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USA Reisebericht ca. 14 Tg. im Mai 1995 fertige Mietwagenrundreise aus dem Katalog


Old_Cadillac
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Hallo liebe Leute !

Nachdem mein letzter Bericht über Verl ja eingeschlagen ist wie eine Bombe :blush: :rolleyes:, möchte ich den Markt der Reiseberichte mit einem Weiteren überschwemmen. Es handelt sich diesmal um eine Mietwagenrundreise im Westen der USA ( meiner ersten Mietwagenreise ) samt Vater, Mutter, Onkel und Tante. Verschiedene Leute mit verschiedenen Ansichten über dieses und jenes versprechen einige Reibungspunkte. Wenn ich diese oder jene Bemerkung über meine Verwandtschaft fallen lasse, bitte ich dies nicht als „in die Pfanne hauen“ zu werten, sie sind alle hart im Nehmen und schließlich nehme ich mich auch auf die Schippe. Bilder kommen wieder mal in gewohnter, außergewöhnlicher Brilianz meines dahinsichenden Agfa Snapscan Scanner. Ich versuche einigermaßen zeitnah zu scannen und auch einige wunderschöne Bildnisse unserer Familie einzuflechten. Aber nur ganz sparsam, ich kann die ganzen Angebote der Modelagenturen nicht beantworten.

Los geht es mit einem Prolog im Folgenden.

Grüße

Tom

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Im Jahr des Herrn 1994 kam ich auf die Idee, doch mal meine Eltern zu motivieren, die Ihre letzte Urlaubsreise in den 60er Jahren machten, doch mal mit in die USA zu kommen. Nach 3 Busrundreisen habe ich da nun Erfahrungen gesammelt, dass man auch im Urlaub echt früh aufstehen kann, sich rumkommandieren lassen kann und sich dem Gruppenzwang fügen sollte. Individualisten sind da her nicht gefragt. Nachdem ich also 3 mal in den USA „geübt“ habe wie der Hase da so läuft, war es Zeit, eigene Erfahrungen zu sammeln, also Miezwagen nehmen. 1994 war das Internet für mich nur so ein Dings, was ich mal hörte und ein Bekannter mit einem merkwürdigem Kästchen und kranken Geräuschen ins „www“ drang. Computer hatte ich eh nicht, also : Manuelle Buchung über Reiseprospekt und Reisebüro.

Ich ging also in die Oldenburger Innenstadt zum Reisebüro meines Vertrauens und vertraute mich abermals meiner Lieblingsreisebürokauffrau an. :) Aus einer schier unglaublichen Auswahl von zwei Katalogen ( Meiers Weltreisen und DER ) suchte ich nun, was man nehmen sollte.

Ich wollte nicht gleich zu übermutig werden und entschied mich, eine vorgeplante Mietwagenrundreise zu buchen. Waghalsig wie ich nun mal bin, entschied ich mich die Reise selbst etwas auszuweiten. Statt den Anfang und das Ende in Los Angeles zu haben, buchte ich doch glatt noch eine Übernachtung in Monterey und 3 in San Francisco dazu. Glücklicherweise war dies trotz Katalogbuchung möglich, nur die Mietwagenrundreise zu buchen und die Flüge extra.

Meine Eltern kamen auf die aberwitzige Idee, doch meinen Onkel und meine Tante mitzunehmen. Man kennt das ja, ein falscher Wort an falscher Stelle „Hey, wir wollen nach USA fahren, wollt Ihr nicht mitkommen ?“ und man hat den Salat „Ja, das ist eine tolle Idee“. Ja, sehr toll. Meine Begeisterung hielt sich indes in Grenzen.

Onkel und Tante waren schon einige Mal in Texas bei Bekannten, im Westen aber nie. Mein Onkel ist selten von etwas beeindruckt, meine Tante hatte leichte Höhenangst. Die Interessen sind oft grundverschieden, das soll man alles unter einen Hut bringen ? Na denn man los...

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@ Susanne, danke für die Treue !

@ Sebastian : da kannste mal sehen wie alt ich schon bin...

@ Haiko : Exakt, und wenn ich keinen Schiefer hatte, habe ich es in Stein gemeißelt. Wat meinste was los ist, wenn man das in 500 Jahren findet.

Mc Do und Co. kommen auch wieder vor.

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Ca. 14 Tage vor dem Abflug bekam ich meine Reiseunterlagen die ich vom Reisebüro abgeholt habe. Darin enthalten war ein DER Atlas der ein verkleideter Rand Mc Nally Road Atlas war. Dazu ein Roadbook mit der Fahrtroute, Erläuterung der Sehenswürdigkeiten, Entfernungen und Prospektmaterial. Dazu noch Tickets natürlich. Ich weiß nicht was mich geritten hatte die KLM zu buchen aber ich hatte sie gebucht. Ich wollte auch die Plätze schon vorbuchen damit wir zusammensitzen können, auf dem Hinweg ging dies, auf dem Rückweg war das noch nicht möglich, sollte ich vor Ort dann probieren. Um die ganze Sache etwas aufzulockern, hat man nur das erste Hotel bekannt gegeben samt dem Gutschein und erhält die Hotelgutscheine ( endlich wusste ich was Vouchers sind ) erst am 2. Tag in den USA. So wird Spiel, Spaß, Spannung von Anfang an garantiert.

11. Mai, der Wecker klingelt um 4 Uhr morgens, genau meine Lieblingszeit um Aufzustehen. Ich hasse das... Onkel und Tante kommen mit dem PKW zu uns und wir fahren alle mit dem „Luftibus“ zum Flughafen nach Bremen. Zunächst geht es mal los mit dem „Cityhopper“ nach Amsterdam. Mit wat ? Cityhopper ! Wat dat dann ? Es hanldet sich um eine entzückende Propellermaschine, soweit ich mich erinnere um eine Foker F 50. Sozusagen ein fliegender Omnibus, nur mit besserem Bordservice. Es gab eine ganze Stewardess ( oder waren es damals auch schon Flugbegleiterinnen ) die uns nett versorgte. Das Flugverhalten war eher als sportlich zu bezeichnen. Dazu kommt, das so eine Propellermaschine nicht unbedingt ein Leisetreter ist.

Angekommen in Amsterdam war erst mal das große Warten angesagt. Man, wat war dat langweilig... wenn man nichts zu tun hat, schläft man, liest was oder isst was. Wir aßen was.. mitgenommen Stullen. Ne wat lecker.

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Von links nach rechts : Meine Tante, Mutter, Vater und der schöne junge Mann ganz rechts mit dem OLB bin ich.

Eingestiegen in den KLM Flieger konnte man sehen, dass es sich um einen ablegten Flieger er Northwest Airlines handeln könnte. Irgendwie wirkte alles alt an der Kiste. Und dann der Lärm... eine Höllenlautstärke, man konnte sich echt nur laut rufend unterhalten und man verstand kaum, was einem die Stewardess zu essen anbot. Dazu war es einmal saukalt und dann wieder irre warm. Jedenfalls war ich fertig, als wir in LA ankamen.

Schnell durch die Einreise und ab ins Hotel. Ja, ja... aber es ist doch Urlaub... da muß man doch etwas Spiel, Spaß, Spannung haben ( siehe weiter oben ). Onkel und Tante gingen zuerst zur Einreise, waren fertig und dann kamen wir dran. Der Beamte kassierte den grünen Schein und auch den Zollschein. Aha... na ja, wenn es so sein muß, aus San Francisco bin ich das anders gewohnt. Sooo, noch durch den Zoll.... nein, nein... gehört doch etwas Spiel, Spass, Spannung dazu.... man wollte meinen Zollschein haben. Ja, wat... geh man zu dem Onkel in dem Kasten, ich habe den doch nicht mehr. Holen ! Ich zurück zum Einsreisebeamten : Er sucht : Nö, hat er nicht, müsse ich selbst haben. Ja, super.... Ohne Schein keine Einreise... Onkel und Tante kamen schon zurück um zu sehen was los ist, flogen aber aus dem Einreisebereich wieder raus. Eine Angestellte der Lufthansa hat sich dann unser erbarmt und einen neuen Zollschein besorgt, der wurde gestempelt und alle waren happy.

Dann mit dem Hotelshuttle zum passenden Hotel. Es war ein Hotel im Flughafenbereich, den Namen weiß ich aber nicht mehr. Ran zur Rezeption : Gutschein abgeben und aufs Zimmer. Nun erinnern wir uns aber an weiter oben... Volltreffer ! Auch hier traf das Prinzip „SSS“ zu : Ja, also es tut uns leid wir haben keine Buchung für sie vorliegen. Ja, is klar... warum auch. Abstruser Gedanke... Zimmer, ha... nicht doch... Netterweise machte sich die Hotelangestellten aber dran zu forschen wo denn wohl mein Hotel sein könnte. Und : Man fand es heraus. Mit dem Hotelshuttle ging es dann zum hoffentlich richtigen Hotel. Man kann es dann ja nur noch mit Humor nehmen aber im folgenden hätte ich zum Mörder werden können. Ja, sie sind gebucht in unserem Hotel aber den Gutschein akzeptieren wir nicht. So, mein Freund, nu is Schluss... ich ziehe Dich über den Tresen ( dachte ich mir so ) aber aus dem Mund kam : Why not ? Er telefonierte mit ATI ( das war der Veranstalter vor Ort ) und siehe da, man akzeptiert den Gutschein.

In den Zimmer war dann alles ok und wir trafen uns in der Hotellobby zum Essen gehen. Als wir die Karte in einem Restaurant eines Hotels studierten, kam ein Kellner oder so raus : Ja, ganz lecker hier, schweizer Koch, exclusiv... mein Onkel hat sich zuquatschen lassen und schon saßen wir an einem Tisch... ich entschied mich für eine Zwiebelsuppe und einen Salat mit Balsamicodressing. Der Rest der Verwandtschaft entschied sich komplett für „Mussels“ ( eine Empfehlung des Kellners. Thomas, was heißt das ? Wes ick doch nich... sind bestimmt Pilze ( nein, es sind keine Mushrooms ), doch doch... ja, denn bestellt doch. Ich war mit meiner Auswahl zufrieden doch der Rest der Reisegruppe saß in der Gesamtheit vor Teller voll : Muscheln. Vermutlich mussten die den Kram loswerden denn der Geruch der in die Nase zog, ließ einen ohne Genuß vom Teller satt werden. Ich war zufrieden mit meiner Wahl. :D Auf eine Reklamation verzichtet man und zog hungrig von dannen.

Wir erforschten dann noch die Umgebung des Hotels um mal sehen zu können wo denn Alamo Rent A Car liegt, ob man da zu Fuß hin kann. Ja, kann man, ob man allerdings auch ankommt ist angesichts der Figuren die sich so in den Straßen tummelte durchaus fraglich.

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Die aufregende Aussicht vom Holiday Inn.

Müde fielen wir ins Bett. Morgen war zeitiges Aufstehen angesagt, denn um 8 Uhr sollten in der Lobby wir von der örtlichen Reiseleitung unsere Gutscheine bekommen und einige Erläuterungen.

Gefahrene Kilometer : Null.

Verlorene Leben : Ca. 5

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Guest Florian

Juhu!

Genau der Bericht fehlte uns noch. Mietwagenreisen, deine Busreise, CB Flugreise und endlich auch eine vorgeplante Reise.

Ich bin ja mal echt gespannt auf den Rest der Reise - mit viel "SSS" :D

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Wir erforschten dann noch die Umgebung des Hotels um mal sehen zu können wo denn Alamo Rent A Car liegt, ob man da zu Fuß hin kann. Ja, kann man, ob man allerdings auch ankommt ist angesichts der Figuren die sich so in den Straßen tummelte durchaus fraglich.

Daran hat sich wohl nichts geändert, wir haben das 2007 gemacht und das war immer noch recht unheimlich irgendwie.... 8|

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Guest Aussiefan
Zunächst geht es mal los mit dem ?Cityhopper? nach Amsterdam. Mit wat ? Cityhopper ! Wat dat dann ? Es hanldet sich um eine entzückende Propellermaschine, soweit ich mich erinnere um eine Foker F 50.

:totlach: Ich lach mich weg! Mit so einem Ding (nach der Aussage meines Bruders damals eine Fokker Friendship) sind wir schon 1977 von Düssseldorf nach Amsterdam zu unserem Weiterflug nach Canada `geflogen`. Feine Sache für Verrückte und Lebensmüde.

Gruß

Friedhelm

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Irgendwie war ich noch im Trott der Busreisen und so habe ich meine Reisegruppe auch dazu genötigt um 6 Uhr aufzustehen. 8 Uhr sollte Abfahrt sein, Koffer vor die Tür um 7 Uhr aber nicht. :D

Die Frühstücke fielen bei uns immer mehr als mager aus. Ich weiß gar nicht mehr genau warum aber meine Eltern und ich hatten keine Böcke in ein Restaurant zu gehen, da wir eh morgens alle nicht viel aßen. Also gab es einen Kaffee aus der zimmereigenen Kaffeemaschine.

Um 8 Uhr erst mal runter in die Lobby, die restlichen Gutscheine abholen. So, wo ist denn nun die Tante von ATI ? Hmm, da agiert wohl die Konkurrenz von der ADAC Reise aber für uns : Keiner da... war ja wieder klar, oder ? An der Rezeption gefragt : Nö, keine Ahnung. Ich fragte dann die Dame vom ADAC nach ATI : Ja, das wäre sie auch. Nach einer Einweisung in das amerikanische Straßensystem, erhielten wir die Gutscheine und netterweise bestellte man uns auch den Shuttle zur Alamo Vermietung. Man muß wissen, dass ich damals zwar einigermaßen Englisch sprach aber leider sehr schüchtern war und telefonieren auf Englisch schon mal gleich gar nicht...

Bei der Alamo Vermietung sprach der Angestellte einwandfreies Deutsch, er wollte uns unbedingt einen Jeep anbieten aber wir wollten einen Van, zu 5. die richtige Wahl. Wir bekamen einen GMC Safari ( entspricht Chevy AstroVan ) also schon etwas größer als ein Voyager und hinten mit Doppeltüren.

1995 hatte ich noch nicht so lange den Führerschein ( na ja, 4 Jahre aber kaum gefahren ) und bat meinen Vater aus dem Verkehrsgewusel aus LA raus zu fahren. Und so begaben wir uns auf diese Strecke :

LA-> Scottsdale -> Grand Canyon -> Monument Valley -> Page -> Bryce Canyon -> Las Vegas ( über Zion ) -> Las Vegas -> Anaheim -> Monterey -> San Francisco

Von LA, genauer gesagt Culver City, ging es dann in Richtung Scottsdale und geschmeidige 640 km lagen vor uns die locker 6,5 Stunden Fahrspaß garantierten. Ohne Pausen versteht sich und mit starkem Verkehr auch gerne mehr. Da die Zeit nun doch schon auf 10 Uhr vorgerückt war, war das schon ein ganz schönes Pensum. Ca. 100 Meilen vor Blythe an der I-10 übernahm ich dann das Fahrzeugkommando. Besonders viel zu sehen gab es nicht und an einen Abstecher über den Joshua Tree Park war gar nicht zu denken aufgrund der zu fahrenden km. Das wären dann noch mal 2 Stunden mehr gewesen. Reine Fahrtzeit. Also bretterten wir doch ziemlich drauf los um das Ziel zu erreichen und besonders tolles gab es sonst auch nicht zu sehen. Vor unserem ersten Stop bemerkten wir aber einen Benzingestank. Na ja, kein Wunder bei der Industrie die uns da so umgab. Aber als wir im Niemandsland die Plätze tauschten stank es immer noch so. Ich riskierte einen Blick hinter die Tankklappe und : Kein Tankdeckel. So, und nu ? Heute wäre das kein Problem : Ab in die nächste Tanke oder Napa Store und so ein Ding gekauft. Aber da : Woher bekomme ich so ein Teil ? In Deutschland wäre man zum entsprechenden Autohändler gegangen und da eine gekauft. Sollen wir hier den nächsten GMC Dealer aufsuchen ??

Wir fuhren erst mal weiter bis zum einem kleinen Ort und speisten bei Mc Doof. Mein Vater nagte an einer Tüte Pommes der McDoof damals gar nicht mochte.

Aber da war ja noch das Problem mit dem Tankdeckel. Mein Onkel der einen oder zwei Kurse Englisch an der VHS absolviert hatte, den ich mehrfach zu Hause auf eine nicht ganz so korrekte Satzstellung hinwies, er aber davon nicht wissen wollte, nahm die Sache in Angriff ( ich war mal wieder zu schüchtern.. ) und sprach an der Tanke einen Latino an : „Can you help I?“. Man konnte förmlich die Fragezeichen über den Köpfen der beiden sehen. Aber irgendwie begriffen die wohl doch : „How can we help?“ „Yes, come on... I show you“ und so dackelten die drei zum Van und Onkel zeigte ihnen was er meinte. „Name of this“ „Ah, gas cap !“ Oh, ok ! “We can give you one”… ging zu seinem Wagen, schraubte die ab und bei uns dran. „How man do you want?“ fragte Onkel. “Just 10 Dollars” Mein Onkel schaute so erstaunt, daß man in der selben Minute um fünf Dollar runter ging. Das ein Tankdeckel zu der Zeit in der Tankstelle billiger zu haben war, versteht sich doch von selbst, oder ? Heute zumindest... so verdient man Geld aber egal.. wir hatten was wir brauchten.

Beim Wiedereinsteigen in den Van haute mein Onkel sich zum ersten mal die Birne an dem Einstieg an, dass wird noch häufiger passieren im Verlauf der Reise.

Gegen Abend kamen wir in einem schönen Resort in Paradise Valley an.

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Wir waren schon ziemlich erledigt und hungrig, aßen alle eine Pizza im resorteigenen Restaurant. Auf dem Weg zu den Zimmer trafen wir noch eine nette Katze die meinem Onkel und Tante noch Freude bereiten würde....

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Ich will mit, ich will mit!! :sdafuer: Noch ist sicher noch Platz irgendwo zwischen Onkel und Tante, ich übernehme auch das quatschen, wenn du dich weiter nicht traust :xD:

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Fröhlich um 6 Uhr klingelte wieder der Wecker. Meine Eltern waren wunderbar unausgeschlafen, da sie es nicht gewohnt waren auf einer Matratze zu schlafen. Bewegt sich der eine, bewegt sich der andere gleich mit. Zum Frühstück gab es Kaffee und lecker Kekse... rolleyes.

Meine Frau Tante war, als wir uns dann trafen zur Abfahrt, ziemlich angewürfelt. Die ganze Nacht habe die Katze vor deren Tür gesessen und miaut. Och, wie süüüüß... das fand sie überhaupt nicht ! Onkel und Tante waren übrigens im Restaurant frühstücken.

Nach einem erfrischenden Anstoß an der Einstiegskante nahm mein Onkel wieder ganz hinten im Van Platz. Davor die Damen und vorne mein Vater und ich. Mein Onkel hatte auch die Aufgabe, alle möglichen Krempel nach vorne zu reichen, der während der Fahrt benötigt wird.

Heute geht es zum Grand Canyon, darauf freuen wir uns natürlich. Abfahrt um 8 Uhr. Erst mal die 17 rauf in Richtung Flagstaff. Auf der Mitte zwischen Paradise Valley und Flagstaff findet sich „Montezuma Castle“. Es handelt sich dabei um eine Art Haus mit Eigentumswohnungen der Indianer, welches ins Gebirge gebaut ist. Erbaut von den Sinagua Indianern. Weitere Infos auch hier : http://www.nps.gov/moca/index.htm .

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Weiter ging es über Flagstaff und die 180 bis Tusayan.

Gegen Mittag kamen wir schon in Tusayan an und kehrten erst mal auf einen ( oder zwei ) Burgers bei Mc Donalds ein. Mein Onkel bestellte selbst : „Jes, pliis siss menü tree, der“. Alles kein Problem, hat er auch bekommen. Der Ami legt eben Wert darauf, dass es zu einer Kommunikation kommt, egal wie.

Wir fuhren also weiter in den Park ein und klapperten die einzelnen Punkte ab. Meine Tante blieb immer sehr respektvoll vom Rand fern. Letztendlich siegte aber doch die Neugier und kam bis ran nach vorne. Selbst mein Onkel, der sonst immer einen Spruch auf Lager hat, blickte nun andächtig in den großen Graben und ließ sich von der Gewaltigkeit verzaubern. Die Andächtigkeit hielt leider nicht so lange denn es kamen ein Satz Latinos den Weg rauf die nun lautstark sich unterhielten. Schnell, hektisch und laut. So schnell können Menschen die Faszination des Augenblicks zerstören. Danke !

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Der Abend brach, und zwar an. Wir wollten mal wieder was essen und fuhren mal zum El Tovar im Park. Oh, die Schlange war nicht von Pappe und die Preise schienen explodiert. Meiner Mutter war es dort im Restaurant alles zu geschraubt ( ich hatte dort im Jahr davor sehr angenehm gegessen ) und so fuhren wir wieder. Unser Hotel lag in Tusayan, die Red Feather Lodge. Unweit davon gab es damals noch ein Dennys wo wir einfielen. Unsere Runde war gut gelaunt, der Kellner zog mit und so langsam wurden wir zu den störenden Latinos vom Nachmittag. Aber wir dämpften uns nach mahnenden Worten von mir, doch ein bisschen zurück zu schrauben. Meine Verwandschaft nahm etwas von der Frühstückskarte, ich ein Roast Beef Deluxe. Das war Rindfleisch zwischen Toast, war sehr lecker.

Zwischendurch meldeten sich immer mal die Zähne meines Herrn Vaters, der schon etwas länger damit Probleme hatte...

Getankt haben wir übrigens meistens mit Kreditkarte an der Zapfsäule aber auch oft indem mein Onkel in die Tanke ging und das „Geschäft klar machte“.

Wir gingen dann auf unsere Zimmer, ein angenehmer Tag ging zu Ende

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Ja, mein Onkel hat immer die Tanken klar gemacht, einmal kam er dann mit Geldbomben raus. :D Da war wohl was schief gelaufen.

Wenn man genau hinsieht, kann man feststellen, daß wir jackenmäßig ein Team bildeten. Die Damen kamen in "rosa Säcken" ( eigene Bezeichnung der Damen ) und die Kerle in Wildlederjacken der gleichen Farbgebung.

Tom

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Guest Annika1503

Hi Tom,

na, das geht doch schon amüsant los! Möchte mir gar nicht vorstellen, was ich mit meiner Familie alles erleben würde :sironie:

Freu mich auf deinen Bericht! :thumbsup:

LG Annika

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Begonnen wird der Tag wieder mit einem kräftigen Kaffee und einer guten Portion Keksen. Man, waren wir damals blöde.

Heute geht es zum Monument Valley aber wir kommen vorher noch mal durch den Grand Canyon Park. Wir nahmen einige Punkte mit, auf dem Weg zum MV. Unten konnte man Wege sehen. Mein Onkel sah den Weg erst gar nicht aber dann : Ach da der Weg.... so, da laufen die so richtig zu Fuß... ( einer der Sätze den ich wohl nie vergessen werde ).

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Bis nach Kayenta sind es rund 4 Stunden ohne Pausen. Auf dem Weg dorthin kommt auch unweit nach dem Ostausgang des Grand Canyon der Little Grand Canyon oder Black Canyon den man bei der Gelegenheit mitnehmen sollte. Unten fließt auch der Colorado, wenn er fließt. Allerdings ist der Effekt größer, wenn man auf dem Weg zum Grand Canyon ist, sozusagen als Vorbote. Der liegt auch noch an der 64 die zum Grand Canyon führt. Man kann bei der Gelegenheit auch ordentlich bei den „India Arts and Crafts“ zuschlagen denn auf dem Aussichtspunkt gibt es massig Händler. Und wer das nicht will kann sich ja, wenn es Not tut, auf eine der zahlreichen pit toilets erleichtern.

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Bei Burger King haben wir dann erst mal was zu Essen eingeschoben und es war wieder nett zu beobachten, wie viel Eis so ein Ami sich in seine Coke haut : Becher voll !! Die Coke kann sich dann elegant um das Brucheis herumschlängelt. Ich nahm genau kein Eis... bin doch kein Eisbär.

Wir bezogen erst mal eben die Zimmer. Onkel und Tante hatten diesmal ein anderes Hotel, war aber auch in Kayenta.

Nun aber war es Zeit zum Monument Valley zu fahren, es war nämlich schon 16 Uhr. Erst mal zum Visitor Center einen Überblick verschaffen. Die Strecke sah von oben Van-Tauglich aus, zumal da auch Wohnmobile reinfuhren. Also : Rein da ! Na ja, Loch an Loch und hält doch aber das habe ich auch schon noch schlimmer gesehen. Man musste doch ganz gut aufpassen wo man hinfährt aber es gelang eben doch. Hier sieht man den GMC im Tal. Es ist schon wirklich toll zu den Steinbrocken runter zu fahren, sehr beeindruckend. Man sollte sich im Visitor Center auch so einen kleinen Plan mitnehmen, damit man mal sehen kann wie die einzelnen Formationen benannt wurden.

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Nachdem wir uns sattgesehen hatten, knurrte wieder der Magen. Also auf nach Burger King ! Diesmal hatte ich Durst auf Eiskaltcoke bzw. Pepsi haben die da ja wohl.. dazu Wopper... Wir gingen dann im dem großartigen Ort Kayenta noch flanieren. Dabei erging es mir wie einem anderen Forumsmitglied, der auch gelegentlich unter so was zu leiden hat : Irgendwas boxte erst im Magen. Es arbeite sich durch bis in die unteren Teile und... auauauaua.... ne, was soll denn das jetzt ? Ein Hoch auf den Erfinder der wasserunterstützten Keramiken auf die ich mich im Hotelzimmer stürzte. Puuhhh...

Wir plauderten noch ein bisschen und fielen wieder todmüde ins Bett.

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Auf dem Weg dorthin kommt auch unweit nach dem Ostausgang des Grand Canyon der Little Grand Canyon oder Black Canyon den man bei der Gelegenheit mitnehmen sollte. Unten fließt auch der Colorado, wenn er fließt.
**Klugscheißermodus an**

Es ist die Little Colorado River Gorge, und unten fließt der Little Colorado River, welcher etwa in Höhe des Desert View Points im Grand Canyon National Park in den Colorado River fließt (wenn er denn fließt, denn richtig, der Little Colorado River trocknet im Sommer, anders als sein großer Bruder Colorado River, häufig aus)

**Klugscheißermodus aus**

:P

Gruß - Andreas

PS - Klasse Bericht, Tom, macht einen Heidenspass zu lesen - hoffentlich bekommen wir noch ein paar Bilder des jungen Tommylein zu sehen :winki:

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@ Andreas und Susanne : Ich will sehen, ob ich noch was habe an Bilders...

Das mit dem Fluß in dem Canyon hatten wir schon mal, erinnere ich mich. Tja, dat ist so wenn man langsam im Alter etwas vorrückt. Der Kalk fängt an zu rieseln. 30 Jahre weiter und ich gehe als Markierer auf den Fußballplatz und brauche dazu nicht mal einen Markierungswagen. :D

@ Haiko : Ich gestehe, daß ich das Zeugs nun mal ganz gerne mag. Sicherlich gibt es hochwertigere Burger als von den beiden Marktführern aber die muß man erst mal finden. Mc Do und Co ist an jeder Ecke, na ja, fast. Ja, und Mittags hat man meist nicht so viel Zeit richtig in ein Restaurant zu gehen, da ist mir die Landschaft oder das Entdecken wichtiger.

Ich habe in den ersten 3 Jahren einen Haufen miese Restaurants besucht, noch nie so schlechte Steaks gegessen wie in den USA und ich war es leid, viel Geld für schlechtes Essen zu bezahlen. Ich esse ja gerne gut aber auf Reisen liegen die Prioritäten dann anders. Lecker muß es trotzdem sein aber gerne einfach. Na ja, und dann ist so ein Restaurantbesuch natürlich auch ein Kostenfaktor. Bei der Selbstverpflegung kann man eine Menge sparen und zu Hause gehe ich ja auch nicht jeden Tag frühstücken oder essen. Wir haben uns später auf den Reisen auch immer mit guten Sachen aus den Supermärkten versorgt und es uns im Zimmer gut gehen lassen. Deswegen habe ich später auch immer Wert auf ein angenehmes Zimmer gelegt, da es nicht nur zum poofen da war.

Ich kenne einige gute Stellen wo wir essen gehen würden, das nutzten wir dann und das reicht mir. Alles andere ( Burger King, McDonalds, Dennys ) ist eben einfach. Nur eben auf dieser Reise hier, waren wir noch nicht so weit.

Hmm, aus dem Valley fahren wir ja jetzt wieder raus. Ich habe aber auch schon unterschiedliche Qualitäten der Strecke erleben können. Mal ganz eben und dann Loch an Loch.

Tom

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Hallo Tom !

Sehr schöner Reisebericht. Weiter so, vor allem die Umschreibung der Kloschüssel ist gut :totlach: .

Zur gleichen Zeit wie du damals in der USA warst, waren wir in Südfrankreich unterwegs. Im Grand Canyon Du Verdon.

Wir haben uns aus einer Mischung französischen , englischen und deutschen Sprachbrocken mit den Franzosen verständigt.

Ach ja und dann haben wir noch Mittaggegessen in einer Gaststätte oberhalb des Canyon.

Da hat es mich damals schon vom Hocker gehauen. Umgerechnet 65 DM für 2 1/2 Personen für Reis mit Gulasch. :bandit:.

Ich finde es keine Schande, das man hinundwieder mal bei einer Fastfoodkette vorbeischaut, denn so hat man mehr Kohle für

Unternehmungen übrig.

Gruß Squirrel 8)

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Der Morgen beginnt diesmal mit einem leckeren Kaffee den ich bei Burger King per KFZ einhole. Dazu leckeren Keks und ein Gatorade oder wie die Plörre heißt. Dieses opulente Frühstück hielt ich auch im Video fest, was meinen Vater beinahe im Erdboden versinken ließ.

Der Weg bis nach Page war nicht weit und bereits am Vormittag kamen wir am Glen Canyon Dam an.

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Wir sahen uns im Visitor Center um. Zum Mittag speisten wir wieder gemütlich bei Mc Do. mal wieder so richtig schick essen gegangen. Irgendwie schlug mein Magen danach wieder kabolz. Grummel, murmel... Big Mac und Coke vertrugen sich wieder nicht. Wir fuhren dann weiter bis zur Wahweap Lodge und Marina.

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Wir wollten eine kleine Bootstour machen und dachten da an die Raddampfer Tour. Es gab zwei Möglichkeiten : JETZT ! oder auch gar nicht, da man sich nicht sicher war die nächste Fuhre von mindestens 12 oder so Leuten zusammen zu bekommen. Also kaufte ich die Tickets. Rannte zur Ablegestelle wo es sich auf der Bank gerade mein Onkel gemütlich gemacht hat : Socken aus und sonnen.

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Ich habe meiner Reisegruppe Feuer unterm Hintern gemacht und halb im Laufen zog er sich seine Socken an, damit wir das Schiff noch kriegen.

Die Fahrt war schön, damals war das Oberdeck noch offen aber die Anzahl der Passagiere wurde über die Jahre immer weniger, ich weiß gar nicht, ob es heute wohl noch angeboten wird. Die Tour dauerte so ca. 1 Stunde.

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Wir fuhren dann ins Hotel, soweit ich mich erinnere war es früher ein Marriot aber das hat öfters mal gewechselt. Liegt an der Hauptsraße in Page gegenüber vom Best Western at Lake Powell. Dort haben wir dann auch das Abendessen eingenommen, lt. meiner Aufzeichnungen aß ich ein Filet Mignon mit Rice Pilaf und grünem Spargel. Dazu zwei Miller Beer. :D

Ins Bett gingen wir bereits um 10 Uhr, morgen um 6 beginnt der „Dienst“ wieder.

Fotos liefere ich noch nach...

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Hallo Tom!

Schön, wieder so ein amüsant geschriebener Reisebericht von dir :thumbsup: !

Rundreise mit Verwandtschaft - stelle ich mir echt schwierig vor, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen!

Aber doch prima, so einen tollen Dolmetscher dabei zu haben :totlach: !

LG Ulli

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@ Squirrel : Ja, manchmal fallen mir solche Umschreibungen ein...

@ Tanja und Marco : danke fürs Lob

@ Ulli : Ja, das wird sich im weiteren Verlauf der Reise noch zeigen, daß es nicht einfach ist alles zusammen zu machen. Sorgt für gewisse Reibungspunkte.

Bilder vom letzten Tag sind jetzt online.

Tom

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Heute fiel das Frühstück mal wieder opulent aus : Ein kaltes Hot Dog Würstchen mit Ketchup ( jjahahahaaaa, wir haben aufgerüstet ) und einem Glas Quellwasser. Toooooll.... dabei fällt mir ein, dass ich eigentlich gar nicht weiß was Onkel und Tante so morgens zu sich genommen haben. gegen 8 Uhr ging die Fahrt in Richtung Bryce Canyon.

Der ersten Stop legten wir in der Metropole Kanab ein. An einer Tanke kauften wir uns dann mal einen schicken Kaffee. Laaange, gerade Straßen lagen vor uns und in der Ferne leuchteten schon rotes Gestein. Dieses erreichten wir dann bald und die Straße wurde links und rechts von hohen, roten bis gelben Felswänden begrenzt. Das war schon enorm zu sehen.

Beim Dixie National Forrest mussten die Damen mal „wohin“, die Kerle auch. Als Erleichterungsstation erwartete uns ein ... tja, früher hätte man wohl „Donnerbalken“ dazu gesagt. Ich glaube ich erspare Euch die Einzelheiten.

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Wir passierten an der 89 die gewaltigen Orte Long Valley Junction und Hatch.

Eine Vorahnung wie toll es werden würde im Bryce kann man schon im Red Canyon erleben der etwa 14 meilen südlich liegt. Da kann man auch schon etwas spazieren gehen. Oben auf einem Berg kann man die Gesteinsformation „Salt and Pepper“ sehen. Etwas später kommt man dann auch durch die beiden Steinbögen die die Straße überspannen, für viele und auch für uns ein Grund zum Halten um Knipserchen zu machen.

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Als wir am Eingang des Bryce Canyon Parkes kamen, war dort gar keiner und man konnte so einfahren. Merkwürdig... aber gut. Ich hatte ja meinen Golden Eagle Pass und somit ja eh schon bezahlt. Wir gingen erst mal ins Visitor Center und dann weiter zum ersten Aussichtspunkt, dem Sunrise Point wo wir den Navajo Trail nahmen. Das sind 2,2 km die man gut laufen kann. Runter geht es natürlich immer recht leicht und man muß auch aufpassen, das man auf lockeren Steinen nicht ausrutscht. Definitiv nichts für Flip-Flops. Es ist einer der beliebtesten Gänge in den Canyon und oft auch ziemlich voll. Und wenn es nicht Fremde sind, sind es Familienmitglieder die einem vor die Linse latschen.

Wie auch immer, man sollte zumindest bei einem Besuch des Bryce Canyons diesen Weg oder z.B. den Queens Garden Trail machen. Aber nur bei trockenem Wetter. Ist es nass, wird es zu einer glitschigen Bahn.

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Der Aufstieg zum Rand war recht anstrengend wenn man raufhetzt. Muß ja aber nicht sein aber es gibt dann immer Sportstypen die einen cool überholen aber an denen wir dann im Schneckentempo doch vorbei ziehen. Schon mal was von Hase und Igel gehört ? : Ick bin all dor. :D

So, und nun musste man doch erst mal was futtern. Soweit ich mich erinnere gibt es am Sunrise Point den Generalstore wo man alles Mögliche, und auch was zu essen, bekommt. Die Auswahl liegt bei verschiedenen Pizzas, Suppen, Hot Dogs. Ich entschied mich für einen Hot Dog, meine Eltern für Pizza und der Rest der Verwandtschaft nahm Chilli.

Weiter ging die Fahrt zu den anderen Aussichtspunkten und je höher wir kamen, desto kälter wurde es. Nicht nur das, an den Rändern der Straße tauchte Schnee auf und bald begann es zu schneien. Am Insperation Point gar, war vom Canyon so gut wie nichts mehr zu sehen vor Schneegestöber. Bibber... und das nur mit einer relativ leichten Jacke. Mein Onkel aber ließ es sich nicht nehme um auf „Sommerleutnant“ zu machen. Dieser Begriff stammt noch von meiner Oma, die immer so solche Leute bezeichnete die sich nicht angemessen zur kalten Jahreszeit kleideten. Er schob die Ärmel und Hosenbeine hoch. Na denn : Gutes Frieren !

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Anschließend ging es zum Hotel und was hatten wir ? Hunger... also um 19 Uhr zum Restaurant im Rubys Inn wo wir auch residierten. Grober Fehler... die Schlange war irre lang und gegen 20 Uhr gab es dann auch erst was zu essen. Aus meinen Fehlern nicht lernend, bestellt eich ein Steak, was leider viel zu roh war, trotz anders lautender Bestellung.

Nach dem Mal zogen wir uns auf die Zimmer zurück, plauderten noch etwas und gingen in die Poofe.

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