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AACA Hershey Fall Meet 1999 ( Oldtimermarkt in Hershey, ein persönlicher Bericht )


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Hi Leute,

Irgendwie gärt es in mir, noch einen kleinen Reisebericht

einzuschieben. Diesmal über meine Reise zum Oldtimermarkt nach Hershey, PA.

Merkwürdigerweise habe ich irgendwie gar keine Fotos gemacht

sondern mich ausschließlich auf das Videografieren konzentriert. Mal sehen, ob

ich ein paar Standbilder rausfiltere. Oder ich stelle ein kleines Video rein,

mal sehen.

Erst im August kam ich von einer USA Westen Reise wieder.

Damals war ich auch auf der Suche nach Oldtimer-Fahrzeugen zum Kaufen, habe

aber nichts gefunden und auch nicht richtig Zeit, hatte ich doch meinen

Verwandten mit im Schlepptau.

Dann kam es mir im September in den Sinn... ich könnte doch

zum gewaltigen Oldtimermarkt nach Hershey fliegen. Dort veranstaltet der

Antique Automobile Club of America ( www.aaca.org

) eines der größten Treffen der Welt. Da müsste sich doch was finden lassen.

September war allerdings ziemlich spät was die Buchung der

Unterkünfte anging und so musste ich in Chambersburg Quartier beziehen. Es war

ein Comfort Inn http://www.comfortinn.com/hotel-chambersburg-pennsylvania-PA222?sid=rMsnM.cSzghggEdM.3&sarea=18105&sname=Chambersburg&sstate=PA&scountry=US&sradius=40.22&slat=39.9375&slon=-77.66139221191406&schain=CI&exp=&scity=Chambersburg&sort=&type=&map=n&nroom=1&nadult1=1&nchild1=0&nadult2=1&nchild2=0&nadult3=1&nchild3=0&nadult4=1&nchild4=0&nadult5=1&nchild5=0

. Chambersburg ist eine gute Stunde von Hershey entfernt, also dauernd das

Gegurke. Flug bekam ich recht schnell, Muffhansa, wie immer.

Ich buchte mich ein beim Hotel vom 5. bis 13. Oktober. Der Markt fing am

6. an und ging bis einschl. 9. Also von Mi. bis Sa.

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5. Oktober Von viel Geld, viel schlechtem Essen und viel Verständigungsproblemen.

Diesmal war ich nun ganz alleine unterwegs. Meine Eltern brachten mich noch am Vormittag zum Flughafen nach Bremen und von dort aus ging es nach München ( oder war es FRA ? ) ) wo es nonstop nach Philadelphia ging. Aber erst mal hieß es wieder eine ganze Zeit am Flughafen abgammeln, ich kaufte mir dort einen Reiseführer über den Osten der USA. Evtl. blieb ja noch Zeit, etwas mehr zu sehen aber so viel Zeit hatte ich ja leider auch nicht.

Im Vorfeld hab eich mir schon tausend Gedanken gemacht, wie ich nun meine Reiseschecks im Wert von 40.000,- USD reinbekomme ohne Ärger. Irgendwie blickte ich durch die ganzen Formulare nicht durch, wollte aber auch keinen Ärger haben. Also kreuzte ich auf den Zollformular „ja“ an und trug 40.000,- ein. Mal sehen was passiert.

Der Flug war recht angenehm, ich habe mir über das Internet diesmal was vegetarisches bestellt. Das Fluggerät war diesmal keine 747 sondern irgendwas kleineres, war auch viel Platz neben mir. Soooo, das Essen kam... oh man, so ein Trauerspiel. Es ist schon beeindruckend wie man es schaffen kann, Gemüse so auf den Todpunkt zu bringen und die einzelnen Zutaten sich geschmacklich kaum unterscheiden. Eben der typische Geschmack nach feuchtem Pappkarton ( vergleiche auch Reisebericht „Room with a view“ ).

Gegen Nachmittag kam ich dann in Philadelphia an. So, nun zeigt es sich.. was mit dem Zaster wird. Ich hatte Glück, der Einreisebeamte nuschelte sich so was in seinen nicht vorhandenen Bart, dass ich kaum was verstand. Ewig musste ich nachfragen. Er schon leicht entnervt. Blickte auf meinen Zollzettel, hob eine Augenbraue und fragte mich, was ich denn in den USA überhaupt wolle, so kurze Zeit. Ich erklärte ihm, dass ich in Hershey 2 oder 3 Autos kaufen wolle. Dann fragte er noch was, meine Antwort blieb eindeutig : I don’t understand... irgendwann ließ er von mir ab, ich ging zum Zoll, Zettel abgeben und schon war ich drin.

Ab zum Autovermieter Alamo, ich bekam einen Nissan keine Ahnung mehr... Jedenfalls ein 4türer in schwarz. Die Fahrt zog sich hin, ich durfte dann auch Bekanntschaft mit dem Autobahntoll machen und war 3,95 los. Gegenabend erreichte ich mein Hotel. Wow, am A.. der Welt. Sehr übersichtlich. Autobahn... McDonalds.... Hotel und etwas weiter ein Einkaufszentrum.

Da es ja keine kulinarische Reise werden sollte, hatte ich mir von zu Hause ne Packung Knäcke mitgenommen. Wust, Käse... kaufe ich vor Ort. Dachte ich... erst mal ins Einkaufszentrum, da gibt es sicher auch einen Supermarkt. Ja, denkste... so, nun wird es eng... Knäcke pur ist doch etwas puristisch. Belegt mit Daumen und Zeigefinger oder was soll das werden ? Kein Kaffee,,, nüscht... und morgens erst nach McDoof turnen ? Tjaaa, ich habe natürlich meinen Wasserkocher und Kaffee, Tee, Kaffeesahne etc. dabei. An einer Tanke fand ich schließlich Scheibletten. Man, gehen die hier nicht einkaufen ???

Ich schleppte im Anschluß eine umfangreiche Tüte von McDo auf meine Hütte und spachtelte erst mal, dabei lief der Weather Channel. Man muß dazu wissen, dass der Oldtimer Markt für seine Regeneskapaden bekannt ist und man gerne mal absäuft da. Aber es sieht gut aus, nachts zwar nur 7 Grad oder so aber tags so knappe 20 mit Sonne.

Ich setzte noch ein Fax ( AOL Fax sei dank ) zu meinen Eltern ab, schaute noch etwas im Internet ( Notebook mit Modem dabei ) und ging poofen. Bierchen war nicht, weil hier bekommt man ja nichts...

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6. Oktober, Mittwoch Von weiten Feldern, Kürbissen, Sandwiches...

Mein Wecker zeigte 7:30... Zeit zum Aufstehen. Aber laangsam... :D Gegen kurz nach 9 Uhr fuhr ich samt Notebook Richtung Hershey.

Nach einer guten Stunde kam ich dann an. Die Landschaft ist auch hier wie von Philly nach Chambersburg... einfach. Viel zu sehen gibt es nicht. Viele Farmen mit Silos und Kürbisse an allen Ecken und Enden. Wahnsinn. Also wer Kürbisfan ist... das ist das Gebiet wo man hin muss.

Ich fuhr dann vom Freeway ab bei Hershey und kam dann schon in Richtung Markt. Hui.. wo nun parken ? Einer winkte mich her, parken sollte 14 Dollar kosten. Bekloppt oder was ? Dann gab mir einer den Hinweis, oben bei der High School könne man parken. Das war zwar wieder ein langer Weg zurück aber was solls. Oben vom Berg hatte man einen tollen Überblick über den Markt. Da es aber so riesig ist, wusste man gar nicht auf welchen Punkt man zuhalten soll. Irgendwo kam stetig eine Rauchsäule hoch, da war bestimmt ein BBQ, da halte ich mal drauf zu.

Unten angekommen fuhren schon eine Menge Oldtimer hin und her. Boah, Wahnsinn, neee gibs ja nich... Dort wo die Rauchsäule hochkam, war tatsächlich ein gigantischer Grill aufgebaut und der befand sich direkt auf dem „Car Correl“ also dem Platz wo die Fahrzeuge zum Verkauf angeboten wurden. Meiner einer der auch immer am Futtern interessiert ist, musste erst mal sehen was es da gab. Auf dem Grill lagen riesige Fleischbrocken rum die schon ziemlich schwarz waren. Die kamen dann, wenn sie gar waren auf eine gewaltige Schneidemaschine und diese produzierte recht dünne Scheiben. Diese fanden dann nach der Bestellung den Weg in ein langes Brötchen, man konnte einiges an Saucen draufhauen und Mahlzeit ! Mittag ist also gesichert...

Aber erst mal Autos ansehen. Man, wo soll ich anfangen ? Auf dem Car Correl stehen rund 1500,- Fahrzeuge zum Verkauf. Aber gut, da ich zu der Zeit auf der Suche war nach einem Fahrzeug um 1930 herum oder der Messingzeit ( bis 1914 oder älter ), schränkte sich die Suche schon ziemlich ein. Man hatte die Auswahl zwischen ganz alt ( 1903 ) oder aber den Ende 60er Jahren. Als erstes fiel mein Augenmerk auf einen Cadillac Business Coupe von 1937. Grüne Karosserie, schwarze Kotflügel... schick. 24.000,- Dollar. Hmm, nicht übel. Zar nicht perfekt aber nicht schlecht. Dann sah ich einen Packard, ca. Bj. 1932 aber ein Kleiner. Na ja, war einiges an Spachtel dran, konnte man sehen. Ein 36er kleiner Packard stand da auch, sah von außen zunächst klasse aus, aber von innen vergammelt. Etwas weiter stieß ich auf einem 1930 Ford A Roadster. Der Zustand war so mittelprächtig und mit 17.000,- Dollar zu teuer.

Mit den Preisen war ich mir nicht sicher und kaufte mir vor Ort erst mal einen Price Guide und auch einen Führer für den Markt. Denn ich wollte auch noch nach Ersatzteilen suchen und bei der Masse der Händler ist das sonst unmöglich was zu finden.

Gegen Mittag schob ich mir so ein Sandwichteil rein was gut schmeckte, dazu ne Coke geschlorcht. Das erste mal saß ich endlich.

Viele weitere Fahrzeuge sah ich an, bloß wenn ich den Preisumrechnete und die Einfuhr aufschlug, konnte ich das vergessen. Zu dem Zeitpunkt hatte Deutschland sich entschlossen, den Oldtimerleuten 10% und dann darauf noch mal 16% EUST abzuverlangen. Während in anderen Ländern es eben zu 7% oder so ging. Die Einfuhr über andere Länder war damals noch kompliziert, kam nicht in Frage.

Gegen 18 Uhr war ich fertig... von 11 Uhr bis 18 Uhr nur gelaufen. Ab ins Hotel... immer schön die Sonne im Gesicht die schon sehr tief stand. Die ganze Fahrt über...

Im Hotel angekommen, konnte ich kaum noch laufen. Die Muskeln an den Füßen schmerzten... unglaublich. Noch nie vorher gehabt. Zudem hatte ich eine rote Bombe und Kopfschmerzen ohne Ende. Tja, den ganzen Tag Sonne... trotz knappen 20 Grad, das hat es gebracht. Also morgen Käppi aufsetzen. Dann ging ich erst mal fürstlich bei Mc Donalds speisen... bisschen TV und ab in die Falle. Ach ja, irgendwo habe ich noch ein Sixpack gekauft... ein Döschen zum Feierabend war da schon ok.

Fortsetzung folgt

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@ Susanne :

Nein, das ist ganz selten, daß wirklich einer versteift ist auf den Preis der am Wagen steht. Da ist schon Verhandlungsgeschick gefragt. Allerdings muß man behutsam vorgehen. Man muß sich immer sagen : Man will ja was von dem Verkäufer, nämlich, daß er mit dem Preis runtergeht. Also dem nun zu erzählen wie mistig seine Kiste ist, wird kaum ziehen. Insbesondere in den USA. In Deutschland tut man ja gerne mal so, als ob man an einem Kauf gar nicht interessiert sei. Das versteht kein Ami, dann kann man auch das Gespräch sein lassen. Interesse zeigen ist gut, natürlich auch auf evtl. Schwachstellen hinweisen und in Preisverhandlung treten.

Na ja, im Prinzip kann man das alles testen was man hier auch machen könnte. Mal abgesehen davon, daß man den wagen nicht irgendwo auf eine Gebebühne fahren könnte. Muß man sich halt unters Auto packen soweit es geht. Wichtig ist es, zumindest einen Magneten dabei zu haben um Spachtel aufzufinden, ich habe für den Fall immer ein entsprechendes Messgerät dabei um Schichtdicken auf Metall zu ermitteln. Probefahrten auf dem Gelände sind ok, wird auch gemacht.

Ich war eigentlich unter besonderem Zugzwang auf dem Markt, denn ich wollte mindestens ein Auto kaufen um es anbieten zu können, mir fehlten Fahrzeug im Angebot. Das bringt mich noch im folgenden in echte Bedrängnis und Verzweifelung.

@ Nisie : Herzlich willkommen.

Tom

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Guest Aussiefan

Hallo Tom,

habe bei den vielen Reiseberichten und meiner sehr knapp bemessenen Zeit ein wenig den Überblick verloren....

Wenn Du aber nichts dagegen hast, und es nicht allzu tragisch ist, wenn ich den ein oder anderen Teil Deines Berichtes überspringen oder zumindest später nachholen muß, würde ich mich freuen, dabei sein zu dürfen. Autos, insbesondere ältere, haben mich schon immer fasziniert. Und meine eigenen Fahrzeuge sind mittlerweile ja auch schon 12, 14 und 17 Jahre alt. Obwohl, da sind sie ja noch nicht einmal Youngtimer ;) .

Gruß

Friedhelm

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@ Friedhelm : Du kannst lesen was Du willst und wann Du es willst... das ist schon ok. :);)

7. Oktober Von brutalem Überfall (?), schmerzenden Füßen und roten Bomben

Ich wache an diesem Morgen auf wieder gegen 7:30. Allerdings kommt es mir vor, als wenn mir jemand mal fest ins Gesicht getreten hat. Den Überfall muß ich verpennt haben... nein, es muß wohl doch eine Art Sonnenstich oder so gewesen sein. Man, das ist ja heftig.... Nach ein paar Tassen heißem, kräftigem Tee und nahrhaftem Knäcke mit Scheiblette, setzte ich mich wieder in meine Bewegung. Notebook dabei, ich kam mir langsam vor als wäre ich auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Musste auch wohl die Dame an der Rezeption gedacht haben : „Have a successful day“ ! Jo, dat hoffe ich aber schwer.

Noch etwas duselig geht es wieder auf die Bahn. Nach 1,5 Stunden war ich wieder am Platz, erst mal wieder rauf, parken. Dann wieder runter, Richtung Rauchsäule denn wir wissen ja jetzt : Da gibt es nicht nur was zu futtern sondern auch Autos zu kaufen.

Ich entschied mich mal den 37er Cadillac unter die Lupe zu nehmen. Tja, gerade machten zwei Russen den Deal klar zu 20.000,- Dollar. Mist... Etwas weiter entdeckte ich einen 32 Cadillac Sedan. Angeblich in unrestauriertem, Originalzustand. Hmm, auch nicht übel, 24.000,-. Aber ob man den so verkaufen kann ? Muß ich in mich gehen. Ah, da ist noch ein 32er La Salle. Senfgelb mit braunen Kotflügeln. Na ja, ob das den deutschen Geschmack trifft. Ansonsten sah der Wagen nicht übel aus, hatte ein paar kleine Lackmacken, eben nicht perfekt. 26.000,- wurde aufgerufen. Der Dollarkurs war ca. 1,85 damals. Also... 46000,- DM. Hmm, dazu noch die Fracht... ca. DM 2000,-. 48.000,-. Mit Zoll und Eust.... über 61.000,-. Ich glaube, dass kann man wohl vergessen. Wenn es ein Cadillac wäre... Der La Salle ist zwar im Prinzip ein Caddy aber steht ja nicht drauf und wissen das wieder die Germans ?

Der 36er Packard ist derweil von 13.500,- auf 12.800,- gerutscht. Aber da ist eben noch Arbeit dran, so kaum verkäuflich.

Mein Weg streifte dann einen Packard von 1941. Innen neu, außen alt aber nicht vergammelt und : Originale Werksklimaanlage. Der erste Wagen der so was bereits hatte. 17.500,-

An mir vorbei rauschte dann der Cadillac mit den neuen Besitzern drin vorbei, fröhlich lächelnd... ja, ja... haut doch ab. Grumpf...

13 Uhr... zeit um was zu futtern, nehmen wir doch heute mal einen HotDog mit fries. Um 14 Uhr hatte ich mich gestern noch per Email mit Martin verabredet, der Inhaber meiner damaligen Leib und Magen Spedition. Netter Typ, laberrabarber, wollte mich einladen zu so einen Sandwich, hatte aber ja gerade was drin. Wenn ich ein Auto finden sollte, kann ich ihm Bescheid sagen, Fahrzeuge seiner Spedition sind vor Ort. Ich könne ihn dann über sein Zellfon erreichen. Wat ??? Zellfon ? Trägt der seine eigene Telefonzelle mit sich rum ? Die spinnen, die Amis. Später fand ich dann heraus, dass es sich um ein Mobiltelefon handelt. Ja, man kann eben nicht alles wissen.

Weiter geht es auf den Teilemarkt. Ich suchte noch ein paar Ersatzteile für unseren Ford A Bj. 1929, was aber kein großes Problem war. Bei Macs Autoparts angekommen, hatten die die Teile nicht... könnten das zwar schicken aber dann bin ich schon wieder weg. Man war aber so nett, mir versch. Stände zu nennen wo ich die Teile wohl finden könne. Muß man sich mal vorstellen, man schickt mich zu einem Mitbewerber, damit ich meine Teile bekomme. Ist doch klasse, oder ? Hab eich dann auch bekommen.

Was ich immer noch nicht bekommen habe, ist ein Auto. Alles ganz schön teilweise aber alles zu teuer. Oder zu gammelig. Langsam war ich entnervt.

Man muß sich mal vorstellen : Man rennt da alleine den ganzen Tag rum, die Eindrücke prasseln auf einen ein, man soll Entscheidungen treffen... kann sich mit keinem austauschen und so sendete ich Abends immer ein Fax an meinen Dad, um seine Meinung zu hören.

Der fand eigentlich alles zu teuer was es da gab, zumindest was den Endpreis betrug wenn der Wagen hier ist. Er empfahl mir doch einen Cadillac von 1912 zu kaufen der in Kanada stand und über einen deutschen angeboten wurde. Aber soviel Geld ( DM 69.000,- ) für ein Fahrzeug welches ich noch nicht gesehen hatte... und eigentlich wollte ich nicht nur in ein Fahrzeug soviel Geld investieren sondern verteilen. Na ja, noch ein Option...

Immer mehr Fahrzeuge wurden verkauft, meine Stimmung sank irgendwie auf den Nullpunkt. Man darf auch nicht vergessen, der Trip hat damals 3000,- Mark gekostet. Die sind dann mal eben so einfach weg. Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag...

Also unverrichteter Dinge wieder ins Hotel, die Sonne im Gesicht, im Radio lief wie jeden Abend Shania Twain, „that don’t impress me much“, wenigstens ein Trost.

Wieder völlig fertig wieder mit ner roten Glocke, humpelte ich nach McDo und wieder aufs Zimmer, schrieb mein Fax und lies den tag Revue passieren. Morgen, ja... morgen sehe ich mir noch mal die Fahrzeuge vom ersten Tag an, wenn die noch nicht verkauft sind...

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8. Oktober Neues Spiel, neues Glück.... oder auch nicht ?

Ewig grüßt das Murmeltier... 7:30, heute mal einen Kaffee zum Frühstück und zum Frühstück heute mal lecker Knäcke mit Scheiblette... wie immer hänger ich das „bitte nicht stören“ Schild raus, denn ab 7.30 wird auf den Gängen bereits mit den Mülltüten geraschelt und man hört „Hoooousekeeping....“.... schön so zum Frühstück schon rausgeworfen werden, ja aber nich mit mir.

Wie immer angekommen gegen 10:30, rauf zum Parken, runtergelaufen zur Rauchsäule und wieder schauen was es heute so gibt. Als erstes fällt mir ein 1927er Essex auf. Aber weniger wegen der tollen Form, denn mehr aufgrund der Farbe, könnte auch als Feuerwehrwagen durchgehen. Der war zwar recht günstig, hielt ich aber aufgrund der Farbe in Deutschland für schwer verkäuflich. Dann kam ein 1935er Packard für 28.900,-. Den fand ich auch sehr schön aber war für Deutschland auch einfach zu teuer, leider.

Etwas weiter eine gelbe Feuerwehr von 1950 die ganz gut aussah und nur 5000,- Dollar kostete. Das wäre was für einen Bekannten gewesen der Feuerwehren sammelt. Einen 1922er Renault TownCar fand ich auch recht interessant aber auch nicht so einfach zu verkaufen. Ein gewaltiges Auto war der 1941er Buick Sedan 90 Limited. Was für ein Brocken von Auto. Ein schöner Buick Ende der 40er stand da auch, aber der Zustand ließ mich wieder zweifeln. Eigentlich ganz gute Patina aber zu der Zeit war Patina nicht so gefragt, das sieht heute wieder etwas anders aus. Der 36er Packard von oben entpuppte sich als 38er Modell und war immer noch zu haben für 12.800,- Dollar. Der glänzte ja schön in der Sonne vor sich hin, wenn der innen bloß nicht so gammelig wäre. Ich ging noch mal zu einem Packard von 1932 der zwar an der Tür etwas blasig war aber sonst ganz schön : SOLD. Mist... Etwas weiter stand ein 1928 Rolls Royce mit Brewster Body der gerade zum laufen gebracht werden sollte. Das sah allerdings ziemlich kläglich aus, runder und guter Lauf ist was anderes. Na ja, war ich eh nicht dran interessiert. Etwas weiter traf ich auf einen 56er Buick Special wie ich ihn derzeit selbst fuhr. Bloß war dieser neuwertig... meiner eher nicht.

Ja, so ging es weiter.. irgendwas passte halt immer nicht, entweder Preis oder Zustand oder beides.... Eines ist mir aber sehr angenehm aufgefallen. Dem Amerikaner scheint es wurscht zu sein was er für einen Oldie unter dem Hintern hat. Hauptsache, man hat das gleiche Hobby, das ist hier ja nun ganz anders. Mercedes Leute grüßen Porsche nicht, Volvo Leute keine VW Eigner, englische Sportroadster nur ihresgleichen und Amifahrer werden von gar keinen der Leute gegrüßt, höchstens von Harleyfahrer. OK, Indian auch...

Der Ami wie immer sehr höflich zu sehen... einer lobte den Oldtimerbesitzer für sein schönes Fahrzeug, der glücklich. Im Weggehen hörte ich dann den „Lober“ zu seinem Begleiter sagen „Have you seen that car ? What a pice of junk“ OK, war nun total gelogen wie toll er das Auto fand aber alle sind fröhlich. Da mäkelt keiner am Eigentum des anderen rum.

Ich war dann noch bei einem Reifenhändler der mich beraten hat aber als er hörte, dass die Ware nach Deutschland gehen sollte, meinte er : Oh, das ginge nicht, man habe aber dort einen Partner, wo ich die Reifen kaufen könne ( natürlich deutlich teurer ). Na super... Bin ich falsch angegangen... ich hätte die Dinger dann einfach nur kaufen sollen und in ein Auto packen, was ich mitnehmen wollte. Das wollte ich eh, denn ein Transport nur von den Reifen lohnt sich in der Regel dann doch nicht.

So langsam schwindet meine Hoffnung ein adäquates Fahrzeug zu finden. Aber man sah, dass eine ganze Reihe Autos verkauft wurden und ich sah in die lächelnden Gesichter der neuen Besitzer. Grummel... sollte ich wirklich mit leeren Händen davon gehen ? Bleibt mir nur noch der Samstag, evtl. kommen ja doch noch neue Fahrzeuge hinzu. 60er Jahre Fahrzeuge hätte man damals billig schnappen können aber der Markt in Deutschland war noch nicht reif für diese Wagen.

Also erst mal wieder mit vollen Gegenlicht ins Hotel, dann nach McDo und wieder rauf aufs Zimmer mit dem Wetter. Freue ich mich also auf die anstehende Car-Show.

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Achterbahn... nö, keine Zeit... ( meine Gemütslage fuhr ja schon Achterbahn, das reichte... ) na, wart es ab, was ich gekauft habe... 12700,-... ja, heute würde ich den kaufen aber damals war der einfach zu teuer. Da kommt ja auch noch ein bißchen was drauf. 12700,- waren damals ca. 20.000,- DM. plus 2000,- DM Transport. Plus Zoll und EUST = 29.000,-. Da gab es nichts mehr dran zu verdienen, zu der Zeit.

Grüße

Tom

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Zu den Impalas muß ich bemerken, daß ich im Jahr davor einen solchen hatte ich ich altes Trottelgesicht habe den wieder verkauft, an den ehemaligen Verkäufer. Na ja, und nun bekommt man diese wunderschönen Fahrzeuge wieder unter die Nase gerieben von denen es in Deutschland damals nur eine Handvoll gab.

Tom

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9. Oktober Von müden Gurken und Trailer Queens

Ja, wieder mal aufstehen um 7:30, frühstücken und ab in Richtung Hershey, mal sehen was mich da heute wieder so erwartet. Eine Auktion soll es ja auch geben.

Angekommen am Platz war deutlich mehr Verkehr als an den Tagen zuvor. Na ja, es ist Samstag und heute kommt ja auch noch die car Show hinzu wo ca. 1600 Fahrzeuge von einer fachkundigen Jury bewertet werden. Es gibt x-versch. Klassen die bewertet werden. Kurios ist es, dass vor jedem Vorderrad ein Feuerlöscher liegt. Häh ??? Ja, und wenn der fehlt gibt es schon mal einen Punktabzug. Man wisse schließlich nie was bei den alten Autos so passieren könnte und nur mit Feuerlöscher könnte man das Hobby wirklich ernst meinen. Hat mir zumindest jemand erzählt.

Tja, die Reihe fängt in den 70ern an und arbeitet sich so langsam immer zu den älteren Fahrzeugen vor. Ein Wahnsinn... alleine wie viele Ford Model A und T dort standen. Bei den As sehr interessant : Es gab Fahrzeuge die wohl weitgehendst im originalen Zustand waren bis zu Fahrzeugen die so restauriert wurden, dass sie den Neuzustand deutlich übertreffen. Aber auch verbrauchte Rüben standen bei der Bewertung. Und eben solche Fahrzeuge die nur auf Anhängern bewegt werden, sogenannte Trailer Queens. Ich sehe kleine Fahrzeuge wie eine BMW Isetta und gewaltige Packards, Isotta Frachini, Hispano Suiza usw. Und auch ganz frühe Fahrzeuge wie 1903 Cadillac Model A und eine ganze Reihe 1903 Oldsmobile Curved Dash. Dieses Fahrzeug gilt als erstes massenproduziertes Fahrzeug der USA und ist ein besonderer Liebling meiner Süßen.

Es war einfach überwältigend solche Fahrzeuge zu sehen... man kann das einfach gar nicht alles wahrnehmen. Auch die mutigen Farben die damals schon verwendet wurden. Z.B. ein 30er Jahre Packard in einem hellerem grün kombiniert mit einem minzgrün. Oder der berühmte Ruxton Multicolor.

Zum Mittag schob ich mir erst mal wieder so ein verbranntes Stück Fleisch rein, welches in einem Brötchen steckte. Irgendwie muß man ja seinen Krebs auch pflegen.

Weiter ging es wieder über das Verkaufsfeld. Da sah ich einen schwarzen 58er Impala Coupe. Hmm, gut 5000,- Dollar ? Au Backe... es gab nicht ein Blechteil was nicht angerostet war. Oben über den Scheinwerfern gab es faustgroße Rostlöcher. Auch sonst... man o man. An der Scheibe stand noch : Runs every where. Oder besser man selbst.

Auch was da sonst noch so war, war mir dann doch alles nicht geheuer zum kaufen. Zu teuer oder zu gammelig. Eine weitere BMW Isetta gab es da auch zu 19.900,- Dollar. Ein verrückter Preis... Die teuerste Isetta die ich je gesehen habe.

Die Auktion war dann erst um 19 Uhr und ich wollte nicht so spät noch im dunkeln fahren. Davon mal abgesehen wäre da eh nichts in Frage gekommen, war alles nicht meine Preisklasse.

Der Platz der Händler leerte sich deutlich, die Fahrzeug fuhren so langsam an und ich begann auch mich zu verabschieden von dem Markt, von den Autos, fuhr wieder ins Hotel mit dem abendlichen Ritual. Siehe oben.

10. Oktober Von zuviel Freizeit, Betrübtheit und Langeweile.

Sonntag, Zeit zum Ausschlafen. Natürlich nicht in Augen der Hooooouuuuusekeeeeping Damen. 7:30 auf, auf... Bin ich hier im Krankenhaus oder was. Erst mal das „Nicht stören“ Schild raus. Frühstück und überlegen was ich eigentlich noch hier soll ? Gebucht hatte ich ja bis zum 13., da war Abflug. Aber irgendwie war die Luft raus... was soll ich mir hier eigentlich noch ansehen ? New York wäre ja nicht schlecht. Das Wetter war grauselig... Regen, Wind und kalt. Betraf so die ganze Region wo ich hätte hinfahren können. Niagarafälle wäre ja auch toll. New York ist ja nur 3,5 Stunden entfernt. Tja, das hätte ich eigentlich nutzen können, New York ansehen. Aber ne, irgendwie... tja, ich weiß es auch nicht mehr genau warum, ich wollte nur noch nach Hause. Man glaubt es ja kaum, aber ich rief die Lufthansa an und buchte um, auf Montag. Zimmer konnte ich in Chambersburg die letzten beiden Nächte stornieren.

Bloß wie den tag rumbringen... es gibt hier nichts ? Und dann bei diesem Mistwetter. Und ich muß auch aus dem Zimmer wegen Hoooouuuuseeee.... na ja, ihr wisst schon. Also fuhr ich mal zum Einkaufszentrum und verbrachte da eine gewisse Zeit.

Ansonsten war ich im Internet, fuhr ein bißchen in der Gegend rum und irgendwann war es Abend und Schlafenszeit.

11. Okt. Mich trifft der Schlag...

So, heute Vormittag geht es wieder nach Philly zum Flughafen, aber erst mal auschecken. Zimmerpreis war ja klar aber die Kosten für die Telefonrechnung war astronomisch. Ob das wohl richtig sein könne, meinte die Tante am Tresen. Hätte ich man „nein“ gesagt. Soweit ich mich erinnere kamen da 100 oder 120 Dollar zusammen. Tja, wie das ? Nun, ich war Abends auch mal im Internet und wähnte mich auf der sicheren Seite da Ortsgespräche ja nichts kosten. Bzw. bestimmte Vorwahlbereiche. Leider zählte die Einwahlvorwahl von AOL diesmal nicht dazu. Sch... da wäre ich ja mit der 6,-$ pro Stunde nation wide Einwahl besser gefahren... Tja, wieder was gelernt.

Die Abgabe des Mietwagens war einfach, am Lufthansaschalter hatte ich wieder ein paar Sprachprobleme, man holte dann eine deutschsprechende Kollegin. Man wollte bloß wissen ob ich den Koffer selbst gepackt hätte. Häh ? Ja, klar... Die Frage hatte ich bis dato noch nicht gehört.

Der Flug lief reibungslos und am 12. kam ich gegen 10 Uhr dann in Bremen an.

Und, was habe ich nun gekauft an Autos ? Richtig... nichts. Es machte einfach keinen Sinn dort zu investieren, die Unsicherheit war zu groß. Schließlich ließ ich mich auf den weiter oben erwähnten Deal mit dem 1912 Cadillac ein ( siehe auch mein Avatar ). Den durfte ich noch einige Jahre behalten, denn auch dafür war der deutsche Markt nicht reif, da kaum einer Begriff was für ein Knaller das Fahrzeug ist. Nun steht er in Litauen in einer Cadillac Sammlung aber ich hatte bis dahin noch viel Spaß mit dem Fahrzeug.

Es kommen jetzt noch ein paar Videos von Hershey, dann kann man sich die Fahrzeuge besser vorstellen, die ich da gesehen habe und welcher Begeisterung ich teilweise erlegen war.

[align=center]ENDE

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Guest TheWurst

wayne.jpg

Mich interessierts selbstverständlich auch, auch wenn mir die meisten Autos in den Videos schon wieder zu alt sind...ein paar mehr aus den 40s/50s/60s wären toll gewesen :winki: Aber ich war doch überrascht dass das so schnell vorbei war und Du nicht mal was gekauft hast...ich hab gedacht Du kommst mit ner grossen Einkaufstüte voll schicker Autos nach Hause :schiefguck:

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Bin zwar "nur" :girl: , aber so schöne Autos gucken hat doch was!

Ich fand den Roten mit dem Picknickkorb :gendergirl: besonders hübsch (Washington). Da würd ich doch gern mal eine Runde mitfahren :thumbsup: !

Gab´s denn nun auch einen für dich?

LG Ulli

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@ TW : Zu der Zeit war ich eben am meisten an den Vorkriegswagen interessiert da was zu kaufen und deshalb kamen die auch alle drauf. Und es war schon schwer genug die die ich gefilmt habe zu filmen. Man konzentriert sich dann auch auf das Filmen und vergisst glatt das ansehen. Weil es einfach zu eine gewaltige Menge an Fahrzeugen war. Und ich musste immer mit meinen Akkus haushalten, die hielten damals noch nicht so lange wie das heute geht. Heute würde ich auch gerne zusätzlich mehr die anderen Autos dazu auf dem Video haben wollen.

Na ja, und länger geht der Markt auch nicht und mehr zu den einzelnen Wagen wollte ich dann auch nicht schreiben. Auf dem Videos komme ich ja auch noch zu Wort. Ich war auch überrascht über mein Ergebnis aber man muß leider dann auch vernünftig sein. Hätte ich was für mich selbst haben wollen, wäre da so einiges gewesen was ich hätte mitbringen können aber so durfte ich nicht denken. Zudem muß man seine Begeisterung beim Oldtimerkauf aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten gaaaaanz hinten an stellen und sich sagen : Was ist alles an dem Wagen schlecht was auch ein Kunde bemängeln könnte und bei mir den Preis drückt. da kommt später noch ein senffarbener La Salle. Den fand ich auch toll aber gut genug für den deutschen Markt ?

@ Ulli : Ob ich was gekauft habe ? Das bitte ich Dich doch mal die letzten Tage zu lesen, da steht alles genau drin, ist in meinem letzten langen Beitrag versteckt. Und was heißt da nur ein :girl: . Meine Süße interessiert sich brennend für die alten Autos. Die hat von der Historie von z.B. Oldsmobile aber mehr drauf als ich.

Grüße

Tom

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:girl: kann´s einfach nicht glauben, soviel Zeit und Geld und dann NICHTS ?(

Verstehe von Oldtimern bzw. Autos halt zu wenig :ssorry: !

Hier in Ingolstadt ist auch jedes Jahr Oldtimerralley und das ist immer wieder ein Augenschmaus! Vielleicht seid ihr ja mal des Weges?!

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Hallo Ulli,

tja, deswegen war ich ja auch so angewürfelt und hatte keinen Bock auf nichts mehr. Denn das Geld war ich los. ABer eines bleibt mir immer noch im Gedächtnis : Die Erinnerung daran und das war trotz allem ein tolles Erlebnis und möchte ich auch gerne mal wieder hin. Allerdings gibt es da fast immer Probleme mit dem Wetter. Ich hatte damals ein Riesenglück, wir haben ja gesehen, Sonntag = Regen. So hätte es die tage davor auch sein können.

Es nützt ja nichts, man kann ja jetzt nicht aus Ärger heraus irgendein Auto kaufen und den Verstand ausschalten. Dannhab eich den hier zu Hause stehen und werde ihn nicht los. Oder noch schlimmer, ich muß ihn billiger verkaufen, habe dann die Reisekosten plus noch Geld am Auto verloren.

Ja, es gibt so viele Rallyes aber das ist nicht so meine Schlagdistanz. Und Rallyes ist auch so eine Sache, meistens finde ich die Aufgaben doof, ist oft teuer und wenn es regnet, fahre ich nicht. Deshalb fahre ich so gut wie gar keine Touren. Nur wenn es schön ist zu Treffen.

Grüße

Tom

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Guest Aussiefan

Hi Tom,

man muß wohl schon eine recht hohe Frustrationsgrenze haben, wenn man bei einer solchen Auswahl an Angeboten einfach nicht das Richtige finden kann und für einen Außenstehenden ist das wahrlich schwer nachzuvollziehen. Aber es ist schon wirklich so, dass man in einem solchen Fall auch immer die Folgekosten im Hinterkopf haben muß und man wiil ja auch irgenwo eben noch einen Gewinn erzielen.

Dein Thread reiht sich wunderbar in eine Serie von außergewöhnlichen Reiseberichten in diesem Jahr ein und ich muß zugeben, es hat mir auch wieder einmal großen Spaß gemacht mitzulesen auch wenn es in diesem Fall, zumindest für Dich, ja nur sehr bedingt eine Erholungstour war. Als Erlebnis im Gedächtnis haften geblieben ist die Reise ja allemal.

Nochmals Danke für die Enblicke der anderen Art ;)

Gruß

Friedhelm

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Hallo Tom !

Ganz gut anzuschauen, diese Oldsmobile, aber nichts für mich. In unserer schnellen Gesellschaft würden die auf unseren Straßen

nicht standhalten. Und einfach nur hinstellen zum anschauen, kann ich mir nicht leisten.

Aber ich kenn das das Gefühl beim Einkauf erschlagen zu werden, über eine Vielzahl von Angeboten, da bin manchmal richtig frustriert und gehe mit Kleinigkeiten wieder nach Hause. Vorallem wenn man keine richtigen Vorstellungen hat, oder genau das was man will

gibt es nicht.

Trotzdem interessant :thumbup: :thumbup:

Gruß Squirrel 8)

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