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New York und die Mid-Atlantic-Staaten 2011


Guest Butterfly
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Guest Butterfly

Hallo ans Forum!

Nun wage ich mich auch an einen Reisebericht und lade Euch herzlich zur Mitfahrt ein. Da wir Wasser- und Kaffeetrinker sind müsst Ihr andere Getränke selbst mitbringen!

Und los geht's!

Am 11.09.2011, also genau 10 Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York starteten wir in unseren 3. Amerika-Urlaub. Nach 2 Aufenthalten im Südwesten war unser Ziel dieses Mal die Ostküste mit New York, anschließend ging es zu den Niagara-Fällen und über Philadelphia nach Washington und von da aus wieder nach Deutschland zurück.

Unsere Reiseroute

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Das geschichtsträchtige Abflugdatum beunruhigte uns nicht besonders; ereigneten sich doch im Vorfeld auch schon 2 Naturkatastrophen in unserem Reisegebiet

  • Zum ersten gab es Mitte August ein Erdbeben im Gebiet von Washington DC. Dadurch wurde u.a. das Washington Monument beschädigt, das wir dann nur von außen besichtigen konnten.
  • Zum zweiten setzte Ende August der Hurrican „Irene“ die Ostküste mit New York unter Wasser, richtete aber zum Glück keine größeren Schäden an. Dass kurz vor unserem Abflug in Pennsylvania Unwetter waren und Überflutungen verursachten, nahmen wir schon fast nicht mehr wahr.

Am 11. Sept. 2011 wurden wir von unserem Sohn zum Flughafen gebracht. Er unterstützte uns auch beim Einchecken der Koffer (sonst seid ihr in New York und die Koffer irgendwo anders!). So zahlte er uns die Ermahnungen und Ratschläge heim, die wir ihm gegeben hatten, da er doch jetzt 2 Wochen alleine das Haus hüten musste!

Wir gaben also die Koffer auf, bummelten noch etwas im Flughafen herum, gönnten uns noch einen Kaffee und brachten dann die Sicherheitschecks hinter uns. Und dann begann das Warten aufs Boarding. Doch auch diese Zeit ging vorüber und pünktlich ging es dann los. Ca. 6500 km lagen vor uns. Der Flug verlief ohne Probleme und wir landeten pünktlich in Newark. Wir flogen mit Lufthansa, das Essen war genießbar und am Ende des Fluges wusste der Purser das wir unseren Kaffee schwarz trinken! In Newark dämmerte es schon und der Himmel war bewölkt.

Von zuhause aus wurde unser Flug verfolgt!

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Wir waren in Newark, im Bundesstaat New Jersey.

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Dann ging es weiter zur Immigration. Wir freuten uns schon, weil nur eine Person vor uns am Schalter war, doch dieser Mann hatte Probleme bei der Einreise und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis wir endlich dran waren. Der Officer war nett und als ich auf seine Aufforderung zur Abgabe der Fingerabdrücke „left hand please“ prompt die rechte Hand hob hörte ich –mit einem Grinsen seinerseits- die Aufforderung auf Deutsch: linke Hand, linker Daumen usw.

Also war auch diese Hürde geschafft. Wir mussten nur noch auf unser Gepäck warten und dann ein Taxi suchen. Das Taxi, das uns nach New York bringen sollte, war ein älteres bis uraltes Modell. So wie es aussah wohnte der Fahrer auf den Vordersitzen, doch der Fahrgastraum war aufgeräumt und sauber. In ca. 30 Min. brachte er uns zu unserem Hotel „Milford Plaza at Times Square“. Auf der Fahrt hatten wir das Glück, die Laser-Spots zu sehen, die anlässlich des 10. Jahrestages der Anschläge auf das WTC in den (leider bedeckten) Himmel strahlten.

Wir bezogen also erstmal unser Zimmer. Die Eingangshalle des Milford Plaza war sehr beeindruckend. Unser Zimmer im 14. Stock etwas weniger. Es war sehr klein und auch abgewohnt (aber sauber) und wir hatten kaum Platz für uns und das Gepäck. Da wir aber nicht vorhatten, viel Zeit im Zimmer zu verbringen störte uns das nicht. Wie wir in den nächsten Tagen feststellen sollten liegt das Milford supergünstig, und das wog das kleine Zimmer bei weitem auf.

Nachdem der Abend noch jung war (wir waren so gegen 21 Uhr im Hotel) gingen wir auf Erkundungstour und sahen am Abend den Times-Square und sogar das beleuchtete Empire State Building. Außerdem holten wir uns im Planet Hollywood unseren New York Pass ab. Irgendwann reichte es aber doch und nach einem kurzen „Abendessen“ bei Mac Donalds fielen wir müde in die Betten.

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Juhu!!!!!!

Ein New York Bericht, ich freu mich total!!!!!! :thumbup:

Das verkürzt uns die Wartezeit bis September, dann gehts für uns auch nach "Big Apple".

Meine Kaffeetasse steht bereit und Wasser trinke ich zurzeit auch mehr als sonst (bin noch bis Anfang Mai in Kur).

Dann kann es meinetwegen jetzt weitergehen. :winki:

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Guest Butterfly

Hallo,

schön, dass sich so viele (kaffeetrinkende) Mitfahrer gefunden haben :yeah: . Hat jeder seine Kaffeetasse gefüllt? Dann geht's weiter mit Tag 2!

Tag 2

Beim Blick aus dem Fenster sahen wir einen bedeckten Himmel, also wurde die lange Hose angezogen und vorsichtshalber eine Jacke mitgenommen.

Zuerst gingen wir zum „Planet Hollywood“, wo wir frühstücken wollten (mit New York Pass gab es 10 $ Rabatt – das musste genutzt werden!). Da bei den angebotenen Frühstücksgedecken auch die darin enthaltenen Kalorien angegeben waren, machte das Aussuchen nicht so viel Spaß! Irgendwie konnten wir keine kalorienarme und doch gut schmeckende Kombination entdecken und so ignorierten wir die Kalorien und stärkten uns mit einem amerikanischen Frühstück (Rührei, Speck, Würstchen, Kartoffeln, Obstsalat, Toast, Marmelade, Butter und Kaffee). Um 9 Uhr morgens hatten wir die Kalorien eines Tages verputzt, aber es hat geschmeckt!

Dann machten wir uns auf zum Empire State Building. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Bryant Park vorbei. Ein kleiner, feiner Park mitten in New York, der mit vielen Sitzgelegenheiten zum Ausruhen einlädt. Gleich an der Ecke ist auch die Public Library, ein beeindruckender Bau. Vorerst sahen wir ihn nur von außen an, wir wollten zeitig am Empire State Building sein.

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New York Public Library

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Es zahlte sich aus, dass wir früh dran waren, denn noch war nicht viel los und wir konnten zügig durchgehen – bis zum Sicherheitscheck! Beim Durchleuchten meiner Tasche ging irgendwo ein Blinklicht an und Fragen wurden gestellt – bis mir einfiel in meiner „Notausrüstung“ in den Tiefen meiner Tasche befindet sich auch ein klitzekleines Taschenmesser! Also wurde das Taschenmesser rausgekramt und hinterlegt und weiter ging es. Mit dem Aufzug ging es rauf zur Aussichtsplattform. Bevor man auf die Aussichtsplattform kommt, kann man sich auf Bildern ansehen, wie das Empire State Building gebaut wurde.

Eingangshalle des Empire State Buildings

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Der Blick, der sich einem bietet, wenn man aus der Tür tritt ist einfach atemberaubend. Man hat den Blick auf New York schon oft gesehen, doch wenn man selbst an dieser Stelle steht und auf die Häuserschluchten schaut, das ist schon was Besonderes. Es war schon viel los, aber man bekam immer wieder einen guten Platz um die Aussicht zu genießen und um Fotos zu schießen. Langsam gingen wir die 4 Seiten ab und genossen den Ausblick. Wir konnten uns gar nicht trennen, doch irgendwann wurde es doch Zeit, das Empire State Building wieder zu verlassen.

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Inzwischen wurde aus dem bewölkten Tag ein sonniger, schwüler Tag und wir beschlossen, zum Hotel zurückzugehen und Ballast (= Jacken) abzuwerfen und kurze Hosen anzuziehen. Auf dem Rückweg zum Hotel deckten wir uns noch mit Wasser und Obst ein und schauten uns die Public Library von innen an. Im Hotel zogen wir uns um, stärkten uns mit Wasser, Obst und Keksen und gingen wieder auf Tour.

Jetzt gingen wir zum Chrysler Center. Hier ist nur die Lobby öffentlich zugänglich. Dann spazierten wir zur Central Station weiter. In der großen Halle bewunderten wir die Decke und natürlich war auch hier eine riesige amerikanische Fahne aufgehängt. Weiter ging es zum UN-Gebäude, wo wir auch einen schönen Blick auf den East-River hatten. Die Besichtigung im UN-Gebäude ließen wir ausfallen, wir hatten keine Lust mehr auf eine erneute Sicherheitskontrolle! Wir sahen uns also von außen die Fahnen, die Weltkugel und die anderen Skulpturen an. Gegenüber des UN-Gebäudes sahen wir auch das „Deutsche Haus“. Nachdem es so schön warm war, gönnten wir uns einen geeisten Kaffee und machten eine Pause in einem kleinen schattigen Park.

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Nach der Pause ging es wieder Richtung 5th Avenue. Wir gingen quer durch die Stadt und sahen die typischen amerikanischen Häuser mit außenliegender Feuertreppe oder Häuser mit winzigen Vorgärten und natürlich immer wieder Hochhäuser. Auf dem Weg zur 5th Avenue warfen wir auch einen Blick in ein Nobelhotel und stellten fest, dass dies nicht unsere Preisklasse ist. Wir bummelten die 5th Avenue entlang, schauten die Geschäfte an, machten einen Abstecher zur St. Patricks Cathedral und bemerkten dann einen „Abercrombie“-Laden.

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Da wir in Bezug auf Mitbringsel für zuhause strengste Vorgaben hatten (nehmt was von Abercrombie) trabten wir also auf die andere Straßenseite zum Eingang hin. Was wir nicht gesehen hatten war, dass da bereits eine Menschenschlange auf Einlass wartete! Nach einer kurzen Diskussion –warten oder gehen- entschieden wir uns für’s warten und stellten uns hinten an. Die Schlange bewegte sich schnell und nach 10 Min. konnten wir ins Geschäft rein. Wir waren von den Söhnen schon vorgewarnt, die laute Musik konnte uns also nicht überraschen. Aber die mangelnde Beleuchtung! Im Halbdunkel gingen wir an den Regalen entlang, die Preisschilder und Größenangaben konnten wir nur mit Taschenlampe (!) lesen, doch zu guter Letzt fanden wir für jeden was und zogen vollbepackt und erleichtert (auch die Kreditkarte) von dannen.

Dann ging es auf der 5th Avenue weiter und schließlich kamen wir an der Grand Army Plaza an. Hier mussten wir natürlich in den Apple Store und in das Spielwarengeschäft. Dann schlenderten wir wieder zurück und schauten noch in den Trump Tower hinein. Man wundert sich, was den Menschen alles einfällt um sich bzw. Bauwerke von anderen abzugrenzen. Die Wand, an der das Wasser herunterrieselt, ist schon einen Besuch wert.

Langsam wurde es Zeit zum Rockefeller Center zu gehen, denn von dort aus wollten wir den Sonnenuntergang beobachten. Zuerst standen wir an der Mauer und schauten auf die Fläche, wo im Winter die Eislaufbahn ist. Jetzt war da ein Cafe mit viel Betrieb. Dann sahen wir uns an, wo der große Weihnachtsbaum aufgestellt wird und anschließend gingen wir zum Aufzug, um auf die Aussichtsplattform zu fahren.

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Sehr viele Menschen hatten die gleiche Idee, und so war die Warteschlange schon ziemlich lang. Doch für New York Pass Inhaber gab es einen extra Eingang. Hier war nicht viel los und so waren wir – unter den bösen Blicken der anderen – schnell auf der anderen Seite der Schranke. Vom Rockefeller Center aus hat man ebenfalls einen wundervollen Blick auf die Stadt. Und man kann auch das Empire State Building sehen. Wieder gingen wir von einer Seite auf die andere und genossen die Ausblicke. Immer mehr Menschen kamen auf die Plattform, und als die Sonne unterging konnte man sich kaum mehr rühren. Es war wunderschön anzusehen, wie bei der fortschreitenden Dämmerung immer mehr Lichter angingen, bis es schließlich dunkel war und tausende von Lichtpünktchen die Stadt erleuchtet haben. Das Empire State Building ist ebenfalls ein imposanter Anblick, wenn die Spitze oben in rotes und blaues Licht getaucht ist.

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Auch ein schöner Tag geht mal zu Ende und wir verließen das Rockefeller Center und trabten zurück zum Hotel. Als Abendessen gab es ein Sandwich von Subway und in der Nähe unseres Hotels entdeckten wir ein Cafe, wo wir noch einen Kaffee tranken und einen Muffin verspeisten.

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Hallo Butterfly!

Das finde ich klasse, dass du nun deinen Reisebericht schreibst :nummer1: !

Natürlich bin ich da mal ganz flott hinterher gedüst smilie_car_009.gif und freue mich besonders über die Tage in New York City (- in einem guten Monat, dürfen wie ja selbst dorthin smilie_hops_168.gif!)

Deine Fotos sind ehrlich super und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

LG Ulli

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Guest Miramax

Hallo Butterfly,

Klasse Start mit dem Reisebericht, da les ich doch gleich mal mit !!!

Ich mach's mir auf der Rückbank bequem, Wasservorräte sind aufgefüllt.

LG

Miramax

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Ich habe grade Euren 2. Tag in NYC mit genossen.

Da habt ihr wirklich ne Menge Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Da haben am Ende bestimmt die Socken gequalmt.

Das UN-Gebäude muss ich mir merken. Das haben wir schon bei unserem ersten Besuch dort vergessen. Danke für den Tipp!!!!!

Ich bin weiterhin mit dabei, muss mir jetzt noch einen Coffee nachschenken.

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Guest Butterfly

Hallo an alle Mitfahrer,

ich freue mich, dass so viele mitlesen und dass euch unsere Bilder gefallen. Da macht es gleich noch mehr Spaß am Reisebericht weiterzuschreiben! Ich überlege schon immer, welche Bilder ich in Postergröße haben möchte - aber es sind so viele schön, dass der Platz nicht reicht, um alle aufzuhängen.

Das UN-Gebäude ist schon beeindruckend. Eine Führung ist dort sicher auch nicht schlecht, aber wie gesagt, uns hat es an diesem Tag mit den Sicherheitschecks gereicht! Einmal Taschenmesser abgeben ist genug! :patsch:

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Hallo Butterfly,

tolle Bilder vom TOTR. Wir waren im Hellen dort oben, hat uns auch super gefallen. Diesmal kommt das Empire State Building dran.

Und anscheinend das UN-Gebäude :yeah:

Also Heike, ich war im Dunkeln dort oben. Wir haben auch nur Bilder von der beleuchteten Stadt.

Oder verwechsele ich da etwas??????

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Guest Butterfly

Und weiter geht's!

Tag 3

Neuer Tag – neues Glück! Das Wetter sah aus wie gestern, also gingen wir davon aus, dass es schön werden würde und zogen uns entsprechend an. Dann ging es los zu Applebee’s zum Frühstücken. Wir ließen uns von den Kalorienangaben wieder nicht abschrecken und bestellten Rührei mit Speck und Toast bzw. Pancakes mit Sirup. Kaffee gab es auch dazu. Heute wollten wir zur Südspitze Manhattans und dazu mussten wir uns in den Untergrund –zur U-Bahn- begeben. Im Hotel hatte man uns gut informiert und so erreichten wir unsere U-Bahn problemlos, konnten die Tickets ohne große Probleme lösen und fanden auch die richtige Haltestelle zum aussteigen.

Als erstes gingen wir zum Ground Zero. Wir sahen die riesige Baustelle mit den neuen, im Bau befindlichen One World Trade Center Türmen. Wir stellten uns auch in der Schlange an um in das Besucherzentrum zu kommen, und kurz bevor wir am Ziel –sprich Eingang- waren, stellten wir fest, dass wir einen Eintrittsschein bräuchten, den man –kostenlos- im Visitor Center bekommt, das 2 Blocks entfernt ist. Wir gingen also zurück. Auf dem Weg sahen wir die Feuerwache und die Erinnerungstafel, die dort angebracht ist. Dann kamen wir an der St. Paul’s Chapel vorbei und besichtigten auch diese. In der St. Paul’s Chapel sieht man anhand von Fotos, wie es nach dem Anschlag in der Umgebung aussah. Es ist erschütternd, welche Szenen da geschildert sind. Und dann beschlossen wir, auf das Besucherzentrum des World Trade Centers zu verzichten und weiter zur Börse zu gehen.

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Auf dem Weg zur Börse kamen wir an der Trinity Church vorbei, die etwas verloren zwischen den ganzen Hochhäusern steht. Dann ging es weiter zur New York Stock Exchange, die mit Betonboller und Straßensperren sehr gut abgeschirmt ist.

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Irgendwann landeten wir am Ufer des East River. Wir gingen Richtung Südspitze und kamen auch –wie gewünscht- am Gebäude der Staten Island Ferry an. Da wir uns die Freiheitsstatue nur vom Wasser aus ansehen wollten stellten wir uns mit der wartenden Menschenmenge an und konnten nach kurzer Wartezeit an Bord gehen. Die Fahrt mit der Fähre war wunderschön (endlich mal nicht latschen und doch was sehen!). Die Freiheitsstatue ist sehr gut zu sehen. Auf Staten Island mussten wir die Fähre verlassen und uns für die Rückfahrt bei einem anderen Schiff anstellen, doch es dauerte wieder nicht lange und die Rückfahrt begann. Wieder genossen wir den Blick auf die Freiheitsstatue und Manhattan und schossen „ein paar“ Fotos!

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Wieder an Land gingen wir in den Battery Park und sahen uns dort die Skulpturen und Denkmäler an. Dem „Bullen“ an der Wallstreet statteten wir auch noch einen Besuch ab. Dann setzten wir uns im Battery Park auf eine schattige Bank – wir hatten ca. 25 Grad bei einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit- und machten Mittagspause. Bei Äpfeln und Wasser ließen wir die Umgebung auf uns wirken. Frisch gestärkt ging es dann die Esplanade am Hudson entlang – ein schöner Spaziergang in einer wirklich schönen, ruhigen Umgebung. Unser Weg führte uns zum World Financial Center, das einen riesigen, öffentlich zugänglichen Wintergarten hat. Von dort aus kann man auch ganz gut auf die Baustelle des One World Trade Centers sehen.

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Vom World Financial Center gingen wir wieder „quer“ durch die Stadt zum Rathaus und zur Brooklyn Bridge. In einem Park machten wir kurz Pause und schauten uns die lustigen Squirrels an, die herumhuschten und Fangen spielten. Dann war die Brooklyn Bridge dran und inmitten einer Menschenmenge gingen wir auf dem Fußweg ein Stück über die Brücke. Der Blick zurück bot wieder ganz neue Ansichten von New York.

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Am Tag zuvor hatten wir uns im Hotel nach Karten für das Musical „Mary Poppins“ erkundigt. Ein anderer Gast, der das hörte, schwärmte daraufhin vom Musical und meinte, wir sollten es unbedingt besuchen. Die Karten, die das Hotel anbot, waren uns aber zu teuer und so beschlossen wir, selbst an der Abendkasse Karten zu kaufen. Auf unserem Rückweg vom Tagesausflug gingen wir also noch am Theater vorbei und besorgten uns die Tickets. Im Hotel ruhten wir uns ein wenig aus bevor wir ins Theater gingen.

Irgendwie hatten wir keine Zeit um groß Abendessen zu gehen und so mussten ein paar Hamburger das Loch im Bauch stopfen. Das New Amsterdam Theatre liegt in der 42. Straße. Es ist eines der ältesten Broadway-Theater von New York. Von außen eigentlich ein unscheinbarer Bau. Wir waren überrascht, wie groß und schön gestaltet das Theater ist. Obwohl die Musicals schon einige Zeit laufen und fast jeden Tag Vorstellungen sind gab es nicht viele freie Plätze.

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Die Vorstellung war gigantisch. Wir hatten zwar Sprachprobleme (alle lachten, nur wir verstanden den Witz nicht!) – aber die Handlung ist ja bekannt. Das Bühnenbild war einfach nur toll, die Songs, die Darsteller – es war

„superkalifragilistisch“! :thumbsup:

Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde!

Nach der Vorstellung bummelten wir noch über den Broadway und kehrten dann zum Hotel zurück.

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Wieder herrliche Fotos :nummer1: ! Die Vorfreue steigt und Mary Poppins könnte unsere Pläne auch noch kreuzen :girl: !

Hoffentlich haben wir auch so tolles Wetter wie ihr!

LG Ulli

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Guest Butterfly

Wieder herrliche Fotos :nummer1: ! Die Vorfreue steigt und Mary Poppins könnte unsere Pläne auch noch kreuzen :girl: !

Hoffentlich haben wir auch so tolles Wetter wie ihr!

LG Ulli

Hallo Ulli,

uns hat das Musical sehr gut gefallen, wir würden es jederzeit wieder machen. Zumal man ja dann sagen kann "Ich war am Broadway!" Uns hat auch das Bühnenbild sehr beeindruckt, es war einfach alles sehr schön. Und so teuer war es ja auch nicht!

Schaut mal, ob es in die Planung passt, ich denke, ihr werdet es nicht bereuen!

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Guest Butterfly

Tag 4

Unser letzter Tag in New York. Heute stand der Central Park auf dem Programm. Doch zuvor gab es noch ein schönes Frühstück bei Applebee’s. Dann gingen wir Richtung Central Park zum Fahrradverleih. Mit dem New York Pass kann man sich für 3 Stunden kostenlos ein Fahrrad ausleihen, das wollten wir nutzen. Die Warteschlange vor dem Verleih war für die frühe Stunde schon ganz schön lang, aber es ging schnell voran und bald hatten wir unsere Räder in der Hand. Es waren gute Räder, für die wir je 300 $ Kaution stellen mussten! Also passten wir gut darauf auf.

Wir begaben uns für ein paar Meter in den Großstadtverkehr, zum Glück war der Central Park nicht mehr weit weg und am Columbus Circle bogen wir auch schon in den Park ein. Die meisten Nebenwege sind für Radfahrer gesperrt, doch das störte nicht, denn man kann ja auch mal schieben. Und so fuhren wir gemütlich auf dem Hauptweg los und schauten uns die Gegend an. Es ist beeindruckend, wie schnell man von der Hektik und dem Lärm der Großstadt weg ist und genauso beeindruckend, wenn man mitten auf einer Wiese steht und rundum Gras und Bäume sieht und im Hintergrund die Hochhäuser der Stadt aufragen.

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Unser Weg führte uns am Kennedy Reservoir vorbei und auf einmal sahen wir das Guggenheim Museum auf der rechten Seite. Das Guggenheim Museum wollte ich gerne ansehen, Eintritt war mit dem New York Pass abgedeckt, aber: die Fahrräder hatten keine Schlösser dran! Einfach stehen lassen wollten wir sie nicht, also bewachte mein Mann die Räder und ich begab mich ins Museum um die berühmte Rotunde anzusehen. Ich muss gestehen, die ausgestellten Bilder interessieren mich nicht so, die sah ich mir nur im Vorbeigehen an. Und ich habe auch ein Problem, den Wert der Bilder zu würdigen, sooo toll fand ich die auch nicht – aber das ist Geschmackssache.

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Ich sah also das Guggenheim Museum bzw. die Rotunde an und dann radelten wir weiter bis ans obere Ende des Central Parks. Hier war ein kleiner See – wie geschaffen für eine Pause – und bei einem kühlen Getränk setzten wir uns auf eine Bank und genossen die Sonne und die Wärme. Danach ging es wieder weiter und langsam fuhren wir wieder zurück. Wir gingen nochmal zum Kennedy Reservoir, schauten im Strawberry Field „Imagine“ (zur Erinnerung an John Lennon) an und gaben dann die Räder wieder zurück.

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Für den heutigen Tag hatten wir uns noch einen Besuch des Flugzeugträgers „Intrepid“ vorgenommen. Wir marschierten also vom Central Park zum Hudson River um zum Flugzeugträger zu gelangen. So ein Flugzeugträger ist gigantisch groß und man schafft es gar nicht, alles anzusehen. Wir haben uns nur einen groben Überblick verschafft, zu mehr reichte die Zeit nicht und sooo kriegsschiffbegeistert sind wir auch nicht.

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So setzten wir uns nach einiger Zeit in den Schatten unter der Concorde und genossen den schönen Nachmittag. Der Pier, an dem die Hafenrundfahrten der Circle Line starten, liegt fast neben der „Intrepid“. Wir gingen hinüber und mussten nicht lange warten bis die 2-Stunden-Rundfahrt begann. Wir fuhren den Hudson River entlang, kamen an der Freiheitsstatue vorbei und fuhren den East-River ein Stück hinauf. Immer wieder boten sich schöne Blicke auf die Shilouette von Manhattan. Mit an Bord war auch ein Reiseführer, der einiges erklärte. Wir genossen es, nicht laufen zu müssen und doch was von der Stadt zu sehen. Die Hafenrundfahrt würde ich jederzeit wieder machen.

Am Spätnachmittag kehrten wir wieder in unser Hotel zurück. Wieder sahen wir die typischen amerikanischen Häuser, die auch aus Krimis so bekannt sind. Fasziniert haben wir auch die Parkhäuser angeschaut, wo die Autos mit Aufzügen raufgebracht werden. Wir konnten uns nicht vorstellen, wie man da jemals wieder zu seinem Auto kommt und waren froh, dass wir keines dabeihatten.

Im Hotel wurde geduscht, kurz ausgeruht und weiter ging es. Heute gingen wir ins Planet Hollywood zum Abendessen. Dann schlenderten wir den Broadway entlang und schauten uns nochmal ausgiebig um. Zum Abschluss gingen wir noch ins Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds und trafen einige bekannte Persönlichkeiten. Das Wachsfigurenkabinett war ganz nett, müsste ich aber 36 $ Eintritt bezahlen, könnte ich auch darauf verzichten! Bei uns war es im NY-Pass enthalten, also kann man die Besichtigung schon machen.

Wir haben den Präsidenten und die First Lady getroffen!

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Ein Kaffee rundete den Abend ab und wir kehrten ein letztes Mal in unser Hotel zurück. Das Milford Plaza würde ich jederzeit wieder buchen. Die günstige Lage wiegt die kleinen Zimmer bei weitem auf.

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Die Intrepid muss auch noch auf unsere To-Do-Liste für unsere Tour im Herbst.

Die Liste wird immer länger und der Zeitraum bleibt gleich. Das gibt Probleme. :-(

Deine Bilder sind echt schön, so werden Erinnerungen an unseren New York Besuch in 2008 wieder wach.

Ich freu mich schon auf die weiteren Tage mit Euch!!!!!!

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Guest Butterfly

Vor dem Wachsfigurenkabinett haben wir auch schon gestanden, aber der Eintritt war uns auch zu teuer. Die Tour mit dem Fahrrad finde ich eine schöne Idee. Vor allen Dingen bei dem tollen Wetter. Bin gespannt, wie es weiter geht ::pop

Hallo Heike,

das Wachsfigurenkabinett wäre mir ohne NY-Pass auch zu teuer gewesen. Es war zwar schön, muss für mich aber nicht unbedingt sein. Radeln im Central Park hat was - wir hätten nur eine bessere Karte benötigt, so fuhren wir zwar durch, haben aber nicht immer die "richtigen" Nebenwege gefunden, die zu den besonderen Plätzen im Central Park führen. Egal, war auch so ein Erlebnis.

Ich freue mich schon auf Euren Bericht im Herbst!

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Guest Butterfly

Tag 5 „Von New York nach Albany“

Es war nicht unser bester Tag, darum gibt's auch nicht viele Fotos!

Heute übernahmen wir unser Auto um unsere Rundfahrt zu beginnen. Unser erstes Ziel war Albany, die Hauptstadt des Bundesstaates New York.

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Um nicht mitten in New York losfahren zu müssen, hatten wir uns entschieden, zum Flughafen Newark zurückzukehren und dort das Auto abzuholen. Wir buchten also ein Shuttle vom Hotel zum Flughafen. Als Abfahrtszeit wurde uns 8.40 genannt – wir waren da mit Sack und Pack – wer nicht da kam, war das Shuttle-Taxi. Während wir warteten, beobachteten wir den New Yorker Verkehr und auch den Portier, der gekonnt auf 2 Finger pfeifen und damit Taxis herbeirufen konnte. Schließlich kam auch unser Shuttle und wir quetschten uns in die hintere Reihe eines Großraumtaxis und waren froh, nicht selbst in diesem Gewühl fahren zu müssen.

Am Flughafen mussten wir mit unserem Gepäck erst quer durch den Flughafen latschen, eine Treppe hoch, auf den Air-Train warten, um das ganze Gelände rumfahren und dann waren wir auch schon beim Autoverleih. Innerhalb kürzester Zeit waren wir im vorübergehenden Besitz eines weißen Mazda 5 mit Schiebetüren hinten. Die gefielen mir besonders gut! Am Schalter stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter vor langer Zeit mal in Deutschland war. Wie immer, wenn wir ins Gespräch mit Amerikanern kamen, stellten wir eine positive Reaktion auf unsere Aussage „we are from Germany“ fest.

Nachdem wir das Gelände des Autovermieters verlassen hatten wurde es ernst. Aufmerksam folgten wir den Anweisungen des Navi’s, wurden aber doch stutzig, als wir zum zweiten Mal am selben Friedhof vorbeifuhren und auch zum 2. Mal eine Mautstelle passierten und 35 ct. zahlen mussten. Kurz gesagt – es gab Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Navi - und nein, es lag nicht an dem Gerät! Jetzt kann ich gar nicht mehr verstehen, warum wir nicht die richtige Ausfahrt fanden, wir nutzen ja auch zuhause das Navi, aber an diesem Tag war einfach der Wurm drin! Nachdem wir also einige Zeit mit Umwege fahren vertrödelt hatten und es auch zu regnen anfing, änderten wir unseren Plan und fuhren nicht über Tarrytown nach Albany.

Nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ fuhren wir mehr oder weniger auf Nebenstraßen Richtung Albany. Uns gefiel es, die typischen Häuschen in den Vororten zu sehen und in einem Örtchen namens Wahmah unterbrachen wir unsere (Irr)Fahrt um uns zu stärken. Bei Starbucks gab es einen Kaffee mit Kuchen und im Walmart deckten wir uns mit Proviant für die kommenden Tage ein. Es gab Kekse, Äpfel, Süßigkeiten, eine Familienpackung Erdnüsse und 12 l Wasser (war ein Sonderangebot!).

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Blick auf Albany vom Highway aus

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Blick auf Albany vom Hotel aus

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Am Spätnachmittag kamen wir in Albany an und ließen uns vom Navi zum Holiday Inn Express in Greenbush leiten. In New York waren wir bei schönem Wetter und warmen 22 Grad gestartet, als wir beim Hotel aus dem Auto ausstiegen hatten wir kurze Hosen an und noch 8 Grad Celsius! Im Eiltempo legten wir den Weg zum Eingang zurück. Wir bekamen ein schönes großes Zimmer im 1. Stock. Das kostenlose Internet haben wir auch gleich ausgenutzt. Abendessen gab es bei Denny’s, der nur 5 Auto-Min. entfernt vom Hotel war.

Spät am Abend erreichte uns noch eine beunruhigende Nachricht aus Deutschland. Unser Sohn rief uns an und teilte uns mit, dass wir in Ithaca ein anderes Hotel bekommen würden. Naja, es war nicht zu ändern, am Samstag würden wir mehr wissen.

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