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spymike

Vier Wochen Wohnmobilreise durch den Südwesten der USA

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Danke Heike! :thumbup:

Vielleicht geht es schon morgen weiter.

Gruß

Sebastian

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Guest Puddingbrumsel

Schön, dass die Sonne doch noch rauskam! Dieser "Fisch" sieht ja abgefahren aus!! Wo hast Du das aufgenommen?

Sehr lustig finde ich auch Eure Schrittzähler. War mir nur über Nintendo bekannt (oh je, bin mir nicht sicher, hoffe es stimmt). Wo gibt es denn sowas?

Jetzt freu ich mich auf die Wüste!

viele Grüße

Tina

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Hi Tina.

Der Fisch ist ein Mahnmal, dass vor der zu starken Überfischung der Meere warnt, wenn ich das jetzt recht zusammenkriege und steht im Bereich des Sea Port Village. Größer betrachtet sieht das dann so aus:

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Wir haben uns diesen Schrittzähler gekauft. Der funktioniert total super und ist erstaunlich genau. Susi hat den fast immer an der Hose gehabt und hat gesagt, dass sie das Teil gar nicht bemerkt hat. Gesehen hat man ihn auch nie. Solange man nicht mit Bikini wandern geht, kann man den Zähler verdecken, weil er klein genug ist.

Ist ganz interessant zu sehen, was man dort so läuft, besonders in Las Vegas. :winki:

Gruß

Sebastian

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Guest Puddingbrumsel

Hi Tina.

Der Fisch ist ein Mahnmal, dass vor der zu starken Überfischung der Meere warnt, wenn ich das jetzt recht zusammenkriege und steht im Bereich des Sea Port Village. Größer betrachtet sieht das dann so aus:

b8u9l7rf.jpg

Wir haben uns diesen Schrittzähler gekauft. Der funktioniert total super und ist erstaunlich genau. Susi hat den fast immer an der Hose gehabt und hat gesagt, dass sie das Teil gar nicht bemerkt hat. Gesehen hat man ihn auch nie. Solange man nicht mit Bikini wandern geht, kann man den Zähler verdecken, weil er klein genug ist.

Ist ganz interessant zu sehen, was man dort so läuft, besonders in Las Vegas. :winki:

Gruß

Sebastian

Ach sooo groß ist das Ding. Ha! Das habe ich mir mal so richtig falsch vorgestellt. Sieht ja abgefahren aus. Danke für den Tipp mt dem Schrittzähler. Das wäre tatsächlich mal eine Anschaffung wert!! Neben Kofferwage auch ein Schrittzähler. Warum nicht?! :gendergirl:

Lieben Dank und schöne Grüße Tina

PS. Aber ob's für Bikiniwandern reicht.. ich weiß nicht..

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Tag 13 - 27. April 2010 – Goodbye California

San Diego – Yuma – Parker Strip

Fahrstrecke: 500 km

Heute sollte die längste Fahrstrecke unserer Reise anstehen. Wir wollten Kalifornien verlassen und nach Arizona fahren. Bei der Planung hatte ich zuerst vorgehabt für diese Strecke zwei Tage zu verplanen, aber zum Glück hat mich Andreas überzeugt das nicht zu machen. Erstaunlicher Weise verging die Zeit auch recht schnell vorbei, weil zumindest bis Yuma die Strecke sehr abwechslungsreich war, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Wir fuhren bei schlechtem Wetter ganz gemütlich gegen 10 Uhr los. Die Zelte der Suntrek Gruppe waren längst nicht mehr da. Auch sie hatten wohl nur zwei Nächte für San Diego verplant.

Nachdem wir San Diego verlassen hatten wurde das Wetter schnell besser. Bei einem Tankstop wurde uns erstmal bewusst wie warm es mittlerweile geworden war.

Die I-8 war nur ganz schwach befahren und es war nach einem Tag Pause wieder ein richtiger Genuss das Wohnmobil über die Interstate zu steuern. Die Landschaft, die an uns vorbeizog war sehr vielfältig. Hier mal ein paar Beispiele:

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Da sich die I-8 der mexikanischen Grenze kurz vor Yuma bis auf Sichtweite nähert, war dort entsprechend viel Border Patrol unterwegs. Die Jungs sahen aus wie Soldaten, die in einen Krieg ziehen wollten. Ich hatte etwas Mitleid mit ihnen, weil ich mir vorstellen konnte wie sie unter ihren Anzügen geschwitzt haben müssen, denn mittlerweile war es heiß.

Kurz vor Yuma kam diese Ausfahrt.

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Eben noch gedöst, plötzlich hellwach. Susi rief ganz aufgeregt:

:gendergirl: „Basti, wir dürfen mit dem Wohnmobil nicht nach Mexico! Die haben unsere Kaution!“ :arghs:

Ich sagte ganz entspannt:

:genderboy: „Also 1. sieht das so aus, als ob dort eine Stadt kommt, die Mexico heißt und 2. haben das Navi und ich nicht vor abzubiegen.“ 8)

Bei einem Blick auf die Karte zur Vorbereitung dieses Berichtes musste ich 1. gleich mal revidieren. :whistling: Da wurde tatsächlich der Staat ausgeschildert.

Next Exit Mexico: Gas, Food, Lodging, Drugs e025.gif

Aber dahin wollten wir wirklich nicht.

Das war unser Ziel!

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Kurz hinter Yuma wartete ich gespannt auf den Yuma Proving Ground. Von den dort ausgestellten Panzern hatte Haiko damals berichtet.

Ich machte bei sengender Hitze einige Fotos während Susi es vorzog im Wohnmobil zu warten und wie so oft ein Buch zur Hand nahm.

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Die Ausstellung war ganz gut, aber das Highlight war ein Apache Kampfhubschrauber, der etwas weiter weg bestaunt werden konnte. Das ist schon beeindruckend unter solch einem Ding zu stehen. Der Hubi musste am meisten dran glauben und landete von allen Seiten auf dem Sensor meiner Kamera.

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Während ich fotografierte sah ich aus dem Augenwinkel das.

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Ich würde mal auf Mienen räumen tippen, aber weiß es nicht.

Nachdem wir weiter fuhren kreuzte ein Humvee unseren Weg und fuhr einige Meilen vor uns. Susi konnte meine Begeisterung nur sehr schwer nachvollziehen aber machte trotzdem ein paar Bilder.

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Wir fuhren weiter und gerieten wenig später in eine Kontrollstelle der Border Patrol. Na super. Natürlich haben wir nichts zu verbergen, aber mulmig war uns trotzdem. Der gesamte Verkehr wurde vom Hwy geleitet und kontrolliert. Als wir an der Reihe waren fragte mich der Polizist wo wir herkommen und was wir vorhaben. Eigentlich war das ein bisschen wie bei der Einreise am Flughafen. Der Officer schaute kurz in unsere Pässe und lies uns weiterfahren.

Wenig später gab es keine Kurven mehr. Es ging nur noch geradeaus. Habe es eben mal mit google earth ausgemessen und bin auf 75 km ohne eine einzige Kurve gekommen. :arghs: Laaaangweilig. Das hat nicht so richtig Spaß gemacht, zumal die Landschaft jetzt nicht mehr so doll war und wir nur noch ankommen wollten. Da man meilenweit gucken konnte und weit und breit kein Auto zu sehen war kam mir eine Idee. e030.gif

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Rechts und links der Straße standen riesige Kakteen. Ich wollte unbedingt aussteigen und Fotos machen, aber Susi hatte keine Lust noch mal anzuhalten und meinte, dass wir davon noch so viele sehen werden. Daraus sollte leider nichts werden. Kurz vorm Ende der Tour hatten wir zwar noch mal Joshua Trees gesehen, wo wir sie nicht erwartet hätten, aber Kakteen kamen mir leider nicht mehr vor die Linse.

:sdagegen:

Nach ca. 7h Fahrt kam das Ziel des Tages in Sicht, der River Island State Park. Auch dieser Tipp war von Andreas und er war super. Wir registrierten uns wie so oft selbst und warfen laut Susis Aufzeichnungen $ 23 in das Kästchen. Das erscheint mir jetzt etwas viel, aber ich kann mich nicht mehr erinnern was der Spaß gekostet hat, es wird wohl stimmen.

Egal, denn der Platz war top. Bis auf drei Plätze war alles leer. Wir nahmen uns ein nettes Plätzchen in der Nähe des Strandes. Der Campingplatz ist zwar nicht sehr grün, dafür aber sehr gepflegt und hat einen eigenen Badestrand in einer Bucht des Colorado River.

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Den wollte ich dann auch unbedingt aus der Nähe sehen.

Blitzschnell hatte ich meine gestern erstandene Badehose an und wollte in die Fluten springen. Das Wasser war aber so kalt, dass ich bestimmt fünf Minuten brauchte bis ich richtig drin war. Es war einfach herrlich. Susi war es zu kalt. Sie zog es vor auf dem Handtuch zu bleiben und ihren verrückten Mann bei allerlei Quatsch im Wasser zu fotografieren. Badebilder erspare ich Euch hier mal besser. Die werden wohl ins Video kommen, aber hier ist nicht der richtige Platz dafür.

Nachdem wir die Zweisamkeit eine ganze Weile genossen hatten, hörten wir Stimmen, die näher kamen. Eine Gruppe junger Leute war wohl gerade angekommen und ging auch gleich zum Strand.

Wir packten langsam unsere Sachen und gingen zum Wohnmobil zurück. Als wir fast da waren staunten wir nicht schlecht. Die Gruppe, die eben ankam war von Suntrek. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es die gleich war wie in San Diego, aber könnte es mir vorstellen. Der Ford E-350 den sie dabei hatten und der Anhänger waren auf jeden Fall identisch, aber die Guides werden wohl alle die gleichen Modelle fahren.

Wir machten uns etwas zu Essen und aßen mal wieder vor dem Auto, während das letzte Tageslicht verschwand.

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Ein toller, aber auch anstrengender Tag war zu Ende gegangen. Ein Dank noch mal an Andreas. Wenn Du mich nicht, trotz meiner Bedenken, überzeugt hättest den Tag so zu gestalten, hätten wir in Yuma übernachtet und einen Tag verloren. Danke!

Morgen wollten wir die legendäre Route 66 erobern und einem Forumsmitglied einen Gefallen tun.

Fortsetzung folgt ...

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Schade, dass ihr an den Saguaros vorbei gedüst seid. Sind ein paar fotogene Exemplare dabei und so ziemlich die nördlichste Gelegenheit, diese Kameraden vor die Linse zu bekommen.

Ja, River Island hat was. Wir haben letzten August auch noch mal herrlich im Fluss geplanscht, der obligatorischen Suntrek-Gruppe beim Zelte aufbauen zugeschaut und sind dann - etwas schweren Herzens - nach LHC weitergefahren (wo das Essen bei Chilis aber für einiges entschädigte...)

Die Fee von 23 Dollar stimmt, dafür hat man ja sogar Elektrizität - trotzdem am oberen Ende der Preisskala würde ich sagen, aber ob der finanziellen Schwierigkeiten der State Parks, denke ich zahlt man gerne. Day Use ohne Camping kostet übrigens 10 Dollar pro PKW.

Ich hab auch noch ein abendliches Foto geschossen - auch wenn die Einstellung der Kamera etwas in die Hose ging, hat sie doch ein recht interessantes Stimmungsbild gezaubert:

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Gruß - Andreas

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Schönes Bild Andreas! Also waren es wirklich $23. Naja ein Schnäppchen ist es nicht, wenn man mit den Preisen der tollen CG in den National Parks vergleicht, aber gut da bekommt man auch keinen Strom. Durch die schöne Location ist der Preis schon in Ordnung. Der Platz ist toll von Bergen eingerahmt und die Badebucht ist top.

Liegt da eine Gazelle auf der Fahrbahn ?

Warte ich frage sie mal kurz.

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Danke für den Hinweis Torsten! Das wäre mir gar nicht aufgefallen. a020.gif

Gruß

Sebastian

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Guest Peachy

Badebilder erspare ich Euch hier mal besser.

Menno... :tired:

Also ich bin auch weiterhin dabei (trotz fehlender Badebilder) und freu mich jetzt auf die Route 66.

LG - Peachy

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Hi Sebastian,

schade... keine Badebilder? ^^

Apropos wandern im Bikini... Habe ich (und Dennis in Badehose) bereits ausprobiert. In Australien gab es eine Wanderung (ok, CB würde bloss hinlaufen), wo man unterwegs an einigen Badepools vorbeikam. Zwischendurch ging es durch den Regenwald und es waren eh nicht viele anderer Menschen unterwegs. Allerdings stört der Rucksack doch sehr. Ist also nicht nachahmenswert :P

Ich bin weiter dabei! Freu mich auf die Fortsetzung!

LG Annika

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Das will keiner sehen, glaub mir Annika. :winki:

Mit Bikini wandern ist also nicht so der Hit. Schade, hätte ein Trend werden können. :D

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Apropos wandern im Bikini... Habe ich (und Dennis in Badehose) bereits ausprobiert. In Australien gab es eine Wanderung (ok, CB würde bloss hinlaufen)...

nein, nein ... ich bin stets bekleidet ... auch in Australien ... :blush:

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Hallo Sebastian,

ich bin jetzt verspätet auch noch zugestiegen und hab in drei Tagen aufgehohlt. Du kannst es wahrscheinlich schon bald nicht mehr hören, aber deine Fotos sind wirklich unglaublich schön. Ich speicher mir aus allen RB die schönsten Fotos für meinen Bildschirmschoner raus... bei dir erwische ich mich, wie ich bald jedes 2. Foto speicher. Du hast echt ein Auge für eine gelungene Bildkomposition. Da kann man noch einiges als Anfänger lernen.

Was für eine Kamera, vor allem welche Objektive hast du denn (sorry, falls ich das in einem anderen Thema schon mal gefragt hab).

Jetzt zur Route. Gefällt mir echt gut. Ich hab jetzt auch Einblick in Regionen bekommen, von denen man sonst nur wenig Bilder sieht. Und mein Tipp-Heftchen hat sich um einige weitere Seiten gefüllt. Vor allem im Norden von San Francisco hat mir der Mount Tamalpais SP gefallen... und die "Friendship-Straße" erst. :love:

Ich freu mich schon auf die Fortsetzung - und weitere Traumhafte Fotos, um das Fernweh anzuheizen.

Grüße aus Ulm,

Florian

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Hallo Florian,

erst einmal vielen Dank für das Lob. Freut mich, dass die Bilder so gut ankommen.

Ich benutzte eine Canon 500d. Das ist eine Einsteigerkamera für das Segment der digitalen Spiegelreflexkameras. Ich habe mir nur den Body bestellt und dazu das Sigma 18-50/2.8-4.5 DC OS gekauft. Das ist ein sehr lichtstarkes Objektiv mit dem ich absolut zufrieden bin.

Ich hoffe, dass ich bald mal wieder die Zeit habe um vernünftig weiterzuschreiben. Es gibt noch viel zu entdecken, denn wir haben noch nicht mal Halbzeit.

Gruß

Sebastian

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Da zeigt sich doch mal wieder, dass man mit einer Einsteigerkamera auch wunderschöne Fotos machen kann. Ich hab noch das Vorgängermodell, die 450d mit dem Kitobjektiv. Ist leicht "lichtschwächer", aber bisher bis ich auch äußerst zufrieden.

Aber wie so oft gilt: Der Fotograf macht die guten Bilder aus... Hast du dich denn schon länger mit Fotografie beschäftigt, oder ist das deine erste DSLR

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Hast du dich denn schon länger mit Fotografie beschäftigt, oder ist das deine erste DSLR

Ich habe die Kamera erst ein paar Monate vor dem Urlaub gekauft und auch da erst so richtig damit angefangen mich mit der DSLR Fotografie zu beschäfftigen. Vorher hatte ich eine Kompaktkamera, mit der ich nur Schnappschüsse gemacht habe.

Zur Kamera habe ich mir ein Buch gekauft, in dem alles gut erklärt wird und dann ging es los.

@Haiko: Grundsätzlich bin ich bei Dir, aber mit einer DSLR macht es viel mehr Spaß und bei schwierigem Licht liegt man auch klar vorne.

Gruß

Sebastian

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Tag 14 - 28.April – Ein Tag auf der Route 66

Parker Strip – LHC – Oatman – Kingman –Seligman – Williams

Fahrstrecke: 386 km

Heute haben wir mal wieder schön ausgeschlafen. Der Blick auf die Uhr verrät, dass es schon 09:30 Uhr ist. :blink: Ganz so lange wollten wir dann doch nicht schlafen. Schnell fiel uns ein, dass wir ja gestern die Uhr eine Stunde vorstellen mussten. Glück gehabt. Dann war es ja noch gar nicht sooo spät. :winki:

Obwohl wir heute viel vor hatten gingen wir den Tag sehr ruhig an. Ich sprang erst einmal wieder in den Colorado und planschte ein paar Minuten während Susi das Frühstück machte.

Nachdem wir schön gemütlich vor dem Wohnmobil gefrühstückt hatten, machten wir uns fertig und fuhren um 11:10 Uhr los.

Durch Lake Havasu City fuhren wir nur durch und machten den ersten Stopp ein paar Meilen hinter Topock.

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Seit wir die Interstate verlassen hatten, kamen uns kaum noch Autos entgegen. Wir hatten die Straße quasi für uns allein. Auffällig waren die vielen Kreuze, die man dort am Straßenrand gesehen hat. Die Strecke ist sehr kurvig und hügelig. Es machte riesig Spaß dort zu fahren, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich der eine oder andere dort schon gewaltig überschätzt hat.

Nachdem ich an einem lustigen Verkehrsschild schon vorbeigefahren bin, blieb ich beim nächsten Mal dann doch noch stehen, denn das wollte ich unbedingt fotografieren. So etwas sieht man bei uns zu Hause auch eher selten.

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Keine 5 Meilen später mussten wir feststellen, dass das Schild nicht umsonst dort stand.

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Die Esel standen auf der Straße und bewegten sich keinen Millimeter. Wer an ihnen vorbei wollte musste an ihnen vorbeifahren. Wir stiegen natürlich gleich aus und hielten das Spektakel mit Videokamera und Fotoapparat fest. Susi fand schnell ein Eselbaby, dass sie am liebsten mitgenommen hätte.

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Wenig später kamen wir in Oatman an. Der Ort war uns sofort sympathisch. Wir spazierten eine gute halbe Stunde durch Oatman und schauten uns alles an. Man muss schon sagen, dass diese kleine Stadt ein gewisses Flair hat. Man fühlt sich schon wie in einem Westernfilm. Die Esel prägen auch dort das Stadtbild und gehören wohl einfach dazu. Viele wurden von den Touristen mit Möhren gefüttert, aber manche sollten scheinbar keine Möhren bekommen.

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Nachdem wir genug gesehen hatten, fuhren wir weiter. Der Sitgreaves Pass lies sich auch mit dem Wohnmobil mühelos bewältigen. Dadurch, dass so wenig Verkehr war konnte ich ab und an mal großzügig um die engen Kurven fahren. Landschaftlich was das eine tolle Strecke. Wir hielten mehrmals an und erfreuten uns am tollen Ausblick. Die letzten Meilen bis Kingman waren weniger spannend. Es ging nur geradeaus über plattes Land. Kingman selbst hat uns jetzt auch nicht so gut gefallen. Wir sind allerdings auch nur durchgefahren und haben einen einzigen Stopp gemacht. Es war wie so oft. Susi nahm sich ein Buch zur Hand und ich ging Fotos machen. Ich hatte neben dem Kingman Police Department gehalten und war von der Lackierung der Funkwagen begeistert.

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Nachdem ich zurück am Fahrzeug war zeigte ich Susi gleich die tollen Bilder der Streifenwagen. Ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen. :winki:

Das nächste Ziel war der Hackberry General Store.

Fortsetzung folgt ...

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Obwohl ich von der Wagen der deutschen Polizei wenig begeistert bin, gefallen mir die amerikanischen richtig gut. Durch deren Stoßdämpfer aud Stahl (wie nennt sich das im Fachjargon :blush: ) sehen die einfach viel bedrohlicher aus. Und wenn man dann erst so einen großen SUV hinter sich hat, ist man gleich so vorsichtig^^

Die Großaufnahme vom Eselkopf gefällt mir auch sehr gut, richtig schön verschwommener Hintergrund. :thumbup:

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Guest TheWurst

Kingman selbst hat uns jetzt auch nicht so gut gefallen. Wir sind allerdings auch nur durchgefahren und haben einen einzigen Stopp gemacht.

Du hast nicht mal für Old 66 Classics angehalten? :schiefguck: Ich bin entsetzt! :winki:

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Nö! :winki:

Kann mich auch nicht erinnern daran vorbeigekommen zu sein. Sieht jetzt aber auf den ersten Blick auch nicht sehr spektakulär aus.

*vor Tom in Deckung geh* :D

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Guest Puddingbrumsel

Das Bild von Susi und dem Esel-Baby ist ja herrlich!! "So, jetzt bitte alle mal lächeln... cheeeeese" :yeah:

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Guest Nisie

Hallo Sebastian,

ich habe soeben mal wieder ein paar Seiten aufgeholt... Toller Bericht und deine Bilder... wahnsinn.

Besonders gut fand ich das Bild von dem Kreuzfahrer in San Diego. Echt klasse.

Weiter so! :thumbsup:

LG, Nisie :cat:

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Guest Smittyno1

die esel sind ja der wahnsinn. am besten finde ich das foto von dem hellen esel ganz unten. der sieht aus als hätte er nen guten tag gehabt ;)

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Hallo Sebastian,

die Esel sind ja süß. Wir haben kaum welche gesehen in Oatman. Wir sind allerdings auch nur langsam durchgefahren. Aber der Ort hat was.

Kingman war für uns auch nur ein reiner Übernachtungsort, Supermarkt neben Tankstelle neben Souvenirshop usw. Da gibt es nettere Orte.

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schön, dass Euch die Bilder und vor allem die Esel auch so gut gefallen. Ich fand die auch klasse. Voll witzig wie die auf der Straße standen und alle Autos ausweichen mussten.

Jetzt schreibe ich endlich mal weiter. Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat. Zur Zeit komme ich einfach nicht dazu.

Wir fuhren also weiter auf der Route 66. Die Landschaft war lange nicht mehr so reizvoll wie in und um Oatman. Teilweise ging es meilenweit nur geradeaus und das interessanteste was es zu bestaunen gab waren die megalangen Züge, die östlich der Straße zu sehen waren.

Als wir den Hackberry General Store erreichten, weckte ich erstmal meine Frau, die vor ein paar Minuten eingeschlafen war.

Haiko hatte mich gebeten eines seiner alten Kfz-Kennzeichen in dem Store abzugeben. Das schnappte ich mir auch gleich um es kurz vor dem Eingang doch lieber Susi in die Hand zu drücken.

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Wir gingen gleich zum Chef und Susi erklärte ihm kurz was es damit auf sich hat. Er war begeistert, freute sich sehr und versprach uns das Schild demnächst aufzuhängen.

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Danach schauten wir uns den Shop genauer an und waren echt baff. Das ist ja mehr ein Museum als ein Store. An keinem Ort hatte ich deutlicher dieses Feeling auf der Route 66 zu sein. Dieser Store ist Nostalgie pur. Die Bilder von Innen sind nicht so toll, weil A mein Blitz zu schlecht ist und B ich keine Lust hatte dort mit einem Stativ zu wirbeln. Deshalb gibt es nur ein paar wenige Bilder von Innen.

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Als wir draußen waren habe ich unzählige Bilder vom Store und den ganzen Antiquitäten rings herum gemacht. Dieser Laden ist ein Muss für alle, die die Route 66 erleben und fühlen wollen.

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Nachdem wir weiterfuhren wurde es nicht mehr wirklich spannend. Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt. Die Landschaft war recht langweilig und viele verlassene Gebäude hatten wir auch nicht gesehen. Vermutlich vertrete ich hier eine Mindermeinung, aber außer Oatman (und Umgebung) und dem Hackberry General Store hat mich die Route 66 enttäuscht. Die ganze Welt kennt und spricht von dieser Straße aber wer spricht denn bitte schön vom Hwy 12. Den finde ich viel schöner.

Wir kamen also in Seligman an und irgendwie konnten uns die dortigen Stores nicht mehr so richtig aus dem Auto locken. Einzig die „Cars“ musste ich unbedingt noch mal fotografieren.

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Danach fuhren wir nach Williams was wir ganz nett fanden. Wir hatten für diesen Tag nichts vorgebucht und guckten uns zwei RV Parks an. Der zweite, etwas außerhalb der Stadt, gefiel uns auf Anhieb und gewann die Wahl. Eigentlich finde ich RV Parks nicht so schön, aber ab und an zum dumpen und für den i-net Zugang ist es eben nötig. Dieser Park war anders. Er war richtig schön gemacht wurden. Das große Thema war die Eisenbahn. Die fand man dort auch an allen Ecken und Enden wieder.

Es gab kleine „normale“ Cabins und Suites. Das besonderes an diesen Suites war, dass sie sich in alten Eisenbahnwaggonen und einer Lokomotive aus den späten 20er Jahren befanden. Tolle Idee, allerdings mit $100 pro Nacht kein Schnäppchen, aber eben mal was besonders.

The Canyon Motel

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Wir nahmen einen normalen RV Site ($33) und entschieden uns mal Wäsche zu waschen. Jeder nahm sich eine Zeitung und so saßen wir ca. 1,5h nebeneinander auf einer Bank zwischen Waschmaschinen und Trocknern und kamen uns wie ein altes Ehepaar vor. :winki:

Als die Wäsche fertig war, war es bereits stockdunkel und ein Sturm zog auf. Es war sehr windig und megakalt geworden. Die kommende Nacht sollte eine der kältesten unseres Roadtrips werden.

Fortsetzung folgt ...

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