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enterprise66

Nachbetrachtung - Florida 2006 - Unsere 1. USA-Erfahrung

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Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Das Land aus dem Fernsehen, aus dem Kino, das Land der Stars und Sternchen. Das Land unserer Urlaubsträume.

Jahre lang haben wir von einem Urlaub in den Vereinigten Staaten geträumt, dann haben wir angefangen dafür zu sparen und zu planen. Aber wohin sollen wir beim ersten Mal reisen? Vor langer Zeit wollte ich schon mit Freunden nach Florida, irgendwie hat es damals nicht geklappt und ich bin auf Cuba gelandet. Auch sehr, sehr schön! Aber leider nicht Florida.

Na gut, warum nicht? Florida ist warm, es gibt Strand, gutes Wetter und viele interessante Sachen, grade auch für Kinder. Also ging es für unsere ganze Family (Heike, Alex, Kathi und ich) in den Sunshine State.

Hier schon mal die groben Tourdaten:

  • 26.06.2006 Düsseldorf - Orlando
  • 27.06.2006 Orlando
  • 28.06.2006 Orlando
  • 29.06.2006 Orlando
  • 30.06.2006 Orlando - Cocoa Beach
  • 01.07.2006 Cocoa Beach - Palm Beach
  • 02.07.2006 Palm Beach - Fort Lauderdale
  • 03.07.2006 Fort Lauderdale - Key West
  • 04.07.2006 Key West
  • 05.07.2006 Key West - Miami Beach
  • 06.07.2006 Miami Beach
  • 07.07.2006 Miami Beach - Naples
  • 08.07.2006 Naples - St. Petersburg Beach
  • 09.07.2006 St. Petersburg Beach
  • 10.07.2006 St. Petersburg Beach
  • 11.07.2006 St. Petersburg Beach - Fort Myers
  • 12.07.2006 Fort Myers -Düsseldorf

Ich werde den Bericht, wie schon bei anderen Reiseberichten hier im Forum bewährt, in Tage aufteilen. Allerdings möchte ich Euch schon mal vorwarnen, dass ich höchstwahrscheinlich nur einen Reisetag pro Woche schaffe! Mit dem ersten Teil fange ich in Kürze an. Vorab schon mal ein Bild der LTU-Maschine mit der wir über den Teich geflogen sind. Pünktlich über Orlando aufgetaucht, mussten wir ein paar Ehrenrunden drehen, weil ein Thunderstorm über der Stadt tobte. Als grade der Käpt´n verkündete, dass wir wohl nach Tampa ausweichen müssen, gab es wohl eine kleine Wolkenlücke und wir konnten doch in Orlando landen.

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Also bis bald!

Viele Grüße aus dem Ruhrpott

Frank / enterprise66

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Ankunftstag 26.06.2006 Orlando

Mit viel Glück hatte es mit der Landung in Orlando geklappt. Wir haben uns alle schon stundenlang im Bus gesehen, der uns vom möglichen Ausweichflughafen Tampa nach Orlando gekarrt hätte. Also doch unsere erste Einreise am Flughafen Orlando, es gab lange Schlangen vor den Immigration Officers. Wir waren echt gespannt, ob das gut klappt. Ich hatte einen dunkelhaarigen Latino vor uns, der mich mit grimmiger Miene musterte. Obwohl der schon den Passport und die anderen Einreisepapiere vor der Nase hatte, fragt der mich doch glatt: "Where do you come from???" Ich hatte mich schon auf alle möglichen Fragen eingestellt, aber da war ich doch verblüfft. Zumindest hatte ich ihn direkt verstanden. "From Germany!" Der zurück, jetzt mit leichtem Grinsen: "Are you crazy! What do you want here?" "We want to make vacation in Florida!" "But there is the World Championship in Germany!!!!"

Ahhhh! :patsch: Jetzt schnalle ich was der von mir will, der hält mich für verrückt, weil ich während der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland in die USA in Urlaub fahre. Ich zucke entschuldigend mit den Schultern! Dann geht es ganz schnell, die Finger werden gescannt, Fotos geschossen und er wünscht uns viel Spaß in Florida. Also eigentlich eine recht nette Begrüßung in unserem Urlaubsland. Jetzt also Richtung Gepäckband, natürlich sind die Koffer noch nicht da und wieder müssen wir warten. Am Gepäckband stehen doch einige Leute in Fußballtrikots. Trikots der deutschen, brasilianischen und auch amerikanischen Nationalmannschaften. Die Amerikaner sahen gar nicht traurig aus (die USA war in der Vorrunde augeschieden), einige Fans sprachen ganz begeistert über ihren Aufenthalt in good, old Germany. Dann haben wir doch noch mal unsere Koffer bekommen, es sind sogar alle da!

Jetzt zum Alamo-Mietautoschalter, draußen ist es schon dunkel. So´n Mist, jetzt können wir direkt das erste Hotel im Dunkeln suchen. Wieder mal warten und dann mussten zig Formulare ausgefüllt und unterschrieben werden, aber dann haben wir doch noch unser Auto bekommen: ein weißen Dodge Magnum Touring! Alex findet den Wagen cool, der hat hinten verdunkelte Scheiben.

Also los zu unserem Hotel in Kissimmee. Über die Florida 417 Toll gehts in die Richtung, leider haben wir kein GPS und müssen nach Karte fahren. Prompt verfransen wir uns, fahren vom Highway ab, bezahlen unsere erste Maut am Automaten (ein Freund hat uns noch vor dem Abflug Kleingeld gegeben). Nach kurzer Orientierung geht es wieder auf den Highway. An der richtigen Abfahrt gibt´s schon wieder eine unbesetzte Mautstelle. So´n Mist, die Kreditkarte nimmt der Automat nicht an! Scheine kannst du auch vergessen! Also die letzten Kröten Kleingeld in den Trichter geworfen, Gott-sei-Dank reicht der Schrott so grade, den letzten Cent mussten wir in den Trichter schmeißen. Als die Schranke aufgeht sind wir nur noch glücklich!

Jetzt ganz schnell ins Best Western Lakeside.

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Einchecken, Zimmer suchen, Koffer reinschleppen und ab in die Heia.

Morgen heißt es nämlich früh aufstehen und um 7.00 Uhr mit dem Shuttlebus ins Seaworld Orlando.

Die nächsten Tage kann ich dann auch mit Fotos dienen, heute war es einfach zu dunkel, zu hektisch, zu viel.

Viele Grüße aus dem Ruhrpott

Frank / enterprise66

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Die Fortsetzung kommt doch schneller als erwartet, aber diesmal von mir (ich muss ja schließlich üben für den nächsten Reisebericht, also nicht zu kritisch sein ;)

27.06.2006 Sea World

Der Wecker klingelt heute besonders früh :gutenmorgen: . Wir wollen mit dem Shuttle-Bus (ist ja kostenlos) nach Sea World fahren. Der fährt nur leider schon um 7.30 Uhr. Also nach dem Aufstehen jeder schnell ins Bad, anziehen und dann runter zur Bus-Station. Die Kinder sind noch ein bisschen muffelig, ist eben etwas früh für uns Langschläfer :tot: . Und der Jet-lag macht uns natürlich auch zu schaffen. Wettertechnisch fühlen wir uns, als wären wir in einem Treibhaus gelandet (boah ist das warm), schön warm und feucht. Aber so ist das eben im Sommer in Florida :D . Der Bus braucht ca. eine halbe Stunde bis zum Parkplatz von Sea World. Leider sind die Kassen noch nicht geöffnet. Dafür sind wir die ersten, als es endlich los geht. Wir müssen erst unsere Voucher umtauschen, da wir die Karten bereits in Deutschland bestellt haben. Das geht aber recht zügig.

Jetzt haben wir aber erstmal alle Hunger und landen in einem kleinen Laden „The Terrace Cafe“ (glauben wir zumindest). Leider gab es dort natürlich nicht das, was wir unter Frühstück verstehen. Die Kinder sind allerdings ganz begeistert von Muffins mit Schokolade oder bunten Streuseln zum Frühstück. Auch die Squirrels und einiges Federvieh hatte großes Interesse an diesem leckeren Frühstück :sironie: .

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Nach der Stärkung geht es dann erstmal zum Turtle Point, danach haben wir die Rochen entdeckt, die sich sogar streicheln ließen. Aber die Kinder wollten natürlich unbedingt Delphine sehen. Die gab es dann auch reichlich. Mit ein bisschen Glück, konnte man sie sogar streicheln.

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Da wir schon einmal in der Nähe waren, ging es jetzt zur „Journey of Atlantis“, eine Wasserbahn. Hier gab es eine kurzfristige Abkühlung für uns, bei den Temperaturen nicht wirklich kühl;-). Weiter ging es an den Manatees und Krokodilen vorbei zur Achterbahn „Kraken“. Nach 5 Minuten gucken, war klar, da müssen wir drauf. Rucksack ins Schließfach gepackt und in der Schlange angestellt. Recht zügig ging es voran und wir saßen zu viert nebeneinander in der Achterbahn :thumbsup: . Die Fahrt war viel zu schnell vorbei. Da mussten wir später unbedingt noch mal drauf.

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(extra für Haiko :D )

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Weiter geht es zu den Robben, hier hat eine Robbenmama gerade ihr Kleines gesäugt. Total süüüüßßßßßßßß! :love: Die Haie danach passten irgendwie gar nicht ;-)) Eigentlich wollten wir dann weiter zur Shamu-Show, die war aber erst später wieder. Also sind wir dann zur Delphin-Show gegangen. Die war echt super. Nicht zu vergleichen mit der Show im Duisburger Zoo.

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Leider haben wir dadurch die letzte Shamu-Show des Tages verpasst. Wir haben uns dann noch etwas zu essen gegönnt und mussten uns dann auch langsam auf dem Weg zum Bus-Parkplatz machen. Das ist ja leider der Nachteil von Shuttle-Bussen. Man ist auf die Zeiten des Transfers angewiesen. Aber eigentlich waren wir auch schon ziemlich müde und geschafft von unserem ersten Tag in Florida. Wir sind dann relativ zeitig ins Bett gegangen, denn am nächsten Tag stand Disneyworld auf dem Programm :) . Aber dazu gibt es dann später wieder was von Frank :D

Viele Grüße

Heike

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Hallo Ihr zwei,

ich finde den Einstieg super. Das ist der erste RB, den ich sozusagen live mitlese. Echt klasse!

Weiter so!!!!

Gruß Sebastian

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@ Haiko: Heute gibt es noch keine Fortsetzung, da wir Freunde erwarten, mit denen wir auf dem Oktoberfest waren. Fotos gucken, Leberkäse und Brezeln vertilgen :essen: , ein paar helle Augustiner zischen :verwirrt: und labern, labern, labern.......

Für Morgen habe ich mir aber vorgenommen weiterzuschreiben, also warte es ab!

Viele Grüße aus dem Ruhrpott

Frank / enterprise66

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Hallo Heike hallo Frank

Heike laß Dich nicht von deinem Stammplatz vorm PC vertreiben :sdafuer:

Gruß Haiko

Hallo Haiko,

so leicht lasse ich mich nicht vertreiben, aber ausnahmsweise lasse ich meinem Mann mal den Vortritt ;) . Vielleicht schaffe ich es ja dann, mich um unsere letzte Tour zu kümmern.

Viele Grüße

Heike

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28.06.2006 Disney World – Magic Kingdom (Orlando)

Heute geht´s für uns Vier nach Disney World ins Magic Kingdom. Da wir mit dem Wagen hinfahren, können wir uns das erste richtige amerikanische Frühstück gönnen. Ganz in der Nähe unseres Hotels gibt es ein Ponderosa Steakhouse (Kissimmee, 7598 West Highway 192 (Irlo Bronson, Mile Marker 5-6). Das Buffett für 5.99$ pro Person, Getränke extra, billig und echt lecker! :essen:

Mit vollen Bäuchen ging´s nun nach Magic Kingdom. Vom riesigen Parkplatz wird man in kleinen Zügen zur Anlegestelle der Fähre gefahren. Dort werden wir auch schon von Susie und Strolch begrüßt. An verschiedenen Disney-Resorts vorbei fährt die Fähre zum eigentlichen Eingang vom Magic Kingdom. Da wir unsere Eintrittskarten schon zu Hause gekauft haben, müssen wir nur unsere Voucher gegen die 3 Day Park Hopper Pässe umtauschen.

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Über die Main Street USA kommen wir zum Herzstück des Parks: Cinderella´s Schloß. 8o Dort steht auch der Hausherr Walt Disney mit seinem berühmtesten Kind Mickey Mouse.

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Von dort gehen wir ins Tomorrowland, hier steht unter anderem die Indoor Achterbahn Space Mountain. Das ist was! Nicht nur die Kinder sind begeistert! Jetzt gehts zum Carousel of Progress, die Entwicklung der Elektrizität am Beispiel einer amerikanischen Familie. Superalt und langweilig. Nicht zu empfehlen. :thumbdown: Daneben steht der Buzz Lightyear´s Space Ranger Spin, eine Bahn wie ein Videospiel. Man kann die Gondel drehen und muss mit Laserkanonen Ziele abschießen. Trifft man die Ziele gibt´s Punkte, am Ende kann man sehen wer die meisten Ziele getroffen hat. Ich fahr mit Alex und treffe zielsicher, 360 Punkte! Super!! Mal sehen wie viele Punkte mein Mitstreiter hat? 5010 Punkte???? ?( Das kann doch nicht sein! „Wie hast Du das gemacht? Das ist doch gepfuscht!!“ Ganz klar, das muss kontrolliert werden. Die Schlange ist aber im Moment zu lang, wir ziehen uns einen Fast Pass, damit können wir in einer Stunde direkt durch gehen und brauchen nicht so lange warten.

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Kennt einer von Euch die beiden Gauner? :bandit:

Also zur nächsten Attraktion: Stich Great Escape! Eine Art interaktives Kino, kann mich aber leider nicht mehr an Einzelheiten erinnern.Mickey´s House ist auch ganz niedlich, aber wir müssen zurück nach Buzz Lightyear. Mit dem Fast Pass geht es jetzt superschnell. Ich ballere auf alles, was sich bewegt und steigere mich auf 490 Punkte, aber gegen den Meister der Videospiele habe ich nicht den Hauch einer Chance: 5760 Punkte. „OK! Du hast gewonnen!“

Am Schloß ist grade eine Show, es wird gesungen und getanzt. That’s America! Schneewittchen hat gerade ihren Prinz gefunden, da öffnet der Himmel seine Schleusen. Mal wieder schüttet es aus Kübeln. Aber nach rund 30 Minuten kommt die Sonne wieder raus und wir können weiter.

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An Tom Sawyer´s Island vorbei, gehen wir zur Wasserbahn Splash Mountain. Nach dieser intensiven Dusche dann zur Big Thunder Mountain Railroad, eine Holzachterbahn durch eine Westernlandschaft.

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Im Haunted Mansion lernen wir das gruseln, es ist eine Art harmlose Geisterbahn.

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Jetzt noch ins Adventureland zur Jungle Cruise, eine gemütlichen Boot-Safari durch Afrika. Unser Guide ist ganz witzig, erzählt lustig Stories und fragt fast jeden Fahrgast woher er kommt.

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Natürlich sind wir auch mit der Railroad um den Park gefahren, war OK! Es wird langsam dunkel, wir freuen uns schon auf die Lichterparade "SpectroMagic", die jeden Tag bei Einbruch der Dunkelheit stattfindet.Anschließend gibt es das spektakuläre Feuerwerk. Leider ist unsere Kamera nicht so gut, dass die Fotos im Dunkeln was werden. Das Feuerwerk ist das Beste, was wir bis dahin gesehen haben. Echt bombastisch!!

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Mit tausenden Touristen machen wir uns ziemlich geschafft auf den Heimweg, diesmal nehmen wir die Monorail bis zum Parkplatz. Ein langer Tag geht zu Ende. Wir sind alle todmüde, aber glücklich über die Dinge, die wir heute erlebt haben. Ich denke nur: „5760 Punkte! Unmöglich! Wie hat Alex mich nur reingelegt?“ ?(

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29.06.2006 Disney World – Epcot & MGM Studios (Orlando)

Der dritte Tag in Florida fängt für uns wieder mit einem ordentlichen Frühstück im Ponderosa an. :essen: Kräftetanken für einen weiteren Tag in den Vergnügungsparks von Orlando. Epcot und die MGM Studios stehen auf unserem Programm. Die beiden Parks liegen eng beieinander, daher sind sie an einem Tag zu schaffen. Also los Richtung Epcot!

Vom Parkplatz aus sieht man schon die riesige weiße Kugel, das Wahrzeichen des Parks. Darin die erste große Attraktion: Spaceship Earth. Eine Reise durch die Entwicklung der Kommunikation, sponsored by Siemens. Links von der Kugel findet man Misson: Space, die Simulation eines Flug zum Mars. Direkt daneben steht der Test Treck, hier können wir eine Testfahrt mit einem neuen Prototyp machen. Eine 1,6 km lange Schleife Vollgas, davor gibt´s noch einen Bremsentest. Fanden wir alle gut!

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Jetzt sind wir schon am Ufer der World Showcase Lagoon angekommen, um diesen See sind die 11 Nationen der Welt angeordnet. Wir gehen durch Mexico, Norwegen und China nach Deutschland. Jaaaa, und da ist wieder das amerikanische Bild über Deutsche. Wir Deutschen trinken immer Bier, essen Sauerkraut und Bratwurst, tragen Lederhose oder Dirndl und sind eigentlich Bayer! Also Oktoberfest das gaaaanze Jahr! Schade! :thumbdown:

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Mexico

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Deutschland!!!!!!!

Die weiteren Nationen sind Italien, Japan, Marokko, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Amerika.

Im Liberty Inn stärken wir uns für den weiteren Tag.The living seas schauen wir uns auch noch an, eine 3D-Animation mit Nemo und seinen Unterwasserfreunden. Turtle Talk with Crush! Es wir für uns Zeit Epocot Tschüß zu sagen, denn wir haben ja noch einen zweiten Park im Programm.

Mit einer Shuttlefähre fahren wir, an mehreren großen Disney Hotels (Dolphin, Swan) vorbei zu den MGM Studios.

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Am Rock´n Roller Coaster ist ne lange Schlange, wir ziehen uns einen Fast Pass und gehen erst mal zum Tower of Terror, The Twilight Zone. In dem alten Hotel geschehen mysteriöse Sachen, am Ende saust man aus 50 Meter Höhe mit dem Fahrstuhl in die Tiefe. :blerg: Ein Freefall Tower, das macht Laune! Draußen können wir noch ein bisschen im Schatten chillen, es ist ziemlich warm und extrem schwül.

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Aber jetzt zum Rock´n Roller Coaster, dort wartet schon die Rockband Aerosmith auf uns. Die netten Jungs laden uns zu einer Backstage-Party ein, also nichts wie Platz nehmen und schon geht es ab mit der „Stretchlimousine“. Wir haben es eilig und beschleunigen in 2,8 Sekunden von 0 auf 60 mph! Katapultstart, echt geil!!!!! Die Fahrt durch die Dunkelheit wird von Loopings und Schrauben gekrönt. Das alles mit dem hämmernden Sound von Aerosmith ! :musicextreme: Wir sind alle einer Meinung: Das ist der Hammer!

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Die vielen kleinen Details machen den Park einfach wunderbar, z. B. Besen die Blumen auf die Beete schütten. Einfach toll! :love:

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Quer durch den Park schlendern wir dann zu Star Tours. An verschrotteten Androiden vorbei, kommen wir zum Shuttle, das uns zum Mond des Planeten Endor fliegen soll. Da taucht plötzlich ein Sternenzerstörer des Imperiums auf. Auf der Flucht rast das Shuttle durch die Schluchten des Todessterns. Genau! Das ist ein Flugsimulator durch die Welt von Star Wars.

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Als Abschluß des Rundgangs gehen wir in die Indiana Jones Stuntshow. Harrison Ford ist zwar nicht dabei, trotzdem ist die gebotene Action vom Feinsten. Explosionen, Feuer, prügelnde Stuntmens und natürlich die riesige, rollende Steinkugel. Kämpfe auf einem rollenden Flugzeug. Alles was das Actionherz höher schlagen lässt. 30 Minuten die wie im Flug vorüber gehen.

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Ein langer Tag neigt sich dem Ende entgegen, wir sind alle Vier ziemlich fertig und froh, dass es zurückgeht. Auf unserer Fähre zurück nach Epcot legen wir die Füße hoch und chillen. :sleeping: Morgen geht´s in Richtung Atlantik, die Wellen rufen. Aber auf dem Weg nach Cocoa Beach steht noch ein absolutes Highlight auf dem Programm: STS-121 !?!

Fortsetzung folgt..................... :gutenmorgen:

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30.06.2006 von Orlando über Kennedy Space Center nach Cocoa Beach

Heute machen wir uns keinen Stress, nach 3 Tagen in den Vergnügungsparks von Orlando wollen wir die erste größere Etappe fahren. Es geht über die 528 Richtung Osten zum Atlantik. Erst mal nach Cape Canaveral, zum Kennedy Space Center. Irgendwann geht es auf die 407 (North Leg Bee Line Expressway) bis zur 5, den Nasa Causeway.

Nach ein paar Meilen kommt der Kennedy Space Center Visitor Complex auf der rechten Seite. Man kann die Raketen schon von der Hauptstraße aus sehen. Ich bin schon ganz kribbelig und freu mich auf die ganze Weltraumtechnik, die uns jetzt erwartet. 8o Am Ticket Plaza kaufen wir die Karten, darin enthalten ist der Besuch des Visitor Complex und die Space Tour mit dem Bus zum Apollo/Saturn V Center und zur Observation-Platform.

Im Mad Mission to Mars: 2025 läuft grade die Vorführung, also gehen wir erst mal in den Space Shop und schauen nach Mitbringsel. Weiter hinten auf der Space Shuttle Plaza kann man sich den Orbiter Explorer ansehen, direkt daneben liegen die riesigen Feststoffraketen und der Treibstofftank des Shuttleantriebs mit denen die Space Shuttle ins All geschossen werden.

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Im Launch Status Center kann man die Information der aktuellen Weltraummission sehen. Es sieht für morgen ganz gut aus. Wir werden den Start der STS-121 (Space Transportation System) erleben, SUPER! Es soll der 32. Flug der Raumfähre Discovery werden, mit an Bord der Deutsche Thomas Reiter.

Es gibt übrigens auch eine Raumfähre namens Enterprise, sie war der Prototyp der Space Shuttle. Es ist allerdings nie in den Weltraum geflogen, da es über keinen Hitzeschild verfügt. Der Prototyp sollte ursprünglich Constitution heißen, eine Unterschriftenaktion von Star-Trek-Fans bewirkte jedoch eine Namensänderung. Meine Star-Trek-Lieblingsserie ist übrigens Next Generation“. Spätestens jetzt wisst ihr, wo mein Username herkommt! ;)

Wir gehen ins IMAX Kino, dort sehen wir einen 3D-Film „Walking on the Moon“. Unglaubliche Bilder von den Spaziergängen der Astronauten auf dem Erdtrabanten. Die Fahrten mit dem Mondauto. Sehenswert!! Genug gesessen, jetzt geht´s um den kleinen See zum Astronaut Memorial. Dort wir uns wieder bewusst, dass einige Menschen das Abenteuer Weltraum mit ihrem Leben bezahlen mussten. Die Challenger zerbrach am 28. Januar 1986 beim Start, die Columbia brach am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Jeweils 7 Astronauten kamen bei diesen Unglücken ums Leben. Das waren schwarze Tage für die bemannte Raumfahrt!

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Mit dem Bus geht es dann auf die KSC Tour, über das riesige Gelände fahren wir am Launch Control Center und dem Vehicle Assembly Building vorbei zum Apollo/ Saturn V Center. In der Halle liegt eine Saturn V-Rakete. Wir waren doch ziemlich überrascht, wie riesig diese Raketen sind, mit denen die Astronauten schon damals zum Mond geschossen wurden. :pupillen: Da kommt man sich total winzig vor! Dagegen waren die Mondlandefähre und das Mondauto recht klein.

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Von dort sich wir dann zur Observation Gantry LC-39, von wo man die Startrampen aus der Ferne sehen konnte. Auf der nördlichsten Rampe stand das Shuttle Discovery, vorbereitet für den Start am nächsten Tag. Auf der anderen Seite kann man die Montagehalle der Shuttle sehen.

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Vehicle Assembly Building

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Zurück im Visitor Complex müssen wir uns erst mal in der Orbit Cafeteria stärken. Meine drei Reisegefährten machen schlapp und ich gehe noch alleine zum Rocket Garden. Der Spaziergang durch den „Wald“ der historischen Raketen gefällt mir gut, aber ich will die Drei nicht so lange warten lassen, denn wir wollen ja noch heute an den Strand.

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Wir fahren die 405 durch Cape Canaveral hindurch Richtung Cocoa Beach, eine kurze Strecke von gut 30 Minuten. Unser Hotel liegt direkt am Strand, das Holiday Inn Cocoa Beach. Beim Einchecken gibt´s dann die ersten Probleme. :( Das vorgebuchte Zimmer ist nicht frei! Nach einigem Palaver kriegen wir zumindest ein Einzelzimmer mit einem Kingsize-Bett plus einer großen Luftmatratze. Das sollte für eine Übernachtung gehen. Die Hotels sind wahrscheinlich alle ausgebucht, da morgen ja der Shuttlestart stattfinden soll. Auf unsere Floridatour war das mit Abstand das kleinste Zimmer, dafür hatten wir ein Riesenbad. Vermutlich ist das ein spezielles Zimmer für Rollstuhlfahrer gewesen.

Jetzt aber nichts wie los zum Strand, denn darauf haben wir uns alle schon gefreut. :D So verbringen wir den Nachmittag in den wunderbaren Wellen oder beim chillen im Sand. Das Wasser ist recht frisch, aber wenn man einmal drin ist, ist es in Ordnung.

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Wie fast alle Strände in Florida ist auch der Strand von Cocoa Beach gähnend leer. Ist ganz anders als auf Mallorca! 8)

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Abends gehen wir einen Happen essen, leider weiß ich den Namen des Lokals nicht mehr. Alzheimer? ?( Oder so ähnlich. Die Kinder sind glücklich, ein voller Bauch und dazu endlich die Möglichkeit in T-Shirt-Läden nach Band-Shirts zu stöbern. Bei Alex ist „System of a Dawn“ angesagt, Kathi steht mehr auf „Nirvana“. Heike übrigens auf

:arghs: (ich meine seine Musik :D ), von dem gibt´s hier aber keine Shirts! Mit vollen Tüten geht es zurück zum Hotel.

So geht der 4. Tag zu Ende, aber Fortsetzung folgt…………..

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Hallo Frank

Heike ist Olaf Henning Fan ? :pupillen:

Gruß Haiko

Hallo Haiko,

da lässt man den Mann mal ein paar Tage alleine und schon stellt er solche Behauptungen ins Netz. Aber jetzt hab ich ihn wieder unter Kontrolle :thumbsup:

Eigentlich stehe ich auf AC/DC :D

Viele Grüße

Heike

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Zum wach werden erst mal ein paar Lockerungsübungen mit den Black Eye Pies bei einem Auftritt im September diesen Jahres in Chicago: Achtet auf den

8)

01.07.2006 von Cocoa Beach nach Palm Beach

Auch diese Nacht haben wir überstanden: Alex auf der Luftmatratze vor der Eingangstür (die Matratze war relativ groß und mit einem integrierten Kompressor ausgestattet); Kathi, Heike und ich haben auf dem Kingsizebett genächtigt. :sleeping: Nach dem Frühstück in einem Diner, etwas die Straße runter, sind wir noch einmal in dem Shop von gestern gegangen. Diesmal haben wir Strandtücher für die Kids gekauft. Spongebob und Co. Alex musste sich noch ein Mini-Surfbrett holen, der Dodge ist ja groß genug.

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Nachdem wir dann die Koffer gepackt und ausgecheckt hatten, konnten wir endlich wieder zu Strand. Wir hatten ja noch bis 13.00 Uhr Zeit, dann sollte die Discovery abheben. Das wollten wir uns vom Strand aus angucken, um danach dann Richtung Palm Beach weiter zu fahren. Schon recht früh war die Sonne ordentlich am brennen. Gut 30°C hatten wir die meiste Zeit und dazu die absolute Schwüle. Die Luftfeuchtigkeit war der Oberhammer! Also nichts wie ab in die Wellen, Alex hat sich mit seinem Wellenbrett voll ausgepowert. Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 ist in Florida absolute Pflicht. 8)

Kurz vor 13.00 Uhr haben wir dann langsam die Sachen eingesammelt und gespannt nach Norden geblickt. Aber leider kam da kein Rauchschweif, keine donnernden Triebwerke, kein startendes Shuttle. Der Start war wegen Wetterprobleme verschoben worden!?! ?( Wetterprobleme????? Später habe ich gelesen, dass zur Sicherheit vor Blitzeinschläge keine Gewitterwolke näher als 55 Meilen vom Startplatz sein darf, in damaligen Fall waren es wohl nur 35 Meilen. Und wir standen bei Sonnenschein am Strand. Letztendlich startete die Discovery erst am 04.07.2006, da waren wir schon in Key West und haben es nur durch das Radio gehört. :(

Also haben wir uns auf den Weg nach Palm Beach gemacht, 237 km immer in Richtung Süden. Irgendwo unterwegs haben wir an einem McDoof Pause gemacht und uns ein paar Burger, Pommes und Coke gegönnt. :essen: Alex und Kathi waren ganz begeistert, dass man so viele Getränke nachholen kann, wie man möchte. Also Coke mit Crushed Ice ohne Ende.

Das Hotel in Palm Beach war das OC Beach Resort, das erste Hotel mit Valet Parking. Von außen „schweinchenrosa“ angestrichen, aber das Zimmer ist ok, modern, relativ groß mit 2 Doppelbetten. Nur die typischen, bunten Bett-Überwürfe entsprechen nicht unserm Geschmack. Aber darüber kann man natürlich streiten! Da wir hier auf Palm Beach Island waren konnte man vom Balkon aus auf beiden Seiten den Atlantik sehen.

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Hier die Ansicht von der Straße aus, im Vordergrund unser weißes Mietauto - Dodge Magnum Touring

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Auf jeden Fall waren wir noch am Strand, aber viel mehr weiß ich leider nicht mehr. 8| Schade!

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Hotelansicht vom Strand aus

Auf jeden Fall war die Nachtruhe gut und mit frischer Energie konnten wir die nächste Etappe nach Fort Lauderdale in Angriff nehmen.

Aber davon später mehr……….

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02.07.2006 von Palm Beach nach Fort Lauderdale

Nach einer regnerischen Nacht, packen wir mal wieder die Koffer, prügeln müde Kinder aus dem Bett und machen uns einen Hallo-Wach-Kaffee mit der Kaffeemaschine des Zimmers. Irgendwann sind wir marschbereit und mit dem Aufzug geht es in die Lobby zum auschecken. Der Wagen wir vorgefahren, der „Ein- und Ausparker :police: “ bekommt ein paar Dollar in die Hand gedrückt und los geht´s!

Frühstücken wollen wir irgendwo unterwegs, mal sehen wo wir landen werden. Vom Ocean Boulevard fahren wir Richtung Süden die Küstenstraße A1A, an einer Ecke sehen wir ein Subway. Kurze Diskussion und schon haben wir geparkt. Damals war uns Subway noch kein großer Begriff, deshalb war es für uns alle recht anstrengend, die verschiedenen Möglichkeiten auszuwählen. Das fing mit der Brotauswahl an, ging mit dem Belag weiter und endete dann doch irgendwann mit der richtigen Sauce. Der Kollege hinter der Theke hat sich zusätzlich einen Spaß daraus gemacht, besonders undeutlich zu sprechen. :arghs: Zum Beispiel musste Alex erfahren, dass „Kyukuma“ Gurke bedeutet. Wir haben zuerst auf ein indisches Gewürz getippt, aber als der Finger auf die Gurkenscheiben zeigte, fiel bei uns der Groschen: Cucumber! Ahhhhhh! Auf jeden Fall waren die Sandwiches ganz lecker, unser Kaffee war ok und die Kinder haben sich zum Frühstück mal ne Coke gegönnt. Bäh!!!!!!! :blerg:

Die Strecke bis Ft. Lauderdale ist nur ca. 40 Meilen lang, also sind wir noch am Vormittag am nächsten Hotel, dem Holiday Inn Fort Lauderdale Beach angekommen. Wir haben aber Glück beim einchecken, denn unser Zimmer ist schon frei. Diesmal geht es mit dem Lift nach oben, ich glaub es war das sechste oder siebte Stockwerk. Egal! Auf jeden Fall hatten wir einen herrlichen Blick auf´s Meer, nur der Regen störte doch. Die bunten Tagesdecken der Betten sind mal wieder herrlich! :hechel:

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Trotz des Regens machen wir uns auf, um Lauderdale zu erkunden. Der Regen hört dann auch schon bald auf und wir können laufen. Fort Lauderdale ist mit Kanälen durchzogen, würde mich nicht wundern, wenn es mehr „Grachten“ hat als Amsterdam. :smoker:

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Wir sind gemütlich an der Riverfront entlang gegangen, Die Kids mussten sich natürlich an einem Springbrunnen nass spritzen.

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Auf der Rückfahrt müssen wir vor einer der vielen Klappbrücke warten. So steile Brücken wie dort, gibt es in Deutschland bestimmt nicht.

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Nach dem Essen wollen Heike und ich noch ein bisschen am Strand spazieren gehen, die Kinder streiken. Kein Bock! Lieber wollen sie noch in den Wellen rumtoben. Da Beide lange im Schwimmverein gewesen sind, ist das für uns in Ordnung. Wir schauen den Beiden noch ein wenig zu, gehen dann ein Stück am Wasser entlang Richtung Süden und zurück. Denn Heike hat dann doch keine Ruhe und will nach ihren Zöglingen gucken. :family:

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Der Strand ist wieder menschenleer, es liegt eine Menge Seegras hier rum. Nicht sehr schön! :thumbdown:

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Weiter draußen ankern ein paar richtig große Pötte, aber eins der schönen Kreuzfahrtschiffe sehen wir hier noch nicht.

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So geht ein weiterer Reisetag vorbei, to be continued!

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03.07.2006 von Fort Lauderdale nach Key West

Am nächsten Morgen ist der Himmel wieder blau und kein Wölkchen zu sehen, die besten Voraussetzungen für unsere lange Tagestour in den tiefsten Süden der USA.

Von Ft. Lauderdale soll es, an Miami vorbei, in den südlichsten Ort der Staaten nach Key West gehen.

Wie immer schaffen wir es nicht frühzeitig in die Gänge zukommen, wir sind halt alle notorische Langschläfer und nicht nur die Kinder. Aber irgendwann haben wir endlich die Koffer gepackt und machen uns auf den Weg. Knapp 200 Meilen ist die heutige Strecke lang, wieder fahren wir die A1A Richtung Süden. Am Ft. Lauderdale Airport geht es auf die Interstate 95, an Hollywood und Miami vorbei, fahren wir auf die Interstate 395 und biegen hinter dem Miami International Airport auf die 874 ab. Bei Three Lakes beginnt die nächste „Bezahlstrecke“, der Florida 821 Toll. In Florida City treffen wir wieder auf den Highway No. 1 der nun bis nach Key West führt.

Hier die Streckenabschnitte auf den Keys: Key Largo – Islamorada – Duck Key – Marathon – Big Pine Key – Key West.

Eins der schönen Dinge an den Staaten ist auf jeden Fall der Straßenverkehr, selbst bei einspurigen Straßen sind die meisten Autofahrer total relaxt. Ich stell mir das in Deutschland vor: kilometerlange Straßen geradeaus, kaum Überholmöglichkeiten. Was wäre da ein Gedränge, Geschiebe, Gehupe.

Hier geht es gemütlich mit 55 – 60 mph voran, es wird mit genügend Abstand gefahren, einfach entspannend. Dazu die fast karibische Umgebung, rechts und links von der Straße Palmen, Strände das Meer.

Nach 5 Stunden sind wir am Ziel, eine kleine Runde durch den Ort, über die Palm Ave, die Eaton Street und der Duval Street kommen wir zu unserem Hotel, dem Southernmost Hotel. Also das südlichste Hotel der Vereinigten Staaten. Wir sind sofort begeistert!

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Das Auto stand wohl schon etwas länger :D

Das war der Privatstrand des Hotels, der erstmal ausgiebig getestet werden mußte:

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Der Tag geht noch ein bisschen weiter……..

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Hallo Heiko,

das hast Du aber noch gut im Kopf! 8|

Der Southernmost Point war direkt in der Nähe.

Der Tag ist doch noch nicht zu Ende erzählt und erst am Ende der Tage gibt´s ein Sonnenuntergang. 8o

Vielleicht habe ich ja am Mittwoch Abend Zeit dafür?????

Wenn ich nicht mit euch chatten muss! :sgenau:

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Aber Haiko,

wir waren doch mit Kinder unterwegs! :love:

Da trinkt man doch kein Alkohol! Wir sind beim Bier geblieben! :whistling:

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Fortsetzung 03.07.2006 Key West

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, haben wir einen kurzen Spaziergang bis zum hoteleigenen Strand gemacht. Natürlich mussten wir erst einmal zum abkühlen ins Wasser springen, herrlich! An der Strandbar konnten wir uns ein paar leckere Drinks gönnen. :D

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Viel zu spät sind wir wieder ins Zimmer zurückgegangen. Denn als wir alle geduscht waren und aufgebrochen sind, um den Ort zu entdecken, wurde es schon dunkel. Schließlich haben wir irgendwo etwas gegessen und sind noch zum Pier gelaufen. Der Sonnenuntergang war natürlich schon lange vorbei. Also ging es am Leuchtturm vorbei, auf der Whitehead Street (Highway No.1) zurück zum Hotel.

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Die Fotos sind ja doch etwas dunkel :censored: , aber für morgen verspreche das Gleiche in Hell! 8)

Tja Haiko, heute kein Sonnenuntergang! Aber für den nächsten Tag kann ich Ihn Dir versprechen…… :D

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Sag mal war direkt neben Eurem Privatstrand diese beleuchtete Pier ??? Das Foto vom Strand kommt mir auch bekannt vor. 3 oder 4 Sterne Hotel ?

Ich habe das öfter fotografiert - hatte was. mal schauen.

Heike hat schon mal was von Sonnenuntergang gepostet - habe ich vorhin gefunden :P:P:P

Na dann berichte mal vom Nachtleben und den vielen Drinks :sekt:

Hallo Haiko,

ja, das war "unser Hotel". Es hat wohl 3 Sterne.

Viele Grüße

Heike

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04.07.2006 Key West

Lange schlafen ist ein Hobby von uns Allen! Kaum steht ein Tag ohne viele Meilen im Programm, schon nutzen wir das gerne aus. Kathi und Alex haben gar keinen Bock auf frühstücken und wollen nicht aufstehen. So ziehen Heike und ich eigentlich viel zu spät los, um noch ein Frühstück zu ergattern.

Im Hellen sehen wir nun wie schön Key West ist, die Duval Street hinunter reihen sich wunderschöne Holzhäuser aneinander.

Bei Starbucks holen wir uns jeder einen großen Pott Coffee und ein Stück Kuchen, das ist für heute unser Frühstück.

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Ein ehemaliges Kino, jetzt ein Walgreen-Supermarkt

Natürlich kamen wir auch an der berühmten Sloopy Joe Bar vorbei, Ernest Hemingways Stammkneipe aus seiner Key West-Zeit.

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Am Pier angekommen fällt mir als erstes das riesengroße Kreuzfahrtschiff auf, die „Enchantment of the Seas“. Super! Mit so einem Dampfer wollen wir irgendwann auch mal fahren. Aber vielleicht dann eher mit der „Aida“? Die Küstenwache tuckerte kurz danach auch vorbei.

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Hinter diesem Inselchen wird später die Sonne untergehen! Haiko, die Spannung steigt, oder?

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Das Key West Aquarium mit dem Haibecken davor.

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Auf dem Rückweg kamen wir am Little White House vorbei, von hier hat Truman zeitweise regiert. Diverse andere Präsidenten haben es als Urlaubsdomizil genutzt.

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An der Südspitze Key West´s endet bzw. beginnt der Highway No.1. Es kommt auf die Sichtweise an.

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An dieser Kirche wurde damals renoviert, die neue Fassade könnt ihr am linken Turm sehen. Wie wird es da wohl mittlerweile aussehen? Hat jemand von euch ein neueres Foto davon?

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Dann kamen wir zum Hemingway House, von außen ganz nett, wenn nicht die Massen von Touris da gewesen wären. Lange Schlange vor der Kasse, in der Hitze hatten wir keine Lust uns anzustellen. Gegenüber steht der Leuchtturm, den wir ja schon im Dunkeln fotografiert hatten.

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Die Whitehead Street entlang kamen wir dann zu dem wohl meistfotografierten Punkt auf den Keys, dem Southernmost Point Continental USA. Nur 90 Meilen bis Cuba.

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Vorbei am Southernmost House kamen wir wieder zum Hotel zurück.

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Jetzt mussten wir erst mal die beiden Langschläfer in Wallung bringen! Aber mit der Aussicht auf einen Strandtag ging das ganz schnell, außerdem hatten beide mittlerweile Riesenkohldampf. Der konnte mit einem Snack von der Strandbar gestillt werden.

Von dort aus sieht man die Kreuzfahrtschiffe auf ihrem Weg zwischen Miami und Key West.

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Es war ein sehr schöner Tag am Strand, den wollten wir später mit dem Sonnenuntergang krönen.Ich bin etwas früher ins Zimmer gegangen, da ich das WM-Halbfinale Deutschland – Italien nicht verpassen wollte. Es war ein spannendes Spiel. Leider war ich danach gefrustet, da es am Ende 0:2 stand.

Italien hatte sich für die WM-Spiele in Duisburg vorbereitet. Also waren wir Duisburger mit daran schuld, dass das Sommermärchen nicht mit dem totalen Triumph von Klinsis Burschen gekrönt wurde. Aber das ist ein anderes Thema.

Frisch geduscht machten wir uns dann auf Richtung Pier. In einem Wendy´s gab es noch was zu spachteln, dann los zum Sonnenuntergang. Wir ergatterten einen Platz in der ersten Reihe, viele Leute aus aller Herren Länder waren auch dabei. Dieses Gemeinschaftserlebnis hatte ein ganz besonderes Flair, einfach nur schööööööön! :love:

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Ich muss wirklich sagen, das Key West ein absolutes MUSS in Florida ist. Ich weiß ganz bestimmt, dass ich irgendwann wiederkommen werde! :thumbup:

Morgen fahren wir nach Miami!

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05.07.2006 von Key West nach Miami

Vor dem Frühstück haben wir uns schon einmal reisefertig gemacht. Zum frühstücken sind wir dann zur Strandbar gegangen, auch um uns vom schönen Strand zu verabschieden.

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Von der Fahrt zurück nach Miami gibt´s sogar ein paar Bilder:

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Und dann tauchte die Skyline von Miami vor uns auf. Daran vorbei fuhren wir Richtung Miami Beach, zu unserem Hotel H.J. Plaza Dezerland Beach Resort & Spa (8701 Collins Avenue).

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Nach dem Einchecken mussten wir natürlich zum Strand. Der hat uns doch sehr an die Strände von Ft. Lauderdale oder Cocoa Beach erinnert.

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Abends war ein Bummel über den Ocean Drive und natürlich ein original amerikanisches Abendessen geplant. Die Neonlichter der Hotelreklamen sind auf jeden Fall sehr sehenswert.

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Nach ein bisschen Shoppen fanden wir dann irgendwann diesen Diner.

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Die nette Bedienung fand schnell heraus, dass wir Deutsche waren. Sie war ziemlich gesprächig und erzählte uns, dass sie deutschstämmig ist und verzückte uns mit ein paar Brocken deutsch. Das Essen war richtig lecker und so konnten wir den Abend zufrieden ausklingen lassen.

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Hallo Haiko,

uns Erwachsenen hat der Strand in St. Peterburg (nach Key West) am besten gefallen, die Kinder fanden die Wellen des Atlantiks viel besser.

Hattest du etwa dein Stativ nicht dabei, um Bilder vom Hwy 1 zu machen, oder hättest du dafür Hochkant fotografieren müssen :thumbsup: (Der Satz ist von Heike :D )

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06.07.2006 Miami

Am nächsten Morgen sind wir dann, gestärkt mit dem frisch aufgebrühten Zimmerkaffee, zum Shoppingbummel aufgebrochen. Die Aventura Mall war unser Ziel, eine der größten Einkaufszentren Süd-Floridas. Kaufhäuser wie Macy´s, Bloomindale´s, JC Penney und Sears, sowie bekannte Labels wie Abercrombie&Fitch, Banana Republic, Guess, Puma, Gap oder Replay sind dort vertreten. Also alles was das Shoppingherz höher schlagen lässt!

Angekommen haben wir erst mal nach der Fressmeile Ausschau gehalten, schließlich mussten wir noch unser Frühstück nachholen. Relativ schnell hatten wir auch den Treats Food Court gefunden, dort war die Auswahl so groß, dass jeder was gefunden hat. Nach der Stärkung waren wir bereit dem Shoppingrausch zu verfallen. Vor allem Alex und Kathi waren nicht mehr zu bremsen, als sie einen Laden mit Band-Shirts entdeckten. Die hatten viele Shirts von ihren Lieblingsbands, die man in der Heimat nicht bekommt. Die Mall ist wirklich schön gestaltet worden, Brunnen und weitere kleine Kunstwerke und auch viele Möglichkeiten zum sitzen laden zum verweilen ein.

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Leider gab es aber kein Hard Rock Café, so dass wir uns dann entschlossen haben, weiter zu fahren. Der Bayside Marketplace war unser Ziel, dort befindet sich das HRC von Miami. Über den Biscayne Boulevard ging es südwärts. Kurz vor der Mall steht die American Airline Arena, in dieser Halle spielt der damalige Basketballmeister der USA, Miami Heat. Im Finale 2006 schlugen sie damals die Dallas Mavericks, die Mannschaft von unserem Deutschen Basketballheld Dirk Nowitzki.

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Die Bayside Shopping Mall liegt wunderbar am Jachthafen von Miami mit tollem Blick auf die Superjachten der Reichen und Schönen. Natürlich haben wir im Hard Rock Café Shop einige Mitbringsel erstanden, mit denen wir die Lieben zu Hause beglücken wollten.

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Das Wetter in Florida ist wirklich extrem, tropische Schwüle und heftige Regengüsse sind an der Tagesordnung. So schüttete es auch in der Zeit als wir dort waren recht heftig.

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Wir haben uns noch solange in ein Café gesetzt und abgewartet wann es etwas besser wird. Kurze Zeit später konnten wir dann auch über die Brücken Richtung Miami Beach fahren. Dort ließen wir dann den Tag gemütlich ausklingen.

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.....to be continue!

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07.07.2006 von Miami durch die Everglades nach Naples

Unser Hotel H.J. Plaza Dezerland war eins der wenigen Hotels, die ein gutes kontinentales Frühstück angeboten haben. Bei solchen Angeboten sind wir mittlerweile recht skeptisch, da wir damit schon oft schlechte Erfahrungen gemacht haben (weiteres dazu aus Naples!).

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Nachdem wir unser Zimmer „The Rebel“ geräumt haben, sind wir runter ins Hotel-Restaurant, das optisch den 60er Jahren nachempfunden ist. Man kann in alten Straßenkreuzern sitzen und Elvis, the King of Rock´n Roll, durfte natürlich auch nicht fehlen. Wir hatten Glück, dass zu der Zeit nicht so viele Gäste ihr Frühstück einnehmen wollten und bekamen ein Platz in einem gelben Classic-Car. Die Haifischflossen an diesen wunderschönen Autos finde ich echt Prima.

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Nach dem köstlichen Mahl konnten wir Richtung Westen aufbrechen. Durch den Straßendschungel von Miami fanden wir schnell zum Highway No. 41.

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Der Tag war noch lange nicht vorbei..........

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An dieser Kirche wurde damals renoviert, die neue Fassade könnt ihr am linken Turm sehen. Wie wird es da wohl mittlerweile aussehen? Hat jemand von euch ein neueres Foto davon?
wenn ich das gewusst hätte... da bin ich vor drei Wochen vorbeigelaufen aber ich hab leider weder ein Foto gemacht noch könnte ich mich an Details der Kirche erinnern :wacko:
Zum frühstücken sind wir dann zur Strandbar gegangen, auch um uns vom schönen Strand zu verabschieden.
schön dort und lecker - stimmts? Da waren wir auch frühstücken, wir haben in einem der Schwester-Hotels des "southernmost hotel" gewohnt. Sonnenuntergang haben wir in Key West keinen gesehen - den ersten haben wir verpasst und am zweiten Abend waren sintflutartige Regenfälle mit Mega-Gewitter :( aber egal - tolle sunsets habe ich dann in Fort Myers gehabt :)

Schöner Bericht...

LG

Claudi

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