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Guest Dori

"the icing on the cake" - Südwest-Rundreise nach 3 Monaten San Francisco

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Guest Dori

Dankeschön.. :blush: die beiden konnten aber auch die Finger nicht voneinander lassen :love:

Ja das ist meine EOS. Hab ich mir vor ca. 2 Jahren geleistet.. und nie bereut! Das Foto hab ich aber mit nem Tele von Tamron gemacht.

Morgen geht's weiter mit dem Bericht - es geht nach LA (ach nee!)

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Guest Dori

:blush: :blush: Es tut mir Leid dass ich nicht wie versprochen weiter gemacht habe.

Es ist nur so dass ich zur Zeit ohne Laptop bin - da sind alle Notizen und Fotos drauf. Sobald ich den wieder hab (vorraussichtlich Freitag) werd ich weitertippseln und dann geht's auch hier bald weiter.. :ssorry:

PS: Muss jetzt immer auf andere Computer/Uni/iPhone ausweichen um hier mitzuhalten, deswegen bin ich zur Zeit hier auch nicht so aktiv.. ich werde mich bessern :cat:

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Guest Dori

Ich entschuldige mich nochmals für die Verspätung, dafür gibt's jetzt gleich 2 Tage auf einmal! Ich hoffe der ein oder andere Mitfahrer und Mitgeher ist noch dabei..

[align=left]Donnerstag, 3. September 2009

[/align]

[align=left](Ich muss euch gleich vorwarnen und mich entschuldigen, von LA gibt’s leider nicht so viele Fotos weil ich ja dort schon im Juli war. Ausgenommen Downtown..)

[/align]

Heute stehen wir recht zeitig auf, da es weiter nach Los Angeles gehen soll. Wir frühstücken gleich neben dem Motel 6, wo wir 10% auf die Rechnung bekommen. Mit den Preisen im New Village Café natürlich nicht zu vergleichen, aber immerhin sehr lecker.

[align=left]Wir fahren weiter durch Santa Barbara, wo wir kurz danach halten, um zu tanken. An der Tankstelle spricht mich ein Pärchen an und fragt mich ob ich weiß wie sie zur Neverland Ranch kommen. Ich er“höre“ gleich, dass sie Deutsche sind und sie sind sichtlich erleichtert als ich auf Deutsch antworte.

[/align] [align=left]Dann geht’s schnurstracks zum Hotel (natürlich nicht ohne Stau kurz vor LA – wär ja auch zu schön gewesen) – die nächsten Tage werden wir im Hilton LAX nächtigen. Da wir vor der Einfahrt zur Tiefgarage ja schon gewarnt wurden ( :sdanke: nochmal :winki: ) ging's dann doch mit dem Reinfahren. Ich muss aber sagen dass meine Mama mal wieder sehr nervös war. Sie dachte Gott sei Dank dass der Alarm dem Auto vor uns gehört, als es dann aber jeden Tag geklingelt hat war sie froh dass sie das beim 1. Tag nicht mitgekriegt hat :rolleyes: .

Von unserem Zimmer aus können wir Flugzeuge starten und landen sehen – eigentlich ganz nett. Mein Stiefvater hört sie zwar nachts, ist aber nicht wirklich laut. An die Betten muss ich heute noch denken – ein Traum![/align]

Nachmittags machen wir uns noch auf den Weg nach Venice, wo wir die Promenade entlang laufen und viele Surfer und durchgeknallte Leute sehen. Obwohl es bis zum Santa Monica Pier ein gutes Stück ist (ich habe sie gewarnt!) laufen wir auch bis da hin, ein bisschen über’s Pier und dann wieder Richtung Venice.

[align=left]

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[/align][align=left]Eigentlich wollen wir in Santa Monica essen, können uns aber leider nicht wirklich auf was einigen bzw. finden auf die Schnelle nix, was uns überzeugt. Zurück am Auto merken wir dann doch, dass uns die Füße weh tun, und sind ganz froh, dass wir wieder sitzen dürfen. Weil wir inzwischen schon sehr Hunger haben und immer noch nichts in Sicht ist, frage ich das Navi, woraufhin wir ein Denny’s in der Nähe des Hotels ansteuern und dort auch ganz gut und billig essen.

[/align] [align=left]Unterkunft: Hilton LAX, Los Angeles - Airport

Frühstück: San Simeon Grill, San Simeon

Kaffee: heute mal nicht ;)

Dinner: Denny’s , Los Angeles – Airport

Strecke: 260 mi

Fußweg: 10,5 km[/align]

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Guest Dori

[align=left]Freitag, 4. September 2009

[/align] [align=left]Weil uns gestern beim Abendessen eine Frühstücks-Karte bei Denny’s ganz gut gefallen hat, fahren wir heute dort auch hin und stellen unseren eigenen „Grand Slam“ zusammen. Man kann sich 4 Sachen für rund $6 aussuchen und noch weitere für 99cent dazu bestellen – super! Vor allem da für uns 4 auch 3 Grand Slam reichen (meine Schwester und ich wollen morgens immer noch nicht so viel essen).

[/align] [align=left]Schon geht’s auch ab nach Hollywood. Unser Navi lotst uns ganz fleißig zum Hollywood Highland Center, wo wir unser Auto abstellen (ich war hier ja schon und hab das letztes Mal auch als guten Ausgangspunkt empfunden). Auf dem Weg dorthin sehen wir eine große Reklame-Tafel für „CSI Los Angeles“ – meine Schwester bricht in purer Vorfreude aus. Immerhin war sie jetzt schon in 2 CSI-Städten :-).

[/align]

Wir betrachten die Figuren auf dem Hollywood Boulevard – von Darth Vader über Spongebob auch diesmal wieder jeder vertreten. Die armen Schweine, schwitzen müssen die!! Genug Mitleid, wir halten uns eine Weile vor Grauman’s Chinese Theatre auf und meine Schwester fotografiert fast jeden Stern auf dem Walk of Fame. Auch ins Kodak Theatre müssen wir natürlich rein und die Oscar-Gewinner bestaunen… wer wohl 2010 auf der Tafel eingraviert wird? Meine Schwester und ich werden wieder gespannt vorm Fernseher sitzen, die ganze Nacht – wie jedes Jahr! Im Hollywood & Highland Center beobachten wir noch eine TV-Aufzeichnung und schießen ein paar Fotos vom Hollywood Sign.

[align=left]

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[align=center][b][size=10]solche Straße

[/align]

[/align] [align=left]Weil in der Nähe der Kinos so viel los ist, laufen wir noch ein Stück weiter den Hollywood Boulevard entlang und kaufen das ein oder anderen Souvenir oder T-Shirt. Und mal wieder einen frozen yogurt, diesmal bei Canaloop. Schnell essen, bevor alles schmilzt! Es ist heute brennend heiß und wir halten es in der Sonne kaum länger als ein paar Minuten aus und kaufen eine Flasche Wasser nach der anderen.

[/align]

Jetzt geht’s weiter nach Beverly Hills. Wir lassen unser Auto bei einer Parkuhr in der Nähe des Beverly Hills Schriftzuges stehen – unser schneeweißer nagelneuer GMC würde in diese Nachbarschaft schon ganz gut passen finden wir – nachdem wir ein paar Runden durch die Wohngegend gefahren sind. Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

[align=left]Wir laufen den Rodeo Drive entlang (auch nicht spannender als letztes Mal) und nach einem kleinen Schwenker geht’s zur City Hall. Dann ist auch unser Wasser-Vorrat schon wieder aufgebraucht und da es eh gerade Kaffee-Zeit ist, stoppen wir bei Whole Foods. Ich bediene mich mal wieder an der Theke (soo gut – und soo teuer!) und für die anderen gibt’s Riesen-Cookies, Kaffee und süße Teilchen.

[/align] [align=left]Hier stellen wir auch wieder die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft fest, die ich hier so schätzen gelernt habe. Meiner Mama fällt aus Versehen vor dem Bezahlen der Kaffee auf den Boden, eine riesen Sauerei. Keinen Wimpernschlag später steht ein netter junger Herr an ihrer Seite, wischt auf und betont 5 mal das es gar kein Problem ist, er das schon aufwischen würde und sie sich einfach einen neuen Kaffee runterlassen soll.

[/align] [align=left]Puh.. schon der kurze Fußweg zum Auto schafft uns wieder sehr – es ist noch immer sehr heiß. Weil wir unser Tagessoll für heute auch schon erreicht haben, beschließen wir den restlichen Nachmittag am Pool zu verbringen – ein bisschen Erholung muss auch sein.

[/align] [align=left]Abends machen wir uns nochmal auf den Weg – oder auf die Reise? – es soll zum Griffith Observatory gehen. Irgendwo auf dem Weg wollen wir noch zu Abend essen. Nachdem es doch eine Weile gedauert hat, bis uns das Navi vom Freeway runterschickt, dauert es nicht lange, bis wir in einem kleinen Stau stehen. Wir denken uns nichts Weiteres dabei, immerhin sind wir ja in LA! Als ich aber die vielen Polizei-Autos und –Motorräder bemerke, wundern wir uns doch, was denn hier los ist. Dann lese ich es auch schon: Sobriety Control – Alkoholkontrolle! Meine Mom wird auf den Schlag ganz nervös. Heute morgen, als wir ins Auto gestiegen sind, ist uns noch aufgefallen, dass alle Führerscheine (außer meiner, aber ich darf ja nicht fahren!) im Safe im Hotel liegen („Ach, die werden wir schon nicht brauchen!“). Der Officer winkt vor uns zwei Autos durch und dann sind wir an der Reihe… und ausgerechnet wir sollen stehenbleiben und das Fenster runterlassen! Ich lege mir schon die passenden Worte zurecht, als… „May I see your ID, please?“ Ja klar darfste!! Er merkt auch gleich, dass wir Touristen sind und fragt uns, wo wir hinwollen und wünscht uns viel Spaß und eine gute Fahrt – danke!

[/align]

Inzwischen melden sich unsere Mägen – Hunger!! Leider findet sich auf die Schnelle wieder nichts (in San Francisco war das doch ein wenig anders mit den Restaurants). Wir landen eher zufällig schließlich aber in einem sehr netten, von außen unscheinbarem italienischen Restaurant und essen Pizza und Spinat-Lasagne (natürlich darf auch hier das Garlic Bread nicht fehlen).

[align=left]Und die Reise geht weiter… kurz vorm Ziel sehen wir dann auch die Schilder, die zum Griffith führen.. aber halt, wo will unser Navi denn hin? Wir schlängeln uns kleine Straßen den Berg hinauf – und sehen eine Villa nach der anderen… WOW! Wir kriegen unsere Kinnladen nicht mehr hoch. Irgendwann stehen wir dann in einer Einfahrt – hier geht’s wohl nicht weiter! Na gut, dann wieder runter wie rauf und den Schildern nach.. Unser Navi („Mandy“) wollte uns wohl ein paar schicke Häuser zeigen, aber jetzt wollen wir doch endlich aufs den Berg rauf, es ist ja schon dreiviertel 10!

[/align] [align=left]Ja, diejenigen die schon mal oben waren denken sich wohl schon das richtige… wir kommen also oben an, kriegen auch recht schnell einen Parkplatz, wundern uns noch darüber und wissen dann auch gleich warum: „Bitte begeben Sie sich zu Ihren Fahrzeugen, wie schließen um 22 Uhr!“ Wuaah!

[/align] [align=left]Schnell noch einige Fotos geschossen, bevor die Wärter uns schließlich dann „rauswerfen“. Na toll, das hat sich ja gelohnt!! Und wieder geht’s auf weiter Reise zurück zum Hotel.

[align=center]%7Boption%7Dhttp://www.usa-talk.de/rb-bilder/20100130120000/2644/7288/091028/w98hf63y.jpg' alt='w98hf63y.jpg'>

Ein Meer aus Lichtern...

[/align]

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%7Boption%7D[align=center]Downtown LA

[/align]

[/align] Unterkunft: Hilton LAX, Los Angeles - Airport

Frühstück: Denny’s , Los Angeles - Airport

Pause: Cantaloop frozen yogurt

Kaffee: Whole Foods Market, Beverly Hills

Dinner: Raffallo’s Pizza, Los Angeles

Strecke: 93 mi

Fußweg: 11,6 km

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Hi Dori,

ziemlich verspätet, aber nun bin ich auch dabei. Bis zum HW 1 bin ich schon gekommen und wirklich begeister!!!

Die Fotos sind klasse (der Sonnenuntergang in SF, die Streifenhörnchen und und und) und dein Schreibstil gefällt mir auch!

Ich weiß ja schon lange, dass es in San Francisco noch so einiges zu sehen gibt! (wir hatten viel zu wenig Zeit. Deine Fotos zeigen, wie wenig ... )

Gut, dass das Wetter doch noch besser geworden ist und du deiner Familie so viel zeigen konntest! Eine tolle Stadt!

(schade, dass das Wetter bei meinen Eltern auch nicht so berauschend war..naja, kann man ja nichts machen)

Ich freu mich, heute abend weiter nach L.A zu reisen! Bisher aber schon mal :sdanke: und :thumbsup::thumbup: :nummer1:

Annika

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Und, konntest du dem Touristen erklären, wo die Neverland Ranch liegt?

Ich bin mit meiner kleinen Gruppenreise im August übrigens dort kurz vorbeigefahren - auf unserem Tag von San Simeon nach LA hatte ich ein paar kleine Überraschungen geplant. Zum einen für unsere Tierärztin und Pferdenärrin an Bord einen Besuch auf Monty Roberts Pferdeflüsterer-Ranch "Flag is up Farm" in Buellton (was sie sehr beeindruckt hat, da ich vors geschlossene Tor gefahren bin, dort geschellt habe, und es dann automatisch aufging... richtig VIP-mäßig... ist allerdings für jedermann möglich), und eben auch ein kleiner Abstecher zum Tor der Neverland Ranch (dort gab es dann allerdings keinen Sesam-öffne-dich-Knopf...). Entegegen meiner Erwartungen, weniger als 2 Monate nach MJ's Tod, waren wir dort ganz alleine, zwei drei verwelkte Blumensträuße lagen rum und die Mauern rechts und links vom Tor waren mit Nachrichten bekritzelt... etwas mehr los war vor seinem letzten Wohnsitz in LA, wo ein gelangweilter Wachmann in einem Pickup Truck quer in der Einfahrt stand und Tourbusse und etliche Touristen draussen rum knipsten. Es lagen viele Plakate, Blumen und Stofftiere rum, sah aber mehr nach Müllhalde als Gedenkstätte aus.

Wen es interessiert, auf der Karte Punkt A ist MJ's letzter Wohnsitz, wo er gestorben ist, Punkt B ist die Neverland Ranch.

Nicht, dass ich ein großer Fan wäre, aber aus aktuellem Anlass (Filmstart) und Leah's Erwähnung dachte ich, es passt vielleicht hier her.

Gruß - Andrreas

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Guest Dori

Samstag, 6. Septemer 2009

Nachdem wir uns mit Grand Slams bei Denny’s wieder für den Tag gestärkt haben, trennen sich unsere Wege auch schon bald.

Meine Mom und mein Stiefvater bringen meine Schwester und mich zu unserem persönlichen LA-Highlight: heute geht’s in die Universal Studios!! Wir wollten ja eigentlich auch noch in die Warner Bros. Studios aber die haben am Wochenende leider nicht sehr lange geöffnet, sodass wir uns das für den nächsten Besuch aufheben müssen. Wir ärgern uns sehr dass wir uns nicht genügend darüber informiert haben.. aber gut, kann man nix mehr machen.

Während die anderen beiden nach Long Beach fahren, die Queen Mary und irgendein Fischerdorf dort unten besichtigen, können wir uns kaum satt sehen. Auch wenn alles hier so überteuert ist und man an jeder Ecke was kaufen kann, sind wir fasziniert, begeistert, erstaunt – und das schon auf dem Weg zum Eingang!

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Die ersten Minuten sind wir erstmal damit beschäftigt, einen Plan für uns zu erstellen. Wir wollen immerhin so viele Sachen wie möglich sehen! Ihr müsst wissen, dass wir nicht so die Achterbahn-Typen sind – die Shows waren also erstmal wichtiger als die Rides. Nun gut, und wir haben auch keinen Front-of-Line Pass. Im Nachhinein hätten wir aber gern die VIP-Tour gemacht.. nächstes Mal vielleicht :)

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Schnell geht’s zu Terminator 2:3D – fängt ja schon mal gut an! Auch wenn ich die Filme nie gesehen hab und mich das ganze auch nicht interessiert – die Show ist super!! Ich muss oft die Augen schließen, weil ich Angst habe, dass mich was trifft.

Danach stellen wir uns bei der Studio Tour an. Sowas hat man noch nicht gesehen – diese Warteschlange und dann diese „Kühlanlagen“ wie sie überall im Studio stehen. Ich dachte die kämpfen hier mit der Dürre?? (Aber gut… war schon angenehm.. hehe).

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Auch wenn die Tour eher auf Entertainment ausgelegt ist, so haben wir doch unseren Spaß und unsere Freude an den vielen Requisiten, Sets und Tricks die erklärt wurden. Ich hätte hier auch das ein oder andere Video anzubieten, vielleicht reich ich die mal nach.

Wir haben gesehen, wie es im Film regnet, wo Truman seine Bühne verlässt, wie der weiße Hai angreift, wo die verzweifelten Hausfrauen leben und wie ein Erdbeben eine U-Bahn Station in San Francisco zerstört (aaah!).

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Im Laufe des Tages lernen wir noch einiges zum Filme-Machen bei den „Special Effects Stages“– natürlich auch wieder in eine kleine Show verpackt – immerhin sind wir ja im „Entertainment Capital of the World“!

Die „Creature from the Black Lagoon“ Show ist zwar ganz lustig anzuschauen, aber haut uns jetzt nicht wirklich vom Hocker. Shrek 4D und Waterworld finden wir da schon besser. Aber das Highlight ist natürlich der Simpsons-Ride. Hätten wir mehr Zeit, würden wir uns gleich nochmal anstellen!

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Langsam merken wir, wie sich die Sonne immer mehr in unsere Haut brennt. Es ist aber auch heiß heute! Schnell kaufen wir einen riesigen Homer-Simpsons Kopf, den man billig immer wieder auffüllen kann. Prost! Dazu Chow Mein & Orange Chicken von Panda Express. Und ich dachte schon ich sehe diesen Laden in San Francisco zum letzten Mal! Schnell noch in die Requisiten-Ausstellung - hier ist gar nix los, ist den Leuten wohl zu wenig Action?! Uns gefällts.. und wie!

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Inzwischen ist es schon abends und wir haben lange nicht alles gesehen. Die anderen sind aber auch schon mit ihrem Programm durch und wir treffen uns bei der riesen Hardrock Café Gitarre wieder.

Im Auto schleicht sich dann langsam das Kopfweh an – die Sonne war einfach zu viel. Wir ruhen ein wenig im Hotel aus, bevor wir die anderen noch zu Denny’s begleiten – die hatten ja keinen Panda Express :) !

Ich liege abends im Bett, ärgere mich immer noch darüber, dass wir die Warner Bros. Studios nicht mehr sehen können und freue mich auf den morgigen Tag… mit leichtem Kopfweh aber zufrieden schlafe ich ein.

Unterkunft: Hilton LAX

Frühstück: Denny’s

Mittag/Abend: Panda Express

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Guest Dori

@Annika: Schön, dass du noch dabei bist und danke für das Kompliment - so macht das weiterschreiben noch viel mehr Spaß! :sdanke:

@Andreas: Hm, nö konnt ich nich.. :blush:

An dem Wochenende als wir in LA waren war ja auch die Beerdigung - im Fernsehen kam fast nix anderes, auch wenn man ja im Grunde nichts gesehen hat!

An den Tag als er gestorben is kann ich mich auch noch ganz gut erinnern.. wir waren ja auf Alcatraz als es passiert ist und danach haben nichtsahnend im Hard Rock Café gegessen, als ein paar Kellnerinnen singend rein kamen und Blumen vor seinem Hut niedergelegt haben. Wir dachten das machen die hier öfter. Dann sind wir mit der F-Line heim gefahren, als wir am Ferry Plaza vorbeigekommen sind, wo einige hundert Leute zu seiner Musik getanzt haben, umringt von TV-Kameras. Nun gut, jetzt haben wir uns doch sehr gewundert.. daheim dann sofort den Fernseher an und auch wir wussten Bescheid..

@Caro: Ja, LA hat was, da stimm ich zu. Ich würd mir auch nochmal ein genaues Bild machen. Venice hat mir ja schon mal sehr gut gefallen und Downtown war auch ganz interessant, wenn auch kein richtiges Downtown. Wir als alte Film-Freaks waren natürlich sowieso begeistert und ich will noch alle Studios abklappern und endlich auch mal nen Filmdreh sehen (gab's für mich ja überraschenderweise nur in SF.. dafür da gleich 3 Mal!)

@Haiko: Ja, wie gesagt, ich war froh als ich die beiden Buchstaben gehört hab. Aber vielleicht wärs auch nicht tragisch gewesen ohne Führerschein unterwegs zu sein.. oder??! Naja, wir dachten die können sich ja denken dass wir nen FÜhrerschein haben wenn wir mit nem Mietwagen in LA rumcruisen.. :D aber DAS nenn ich mal ne Alkoholkontrolle.. Stau ohne Ende und Polizisten ohne Ende! :thumbup:

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Guest Nisie

Hey Dori,

dein Bericht und die Bilder sind echt klasse. Vor allem der "L.A.-Teil" gefällt mir, da kann ich meinem letzten Urlaub noch mal hinterherträumen.

Universal fand ich auch irre, auch wenns manchmal etwas too much ist, gehört es doch zur Amerikanischen Kultur: bunt, schrill, entertainment.

Ich gehöre ja auch eher zu der "Ich liebe L.A. finde SF nicht sooooooooo toll-Fraktion" :winki:

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Guest TheWurst

Ja, diejenigen die schon mal oben waren denken sich wohl schon das richtige… wir kommen also oben an, kriegen auch recht schnell einen Parkplatz, wundern uns noch darüber und wissen dann auch gleich warum: „Bitte begeben Sie sich zu Ihren Fahrzeugen, wie schließen um 22 Uhr!“ Wuaah!

Schnell noch einige Fotos geschossen, bevor die Wärter uns schließlich dann „rauswerfen“. Na toll, das hat sich ja gelohnt!!

Äh, das verstehe ich nicht...ich war Montags oben, da hat das Observatorium immer zu, aber aussen kann man doch rumlaufen wie man will...konntet Ihr das nicht? ?(

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Guest Dori
Ich gehöre ja auch eher zu der "Ich liebe L.A. finde SF nicht sooooooooo toll-Fraktion" :winki:

Waaas?! Nix geht über SF :love: :love: nein aber ich muss auch zugeben, dass ich LA schon reizvoll finde und da auch nochmal hin will - war ja in keinem einzigen Museum!!

Nochmal zum Observatorium: beim rauffahren stand schon ein riesen Schild neben einer Schranke, dass diese geschlossen wird, wir sind dann natürlich trotzdem rauf gefahren und dann kam eben die Durchsagen (draussen) und die Wärter gingen rum. Wär ja blöd wenn wir des nur falsch verstanden haben :patsch: naja, ich will das Ganze eh nochmal sehen, auch bei Tag :thumbup:

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Guest Volare
ochmal zum Observatorium: beim rauffahren stand schon ein riesen Schild neben einer Schranke, dass diese geschlossen wird, wir sind dann natürlich trotzdem rauf gefahren und dann kam eben die Durchsagen (draussen) und die Wärter gingen rum. Wär ja blöd wenn wir des nur falsch verstanden haben naja, ich will das Ganze eh nochmal sehen, auch bei Tag

Es hat zwei Strassen, eine von Westen und eine von Osten, die zum Observatorium führen. Die westliche wird nach Sonnenuntergang geschlossen, die andere aber bleibt offen. Man hätte also schon die Möglichkeit länger oben zu bleiben.

http://www.griffithobs.org/vshuttle.html

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Guest Dori

Sonntag, 6. September 2009

Guten Morgen Los Angeles – wie geht’s dir heute? Uns jedenfalls geht’s super. Wir haben uns von der Sonne erholt und sind bereit für die nächste Erkundungstour. Auf nach Downtown!

Wir hatten zwar erwartet, dass in Downtown am Sonntag (noch dazu beim Labor Day Weekend) nicht so viel los ist, aber als wir ankommen sind wir doch überrascht, dass wir fast ganz allein unterwegs sind. Aber macht ja nix, wir brauchen ja keinen. Zumindest finden wir auf Anhieb ein billiges Parkhaus.

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Wir haben uns gedanklich einen kleinen Rundgang erstellt, auf dem wir heute alles sehen wollen, was uns interessiert. Der Weg führt uns zuerst in die South Figueroa Street, wo wir das Westin Bonaventure ansteuern. Es ist mit seinen 112 Meter und 35 Stockwerken das größte Hotel in Los Angeles. Der Designer ist John Portman, der auch das Embarcadero Center in San Francisco entworfen hat. Wir fahren mit dem Aufzug rauf und runter und setzen uns in einen kleinen Balkon – ja, doch, hier könnten wir’s auch aushalten! (Auch wenn wir uns kein Steak im rotierenden Restaurant leisten könnten.)

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Weiter geht’s vorbei an der Walt Disney Concert Hall zur Cathedral Of Our Lady Of The Angels. Meine Mom will grundsätzlich in jede Kirche, an der wir vorbeigehen und da diese hier auch im Reiseführer erwähnt wird, machen wir natürlich Halt. Die Messe ist gerade vorbei und während meine Mom nach drinnen geht, um eine Kerze anzuzünden, beobachte ich, wie sich alle Gläubigen in einer Reihe aufstellen, um dem Priester zu danken. Das ganze ist wirklich beeindruckend. Der Innenhof ist riesig, mit Brunnen, Treppen, Café und Geschenke-Shop. In die Kirche selbst passen über 3000 Leute. Wir gehen wieder raus aus dem Innenhof, wo ein Demonstrant wartet, auf seinem Schild steht „Phony Malony“ und er trägt eine Bayerische Fahne mit sich. Hätte ich ihn eher entdeckt, hätte ich ihn wohl gefragt, worum’s hier geht und wo er her ist, aber wir befinden uns schon wieder auf dem Weg.

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Wir gehen vorbei am Pico House, das aus der Zeit stammt, in der Los Angeles noch eine Kleinstadt war. Benannt ist es nach Pío Pico, dem letzten mexikanischen Gouverneur der Alta California, der ein Luxus-Hotel in Auftrag gab, das erste seinesgleichen in Southern California.

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Von dort aus betreten wir die Olvera Street – den ältesten Teil von Downtown LA und wir kommen uns sofort vor wie in Mexiko. Man spricht nur spanisch, isst mexikanisch in kleinen Tavernen und hört tolle Musik. Wir decken uns mit „agua fresca“ ein und betrachten ein bisschen die Sombreros, Zapatos und was es noch so alles gibt – und alles so bunt!

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Zwischen all dem Gewusel (hier ist einiges los, im Gegensatz zu den breiten Straßen vom restlichen Downtown) und den Ständen entdecken wir die Avila Adobe – das älteste noch stehende Haus in Los Angeles. Es kostet nichts und die Geschichte des Hauses und die Ausstellung dort ist sehr interessant.

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Vorbei an der Union Station geht’s weiter zur City Hall und dann zu McDonald’s – es gibt McFlurry Oreos – yummy!

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Auch hier sprechen alle (inklusive Mitarbeiter) spanisch und es scheint als ob hier sonntags der Familien-Mittagstisch bei McDonald’s stattfindet. Ein Geräuschpegel herrscht hier! Frisch gestärkt geht’s weiter, vorbei an noch mehr Essen: wir durchqueren den Grand Central Market und bereuen, dass wir grad bei McDonald’s waren. Mann, hier gäb’s Frozen Yogurt! Nun gut, weiter geht’s!

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Am Pershing Plaza fühle ich mich ein wenig an San Francisco erinnert – der Platz gehört den Obdachlosen.

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Zuletzt geht’s noch zum Macy’s Plaza. Schon beim Parken haben wir das entdeckt und schon da war klar, dass wir da rein müssen. Ich brauche ja dringend noch ein Kleid für die Hochzeit von Freunden! Leider werde ich nicht fündig, aber lange halten wir’s da drin eh nicht aus – brrr!!

Draußen schaut’s da schon anders aus – die Sonne scheint und wir beschließen, dass wir uns noch ein bisschen an den Pool legen, bevor’s zum Abendessen geht.

Heute versuchen wir einen Tipp aus dem Reiseführer ganz in der Nähe unseres Hotels. Wir staunen zwar nicht schlecht, als wir die Speisekarte mit den Preisen sehen, aber wir sitzen schon und für den letzten Abend Los Angeles gönnen wir uns das dann mal (ich muss ja nicht zahlen..). Wir sitzen am Fenster, neben uns befindet sich ein Flugzeug nach dem anderen im Landeanflug und im Garten des Restaurants bestaunen wir nach dem Essen noch einige Flugzeuge aus vergangenen Tagen – und ein schöner letzter Abend in Los Angeles neigt sich dem Ende..

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Unterkunft: Hilton LAX

Frühstück: Denny’s (mal wieder..)

Pause: McDonald’s

Dinner: Proud Bird

Strecke: 39 mi

Fußweg: 10,9 km

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Guest TheWurst

Also das nächste mal muss ich wohl doch mehr Zeit für Downtown LA einplanen, das hab ich bisher nur ganz oberflächlich während einer Stadtrundfahrt gesehen...tolle Bilder, wenn ich mich nicht eh schon fragen würde warum so viele Leute was gegen LA haben, würde ich es spätestens jetzt tun :winki:

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Hi Dori,

wirklich super deine Fotos! Und der Bericht liest sich ebenfalls gut!

:thumbsup:

Immer weiter so!

LG Annika

P.S. mal kurz ne Offtopic Frage: Wie genau bist du an dein Praktikum gekommen? Hast du es Privat gesucht oder über eine Organisation?

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Hallo Dori,

vielen Dank für den tollen Bericht. :thumbup: Weiter so!

Als Noch-nicht-im-Westen-Gewesener erhöht sich grade meine Vorfreude auf die Westküste. Auf SF bin ich schön länger gespannt, LA fand ich bisher nicht so spannend.

Das hat sich nun durch den Bericht geändert. Also, der Sommer 2010 kann kommen!

Viele Grüße aus Duisburg

Frank / enterprise66

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Guest Dori

Montag, 7. Septemer 2009 – Labor Day

Heute morgen verlassen wir Los Angeles. Es geht noch weiter nach Süden – San Diego wartet auf uns!

Bei strahlendem Sonnenschein und dank unserem Navi kommen wir auch schnurstracks zu unserem vorgebuchten Motel. Der Parkplatz ist ziemlich voll und mit unserem Karren ist es gar nicht so einfach, eine kleine Lücke zu treffen. Aber mit vereinten Kräften („wenn ich sage du kannst noch fahren, dann mach das doch auch!“) steht der weiße Flitzer schön da und wir betreten die Lobby. Leider sind wir etwas früh dran (hatte bisher auch noch nie was ausgemacht) und unsere Zimmer sind noch nicht bezugsfertig.

Wir haben aber schon einen Plan für heute: Meine Schwester und ich haben Karten für Sea World (Kombi-Ticket mit den Universal Studios) und die anderen schauen sich die USS Midway an.

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In Sea World angekommen, macht sich auch schnell bemerkbar, dass Feiertag ist. Wir kommen uns vor, als wären wir die einzigen die nicht im Kinderwagen rumgeschoben werden. Allgemein waren wir beim Betreten des Parks nicht so begeistert wie bei den Studios. Wir mögen Zoos, aber Sea World ist dann doch was anderes.

Wir studieren den Plan (ein riesen Falt-Ding..) und einigen uns auf ein paar Shows und Tiere, die wir sehen wollen. Weil meine Schwester Pinguine liebt, ist das unser erster Anlaufspunkt. Es geht auf einem Laufband an den Pinguinen vorbei – na toll! Wir gehen nochmal rein, denn hinter dem Laufband ist ein kleiner Balkon, von wo aus man sich die Tiere in aller Ruhe anschauen kann.

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Langsam machen wir uns auf den Weg zur Shamu-Bühne. Das ist wirklich eine richtige Show – auf 3 beweglichen großen Bildschirmen (die sich drehen können und was weiß ich alles) läuft zu Beginn ein Film, der eine Geschichte über einen kleinen Jungen erzählt. Dazu gibt’s natürlich extra komponierte Musik. Bevor’s los geht, bittet der Moderator alle Veteranen aufzustehen – es darf geklatscht werden. Wir sind in Amerika.

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Meine Schwester will unbedingt in der Splash Zone sitzen, ich weigere mich. Es ist zwar sehr heiß und wir kommen mit dem eincremen nicht mehr hinterher, aber wenn ein Spritzer Wasser meine Kamera trifft, blutet mir das Herz! Wir einigen uns darauf, uns in die letzte Reihe der „Splash Zone“ zu sitzen. Bevor die Show losgeht, werden Regencapes verkauft und nach einigen Ausschnitten aus alten Shows, in denen Leute zu sehen sind, die bis auf die Unterwäsche nass sind, wechseln doch noch einige Familien ihre Plätze – wieder andere ziehen sich vorsichtshalber jetzt schon mal bis zum Bikini aus.

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Die Tiere selbst sind faszinierend, auch wenn ich solche Sachen im Nachhinein eher kritisch betrachte. Die Splash Zone hielt was sie verspricht – Gott sei Dank aber nicht für die hinteren Reihen, wir bleiben trocken.

Ein kleiner Junge, der vorher wohl bei einer Verlosung teilgenommen hat, oder dessen Eltern einen Batzen Geld dafür hinblättern mussten, darf auch bei der Show mitmachen. Und ich weiß bis heute nicht, welcher von den Tieren „Shamu“ war.

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Im Laufe des Tages schauen wir uns noch eine Seelöwen- und eine Delfin-Show an. Die Seelöwen waren ganz lustig, auch wenn die Show an sich eher blöd war. Es ging um bekannte TV-Formate, die mit den Seelöwen parodiert werden (Friends, America’s Got Talent usw.).

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Die Delfin-Show hatte ein ganz lustiges Element. Ich hoffe ich verrate nicht zu viel, aber soweit ich weiß war unsere Show die letzte dieser Saison, deswegen erzähl ich’s einfach. Teil der Show ist eine Familie (wie auch schon bei der Shamu-Show), die am Rande des Beckens sitzt. Als sie sich vorstellen und setzen geht’s schon los: die Mutter setzt sich neben die Bank und klatscht vor allem Leuten auf den Hintern. Der Moderator macht ein paar Witze, von wegen das wär jetzt ein bisschen peinlich vor allen Leuten und die Frau bekommt einen hochroten Kopf. Als sie später die Treppen hinaufsteigt, stolpert sie schon wieder und kurz darauf läuft sie gegen irgendwas. Langsam tut sie mir Leid und die Leute trauen sich schon gar nicht mehr lachen. Jetzt muss sie einen Ring über das Becken halten – und dann verliert sie ihr Gleichgewicht…

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…und wir Zuschauer merken jetzt erst, dass das alles Teil der Show und die Dame eine Trainerin ist! Wirklich, wir dachten die Frau wäre sehr nervös und einfach nur tollpatschig (..ich kenne das!), aber als sie um Hilfe schreit und von einem Delfin gerettet wird, ist alles klar und der Moderator klärt uns auf.

Alles in allem gefällt mir die Delfin-Show besser als die total überzogene Shamu-Show.

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Die Suche nach was Essbarem gestaltet sich hier schwieriger als in den Studios. Es gibt nicht so viel Auswahl – und schon gar nicht in der Preisklasse. Wir teilen uns ein Mini-Sandwich mit Nachos und ein schönes kaltes Cola.

Wir gehen noch durch ein paar Aquarien und Hallen um die bunten Tiere zu beobachten und merken auch langsam wieder die Sonne. Lustigerweise hat nur unsere rechte Körperhälfte was abbekommen. Es ist schon nachmittags und wir rufen die anderen an, um uns abzuholen.

Auf der Rückfahrt zum Motel erzählen sie uns, dass es beinah zu einem kleinen Auffahrunfall gekommen wäre – und das, wenn ich als Dolmetscherin nicht dabei bin!

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Nach einer erfrischenden Dusche und ein bisschen Ausruhen machen wir uns zu Fuß auf den Weg ins historische Gaslamp Quarter. Schon auf dem Weg dorthin steht fest, dass es heute Ribs geben soll – nur wo? Wir laufen an vielen Restaurants vorbei, einige davon sehr edel und teuer und keines hat Ripperl auf der Karte! Bis wir an einem komischen Schuppen vorbei kommen.. Hier sitzt ein junges Mädl auf einem Rettungsschwimmer-Turm und der Garten ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die Leute essen Ribs, Wings und Shrimps aus Eimern – sowas wollen wir auch!

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Das Mädl auf dem Turm macht uns blöd an – was wir da so blöd rumstehen und ob wir jetzt endlich rein kommen wollen – was außer mir aber keiner versteht. Ich frage ob wir drinnen sitzen können und sie schreit einem Herrn der uns nach drinnen bringt. Er fragt uns ob wir Touris sind und ob das unser erster Besuch in diesem Restaurant ist. Ja und ja. Er grinst – irgendwas stimmt hier nicht!

Drinnen sieht’s aus: eine laaange Bar, nur ein paar aber dafür riesige Tische und Servietten von den letzten Wochen auf dem Boden – wo sind wir hier?

Der Kellner bringt uns Besteck und eine Unterlage aus Papier. Von meiner Unterlage reisst er sich dann ein Stück ab, um unsere Bestellung aufzunehmen. Bald darauf kommt er wieder – mit 4 Lätzchen, die kunstvoll auf unseren Köpfen gebunden werden – mein Stiefvater bekommt einen Hut aus Papier aufgesetzt auf dem eine Anspielung auf seinen Penis zu lesen ist. Wir sehen das alles von der lustigen Seite (es gehört hier wohl dazu, immerhin sitzen die anderen Leute auch so rum und der Kellner reibt das Gesicht eines Gastes in die Geburtstagstorte).

Da kommt er wieder, mit 4 Schälchen Cole-Slaw. Er stellt unsere drei hin und fragt meinen Stiefvater ob er auch einen will – klar. Daraufhin kippt er die Schale auf die Papierunterlage – dann iss!

Das Essen ist übrigens spitze und alle sind zufrieden, dass sie ihre Ribs gekriegt haben. Für den etwas anderen Abend, lassen wir natürlich auch genügend Trinkgeld hier – wer weiß was die sonst mit uns anstellen :)

Wir schlendern zurück durch das Viertel, in dem noch immer einiges los ist, zu unserem Motel. Hier stellt sich heraus, dass das Restaurant – „Dick’s Last Resort“ – nicht nur in San Diego zu finden ist. “This is the joint your mamma warned you about!” Uns hat niemand gewarnt – aber es war auf jeden Fall mal was anderes :)

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Unterkunft: Motel 6 Downtown San Diego

Frühstück: Denny’s LAX Airport

Mittag: Sea World San Diego

Dinner: Dick’s Last Resort, Gaslamp Quarter

Strecke: 165 mi

Fußweg: 10,7 km

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Da kommt er wieder, mit 4 Schälchen Cole-Slaw. Er stellt unsere drei hin und fragt meinen Stiefvater ob er auch einen will ? klar. Daraufhin kippt er die Schale auf die Papierunterlage ? dann iss!
8| Und ? Hat er seinen Salat vom Papier abgekratzt ? Man muß wohl da gewesen sein um das als komisch zu empfinden. Ich käme mir irgendwie versch... vor. :sarcastic: Ich stelle mir gerade meinen Dad vor in dieser Situation... X( Wäre sicherlich interessant zu sehen. Meine Mutter wäre vermutlich entzückt :totlach:

Grüße

Tom

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...ich war auch schon in Dick's Last Resort. Zufälliger Weise auch in dem in San Diego. War aber schon 1998. Fand ich witzig und lecker, ich musste aber nicht Stammgast werden. Dafür suchte ich mir lieber das Casa Guadalajara nahe Old Town aus :essen:

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Guest Dori

Ja, er hat brav aufgegessen :D

Wir kamen uns anfangs auch vor, wie im falschen Film und haben schon überall nach der versteckten Kamera gesucht. Aber wir haben's dann von der lustigen Seite gesehen und da das Essen super war, durften die auch ein bisschen rumalbern :police:

Ich stell mir das ganze lustig vor, wenn man Geburtstag feiert oder zu Fasching ist da laut den Fotos auch immer einiges los. Jedenfalls würd ich nicht unbedingt nochmal mit meinen Eltern hingehen - die aber überraschenderweise recht cool geblieben sind. Meine Mom ist rot angelaufen vor Lachen :girl:

Nach Old Town geht's auch noch zum essen.. yummy... :essen:

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Guest TheWurst
Und ich weiß bis heute nicht, welcher von den Tieren „Shamu“ war.

Keiner und doch alle! :winki:

http://de.wikipedia.org/wiki/SeaWorld'>

http://de.wikipedia.org/wiki/SeaWorld

SeaWorld beherbergt in seinen drei Aquarien insgesamt 21 Orcas. Der erste Orca, den SeaWorld 1960 in San Diego bekam, hieß Shamu. Heute werden in den Shows die erwachsenen Orcas Shamu genannt, obwohl sie einen eigenen Namen haben.

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Hallo Dori,

ich verfolge deinen RB mit großem Interesse und wollte Dir nur mal sagen, dass die sea-world Fotos großartig sind!

Das Restaurant hört sich ja irre an. Kann mir vorstellen, dass das nicht jeder von der lustigen Seite sieht und es da auch mal Ärger gibt, grad mit ein paar Spießern aus diesem Land zwischen Alpen und Nordsee. Ach ich komme nicht auf den Namen.... :winki: :winki: :winki:

Weiter so, liest sich super.

Gruß

Sebastian

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Und ? Hat er seinen Salat vom Papier abgekratzt ? Man muß wohl da gewesen sein um das als komisch zu empfinden. Ich käme mir irgendwie versch... vor.

hier bei uns gibts auch einen der wenigen Dick's last Resorts. Es wird dort vom Personal erwartet dass sie unhoeflich sind. Meistens haben sie grosses Geschick fuer ihre Spaesse zielsicher denjenigen auszusuchen, der am wenigsten Spass versteht ... :D

In der Konstellation wie Dori's Stepdad mit 3 Damen war dieser natuerlich chancenlos ... da ist er automatisch das Opfer. Um sicher zu gehen nimmt man dann am besten einen trockenen Norddeutschen mit ...

:knot: 8):whistling:;)

uebrigens Dori: ganz klasse Bilder und nun haben wir auch endlich mal Ablichtungen, die der LA Downtown gerecht werden ...

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