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Nachbetrachtung - Florida 2006 - Unsere 1. USA-Erfahrung

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Fortsetzung

07.07.2006 von Miami durch die Everglades nach Naples

Am Highway 41 gab es recht schnell Möglichkeiten eine Airboat-Tour zu machen. Allerdings sahen die Anlegestellen der Boote nicht sehr vertrauenswürdig aus, so dass wir noch ein paar Meilen weiter gefahren sind. Diese Bootstour-Station hat uns dann allen ganz gut gefallen, und so sind wir dann vom Auto ins Airboat gewechselt.

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Ausgerüstet mit Watte in den Ohren ging die Fahrt los, es sollte zu einer kleinen Insel in Mitten der Sümpfe gehen. Das Brüllen des Motors ist schon gewaltig und der Fahrtwind ist echt heftig. Wer schlau ist setzt sich ganz nach vorne, direkt hinter die Plexiglasscheibe – kaum Wind und der Motor ist ein paar Meter weiter hinten.

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Der Himmel war grau in grau, es konnte eigentlich jeden Moment anfangen zu regnen. Nach ca. 20 Minuten Fahrt kamen wir an dem Inselchen an. Hier konnte man auf Holzstegen rumlaufen und in einer kleinen Hütte Getränke kaufen.

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Im Wasser lagen faul ein paar richtig große Krokodile rum. Vor kurzem habe ich im Fernsehen gesehen, wie weit diese Biester springen können. Wenn ich heute die Bilder sehe, wie nah wir an den Tieren waren, wird mir echt schlecht. Wir wären bestimmt ein netter Happen für die Kroko´s gewesen.

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Nach einer halben Stunde ging es wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Diesmal fuhren wir eine andere Route durch die Sümpfe. Die Bootsführer fahren exakte Straßen ab, damit es keine Zusammenstöße zwischen den einzelnen Booten gibt. Unterwegs sind wir fast noch über ein Krokodil gefahren, aber der Bursche konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten. An der Station angekommen fing es auch schon an zu regnen. Wir sind dort noch kurz aufs WC gegangen und dann schnell ins Auto, weiter Richtung unserem nächsten Ziel: Naples.

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Das Hotel war diesmal wieder ein Best Western, das Naples Inn & Suites (2329 Ninth Street North).Wir waren schon am frühen Nachmittag dort und wurden für unser kleines Zimmer in Cocoa Beach entschädigt. Wir bekamen nämlich 2 einzelne Zimmer mit je 2 Doppelbetten. Endlich mal eine Nacht ohne Gezeter und Geschnarche der Kinder, herrlich!!!!! :D

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Um den Tag noch zu nutzen, sind wir dann zum Naples Pier gefahren. Die Kinder wären lieber zum chillen auf dem Zimmer geblieben :musicextreme: , da wir aber noch was essen gehen wollten, mussten sie mit. Am Pier angekommen haben die beiden dann gestreikt. Kein Bock zu dem blöden Pier zu gehen!

Na ja, dann sind Heike und ich eben alleine hingegangen, ist ja nur ein paar Meter vom Parkplatz weg.

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Der Naples Pier ist ein echter Hingucker, einige Angler versuchten von hier ihr Glück. Bestimmt haben die nicht versucht wilde Delphine zu fangen, zwei davon schwammen nämlich grade am Pier vorbei. Leider ist mir kein vernünftiges Foto von den beiden gelungen, Schade!

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Zurück am Auto angekommen, hatten sich die zwei Süßen ausgetobt und waren wieder lieb. Dafür brannte jetzt im Auto eine Warnleuchte, mit der wir gar nichts anfangen konnten. „Habt ihr irgendwas gedrückt?????“ „NEEEEEIN!!!!“

Auf jeden Fall hat die Leuchte die nächsten zwei Tage geleuchtet. Dann erst haben wir sie ausgekriegt. Wie? Keine Ahnung mehr.

Nach dem Abendessen, diesmal in einem Pizza Hut (es gab eine Riesen-Familien-Pizza) :essen: konnten wir uns in unsere zwei Zimmer verteilen. Die Kinder waren bestimmt froh, mal nicht mit den Erwachsenen zusammen zu sein. Andersherum natürlich auch! :sdanke:

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Wie ihr auf diesen Stegen ohne Geländer steht und die Krokos unter euch schwimmen. ;( Ganz schön mutig. Stell dir vor da fällt einer rein. 8| Besser nicht daran denken.

Diese Airboat-Tour hat bestimmt Spaß gemacht. Seit ich diese Dinger in Police Academy V das erste Mal gesehen habe, wollte ich damit mal fahren. Irgendwann klappt es bestimmt.

Schön, dass Euer Bericht weitergeht.

Gruß

Sebastian

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08.07.2006 von Naples nach St. Petersburg Beach mit einem Abstecher nach Sanibel Island

Die Hotelzimmer in Naples waren wohl die schönsten in diesem Urlaub, auch der Poolbereich ist wunderbar, mit liebe zum Detail, angelegt worden. Leider konnte man das nicht zu dem „Continental Breakfast“ sagen. Der Kaffee hat grässlich geschmeckt. :blerg: Um das Brot zu toasten, musste man ewig anstehen und dann kam es sehr kross, wenn nicht sogar fast schwarz raus. Es gab nur Marmelade und einen süßen Sirup als Aufstrich. OK, es gab auch Orangensaft, der ganz gut geschmeckt hat. Ein total schlechtes Beispiel für ein Frühstück im Hotel. :thumbdown:

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Also nichts wie weg und weiter in Richtung St. Pete Beach. Auf dem Wege dorthin, wollten wir einen Abstecher zu einem der schönsten Strände Florida´s machen: auf Sanibel Island. Es ging den Highway 41 alias Tamiami Trail nordwärts bis Cypress Lake, dann westwärts über den Sanibel Causeway auf die Insel. Eine Maut von 6$ ist je Fahrt dafür zu entrichten! Also 6$ hin und 6$ für zurück.

Natürlich ist der erste Stop am Leuchtturm. Der Strand dort hat uns ziemlich schockiert :eeeek: , seht selbst warum:

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Ernüchtert sind wir die Inselstraße Richtung Captiva gefahren. Es ist gar nicht so einfach einen Zugang zum Stand zu finden, da dort Haus an Haus bzw. Hotel an Hotel liegen. Wir haben aber dann doch noch einen Parkplatz zwischen den Dünen, mit einem Zugang zum Strand, gefunden. Dort war der Strand doch schöner als am Leuchturm. Muscheln gibt es dort ohne Ende und natürlich mussten wir auch sammeln gehen. Beim Laufen sind die scharfen Muschelkanten leider ein Nachteil, wenn man keine Schlappen dabei hat. Obwohl es an diesem Tag recht stark bewölkt war, gab es keinen Regen und es war warm genug, um ein Sonnenbad zu nehmen 8) und im Golf von Mexico zu plantschen.

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Ein paar Stunden haben wir es dort ausgehalten, dann war es doch Zeit weiter zu fahren. Unser Reiseziel war das Sirata Beach Resort in St. Petersburg Beach (5390 Gulf Boulevard).

Über die Sunshine Skyway Bridge (Toll 1$) fuhren wir nach St. Pete Beach. Die Brückenauffahrten haben unglaubliche Steigungen, so was sieht man nicht alle Tage. Die Vorgängerbrücke ist 1980, nach einer Schiffskollision bei Sturm, eingestürzt. Die alten Auffahrten dienen heute als öffentliche Angler Piers. Auch die heutige Brücke sieht recht abenteuerlich aus, hat aber gehalten als wir drüber gefahren sind. :thumbsup:

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In St. Pete Beach angekommen, haben wir recht schnell das Sirata gefunden, dass direkt am Strand liegt. Nach dem Einchecken in der Lobby haben wir unser Zimmer (Room No.2114) in Besitz genommen. Da wir 3 Nächte hier gebucht hatten, wollten wir mal richtig ausschnaufen und den Rundtripp-Urlaub gemütlich ausklingen lassen. Es ist ja doch schon ziemlich anstrengend jede Nacht in einem anderen Hotel zu schlafen.

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Bei Crabby Bill´s Seafood, direkt um die Ecke, ließen wir den Tag entspannt ausklingen. :essen: :essen: :essen: :essen:

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09.07.2006 St. Petersburg Beach :gutenmorgen:

Unser erster Morgen im Sirata Beach startete recht spät, endlich konnten wir einem unserer Lieblingshobbys frönen: ausschlafen! Den Kindern war das auch sehr, sehr recht. Alex konnten wir noch nicht mal zum frühstücken überreden, also sind wir nur mit Kathi losgezogen.

Ganz in der Nähe war ein Restaurant der ihop-Kette (international house of pancakes). Die Auswahl hat uns total überzeugt, alles was man in den Staaten frühstücken muss war vorhanden: pancakes, waffels, omlettes, toasts, eggs, bacon, hash browns, sausages…………….ach ja coffee and juice. Hab ich sonst noch was vergessen? :essen:

Die Sachen sind echt lecker und noch dazu bezahlbar. Also günstig, nicht billig! Dem Alex haben wir auch eine Doggybox mitgenommen, er sollte ja schließlich nicht verhungern. Als wir draußen standen, haben wir einen Kerl gesehen, der aussah wie Vin Diesel. Ob er es wohl war? :smoker:

Dann sind wir die paar Meter zum Strand gegangen, es war angenehm warm, trotz der Wolken. Endlich konnten wir so richtig relaxen, Alex vor der Flimmerkiste (so langsam wollte er mal wieder seine Ruhe vor uns haben), wir anderen beim sonnenbaden am Golf von Mexico.

Zur Mittagszeit bin ich zur Strand- und Poolbar (Rumrunners Bar&Grille) geschlendert, es war schließlich Sonntag der 09. Juli 2006.

Im Olympiastadion von Berlin wurde das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Ich war schon gespannt, ob das überhaupt an der Bar gezeigt wird. Ist ja in dem großen Sportland USA nicht ganz so sicher, schließlich haben die Amis genug mit Baseball, Football, Basketball, Tennis usw. zu tun, da könnte man ja das öde Soccer vergessen.

Aber nein, der Monitor zeigte schon das satte Grün des Spielfelds. Schnell noch ein Bierchen bestellt, schon konnte es losgehen.

Eigentlich habe ich das Spiel fast alleine geschaut, nur ab und zu hat mal einer geguckt was für ein komisches Spiel da im TV läuft.

Die Franzosen und Italiener hatten sich durchs Turnier geboxt und so wurde das Spiel auch entschieden. Allerdings nicht durch einen Faustschlag, sondern durch eine Kopfnuss. Aber das ist mittlerweile schon Sportgeschichte.

In diesem Jahr sind wir wieder zum Finale in den USA, diesmal sind wir in San Francisco, mal sehen wo ich dann das Endspiel sehen kann :?:

Meine Damen hatten sich irgendwann zu mir gesellt, allerdings nicht zum Fußball gucken, sondern eher um ihren Hunger zu stillen. Auch Alex musste mal eine Fernsehpause zum Essen fassen einlegen. Also gab es Leckeres vom Bargrill, natürlich auch für mich!

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Die beiden Burschen gab es aber nicht zu essen, die haben mit mir Fußball geguckt! ;)

Abends haben wir uns schick gemacht und sind noch auf ein paar Drinks zu Harry´s Beach Bar auf der anderen Seite der Hotelanlage gegangen. Auf dem Weg dorthin haben sich meine beiden Grazien noch in die Hängematten am Strand geschmissen.

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Kurz nach dem Bestellen der Getränke sind wir von ein paar netten Amis angesprochen worden. Aus welchem Staat wir kommen würden, wir hätten einen wirklich seltsamen Slang. Schnell war geklärt, dass wir aus Germany in Europe kommen.

Das fanden die 3 Jungs einfach toll, anscheinend hatten sie bisher noch keinen Kontakt mit Deutschen. Es stellte sich heraus, dass sie sich jedes Jahr mit der ganzen Familie in Florida zum Urlaub treffen (sie waren mittlerweile schon mehrfach in Disney World und sind noch immer begeistert davon) und aus Toledo, Ohio stammen. Das ist in der Nähe von Detroit und so war es nicht sehr verwunderlich, dass sie alle bei Ford beschäftigt waren.

So haben wir uns gegenseitig ein paar Drinks ausgegeben, haben über die Biersorten (die haben doch wirklich Coors Light getrunken) oder Automarken debattiert. Ein netter Abend!

Kathi hatte sich schon früh ins Zimmer abgemeldet, um ihren Bruder zu nerven.

Zur späteren Stunde sind wir mit den Jungs (es waren 2 Brüder und ein Sohn bzw. Neffe) schräg über die Straße in eine Nachtbar gegangen, die lag richtig abenteuerlich versteckt hinter einem Schnapsgeschäft. So wurde aus dem Abend ein richtig netter, feuchtfröhlicher Abend! :sekt: :sekt: :sekt: :sekt: :sekt:

Im Hotelzimmer angekommen teilte uns Kathi mit, dass Alex uns vermisst hat (es geschehen noch Wunder ;-) und nun nach uns sucht. Na Prima! :patsch:

Also mussten wir, statt in die Koje zu fallen, den Sucher Alex suchen. Gott-Sei-Dank haben wir ihn recht schnell gefunden uns so konnte ein weiterer Urlaubstag ausklingen.

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In diesem Jahr sind wir wieder zum Finale in den USA, diesmal sind wir in San Francisco, mal sehen wo ich dann das Endspiel sehen kann

... irgendwo im North Beach ...

Auf dem Weg dorthin haben sich meine beiden Grazien noch in die Hängematten am Strand geschmissen.

Klasse - das Wort habe ich ja ewig nicht gehoert ... mein ganz alter Chef hat die Damen im Vorzimmer immer als "seine Grazien" bezeichnet (er kam aus Meiderich) :D

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An der Hängematte wäre ich aber auch nicht vorbeigegangen. :D

Schöner Bericht, Frank! Ich hoffe Du findest in San Francisco eine nette Ecke und siehst unsere Jungs siegen.

Gruß

Sebastian

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(er kam aus Meiderich)
Hallo Christian,

Meiderich ist ja im Duisburger Norden, also nicht so weit weg von Rheinhausen, wo ich wohne.

Ob es jetzt typischer Duisburger Dialekt ist, möchte ich aber doch bezweifeln.

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Mensch da steht nun einer vor Euch der wie der Vin Diesel ausschaut und Ihr fragt nicht mal nach ? Das ist doch der Frauenschwarm - hättest Du mal die Heike vorgeschickt.

Frauenschwarm, ne danke. Auf den steh ich garnicht. Dann schon lieber Johnny Depp :D

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Da siegt klar ClierWater.

***Klugscheißermodus an*** Du meinst doch bestimmt Clearwater, oder? ***Klugscheißermodus aus***

Bis dort sind wir leider nicht gefahren, aber vielleicht schaffen wir irgendwann eine Tour die Küste hinauf bis New Orleans? Träum!!!!!!

Mensch da steht nun einer vor Euch der wie der Vin Diesel ausschaut und Ihr fragt nicht mal nach ? Das ist doch der Frauenschwarm - hättest Du mal die Heike vorgeschickt.

Heike kannte den Kerl gar nicht! Und so ein Frauenschwarm ist der auch wieder nicht, oder?

Außerdem bin ich nicht so aufdringlich, dass ich Stars in ihrem verdienten Urlaub nerve! :pflaster:

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Mensch da steht nun einer vor Euch der wie der Vin Diesel ausschaut und Ihr fragt nicht mal nach ? Das ist doch der Frauenschwarm - hättest Du mal die Heike vorgeschickt.

Frauenschwarm, ne danke. Auf den steh ich garnicht. Dann schon lieber Johnny Depp :D

HILFE!

Meine Frau steht auf schwule Piraten! Das geht ja gar nicht!!!!!! :sveto:

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***Klugscheißermodus an*** Du meinst doch bestimmt Clearwater, oder? ***Klugscheißermodus aus***
wenn wir schon dabei sind :whistling:
Im Wasser lagen faul ein paar richtig große Krokodile rum.
du meinst sicher Alligatoren :winki: es gibt zwar Krokodile in FL aber zu 99% begegnet man Alligatoren...

@Heike: ob Männer jemals verstehen werden was Frauen an Capt. Jack Sparrow fasziniert? Eher nicht... :D

LG

Claudi

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Nach der Forum-Umsiedlung möchte ich nun meinen Reisebericht zu Ende schreiben, viel Spaß beim lesen!

10.07.2006 St. Petersburg Beach

Unseren vorletzten Urlaubstag begannen wir wieder total relaxt. Langes Ausschlafen, Frühstück bei ihop :gutenmorgen: , Super! Nach den vielen Tagen unterwegs war das der richtige Urlaubsausklang für uns. Alex war gar nicht mehr zu motivieren, soll er eben im Bett bleiben und Flimmerkiste gucken bis die Putzfrau ihn rausschmeißt! Die Mädels und ich hatten uns eine letzte Shoppingtour vorgenommen, wir wollten nach St. Peterburg Downtown.

So sind wir, mit der Straßenkarte bewaffnet, Richtung St. Pete aufgebrochen.

Über Treasure Island sind wir die Central Avenue ins Herz von St. Petersburg gefahren, vorbei am Baseball-Stadium Tropicana Fields. Dort spielen die Tampa Bay Rays seit 1995 in der American League, 2008 haben sie die Meisterschale in dieser Liga geholt.

Wir fahren weiter durch die City bis zum Yachthafen. Dort fanden wir einen Parkplatz am Straßenrand. Unser heutiges Hauptziel „The Pier“ kann man vom Hafen aus schon sehen. Dort gibt es ein Aquarium, ein paar Geschäfte und Restaurants. Leider war das Wetter wieder mal ziemlich durchwachsen und das schon im Juli. Also ich möchte auf keinen Fall in der Hurricane-Saison hier sein, wenn man dann die Bilder in den Nachrichten sieht, echt schlimm.

Na auf jeden Fall sind wir damals Richtung „The Pier“ spaziert, der Wind ist uns ordentlich um die Nasen geweht. Angekommen war die Enttäuschung groß, das Aquarium hatte geschlossen. So sind wir durch die wenigen Länden gestreunert und schließlich an der Cha Cha Coconuts Bar gelandet. Dort gab es Karibische Küche und wir haben uns nach draußen gesetzt. :essen:

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Das haben wir dann auch schon bald bereut, der Wind wurde immer stärker und bei den ersten Regentropfen sind wir nach innen geflüchtet.

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Dort bekamen wir einen schönen Tisch direkt am Fenster. Das Essen war echt lecker und den Sturm konnten wir hier drinnen in Sicherheit erleben. Es ist wirklich verblüffend wie schnell so ein Sturm vorbei ziehen kann. Nach rund 30 – 40 Minuten hörte der Regen auf und das Schlimmste war vorbei.

Hinterher sind wir noch zum Bay Walk gegangen. Ein kleines Shoppingcenter ganz in der Nähe zum Pier. Da der Regen leider nicht ganz aufgehört hat, sind wir dann auch nicht viel später zurück zum Auto gegangen und nach St. Pete Beach zurück gefahren.

Auf dem Rückweg haben wir uns noch mal richtig verfahren, die Großschnauze mit der Straßenkarte (ich war’s) war ja so was von sicher, dass wir richtig sind! So kann man sich irren! Irgendwie habe ich dann doch noch den richtigen Weg gefunden, aber wenn man durch düstere, nicht sehr vertrauen erweckende Straßen fährt, kann einem doch ziemlich mulmig werden. :eeeek:

So sind wir dann wieder am Hotel angekommen, unterwegs noch mal das Auto voll tanken, das mussten wir ja am nächsten Tag am Flughafen vollgetankt zurückgeben.

Fotos gibt es von den letzten Tagen leider nicht mehr so viele, nach 14 Tagen war selbst ich ein bisschen fotografierfaul.

Den Abend haben wir am Strand verbracht und den Sonnenuntergang bewundert.

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Leider haben wir unsere amerikanischen Freunde nicht mehr getroffen. Harry’s Bar, wo wir uns verabredet hatten, war leider geschlossen.

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11.+12.07.2006 von St. Petersburg Beach zum Flughafen Fort Meyers – Rückflug nach Düsseldorf

Der Abreisetag ist schnell erzählt. Koffer packen, auschecken ein letztes Frühstück in unserem Lieblings-Frühstücks-Restaurant ihop.

Wehmutig machten wir uns auf die letzten Meilen Richtung Fort Meyers. Rund 2 Stunden sind wir die Interstate 75 runter gefahren, wieder über die Sunshine Skyway Bridge (die wieder gehalten hat!), an Brandenton und Port Charlotte vorbei zum Southwest Florida International Airport.

Die Rental Car Parking Garage ist sehr gut ausgeschildert und so mussten wir bald von unserem weißen Dodge Magnum Abschied nehmen.

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Schnell waren die Koffer aufgegeben, die Sitzplätze ausgesucht, die letzen Einkäufe gemacht. Für einen International Airport war das Terminal recht leer, so hieß es für uns, noch ein bisschen abhängen und warten auf den Flieger.

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Der LTU-Brummer kam dann auch schon bald und so ging es für uns wieder zurück in die Heimat.

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Über den Rückflug weiß ich nur noch, dass wir heil und gesund in Düsseldorf angekommen sind. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis in unsere Heimatstadt Duisburg. Ein echtes Schmuckstück des Ruhrgebiets, hört Euch unsere Hymne an! ;o)

Das war´s!

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Hallo Ihr zwei,

eine schöne Reise habt ihr da mit euren Kids gemacht. Vielen Dank für den schönen Reisebericht.

Ich war ja noch nie in Duisburg, aber nach dem Song werde ich auf jeden Fall niemals dahin fahren.

:sironie:

Ach übrigens:

Der "bunte Geier" ist ein Werk von Niki de Saint Phalle. Das ist eine in Frankreich (ach neee.. :winki: ) geborene Künstlerin, die im Jahr 2000 Ehrenbürgerin meiner neuen Heimat Hannover geworden ist. Die Dame hat hier ganz ordentlich gewütet. Chris wird es bestätigen können. Deshalb ist mir das in dem Video gleich aufgefallen. Ob das alles so schön ist, ist Ansichtssache.

Beim goggeln habe ich übrigens rausgefunden, dass die gute Dame ihren Lebensabend in San Diego verbracht hat und dort im Alter von 72 Jahren gestorben ist. Damit schließt sich der Kreis.

Ich wünsche euch viel Vorfreude auf die nächste Reise und ein glückliches Händchen bei der Vorbereitung.

Gruß

Sebastian

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Ich wünsche euch viel Vorfreude auf die nächste Reise und ein glückliches Händchen bei der Vorbereitung.

ja - nun langsam ... so schnell geht das nicht - da muss erst noch der New England Reisebericht fertig geschrieben werden, bevor die wieder weg duerfen ... :yeah::sarcastic::P:winki:

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ja - nun langsam ... so schnell geht das nicht - da muss erst noch der New England Reisebericht fertig geschrieben werden, bevor die wieder weg duerfen ... :yeah::sarcastic::P:winki:

Stimmt, der ist schon vorbereitet. Am Wochenende werde ich wohl damit starten. Muss nur noch schnallen, wie das mit den Bildern funktioniert. Da muss Frank dann ran :yeah:

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Guest exit

Hallo Frank,

ich muss ja gestehen, dass FL nicht wirklich weit oben auf meiner Reise-Destinationen-Liste steht.

Dennoch hat der Bericht Spaß gemacht. :thumbsup:

:sdanke::sdafuer:

Zu Duisburg, ein Bekannter, der aktuell mit dem Gedanken spielt nach Essen zu ziehen, sagte vor kurzem so schön "Den Ruhrpott muss man mögen wollen!" ... seh' ich persönlich genauso. ;)

Und der Geier ist mir natürlich auch gleich aufgefallen. Der Stil ist einfach unverkennbar und ich muss zugeben, ich find's garnicht so schlecht ... naja gut, den roten Geier jetzt nicht unbedingt. :D

Viele Grüße,

Chris

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