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spymike

Vier Wochen Wohnmobilreise durch den Südwesten der USA

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Guest TheWurst

Die Route 66 besteht ja nicht nur aus diesem kleinen Stückchen, aber für mich als Fan von altem Plunder und ganz besonders von alten Autos war auch das ein echtes Highlight. Auch wenn die Landschaft zum großen Teil schon eher langweilig war...aber wen interessiert bei der Route 66 die Landschaft? :lol:

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Guest Puddingbrumsel

Also, ich bin ja echt kein Autofan.. (Sorry, ich bin ein Weibchen :gendergirl: und ein Auto bringt mich von A nach B.) Aber diese Bilder fand ich jetzt suuuuper toll!! Da denk ich mir ja schon fast, ob ich mir ein paar als Foto machen lassen soll und an die Wand hänge.. Und das, wo ich ja noch nie auf der Route 66 war und auch jetzt nicht hinkommen werde. Echt super schön. Die Farben sind einfach perfekt. :thumbsup:

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Hallo Sebastian!

Solche tollen Fotos waren die Route 66 auf alle Fälle wert!

Darf ich mal dämlich fragen, wie man das schafft: vorne scharf und hinten verschwommen :blush: ! Das gefällt mir sehr!!!

LG Ulli

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Das ist tatsächlich eins der wenigen Dinge, die nur DSLRs schaffen. Durch eine große Blendenöffnung (also kleine Blendenzahl wie f/3.2 zum Beispiel) im AV-Modus bei Canon ("Aperture Value") bei anderen heißt das dann glaub A für Aperture. Wenn du nun auf den gewünschten Punkt scharfstellst, wird dieser scharf, vorne und hinten entsteht ein unscharfer Bereich (heißt glaub Bokeh, oder Tom?). Das ganze nennt sich dann Schärfentiefe (manchmal sagen die Leute auch Tiefenschärfe).

------

So, jetzt mal sehen, ob das Sebastian genau so macht. Und vor allem welche Blende verwendest du dann in der Regel

.

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Guest TheWurst

Das ist tatsächlich eins der wenigen Dinge, die nur DSLRs schaffen.

Nö, meine Bridgekamera schafft das auch :sveto: :winki:

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Mahlzeit ( mampf und ins Brot beiß... ),

richtig, Florian, das ist der Fachbegriff für die Unschärfe. Kommt aus dem Japanischem.

Prinzipiell ist die Einstellung der Schärfentiefe mit jeder Kamera möglich, bei der die Blende oder Zeit oder beides manuell eingestellt werden kann bzw. sich ein entsprechendes Vollprogramm findet. Z.B. ein Portraitprogramm. DEn Schärfentiefenbereich einstellen kann man an einer Leica M6 Sucherkamera genauso gut wie eine hypermoderne Nikon 3000 DSLR.

Etwas tricksen kann man bei Vollautomaten die sich nicht manuell beeinflussen lassen, mit einem Graufilter. Die Programmautomatik ( also Vollautomatik ) ist meist eher so ausgelegt, daß sie bei dunklerem Licht zunächst eher die Blende öffnet, bevor sie die Verschlußzeit weiter verlängert.

Grüße

Tom

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Guest Peachy

Hallo Sebastian,

hach, da werden Erinnerungen wach! Zu schön. Oh, und wieder so schöne Bilder...

Das hier finde ich am schönsten, liegt wahrscheinlich an dem Schild im Vordergrund. :winki:

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... Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt. Die Landschaft war recht langweilig... außer Oatman (und Umgebung) und dem Hackberry General Store hat mich die Route 66 enttäuscht.

Aber, aber! Es ist doch nicht das Links und Rechts der Straße sondern die Straße selbst, die einen fasziniert, also mich zumindest...

Seid Ihr denn an der alten Cool Springs Gas Station nicht ausgestiegen und habt dieses süße kleine Museum inspiziert? Ich fand's zu herrlich... :rolleyes: <seufz>

Na gut, ich bin bereit für die Weiterfahrt. Ach warte, es zieht ja Sturm auf und wir bleiben noch eine Nacht...

LG - Peachy

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Moin,Moin

schön, dass Euch allen die Bilder so gut gefallen.

@Ulli: Es ist genau so wie Tom und Florian es beschrieben haben. Ich habe bewusst mit größtmöglicher Blendenöffnung fotografiert um den Hintergrund unscharf darzustellen. Dadurch wird der Vordergrund, also das gewünschte Motiv, herrlich freigestellt.

@peachy: Ich erinnere mich an diesen Laden, aber wir sind nur daran vorbeigefahren. Ich wusste auch nicht, dass da ein Museum drin ist. Schade.

Heute geht es weiter.

Gruß

Sebastian

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In Williams gibt es auch so ein nettes Museum. Da ist auch mit Modellautos eine Straßenszene rund um einen Diner dargestellt wo die Autos drumherum fahren. Das war auch schon. Überhaupt standen in Willimas eine reihe mehr fahrbereiter 50s Autos rum als in Seligman.

Grüße

Tom

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Guest TheWurst

Ich erinnere mich an diesen Laden, aber wir sind nur daran vorbeigefahren. Ich wusste auch nicht, dass da ein Museum drin ist. Schade.

Ich bin sogar ausgestiegen und hab Fotos gemacht, wusste aber bis eben auch nichts von einem Museum...hab ich scheinbar irgendwie übersehen... :huh:

Heute geht es weiter.

Sehr gut! :nummer1:

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Auch das haben wir leider nicht gesehen. :verysad:

Tag 15 - 29.April – Grand Canyon und der Schnee

Williams – Flagstaff – Grand Canyon Village

Fahrstrecke: 200km

Die letzte Nacht war nicht nur megakalt sondern auch total windig. Über uns zog ein heftiger Sturm hinweg. Ich hatte gestern Abend die Hoffnung, dass ich morgens aus dem Wohnmobil klettern würde und mich die Sonne anlacht, aber das war mal gar nicht so.

Als wir gegen 8 Uhr aufstanden machte ich gleich die Heizung an. Es war so bitterkalt im Wohnmobil. Susi faste den Entschluss unbedingt noch eine Decke kaufen zu wollen. Schließlich stand uns noch der Bryce bevor und dort sollte es ja besonders kalt sein.

Die dröhnende Heizung gab alles und so standen wir nach ein paar Minuten auf und machten uns fertig. Bevor an Duschen gedacht werden konnte ließen wir noch sehr lange die Heizung an. Der Ofen war auch schon an und brutzelte unsere geliebten Aufbackhörnchen goldgelb, als plötzlich ein ohrenbetäubender Alarm losging. Der CO Melder an der Decke über dem Bett war erwacht. :tot:

Dieses Piepen geht durch und durch. Ich habe hastig versucht das Ding von der Decke zu bekommen, was gar nicht so einfach war. Ich wollte schnell die Batterie rausnehmen um den Schreihals zum Schweigen zu bringen.

Nachdem ich das Teil endlich aus der Verankerung der Decke geholt hatte, dachte ich ich guck nicht richtig. Da war ein Kabel welches aus dem Melder heraus kam und in der Decke des Wohnmobils verschwand. Verdammt, das Teil war an der Batterie des Womo angeschlossen. Jetzt hatte ich richtig Stress. Blitzschnell rannte ich zum Bedienelement neben dem Einstieg, wo man sämtliche Elektronik im Fahrzeug bedienen kann, und machte den Hauptstromschalter aus. Der Schreihals verstummte! Gott sei dank.

Ich machte erst einmal ein paar Fenster auf und lüftete ordentlich durch.

Nach dem Frühstück machte ich die Abwassertanks leer und füllte Frischwasser auf. Wir fuhren um 10 Uhr los und wollten als erstes zum Barringer Krater fahren. Kurz bevor wir auf die Interstate fuhren, machte ich noch ein paar Bilder von den Schildern. Ich finde die der Interstates richtig schön.

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Während wir auf der I-40 unterwegs waren fing es an zu schneien. Der Wind legte noch mal ordentlich zu und ich dachte daran, wie ich gestern Morgen bei ca. 25 Grad im Colorado gebadet habe. ;(

Der Verkehrsfunk meldete, dass die I-40 östlich von Flagstaff aufgrund heftiger Winde gesperrt wurde. Das war es dann mit dem Barringer Krater. Meine Laune sank in Richtung Tiefpunkt. Ich hatte mich so auf den Krater gefreut und jetzt kamen wir nicht dahin. :thumbdown:

Wir entschieden in Flagstaff einen Wal Mart aufzusuchen um eine Decke und jede Menge weitere Sachen einzukaufen. Das Navi loste uns zielsicher bis auf den Parkplatz.

Anschließend fuhren wir in Richtung Grand Canyon. Schnee und Wind blieben uns treu. :sveto:

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Um 15:00 Uhr erreichten wir Tusayan. Wir schauten uns den Film im IMAX an. Das war das erste schöne Erlebnis des Tages, denn den Film fanden wir sehenswert.

Um 16:30 Uhr erreichten wir den Trailer Village Campground. Wir hatten einen Stellplatz schon vor Monaten für $43 reserviert. Das war auch gut so, denn der Platz war voll.

Beim check-in erklärte uns die Dame, dass wir den Frischwassertank noch mal auffüllen sollen. Heute Nacht werden die Wasserhähne zufrieren. Ja hallo geht´s noch??? Ich habe Sonne gebucht! :winki:

Als wir unseren Stellplatz erreichten war die Erniedrigung perfekt. Auf dem Tisch stand ein Schneemann. Wer war das? Wenn ich den erwische.

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Susi fand es nur noch lustig wie ich mich aufregte. Sie hatte sich ja auch gerade erst eine dicke Decke gekauft, die ich wohl nur aus sicherer Entfernung kennen lernen durfte.

Wir machten uns recht schnell fertig und fuhren mit einem Shuttle zum Visitor Center. Dort erfuhren wir, dass morgen die Sonne um 05:37 Uhr aufgehen sollte.

Wir gingen zum Mather Point und standen dort zum ersten Mal in unserem Leben am Rand des Grand Canyon. Es war kalt und schneite. Der Wind war eisig und die Sicht miserabel aber trotzdem war ich völlig überwältigt. Ich werde diesen Moment nie mehr vergessen. Das erste Mal dort zu stehen hat mich völlig beeindruckt. Auch wenn die Rahmenbedingungen denkbar schlecht waren, faszinierte mich diese Schlucht. Jeder kennt den GC von unzähligen Bildern, aber dort zu stehen ist unbeschreiblich. Einfach toll! :blush:

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Wir gingen bis zur Yavapai Observation Station und fuhren anschließend zum Campingplatz zurück. Im Bus kamen wir mit dem Fahrer ins Gespräch. Wir erzählten ihm, dass wir morgen früh den Sonnenaufgang an der Kante erleben wollten. Er empfahl uns den Yaki Point und sagte uns wann die Busse fahren werden. Zum Schluss fragten wir ihn noch was das mit dem Wetter soll. Er meinte, dass dieses Wetter für Anfang April noch normal wäre, aber nicht mehr für Ende April. Es wäre viel zu kalt. Während der Fahrt erklärte er noch allen Fahrgästen über das Mikrofon, dass die Hermits Rest Route soeben wegen Glatteis geschlossen wurde.

:sdagegen:

Im Wohnmobil machten wir die Heizung an und Susi zauberte was Leckeres zum Abendessen. Ich überspielte wie immer die Bilder von der Kamera auf den Laptop. Heute waren es nur 97 Stück. Das dürfte Minusrekord sein.

Eigentlich war das ein Tag zum Vergessen. Eigentlich hätten wir heute auch im Bett liegen bleiben können, wenn da nicht dieser Moment an der Kante gewesen wäre.

Ich stellte den Wecker auf 04:15 Uhr. Ich wollte schließlich rechtzeitig zurück sein.

Gute Nacht.

Fortsetzung folgt ...

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Guest TheWurst

Er meinte, dass dieses Wetter für Anfang April noch normal wäre, aber nicht mehr für Ende April.

Ich war Ende März 2008 und Anfang April 2009 am Grand Canyon, aber das Wetter war da nicht ansatzweise so schlecht...es war zwar frisch (2009 warens morgens 5°C), aber von Schnee war da (zum Glück) nichts zu sehen...

Aber wenn ich das alles so lese...irgendwie bin ich doch froh, ein Mietwagen-und-Motel-Urlauber zu sein :D

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Uahhh.. bibber... im April hatte ich das mit dem Schnee auch schon mal im Bryce und Yosemite. Wenn es dazu noch schön weht... echt zum Weglaufen.

Grüße

Tom

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@Wurst

Alles hat seine Vor- und Nachteile. Warte mal ab, wenn wir im Arches sind. Übernachten im Park ist einfach herrlich. Klar ist es nicht schön nachts zu frieren, aber die eisigen Nächte hielten sich in Grenzen. Wir waren auch ein bisschen überrascht, dass es so kalt war. Im Winter würde ich eine Womo-Tour vermutlich auch nicht machen und Hotels vorziehen.

Auch wenn es machmal sehr kalt war haben wir unsere Entscheidung zu keiner Sekunde bereut.

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Guest TheWurst

Alles hat seine Vor- und Nachteile. Warte mal ab, wenn wir im Arches sind. Übernachten im Park ist einfach herrlich.

Das glaube ich, vor allem dann abends noch draussen zu sitzen und zu grillen oder einfach ein Bier zu trinken, stell ich mir toll vor...oder morgens mitten im Park aufzuwachen. Aber das alles nur, solange es warm ist, nichts kaputtgeht und einem beim Dumpen nicht die Sch.... um die Ohren fliegt :lol:

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Guest Puddingbrumsel

Ach herrje. So stellt man sich das micht vor wenn man Sonne bucht und eine Verwechslung erlebt. :snein:

Aber man sieht dann gewisse Dinge ganz anders, diese Wolkenschwaden im Canyon, sehen auch interessant aus. Wobei - das ist in dem Moment kein Trost. Ich denk nur an Schnee auf dem Tiogapass und die Sperre... nenenene.. Immerhin habt Ihr das beste daraus gemacht.

Ich hoffe, dass Ihr auf Eurer weiterern Tour (z.B. im Bryce) mehr Sonne hattet!!

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Ein herzliches :sdanke: an alle Fotoprofis!

Habe ich gleich ausprobiert - muss aber noch ein bisschen üben, um so schöne Bilder wie Sebastian zu machen :P !

LG Ulli

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was habt ihr nur alle mit dem Wetter... :D ich bin vor einigen Jahren extra im Dezember in den Südwesten um die NPs im Schnee zu sehen... und was war?? Herrlicher Sonnenschein und kein cm Schnee...

Sehr schade, dass es mit dem Meteor Crater nicht geklappt hat - speziell die Führung hat mir damals super gut gefallen. Das war übrigens auch im Dezember :whistling:

LG

Claudi

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Also ein bisschen Wetterchaos stand noch an. Meine Frau fand den Schnee im Monument Valley toll, ich fand ihn :hechel:. Aber wenigstens hatten wir tollen Sonnenschein.

Insgesamt war es aber ok und der eine oder andere Sonnenbrand sollte noch kommen. Auch der Bryce zeigte sich von seiner milden Seite.

Es wird also besser.

Morgen geht´s weiter.

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Tag 16 - 30. April – Ein Sonnenaufgang am Grand Canyon

Grand Canyon Village - Page

Fahrstrecke: 300km

Der Wecker klingelte um 04:15 Uhr. Keine 20min später kamen wir an der Bushaltestelle an. Das Shuttle fuhr soeben vor, perfektes Timing. Die Busfahrerin sah ähnlich müde aus wie wir. Der Bus war noch komplett leer. Sollten wir die einzigen sein, die so früh wach waren?

Der Bus fuhr zum Visitor Center. Dort mussten wir umsteigen, um mit der grünen Linie zum Yaki Point zu kommen. Wir hatten eine knappe Viertelstunde Wartezeit und nutzen diese für die ersten Fotos des Tages.

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Wir blieben nicht lange allein. Kurz bevor der Bus kam, erschienen ein paar Wanderer, die sich später den South Kaibab Trail zur Brust nahmen. Wir waren insgesamt sechs Leute, die am Yaki Point ausstiegen und sich auf den Sonnenaufgang freuten.

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Um 05:37 Uhr sollte die Sonne aufgehen. Bis sie die ersten Felsen erleuchtete dauerte es noch ein bisschen länger.

Es war mit -5 Grad sehr kalt aber wir hatten trotzdem nicht bereut so früh aufgestanden zu sein. Wir kamen mit einem Mann im mittleren Alter ins Gespräch. Er kam aus Chicago und war auch zum ersten Mal in seinem Leben am Grand Canyon.

Als die Sonne immer höher stand, erleuchtete sie diese gewaltige Schlucht und zum ersten Mal konnten wir die Größe des Grand Canyon komplett erahnen.

Wir machten sehr viele Bilder und genossen diesen tollen Augenblick.

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Gegen 07:00 Uhr fuhren wir wieder zurück zum Wohnmobil und legten uns nochmal gute zwei Stunden schlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir das Wohnmobil reisefertig und fuhren zum Parkplatz des Market Plaza. Dort stand wieder ein herrlicher Schulbus im besten Sonnenlicht. Ich konnte nicht anders und musste ihn wieder fotografieren, auch wenn ich schon unzählige davon vor der Linse hatte.

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Nachdem wir den dortigen Souvenirshop unsicher gemacht hatten fuhren wir zur Bright Angel Lodge, da ich mir den Hotelkomplex dort mal anschauen wollte. Schließlich wollte ich wissen wovon ihr hier immer schreibt, wenn es um Übernachtungen im Grand Canyon Village geht. Dort liefen wir noch ein bisschen an der Kante entlang und gingen in das Lookout Studio. Hier entstand bei uns der Wunsch ein Mal in diese Schlucht hinab zu wandern. Wir waren uns sicher, dass wir eines Tages zurückkommen um diesen Traum wahr zu machen. Ich erzählte Susi von Annika und Dennis und ihrem Vorhaben die Wanderung zu machen. Mittlerweile habt Ihr Beide es geschafft und meinen größten Respekt dafür, wenn man bedenkt wie viele Kilometer Strecke das doch sind.

Gegen Mittag verließen wir den Grand Canyon NP in östlicher Richtung, jedoch nicht ohne den Watchtower besucht zu haben. Die Ausblicke die wir dort hatten waren gigantisch.

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Ein bisschen Wehmut war wirklich dabei als wir den Ausgang erreichten. Aber wir sind noch jung und werden wiederkommen.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir fuhren nach Page wo wir für $43 einen Stellplatz auf dem Wahweap CG reserviert hatten.

Am Glen Canyon machten wir noch mal halt und schauten uns auch diese gewaltige Schlucht an. In der Nähe der dortigen Baracken fand ich einen Haufen Schrott, der bestimmt mal ein schönes Auto war. Ich dachte mir, dass dem Tom bei solchen Bildern bestimmt das Herz blutet.

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Ungefähr 20 Meilen vor Page bogen wir nach links in Richtung Kanab ab. Ich wollte heute noch die Navajo Bridge über dem Marble Canyon bei Lee´s Ferry mitnehmen. Die Straße dorthin war ein Traum. Wenig Verkehr, geniale Landschaft und viele schnelle Kurven. Ein Muss für jeden Motorradfahrer, aber auch mir hat es riesig Spaß gemacht.

Die Brücken haben uns gut gefallen. Wir gingen ein Mal auf die andere Seite und machten einige Bilder. Es war sehr windig, so dass wir uns nicht sehr lange dort aufhielten.

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Wir fuhren die gleiche Strecke zurück. Jetzt türmte sich links von uns das gewaltige Plateau auf, auf das wir gleich fahren sollten.

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Die letzten Meilen bis nach Page waren wenig spektakulär.

Den Horseshoe Bend ließen wir heute links liegen. Dieser sollte Morgen das erste Ziel sein. Wir fuhren direkt zum Wahweap CG, der sich nur ein paar Hundert Meter entfernt vom Ufer des Lake Powell befindet. Wir standen schon ein paar Minuten auf unserem Stellplatz und wollten den Tag eigentlich gerade gemütlich ausklingen lassen als ich aus dem Fenster schaute und ich nicht glauben konnte was ich dort sah.

Ich hatte nur eine kurze Hose und ein T-Shirt an und rannte mit Hausschuhen und Kamera so schnell es ging aus dem Womo. Die Kälte machte mir (noch) nichts aus, fiel schwieriger war es mit den Biolatschen zu rennen. Ich machte ein Bild zur Sicherheit und rannte weiter.

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Was war das denn? Ein unglaubliches Schauspiel der Natur. Wir hatten schon öfter beobachtet, dass die Wolken hier manchmal nach unten so komisch ausgefranst waren. Wir hatten das manchmal auch irrtümlich für Regen gehalten, wenn wir es in weiter Ferne beobachtet hatten.

Jetzt kam mal wieder so eine „ausgefranste Wolke“ vorbei und wurde zufällig direkt über dem Lake Powell durch die untergehende Sonne angestrahlt, so dass diese fantastischen Bilder entstanden sind.

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Ich machte mal wieder unzählige Fotos und ärgerte mich, dass ich in der Hektik das Stativ und meine Frau im Auto gelassen hatte. :winki: Das hier hätte bestimmt beiden ganz gut gefallen. Naja Susi hat es sich ja aus dem Fenster angeschaut. Für sie war das genug, denn mittlerweile war es auch wieder recht frisch draußen. Als die Sonne untergegangen war, sah die Wolke fast schon wieder langweilig aus. Ich ging schnell ins Auto zurück und zeigte meiner Liebsten stolz die tollen Aufnahmen.

Das war ein schöner Ausklang eines tollen Tages. Morgen wollten wir uns den Horseshoe Bend und beide Antelope Canyon ansehen. Wir hofften, dass es trocken blieb.

Fortsetzung folgt ...

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Wieder fantastische Bilder!! Das macht riesigen Spaß auf Eurer Reise mitzufahren. Zumal wir in 3 Wochen selbst auf dem Wahweap stehen .... :nummer1:

Kommt man bei Lee's Ferry direkt ans Wasser?

Gruß,

Cisco

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Kann ich Dir leider nicht sagen. Wir sind nur bis zur Brücke gefahren und dann wieder umgedreht. Ich glaube aber, dass das gehen müssten. Ich meine mal gelesen zu haben, dass dort Schlauchboottouren anfangen oder enden.

Gruß

Sebastian

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Starke Bilder von den Wolken, wie ein Flammenmeer...

Ja, immer diese armen Autos. Wobei ich hier nicht mal sagen kann was es ist, sieht sehr markant aus, kann es aber nicht zuordnen.

Sowas darf ich vor Ort gar nicht sehen, ich habe schon zwei Oldies vor dem Schrott gerettet.

Grüße

Tom

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Hallo Sebastian !

Habe seit einer Ewigkeit wieder mal in eurem Reisebericht geblättert. Sind ja wieder herrliche Aufnahmen dabei.

Besonders die Letzten gefallen mir sehr gut. Wie ist es, wenn man sich für einen Tag in Page ein Motorrad in einer Mietstation ausleiht, muß man da den Helm aufsetzen. Denn in Arizona ist ja keine Helmpflicht. Weißt du das zufällig?

Gruß Squirrel 8)

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