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Die klassische Tour im Westen CA + NV


Guest Miss K.
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Guest Puddingbrumsel

SO, es hat nun doch etwas länger gedauert als gedacht, aber hier mein Reisebericht. Vielleicht hat jemand, der diese typische Reise plant, auch einen Nutzen davon.

Tag 1:

Los ging es von Düsseldorf direkt nach LAX. Ankunft um 16h. Der Flughafen ist in verschiedene Terminals getrennt, er wirkt dadurch sehr klein und überschaubar. Hatte ich nicht erwartet. Schön war er aber auch nicht.. Von dort ging es mit dem Alamo/National Shuttle Bus zum Mietwagen. Das hat sehr gut geklappt. Dort mussten wir allerdings etwas warten, es waren nur 4 Schalter geöffnet. Vielleicht lag es am Columbus Day? Nach fast 1 Std. Wartezeit waren wir dran. Wir hatten unser Auto über billiger-mietwagen.de gemietet. Ein midsize SUV. Dort bat man uns gleich einen Upgrade an, allerdings gegen einen ganz schönen Aufpreis. Hatte das im Forum irgendwie falsch verstanden. Es waren dann noch mal an die 300$ für zwei Wochen fällig. Aber gut, das war im Nachhinein die richtige Entscheidung, der Wagen war super, ein SUV (Dodge Journey, ein 7 Sitzer). Hier muss man aber echt aufpassen, dass die einem nicht noch Versicherungen andrehen!! Wäre fast passiert, aber wir waren ja schon abgedeckt, teilweise auch über ADAC und unsere goldene Kreditkarte (die beinhaltet auch eine Reiseversicherung).

Als wir den Wagen endlich hatten, ging es los, fast ohne Ziel. Ein Hotel hatten wir nämlich doch nicht. Ich wollte ja erst das Venice on the Beach in LA nehmen, aber nachdem mir bewusst wurde, dass bis wir dort sind die Sonne untergegangen ist, habe ich das storniert. Wir sind dann Richtung San Bernadino gefahren denn unser Ziel am nächsten Tag war ja Cabazon Outlet. Dort haben wir in einem La Quinta Inn übernachtet, das war ok. Gegessen haben wir im Chilis, also das kann ich nur empfehlen!! Ist eine Kette und echt lecker... Nicht wie McD..

Tag 2:

Nun ja, also für alle Shopping Freaks kann ich das Cabazon bzw. Premium Outlet in Cabazon nur wärmstens ans Herz legen! Wunderschön, wenig los, gute Preise! Wir waren fast die ersten dort und die letzten die gegangen sind... ;o) Dann ging es weiter nach Palm Springs. Ich hatte keine große Erwartung, aber es war toll!! Erst mal das Motel Travelodge dort war super! Wirklich sehr stylish, toller Blick auf Pool und Berge, einfach entspannend. Und das für echt wenig Geld. Dort wären wir gerne länger geblieben, wie sich schnell herausgestellt hat, ist es viel zu wenig, wenn man nur 1 Nacht übernachtet. Man bekommt von dem Ort einfach nichts mit und ich würde das nicht mehr so machen. Außer in LA...

Tag 3:

Nachdem wir allerdings am Vortag das kleiner Shopping Center Cabazon Outlet verpasst hatten, mussten wir am nächsten Tag noch mal hin. Und so hieß es: Shoppen anstatt Bäume! Für den Joshua Tree Park blieb somit nämlich keine Zeit mehr... Schade. Aber nachdem ich Palm Spring eh so schön fand, kommen wir da bestimmt mal wieder hin.

An dem Tag ging es auch schon nach Las Vegas. Wir kamen erst um 22h dort an.. Oh es war wunderbar!!!!!! Wir waren im Venetian und ich habe noch nie in so einem tollen Hotel übernachtet. Es übertrifft einfach die Vorstellungen. Ich fand es irre!! Wir haben sogar einen Upgrade bekommen, dieses Mal ohne was dafür zu zahlen, und hatten ein rießiges Zimmer. Echt klasse. auch wenn man dort eher wenig ist, immerhin waren es bei uns 3 Nächte, so viel wie an keinem anderen Ort!

Tag 4:

Las Vegas hat mich sehr überrascht. Es war weder hektisch, noch stressig oder sonst unangenehm. Es war entspannend, chillig, ach, da will ich am liebsten sofort wieder hin. Es hat genauc meinen Geschmack getroffen. Früh war ich sogar am Strip joggen, da ich einfach mal das Bedürfnis nach Sport und Bewegung hatte. Selbst das ist kein Problem, der Strip ist in der früh um 8h eine wahre Joggingmeile! Frühstück haben wir fast immer vertrödelt oder noch keinen Hunger gehabt. Wir waren ein mal im Planet Hotel im Buffet was essen, zum Lunch. Was es da alles gibt!! Da hätte ich gerne noch 3 Mägen gehabt. Unglaublich lecker und vielfältig. Nach Kontinenten und Ländern aufgeteilt, es gab einfach alles! Eigentlich wollten wir ja auch zum Valley of Fire, aber aus zeitgründen wurde es dann doch nur der Red Rock Park. Aber der war auch schön. Hier konnte man immerhin etwas Natur sehen, es war wenig los und somit hatte man auch hier wieder das Gefühl der Entspannung. Wir waren abends, das war besonders schön, weil die untergehende Sonne die Berge so schön anschien. Dadurch waren sie noch röter als eh schon.

Abends waren wir immer in den Casinos und haben gezockt! Herrlich! Schade ist nur, dass es keine echten Chips mehr gibt. Also an den Slotmachines geht alles über eine Hoteleigene Karte oder mit Bargeld. Dann gibt es (bei einem Gewinn) einen Ausdruck mit einem Barcode und den kann man einlösen. Pff, das wäre anders schon schöner.. Aber ich such mir jetzt so eine alte Slotmachine für zu Hause! Ha!

Tag 5:

Wir haben uns übrigens auch einen Helikopter Flug über den Grand Canyon gegönnt. Ich kann es nur empfehlen. Wir haben es mit Papilon Tours gemacht. ES war die kürzeste Route, 3 Stunden, wobei das alles viel länger gedauert hat. Der Flug selber war 70 min und das war wunder wunderschön!! Ein Gefühl wie ich es vorher nicht kannte. Aber kurz von Anfang an, wir wurden im hotel abgeholt (man sollte genügend Zeit einplanen! Wir haben uns im Venitian total verlaufen und sind dann zwischen Venitian und Palazzo umhergeirrt... ) und dann nach Boulder City gebracht. Dort war ein kleiner Flughafen und es ging dann ein bisschen später auch schon los. Mit uns sind noch 4 weitrer Personen geflogen plus der Pilot. Also sehr persönlich. Unser Pilot hat das auch super gemacht, er hat erzählt und erklärt und im Hintergrund lief dezent Musik. Ach, das hat mir schon paar Mal Tränen in die Augen gedrückt. Dieser Ausblick, klasse! Der Flug bis zum Grand Canyon selbst ist ja auch schön, ist ja nicht so, dass man da nichts sehen würde. Für 2 Personen hat das 430$ gekostet. Wie gesagt: TOP!

Tag 6:

Nach 3 tollen Tagen ging es ab in die Wüste ins Death Valley. Das Navi, was wir dabei hatten, hat uns manchmal komische Wege geleitet. Und ich war (O-Ton meines Freundes) ja schon ungefähr 8 Wochen vorher "im Urlaub" und kannte daher die Strecken und Wege, die Google Maps so ausspukt. Daher sind wir manchmal nach meinem innernen Navi gefahren, eine Karte haben wir uns aber dann auch gekauft. Sicher ist sicher. So würde ich es auch wieder machen. Die Fahrt nach Death Valley war schon total schön und zu sehen, wie sich die Natur um einen herum ändert war auch klasse.

Dort haben wir in Furnace Creek Ranch übernachtet. Ich war auf das schlimmste eingestellt uns sehr positiv überrascht. Die Zimmer waren völlig ok, die Anlage hatte alles was man brauchte. Verschiedene Kneipen und Restaurants, einen kleinen aber feinen Supermarkt, mit akzeptablen Preisen und sogar eine Pool, in dem wir aber nicht waren. Dafür haben wir unsere klamotten gewaschen. Paradox. In der Wüste. Unsere Tour beinhaltete: Bad water (must see!), Artist's Drive, Zabriskie Point (ganz toll!!!) und Dantes View am abreise Tag zum Sonnenaufgang. Das war sehr schön den morgen auf diese Art zu begrüßen. Auf dem Weg nach draußen, Richtung Lone Pine haben wir noch ein paar Dünen gesehen, das war noch ganz nett.

Tag 7:

Ach und dann kam ja schon die Sierra Nevada, welch eine wunderschöne Berglandschaft!!! Das war wirklich toll. Da hat die Fahrt mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Und hier war auch schon wieder ein Highlight versteckt: Bishop! Total untouristisch, aber dennoch mit einigen Motels ausgerüstet. Wir hatten nicht reserviert und dann im Best Western Creek Side Inn übernachtet. Das war ganz schön, noch schöner wäre ein Zimmer zum creek gewesen, aber gut. Die Landschaft dort ist jedenfalls wunderschön und jeder, der Berge und Bergseen mag (und die Stille) sollte diesem Ort einen Besuch abstatten. wieder Mal war eine Nacht zu kurz!!

Tag 8:

In Lake Sabrina hat sich mein Freund spontan verliebt. War aber auch schön. Ganz ruhig und einsam ein klarer Bergsee umringt von Bergen und dann noch die vielen Farben des Herbstes. Mitten am See 2 Anlger, sonst nichts. Das war toll. Leider total kalt, im Ort selber waren es vielleicht 25°C und da oben unter 10°C und ich stand da in einer kurzen Hose.... Auch der Rock Creek lake war wunderschön.... Ach, googelt mal Eastern sierra nevada und verliebt Euch selber.

Tag 9:

Von dort ging es weiter zum Yosemite NP. In Lee Vining haben wir kurz noch gestoppt. Auf dem Weg habe ich schon das Schild gesehen "Tioga Pass open" und habe mich gefreut. Wir wollten vorher im Supermarkt noch ein wenig Vorrat kaufen. Völliger Blödsinn! Das hätten wir in Bishop machen müssen! Die Preise waren schon unverschämt hoch. Lee Vining selbst ist übrigens nur ein Nest. Ich habe es mir doch etwas größer vorgestellt. Ein Glück, das wir ein Diner gefunden haben, wo man nen happen Essen konnte. Das ganze hat mit dem Supermarkt maximal 1,5h gedauert. Also ab zum Pass. Und was war los??? TIOGA PASS CLOSED. Ich habe gedacht, ich spinne. Wir sind zu einem Visitor Center gefahren, dort waren die Infos nicht all zu gut. Der nächste Pass wäre eine Std. entfernt und noch offen. Sollte dieser geschlossen sein, so blieb uns nur ein insgesamt 8h Umweg weiter nördlich. Wir sind also los zum Sonora Pass. Und auch hier, seit einer halben Stunde wegen Schnee geschlossen!! Es blieb uns echt nur die Variante über die 88 und dann die 49 bis nach Groveland zu fahren. Wobei wir in dem Moment überhaupt nicht mehr wussten, ob wir überhaupt noch zum Yosemite fahren wollen oder gleich weiter nach San Francisco. Die Fahrt ging schnell vorbei, wobei sie echt kein Spaß in der Dunkelheit war! Die 120 kurz vor Groveland schlängelt sich ohne Ende, es gibt keine Leitplanken an der Seite (habe das nicht verstanden, bei dem Sicherheitsdenken der Amis!) und die letzten 6 Meilen waren wirklich eine Nervenprobe. Wir kamen um 21h30 endlich im Hotel Charlotte an, wo wir warmherzig empfangen wurden und erst mal ein Glas Wein bekamen. Das war dann wirklich ganz schön, das Hotel ist auch ganz schnuckelig.

Tag 10:

Am nächsten Morgen ging es ab zum NP wo wir leider erfahren mussten, dass die Glacier Rd geschlossen ist. Auch gut, dann eben ab zu den Mammutbäumen. Wir fahren ewig die 41, es zieht sich schon muss ich sagen, im Yosemite zu fahren. Am Parkeingang fragen wir extra, welche Straßen gesperrt sind. Bis auf Glacier & Tioga nichts. Kurz nach dem Wawona Hotel erfahren wir, dass die Straße zu den Bäumen wegen Fällarbeiten gesperrt ist und wir nur mit einem Bus fahren können..... Das war dann schon ärgerlich, denn es war bereits Mittags und wir wollten ja noch so viel anderes sehen. Unser Parkaufenthalt war durch den geschlossenen Tiogapass ja völlig verkürzt. Wir sind also ins Village gefahren und haben dort ein paar Wanderrouten gemacht und uns Fahrräder gemietet. Bei der Gelegenheit radeln wir vor uns hin.... Und auf einmal ist links von uns ein kleiner Bär!!! Ich denke mir nur, ach Du Sch****e und fahre weiter. Nach 2 Kurven wollte ich doch noch mal zurück. ein Foto machen.... Blöde Touris, gell?! Nun ich dreh gerade um, da kommt Mama-Bär und rennt auf uns zu! Ohne Witz, ich dachte, das war es nun. Aber ein Glück, kurz vor ins in dieser riesen Bär abgebogen, ins Gebüsch... Es war vielleicht nicht ohne, aber es war unser Yosemite Highlight!

Tag 11:

Am nächsten Tag ging es ab nach San Francisco. Dafür ist die Lage von Groveland wunderbar. Man kommt doch recht zügig voran. Wir sind über die Oakland Bridge reingefahren, unser Hotel Fusion lag um zwei Ecken vom Union Square. Dort gab es Valet Parking, war recht teuer. Ich weiß nicht ob ich es im Nachhinein noch mal machen würde - später mehr dazu. Das Hotel selbst ist echt suuuper und sehr stylish. Ich kann es echt empfehlen. Vom Preis her war es auch völlig in Ordnung, SFC ist ja eher etwas teuer. Die Lage war gut, wir konnten sehr viel zu Fuss machen, sind bis zum Fishermans Wharf hochgelaufen. Vor der "Tür" war auch gleich die Market Street, viele Möglichkeiten zum Shoppen, auch das Cable Car war ums Eck. Die Ellis Street geht weiter westlich ins Tenderloin Viertel. Wir sind mal aus Versehen zu weit gefahren und ich muss sagen, das Viertel sah schon tagsüber nicht prickelnd aus. Danke an alle, die mir das in der Planung als "No go" genannt haben! In SFC selber haben wir uns absolut treiben lassen.

Hier ein paar Restaurants, in denen wir waren:

Ums Eck vom Hotel war ein sehr leckerer Japaner, das Hana Zen. Hmmm. auch am Farmers Market haben wir sehr gut bei einem Japaner gegessen, der ein unglaublich leckeres Mittagsangebot hatte. Und wo wir schon bei Essen sind....... auch in der Cheesecakefactory oben im Macy's am Union Square muss man mal gewesen sein! Unglaubliche Auswahl an kulinarischen Highlights, tolle Terrasse, windgeschützt mit blick aufs U.S. ... Und lecker! Man könnte meinen, wir haben in SFC nur gefuttert. Aber tatsächlich haben wir es uns gut gehen lassen. Übrigens den ganzen Urlaub haben wir nur geschlemmt. Die US Küche hat einiges zu bieten, da soll mal einer sagen, es gäb nur Fast Food Ketten!

Tag 11:

Natürlich waren wir auch am Pier 39 und haben uns die stinkenden, sich sonnenden Seelöwen angesehen. Ich fand das schön! Zu der Fahrt nach Alcatraz sei gesagt, dass sie am Abend bestimmt toller ist. wir waren früh unterwegs, da hing noch dicher Nebel über SFC. Hatte natürlich auch was, das Gefängnis so zu sehen, aber leider war ein Blick auf die Golden Gate Bridge und die Stadt nicht wirklich möglich. auf Alcatraz selber kann man so lange bleiben wie man will, man fährt mit der Fähre rüber, bekommt einen "MP3 Player" umgehängt und macht seine Audio-Tour selbst. 2 Stunden fand ich persönlich ausreichend, die Stadt hat so vieles zu bieten. Wir waren nur 2 Nächte hier, eine mehr wäre kein Fehler gewesen. Mal wieder! ^^

Tag 12:

Da hätten wir uns lieber die Nacht in Monterey gespart. Vielleicht tu ich dem Örtchen unrecht, aber es hat uns gar nicht gefallen!! Es hing den ganzen Tag tiefer Nebel über dem Ort, da wollten wir dann doch keine Radtour den 17 Mile Drive machen. Der Ort selbst ist recht touristisch, es war auch dafür eher voll. Die Leute waren nicht so freundlich, schon fast für Deutsche Verhältnise schlecht drauf.... Nee, es war nichts. Auch die Nacht im America's Best Value Inn & Suites-Cypress Tree Inn war ehrlich gesagt die schlechteste. Ich fand es dort einfach gruslig, ich weiß nicht woran es lag. Hatte sonst nur tolle Hotels, die ich auch durch Tripadvisor gewählt hatte.. Aber das war ein Griff ins... na ihr wisst schon. Kann ich nicht empfehlen.

Wir haben Monterey schnell den Rücken gekehrt und sind den HWY1 entlang gefahren. Schön an der Küste.... Nur leider tief im Nebel. Der wurde auch nach einigen Meilen nicht besser und so sind wir umgekehrt und auf die 101 ab Monterey. Schade. Aber ok, dort war immerhin wieder Sonne und die Landschaft hatte auch Ihre Reize. Wenn auch etwas anderes.

Tag 12:

Die folgende Nacht war völlig ungeplant, eher untypisch für die gesamte Reise, ich hatte ja doch eine gewisse Struktur. Leider war mein AAA Hotel Guide nur für den North Cal und wir befanden uns bereits in South Cal. Im REiseführer, der viel bietet, stand auch nichts was Unterkünfte in Carpinteria.. Also weiter nach San Buenaventura. Ich kann mich gerade nicht mehr erinnern, wo wir da waren. Ach, im Comfort Inn Ventura Beach. Es war sauber, die Lage eher unspannend, dafür gab es ein richtiges Ami Frühstück im Dany's gegenüber. Dafür haben wir Coupons erhalten.

Wir sind jedenfalls zu der Erkenntnis gekommen, dass es ohne Hotelführer, Laptop oder irgendwelchen Notizen keinen Spaß macht, im Dunkeln ein Motel zu suchen. Das ist nicht wirklich ein Abenteuer, sondern eher nervend... Das wissen wir beim nächsten Mal besser!

Tag 13:

Am Morgen "schnell" noch ein Stopp im Camarillo Outlet Center.... und ab nach LA.

Kurz vor Ziel mussten wir tanken und haben den HWY 405 am Sunset Blvd verlassen. Kennt man ja.. Mit LA habe ich mich für diese Reise nicht wirklich beschäftigt und so war mir nicht ganz bewusst wo wir sind. Eine Tanke steht natürlich nicht zwischen all den Villen... Und so sind wir ein wenig herumgeirrt und haben irgendwann doch eine Tanke gefunden. Daraufhin ging es ab zum Hotel, das Ritz Marina del Ray. Dachte mir, so ein Kracher am Ende ist ja auch mal schön. Vor dem Ziel haben wir uns dann doch noch für 5 Min. Sonnenuntergang entschieden und sind so zackig zum Venice Beach um mit perfektem timing den Untergang zu sehen. Wunderschön und hach, wer das Meer liebt ist da richtig. Das Hotel war ok. Es war schön und alles - sowas bin ich ja auch gar nicht gewöhnt! Aber wenn man kurz vorher im Venetian war.... Dann erscheint das Ritz recht blas.. Tja...

Tag 14:

Am nächsten Morgen haben wir einen Kratzer im Auto am Kotflügel entdeckt, typische einparkschramme. Wir haben mit Billiger Mietwagen gesprochen und man hat uns geraten, einen Polizeibericht einzureichen. Das war dann etwas nervig, die Polizistin von dem kleinen Marina del Ray Police Dept. hat gedacht, wir sind nicht ganz sauber. Nachdem wir nichts dazu sagen konnten, gab es keinen Report. Unsere Vermutung war das Valet Parking in SFC, den der Parkplatz war nicht im Hotel, sondern etliche Blocks entfernt. Ich würde es nicht mehr so machen und selber irgendwo parken.

Nun, da war er dann schon, unser letzter Tag. Wir haben noch 2 Stunden Zeit gehabt um ans Meer zu gehen und ich bin natürlich auch reingesprungen! 26.10. in Deutschland Schmuddelwetter und ich bade. Toll!! Das war ein wundervoller Abschluss. Auch mit dem Auto war alles ok! Alamo war davon wenig beeindruckt, es gab keine Probleme! Thumbs up!

LAX selber ist weniger schön, wenn man sich aufhalten möchte. Nach den Kontrollen gibt es nichts zu essen, das ist alles vorher! Sollte man wissen wenn man dort ist. Wobei dort umgebaut wurde - keine Ahnung wie lange das noch dauert.

So, dass war es nun. 14 Tage Rundreise mitten im Oktober 2009. Es war ein ganz toller Urlaub, die Amis sind super, das Essen ist leeecker*, das Wetter bestens, die Abwechslung durch Wüste, Meer und Berge unglaublich. Toll! Toll! Toll!! Dieses Land wird uns wieder sehen. Ganz bestimmt. Vor allem Las Vegas und Bishop haben es uns angetan.

Und noch was... 2 Wochen sind zu kurz. :winki:

* unverständlich aber wahr. Trotz schlemmens von Burgern, Steaks, Gambas und anderen Leckereien, haben wir beide abgenommen?!

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Hallo Puddingbrumsel,

danke für deinen Bericht. Schön, dass ihr trotzdem in den Yosemite NP gefahren seid. Allein für das Bärentreffen hat es sich doch gelohnt, oder? :thumbsup: Ich habe immer Ausschau gehalten und leider keinen gesehen.

Die 120 kurz vor Groveland schlängelt sich ohne Ende, es gibt keine Leitplanken an der Seite (habe das nicht verstanden, bei dem Sicherheitsdenken der Amis!)

Ich habe mich darüber zunächst auch sehr gewundert. Besonders im Yosemite, aber auch am Lake Tahoe sind viele Straßen auf denen man sich sehr konzentrieren sollte um nicht von der selbigen zu purzeln.

Ich habe mir von einem Amerikaner erklären lassen, dass die Leitplanken nur deshalb nicht vorhanden sind, weil die Räumfahrzeuge im Winter sonst Probleme hätten die Schneemassen von der Straße zu bekommen. Klingt nachvollziehbar, weiß aber nicht, ob das tatsächlich die offizielle Erklärung ist.

Vielleicht findest du ja noch ein paar Bilder, die du mit einbauen kannst.

Gruß

Sebastian

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Guest Puddingbrumsel

Hallo Puddingbrumsel,

wir haben für unsere Tour im Sommer auch das Best Western Creekside Inn gebucht, ich glaube sogar creek-side. Schade dass ihr durch den Umweg so viel Zeit verloren habt.

In welchem Monat ward ihr denn unterwegs, oder habe ich das überlesen?

Hallo Heike,

wir waren im Oktober dort, vergangenes Jahr. Wundervolle Zeit v. a. für Bishop. Wann reist Du im Sommer? Der Umweg hätte nicht sein müssen.. Vorallem weil der Pass ja kurz vorher noch auf war. Aber gut, dafür haben wir eine Ecke gesehen, die wir sonst nicht kennengelernt haben.

Fotos kommen noch ein paar!!

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