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Annika1503

USA West-Tour 2010 im Mai

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CB kannst Du mal vorbei fliegen und nach schauen ?
Wär aber vielleicht doch besser, wenn CB mal nachschauen fliegt!!!

der CB lebt leider z.Z. gerade von seinem Flugzeug getrennt :verysad: ... muss wohl jemand anders mal bei Gelegenheit vorbeifahren ...

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@ Christian : Und wie bewegst Du dich jetzt vorwärts?

Der Grand Canyon ist und bleibt einfach fantastisch. Eine gewaltige Schlucht aber es kommt in der Tat auf das Wetter an. Ich kenne den Canyon auch bei schönstem Sonnenschein wie auch bei starkem Dunst und dann sieht man natürlich kaum was davon.

Das war ein toller Moment, als ich das erste Mal vor dem Ding stand, so wird man es nie wieder empfinden.

Grüße

Tom

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Hallo Annika,

auch ich finde Deinen Reisebericht echt toll!

Ich freue mich schon wie Bolle auf den Sonnenuntergang und/oder -aufgang am Canyonrand.

Bin schon gespannt auf die Bilder aus der Yavapai Lodge, dort checken wir ja auch in ein paar Wochen ein.

Also bitte bald weiterschreiben, Danke!

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Guest gfc

Wow, die Bilder vom Sonnenuntergang sind klasse...ich war zwar auch mal zum Sonnenuntergang da, allerdings war da überhaupt nichts rot... :schiefguck: :sdagegen:

Bei mir sah's letztes Jahr genauso aus. Weltklasse, dass einmal gesehen zu haben :loveyou:

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Hallo Annika,

auch ich finde Deinen Reisebericht echt toll!

Ich freue mich schon wie Bolle auf den Sonnenuntergang und/oder -aufgang am Canyonrand.

Bin schon gespannt auf die Bilder aus der Yavapai Lodge, dort checken wir ja auch in ein paar Wochen ein.

Also bitte bald weiterschreiben, Danke!

Hallo,

Yavapai east oder west? Das ist dann schon ein Unterschied in der Ausstattung. In einem Falle gibt es Klima, bei den anderen nur einen Ventilator aber auch die Zimmer sind ok und man ist zufrieden, buche da immer, wenn wir im GC Park sind.

Grüße

Tom

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Hallo Leute,

ich bin wieder da!! :gutenmorgen: Friedhelm, bzw einen Mann mit Kettensäge, habe ich nicht gesehen... Aber vielleicht war Tom in der Nähe? Da kurvten nämlich gestern ne ganze Menge Oldtimer durch die Gegend!

Ich fand auch beide Zimmer der Yavapai Lodge gut für das Geld! Ihr könnt also beruhigt dort übernachten, Frank! Mal sehen, ob ich Fotos von Innen hab.

Und ihr habt alle Recht: Das Wetter macht schon ne Menge aus! Es war einfach unglaublich schön, da hatten wir Glück!! Nur auf Sonnenaufgangsfotos könnt ihr lange warten :sdagegen: , der ist nämlich schon um 5 Uhr morgens oder so gewesen :sleeping:

Also, seid ihr alle fit??? Es wird aaaanstrengend! :hechel:

LG Annika

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Freitag, 21.Mai 2010 (Tag 6)

Am Colorado River

Schon um 22 Uhr waren wir gestern im Bett. Dennis schlief auch nach 5 Minuten ein, aber ich konnte irgendwie nicht schlafen. Ich war so aufgeregt :blush: Morgen wollten wir schließlich zum Colorado River und zurück wandern. Ich hatte mir ehrlich viele Gedanken darüber gemacht und wusste, man darf die Wanderung auf keinen Fall unterschätzen.

Ich schreibe hier bewusst von Wanderung :) Denn wenn das keine ist, dann weiß ich auch nicht, Christian ^^

Wir hatten uns ja ein wenig vorbereitet, aber ob das reichen würde? Die halbe Nacht kreisten meine Gedanken um diese Frage. Um 2 Uhr lag ich immer noch wach und wir wollten doch schon um 5 Uhr aufstehen... Neenee! Schrecklich!

Irgendwann nickte ich kurz ein, bis um 4.50 Uhr unser Wecker klingelte. Wir toasteten Bagels und mitgebrachtes Toast aus Deutschland, packten Hut, Sonnenbrille, Traubenzucker, salzige Cracker und ein paar Cookies ein. Die Camel Bags wurden mit Wasser gefüllt und wir nahmen jeder noch 1 Liter Wasser und ein Powerade (man weiß ja nicht, vielleicht hilfs) zusätzlich mit. Insgesamt hatte also jeder ungefähr 4 Liter dabei. Unten konnte man das Wasser ja wieder auffüllen.

Pünktlich um 10 vor 6 standen wir an der Shuttle Station und warteten auf den Bus. Der kam aber nicht. Erst um viertel nach kamen wir und ein paar andere Wanderer vom Visitor Center los. Am Yaki Point gabs einen kleinen Ansturm auf die Dixie Klos (die Richtigen wurden umgebaut) und schon standen wir am Startpoint des South Kaibab Tralis!

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Den Sonnenaufgang hatten wir verpasst, es war irgendwie schon hell als wir aufstanden. Das Wetter war aber gut, es war ziemlich frisch und extrem windig hier oben.

Das bin ich bevor wir losgehen, noch gaaanz oben!

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Schnell geht es aber abwärts! Die Aussicht ist atemberaubend!

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Warum ich hier schon so fertig aussehe, kann ich mir nicht erklären. Lag vielleicht daran, dass ich aus welchen Gründen auch immer, schon wieder aufs Klo musste und mich gefragt hab, wie ich das bis unten schaffe sollte :blush:

Nach einer geschätzten dreiviertel Stunde kamen wir dann zum Cedar Ridge Point, wo es überraschender Weise ein Klohäuschen gab! :sdanke:

Danach ging es entspannter weiter.. immer weiter abwärts! Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:

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Der Weg ist schon recht steil, aber gut zu laufen. Allerdings sind Stöcke eine wirkliche Entlastung für die Knie!

Wir gingen langsam und haben oft für Fotos angehalten! Diese einmalige Landschaft muss man ja genießen! Es war wirklich toll und auf jedem Plateau hatte man eine andere Aussicht.

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Plötzlich hörte ich hinter mir ein verzweifeltes: "Annikaaaa!!!!"

... Nachher gehts weiter... :winki: (Was Sebastian und Nisie können, kann ich schließlich auch!)

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Plötzlich hörte ich hinter mir ein verzweifeltes: "Annikaaaa!!!!"

... Nachher gehts weiter... :winki:

...das ist ja mal ein wahrer Cliffhanger... :thumbsup:

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Ich schreibe hier bewusst von Wanderung :) Denn wenn das keine ist, dann weiß ich auch nicht, Christian ^^

ich muss leider entaeuschen ... da einmal runter und wieder rauf ist zwar antrengend aber ich denke es ist dennoch nur ein "hingehen" gemaess der Definition. Ich weiss zwar dass man auch die Mulis nehmen kann aber die zaehlen nicht richtig als Alternative ...

:ssorry:

... Nachher gehts weiter... :winki: (Was Sebastian und Nisie können, kann ich schließlich auch!)

Ahem ... ich dachte eigentlich dass ich den ersten Cliffhanger gebracht hatte ... :blush:

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Coole Bilder Annika! Als wir an der Kante standen hatten wir auch den großen Wunsch hinunter zu wandern. Irgendwann werden wir das auch mal machen. Toll, dass Ihr es gewagt habt.

Warum schreit der Dennis wohl so durch die morgendliche Gegend? Mhhhh.... Ah ich weiß es! Der Mountain Lion hat um die Ecke geguckt! Das war ja einfach.

:nummer1:

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Ich tipp auf Fingernagel eingerissen oder Schokoriegel geschmolzen. :sfunnypost:

@Tom: Wir haben Yavapai East gebucht, also mit Klimaanlage.

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Guest dehein2

viel schlimmer, viiiiiieeeel schlimmer

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Eine Wanderung hat stets mit schwerem Gepäck, Zelt, Kochgeschirr über mehrere Tage zu erfolgen, inkl. Übernachtungen im Freien. :)

Grüße

TOm

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Das sehe ich anders. Laut Onkel Konrad ist eine Wanderung ein "längerer Weg durch die Natur, der zu Fuß zurückgelegt" wird.

Ich habe noch nie gehört, dass zu einer Wanderung eine Übernachtung gehört. :huh:

Gruß

Sebastian

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Stimmt, CB, du hattest den 1. Cliffhanger :sdafuer:

Aber deine Definition von Wanderung kann ich nicht teilen :ssorry: , da muss ich mich wohl intern mit Haiko zusammentun 8)

@Sebastian: genau, es gibt auch "TAGES-Wanderungen"

Mh, ja.. soooo spannend ist es leider (oder zum Glück) nicht. Ich hab mich nur tierisch erschrocken ^^

Obwohl ich nicht wirklich Zeit habe, bevor noch mehr abenteuerliche Spekulationen kommen...

Weiter gehts :)

Zum Colorado River, Teil 2

... Ich drehte mich erschrocken um und sah direkt was Großes, Schwarzes auf mich zukullern... Erst dachte ich: komisches Tier! Aber es war:

das Kamera-Objektiv!

Schnell hob ich es hoch und hielt es Dennis hin. Der war ganz blass um die Nase und konnte es gar nicht fassen. Wie konnte das denn passieren??? ;(

Er trug die Kamera die ganze Zeit um den Hals und plötzlich fällt das Objektiv ab?

Schnell den groben Staub abgepustet und wieder drauf gesetzt. Es ließ sich etwas schwer zoomen, aber sonst wirkte es noch relativ heile.

Zum Glück waren wir eh so gut wie am Skeleton Point. Hier machten wir dann ausführlich Pause. Dennis beschäftigte sich mit seiner Kamera und ich mit meinem Essen ^^

Nach ausführlicher Begutachtung sah es so aus, als sei das Ganze nochmal gut gegangen. Ein paar äusserliche Schönheitsfehler und ein bisschen schwererer Zoom. Ansonsten alles heile und auch kein Staub auf der Linse (ist der Ausdruck hier richtig??? Also von Innen mein ich)

Die Kamera wurde erstmal in den Rucksack gepackt. Die folgenden Fotos hab ich mit der kleinen Kompaktkamera gemacht (Dennis hatte drauf bestanden die mitzunehmen.. gar nicht doof)

Am Skeleton Point trafen wir auch eine deutsche Familie: Mutter, Vater mit Tochter in unserem Alter und Freund (es muss der Freund gewesen sein, denn er trug die ganze Zeit den Rucksack seiner Freundin... Würde das ein Bruder machen? :P ) Die hatten das gleiche Ziel, wollten aber noch zur Phantom Ranch um sich einen Stempel abzuholen.

Irgendwann ging es dann weiter. Der Colorado River kam immer näher. Man dachte, gleich ist man da, doch es zieht sich noch ganz schön in die Länge...

Zum Glück hatte ich meine Kniebandage dabei, das ging ganz schön auf die Knie! Ich glaube, ich hätte keinen weiteren Schritt mehr bergab gehen können. Beinahe freute ich mich auf den Aufstieg :D

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Hier ist es geschafft: der Eingang zur "Kaibab Suspension Bridge"

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Es war schon ein tolles Gefühl auf der Brücke zu stehen!!!

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Schnell waren auch die letzten Meter bis ganz nach unten zum Ufer geschafft. Hier ließen wir uns in den Sand fallen, zogen die Schuhe aus und aßen unsere schon fast geschmolzenen Butterbrote.

Herrlich, die Füße ins kalte Wasser zu stecken. Allerdings war es wirklich sehr kalt. Länger als ein paar Sekunden konnte ich es nicht aushalten :whistling:

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Oh Mann, der Dennis macht dem Haiko Konkurrenz. Ein Glück, dass das Objektiv kein Totalschaden geworden ist.

Ist ja verwunderlich, dass das Objektiv so locker in der Kamera gesessen hat.

Gut, dass ihr die kleeene Kamera auch dabei hattet!

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3,5 Stunden hatten wir runter gebraucht. Nach einer ausführlichen Pause machten wir uns dann wohl oder übel auf den Rückweg. Wer runter geht, muss auch wieder hoch!

Am Bright Angel Campground füllten wir unsere Wasservorräte auf, hielten unsere Mützen unter Wasser und auf gehts!!!

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Zunächst steigt der Bright Angel Trail nur sehr langsam an und ist sehr sandig.

Als es dann auch noch wieder runter Richtung Fluss ging, dachte ich nur: :S_omnomnomnom:

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Am River Resthouse hatte ich leichte Kopfschmerzen. Ich nahm vorsichtshalber eine Kopfschmerztablette und löste so eine Brausetablette mit Elektrolyten auf (hatte ich zuhause netterweise in der Apotheke geschenkt bekommen). Danach gings besser.

Irgendwann kamen dann auch die ersten Serpentinen... Und das in der brütenden Mittagshitze. Uff! Aber die Aussicht war grandios und jede Mühe wert!

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Der Weg bis Indian Gardens zieht sich auch ganz schön in die Länge. Sobald es grüner wird, denkt man, es wäre gleich soweit :help:

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An diesem Bach schütteten wir uns wieder ne Mütze Wasser über den Kopf! Das tut richtig gut!

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Immer weiter zieht sich der Weg. Unglaublich, wie weit das noch war... Die Motivation ließ etwas nach und ich nutzte diverse Fotostops als Ausrede, um kurz stehen zu bleiben :tot:

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Um 13 Uhr war es dann endlich geschafft! Wir hatten die Hälfte des Weges geschafft (leider noch lange nicht die Hälfte der Höhenmeter).

Erschöpft fielen wir auf einen großen Stein im Schatten. Die Bänke waren alle belegt :sveto:

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Eine gute Stunde ruhten wir uns im Schatten aus, aßen salzige Sachen und tankten Wasser.

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Kurz bevor wir weitergingen, kam auch der junge Deutsche, der seiner Freundin den Rucksack trug an. Er wollte Wasser für die Mutter holen und stiefelte anschließend wieder abwärts.

Der Arme! Ehrlich gesagt haben wir uns gefragt, ob und wann diese Familie oben angekommen ist... Das war wahrscheinlich noch ne richtige Tortur für alle Beteiligten!

Nunja, auch für uns sollte der Rest des Weges kein Zuckerschlecken werden.

Für die nächsten 1,5 Meilen benötigten wir weniger als eine Stunde. Das war viel zu schnell.

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Fertig wie ein Brötchen stolperten wir ins 3 Mile-Resthouse. Hier dachte ich ehrlich, ich schaffs nicht bis oben. Mir war richtig kalt und das Salz klebte nur so an mir! Dazu kam, dass ich mir am unteren Rücken die Haut aufgescheuert hatte. Blöder Rucksack!

Dennis flößte mir fast einen ganzen Liter Wasser ein, ich hielt meinen kompletten Kopf unter den Wasserhahn und nach ein paar Minuten ging es dann besser!

Die nächste Etappe gingen wir langsamer an. Dafür mussten wir nicht so oft anhalten.

Kurz vorm 1,5-Mile-Resthouse musste ich nießen... und bekam dabei einen Krampf im Zwerchfell.

Aaaaah! Mann, tat das weh! Dann musste ich nochmal nießen... und anschließend weinen :help:

Dennis wusste gar nicht was los war, aber es tat echt verdammt weh. ;( Eine Minute später war der Spuk aber dann vorbei und ich konnte weitergehen. Seltsam! ?(

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Fotos machten wir nicht mehr so viel, hielten auch kaum noch an, weil wir dachten, wenn wir jetzt stoppen und uns hinsetzen, bleiben wir einfach dort sitzen!

Das waren die letzten Serpentinen und die zogen sich nochmal so richtig:

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Jede 2 Minuten schoben wir uns ein Traubenzucker in den Mund... (ob das was geholfen hat, weiß ich aber nicht). Ich musste mich zwingen, einen Fuß vor den anderen zu setzen! Ich zog mich an den Stöcken hoch und muss wohl ein jämmerliches Bild abgegeben haben :S

Dann irgendwann kam das Ziel in Sicht! Die letzte Kurve, der letzte Anstieg... und geschafft!

(kurz vorher platzte noch Dennis´s Blase am Fuß auf, so dass die letzten Meter für ihn nochmal schmerzhaft waren)!

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Jetzt waren wir aber stolz!!! :D Es war halb 6, wir waren 11 Stunden unterwegs gewesen.

Es war sehr beeindruckend in den Canyon zu wandern und die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ein unbeschreibliches Erlebnis!

Fazit:

– fast 30 km Strecke

– ca. 1500m runter und genausoviel wieder rauf

– 40° in der Sonne

Beim Warten auf den Bus fing ich wieder an zu frieren. Die Leute haben ganz schön doof geguckt, als ich dort in Jacke und mit Kapuze auf einstieg...

Zurück am Yakipoint stiegen wir schnell ins Auto. Wir hatten nur ein Ziel:

DUSCHEN!!!

Danach lag ich wie tot auf dem Bett. Irgendwie hatte ich vor Anstrengung auch einen Husten bekommen. :ui:

Bevor wir einschliefen, rissen wir uns zusammen und statteten dem Souvenir Shop im Village einen Besuch ab. Dort kaufte ich mir ein T-Shirt mit: "I hiked the Canyon" zur Belohnung und als Andenken!

Wir fuhren noch nach Tusayan, wo wir im Steakhouse lecker zu Abend aßen. Dort gabs auch Internet und ich gab Bericht nach Hause, dass wir die große Challange gemeistert hatten!

Heute war ich zum ersten Mal in meinem Leben an meine körperlichen Grenzen gestoßen!

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Zurück in der Lodge fielen wir nur noch ins Bett und träumten recht bald von der wunderschönen Wanderung in den Canyon! Ein einmaliger Tag!

Unterkunft: Yavapai Lodge (107 $ inkl. Tax)

Essen: Yippi-Ei-Oh-Steakhouse (40$)

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Guest gfc

Respekt! Wir sind im September denselben Trail "nur" bis in die Hälfte gewandert und zurück und waren am Abend schon recht angestrengt. Bei uns hat aber das Thermometer bei Cedar Ridge aber bereits 42 Grad angezeigt..

Wir wollten eigentlich weiter, aber es war deutlich wärmer als gedacht! Bei Cedar Ridge war das Thermometer bereits bei 42 Grad! Wir sind einfach soweit geloffen, bis wir die Hälfte unseres Wassers getrunken hatten. Total haben wir in den 6h Wanderung 6l pro Person getrunken. Waaahnsinn!

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Hat zwar schon gfc geschrieben auch auch von mir nun : Respekt! Das wäre nichts für mich. Ich würde ja die 30 km nicht mal auf ebener Strecke absolvieren wollen. So ein Spaziergang(!!) in den Bryce ( Sunrise to Sunset Point ) oder im Zion zu den Emerald Pools, ok aber das... da müsste ich ja gleich ne Großpackung Betablocker einwerfen.

Aber es war mit Sicherheit ein tolles Erlebnis für Euch.

Grüße

Tom

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Guest TheWurst

Hut ab hat_3.gif, das hätte ich mir nicht zugetraut. Muss aber toll sein den Grand Caynon von unten zu sehen, wenn ich mir die Fotos so angucke...ne Rolltreppe gibts da nicht zufällig, oder? :winki:

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30km??? Wow, was für eine Leistung. Ihr könnt sehr stolz auf Euch sein, dass Ihr das geschafft habt.

Kompliment!

Gruß

Sebastian

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Annika, auch von mir ganz großen RESPEKT, das ist eine ganz tolle Leistung, die ich im Leben nicht geschafft hätte. Die Strecke, die Temperaturen....da wäre ich sicher umgekippt :threeeyes: .

Die Fotos sind natürlich traumhaft, ganz klasse! Und ein schöne Entschädigung :thumbsup:!

LG Alexandra

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:sdanke: :sdanke: :sdanke: für eure lieben Kommentare!!!

Manche (so wie Haiko :thumbup: ) schaffen das ja locker! Aber für uns war es echt hart!

Dabei sind wir gar nicht unsportlich und haben sogar (ein kleines bisschen jedenfalls) geübt! Man sollte den Weg aber nicht unterschätzen!

Insgesamt haben wir bestimmt jeder 9 Liter getrunken :sekt:

Viel gegessen (obwohl man bei der Anstrengung kaum Hunger verspürt) und haben es langsam angehen lassen! Wir wollten ja die Landschaft auch geniessen!

Eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte!

Heute gibts anstatt einer Fortsetzung ein lustiges Video, direkt nach Ankunft oben am Rim gedreht...

Wir sind oben! Juhu!

LG Annika

P.S: Einer Rolltreppe gibts leider nicht! :sshithappens: Aber sonst wäre es dort unten wahrscheinlich auch überfüllt!

LG Annika

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Hallo Annika und Dennis !

Auch von mir ein großes Lob für Euren interessanten Reisebericht.

30 km bei der Hitze alle Achtung, waren bstimmt auch keine schattigen Bäume da.

Aber ich bewundere immer Eure Gelassenheit bei Euren Touren. :thumbup:

Das heruntergefallene Objektiv hätte mir bestimmt die Stimmung vermießt. :patsch:

Gruß Squirrel 8)

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Guest
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