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spymike

Vier Wochen Wohnmobilreise durch den Südwesten der USA

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Hi Sebastian,

eine schöne Fortsetzung eures Reiseberichts, vielen Dank!

Die Gegend haben wir noch nicht kennengelernt, solche Wanderungen würden mich schon echt reizen.

Leider bin ich ja nicht mehr der Jüngste. ;(

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Hallo Frank,

Leider bin ich ja nicht mehr der Jüngste. ;(

das gilt nicht!

Warum wirst Du sehen, wenn ich den nächsten Tag geschrieben habe. Du wirst staunen! :winki:

Zion müsst Ihr Euch anschauen. Der Park ist Wahnsinn!

Gruß

Sebastian

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Warum wirst Du sehen, wenn ich den nächsten Tag geschrieben habe. Du wirst staunen! :winki:

Klingt ganz so, als konntest du Susi überzeugen :winki:

Falls ja, hast du uns sicher ein paar tolle Bilder von der Wanderung. Da freu ich mich schon seit Tagen drauf, die zu sehen

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Jetzt :winki:

Tag 26 - 10. Mai 2010 – … wo die Engel landen …

Zion NP – Valley of Fire - Las Vegas

Fahrstrecke: 300 km

Die Würfel fielen noch vor dem Frühstück. Wir einigten uns darauf Angels Landing zu probieren. Ich musste Susi versprechen, dass ich sie nicht weiter treiben würde, wenn sie Angst bekäme. Wir einigten uns darauf so weit zu laufen wie es geht, aber nicht auf biegen und brechen das Ziel erreichen zu müssen.

Angels Landing ist womöglich die spektakulärste Wanderung im Zion NP. 2,5 km Länge und 450m Höhenunterschied werden zwar deutlich vom Observation Point geschlagen, aber wie der Höhenunterschied, vor allem im letzten Abschnitt, überwunden wird ist schon beeindruckend.

Glaubt man der Statistik ist Angels Landing die gefährlichste Wanderung, die in einem us-amerikanischem Nationalpark zu finden ist. Seit 1983 sind 9 Menschen bei dieser Wanderung ums Leben gekommen. Den letzten Todesfall gab es am 27. April 2010, knapp zwei Wochen bevor wir dort waren. (Quelle: The American Southwest)

Wir fuhren mit dem Shuttle zur Haltestelle „The Grotto“ und begannen um 10:50 Uhr mit der Wanderung. Der erste Abschnitt lässt sich prima laufen. Es geht zwar steile Switchbacks hinauf, aber der Weg ist geebnet und daher kein Problem. Der Abschnitt danach mit noch engeren und steileren Switchbacks, „Walter´s Wiggles“ genannt, geht dann schon ganz ordentlich in die Beine. Wir spürten, dass wir in den letzten Tagen ziemlich viel gewandert sind, gingen aber trotzdem zügig weiter und waren nach insgesamt 50 Minuten am Scout Overlook. Zwar muss man die letzten 30 Meter bis zum Overlook an einer steilen Felswand entlang kraxeln, aber auch durch die dort befestigten Ketten ist das kein großes Problem.

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da gehts hoch

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Am Scouts Overlook haben wir eine kleine Pause gemacht, Wasser getrunken und ein paar Snacks vertilgt. Von dort aus hatte man einen großartigen Blick auf den letzten Abschnitt der Wanderung. Wie wir dort so saßen kam ein älteres Ehepaar an uns vorbei. Ich würde die beiden auf Mitte 60 schätzen. Der Mann schaute auf mein T-Shirt und sagte sinngemäß: „Beim Hannover Airport war noch alles gut, aber in London war unsere Reise vorbei.“ Erfreut nach langer Zeit mal wieder Deutsche zu sehen, kamen wir sofort in ein längeres Gespräch. Sie erzählten uns, dass sie vor drei Wochen von Hannover über London in die USA fliegen wollten. Leider kam ihnen der Vulkan dazwischen und sie hingen eine Woche in London fest. Die beiden nahmen es mit Humor und ließen sich ihren Urlaub in keinster Weise verderben. Der Mann beendete unseren kurzen Smalltalk mit dem Satz: „Wir müssen jetzt mal zu den Engeln gucken.“ Die beiden marschierten ohne eine Pause zu machen, geschweige denn zu diskutieren, ob sie das letzte Stück wagen sollten oder nicht in Richtung Gipfel, als ob es was ganz normales wäre.

Wir guckten uns erstaunt an und aßen weiter. :blink:

Während ich mit einem Bagel in der Hand zum Gipfel schaute, sagte Susi, dass ich es machen soll. :woot: Ich lies mich schnell überreden. Wir einigten uns darauf, dass ich hochklettere und Susi am Overlook warten wird. ::pop Nur mit Fotoapparat bewaffnet machte ich mich auf den Weg.

Ich drückte mächtig auf ´s Tempo, weil ich Susi nicht unnötig lange warten lassen wollte. Auf halber Strecke überholte ich das deutsche Pärchen, das wir eben kennen gelernt hatten und nach insgesamt 20 Minuten war ich oben. Das Gefühl oben zu sein war unbeschreiblich. Der letzte Abschnitt war wirklich nicht ohne. Es geht teilweise derart steil bergauf, dass man schon fast klettern muss. Überall gibt es gefährliche Stellen an denen man dem Abgrund bis auf einen Meter oder weniger nahe kommt. Jedoch ist die gesamte Strecke mit Ketten gesichert, an denen man sich gut festhalten kann. Ich glaube, dass ich es ohne die Ketten nicht geschafft hätte, weil es teilweise wirklich gefährlich war.

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Die Anstrengung wird mit einem tollen Gefühl oben zu sein und einer grandiosen Aussicht belohnt.

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Ich machte mich gerade auf den Rückweg, als das deutsche Pärchen oben ankam. Wir grüßten uns ein letztes Mal und ich gratulierte Ihnen zum Aufstieg.

Beim Abstieg fiel mir erst so richtig auf, dass es an einer Stelle auf beiden Seiten hunderte Meter in die Tiefe ging. Ich kann mir gut vorstellen, dass es dort zu Unfällen kommt, insbesondere dann wenn es zu voll ist oder Wanderer mit falschem Schuhwerk unterwegs sind.

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Nachdem ich bei Susi ankam, erzählte sie mir, dass sie mich fast die ganze Zeit gesehen hat. Leider hatte sie nicht daran gedacht, dass im Rucksack neben ihr eine Videokamera lag. Nach zwei, drei Abschiedsfotos machten wir uns auf den Heimweg.

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Wir ließen uns viel Zeit und gingen schön langsam. Als wir unten ankamen, hatten wir 3,5h für die gesamte Wanderung gebraucht.

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Angels Landing war eine große Herausforderung. Wer bis ganz nach oben will muss geeignetes Schuhwerk haben. Dort ist es extrem wichtig, denn der Spruch „Wer abrutscht darf nochmal“ gilt dort nicht. Wenn man nicht an Höhenangst leidet kann jeder, der körperlich einigermaßen fit ist bis nach oben klettern.

Der restliche Tag verlief ziemlich unspektakulär. Wir fuhren durch das Valley of Fire, allerdings war es schon so spät, dass die Sonne sehr tief stand und wir ihr entgegen fuhren. Dadurch lagen die roten Felsen aus unserer Sicht immer im Schatten und wir entschieden uns schnell durch das Valley zu fahren um noch vor Einbruch der Dunkelheit in LV zu sein. Wir konnten aber erahnen, dass das VoF seinen Reiz hat und werden dort auf jeden Fall wieder hinfahren und das dann besser planen. Die wenigen Fotos, die wir dort gemacht haben sind nicht sehenswert.

Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichten wir die Glitzermetropole in der Wüste Nevadas. Bevor wir am Campingplatz ankamen, fuhren wir aus Süden kommend ein Mal über den gesamten Strip. Wir waren sehr beeindruckt und freuten uns unglaublich auf die letzten drei Nächte unserer Reise in Las Vegas.

Morgen wollten wir nach 23 Tagen unser Wohnmobil wieder bei apollo abgeben. Leider sollte es Ärger und Diskussionsbedarf geben. :huh:

Fortsetzung folgt ...

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Ich habe eben mal nachgezählt. Im VoF habe ich ganze 17 Fotos geschossen und das obwohl ich im Schnitt 250 Bilder pro Tag gemacht habe. Die sind echt nicht gut Haiko. Da verweise ich mal auf die Reiseberichte hier im Forum. Ich kann mich an tolle Bilder von Annika und Dennis erinnern, die dort viel Zeit verbracht haben. Wir sind wirklich nur durchgefahren und haben von der Straße aus geknipst.

Na bin schon gespannt was ihr so zu diskutieren hattet bei der Abgabe.

Besonders Du wirst erstaunt sein und den Kopf schütteln! :huh:

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Ich denke nicht. :sfunnypost:

Wenn ich meinen Dienstplan so betrachte ist eine Fortsetzung Mittwoch, spätestens jedoch Donnerstag, fertig. Ich will den Reisebericht jetzt auch zügig zu Ende bringen.

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Hallo Sebastian,

tolle Bilder. Wenn ich mir das so ansehe, hätte ich, glaube ich, keine großen Probleme hoch zu gehen. Aber runter stelle ich mir viel schlimmer vor. Da hat man den Abgrund ja immer vor Augen. Aber der Ausblick ist toll.

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Guest Puddingbrumsel

Wenn ich meinen Dienstplan so betrachte ist eine Fortsetzung Mittwoch, spätestens jedoch Donnerstag, fertig. Ich will den Reisebericht jetzt auch zügig zu Ende bringen.

:sfunnypost: :totlach: :totlach: :totlach:

Ach was da alles noch dazwischen kommen kann. Irgendwer spielt sicher Fußball (heute ist doch auch Pokalspiel, oder?), oder sonst was... :sironie:

Anyway.. das ist also Angels Landing.. :rolleyes: tolle Bilder und es ist noch grusliger, als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe Höhenangst und AL ist da leider nix. Kann mir vorstellen, dass das Gefühl einfach nur mega ist, wenn man runter kommt und es geschafft hat. Respekt!!

Viele Grüße

Tina

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sorry - ich hinke etwas mit dem Lesen hinterher ...

Ich war mir so sicher, dass wir richtig waren aber nach ca. 150 m musste ich mich Susi geschlagen geben. Sie meinte gleich, dass das nicht richtig sein kann und folgte mir nur unter großem Protest den Berg hinauf.

Also rutschten wir, zur Belustigung der unten stehenden Touris, ::pop

wieder den Hang hinunter und gingen unten angekommen,

wie selbstverständlich den richtigen Weg entlang. Das war peinlich! :blush:

wie bitte??! ... nach 150 Metern bereits einen Irrtum eingestehen? :schiefguck: muss man da nicht standesgemaess erst noch versuchen irgendeinen komplizierten Umweg zu kraxeln und den der Begleiterin dann als geniale Abkuerzung verkaufen ...?

:xD:

Glaubt man der Statistik ist Angels Landing die gefährlichste Wanderung, die in einem us-amerikanischem Nationalpark zu finden ist. Seit 1983 sind 9 Menschen bei dieser Wanderung ums Leben gekommen. Den letzten Todesfall gab es am 27. April 2010, knapp zwei Wochen bevor wir dort waren. (Quelle: The American Southwest)

der letze Fall war uebrigens eine Dame, die nicht auf dem 'beruechtigten' Stueck abgestuerzt ist, sondern direkt vom Scotts Overlook. Also auch da aufpassen ... allerdings habe ich auch gelesen dass genau dieser letzte 'Fall', nicht ganz geklaert ist. Niemand hats gesehen, erst nach der Vermisstenanzeige hat man angefangen zu suchen. Fremdverschulden nicht ausgeschlossen ... :verysad:

Angels Landing war eine große Herausforderung. Wer bis ganz nach oben will muss geeignetes Schuhwerk haben. Dort ist es extrem wichtig, denn der Spruch „Wer abrutscht darf nochmal“ gilt dort nicht. Wenn man nicht an Höhenangst leidet kann jeder, der körperlich einigermaßen fit ist bis nach oben klettern.

also ich denke mal wieder nicht dass es eine Ausruestungsfrage ist ... ich hatte normale Turnschuhe an und denke das war mehr als ausreichend ... soweit man der Statistik glauben darf sind fast alle Abstuerze der letzten Jahren beim 'Faxen machen' passiert. Die Strecke sieht schlimmer aus als sie ist. Ein bischen Hoehenangst bzw. Rspekt ist vermutlich sogar hilfreich ... denn Abstuerzen kann man auch ohne Angst - oder gerade ... wie die Statistik zeigt.

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Guest RuffRemmsen

*vor Neid erblassend*

Mann mann, wenn ich das so sehe, könnte ich mir in den Arsch treten, dass wir A.L. nicht zu Ende gewandert sind.

Meinen Respekt, hast Du auf jeden Fall. :thumbsup:

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wie bitte??! ... nach 150 Metern bereits einen Irrtum eingestehen? :schiefguck: muss man da nicht standesgemaess erst noch versuchen irgendeinen komplizierten Umweg zu kraxeln und den der Begleiterin dann als geniale Abkuerzung verkaufen ...?

Ich habe es wirklich probiert aber es wurde mit jedem Meter steiler und ich bin nur noch abgerutscht. Susi ist dann stehen geblieben und sagte, dass das gar nicht der richtige Weg sein kann. Ich war mir aber so sicher und habe es noch ein paar Meter probiert, bevor ich schließlich aufgeben musste. a050.gif

also ich denke mal wieder nicht dass es eine Ausruestungsfrage ist ... ich hatte normale Turnschuhe an und denke das war mehr als ausreichend ... soweit man der Statistik glauben darf sind fast alle Abstuerze der letzten Jahren beim 'Faxen machen' passiert. Die Strecke sieht schlimmer aus als sie ist. Ein bischen Hoehenangst bzw. Rspekt ist vermutlich sogar hilfreich ... denn Abstuerzen kann man auch ohne Angst - oder gerade ... wie die Statistik zeigt.

Turnschuhe sind ja ok, aber wir haben Leute gesehen, die in Flip-Flops hochgegangen sind. Das ist echt gefährlich.

Die Wanderung war wirklich klasse. Ich würde es irgendwann nochmal machen wollen.

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Hmm, also wenn ich das immer lese wie schwer Angels Landing doch ist und wie gefährlich, komme ich mir langsam vor wie jemand der eine Expedition gemacht hat, als wir da 1991 mit ein paar Leuten aus dem Bus hochgeturnt sind. Und ich hatte auch nicht gerade Wanderstiefel an... FlipFlops sind in der Tat ungeeignet, man kann leicht auf versandetem Stein abrutschen.

Wir sind da am späten Nachmittag rauf. Also eigentlich ging das ganz gut...

Grüße

Tom

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Guest RuffRemmsen

Hmm, also wenn ich das immer lese wie schwer Angels Landing doch ist und wie gefährlich,.....

Naja, "schwer" ist hier auch relativ zu sehen. Schwer im Sinne von "technisch anspruchsvoll" sicher nicht. Aber schwer im Sinne von "Risiko totzend", oder den "Angst überwindend" :totumfall: , sicher schon. Also für mich war es eindeutig zu schwer, meine Angst zu überwinden um den letzten Grat von Angels Landing zu meistern! :pinch:

Gruß aus OL

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@Tom

Ich verstehe Deinen Beitrag nicht. Du kannst doch nicht behaupten, dass das eine Wanderung ist wie jede andere. Woher kommen denn die vielen Toten?

Sicher ist es nichts unmögliches da hoch zu kommen, aber man muss schon seine Angst überwinden und wirklich aufpassen, damit nichts passiert.

Dieses Bild zeigt doch sehr gut was ich meine. Links der Fels, in der Mitte ein halber Meter Weg und dann kommt der Abgrund. Wenn man an diesen Stellen Gegenverkehr hat und die Ketten loslassen muss ist das nicht ungefährlich.

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Hier ein Foto aus einer anderen Perspektive.

Gruß

Sebastian

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Also ich krieg schon Angstzustände, wenn ich mir das Bild nur ansehe!!! :wacko:

Respekt, dass du es geschafft hast, Sebastian!

Ich wollte auch sooo gerne, aber mit Höhenangst geht es leider gar nicht. Naja :sshithappens:

Durch deine tollen Bilder weiß ich wenigstens wie es am Ziel aussieht :thumbsup:

LG Annika

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Hallo Sebastian,

ich habe doch auch gar nicht behauptet, daß es eine Wanderung ist wie jede andere. Ich habe gesagt, daß ich es nicht besonders schwer fand für mich. Das mag im Empfinden ja jeder anders haben. Ich habe mit der Höhe nicht so ein Problem. Wenn ich da an meinen Mitreisenden denke bei einer meiner Reisen, der hat nach kurzer Zeit den Weg zum Canyon Overlook abgebrochen.

Und ich habe auch geschrieben, daß es auf dem sandigen Felsen gefährlich ist. Z.B. an der Stelle die Du da auf dem Bild hast. Wenn da Sand rumliegt, man sich nicht konzentriert, da kann es dann leicht mal abwärts gehen.

Aber falls es beruhigt : Mich bekommen keine 10 Pferde dazu auf ein Dach zu steigen in 5 Meter Höhe. Auf dem Dach selbst ist es dann kein Thema aber die wackelige Leiter...

Also, wer in der Höhe richtig unsicher ist, sollte von Angels Landing die Finger lassen. Man muß sich auf dem Weg konzentrieren und es nicht als easy Spaziergang sehen. Das ist mal klar.

Grüße

Tom

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Mir kräuseln sich schon beim Anblick der Fotos die Fußnägel, meine Füße verkrampfen sich und meine Hände werden schweißnass... ehrlich!

:eeeek:

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Also, wer in der Höhe richtig unsicher ist, sollte von Angels Landing die Finger lassen. Man muß sich auf dem Weg konzentrieren und es nicht als easy Spaziergang sehen. Das ist mal klar.

Dann sind wir uns ja einig.

Habe Dich vielleicht falsch verstanden. :ssorry:

Morgen gehts weiter. :winki:

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Ich wollte auch Deine Leistung nicht abschätzig bewerten, liegt mir fern. Für mich ist das eben nicht so schlimm. Als ich bei unseren Umbauten in der Halle auf einem 6 Meter hohem Rollgerüst stand und da arbeitet, machte mir das auch nichts, während meine Süße "schon mal raus ging...". Wobei Angels Landing geringfügig höher ist... :D Alles was ich brauche ist einen relativ sichern Stand und was zum festhalten. Die Muffe ging mir z.B. auch, als ich mal den relativ einfachen Weg im Bryce machte ( vom Sunrise zum Sunset Point ) und der Boden durch den einsetzenden Regen glatt wie Schmierseife wurde. Und da is nix mit festhalten. Wenn man da rutscht, rutscht man...

Grüße

Tom

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Wie ich bemerkt habe ist das halbe Forum höhenschissig.

Wir sollten wohl mal eine gemeinschaftliche Therapie Reise machen. :thumbup:

:sdafuer: :nummer1:

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Wir sollten wohl mal eine gemeinschaftliche Therapie Reise machen. :thumbup:

Usertreffen 2011 auf Angels Landing. Ich bringe Decken und Klappstühle mit. Wer kann Würstchen und B(e)agel mitbringen? Haiko vielleicht? :totlach:

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Tag 27 - 11. Mai 2010 – Wenn Bagger rückwärts fahren …

Es war kurz nach 7 Uhr als wir von einem Bagger geweckt wurden, der sich scheinbar nur rückwärts fortbewegen konnte (piep … piep … piep … piep … ). :arghs: Der Campingplatz, den wir uns für die letzte Nacht ausgesucht hatten lag leider direkt am Boulder Hwy, der im Mai 2010 eine einzige Baustelle war. Unser Stellplatz befand sich direkt am Rand des CG, so dass wir den Lärm der Straße in vollem Umfang genießen konnten. Wir nahmen es mit Humor, schließlich war der Platz mit $19 sehr günstig.

Heute war der letzte Tag im Wohnmobil. Nach dem Frühstück machten wir das Wohnmobil sauber, tankten ein letztes Mal und waren pünktlich um halb elf bei apollo. Zu unserem großen Erstaunen war das Büro leer. Es war niemand zu sehen, so dass wir uns erstmal hinsetzten und warteten. Nach fünf Minuten kam eine Putzfrau vorbei und sagte uns, dass ein Mitarbeiter gleich kommen wird, um unser Wohnmobil entgegen zu nehmen. :huh:

Tatsächlich kam dann auch jemand und entschuldigte sich auch sofort. Ein Kollege sei krank, so viel sei zu tun usw. ….

Nun ging es an die Übergabe. An dieser Stelle muss ich Euch noch mal unseren kleinen Unfall ins Gedächtnis rufen. Im Bereich des Point Lobos State Reserve hatte ein für uns zu tief hängender Ast eines der Dachfenster zerschlagen. Wir waren daraufhin in L.A. bei apollo und haben das Fenster tauschen lassen. Dort mussten wir nur einen Unfallbericht schreiben und durften weiterfahren. Man gab uns auf den Weg, dass der Bericht bei der Abgabe in LV vorliegen würde und dort alles weitere geklärt wird.

Wir gingen also durch das ganze Wohnmobil und wunderten uns schon, dass der Mitarbeiter gar nichts von dem Unfall wusste. Er hatte unsere „Akte“ in der Hand. Ich konnte unseren Vertrag und eine Übergabeprotokoll aus San Francisco sehen.

Die Übernahme war fertig und wir waren eigentlich durch, als er uns fragte ob sonst noch irgendwas gewesen wäre.

Wir haben den Unfall erwähnt und er wusste von nichts! :patsch:

Er telefonierte mit L.A. und dort wusste auch niemand davon. Es gab keine Unterlagen mehr zu diesem Vorfall. Er forderte uns auf noch mal den gleichen Unfallbogen zu fertigen wie damals in L.A.! Zum Glück hatte ich den Bericht dort abfotografiert und konnte das dann recht schnell noch mal ausfüllen, aber was ist das denn für eine Art mit Kunden umzugehen? Und dann kam der Hammer. Der Mitarbeiter von apollo erklärte uns, dass wir für das Fenster $75 zahlen müssen. Das war noch nicht alles, denn dazu kam eine „accident fee“ in Höhe von weiteren $75! Die $150 werde man von unserer Kaution abziehen. :sveto:

Wir waren mächtig sauer und sagten, dass das doch nicht sein könne. Die Diskussion führte zu keinem Ergebnis. Man merkte, dass die ganze Situation dem Herrn von apollo sehr unangenehm war aber er konnte scheinbar nicht anders handeln.

In der Folge mussten wir wochenlang auf unsere Kaution warten. Apollo hatte bei Übernahme des Womo unsere KK mit $1000 belastet. Das Geld haben wir wochenlang nicht zurückbekommen. Wieder in Deutschland hat Susi zwei Mal dort angerufen und gefragt was mit unserem Geld wäre. Immer wurden wir vertröstet. Nachdem dann ihre Chefin (gebürtige Amerikanerin) dort angerufen und ordentlich Druck gemacht hat, kam das Geld. Erstaunlicher Weise bekamen wir die kompletten $1000 zurück. Es wurde nichts für den Unfall abgezogen. Dafür hatten wir trotzdem ungefähr 60 Euro Verlust aufgrund der Kursschwankung gemacht, aber das war uns egal.

Fazit zu apollo:

Der Vermieter soll in Australien unangefochtener Marktführer sein. In den USA sind sie noch dabei Fuß zu fassen, da geht noch einiges daneben. Die Fahrzeuge sind in einem hervorragenden Zustand aber der Service lässt leider zu wünschen übrig. Wir würden daher apollo nicht wieder wählen.

@Haiko

Ich musste bei der ganzen Diskussion an Dich und Deinen Liberty in Florida denken. Da ist Alamo mit Deinem Schadenfall ganz anders umgegangen.

Nachdem wir das Wohnmobil nun abgegeben hatten, fuhren wir mit einem Taxi zum Hotel. Wir hatten für die letzten zwei Nächte das Signature at MGM gebucht.

Schon beim Betreten des Hotels merkten wir, dass das eigentlich nicht unsere Preisklasse ist. Die Aufmachung wirkte sehr hochwertig und der Empfang an der Rezeption war ausgesprochen freundlich. Wir bekamen eine Junior Suite im 26. Stock mit Balkon und Strip View.

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Als wir in das Zimmer kamen staunten wir nicht schlecht. Marmorbad mit Fernseher und Whirlpool, Kitchenette, Flachbildfernseher Kingbed usw. Das war schon nicht schlecht. Nachdem wir uns etwas ausruhten und nach drei Wochen endlich mal wieder ein Bad genießen konnten, mussten wir gegen 17 Uhr wieder los, denn heute stand noch was Tolles an. Wir hatten eine 5-stündige Stadtrundfahrt bei Greyhound gebucht, auf die wir uns sehr freuten. Der Bus holte uns vom Hotel ab. Wir waren die ersten Gäste im Bus. Nachdem wir ein paar Hotels abgeklappert hatten fuhren wir zunächst zum Betriebshof von Greyhound. Dort wurde der Papierkram erledigt und dann sollte es losgehen.

Die Tour war richtig lustig. Der Guide (Bob) war einfach klasse. Er wusste sehr viel zu berichten und hatte eine lustige Art und Weise sein Wissen zu vermitteln. Er war mir auf Anhieb sehr sympatisch, nicht zuletzt deshalb weil ich ihn hervorragend verstanden habe. Mein Englisch ist wirklich nicht so gut, aber von allem was er erzählt hat, habe ich bestimmt 90% verstanden. Das war klasse. Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir jetzt schon ein paar Wochen dort waren, wer weiß.

Wir haben mit Bob viel gelacht und von ihm jede Menge interessanter Sachen gehört.

Die Tour begann so richtig am „Welcome Sign“. Bob erzählte, dass jeden Morgen die Stadtwerke dort die Glühbirnen austauschen. Sie machen das aber nicht weile diese kaputt sind, sondern damit sie die „alten“ für $99 das Stück als Souvenir an die Touris verkaufen können. „That´s Vegas“.

Als wir am M&Ms Store vorbeifuhren erzählte Bob, dass dieser Laden am Tag $150.000 Umsatz macht! :o

Unseren ersten Stopp machten wir am Bellagio. Wir schauten uns den Garten und eine erste Fountains Show an. Danach ging es weiter zum Mirage, wo wir dem Vulkan beim Ausbruch zuschauten.

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Anschließend ging es zur Fremont Street. Wir marschierten gemeinsam durch das Golden Nugget. Wir schauten uns zunächst den Nugget an und gingen dann zur berühmten Rutsche. Im letzten Abschnitt ist die Röhre durchsichtig und führt durch ein riesiges Aquarium, in dem auch Haie schwimmen. ;(

Danach hatten wir ein bisschen Zeit zur freien Verfügung, bevor es gegen 23 Uhr wieder zum Hotel zurückging. Die Fremont Street Experience war ein Highlight des Tages. Wir sahen die Show von „Queen“ komplett und die der „Doors“ zum Teil.

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Die Rundfahrt hatte sich wirklich gelohnt. Wir haben viele interessante Geschichten aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Las Vegas gehört. Bob konnte zu jedem Hotel eine Geschichte erzählen und nannte Zahlen die unvorstellbar sind.

Wir stiegen am MGM Grand aus, weil wir durch das Hotel laufen wollten. Das Grand ist mit dem Signature verbunden. Alle Gäste des Signature können jederzeit ins Grand und dort alle Annehmlichkeiten wie Pool, Shops etc. nutzen. Wir sind oft über das Grand ins Signature gegangen und waren jedes Mal erstaunt wie ruhig es auf einmal war, wenn die Tür hinter uns zugegangen ist. Das Signature hat weder Casino, Bühnen noch Shops, so dass dort abends tote Hose ist. Da trifft man Niemanden mehr. Von den drei Hochhäusern ist auch nur in einem die Rezeption nachts besetzt, so dass es dort wirklich sehr ruhig ist. Das haben wir total genossen. Wir waren sehr nah am Strip, aber das Hotel selbst war trotzdem sehr ruhig. Es war eine gute Wahl, die wir absolut weiterempfehlen können.

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Als wir wieder in unserem Zimmer waren fiel Susi todmüde ins Bett. Ich war eigentlich auch ganz schön platt, aber ging noch mal auf den Balkon. Ich baute das Stativ auf und machte ein paar Bilder. Natürlich war es viel zu spät für schöne Nachtaufnahmen, aber das war mir egal.

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Morgen sollte der letzte komplette Tag dieses Urlaubs sein. Auf der einen Seite war ich traurig, weil das Ende sehr nah war, aber andererseits freute ich mich auch auf die vielen Hotels, die wir uns morgen angucken wollten.

Fortsetzung folgt ...

Heute mal kein Cliffhanger :winki:

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Guest Puddingbrumsel

Was für ein Ärger mit Apollo!! Ich meine, es ist zwar alles gut ausgegangen, aber dennoch ist sowas doch ein doofes Ende. Eigentlich wart Ihr ja zufrieden mit dem WM. Jetzt haben sie Euch als Kunden verloren und sollte ich je eine WM Tour machen, würde ich die auch nicht nehmen. Püh!

Die Fotos von Las Vegas gefallen mir sehr gut, super edles Hotel! Habt Ihr noch paar Bilder von Eurem Zimmer innen? Oder muss ich bei Oyster nachsehen :sfunnypost: Das mit dem Balkon ist cool, I like!

So ein letzter Tag ist immer was trauriges. Vorfreude auf zu Hause gepaart mit "ich will noch nicht weg" Gedanken. Freu mich trotzdem auf Eure Erlebnisse. Wie waren denn die Temperaturen? Susi sieht so eingepackt auf dem Balkon aus?!

Cheers

Tina

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Hallo Sebastian,

das ist ja echt ärgerlich mit Apollo. So vergrault man sich Kunden.

Die Fotos von Vegas sind toll. Ich glaub wir müssen uns auch mal irgendwann eine bessere Kamera zulegen.

Die Fremont-Street haben wir leider nicht geschafft. Da müssen wir wohl nochmal wiederkommen.

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