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spymike

Vier Wochen Wohnmobilreise durch den Südwesten der USA

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... machte ich mit klopfendem Herzen ein paar Aufnahmen. Zum Glück funktionierte alles wie vorher. Jedoch konnte ich hören, dass Sand in die Mechanik des Objektivs gelangt war. :sveto:

Zum Glück hat dieser Sturz bis heute keine Auswirkungen auf die Qualität der Fotos, jedenfalls soweit ich das beurteilen kann.

Hi,

das kommt mir ziemlich bekannt vor! Wahrscheinlich ist das ansteckend! :sshithappens:

Aber solange die Bilder weiterhin so toll bleiben! :sdafuer:

Einfach klasse! ich finde es immer wieder faszinierend, wie gut dein Auge für schöne Motive ist! Die L.A. Strand-Fotos sind klasse! Genau wie alle anderen! :thumbup:

Das mit dem Schlauch ist natürlich peinlich... Aber was solls, es kennt einen ja keinen.

(viiiel peinlicher war, als ich in Australien in ein falsches Wohnmobil gestiegen bin... Und das auch noch im Bikini :blush: )

LG Annika

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Also die Probleme mit dem `Dumpen` sind auch mir bestens bekannt und solche Stories wie die von Dir sind mir, so oder ähnlich, auch schon zuhauf passiert. Und weil unser eigenes Womo hier auch einen festen Tank für die Toilette hat und die Entsorgung in der Regel genauso abläuft, kommen solche Dinge sogar bei unseren Touren in Europa vor. Aber bekanntlich gewöhnt man sich ja an allem. :sshithappens:

Da ist die Sache mit der Kamera schon echt ein wenig ärgerlicher!

Gruß

Friedhelm

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Guest Puddingbrumsel

Was für ein Tag!!! Diese WoMo Szene hätte ich Euch gerne erspart, Du Armer! Und dann noch die Cam.. :schiefguck: oh man.. Aber dafür habt Ihr den Joshua Tree von seiner wohl schönsten Seite (?!) gesehen. Also das war wirklich schön und ich stelle es mir sehr romantisch vor.

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Guest Tanja*

Diesen Tag werdet Ihr so schnell wahrscheinlich nicht vergessen...

Aber ich denke, im Nachhinein könnt auch Ihr etwas schmunzeln, wenn Ihr davon erzählt, oder?

Das mit der Kamera ist ja auch gerade noch einmal gut ausgegangen.

Gut so, denn sonst hätten wir jetzt wahrscheinlich auf eine Menge toller Bilder verzichten müssen...

Die sind nämlich echt toll anzuschauen :nummer1:

Also bitte weiter so...

LG

Tanja

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Bei Deiner abdump'Geschichte fiel mir auch sofor der Film "Die Chaoscamper" ein. Wie cool von dem WoMo Nachbarn ... anstelle Hilfe anzubieten oder so (naja, wer würde da gerne helfen) fragt der nur ganz trocken, ob du den Film RV gesehen hast, hahaaaa, als wenn man in dem Moment keine anderen Probleme hätte! Wie lässig ;o) und dann auch noch genüsslich an der Zigarette ziehn', ... ich kann's mir bildlich vorstellen.

Der Joshua Tree Campingplatz rockt auch richtig! So würde mir campen auch gefallen. Palm Springs fand ich auch echt toll. Da würd ich bei der nächsten Tour auch gerne wieder ein oder (max.) zwei Tage verbringen.

Durch's lesen der Reiseberichte hier fallen mir wieder hammer viele Sachen aus meinem USA-Urlaub 2005 ein ... voll cool! Weiß nicht, ob's für einen eigenen Bericht reichen würde, aber vielleicht bekomm ich mit Hilfe der Fotos und viel Zeit ja auch mal nen Bericht hin ... so als kleine Revanche für's mitlesen der vielen tollen Berichte hier im Forum (Kompliment @All) ... mal schaun'! /// Gruß

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Oh je Annika, im Bikini ins falsche Wohnmobil gestampft. Das ist wirklich erstmal peinlich. Das schöne ist aber, dass man hinterher herzlich darüber lachen kann.

Ich finde das Drama beim dumpen in L.A. im Nachhinein auch total witzig. Eigentlich müsste man sowas auf Video haben. :D

@Andre: Ich weiß nicht ob ich an seiner Stelle nicht auch so gehandelt. Ich wollte auch gar keine Hilfe. Mir war das einfach nur peinlich in diesem Moment.

Reiseberichte sind immer gern genommen. Wär schön, wenn Du einen beisteueren könntest. Es macht auch richtig viel Spaß zu schrieben, weil man die Reise in Gedanken noch einmal durchlebt.

Vielen Dank Euch allen für die positive Rückmeldung. Dadurch macht das Schreiben gleich noch viel mehr Spaß.

Gruß

Sebastian

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Ja, das sind immer so die kleinen Geschichten im Urlaub. Ich kam mir auch ziemlich dämlich vor als ich den Schlüssel im Wagen habe stecken lassen und abgeschlossen habe. Zumal 3 ( !! ) Polizeiwagen kamen und ein Polizist auf nem Pferd. Geht es noch auffälliger??? Dazu noch ein Straßenreinigungswagen der permanent seine Runden auf dem Platz drehte und irre Staub aufwirbelte. Wie im Film...

Nikon macht außerhalb der Garantie etwas umsonst? Was ist mit denen denn los?

Den Lagerfeuerabend stelle ich mir romantisch vor, Camping ist eben doch was anderes als Motel.

Den Film RV hab eich einmal gesehen aber keine dolle Erinnerung mehr daran, nur, daß Robin Willimas eine der Hauptrollen besetzte.

Grüße

Tom

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Wie man sieht haben doch einige von uns schon mal peinliche Momente im Urlaub erlebt. Vielleicht sollte man mal einen eigenes Thema aufmachen: "Mein peinlichstes Urlaubserlebnis" :ahahaha: Dieses Thema würde dann sehr bald im Profil vom Haiko unter "Am aktivsten in:" zu finden sein. :totlach: :sironie:

@Susanne: Wenn man mal von den Problemen mit dem Fahrwerk nach dem Start in San Francisco absieht, ist weiter nichts dolles passiert. Jedenfalls fällt mir spontan nichts ein.

Die Kamera durfte allerdings im Upper Antelope Canyon nochmal richtig leiden. Sand und Feinmechanik passen einfach nicht zusammen. ;(

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Guest Peachy

Hi Sebastian,

<schnauf>...

... bin heute durch Deinen Bericht gehechelt... :hechel:... und... restlos begeistert :thumbsup: !!!

Wirklich klasse Fotos, die Du da gemacht hast. Wie heißt es doch gleich so schön: Übung macht den Meister! Da freu ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Und auch noch so witzig geschrieben. Ich weiß nicht was witziger ist, Deine Schreibe oder die vielen komischen Situationen.

Gut, das mit dem knirschenden Objektiv ist natürlich überhaupt nicht lustig. Mir plumpsen meine Objektive beim Aussteigen aus dem Auto ja auch ständig direkt aus dem Schoß in den Dreck. Nein, nein, das ist nicht lustig, da bleibt einem schon mal das Herz stehen.

Aber die Gülle-Story... ha ha! <würg> :arghs:

So, von mir aus kann's dann weiter gehen. :winki:

LG - Peachy

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Hallo Peachy,

schön, dass Du aufholen konntest.

Danke für das Kompliment. :blush:

Zur Zeit bin ich total ausgebucht und komme nicht zum schreiben. Vor Montag wird es leider nicht weitergehen, weil ich das ganze Wochenende nicht zu Hause bin.

Gruß

Sebastian

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Guest Puddingbrumsel

Hach ja, Vorfreude ist ja die größte Freude... Dann freu ich mich auf nächste Woche :rolleyes:

viele Grüße

tina

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Hallo Sebastian,

habe auch gerade aufgeholt. Die Bilder vom Joshua Tree Park sind wirklich toll. Bin mal gespannt, wie unsere so geworden sind. Der Park hat uns super gefallen. Leider sind wir aus Zeitmangel nur durchgefahren.

Schön, dass du über die Sache mit dem Camper schon wieder lachen kannst. Die Lagerfeuer-Romantik gefällt mir auch gut. Mal sehen, vielleicht landen wir ja irgendwann auch mal im WoMo.

Freue mich schon auf deine Fortsetzung. Da ist der Urlaub nicht ganz so schnell vorbei :D

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Hallo Heike, willkommen zurück!

Schön, dass Euch der JTNP gut gefallen hat und schade, dass Ihr nur durchfahren konntet. Ich habe jetzt den nächsten Tag fertig und werde ihn gleich mal posten.

Für WoMo-Urlaub kann ich den Daumen nur nach oben strecken. Das macht wirklich sehr viel Spaß.

Gruß

Sebastian

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Tag 11 - 25.April 2010 - Die Schönheit des Joshua Tree NP

Joshua Tree NP – San Diego

Fahrstrecke: 370 km

Bevor wir gegen 9 Uhr aufbrachen und den wunderschönen Black Rock Campground in Richtung Parkeingang verließen, kauften wir uns im Office den Nationalpark Pass und einen Hut für Susi.

Keine 30 Minuten später erreichten wir den Parkeingang.

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Unser erstes Ziel war das Hidden Valley, über das ich hier im Forum schon sehr viel gelesen habe. Als wir aus dem Wohnmobil ausstiegen schlugen uns Temperaturen um 30 Grad regelrecht ins Gesicht. Wir schnappten Rucksack, Kamera und Camcorder und machten uns auf den Weg. Meine kurz vor dem Urlaub neu erworbenen Wanderschuhe freuten sich genau wie ich auf ihren ersten Einsatz.

Wir gingen den Loop links herum und staunten schnell über die vielen Bergsteiger, die sich bei der Hitze an den steilen Wänden der gigantischen Felsen hochzogen. Diese Rocks waren übrigens neben den Bäumen das faszinierende an diesem Park. Die Felsen wirken so dahin geworfen, als würden sie eigentlich nicht hierher gehören. Zusammen mit den bizarren Joshua Bäumen ergibt das ein wunderschönes Bild und löste in uns eine Faszination aus. Diese Bäume waren im Hidden Valley kaum zu finden. Erst als wir schon eine ganze Weile gelaufen sind, fiel uns auf, dass es in diesem kleinen Areal kaum Joshua Bäume gibt. Trotzdem war der Loop wunderschön, wie die folgenden Bilder hoffentlich beweisen.

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Fazit zum Hidden Valley Trail:

- Dauer: ca. eine Stunde

- Länge: ca. 1,6 km (Rundweg)

- Schwierigkeit : leicht

Der Trail hat kein eigentliches Ziel, aber der Weg ist hier das Ziel. Es gibt kaum Steigungen, so dass der Wanderweg für nahezu jedermann geeignet ist. Man sollte trotz des kurzen Weges, besonders im Sommer, ausreichend Wasser dabei haben.

Nachdem wir wieder in unserem Wohnmobil waren, erfrischten wir uns erstmal und fuhren weiter in Richtung Jumbo Rocks. Der Bereich zwischen dem Hidden Valley und den Jumbo Rocks ist wenig spektakulär. Die Felsen verschwinden langsam aus der Landschaft und die Wüste sieht ohne die Felsen fast ein bisschen langweilig aus. Da ich viele Bilder von den Jumbo Rocks vorher gesehen hatte und ungefähr wusste was uns erwarten würde, hielten wir durch und fuhren weiter.

Im Bereich der Jumbo Rocks war es wieder ein ganz anderes Bild. Überall lagen diese gewaltigen Felsen herum und warteten darauf genauer erkundet zu werden. Wir parkten am Straßenrand und liefen gegenüber vom Jumbo Rocks CG zwischen den riesigen Felsen umher und lachten, sprangen durch die Gegend und benahmen uns fast wie Kinder. Es war einfach wunderbar. Am liebsten wären wir den ganzen Tag dort geblieben. Sonnenauf- und untergang am Jumbo Rocks Campground erleben steht auf einer langen, langen Liste, die wir aus dem Urlaub in unseren Köpfen mitgebracht haben und irgendwann verwirklichen wollen.

Der Auslöser klickte im Sekundentakt. Jumbo Rocks im Joshua Tree NP -> ein Traum.

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Jeder Traum ist irgendwann vorbei und so mussten auch wir umkehren. Wir hatten uns früh entschlossen nicht weiter zu fahren und den unteren Teil des JTNP für das nächste Mal aufzuheben.

Ich wollte gerne Keys View sehen und so fuhren wir wieder zurück. Nachdem wir in Richtung Keys View abbogen, standen dort Schilder, die die Auffahrt mit einem RV entweder verbaten und nicht empfohlen. Ich weiß es nicht mehr genau. Wie auch immer, wir ließen von unserem Vorhaben ab und überlegten was nun noch möglich wäre.

Beim Blick auf die Karte lachte mich der Mt Ryan an. Ich hätte diese Wanderung gern gemacht, aber sie würde einige Stunden in Anspruch nehmen und uns drückte San Diego im Nacken, das wir noch heute erreichen mussten.

So entschieden wir uns zum Wonderland of Rocks zu fahren. Dort spazierten wir noch ein bisschen umher und beobachteten die vielen Bergsteiger.

Gegen 14 Uhr verließen wir den JTNP durch den West Eingang und fuhren in Richtung San Diego.

Uns hatte der Park sehr gut gefallen. Beim nächsten Besuch werden wir sicherlich mehr Zeit dort einplanen. Ich finde die Schönheit des JTNP kann man auf Bildern kaum wiedergeben. Man muss das einfach live erlebt haben.

In Carlsbad fuhren wir zu den großen Blumenfeldern. Da das Wetter mittlerweile sehr schlecht war wollten wir den Eintritt nicht bezahlen und fuhren weiter.

Gegen 18 Uhr erreichten wir San Diego und fuhren gleich zum vorgebuchten Campingplatz, welcher sich am nördlichen Ufer der Mission Bay befindet.

Wir hatten dort einen Stellplatz für $46 pro Nacht gebucht.

Schon während wir das Wohnmobil in den Stellplatz manövrierten guckten wir argwöhnisch nach links. Ein paar Stellplätze von uns entfernt war eine mexikanische Großfamilie, die gerade ein großes BBQ mit schön lauter Musik abhielt. :huh: Das kann ja eine tolle Nacht werden, zumal wir in der Ecke des CG mit den Mexikanern fast ganz allein waren. Ein paar Stunden später kam jedoch noch eine Gruppe junger Leute, die ihre Zelte direkt gegenüber von uns aufschlugen. Da fühlten wir uns schon gleich ein bisschen besser. Als ich mir das Fahrzeug der Gruppe näher anguckte fand ich ein „Suntrek“-Logo und musste gleich an Andreas (crossroads_ak) denken. Diese Gruppe sollte uns in zwei Tagen an ganz anderer Stelle nochmal begegnen.

Susi machte uns was Leckeres zum Essen und ich schaute ein bisschen Nachrichten. Wir ließen den Tag langsam ausklingen und gingen früh ins Bett. Für Morgen war eine Menge geplant und dafür wollten wir gut ausgeschlafen sein.

Fortsetzung folgt ...

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Als ich mir das Fahrzeug der Gruppe näher anguckte fand ich ein „Suntrek“-Logo und musste gleich an Andreas (crossroads_ak) denken. Diese Gruppe sollte uns in zwei Tagen an ganz anderer Stelle nochmal begegnen.

Jaja, die Konkurrenz... inzwischen sind die alle mit Trailer unterwegs, unsere guten alten Roofracks gibt es nicht mehr - sicherlich aus Gründen der Achslast. Damit verschwand leider auch das tollste Tourguide-Bett aller Zeiten, auf dem Dach des Vans.

Ist immer nett anzuschauen, wenn eine solche Gruppe ankommt und das Camp aufbaut. Vor allem, wenn man selber schon fertig ist und entspannt zuschauen kann.

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Guest Puddingbrumsel

Ich bin ganz begeistert und auf jeden Fall werden wir den JT NP bei unserer nächsten Reise einbauen. Nach soviel schönen Berichten von dort.

Susanne

+

Geht mir genauso, Susanne. Ich war auch noch nicht dort und plane den JTP nun feste ein!

Es sind ja wieder fabelhafte Bilder dabei! Teilweise echt bizzar. Ein Postkartenmotiv nach dem anderen. Echt schön! Jetzt freu ich mich auf San Diego :D

Viele Grüße

Tina

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Guest Peachy

JTNP :love: :love: :love:

...mmmhhhhmmmmmm, da kann man mit dem Träumen gar nicht wieder aufhören!

Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr auch wieder einen Abstecher dorthin machen kann.

Geht es nur mir so oder ist der Himmel über S/W USA einfach blauer als woanders?

Hach ja. Und tolle Bilder wieder!

LG - Peachy

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Geht es nur mir so oder ist der Himmel über S/W USA einfach blauer als woanders?

LG - Peachy

Da ist was dran. Aufgrund der besonders im Sommer niedrigen Luftfeuchte, kommt das Himmelsblau wesentlich stärker zur Geltung als in anderen Gebieten.

Grüße

Tom

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Der JTNP ist wirklich ein ganz toller Park, der wie ich vermute vielleicht ein bisschen unterschätzt wird.

Wir finden den Park auf jeden Fall traumhaft und würden dort immer wieder hinfahren.

@Susanne und Tina: Sehr gute Entscheidung!!!

Dann wollen wir mal gucken was in San Diego so los ist.

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Tag 12 - 26.April - Ein Tag in „America´s Finest City “

Um 07:30 Uhr wurden wir wach und wie jeden Tag galt die erste Aufmerksamkeit des Tages dem Rollo des Schlafzimmerfensters. Ich hatte es nur ein paar Sekunden oben und zog es gleich wieder runter. :redeyealien:

Im Wetterbericht, den ich gestern noch gesehen habe, wurde von vielen Wolken und kühlen Temperaturen berichtet. Der erste Blick mit noch ganz müden Augen aus dem Fenster bestätigte dies leider. :sdagegen:

Während wir so langsam die Brötchen in den Ofen schoben, war bei unseren mexikanischen Nachbarn noch keine Aktivität zu sehen. Ganz anders die Jungs und Mädels von Suntrek. Dort wurde sich schon fleißig für den Tag gerüstet. Während wir im Schlafanzug genüsslich frühstückten, machte sich die Suntrek Gruppe schon auf den Weg. Um es schon mal vorweg zu nehmen, sie kamen auch sehr lange nach uns erst wieder zurück.

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Nachdem wir uns gestärkt hatten, packten wir unsere Sachen, kauften einen Stadtplan und liefen in Richtung Bushaltestelle.

Dort angekommen, studierten wir die Karte und merkten schnell, dass wir richtig waren. Eine junge Amerikanerin die dort ebenfalls auf den Bus wartete, kämmte sich die ganze Zeit die Haare, von denen sie mehr als genug auf dem Kopf hatte. So etwas habe ich auch noch nicht gesehen. Tssss…

Nach ca. 5 Minuten Wartezeit kam der Bus. Höfflich wie ich nun einmal bin ( e025.gif ) lies ich Rapunzel vor, die erst als der Bus zum stehen kam geschwind ihre Haarbürste in die Tasche gleiten lies. Zuvor war das gute Stück bis zuletzt im Dauereinsatz.

Nach ca. 10 Minuten kamen wir an der Old Town an und schauten uns dort ein bisschen um. Da das Wetter noch immer echt mies war, hatte ich nicht viel Lust Fotos zu machen. Deshalb gibt es von dort nur ein paar Bilder, die auch nicht besonders toll sind.

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Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, entschlossen wir mit den Trolleys in die Innenstadt zu fahren. Am Old Town Transit Center stellten wir uns ein bisschen doof an. Rapunzel hatte uns im Bus noch erzählt, dass wir am besten die Trolleys in die Innenstadt nehmen sollten.

Bis wir geschnallt hatten, dass die Trolleys in San Diego auf Schienen fahren und auch durchaus als Zug durchgehen könnten vergingen die ersten Zehn Minuten.

Dann hatten wir Schwierigkeiten das richtige Gleis zu finden. Bei nur vier Gleisen sollte das eigentlich nicht so schwer sein. Nachdem ein großer Amtrak Zug vorbei kam, waren nur noch zwei Gleise übrig. Selbst dann schafften wir es am falschen Gleis zu stehen. Ein merkwürdiger Mann erkannte unsere Verunsicherung und fragte ob er helfen kann. Der Typ war ein 1,60 großer Mexikaner mit langen, ungepflegten Haaren und sah nicht wirklich Vertrauen erweckend aus. Nachdem wir ihm erklärten wo wir hinwollten, empfahl er uns dringend die andere Seite zu nehmen, weil das doch der direktere Weg in die Innenstadt wäre. :winki:

Letzten Endes war er dann doch ganz nett.

Der Trolley kam, wir stiegen ein, fuhren ca. 10 Minuten und stiegen an der Santa Fe Station wieder aus. Dort stand auch der Amtrak, den wir eben gesehen hatten.

Ein paar ältere Leute wurden mit einem XXL Golf Buggy zum Zug gekarrt. Sah witzig aus.

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Von dort stampften wir direkt in Richtung USS Midway. Darauf freute ich mich schon seit Tagen.

Wir waren insgesamt drei Stunden auf dem Flugzeugträger. Der Eintritt von $18 pro Nase hatte sich absolut gelohnt. Man wird mittels Headset (wie auf Alcatraz) von Punkt zu Punkt gelotst und bekommt tolle Einblicke in den Alltag auf einem Flugzeugträger. Die Tour gab es leider nicht auf Deutsch, war aber selbst für mich, der kein gutes Englisch spricht, recht gut zu verstehen.

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Gegen Ende der Tour wird man auf das Oberdeck geführt und kann sich dort jede Menge Flugzeuge und Hubschrauber anschauen. Von dort oben hätte man auch einen guten Blick auf Coronado, wenn das Wetter besser wäre. Trotzdem war ein Teil der dort stationierten Pazifikflotte der Navy zu erkennen.

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Susi wurde es mittlerweile zu kalt und so entschlossen wir uns zur „Insel“ zu gehen. Das ist der Teil, des Schiffs, der vom Oberdeck empor steigt und wo u.a. die Brücke liegt.

Dort erklärten Veteranen die auf der Midway gedient hatten, wer welche Aufgaben auf der Brücke hatte. Diese Männer machen dort einen tollen Job und arbeiten ehrenamtlich.

Nachdem wir uns noch ein bisschen im Gift Shop umsahen, verließen wir das Schiff und gingen in Richtung Sea Port Village.

Fortsetzung folgt ...

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Hi,

superschöne Fotos vom Joshua Tree Nationalpark! Da bekommt man direkt wieder Fernweh! :thumbsup:

ich finde, in Städten ist es nicht sooo schlimm, wenn das Wetter nicht mitspielt. Immerhin hat es nicht geregnet! Das Foto mit der US-Fahne gefällt mir sehr! :nummer1:

Ach, die Flugzeuge und HUbschrauber kommen erst am Ende der Tour? Wir mussten, wie kann es anders sein, natürlich zuerst dorthin :genderboy:

Freu mich auf die Fortsetzung!

LG Annika

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Ich wollte gerne Keys View sehen und so fuhren wir wieder zurück. Nachdem wir in Richtung Keys View abbogen, standen dort Schilder, die die Auffahrt mit einem RV entweder verbaten und nicht empfohlen. Ich weiß es nicht mehr genau. Wie auch immer, wir ließen von unserem Vorhaben ab und überlegten was nun noch möglich wäre.

... da sind ein paar Schlenkerkurven, aber man kann da gut eine Ideallinie finden. Ich habe da oben immer viele RVs gesehen ...

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Schön, dass Euch allen die Bilder vom JTNP gefallen. der Park ist auch wirklich traumhaft schön.

@CB: Auch mit dieser Info hätte ich meine Frau bei diesen Warnschildern nie und nimmer mit einem RV nach oben gekriegt. Wenn wir mal mit einem SUV in der Nähe sind wird das auf jeden Fall erledigt. Keys View dürfte ja noch ein paar Jahrzehnte da sein. :winki:

Gruß

Sebastian

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Fortsetzung:

Als wir die Midway verließen und zum Sea Port Village liefen, kam ganz langsam die Sonne raus. Das Village und der angrenzende Yachthafen sind eine sehr schöne Ecke. Die vielen kleinen Häuschen und die gepflegten Grünanlagen sehen toll aus.

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Kennt das noch jemand? Das war ein Fotorätsel. Wenn ich mich recht erinnere hat es Torsten (TheWurst) erraten lassen.

Wir bogen in Richtung Innenstadt ab und gingen zum Horton Plaza. Ich musste mir unbedingt eine Badehose kaufen, weil ich beim Packen der Koffer meine alte nicht mehr gefunden hatte.

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Wir bummelten noch ein bisschen durch das Einkaufszentrum und gingen anschließend in Richtung Gaslamp Quarter, das uns sehr gut gefallen hat. Das scheint so ein bisschen das Kneipenviertel zu sein.

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Ich kann mir gut vorstellen, dass da abends einiges los ist. Unsere Beine wurden langsam müde und deshalb entschieden wir uns zur Santa Fe Station zurückzugehen.

Wir gingen bewusst einen Umweg, weil ich die großen Schiffe, die nördlich der Midway liegen noch mal sehen wollte.

Ein großes Kreuzfahrtschiff lag vor Anker und wurde so wie es schien zum Auslaufen fertig gemacht.

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Ein paar Meter weiter lag ein wunderschöner Dreimaster, der aufgrund fehlendem Weitwinkelobjektiv nicht so recht ins Bild passen wollte.

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Dort angekommen war endgültig Schluss. Susi war völlig platt und ich hatte auch genug.

Wir fuhren mit dem Trolley zurück zum Old Town Transit Center und stiegen dort in den Bus, der uns zum Campingplatz brachte. Am Wohnmobil angekommen war es fast 18 Uhr. Die Mexikaner waren leider noch immer da und schienen erneut ein BBQ vorzubereiten. Die Zelte der Suntrek Gruppe waren verlassen. Die Jungs und Mädels sind lange vor uns los und kamen erst zurück, als es schon langsam dunkel wurde. Wir machen ja auch gern viel im Urlaub, aber das war sehr viel.

Der Schrittzähler war den ganzen Tag im Einsatz und vermeldete einen Rekordwert. 11,77km waren wir gelaufen und das merkten wir jetzt auch. Gut, dass für morgen nur Auto fahren und Baden auf dem Programm standen.

Die Einwohner nennen ihr San Diego „Americas´s Finest City“, weil das Klima dort sehr angenehm ist. Heute hatte sich San Diego nur am Schluss von seiner schönen Seite gezeigt, aber wir fanden beide, dass das eine sehr schöne Stadt ist, die wir auf jeden Fall wieder besuchen werden.

Neben Zoo, Coronado und La Jolla sind dort noch so viele andere Ziele, die entdeckt werden müssen.

Der Städtepart dieser Reise war mit San Francisco, Los Angeles und San Diego nun vorbei. Innerhalb von 1,5 Wochen hatten wir einen großen Teil Kaliforniens bereist und wollten nun zum Naturteil des Urlaubs kommen. Die Landschaft und das Klima sollten sich drastisch ändern. Ein neuer spannender Abschnitt unserer Reise stand bevor. Es ging in die Wüste.

Fortsetzung folgt ...

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Bin auch bereit :rolleyes:

So langsam arbeite ich mich durch die Reiseberichte durch.

Wir haben leider auch nicht so viel vom Joshua Tree Park gesehen. War eine stramme Tagesetappe bei uns. Aber man muss ja noch Ziele haben :sdafuer:

Deine Fotos sind echt klasse.

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