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clerenz

Probefahrt

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HI,

kann mir von euch Jemand sagen, ob ich als Touri bei einem amerikanischen Chevyhändler eine Probefahrt machen kann???

Kurzer Hintergrund:

Ich liebäugle mit einen Chevy Aveo, am liebsten in der besten Ausstattung, aber auf alle Fälle mit Automatikgetriebe

http://www.chevrolet.de/modelle/aveo/aveo/konfigurieren/aveo-ltz.html

Jetzt habe ich beim rumsurfen aber dieses nette Auto gefunden

http://www.chevrolet.com/sonic-hatchback-car/

Ist fast das gleiche Auto wie der Aveo, aber mit einer etwas besseren Ausstattung( 1.8 Motor anstatt 1.6, Reifendruckkontrolle, 10 Airbags anstatt 6....und weil ich eine Frau bin....die Farbe ist besser ;-) )

Ich würde beide Autos gerne mal vergleichen und gucken welches besser ist. Falls der Sonic besser abschneidet ist die Überlegung, ob man sich so einen vielleicht rüberholt, falls man das bezahlen kann....(und wie es mit der Garantie aussieht...)

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tja... ich kann nur raten ob es einem gelingen wird als Deutscher mit jedwediger Geschichte zu einer Probefahrt zu kommen... vielleicht klappts ja, aber Ich haette auch ein paar Bedenken... man muss auch wissen, dass der amerikanische Autokauf anders ablaeuft als bei uns... somit bekommt der amerikanische Autoverkaeufer nicht bei einem verkauften Wagen einen Erfolgs-Klopfer auf die Schulter sondern Aerger fuer jeden, den er wieder vom Hof ziehen laesst ohne was zu kaufen ... ok ... leicht uebertrieben, aber so die Richtung. Der amerikanische Neuwagen-Verkauf zielt darauf ab dass beim Erst-Kontakt angezahlt, finanziert und unterschrieben ist und in vielen Bundesstaaten, wo das moeglich ist, der Kunde mit dem Neuwagen vom Hof faehrt...

Die andere Frage, die mir durch den Kopf geht ist ob man sich ein Erlebnis Neuwagenkauf im Urlaub wirklich antun soll ( es macht ungefaehr so viel Spass wie Zaehneziehen) oder ob es nicht sogar als amuesantes Kabinetstueckchen dienen kann... bin mir da nicht so sicher...

Ich finde es nur schrecklich und hab mich beim Autokauf nun auf die letzte Marke eingeschossen, die das noch wenigstens halbwegs nach deutschen Methoden macht und mit Listenpreisen arbeitet(e) - obgleich es da auch immer schlimmer wird ... bei allen anderen ist es schlimmer als auf einem nahoestlichen Teppichbazaar...

Man muss sicher mit offenen Karten spielen, die Probefahrt dient beim amerikanischen Fahrzeugkauf dazu den Fuehrerschein zu fotokopieren (um Addressdaten zu bekommen), die SSC aufzunehmen (in den unserioeseren Haeusern wird dann schon mal unerlaubterweise ein punktemindernder Kreditcheck gemacht) und den Interessenten zu fangen, weil der Fuehrerschein dann erst mal fuer unbestimmte Zeit im Hinterzimmer verschwindet, da hat man mehr Zeit den Kandidaten zu bekneten und zu verwirren... wer dann noch nichts kauft wird vom "Spezialteam" in die Mitte genommen... mann muss da schon Geduld und Durchhaltevermoegen mitbringen...

Aber in eurem Fall wird der Kreditcheck ja schon schnell zu Tage bringen dass keine Kaufabsicht bestehen kann... da vielleicht die Situation erklaeren und wenn die grad nix anderes zu tun haben oder der Verkaeufer ueberhaupt keine Ahnung hat wo Deutschland ueberhaupt liegt (in New Jersey koennte man vielleicht behaupten man kaeme aus Holland und es sei ein out-of-state-sale und du wuerdest mit dem temporaeren Kennzeichen durch den Holland-Tunnel zurueck fahren :lol:) kanns mit einer Probefahrt vielleicht klappen...

Ob eine Ausfuhr fuer so ein Fahrzeug lohnt muss man mal gesondert untersuchen, ich habe ja ein sehr eindeutiges Verhaeltnis zu der Marke...

Zu den Preisen, und das ist ein Problem beim Autokauf in USA, den annoncierten Preis (Zeitung, Fernseh, Plakate) bekommt man sehr sehr selten und sind ganzheitlich Enten... entweder ist genau das beworbenen Fahrzeug grade verkauft worden oder es war der Barwert eines 2 Jahresleasing oder die Anzahlung ... den Stickerpreis am Fahrzeug in der Verkaufshalle darf man aber auch nicht bezahlen, da wurde man dann uebers Ohr gehauen ... also irgendwas zwischen den beiden Werten muss man verhandeln... am besten Boxhandschuhe mitbringen...

Wie gesagt, wer die Jehova's Zeugen oder die Oertliche Zeitungsdruecker-Kolonne nicht mag sollte auch beim amerikanischen Neuwagenhandel fernbleiben... . Ich koennte da noch so einige Geschichten erzaehlen ...

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:lol:

Autokauf in USA? Eine höchstvergnüglich zu lesende Schilderung. Das ist schon heute mein klarer Favorit für den „Beitrag des Jahres“ :thumbup:

:sdanke: :sdafuer: CB

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Würde ich mir auch nicht antun wollen, die Typen sind wie Blutegel. Ich hatten nur mal ein Erlebnis in San Francisco ( kein Autokauf, CD Player ) was wohl beispielgebend ist, wie es ablaufen kann, wenn der Verkäufer unbedingt etwas verkaufen will.

Ich interessierte mich damals ( 1992 ?? ) für einen Discman. Der Preis war sehr gut, also why not. Im Prinzip war alles alles klar, man hatte auch schon meine Kreditkarte und dann ging es los : Ja, das macht dann also $ XY. Waaas? Da wir sagten doch $ FD? Jaaaaaa, das wäre ja nur der Discman, kann ich doch nichts mit anfangen, ich brauche doch auch das Ladegerät und den Akku, Kabel usw. Ja, Moment mal, das ist doch im Lieferumfang. Ja, das steht auf dem Karton aber es wird extra berechnet. Ne, viel zu teuer, lass mal stecken. Nein, das würde jetzt nicht mehr gehen, er würde das jetzt von meiner Karte abbuch. Ne, nix da... ich habe das so nicht gekauft. Tut ihm leid, aber geht nicht anders. Erst als ich drohte die Polizei zu rufen stieg der Boss von seinem Hochsitz ( wie beim Tennis ) ab, maulte mir noch mal ein Ohr ab, tat sehr beleidigt, laberte was von investierter Zeit und nun würde ich nicht kaufen, das wäre nicht nett usw. Nach nochmaligem Hinweis auf die Polizei bekam ich endlich meine Karte wieder.

SOlche Läden gibt es ja in Spanien bei den Touristenhochburgen wohl auch. Also immer wenn ich was an Kamerakram gekauft habe, habe ich es in einer Nichttourigegend gemacht. Ansonsten wird man schon vorm Laden für blöde verkauft,w enn die sehen, das man eine Videokamera hat, z.B. um Vorsätze zu verkaufen mit denen man im Dunkeln alles sehen kann aufgrund der Vergütung. Es reichte dann von mir der Hinweiß, daß ich Foto und Video Fachkaufmann bin, dann war Ruhe.

Grüße

Tom

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Wow, das sind ja Methoden! Damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Ist vielleicht auch die Erklärung, warum viele Amis so alte Rostlauben haben.

Ich bin fest davon ausgegangen, dass es so wie hier ist...( Beim Händler hier in Essen war es z.B so, dass der Wagen etwas Abseits auf einem Parkplatz stand und wir ohne Kontrolle von Perso den Schlüssen bekommen haben und uns den Wagen alleine anschauen durften)

Müssen wir uns dann wirklich mal gut überlegen. Oder vielleicht vorher das Autohaus anschreiben und alles erklären?

@CB Was hast du denn für eine Meinung von der Marke???( bin für alle Tipps dankbar, da man von Chevy hier nicht wirklich viel hört)

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Ne, also das ist was total anderes. Ich glaube, eine Probefahrt ist für die schon so gut wie gekauft. Und dann musst Du mal sehen : Was hat der Händler jetzt davon wenn er Zeit in Dich investiert? Du kaufst den Wagen da ja doch nicht ( nehme ich an ? Und so wird er auch denken ). Evtl. solltest Du Dich in Deutschland an eine Firma wenden die sich darauf spezialisiert hat, solche Autos zum importieren. Aber damit hast Du natürlich noch gefahren. Evtl. gibt es ja doch so einen Wagen mal in Deutschland, zum Fahren.

Ja, Christian... was hälst Du denn von Chevrolet? :D

Grüße

Tom

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Wir haben vor 2 1/2 Jahren mal einen Aveo Probe gefahren und waren echt enttäuscht. Im Innenraum war alles sehr billig gemacht und hat geknarrt und gequietscht. Der Motor mit Autogas hatte auch nicht wirklich überzeugt.

Vielleicht sind die neuen ja besser.

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Chevy, war das nicht mal Daewoo, die hatten doch damals die alte Kadett Technik wiederverwertet.

Im Ernst, einen Chevy hatte ich nur ein mal in USA als Basis eines Womos. Ich wurde noch nie so oft (von Amis) auf mein Auto angesprochen, ob ich den zufrieden wäre, man hätte ja auch einen und es wäre kein amerikanisches Auto mehr...

Was solls, wenn er Euch gefällt, warum nicht.

CB, Tom, richtig knorke geschrieben :thumbsup:

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Hmm, ich kenne einen Chevrolet, der eigentlich ein Lada ist, der Niva. Aber stimmt, hab eich mal nachgesehen aus Deawoo ist Chevy geworden. Na ja, mit den US Chevys wohl nicht so vergleichbar. Mit den richtigen, meine ich...

Grüße

Tom

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Wir sind nun leider wieder zurück. Eine Probefahrt haben wir nicht gemacht, auch nicht danach gefragt, weil die Zeit viiiel zu kurz war. Aber es war überhaupt kein Problem sich die Autos( Aveo von Chevy und Dart von Dodge) genauer anzusehen. Bei Dodge haben wir uns auch etwas mit dem Verkäufer unterhalten, bei Chevy hat man uns nur gesagt wo der Wagen ist und wir konnten uns ihn in Ruhe ansehen.

Offiziell dürfen die Händler gar nicht wissen, dass man ein Auto importieren will, da es sonst passieren kann, dass dem Händler die Lizenz entzogen werden kann, wenn es auffällt.

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