36. Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei. Er ist flächenmäßig der siebtgrößte der Bundesstaaten. Hauptstadt ist Carson City.

 

Landkarte von Nevada

 

 

In Nevada herrscht ein trockenes Wüstenklima. Die Winter sind je nach Höhenlage relativ mild (um 10 °C), die Nächte sind jedoch meist mit Frost verbunden (?8 °C in Reno). Im Sommer ist es dagegen mit Temperaturen jenseits der 30°-Marke sehr heiß. Dazu kommt noch eine extreme Trockenheit, was zur Folge hat, dass es nachts teilweise um 20 bis 25 Grad kälter wird.

 

Nevada hat gut 2,7 Mill. Einwohner, Mehr als zwei Drittel davon wohnt in der schnell wachsenden Metropolregion Las Vegas. Nevada ist der US-Bundesstaat mit der höchsten Wachstumsrate, seit 1990 hat sich die Bevölkerungszahl mehr als verdoppelt.

 

Nevada war ursprünglich ein Teil von Mexiko, 1850 wurde es ein Teil des Utah-Territoriums. Am 2. März 1861 wurde Nevada vom Utah-Territorium abgetrennt und nahm den jetzigen Namen an. Am 31. Oktober 1864 trat Nevada schließlich als 36. Staat der USA bei.

Während der Weltwirtschaftskrise erlaubte Nevada am 17. März 1931 das Glücksspiel, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Neben dem Glücksspiel ist in Nevada traditionell auch – als einzigem Bundesstaat der USA – die Prostitution in einigen Bezirken des Bundesstaates legal; jedoch ausdrücklich nicht in Clark County samt dessen Hauptstadt Las Vegas.

 

Auf der Rückseite des Nevada State Quarter sieht man Mustangs, Berge, Sonnenaufgang und Wüsten-Beifuß, sowie einen Banner mit der Aufschrift: „The Silver State“. Der Nevada State Quarter wurde am 31. Januar 2006 in einer Stückzahl von 589.800.000 Münzen herausgegeben.

 

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Der Nevadaquarter weist diverse künstlerische Fehler auf. Zum einen beschreibt der Designer des Quarters das Thema „Morning in Nevada“ als einen Sonnenaufgang hinter den Bergen der Sierra Nevada. Der einzige Platz, wo ein Sonnenaufgang hinter diesen Bergen beobachtet werden kann, ist Kalifornien. Die Darstellung des Sagebrush (Wüsten-Beifuß) ist falsch, da die gezeigte Blüte zu einer anderen Pflanze gehört.

 

Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

37. Nebraska, the „Cornhusker State“

 

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Nebraska ist ein US-Bundesstaat im Mittleren Westen. Der Name Nebraska stammt von einem indianischen Wort mit der Bedeutung „flaches Wasser“. Der Name rührt vom Platte River, der durch den Staat fließt.

Nebraskas Nachbarstaaten sind South Dakota im Norden; Iowa und Missouri im Osten, Kansas im Süden; Colorado im Südwesten, und Wyoming im Westen. Nebraska hat etwa 1,8 Mill. Einwohner, die größte Stadt Nebraskas ist Omaha mit 400.000 Bewohner; die Hauptstadt Nebraskas ist Lincoln. Dort leben ca. 250.000 Menschen.

 

Landkarte von Nebraska

 

Einige berühmte Persönlichkeiten kommen aus Nebraska:

  • Gerald Ford, 38. US-Präsident
  • Malcolm X, US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung
  • Fred Astaire, Tänzer und Schauspieler
  • Marlon Brando, Schauspieler
  • Warren Buffett, Großinvestor
  • Henry Fonda, Schauspieler
  • Nick Nolte, Schauspieler
  • Andy Roddick, Tennisspieler
  • Nicholas Sparks, Schriftsteller
  • Hilary Swank, Schauspielerin

Nebraska wurde am 1. März 1867, kurz nach dem Sezessionskrieg, als 37. Bundesstaat in die Union aufgenommen.

 

Auf der Rückseite des Nebraska State Quarter sieht man einen Planwagen vor dem Chimney Rock, sowie die Beschriftung: „Chimney Rock“. Der Nebraska State Quarter wurde am 3. April 2006 in einer Stückzahl von 591.000.000 Münzen herausgegeben.

 

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Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

38. Colorado, Centennial State

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Colorado ist als Teil der Mountain States von der Gebirgskette der Rocky Mountains durchzogen, Colorado ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 2.073 Metern der höchstgelegene Bundesstaat der USA.

Der „Jahrhundert-Staat“ (Centennial State) wurde 1876, also genau 100 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, ein Bundesstaat der USA. Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist Denver, in dessen Großraum mehr als die Hälfte der fünf Millionen Einwohner Colorados lebt. Weitere bedeutende Städte sind Colorado Springs und Fort Collins. Seinen Namen erhielt der Staat vom Colorado River, der von den früheren spanischen Beherrschern des Gebietes wegen des rötlichen (spanisch: colorado) Schlamms so genannt wurde.

Colorado liegt im zentralen bis westlichen Teil der Vereinigten Staaten und wird von insgesamt sieben Bundesstaaten umschlossen. Der nördliche Nachbar ist Wyoming, im Osten stößt Colorado an Nebraska und Kansas und an der südöstlichen Grenze wird Colorado durch den relativ kleinen Landstreifen Oklahomas von Texas getrennt. Während im Süden die neumexikanische Grenze verläuft, hat Colorado mit dem Staat Arizona im Südwesten keinen gemeinsamen Grenzverlauf, sondern trifft lediglich mit seiner südwestlichsten Ecke auf ihn. Zusammen mit Neumexiko und Utah, dem westlichen Nachbarn, bilden die vier Bundesstaaten die so genannten «Vier-Ecken-Staaten» (Four Corners); dieses in den Vereinigten Staaten einzigartige Phänomen wurde an jener Stelle mit einem Monument gekennzeichnet. Neben Wyoming und Utah gehört Colorado zu den drei Staaten der USA, die über praktisch keine natürliche Staatsgrenze verfügen, sondern fast ausschließlich entlang von Längen- und Breitengraden festgelegt wurden.

Landkarte von Colorado

In Colorado gibt es warme, teils heiße Sommer und kalte, schneereiche Winter (kontinentales Klima). Vor allem der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist teilweise extrem. So kann es im Sommer trotz hoher Tagestemperaturen nachts empfindlich kalt werden. Die Niederschläge sind auf das ganze Jahr verteilt, mit leichtem Übergewicht im Sommer, wobei die Luft dann mit 50 % Luftfeuchtigkeit meist sehr trocken ist.

Im November 2012 entschied sich die Mehrheit einer Volksabstimmung für die Legalisierung von Anbau, Verkauf und Besitz von Marihuana in kleinen Mengen. Colorado ist somit neben Washington der erste Bundesstaat der USA, der Cannabis als Genussmittel zulässt. Der gesamte Umsatz, der mit dem Verkauf von Cannabis und Cannabisprodukten realisiert wurde, betrug im Jahr 2015 996 Millionen US-Dollar.

Colorado wurde am 1. August 1876, also genau 100 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung, zum 38. Bundesstaat der USA erklärt.

Auf der Rückseite des Colorado State Quarter sieht man den Long Peak, sowie die Beschriftung: „Colorful Colorado“. Der Colorado State Quarter wurde am 14. Juni 2006 in einer Stückzahl von 569.000.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

39. North Dakota, Sioux State

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North Dakota ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten, der im Norden an der kanadischen Grenze liegt. North Dakota hat nur etwa über 739.000 Einwohner, nur Vermont und Wyoming haben weniger Einwohner. Die Hauptstadt ist Bismarck. Das Klima ist kühl-gemäßigt.

North Dakota wurde nach der Teilung des Dakota-Territoriums 1889 als 39. Staat in die Union aufgenommen. North Dakota hat die Beinamen „Friedensgarten-Staat“, benannt nach dem Internationalen Friedensgarten an der Grenze zu Kanada bei Dunseith, sowie „Sioux Staat“ – Sioux-Staat. Der Name Dakota leitet sich von der indianischen Ethnie der Dakota ab, die vor der Unterwerfung durch die Amerikaner in diesem Gebiet lebte und auch heute noch hier lebt.

North Dakota grenzt im Norden an die kanadischen Provinzen Saskatchewan und Manitoba, im Westen an Montana, im Süden an South Dakota und im Osten, gegenüber dem Red River of the North und dem Bois de Sioux River, an Minnesota.

Landkarte von North Dakota

Im Westen von North Dakota befinden sich die hügeligen Great Plains und die Badlands. In dieser Gegend liegen der White Butte, die höchste Erhebung des Staates, und der Theodore-Roosevelt-Nationalpark. Der Missouri River fließt durch den Westen von North Dakota und bildet den Lake Sakakawea, den mit dem Garrison Dam drittgrößten von Menschenhand angelegten See in den USA.

In Zentraldakota liegen die Drift Prairie und das Missouri-Plateau. Seen, Flusstäler und sanft geschwungene Hügel prägen die Region. In der Drift Prairie befinden sich nahe der kanadischen Grenze die Turtle Mountains. Das geographische Zentrum Nordamerikas ist in der Nähe der Stadt Rugby.

Im Osten befindet sich das flache Red River Valley, das der geschwungene Red River of the North bildet. Wie die anderen Flüsse in diesem Teil des Staates fließt auch der Red River in Richtung Norden. Der Fluss speiste am Ende der letzten Eiszeit neben anderen den Agassizsee. Heute ist das Land um den Fluss sehr fruchtbar, was zu der Ansiedlung vieler Farmen und kleiner Städte geführt hat. Im Osten befindet sich auch der Devil's Lake, der größte Natursee des Staates.

North Dakota wurde am 2. November 1889 der 39. Bundesstaat der USA.

Auf der Rückseite des North Dakota State Quarter sieht man zwei weidende Bisons in den Badlands. Der North Dakota State Quarter wurde am 28. August 2006 in einer Stückzahl von 664.800.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

40. South Dakota, Mount Rushmore State

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South Dakota ist einer der nordwestlichen Prärie-Bundesstaaten der USA. South Dakota beheimatet mehrere Indianerreservate, insbesondere der Lakota. Der Staat hat innerhalb der USA nach Alaska, Oklahoma und New Mexico den vierthöchsten Bevölkerungsanteil von Indianern.

South Dakota grenzt im Norden an North Dakota, im Osten an Minnesota und Iowa, im Süden an Nebraska und im Westen an Wyoming und Montana. Im Westen befinden sich die Black Hills, östlich davon die Badlands. Die größte Stadt ist Sioux Falls, die Hauptstadt ist Pierre. North Dakota hat nur etwa 800.000 Einwohner.

Landkarte von South Dakota

Das Dakota-Territorium war ein Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten. Im Jahr 1889 wurde es in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt. Diese Gebiete, North Dakota und South Dakota, wurden als 39. und 40. Bundesstaat in die USA aufgenommen.

Auf der Rückseite des South Dakota State Quarter sieht man das Mount Rushmore National Memorial, einen Fasan und Weizenähren. Der South Dakota State Quarter wurde am 6. November 2006 in einer Stückzahl von 510.800.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

41. Montana, Treasure State

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Montana ist ein Bundesstaat im Nordwesten der USA. Der Name „Montana“ leitet sich wahrscheinlich von dem spanischen Wort montaña, was auf Deutsch: „Berg-“oder „bergig“, „gebirgig“ bedeutet. Montana ist der viertgrößte Bundesstaat der USA und geringfügig größer als Deutschland, besitzt aber mit knapp 1 Millionen Einwohnern nur etwa 1,2 % der deutschen Bevölkerung. Montana zählt zu den sogenannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden. Sein Spitzname Treasure State („Staat der Schätze“) begründet sich durch die Vielzahl an Bodenschätzen (Erdöl, Kohle, Kupfer, Silber und Gold).

Im Norden grenzt Montana an die kanadischen Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan, im Osten liegen die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, im Süden Wyoming sowie im Südwesten und Westen Idaho. Der Westen Montanas besteht aus hohen, zerklüfteten Bergen, während der Osten durch weite Ebenen geprägt ist. Die Hauptstadt von Montana ist Helena (30.000 Einwohner), Billings ist die größte Stadt mit rund 100.000 Einwohnern.

Landkarte von Montana

Herausragende Sehenswürdigkeiten sind vor allem die beiden Nationalparks, der Glacier-Nationalpark im Norden und der Yellowstone-Nationalpark im Süden. Andere Touristenattraktionen sind das Little Bighorn Battlefield National Museum, die frühere Hauptstadt von Montana Virginia City und die Geisterstadt Nevada City.

Zwischen 1864 und 1889 wurde Montana als Territorium organisiert. Die Aufnahme als Bundesstaat in die USA erfolgte am 8. November 1889 – Montana wurde somit 41. Bundesstaat.

Auf der Rückseite des Montana State Quarter sieht man einen Bisonschädel und Berge im Hintergrund, sowie die Aufschrift: „Big Sky Country“. Der Montana State Quarter wurde am 29. Januar 2007 in einer Stückzahl von 513.240.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

42. Washington, Evergreen State

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Das Siegel des Bundesstaates zeigt George Washington, nach einem Porträt von Gilbert Stuart. Der äußere Ring enthält den Schriftzug „The Seal of the State of Washington“ („Das Siegel des Staates Washington“) und die Angabe des Jahres 1889, in dem Washington Bundesstaat wurde. Das Siegel wurde 1889 von dem Juwelier Charles Talcott entworfen.

Washington liegt im Nordwesten der USA an der Küste des Pazifischen Ozeans, nördlich von Oregon. Der Staat wurde nach dem ersten US-Präsidenten, George Washington, benannt und als 42. Staat im Jahr 1889 in die Vereinigten Staaten aufgenommen. Um den Bundesstaat von der ebenfalls nach George Washington benannten, an der Ostküste befindlichen Hauptstadt der USA Washington, D.C. abzugrenzen, wird für den Staat oft die Bezeichnung „Washington State“ verwendet.

Washington grenzt an den Pazifik im Westen, an die Bundesstaaten Oregon im Süden, Idaho im Osten und der kanadischen Provinz Britisch-Columba im Norden. Die Grenze zu Kanada verläuft dabei bis auf die kanadische Insel Vancouver Island und die Juan-de-Fuca-Straße entlang des 49. Breitengrades. Die Südgrenze zum benachbarten Oregon verläuft größtenteils entlang des Columbia, im Osten verläuft die südliche Grenze dann entlang des 46. Breitengrades. Auch die östliche Grenze des Staates orientiert sich teilweise an einem Flussverlauf: Die Grenze zu Idaho wurde im äußersten Südosten des Staates festgelegt auf den Snake River. Nördlich des Zusammenflusses mit dem Clearwater River wurde die Grenze als derjenige Meridian definiert, der von diesem Zusammenfluss von Snake und Clearwater aus nach Norden verläuft. Dieser Meridian ist nicht – wie oftmals angenommen – exakt der 117. Längengrad, sondern liegt etwa drei Kilometer weiter westlich.

Landkarte von Washington

Der Westen des Bundesstaates ist durch den Puget Sound geprägt, eine weit verzweigte und inselreiche Meeresbucht, die etwa 150 Kilometer in den Bundesstaat hineinreicht. Der Puget Sound ist über die Juan-de-Fuca-Straße mit dem Pazifischen Ozean verbunden. Sämtliche Flüsse Washingtons fließen in den Pazifischen Ozean. Der wichtigste ist der Columbia River, der Washington auf einer Länge von etwa 1.100 km durchfließt. Er entspringt in der kanadischen Nachbarprovinz British Columbia.

Die bis zu 4400 Meter hohe Kaskadenkette ist der prägende Gebirgszug Washingtons. Er ist vulkanischen Ursprungs und durchzieht den Staat von Nord nach Süd. Höchster Berg der Gebirgskette und damit höchster Berg Washingtons ist mit einer Höhe von 4392 Metern der Vulkan Mount Rainier. Auch die nächsthöheren Berge gelten alle noch als aktive Vulkane. Der letzte Ausbruch eines Vulkans in Washington datiert aus dem Jahr 1980, als beim Ausbruch des Mount St. Helens trotz Einrichtung einer Sicherheitszone 57 Menschen starben. Der Ausbruch hatte sich bereits zwei Monate zuvor angekündigt und zählt heute zu den besterforschten Eruptionen überhaupt.

Der Bundesstaat Washington hat 6.724.540 Einwohner, ein Großteil konzentriert sich im Westen um den Puget Sound. In Seattle, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Bundesstaates, leben 608.660 Menschen und im Großraum Seattle etwa die Hälfte aller Einwohner des Bundesstaats, 3,5 Millionen Menschen. Die hauptstadt Olympia ist dagegen eine Kleinstadt mit nur 47.000 Einwohner.

Bedeutendster Wirtschaftszweig ist die Luft- und Raumfahrtindustrie. Der wichtigste Arbeitgeber des Bundesstaates und größtes Exportunternehmen der USA ist Boeing mit der Zivilflugzeugfertigung in Seattle, Renton und Everett. Von großer Bedeutung ist die Computertechnologie. Der Marktführer für Software Microsoft hat seinen Sitz in Redmond, einem Vorort von Seattle; das Online-Versandhaus Amazon hat seinen Sitz in Seattle selbst. Ein weiteres bedeutendes Unternehmen aus Seattle ist die Kaffeehauskette Starbucks.

Auf der Rückseite des Washington State Quarter sieht man einen springenden Lachs und den Mount Rainier im Hintergrund, sowie die Aufschrift: „THE EVERGREEN STATE“. Der Washington State Quarter wurde am 11. April 2007 in einer Stückzahl von 545.200.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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enterprise66    207

43. Idaho, "Gem State"

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Idaho ist ein Bundesstaat im Nordwesten der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer Bevölkerung von 1.634.464 Einwohnern. Er gehört damit zu den dünn besiedelten Bundesstaaten. Die Hauptstadt ist Boise. Der Staat wird auch als Gem State (Edelstein-Staat) bezeichnet. Der Name des Staates Idaho rührt wahrscheinlich vom indianischen Wort „Ee-dah-how“ der Shoshone her, was sinngemäß etwa „Licht auf den Bergen“ bedeutet.

Idaho grenzt an die Bundesstaaten Washington, Oregon, Nevada, Utah, Wyoming und Montana sowie die kanadische Provinz British Columbia. Der längliche Gebietsstreifen Idahos zwischen Washington und Montana wird im Englischen als Idaho Panhandle bezeichnet.

Landkarte von Idaho

Die Landschaft ist in Idaho überwiegend bergig mit weiten unberührten Gegenden. Der Süden des Staates wird durch den Bogen der Snake River Plain geprägt, einer Ebene, die sich über rund 600 km von Ost nach West durch den gesamten Staat zieht. Ihr unmittelbares Umfeld wird durch die Basin and Range-Struktur des Großen Beckens beeinflusst. Der gesamte Rest des Staates gehört zu den Rocky Mountains. Die Sawtooth Range wird als Idahos bekanntestes Gebirge bezeichnet. Weitere Gebirgszüge in Idaho sind die Bitterroot Range an der Grenze zu Montana, die Clearwater Mountains, die sich von dort bis zum Salmon River erstrecken, die Salmon River Mountains, die Lost River Range und die White Cloud Mountains. Bodenschätze sind in großen Mengen vorhanden.

Idaho ist durch seine ländliche und religiöse Bevölkerung einer der konservativsten Staaten der USA; entsprechend haben die Republikaner hier seit 1964 bei keiner Präsidentschaftswahl verloren.

Präsident Benjamin Harrison unterzeichnete ein Gesetz, mit dem Idaho als 43. US-Bundesstaat am 3. Juli 1890 den Vereinigten Staaten beitrat. Die damalige Bevölkerung betrug 88.548.

Auf der Rückseite des Idaho State Quarter sieht man einen Wanderfalken und den Umriss des Bundesstaats im Hintergrund, sowie das Staatsmotto: „Esto perpetua“ (Ewig soll sie bestehen.). Der Idaho State Quarter wurde am 5. Juni 2007 in einer Stückzahl von 581.400.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

 

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enterprise66    207

44. Wyoming, Equality State

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Wyoming ist mit 576.412 Einwohnern der bevölkerungsärmste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und, nach Alaska, der Bundesstaat mit der zweitgeringsten Bevölkerungsdichte. Er liegt im Westen der Vereinigten Staaten und steigt von den Great Plains Ost-Wyomings zu den Rocky Mountains hin an.

Der Name stammt aus der Sprache der Algonkin-Indianer und bedeutet „Große Ebenen“. Er wurde der poetischen Erzählung "Gertrude of Wyoming" entnommen, die Thomas Campbell 1809 geschrieben hatte.

Der größte Ort ist die Hauptstadt Cheyenne, dort leben 60.000 Einwohner. Der Spitzname ist Equality State nach dem Motto des Staates: „Equal Rights“ (zu Deutsch: gleiche Rechte).

Wyoming ist flächenmäßig der zehntgrößte Bundesstaat der USA, nach Colorado ist er mit 2044 m auch der durchschnittlich am zweithöchsten gelegene Staat der USA. Wyoming erstreckt sich auf einer Breite von 450 km zwischen etwa 41° N und 45° N und einer Länge von 550 bis 580 km zwischen etwa 104° W und 111° W und gehört gemeinsam mit seinen südlichen und westlichen Nachbarstaaten Colorado und Utah zu den Bundesstaaten, deren Grenzen fast ausschließlich nach geographischen Längen- und Breitengraden definiert wurden. Die Grenzziehung entspricht mit geringfügigen Abweichungen einem Rechteck.

Wyoming grenzt im Norden an Montana, im Osten an South Dakota und Nebraska, im Süden an Colorado und im Westen an Utah und Idaho.

Landkarte von Wyoming

Wyoming kann in drei große geographische Räume gegliedert werden, die alle grob ein Drittel des Staatsgebiets umfassen: die Great Plains, die Intermountain Basins (Gebirgsbecken) und die Rocky Mountains.

Eine weitere geographische Bedeutsamkeit ist Wyomings Lage an der Great Continental Divide, der großen kontinentalen Wasserscheide des nordamerikanischen Kontinents, die die Bundesstaatsfläche in nordwestlich-südöstlicher Richtung durchzieht. Sie verläuft entlang der Absaroka Range und Wind River Ranges und setzt sich im Great Divide Basin, und später der Park Range (großteils in Colorado), fort. Alle Flüsse, die östlich dieser Linie entspringen, entwässern Richtung Osten und münden irgendwann alle in den Missouri River, der in den Mississippi River und schließlich in den Atlantischen Ozean (Golf von Mexiko) fließt. Jene Flüsse, die westlich der Wasserscheide ihren Lauf beginnen, enden im Pazifik (entweder im offenen Ozean, wenn sie dem Columbia River westwärts folgen, oder im Golf von Kalifornien, wenn sie nach Süden in den Green River und später den Colorado River entwässern).

Der Yellowstone Lake ist mit 352 km² der größter Süßwassersee über 2000 m in ganz Nordamerika. Er liegt auf 2376 m Höhe, hat 177 km Uferlänge und misst bei einer mittleren Wassertiefe von 42 m an seiner tiefsten Stelle immerhin 118 m. Eine flüssige Oberfläche besitzt der Yellowstone Lake jedoch nur etwa die Hälfte des Jahres (und selten wärmer als 15 °C), da er in normalen Wintern von Anfang Dezember bis Ende Mai oder Anfang Juni zufriert. Die Eisschicht ist an vielen Stellen bis zu einem Meter dick, allerdings gibt es Bereiche, in denen flaches, ufernahes Wasser über warmen Quellen liegt, die Eisbildung an diesen Stellen verhindern.

Der zweitgrößte See liegt unweit südlich und gleichfalls über 2000 m Seehöhe. Es ist der 103 km² große Jackson Lake im Grand Teton National Park, der mit 134 m sogar tiefer als der Yellowstone Lake ist. Ursprünglich kleiner, wurde die Wasserfläche durch einen Staudamm erweitert. Auch der Jackson Lake ist das halbe Jahr zugefroren und misst selten über 15 °C, auch in heißen Sommern.

Historisch gesehen waren Rinder- und Schafzucht die wichtigsten Erwerbszweige in Wyoming und sind immer noch ein wichtiger Bestandteil der Kultur und Lebensart. Wichtigster Wirtschaftszweig ist aber heute der Bergbau (vor allem Erdöl, Erdgas, Kohle, Salz, Uran-, Eisenerz, Trona sowie in den vergangenen zehn Jahren auch vermehrt Methangasgewinnung). Dank künstlicher Bewässerung werden etwas Weizen, Bohnen und Zuckerrüben angebaut. Der Tourismus spielt vor allem in den Rocky Mountains, den beiden Nationalparks und den National Monuments eine bedeutende Rolle.

Das Wyoming-Territorium (aus dem der Bundesstaat später entstand) führte 1869 als erstes Gebiet der USA das Frauenwahlrecht ein. Wyoming hatte die erste Friedens-richterin und 1925 mit Nellie Tayloe Ross die erste Gouverneurin eines Bundesstaats der USA. Am 10. Juli 1890 wurde Wyoming  der 44. Bundesstaat der USA.

Auf der Rückseite des Wyoming State Quarter sieht man den Umriss eines Cowboys auf einem bockenden Wildpferd, sowie das den Staatstitel: „The Equality State“. Der Wyoming State Quarter wurde am 4. September 2007 in einer Stückzahl von 320.800.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

 

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enterprise66    207

45. Utah, The Beehive State

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Utah ist ein Bundesstaat im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City. Die Abkürzung ist UT, der Beiname des Staates lautet The Beehive State (‚Bienenkorb‘, ‚Bienenstaat‘, ‚Bienenstock‘). Der Beiname erklärt sich daraus, dass die gründenden Mormonen den Bienenkorb als Symbol des Fleißes zum Symbol des Staates bzw. Territoriums machten.

Der Name Utah leitet sich von dem Indianer-Volk der Ute ab, die neben einigen anderen Völkern bis heute in Utah leben. Nach dem Wunsch der Mormonen sollte der Staat Deseret heißen; dieser religiös begründete Name, der aus dem Buch Mormon stammt, wurde von der amerikanischen Regierung jedoch wegen der Trennung von Kirche und Staat nicht akzeptiert.

Utahs Nachbarstaaten sind Nevada, Idaho, Wyoming, Colorado, New Mexico und Arizona. Die südöstliche Ecke des Staates bildet mit den Flächen von Colorado, New Mexico und Arizona das einzige Vierländereck der Vereinigten Staaten, den Punkt Four Corners, nach dem auch die angrenzende Region benannt ist.

Landkarte von Utah

In Utah herrscht extremes Steppenklima, d. h., es gibt verhältnismäßig heiße Sommer um 30 °C und kalte, schneereiche Winter häufig unter 0 °C. Die Region um Salt Lake City (1350 m) ist ein beliebtes Wintersportgebiet; 2002 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Utah beherbergt einige der schönsten Nationalparks der USA: Arches-Nationalpark, Bryce-Canyon-Nationalpark, Canyonlands-Nationalpark, Capitol-Reef-Nationalpark und der Zion-Nationalpark. Das Monument Valley ist kein Nationalpark und wird von den dort lebenden Indianern selbst verwaltet.

Utah hat 2,855 Millionen Einwohner, die bevölkerungsgrößte Stadt ist Salt Lake City mit etwa 190.000 Einwohnern.

Am 4. Januar 1896 wurde Utah als 45. Staat ein voll berechtigtes Mitglied der USA.

Auf der Rückseite des Utah State Quarter sieht man zwei Dampflokomotiven und dazwischen den Letzten (goldenen) Nagel zur Fertigstellung der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung, sowie die Beschriftung: „Crossroads of the West“ Der Utah State Quarter wurde am 5. November 2007 in einer Stückzahl von 253.200.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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46. Oklahoma, The Sooner State

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Oklahoma ist ein Bundesstaat im zentralen Süden der Vereinigten Staaten von Amerika, nördlich von Texas. Das Wort Oklahoma stammt aus der Choctaw-Sprache: okla ‚der Mensch‘ und humma ‚rot‘, die Zusammensetzung bedeutet so viel wie „Das Land des roten Mannes“. Der Beiname Oklahomas ist The Sooner State. Hintergrund dieses Beinamens waren die Pioniere, die das von den Indianern durch die US-Regierung gekaufte Land vor (sooner) der legalen Anfangssiedlungszeit besiedelt hatten. Die Hauptstadt Oklahomas ist Oklahoma City.

Oklahoma hat sechs Nachbarstaaten: Im Osten liegen Arkansas und Missouri, im Norden Kansas und im Nordwesten Colorado. Im äußersten Westen grenzt Oklahoma an New Mexico und im Süden an Texas.

Hier die Landkarte von Oklahoma

Oklahoma wird immer wieder von verschiedenen Naturkatastrophen heimgesucht. So gehören weite Teile des Bundesstaates zur Tornado Alley. Die Tornados entstehen, wenn heiße Luft aus dem Süden auf kalte Luft aus den nördlich gelegenen Rocky Mountains trifft. Am häufigsten tritt dies im Frühjahr in den Monaten März bis Juni ein. Besonders schwere Verwüstungen richtete eine Serie von Tornados im Mai 1999 an. Die Höchstgeschwindigkeit des heftigsten Tornados bei Oklahoma City betrug 517 Kilometer in der Stunde. :huh:

Oklahoma hat der offiziellen Schätzung aus dem Jahr 2014 zufolge etwa 3,9 Millionen Einwohner. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich im östlichen Teil des Staates. Die Hauptstadt Oklahoma City ist mit 620.000 Einwohnern auch die größte Metropole von Oklahoma. Tulsa folgt mit 400.000 Einwohnern.

 

 

Innerhalb der Geschichte der Vereinigten Staaten nimmt Oklahoma eine Sonderstellung ein. Das Gebiet fiel im Rahmen des Louisiana Purchase 1803 an die USA. Diese erkannten allerdings keinen Wert in diesem Gebiet und wiesen es zwischen 1817 und 1830 den Indianerstämmen der Muskogee, der Seminolen, der Cherokee, der Choctaw und der Chickasaw zu (den „Fünf zivilisierten Nationen“), die aus den östlichen Staaten vertrieben wurden. Etwa 50.000 Menschen wurden nach Oklahoma getrieben, wo sie auf bereits ansässige andere Indianerstämme trafen. Diese Umsiedlung ging als „Trail of Tears“ in die Geschichte ein. 1834 wurde das Gebiet zum Indianer-Territorium deklariert. Noch heute haben viele Indianerstämme ihren politischen Hauptsitz in Oklahoma.

Obwohl die Regierung 1880 offiziell eine Besiedelung des Landes durch die Weißen untersagte, kam es seitens der Bevölkerung immer wieder zu Übertretungen der Grenzen. Im Jahr 1885 wurden schließlich Verhandlungen mit den Muskogee und den Seminolen aufgenommen, die dazu führten, dass am 22. April 1889 zwei Millionen Acre Land für Siedler freigegeben wurden. Die Folge war der „Oklahoma Land Run“, bei dem innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Siedler in das Land strömten und sozusagen über Nacht Oklahoma City entstand. Bereits im Vorfeld hatten viele der neuen Siedler, die sogenannten „Sooners“ (engl. „soon“, von „früh“), ihre Claims abgesteckt, was dem Staat den Beinamen „Sooner State“ einbrachte.

1890 wurde das Indianer-Territorium zum „Oklahoma-Territorium“. Bis 1906 kam es zu einer beständigen Ausweitung des Siedlungsgebiets. Der Anlauf, im Osten des Landes einen indianisch geprägten Bundesstaat „Sequoyah“ ins Leben zu rufen, blieb vergeblich. Das Territorium rückte durch die aufstrebende Ölindustrie in den Mittelpunkt. Nachdem in Texas 1901 die erste größere Ölquelle angezapft wurde, geriet auch Oklahoma in den Fokus des Ölgeschäfts. Besonders Tulsa hob sich dabei hervor und wurde für einige Zeit die Welthauptstadt des Öls genannt.

 

 

Am 16. November 1907 trat Oklahoma als 46. Bundesstaat der Union bei. Nach wechselnden wirtschaftlichen Wachstums- und Krisenzeiten bescherte die Entdeckung reicher Erdöl- und Erdgasfunde im Jahre 1928 dem Land Aufschwung und Wohlstand. Bereits 1927 begann der Geschäftsmann Cyrus Avery eine Kampagne zur Einrichtung der U.S. Route 66, was ihm später den Beinamen Vater der Route 66 eintrug. Ein Teilstück der Fernstraße von Amarillo (Texas) nach Tulsa bildete den Kern der historischen Strecke.

 Auf der Rückseite des Oklahoma State Quarter sieht man einen Scherenschwanz-Königstyrann und eine Kurzlebige Kokardenblume. Der Oklahoma State Quarter wurde am 17. Januar 2008 in einer Stückzahl von 416.600.000 Münzen herausgegeben.

 

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Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

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47. New Mexico, “Land of Enchantment / Tierra de Encanto”

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New Mexico (kurz: NM) ist ein Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten. Der Name stammt von den spanischen Eroberern, die damit das Land westlich und nördlich des Rio Grande bezeichneten. New Mexico wird auch als Land of Enchantment / Tierra de Encanto („Land der Verzauberung“) bezeichnet.

New Mexico grenzt im Norden an Colorado, im äußersten Nordosten an Oklahoma, ansonsten im Osten und Süden an Texas und im Westen an Arizona. An Utah grenzt New Mexico nur an einem einzigen Punkt im Nordwesten, den so genannten Four Corners. Die Staatsgrenze zu Mexiko bildet einen Teil der Südgrenze New Mexicos.

Landkarte von New Mexico

Ganz New Mexico ist geprägt durch die Lage auf einer Hochebene. Diese ist jedoch nicht einheitlich, sondern der Übergangsbereich von vier geologischen Regionen Nordamerikas. Von Osten steigt das Gelände aus den Prärien der High Plains flach an. Der Südwesten des Staates ist Teil der Chihuahua-Wüste, die zur Basin and Range-Region gehört. Von Nordwesten ragt das Colorado-Plateau bis nach New Mexico und im Norden reichen mit der Sangre de Cristo Range die südlichsten Teile der Rocky Mountains bis Santa Fe.

Wegen seiner südlichen Lage und dem Umstand, dass es auf der windabgewandten Seite der Rocky Mountains liegt, ist das Klima New Mexicos durchweg sehr trocken und besonders im Sommer sehr heiß. Im Winter kann es aufgrund der Höhenlage aber auch frostig kalt werden, besonders im Norden, wo es in den Bergen nördlich von Santa Fe ein ausgesprochenes Wintersportgebiet gibt.

Bedeutendster Fluss ist der Rio Grande. Er entspringt in Colorado und durchfließt New Mexico von Nord nach Süd, vorbei an Albuquerque und Las Cruces – Großteils begleitet vom Interstate Highway 25. Ab Texas bildet der Rio Grande die Grenze zu Mexiko und mündet nach 2.896 Kilometern in den Golf von Mexiko. Für die Landwirtschaft stellt der Rio Grande eine regelrechte Lebensader dar, er hat aber auch Bedeutung für die Energiewirtschaft.

New Mexico ist der fünftgrößte Bundesstaat der USA. Nur Alaska, Texas, Kalifornien und Montana sind größer. Damit ist New Mexico etwa so groß wie Polen. Etwa 2 Millionen Menschen leben dort, die größte Stadt ist Albuquerque mit ca. 550.000 Einwohnern. Die Hauptstadt ist aber Santa Fe, mit 75.000 Einwohnern.

Am 6. Januar 1912 wurde New Mexico der 47. Bundesstaat der USA.

Auf der Rückseite des New Mexico State Quarter sieht man den Umriss des Bundesstaates, das Sonnensymbol der Zia (Die vier Seiten des Symbols symbolisieren die vier Winde, die vier Jahreszeiten, die vier Himmelsrichtungen, die vier Elemente. Der Kreis symbolisiert die Verbindung zwischen den vier Elementen und den Kreis des Lebens) sowie die Beschriftung: „Land of Enchantment“. Der New Mexico State Quarter wurde am 30. März 2008 in einer Stückzahl von 488.600.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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48. Arizona, „Grand Canyon State“

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Arizona ist ein Bundesstaat, der im Südwesten der Vereinigten Staaten liegt; die Abkürzung ist AZ. Seine Hauptstadt ist Phoenix.

Der Namensursprung ist unklar. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts vertraten Historiker überwiegend die These, der Name stamme vom Begriff alĭ ṣonak („kleine Quelle“) der O’odham-Sprache. Er bezeichnete ursprünglich ausschließlich eine Gegend um Planchas de Plata in der Nähe von Nogales (Sonora) in der heutigen Grenzregion zwischen Mexiko und den USA. Die Tohono O’Odham bezeichnen die Region noch heute mit diesem Begriff, der ausgesprochen wie Arissona klingt.

Seit 1979 findet auch die These Unterstützung von Historikern, dass baskische Einwanderer den Begriff aritz ona (gute Eiche) aus ihrer Sprache vergeben hätten.

Im gesamten Süden grenzt Arizona an Mexiko. Ansonsten ist die Grenze innerstaatlich. Im Südwesten grenzt es an Kalifornien, nordwestlich an Nevada. Im Norden läuft die Grenze mit Utah auf den Four Corners Point zu, das einzige Vierländereck in den Vereinigten Staaten und eines der wenigen weltweit. Dort trifft Arizona im äußersten Nordosten an Colorado und teilt sich die Ostgrenze vollständig mit New Mexico.

Landkarte von Arizona

Arizona ist zwei Naturräumen zugehörig. Der Nordosten des Staates liegt auf dem Colorado Plateau, alle weiteren Teile Arizonas gehören zur Basin and Range-Region. Die Grenze bildet der Gebirgszug Mogollon Rim.

Der Colorado River und der von ihm gebildete Grand Canyon trennt im Nordwesten den Arizona Strip vom Rest des Bundesstaates. Er bildet auch fast die gesamte Westgrenze Arizonas zu Nevada und Kalifornien. Weitere bedeutende Flüsse in Arizona sind der Little Colorado River im Nordosten des Staates und der Gila River und seine Nebenflüsse in Zentral- und Südarizona.

In Arizona herrscht ein trockenes Wüsten- und Halbwüstenklima, im Norden eher Steppenklima. Wegen der Nähe zu den Rocky Mountains gibt es meist große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Die Stadt Yuma gehört mit rund 4000 Sonnenstunden jährlich zu den sonnigsten Orten der Welt. Andererseits ist die auf rund 2135 Metern gelegene Stadt Flagstaff im Norden des Staates einer der wichtigsten Wintersportorte der USA.

Arizona ist berühmt für seine vielen Wüstenlandschaften und seine Canyons. Der Grand-Canyon-Nationalpark befindet sich im Nordwesten, das Canyon de Chelly National Monument im Nordosten. Im Osten liegt der Petrified-Forest-Nationalpark und im Süden der Saguaro-Nationalpark. An der Staatsgrenze zu Utah befindet sich außerdem noch das Glen Canyon National Recreation Area (ebenfalls dem National Park Service unterstellt), zu dem u. a. der zweitgrößte Stausee der USA Lake Powell und die Hufeisenkehre des Colorado Rivers der Horseshoe Bend gehören.

Das Monument Valley an der Grenze zu Utah ist kein Nationalpark und untersteht auch nicht dem National Park Service. Es wird von den dort lebenden Navajo-Indianern selbst verwaltet, daher unterliegt das Monument Valley wie auch der Antelope Canyon am Stadtrand der Stadt Page dem Navajo Tribal Park Service.

In Arizona leben 6,5 Millionen Menschen, davon etwa 1,5 Mill. In der Hauptstadt Phoenix. Die Städte Phoenix, Mesa, Glendale, Gilbert, Chandler, Scottsdale und Tempe gehen fast nahtlos ineinander über, so dass häufig der Ballungsraum Phoenix als Einheit wahrgenommen wird, wenn sie auch verwaltungstechnisch getrennt sind.

1848 musste Mexiko nach seiner Niederlage im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg alle Gebiete nördlich des Gila River gegen eine Zahlung von 15 Mio. Dollar an die USA abtreten. Dieses Gebiet erstreckte sich über die heutigen Bundesstaaten Arizona, New Mexico, Kalifornien, Nevada, Utah, den westlichen Teil Colorados und den südwestlichen Teil Wyomings. Am 1. Juni 1868 wurde durch einen Vertrag der Vereinigten Staaten mit den Navajo die größte Reservation der Vereinigten Staaten, die Navajo Nation Reservation, begründet, die heute den gesamten Nordosten des Bundesstaates einnimmt.

Am 14. Februar 1912 wurde Arizona als 48. Staat als selbstverwalteter Bundesstaat etabliert. Die Aufwertung ist nicht zuletzt den Arizona Rangers zu verdanken, die Arizona durch tatkräftigen Einsatz (1901 bis 1909) von der überhandgenommenen Gesetzlosigkeit befreiten.

Auf der Rückseite des Arizona State Quarter sieht man einerseits die Silhouette des Grand Canyon, anderseits verschiedene Wüstenpflanzen, wie z. B. eine Saguaro-Kaktee, sowie die Beschriftung: „Grand Canyon State“. Der Arizona State Quarter wurde am 11. Juni 2008 in einer Stückzahl von 409.600.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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49. Alaska, „Last Frontier“

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Alaska, was „Land, in dessen Richtung das Meer strömt“ bedeutet, ist der flächenmäßig größte (etwa 20 % der Gesamtfläche), der nördlichste und westlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten sowie die größte Exklave der Erde. Alaska hat die viertniedrigste Bevölkerungszahl aller US-Bundesstaaten. Die USA erwarben das Gebiet 1867 vom Russischen Kaiserreich; am 3. Januar 1959 wurde es der 49. Bundesstaat der USA.

Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit ihrem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarmeer.

Der größte Fluss des Bundesstaats ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt, in Richtung Westen fließend die Mitte Alaskas durchschneidet und in das Beringmeer mündet. Im Osten grenzt Alaska an das kanadische Territorium Yukon. Auf dem Gebiet Alaskas befinden sich tausende Seen, die größten davon liegen auf der Alaska-Halbinsel.

Landkarte von Alaska

Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska-Halbinsel, an die sich die Aleuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Aleutenkette, die im Mount Redoubt bis 3109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats liegen die Berge der Alaskakette, zu der auch der Denali (Mount McKinley) gehört – mit 6190 m der höchste Berg dieser Kette und des gesamten Nordamerikas. Im arktischen Norden erhebt sich die Brookskette, die bis 2749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3261 m und die an Kanada grenzenden Eliaskette mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5489 m hoch auf. Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle („Pfannengriff“), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz British Columbia, dessen Orte größtenteils nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alaskas kennzeichnen teils sehr dicht bewaldete Hügelländer und zahllose Fjorde an der Küste.

Im Alaska herrscht ein kontinentales bis subpolares Klima. Die Winter sind hier lang, dunkel und sehr kalt. Im kurzen Sommer kann es dann aber dafür recht warm werden, an der Nordküste steigen die Temperaturen nur dann über 0 °C. Im Süden Alaskas reichen die Gletscher auch im Sommer teilweise bis zum Meer.

Alaska hat etwa 710.000 Einwohner, davon etwa 290.000 in der größten Stadt Anchorage. In der Hauptstadt Juneau leben dagegen nur 31.000 Menschen.

Alaska war der erste Teil des amerikanischen Kontinents, der von Menschen besiedelt wurde. Aus Sibirien kommend, erreichten die ersten Nomaden die Gegend vor etwa 12.000 bis 16.000 Jahren über die damals noch bestehende Beringia, eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika. Der erste Europäer, der Alaska sichtete, war möglicherweise der russische Entdecker Semjon Deschnjow in Jahre1648. Ab 1745 erkundeten die Russen ihre spätere Kolonie Russisch-Amerika auf der Suche nach Seeottern und deren wertvollen Pelzen. Wegen der großen Entfernungen und des widrigen Klimas waren diese Unternehmungen höchst riskant.

Alaska war für die aufstrebende Weltmacht Russland die einzige Übersee-Kolonie, die aber kaum rentabel und schwierig zu verwalten war. Da die Passage durch das Eismeer zu gefährlich war, führte der einzige Weg von der damaligen russischen Hauptstadt Sankt Petersburg quer östlich durch das Land über die Tschuktschensee und dauerte mehr als ein halbes Jahr. Mit der Zeit wurden die Pelztiere, insbesondere der Seeotter, infolge der Bejagung immer seltener und das Territorium für Russland immer schwieriger zu unterhalten. Um die Staatskasse nach dem verlorenen Krimkrieg wieder aufzufüllen, stimmte Zar Alexander II. am 30. März 1867 einem Vertrag zu, mit dem das Zarenreich Alaska für 7,2 Millionen Dollar (entspricht etwa einem heutigen Gegenwert von 120 Millionen Dollar) an die Vereinigten Staaten veräußerte.

Ausgelöst durch den Klondike-Goldrausch 1898 wurde die Grenze mit Kanada im Jahr 1903 genau fixiert. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika.

Auf der Rückseite des Alaska State Quarter sieht man einen Grizzlybär mit Lachs in der Schnauze, sowie die Beschriftung: „The Great Land“, Der Alaska State Quarter wurde am 23. August 2008 in einer Stückzahl von 505.800.000 Münzen herausgegeben.

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Quelle: Wikipedia

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