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Fachabitur als Elektrotechnischer Asisstent


Guest Samed
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Hallo erstmal. Mein name ist Samed. Was ich gerne wissen wollte ist: Was kann man mit Fachabitur in den Staaten anstellen ausser zu studieren(Wenn es geht :-) )? Könnte ich eine Ausbildung in den USA machen? Ich habe sehr gute Kenntnisse in Englisch, also es wird 100% nicht an der Sprache liegen! Ich bitte um Hilfe :-)

Vielen Dank im Voraus!:-)

LG Samed

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Hallo Samed

Das amerikanische Bildungssystem kennt keine Ausbildungen in der Art, wie Du es von Deutschland kennst. Selbst Automechaniker studieren an Technical Colleges.

Mit einem Fachabitur wirst Du bestimmt von den Community Colleges genommen. Ob es für ein richtiges College reicht, müsstest Du direkt bei der Uni Deiner Wahl abklären. Diese Infos findest Du auf den Webseiten der Colleges online. Du würdest auch beraten werden, falls Du was nachholen müsstest.

In den USA gilst du als International Student und zahlst entsprechend hohe Studiengebühren. Arbeiten wäre Dir nicht erlaubt.

Wenn Du nachweisen kannst, dass Du das Geld hast, um die Studiengebühren und Deine Lebenskosten zu zahlen, bekommst Du auch das benötigte Studentenvisum.

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Dann hätte Samed zwar ein Studium, darf aber immer noch in den USA arbeiten. Dazu braucht es dann wieder einen Arbeitgeber der Dich sponsert, d.h. dich gegenüber der Einwanderungsbehörde vertritt. Er müsste dann nachweisen, daß es sehr schwer ist für den Beruf den Du anstrebst, genügend US Arbeitskräfte zu finden und er Dich deshalb unbedingt haben will. Wenn ich das richtig verstehe, möchtest Du doch eher dauerhaft in den USA bleiben?

Grüße

Tom

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Guest Mrs. ABC

Ich würde Dir empfehlen eine Ausbildung bei einem Unternehmen in Deutschland zu machen. Je nach Größe des Ausbildungsbetriebes entsenden diese auch schon mal ihre Schützlinge nach USA während der Ausbildungszeit.

Im schlechtesten Fall musst Du die Ausbildung in D abschließen, hast dafür aber "was in der Hand" (wie die Eltern immer predigen...).

Anschließend kannst Du Dir dann einen Arbeitgeber in D suchen, der Leute nach USA entsendet und/oder an der Greencard-Lotterie teilnehmen um Dir unabhängig von einem Arbeitgeber Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu sichern.

Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt Dir nur an einem College zu studieren (bringt Dir aber bei einer Rückkehr nach D nichts und Du müsstest hier eine Ausbildung machen um Deinen Lebensunterhalt zu verdienen), was mit einigen Kosten verbunden ist. Kosten/Aufwand und Nutzen stehen meiner Meinung nach nur bedingt im Verhältnis.

Möchtest Du denn "nur" (nicht falsch verstehen) dort Lernen/Studieren? Oder soll es ein langfristiger Aufenthalt (= Auswanderung) werden?

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Ich würde Dir empfehlen eine Ausbildung bei einem Unternehmen in Deutschland zu machen. Je nach Größe des Ausbildungsbetriebes entsenden diese auch schon mal ihre Schützlinge nach USA während der Ausbildungszeit.

Im schlechtesten Fall musst Du die Ausbildung in D abschließen, hast dafür aber "was in der Hand" (wie die Eltern immer predigen...).

Anschließend kannst Du Dir dann einen Arbeitgeber in D suchen, der Leute nach USA entsendet und/oder an der Greencard-Lotterie teilnehmen um Dir unabhängig von einem Arbeitgeber Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu sichern.

Da schliesse ich mich an und würde sogar noch weiter gehen. Ich empfehle Samed so hoch wie möglich zu zielen und sich nicht "nur" zum Elektrotechnischen Assistenten auszubilden, sondern gleich ein Ingenieurstudium in Elektrotechnik anzustreben. Damit hätte er die besten Chancen.

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Tja, es läuft immer wieder darauf hinaus: Mal schnell rüber zum Leben und Arbeiten in den USA geht fast nicht - ausser man hat einen Arbeitgeber, der drüben schon vertreten ist und einen rüber schickt... oder man hat einen langen Atem und plant genau, wie, wo, was ich bei wem in Deutschland anstellen muss, um irgendwann in den USA zu landen.

Manchmal kann der Blick nach Canada lohnen. Ist zwar nicht USA, aber doch recht ähnlich. Und für viele ist es wesentlich leichter, dort ein Arbeitsvisum zu erhalten. Wird dort von den Provinzen geregelt - im Grunde kann man sagen, je unattraktiver eine Provinz, umso leichter ist es. Im kalten, kahlen Saskatchewan und Maitoba einfacher als in Alberta, BC oder Ontarion, wo es die größeren und attraktiveren Städte hat...

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Was ich gerne wissen wollte ist: Was kann man mit Fachabitur in den Staaten anstellen ausser zu studieren(Wenn es geht :-) )? Könnte ich eine Ausbildung in den USA machen? Ich habe sehr gute Kenntnisse in Englisch, also es wird 100% nicht an der Sprache liegen! Ich bitte um Hilfe

vieles ist gesagt worden ... Ausbildungen wie in D gibt es in USA (fast) nicht ... ein Studium oder aehnlicher institutioneller Firlefanz wird wohl auch gehen - ist aber eine Preisfrage.

Die Tips sich erst in D eine Ausbildung jeglicher Art zuzufuehren ist naheliegend - aber fuer die gestellte Frage wenig hilfreich. Es ist schwierig abzusehen wieviel Nutzen jedwedige Ausbildung die man heute anfaengt bei Abschluss haben wird. Das gilt fuers eigene Land und das gilt besonders auch fuer fremde Laender.

Ob man erfolgreich in USA haengen bleiben kann oder nicht haengt in erster Linie davon ab was man so drauf hat und ob man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Sehr viel weniger von Qualifikationen aus Zertifikaten. Nicht falsch verstehen - Bildung hat noch nie geschadet und oft kommt ja das eine mit dem anderen.

Wenn wir mal aus der Eingangsfrage vermuten duerfen dass der genannte Schulabschluss die derzeitige Station in deinem Leben sei - dann ist das moeglicherweise noch etwas frueh um einen wirklich eleganten Sprung nach USA hinzukriegen - direkt nach dem Abitur fallen mir nur 3 Varianten mit Erfolgsaussicht ein; Au Pair mit anschliessender Heirat oder das eingangs erwaehnte preisintensive Studium.

Weitere Tips: parallel schon mal bei der Lottery mitmachen, das Ziel nicht aus den Augen verlieren und tatsaechlich versuchen irgendwie Exposure vor Ort zu bekommen. Es ist sehr viel einfacher sowas vor Ort einzustielen als es abstrakt von D aus zu versuchen.

Und in der Zwischenzeit keine zu festen Beziehungen eingehen - als Einzelperson nach USA ist um Faktoren einfacher als mit einer ganzen Meute.

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Guest Mrs. ABC

Ob man erfolgreich in USA haengen bleiben kann oder nicht haengt in erster Linie davon ab was man so drauf hat und ob man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Sehr viel weniger von Qualifikationen aus Zertifikaten. Nicht falsch verstehen - Bildung hat noch nie geschadet und oft kommt ja das eine mit dem anderen.

Daher meine Frage, wie er sich die Zukunft (Auswandern vs "nur" Ausbildung") vorstellt. ;)

Wenn es ihm "nur" um die Ausbildung, sprich einen relativ kurzen begrenzten Zeitraum geht (2-3 Jahre), und eine entsprechende Rückkehr nach D sicher ist, stelle ich es mir als Rückkehrer, ohne in D anerkannte Ausbildung, schwierig vor.

Und ausschließlich für die Ausbildung, welche nun in D nicht anerkannt wird, wäre mir persönlich zu kostspielig.

Umgekehrt, sprich in USA ohne Qualifikation sich hocharbeiten um langfristig "hängen zu bleiben" ;) wie CB schreibt scheint mir auch durchaus realistisch.

Just my two cents... :)

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Daher meine Frage, wie er sich die Zukunft (Auswandern vs "nur" Ausbildung") vorstellt. ;)

diese Frage ist tatsaechlich die irrelevanteste von allen ...

ich habe ja nun in den letzten Jahren auch schon viele kommen und gehen sehen ... unabhaengig von den Umstaenden (nenne wir es mal Perfektheit der Visa-Situation ...) wie sie fuer laengere Zeit nach USA geraten sind, ob mit Reisetasche oder kompletten Uebersee-Container, und auch unabhaengig davon wie gut es gelungen ist dort Fuss zu fassen - einige wollen bleiben und andere wollen - manchmal auch relativ ploetzlich - wieder zurueck nach Deutschland oder auch andere Laender. Das ist IMHO ueberhaupt nicht vorhersehbar. Manche packt das Heimweh, andere nicht (Heimweh funktioniert vermutlich sowieso linear konvex). Manchmal sind es andere Gruende, die zu einer Rueckkehr zwingen.

Wie lange man bleibt ist nach meiner Beobachtung von vielen Faktoren abhaengig, am wenigsten von der eigentlichen Absicht bei Antritt des Abenteuers. Die Zukunft findet erst spaeter statt.

@Mrs. ABC: dass dann bei einer eventuellen Rueckkehr nach D alles nicht automatisch einfach ist das ist nun wieder richtig und wird oft vergessen.

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Und in der Zwischenzeit keine zu festen Beziehungen eingehen - als Einzelperson nach USA ist um Faktoren einfacher als mit einer ganzen Meute.

Kann ich bestätigen oder aber die Meute muß total hinter der Sache stehen. Mein mittlerweile legendärer Bekannter wanderte zunächst mit seiner Frau und zwei Töchtern aus. Die Kinder fanden das soweit ok, die Frau wollte eigentlich nicht und hat sich bequatschen lassen. Mit der zeit hat sie gemerkt ( Männe musste immer fleißig in der eigenen Firma arbeiten ), daß sie dort keine Freunde findet. Ist allerdings auch nicht gerade besonders kontaktfreudig. Ende vom Lied : Scheidung, Kinder und Frau wieder in Deutschland weil er unbedingt bleiben wollte. Und damit es nicht zu langweilig wird, hat er wieder jemanden aus Südamerika kennengelernt, die aber nicht in USA leben darf und ein Kindlein gibt es auch schon. Und so tingelt er zwischen den Ländern hin und her.

Es gibt ja Leute, die brauchen unbedingt einen Partner aber entweder muß der voll dabei sein, egal was da nun passiert oder man macht es wirklich besser alleine, dann kann man machen was man will.

Ich glaube ich würde in den USA nach meinen Eltern Heimweh bekommen zu denen ich eine sehr enge Bindung habe. Aber es gibt ja noch Telefon, Internet usw. Aber ist halt nicht das Gleiche. Und ich glaube das eine oder andere Lebensmittel könnte mir fehlen. Grünkohl gibt es zumindest schon mal. :-D

Mal sehen was Samed nun zu alle dem sagt oder war das bloß eine Beschäftigungstherapie ?

Grüße

Tom

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ich habe ja nun in den letzten Jahren auch schon viele kommen und gehen sehen ... unabhaengig von den Umstaenden (nenne wir es mal Perfektheit der Visa-Situation ...) wie sie fuer laengere Zeit nach USA geraten sind, ob mit Reisetasche oder kompletten Uebersee-Container, und auch unabhaengig davon wie gut es gelungen ist dort Fuss zu fassen - einige wollen bleiben und andere wollen - manchmal auch relativ ploetzlich - wieder zurueck nach Deutschland oder auch andere Laender. Das ist IMHO ueberhaupt nicht vorhersehbar. Manche packt das Heimweh, andere nicht (Heimweh funktioniert vermutlich sowieso linear konvex). Manchmal sind es andere Gruende, die zu einer Rueckkehr zwingen.

Wie lange man bleibt ist nach meiner Beobachtung von vielen Faktoren abhaengig, am wenigsten von der eigentlichen Absicht bei Antritt des Abenteuers. Die Zukunft findet erst spaeter statt.

So ist aber die Welt der Ex-Pats. Die meisten landen mehr oder weniger zufällig in den USA und viele davon haben auch schon in anderen Ländern gearbeitet. Was aber diese Leute gemeinsam haben, ist ihre gute Ausbildung. Denn von nichts, kommt nichts und um sich zu Positionieren braucht es die entsprechenden Qualifikationen. Das Quäntchen Glück braucht es natürlich auch und im richtigen Moment die richtigen Leute kennenzulernen schadet auch nicht. Aber es ist stimmt, wenn man es nicht drauf hat, nützen die ganzen Qualifikationen nichts. Aber ohne Qualifikationen bekommt man den Schuh nicht in die Türe.

Ich war ein Ex-Pat-Kind und zwischendurch auch eine Trailing Spouse. Meine Einschätzung ist ebenfalls, dass die meisten wieder gehen und die Gründe sehr selten etwas mit der Visa-Situation zusammenhängen.

Umgekehrt, sprich in USA ohne Qualifikation sich hocharbeiten um langfristig "hängen zu bleiben" wie CB schreibt scheint mir auch durchaus realistisch.

Falls er die Greencard gewinnt oder einen Staatsbürger heiratet steht dem sicherlich nichts im Wege sich in den USA hochzuarbeiten. Aber "Hocharbeiten" bedeutet in den USA nebst der Arbeit auch College. Nur, wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass man die Greencard gewinnt oder gar den Lebenspartner in der USA findet.

@Tom

Was Du schreibst ist sehr wichtig. Deine Geschichte ist kein Einzelfall und nach meinen Einschätzungen waren es leider nicht mehr als die Hälfte der Ehepartner in meiner Umgebung, die mit einem Leben in den USA gut klar kamen.

Vermissen tut man eigentlich wirklich nur Freunde und Familie, Lebensmittel nur anfangs. In den USA gibt es wirklich alles zu kaufen, man muss es nur bezahlen wollen. Was anfangs hart ist, wenn man weiss die Freunde gehen zu einem bestimmten Fest/Anlass und essen bestimmte lokale Spezialitäten. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass es nicht die eigentliche Spezialität ist, die man vermisst, sondern das gemütliche Beisammensein im Kreise der Freunde mit gutem Essen und Trinken. Diese Rituale werden aber von anderen abgelöst, denn man lernt ja neue Freunde kennen.

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  • 2 weeks later...

WOW!

Ich Danke euch:-) Ihr habt mir echt sowas von gehlofen:)

Vielen Dank, habe jetzt einen Betrieb gefunden die auch in NYC vertreten sind.

Bewerbung ist schon los!..Wünscht mir GLück:)

Besten Grüsse

Samed

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