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spymike

Vier Wochen Wohnmobilreise durch den Südwesten der USA

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Schön, dass noch so viele dabei sind und Lust auf eine Fortsetzung haben. Dann werde ich mal wieder. Jetzt wo meine DVD auch fertig ist, werde ich sicher wieder öfter schreiben können.

Tag 23 - 7. Mai 2010 – Utahs amazing highways I

Moab - Fruita

Fahrstrecke: 230 km

Als wir um halb neun wach wurden schauten wir wie immer erstmal aus dem Fenster. Wie würde wohl das Wetter sein und vor allem, wo waren wir hier eigentlich? Als wir gestern Abend schlaftrunken ankamen, hatten wir in der Dunkelheit vom Platz nicht viel gesehen und sind nur so schnell es ging auf den Stellplatz gefahren um todmüde in die Kojen zu fallen.

Das Wetter war prima. Die Sonne lachte und es schien ein schöner Tag zu werden. Erst heute bei Tageslicht sahen wir, dass wir nur ein paar Meter entfernt vom „dog walk“ standen. Sehr interessant das mal ein paar Minuten zu beobachten. Für uns als Hundebesitzer war das eine Katastrophe. Viele Leute haben scheinbar keine Lust das Gelände des Campingplatz zu verlassen und den Vierbeiner mal richtig durch die Natur zu jagen. Da wird der Hund lieber in den „dog walk“ gesetzt und wenn er sein Geschäft erledigt hat geht es zurück ins Womo.

:sdagegen:

Heute hatten wir uns vorgenommen mal wieder ein paar Postkarten zu schreiben. Da das nicht so mein Ding ist, habe ich mich lieber damit beschäftigt das Wohnmobil flott zu machen. Die nächsten drei Campingplätze waren staatlich, so dass es dort keine Versorgung am Stellplatz gab. Deshalb füllte ich den Frischwassertank bis auf den letzten Tropfen und lies die Abwassertanks komplett ausleeren.

Irgendwann ist es 10:45 Uhr. Wir haben zwar geduscht, aber noch nicht gefrühstückt und den Stellplatz müssen wir in 15 Minuten verlassen. Wir fuhren daher zuerst vom Platz und noch mal in den Ort. Da wir noch zum Supermarkt wollten übernahm Susi dort den Einkauf und ich machte das Frühstück. Als sie zurückkam duftete es schon nach frischen Brötchen und Marmelade, Nutella und Co. standen bereit verspeist zu werden. Während rings um uns herum ständig Autos ein- und ausparkten, die Leute ihre Einkaufswagen von A nach B schoben hockten wir in unserem Wohnmobil und schauten dem lustigen Treiben zu und frühstückten nebenbei. Das war zwar so nicht geplant aber wirklich mal was anderes.

Mittlerweile war es 11:45 Uhr und wir brachen endlich auf. Man hatten wir heute getrödelt, aber es ist und bleibt auch Urlaub und da kann man den Tag auch mal entspannt angehen.

Die ersten Meilen bis zur Interstate waren landschaftlich nicht so der Bringer. Erst als wir die I-70 verließen und auf dem hwy 24 weiterfuhren wurde es sehr schön. Mittlerweile machte ich mir doch schon leichte Sorgen. Ich wusste, dass der CG in Fruita sehr beliebt sein sollte und deshalb immer schnell voll war. Als absolute Vorbucher, hätten wir auch diesen Platz gern vorher reserviert. Das geht dort aber nicht. Es wird nach dem Prinzip first come – first serve verfahren, so dass wir ein bisschen in Zeitnot waren. Deshalb ließen wir auch das Goblin Valley rechts liegen und fuhren weiter Richtung Fruita.

Nach vielen Meilen war Hanksville einer der ersten Orte, der auf unserer Route lage. Im Vorbeifahren sah ich gerade noch rechtzeitig ein großes rotes Auto, so dass prompt gewendet wurde. Wenn man schon mal ausgestiegen ist kann man sich gleich die nähere Umgebung angucken und so blieb es nicht bei einem Foto.

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Die knapp 40 Meilen von Hanksville bis Fruita waren landschaftlich ein Traum. Super schöne Felsformationen befanden sich rechts und links der Straße, so dass die letzten Meilen ratz-fatz an uns vorbei flogen und wir plötzlich in Fruita und damit mitten im Capitol Reef National Park waren.

Das Navi zeigt, dass es nur noch wenige Meilen sind, aber man möchte gar nicht ankommen. Zu beiden Seiten der Straße türmen sich riesige Felsen auf, die durch die strahlende Sonne in den unterschiedlichsten Farben schimmern. Der Kontrast zwischen den satt grünen Bäumen, die am Fuße des Fremont River stehen und den gigantischen, roten Felsen ist unglaublich.

In Fruita angekommen fuhren wir direkt zum Campingplatz. Mittlerweile war es 15:00 Uhr. Gleich vorn am Eingang trafen wir ein älteres Ehepaar. Die beiden arbeiten dort als Camphosts. Wir hielten an und fragten, ob noch ein Platz frei ist.

Sie sagten, dass leider vor ein paar Minuten der letzte Stellplatz vergeben wurde. :blink: :arghs: :help:

Zum Glück fiel den beiden ein, dass der letzte Pkw, der einen Platz bekommen hatte auf einem RV-Site stand. Sie sagten, dass sie gleich wiederkommen werden und gingen zu einer jungen Frau, die nur ein paar Meter von uns entfernt mit ihrem Pkw auf einem Stellplatz für Wohnmobile stand. Die Frau war gerade dabei ein Zelt aufzubauen, als sie von den Hosts angesprochen wurde. Nach zwei Minuten kamen die beiden zurück und sagten, dass man jetzt zu dritt im hinteren Bereich des CG, wo die Zelte standen, gucken wird, ob noch ein Platz für ein Zelt frei ist. Wenn ja, würde die junge Frau den Platz räumen.

Wir warteten und bangten, denn hier wollten wir unbedingt bleiben. Nach ca. fünf Minuten kamen alle drei zurück. Der Daumen ging nach oben und wir hatten denn allerletzten Platz bekommen. a084.gif

Während wir einparkten, versperrten die Hosts den Eingang des CG und klappten alle Hinweisschilder auf „full“. Immer wieder kamen Wohnmobile bis zum Eingang, warteten kurz und fuhren wieder weg. Wir hatten richtig Glück. Und warum wir solch ein Glück hatten und unbedingt dort bleiben wollten zeigen diese Bilder.

Das Womo in der Mitte ist unseres.

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Nachdem wir den Stellplatz bezahlt hatten fuhren wir zum in der Nähe befindlichen Visitor Center. Dort schauten wir in einem kleinen Kino einen richtig guten Film, der viel über die Entstehung des Capitol Reef erzählte. Anschließend bewaffneten wir uns mit Kartenmaterial und trafen nach kurzer Rücksprache mit einem sehr netten Ranger die Entscheidung zur Hickman Bridge zu wandern.

Der Trailhead war einen Katzensprung entfernt. Susi nahm sich aus der Register Box eine kleine Wegbeschreibung. Immer wenn Nummern neben dem Trail zu sehen waren, hielt sie an und las laut vor was man dort sehen konnte. Der Weg lies sich sehr gut laufen und war nur mäßig steil. Während am Anfang der Pfad noch präpariert war, gingen wir irgendwann über Stock und Stein, teilweise sogar durch einen Wash. Der Weg war echt top und machte riesig Spaß. Mit dem Spaß war es dann vorbei als wir am Ziel ankamen, denn die Hickman Bridge lag im Schatten. Grundsätzlich ist das schon ein imposantes Gebilde, aber im Schatten wirkte das gar nicht, so dass ich auch nur ganz wenige Fotos machte. Wir gingen unter der Brücke hindurch und ganz schnell wieder nach unten. Wer die Hickman Bridge im Sonnenlicht sehen will, sollte vormittags dort sein.

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Auf dem Rückweg machte ich ein kleines Plateau aus, von dem man einen traumhaften Blick über Fruita hatte. Wir hielten kurz inne, genossen den Anblick und verewigten uns vor dieser traumhaften Kulisse. Das war so schön hier und morgen mussten wir wieder weiter. Beim nächsten Mal würden wir dem Capitol Reef viel mehr Zeit gönnen. Das ist ein wunderschöner Flecken Erde.

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Nur 90 Minuten dauerte die komplette Wanderung. Wir fuhren wieder mit dem Wohnmobil zurück zum CG. Es war mittlerweile früher Abend und wir bekamen langsam Hunger. Heute sollte es Spaghetti geben.

Ich verteilte beim Öffnen der Nudelbox erstmal schön eine ganze Portion auf dem Boden, was bei meiner Frau für schallendes Gelächter und einen Sprint zum Fotoapparat sorgte.

:gendergirl::Beweg Dich nicht, bleib so stehen! Wo muss ich hier drauf drücken???

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Noch Tage später fanden wir hier und da ein paar Nudeln, die sich in den vielen Ritzen versteckten. :whistling:

Nach dem Essen nahm Susi sich ein Buch und ich den Fotoapparat. Ich ging noch mal ein bisschen durch die Gegend, machte ein paar Aufnahmen und genoss die fantastische Natur.

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Als die Sonne unterging wurde es ziemlich kalt. Wir verkrochen uns in unseren Betten und freuten uns über einen tollen Tag. Mal sehen was der nächste bringen wird.

Fortsetzung folgt ...

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Sooo eine schöne Fortsetzung!!! Das Schwarz-Weiß-Bild mit dem Rad und eurem Womo find ich klasse!!! :thumbsup:

Glück gehabt, dass ihr noch den letzten freien Platz in Fruita bekommen habt! Mit Rehen campen! Süüß! (Diesmal sind es doch Rehe, oder Andreas?) ?(

Der Nudel-Unfall ist Dennis auch schon passiert. Allerdings wollte er so tun, als ob er mit der Nudelpackung nach mir wirft... ::T Dabei ist sie dann aufgeplatzt :sshithappens:

Tja, und zu deinen Schlappen muss ich ja wohl nichts sagen :P

Wehe du wartest wieder 2 Wochen mit der Fortsetzung...

LG Annika

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Tja, und zu deinen Schlappen muss ich ja wohl nichts sagen :P

Ihr Frauen achtet scheinbar immer auf die Details. Damals fand ich sie toll :nummer1: und farblich passen sie super zu den Nudeln. :winki:

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Ihr Frauen achtet scheinbar immer auf die Details. Damals fand ich sie toll :nummer1: und farblich passen sie super zu den Nudeln. :winki:

Die Schlappen fallen ja sofort ins Auge, wenn man nach den Nudeln Ausschau hält :thumbsup:

Schöne Fortsetzung mit wieder mal tollen Bildern. Das schwarzweiß Foto gefällt mir auch super gut.

Da habt ihr ja echt Glück gehabt mit dem Stellplatz.

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Guest Puddingbrumsel

Ihr Frauen achtet scheinbar immer auf die Details. Damals fand ich sie toll :nummer1: und farblich passen sie super zu den Nudeln. :winki:

Es sind ja nicht nur die Schlappen - auch die Pose dazu! Das Knie leicht angewinkelt, die Ferse in der Luft. :ahahaha:

Ich habe mich auch sehr über die Fortsetzung gefreut! Es ist wirklich eine Traumstrecke, die Farben sehen auf den Fotos wunderschön aus.

Bin gespannt wann es weiter geht.... :D

Cheers

Tina

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Ihr Frauen achtet scheinbar immer auf die Details. Damals fand ich sie toll :nummer1: und farblich passen sie super zu den Nudeln. :winki:

na sicher sehen wir alle Details... vorallem die topmodischen :whistling:

Es war mittlerweile früher Abend und wir bekamen langsam Hunger. Heute sollte es Spaghetti geben.

deshalb sehen wir auch dass die Spaghetti keine Spaghetti waren :D

und vonwegen 2 Wochen Pause... :sfunnypost:

LG

Claudi

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deshalb sehen wir auch dass die Spaghetti keine Spaghetti waren :D

Das hab ich auch sofort gesehen, aber ich dachte, ich kann nicht was zu den Schlappen UND zu den Nudeln schreiben :gendergirl:

:totlach:

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deshalb sehen wir auch dass die Spaghetti keine Spaghetti waren :D

Hauptsache es schmeckt! :nummer1:

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@Susanne: Was nicht ist, kann noch werden. Vielleicht nehmt Ihr Euch ja auch mal ein Wohnmobil. Ich kann das nur wärmstens empfehlen. Falls nicht kann man ja auch für ein, zwei Tage im Urlaub ein günstiges Zelt bei Wal Mart kaufen und ein paar romatische Nächte unter Bäumen verbringen. :thumbsup:

Tag 24 - 8. Mai 2010 – Utahs amazing highways II

Fruita – Bryce NP

Fahrstrecke: 200 traumhafte km

Beim stöbern in einer Buchhandlung ist mir letztens ein Buch in die Hände gefallen. Es hieß „Traumstraßen der Welt“. Natürlich blätterte ich als erstes zur Rubrik USA und fand neben den üblichen Verdächtigen Hwy 1 und Route 66 auch die Straße, die wir am 24. Tag unserer Reise fahren wollten, den Highway 12. :loveyou:

Als wir um 10 Uhr den Campingplatz verließen war ich voller Tatendrang aber auch irgendwie angespannt.

Heute war ein sehr wichtiger Tag für mich, denn heute war der letzte Spieltag der Saison 2009/2010 in der Fußball Bundesliga. Die Jungs von Hannover 96 waren vom Abstieg bedroht und mussten in Bochum mindestens Unentschieden spielen um die Klasse zu halten. Kaum hatten wir Fruita verlassen kam die erlösende SMS von meinem Bruder. 3:0 gewonnen! Abstieg verhindert! Wir bleiben erstklassig. Eine furchtbare Saison hatte ein glückliches Ende gefunden.

Der Tag war gerettet.

Wir bogen kurz vor Torrey nach links auf den Hwy 12 ab und waren von der ersten Minute an gefesselt von der Schönheit der Natur. Ich erklärte Susi, dass ohne die Vorbereitung der Reise im Forum dieser Tag und der gestrige so nicht statt gefunden hätten. In meiner ersten Planung wären wir von Moab aus über die Interstate bis vor die Tore des Bryce gefahren und hätten Hwy 24 und 12 nie gesehen. :patsch: Nicht zu glauben, was uns entgangen wäre. An dieser Stelle noch mal ein Dank an Andreas. Du hast uns diese Streckenführung mit der Interstate damals „verboten“.

:sdanke:

Der Hwy 12 ist sehr abwechslungsreich. Während wir am Anfang durch dichte, grüne Wälder fuhren wurden die Bäume später immer weniger und die roten Steinen gewannen die Überhand.

In der Gegend um Boulder, wo der Burr Trail beginnt, ist die Grenze. Hier geht der Dixie National Forest in das Grand Staircase Escalente National Monument über.

Die Natur spart nicht mit spektakuläre Felsen, riesigen Canyons und tollen Aussichten. Wir nahmen fast jeden View Point mit und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

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Gegen 12:15 Uhr erreichten wir die Calf Creek Recreation Area. Auch hier nahmen wir den Tipp von Andreas an und wanderten zu den Lower Calf Creek Falls. Wir haben insgesamt drei Stunden für die Wanderung gebraucht. Der Weg war nicht ganz ohne, da er sehr sandig war. Dafür gab es nur wenige, kleine Steigungen. Wir fanden zu Beginn des Trail an großen Hinweistafeln ausführliche Warnungen vor der großen Hitze in den Sommermonaten. In diesen kann es in dem engen Canyon gerne mal 40 Grad heiß werden, so dass man dort sehr viel Wasser dabei haben sollte. Auf dem Hinweg haben wir dann unsere erste Klapperschlange gesehen. Leider war sie so schnell wieder weg, dass ich kein brauchbares Foto habe.

Noch auf dem Hinweg kamen wir mit einem älteren amerikanischen Pärchen ins Gespräch. Sie fragten uns was noch auf unserer Route liegt. Als Susi das Wort Zion in den Mund nahm fiel die Dame ihr sofort ins Wort:

:gendergirl:: "Do Angels Landing! I did it! It was awesome."

Sie erzählte, dass die Wanderung unglaublich steil war und es eine sehr schmale Stelle gegeben haben soll, an der es zu beiden Seiten hunderte Meter hinab gehen würde. Trotzdem wäre es ein tolles Erlebnis gewesen. Nach der Wanderung wäre sie sofort ins Visitor Center gegangen, hätte sich ein riesiges Poster von dem letzten Anstieg der Wanderung gekauft und werde dieses jetzt zu Hause ins Wohnzimmer hängen. Dann kann sie in Zukunft allen Leuten, die zu Besuch kommen sagen:

:gendergirl: : "I did that!"

Die Lady war echt witzig. Als sie mal wieder atmete, nutze ich die winzige Pause um anzumerken, dass ich im Vorfeld der Reise Angels Landing eigentlich eingeplant hatte, dann aber wieder verwarf, da ich davon ausging Susi niemals da hochzukriegen. Die gute Dame machte meiner Süßen aber mächtig Mut, dass sie das schaffen würde. :thumbsup:

Bevor wir uns voneinander verabschiedet hatten, versprach Susi, dass sie es versuchen wird. Yes! :ahahaha:

Wir wanderten weiter.

Das Ziel des Trail ist ein sehr idyllischer Wasserfall, der in einen kleinen See fällt. Es gibt einen kleinen Strand und viele schöne Bäume in der Umgebung. Wir haben eine kurze Pause gemacht, uns mit Bagels gestärkt und sind dann zurückgegangen.

Am Wohnmobil angekommen waren wir ganz schön fertig. Die Wasserreserven waren aufgebraucht, die Füße sandig und die Klamotten durchgeschwitzt. Wir zogen uns also erstmal um und ich gönnte mir zur Feier des Tages eine der wenigen Dosen Monster, die ich noch im Kühlschrank hatte. Lecker!

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Wir fuhren weiter dem Bryce NP entgegen. Als wir einen Fahrradfahrer überholten erinnerten wir uns, dass der Typ uns auf dem Weg zum Wasserfall entgegen gekommen war. Jetzt fuhr er die teilweise extrem steilen Straßen mit einem Rennrad, an dem tausend Taschen hingen. Wir waren von der Wanderung schon völlig fertig und er radelt noch gemütlich weiter. Respekt!

Wir näherten uns dem Bryce NP. Das war deutlich an den zunehmend roter werdenden Felsen zu sehen.

Im Nationalpark angekommen hielten wir erst einmal am Visitor Center. Wie ich befürchtet hatte, wurde dort angezeigt, dass noch immer ein Teil des Queens Garden Trail gesperrt war. Trotzdem nahmen wir uns vor morgen diesen Trail zu laufen.

Da bis zum Sonnenuntergang noch ein bisschen Zeit war, fuhren wir zum Inspiration Point um uns auf den Bryce NP einzustimmen. Wir liefen ein bisschen an der Kante entlang, gewannen einen ersten Eindruck und kehrten dann doch recht schnell zum Campingplatz zurück. Mittlerweile war es ziemlich kalt geworden. Was hatten wir heute Mittag noch geschwitzt.

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Am Abend vermeldete der Schrittzähler immerhin stolze 10,5 km. Dementsprechend waren wir auch ganz schön müde. Wir gingen sehr früh ins Bett, denn der Wecker wurde auf 6 Uhr gestellt. Morgen früh wollten wir zum letzten Mal in diesem Urlaub einen Sonnenaufgang genießen.

Fortsetzung folgt ...

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Noch auf dem Hinweg kamen wir mit einem älteren amerikanischen Pärchen ins Gespräch. Sie fragten uns was noch auf unserer Route liegt. Als Susi das Wort Zion in den Mund nahm fiel die Dame ihr sofort ins Wort:

:gendergirl:: "Do Angels Landing! I did it! It was awesome."

Sie erzählte, dass die Wanderung unglaublich steil war und es eine sehr schmale Stelle gegeben haben soll, an der es zu beiden Seiten hunderte Meter hinab gehen würde.

Na, da bin ich aber sehr gespannt, ob ihr die Wanderung geschafft habt!!! :sdafuer:

Muss ja wirklich traumhaft sein, aber genau an der Stelle, wo es links und rechts 400 meter runtergeht, habe ich mich an die Eisenkette geklammert und fast geweint (ok, schon mehr als fast :girl: )

Aber ein traumhafter Tag! Die Lower Calf Creek Falls sind wirklich klasse! Auf den Sonnenuntergang im Bryce freu ich mich schon!

LG Annika

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Na, da bin ich aber sehr gespannt, ob ihr die Wanderung geschafft habt!!! :sdafuer:

Dann lass Dich mal überraschen. Ist ja bald soweit. :winki:

@Haiko: Sehr gute Wahl! Das wird Dir gefallen.

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Als wir um 10 Uhr den Campingplatz verließen war ich voller Tatendrang aber auch irgendwie angespannt.

Heute war ein sehr wichtiger Tag für mich, denn heute war der letzte Spieltag der Saison 2009/2010 in der Fußball Bundesliga. Die Jungs von Hannover 96 waren vom Abstieg bedroht und mussten in Bochum mindestens Unentschieden spielen um die Klasse zu halten.

Da hättest du als Glücksbringer doch ein Hannover-Trikot anziehen müssen, nicht das Deutschland-Trikot :sfunnypost:

Sieht nach einer tollen Strecke aus, der Highway 12. Schöne Bilder!

Bin auch gespannt, ob Susi die Strecke geschafft hat.

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Das die Mädels immer keinen so rechten Bock auf laufen haben.

Waaaas??? :knot: Wo liest du das denn raus? Bei Angels Landing gehts eher um Höhenangst als ums Laufen, so hab ich das zumindest verstanden...

Und erinnere dich an meine Reiseberichte, wo ich Dennis jedesmal zwingen musste im Valley of Fire das Auto zu verlassen! :winki:

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Bei meiner ersten DVD gibt es eine Stelle wo Susi nicht laufen wollte??? ?( Hilf mir mal weiter Haiko.

Bei Angels Landing geht es nur um das Thema Angst vor der Höhe. Wir haben zwar beide keine Höhenangst, aber auch ohne ist das eine gewaltige Herausforderung.

Da hättest du als Glücksbringer doch ein Hannover-Trikot anziehen müssen, nicht das Deutschland-Trikot :sfunnypost:

Hab ich doch! Schau mal genau hin! Ich gebe zu, dass ich es erst anhatte, als das Spiel vorbei war. Hätte ich es als Glücksbringer anziehen wollen, hätte ich darin schlafen müssen, da das Spiel aufgrund der Zeitverschiebung früh am Morgen um 06:30 Uhr gewesen ist. Hat ja zum Glück auch so geholfen. :D

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Bei meiner ersten DVD gibt es eine Stelle wo Susi nicht laufen wollte??? ?( Hilf mir mal weiter Haiko.

Bin zwar nicht Haiko, aber war das nicht im Yosemite?

Hab ich doch! Schau mal genau hin! Ich gebe zu, dass ich es erst anhatte, als das Spiel vorbei war. Hätte ich es als Glücksbringer anziehen wollen, hätte ich darin schlafen müssen, da das Spiel aufgrund der Zeitverschiebung früh am Morgen um 06:30 Uhr gewesen ist. Hat ja zum Glück auch so geholfen. :D

OK, ich nehm alles zurück. Das kommt davon wenn man keine Ahnung hat :blush:

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Bin zwar nicht Haiko, aber war das nicht im Yosemite?

hätte ich auch gesagt Heike - der Weg hoch zum Glacier Point

Wir sollten eine neue Rubrik aufmachen: wer schaut die Wander-DVDs wirklich aufmerksam :D

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hätte ich auch gesagt Heike - der Weg hoch zum Glacier Point

Wir sollten eine neue Rubrik aufmachen: wer schaut die Wander-DVDs wirklich aufmerksam :D

:thumbup:

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Guest Puddingbrumsel

Tja Sebastian wenn ich nur wüste wo ihr da gerade wart.

Jedenfalls fragst Du ob Sie noch kann und weiter will. Sie meinte kurz nö.

Und Du hast sie weiter immer weiter mit gezogen. :P

Ein guter Grund Eure DVD noch mal zu schauen. ^^

Hallo Haiko, ich kann sie Dir schicken - liegt gerade bei mir und wartet auf bessere Zeiten (sollte sie wirklich mal auf Reise schicken..!). Ich erinnere mich spontan an Pflaster an den Fersen :pupillen:

@Sebastian, sehr schöne Fortsetzung. Tolle Bilder! Wir sind die Strecke ja auch gefahren, bei leider lange nicht so schönem Wetter. Dein Trikot ist mir gleich ins Auge gefallen... Wenn schon nicht als Glückbringer, dann einfach aus purer Freude am Sieg. Ist doch auch OK!

LG

Tina

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Pflaster und Glacier Point sind die Stichworte, ich erinnere mich.

Das war der Four Mile Trail, uns auch als Four Blasen Trail in Erinnerung. :winki: Der Weg führt vom Yosemite Valley hoch zum Glacier Point.

Susi hatte schon zu Beginn mit einigen Blasen am Fuß zu kämpfen und musste mehrere Pflasterpausen einlegen.

Die Arme hat ganz schön gelitten. Zum Glück konnte ich sie überreden weiterzugehen, was sie dann auch nicht bereut hat.

@Tina: Schade, dass Ihr dort kein gutes Wetter hattet. Kann mir vorstellen, dass bei schlechtem Wetter die Ecke gar nicht so toll wirkt wie sie wirklich ist. Hoffentlich kommt Ihr irgendwann nochmal dorthin und könnte die Schönheit des GSENM bei Sonnenschein erleben.

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Vielleicht morgen. Heute muss ich erstmal Sportschau gucken. :thumbsup:

:whistling:

Tag 25 - 9. Mai 2010 – Die Two-Bridges-Falle

Bryce NP – Zion NP

Fahrstrecke: 140 km

:gutenmorgen:

Um 06:00 Uhr klingelte unser Wecker und wir standen zügig auf. Wie schon am Mesa Arch hatten wir auch hier alles vorbereitet. Das slide-out hatten wir bereits gestern hereingefahren und das Womo stand so, dass ich gut und schnell vom Platz fahren konnte. Schließlich wollten wir ja keine anderen Camper wecken.

Wir fuhren zum Sunset Point und wollten dort den Sonnenaufgang genießen. Auch hier waren wir nicht allein. Es hatten sich viele Menschen früh am Morgen aus den Federn gewagt um den Sonnenaufgang zu genießen.

Der war dann auch wieder einmal richtig klasse und wir waren froh ihn erlebt zu haben.

06:30 Uhr

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06:47 Uhr

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Wir liefen zum Sunrise Point und wieder zurück. Gegen 07:30 Uhr waren wir wieder am Wohnmobil. Während die ersten Busse ankamen duschten wir und frühstückten schön gemütlich im Fahrzeug.

Zwei Stunden später waren wir bereit für die Wanderung. Wir liefen den Queens Garden Trail und waren von der ersten Minute an begeistert. Die Sonne lachte und der Bryce Canyon leuchtete in seinen schönsten Farben. Das war wirklich unglaublich.

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Wir hatten uns vorgenommen den Navajo Loop zu nehmen um wieder oben am Sunset Point anzukommen. Da die Wall Street noch gesperrt war, mussten wir die Two Bridges Side nehmen und dort geschah es. An einer Kreuzung stand ein Schild, das auf einen Weg zeigte. Auf dem Schild stand „two bridges“ und deshalb gingen wir dort entlang. Der Weg wurde schnell sehr steil. Wir rutschten immer wieder ab und wunderten uns, dass wir die Einzigen waren, die dort hochkrackselten. Ich war mir so sicher, dass wir richtig waren aber nach ca. 150 m musste ich mich Susi geschlagen geben. Sie meinte gleich, dass das nicht richtig sein kann und folgte mir nur unter großem Protest den Berg hinauf.

Also rutschten wir, zur Belustigung der unten stehenden Touris, ::pop

wieder den Hang hinunter und gingen unten angekommen,

wie selbstverständlich den richtigen Weg entlang. Das war peinlich! :blush:

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Ich habe die Kreuzung mal fotografiert. Ich fand das auf jeden Fall irreführend. :dos:

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Als wir den richtigen Weg gefunden hatten, waren wir auch sehr schnell wieder oben am Rim. Ich kann bestätigen, was ich hier schon oft gelesen habe. Die Kombination aus Queens Garden Trail und Navajo Loop ist perfekt um einen Eindruck vom Bryce zu bekommen. Es empfiehlt sich mit dem Queens Garden Trail anzufangen, da man dann nur am Schluss einen kurzen, steilen Anstieg hat. Oben, am Sunset Point angekommen, leuchtete der Bryce NP in seiner vollen Pracht und machte uns den Abschied reichlich schwer.

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Auf dem Weg zum Zion NP kamen wir zwangsläufig durch den Red Canyon. Wir hielten ein Mal kurz an und schauten uns ein paar Hinweistafeln an. Dort gibt es scheinbar auch tolle Wanderwege. Das wollen wir uns auf jeden Fall irgendwann mal genauer angucken.

An der Bryce Trading Post besorgten wir einen Antenna Cactus für Friedhelm und kauften diverse Souvenirs für family and friends.

Gegen 16 Uhr kamen wir im Zion an. Die Fahrt war heute nicht sehr lang, was auch mal ganz schön war. Ich hielt selbstverständlich am Eingangsschild und machte das obligatorische ich-war-da-Bild. Mittlerweile hatten wir viele Schilder gesehen, aber das vom Zion gefiel mir auf Anhieb am besten.

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Vor dem Zion-Mount Carmel Tunnel parkte ich noch mal schnell das Wohnmobil am Straßenrand, so dass wir den kurzen Trail zum Canyon Overlook gehen konnten. Der Weg war voll witzig, hat riesig Fun gemacht und die Aussicht war super. Dieser Trail gehört, auch aufgrund seiner Lage, zum Minimalprogramm im Zion! Wir waren nach 45 Minuten wieder am Auto.

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Jetzt ging es durch den Tunnel. Da der Zion-Mount Carmel Tunnel aus den 30er stammt und die Autos bekanntlich immer größer werden, passen die heutigen Motorhomes nicht mehr richtig durch den Tunnel. Ein RV, das größer als 3,4m ist muss deshalb mittig fahren, weil nur dort die Höhe ausreichend ist. Da in diesem Moment Gegenverkehr nicht möglich ist, muss das Ganze von Rangern überwacht werden, die RVs dort anhalten und einzeln durchfahren lassen.

Unser Campingplatz lag in unmittelbarer Nähe zum Visitor Center. Glücklicherweise hatten wir vorgebucht, denn der Platz war restlos voll. Mit breitem Grinsen fuhren wir am Schild „campground full - registerd Campers only“ vorbei. :nummer1:

Die $20 Platzmiete waren gut angelegt. Der Stellplatz lag, wie ich es gebucht hatte, direkt am Virgin River, und war riesig.

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Da es noch nicht zu spät war gingen wir zum Visitor Center und fuhren mit dem Park Shuttle eine erste Runde durch den Park. Die Busse fanden wir klasse und die Infos, die man während der Fahrt bekam auch.

Als wir wieder am Wohnmobil ankamen diskutierten wir über den morgigen Tag. Ich wollte unbedingt Angels Landing wandern, aber Susi hatte ein bisschen Angst. Die Rangerin, die wir im Visitor Center dazu befragt hatten war mir keine Hilfe. Sie zeigte uns ein paar Bilder und erklärte, dass es bis zum Scout Overlook eine anstrengende aber tolle Wanderung sei. Dort wäre für sie Schluss! Sie hätte sich noch nie getraut bis ganz nach oben zu laufen, weil das sehr steil und gefährlich sei! Oh je, da gingen bei Susi alle Sirenen an und ich dachte schon das wird nichts. :unsure:

Bei einem Gläschen Wein am Abend hatten wir noch immer nicht entschieden was wir morgen machen werden. Einerseits wollte ich Susi nicht zu etwas drängen vor dem sie Angst hat. Auf der anderen Seite war es seit Wochen mein Traum diese Wanderung zu machen.

Wir hatten die Entscheidung auf den morgigen Tag verschoben und gingen früh ins Bett. Da wir morgen auch noch bis nach Las Vegas fahren mussten, sollte der Tag so oder so lang und großartig werden.

:sgenau:

Fortsetzung folgt ...

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Guest Puddingbrumsel

Ich weiß ja nicht, was Du für Sportsendungen guckst.. Haben ganz schön Überlänge! :sfunnypost:

Fortsetzung folgt - jetz wo es spannend wird. Traut sie sich, oder traut sie sich nicht?! :schiefguck:

Also, ich bin jedenfalls noch am Start und freue mich über den Bericht. Ihr hattet ja echt schönes Wetter! Da mact der Bryce Canyon ganz schön was her.

Cheers

Tina

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Ich weiß ja nicht, was Du für Sportsendungen guckst.. Haben ganz schön Überlänge! :sfunnypost:

Ja ich weiß....gab Verlängerung und Elfmeterschießen. :winki:

Tja, traut sie sich, oder nicht? Das wird erst beim nächsten Mal aufgelöst. Ein bisschen Spannung ist ja auch mal ganz nett. Wobei ich das schon mal irgendwo erwähnt hatte. Einige wissen bestimmt schon, ob wir oben waren oder nicht. Die Fortsetzung wird aber dieses Mal nicht so lange dauern. Die Bundesliga ist ja bekannter Weise in der Winterpause. :winki:

Gruß

Sebastian

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