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Guest mareike_w

4 Wochen Wandern im Südwesten

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Und ich suche und suche 3 Wochen und sehe keine einzige .
das wussten die Schlangen und machten woanders Urlaub :D

Mareike - toller Bericht !! :thumbup: Ist super mal einen "zu Fuss" Urlaubsbericht zu lesen. Ich kann Thomas nur zustimmen, manche Erlebnisse wären mir zu heavy...

LG

Claudi

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Guest mareike_w

@travelbear: ja im nachhinein ganz schön leichtsinnig, aber wer Klettererfahrung hat, würde mich wahrscheinlich auslachen...

@haiko: danke! Ja die Schlange war schon toll. aber ne Klapperschlange haben wir auch nicht sichten können...

@ friedhelm: ich wiederhole mich auch: danke danke danke! :D ich freue mich, wenn ihr gerne mitlest.

@ claudi: das waren sie mir im nachhinein auch. ein bisschen zu aufregend.. aber wartet mal ab. da kommt wohl noch was :P

21.09.2008 Wahweap Campground (Page) 19$ gefahrene Meilen: 122

Schweren Herzens verließen wir Escalante, wir wären gerne noch länger dort geblieben, aber am 22.09. hatten wir ein Permit für Coyote Buttes South und wir wollten am 21.09. schon in Page sein. Am heutigen Tag stand für uns die Cottonwood Canyon Road auf dem Programm. Unser erster Stopp war daher das Visitor Center des Grand Staircase Escalante NMs in Cannonville, da wir uns natürlich über die Straßenverhältnisse und Wetterlage dieses Tages informieren wollten. Wir hatten gehört, dass besonders das südliche Stück recht rau sein sollte, aber wir hatten ja nun schon etwas Off-Road Erfahrung und fühlten uns sicher. Im Visitor Center trafen wir leider einen recht genervten Ranger, der uns nur sagte, dass das Wetter ok sein sollte und die Straße vor allem im Südteil extrem rau. Aha. Und der Weg auf der Brigham Plains Road? Dort wollten wir zu einem Overlook... "So gut wie unbefahrbar" Na toll. Aber wir wollten es trotzdem gern probieren. ;) Ansonsten wollten wir zum Grosvenor Arch und dem Yellow Rock.

Unser Tag war also gut vollgepackt und da erst um 11 Uhr das Visitor Center in Cannonville, am nördlichen Ende der Cottonwood Canyon Road, verließen, fuhren wir am Kodachrome Basin State Park vorbei, den wir eigentlich auch noch gern besucht hätten. Aber wie so oft, muss man entscheiden, was man sich anschauen möchte, weil man einfach immer zu wenig Zeit hat.

Die Ausblicke auf der CCR waren atemberaubend: :clab:

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Unser erster richtiger Stopp war der Grosvenor Arch:

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Guest mareike_w

Ein sehr kurzer, größtenteils asphaltierter Weg führt zu dem tollen, sehr ungewöhnlichen Arch. Hier ein Blick von unten:

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Und hier von etwas weiter weg:

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Weiter gings über die wirklich anfangs sehr gut zu befahrene Straße.. Wir wollten im "Candyland" den nächsten Fotostopp einlegen:

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Und wir stoppten im wahrsten Sinne des Wortes.. Und zwar richtig. Voller Übermut wollten wir auf einen kleinen Aussichtshügel auf der linken Straßenseite fahren und dort parken. Das dachte ich zumindest. Denn ich hatte gesehen, dass es nur eine Auffahrt, aber keine Abfahrt von dem Hügel gab. :wow: Hier die Auffahrt:

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Marco hatte gedacht, dass es an der selben Seite genauso leicht wieder runter geht. Ging es aber nicht. :help: Es gab einfach einen Abhang, ca. 1,5 Meter tief. Also fuhren wir mit noch recht gutem Schwung über die Kante. Und hangen auf einmal mit 3 Rädern in der Luft! WAH!!!!!!!! :wow: Die beiden Vorderräder hingen über dem Abgrund, hinten rechts der Reifen hing auch komplett in der Luft und das Auto schien zu wackeln. Ich dachte, ich träume. Ich hatte ja gesehen, dass es nicht weitergeht! Aber ich dachte Marco hätte es auch gesehen! Nun hingen wir da. Ich stieg aus und versuchte den Unglücksgrad zu bestimmen. Der Chevy Trailblazer saß komplett auf dem Unterboden auf. 3 Räder hingen in der Luft. Mir rutsche das Herz in die Hose. Wir waren allein und ich begann in eine leichte Panik zu verfallen.. Wie sollten wir bloß wieder freikommen? Wir waren beide fix und fertig. ;( Als erstes versuchte Marco einfach zurückzusetzen. Aber natürlich hatten wir keine Chance.. 3 Räder drehten in der Luft durch und das eine mit Halt konnte nichts anrichten.. Unsere Panik wuchs.. Dann versuchten wir mit einer Gartenschaufel ;-) den Unterboden freizugraben. ;-) Natürlich völlig unmöglich. Dann kam Marco die zündende Idee: Wir hatten Holzscheitel für Lagerfeuer im Kofferraum. Nochmal zur Erklärung: Mir war der kalte Schweiß ausgebrochen, weil ich totale Angst hatte, dass das Auto irgendwie vornüber kippt! Mein Freund meint, dass hätte nicht passieren können. Hätte es wahrscheinlich auch nicht, aber ich hatte totale Panik. Wir legten einen Scheitel unter das rechte, frei in der Luft hängende Hinterrad und Marco versuchte rückwärts zu fahren. Der Scheitel wurde weggeschleudert und das Rad drehte wieder durch. Na toll. Ich sah uns schon 500 Dollar für den Abschleppdienst bezahlen, nur weil wir übermütig gefahren sind. Zu schnell. Einfach gefahren zu sein ohne genau zu sehen, wie es weitergeht. Wir sind bis dahin immer sehr vorsichtig gefahren, aber irgendwann wird man manchmal übermütig. :seufz: Ein zweiter Versuch mit den Holzscheiteln folgte. Dieses Mal legte ich einen Fuß hinter die Scheitel, um ihm Halt zu geben. Marco legte den Rückwärtsgang ein und gab ordentlich Gas. Die Hinterreifen bekamen beide Gripp und das Auto bewegte sich. Marco fuhr mit ordentlich Gas zurück und wir waren frei! Endlich. Nach einer Viertelstunde voller Panik und Schwitzen waren wir endlich frei! Zwar zittrig, aber überglücklich. Da kam ein deutscher Mann angefahren, den wir schon zuvor am Grosvenor Arch getroffen hatten. Ihm erzählten wir diese unfassbare Story und er staunte glaub ich nicht gut über unsere Blödheit. :-) Nachher ärgerten wir uns etwas, dass wir kein Foto von dieser unfassbaren Situation gemacht hatten, :wut1:aber in dem Moment wollten wir einfach nur freikommen. Hier ein Bild von der Stelle, wo unsere Vorderreifen in der Luft hingen. Man sieht ja die Reifenspuren noch gut:

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Nach diesem Schreck fuhren wir sehr bedächtig und ruhig weiter.. Unser nächster Stopp sollte der Yellow Rock sein. Wir parkten unser Auto und machten uns auf den Weg durch ein Flussbett, um dann den Aufstieg zu finden. Dieser war recht steil und steinig. Man musste sehr gut aufpassen, wo man hintritt, damit man nicht auf dem Geröll wegrutschte. Wanderstöcke wären hilfreich gewesen, einfach damit man mehr Halt gehabt hätte. Hier ein Bild vom Aufstieg zurück in Richtung Straße fotografiert:

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Nach einiger Kraxelei sahen wir auf einmal den riesigen Yellow Rock vor uns :party:

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Wir hatten uns das Sandsteinmassiv nicht SO riesig vorgestellt. Die Farben waren beeindruckend. Hier eine extrem orange Felsformation:

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Da der Aufstieg recht anstrengend, es sehr heiß war und uns der Schock des "Fast-Abgeschleppt-Worden-Seins" noch in den Knochen steckte, machten wir erstmal am Fuß des Massivs Pause:

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Bin ich nicht schon braun geworden??? Unfassbar, sonst bin ich immer kalkweiß. Es war total warm, aber leider hatte ich ja noch eine Sonnenallergie und die vor allem an den Kniekehlen, also hatte ich eine lange Hose an. Auf dem Massiv war es extrem windig. Wir hatten schönsten blauen Himmel, aber da wir so gegen 13 Uhr dort waren, hatten wir extrem schlechtes Licht zum fotografieren. Vor allem die Bilder von weiter weg sind leider schlecht geworden.

Die Farben waren wirklich beeindruckend. Es mischte sich roter mit orangenem und gelbem Sandstein:

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Leider kommt es auf den Fotos nicht so gut rüber. Hier ein Foto vom Gipfel des Massivs:

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Nachdem wir das Massiv genug erkundet hatten, brachen wir wieder auf und fanden auf dem Rückweg noch diese Steine:

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Es erinnte uns stark an das Boxwork aus der Wind Cave in South Dakota, die wir zwei Jahre zuvor besucht hatten. Der Abstieg machten wir auf demselben Weg und war hinab noch schwieriger für uns zu bewältigen:

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Zurück am Auto überlegten wir, ob wir noch die Brigham Plains Road bis zu dem Overlook auf den Cockscomb fahren sollten. Aber irgendwie hatten wir nach dem Steckenbleiben genug vom Offroad-Fahren. Und die Strecke sollte ja auch so schwierig sein. Dafür hatten wir irgendwie keine Nerven. Also fuhren wir die CCR weiter Richtung Süden:

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Eine wirklich tolle Strecke. Hier ein Foto von dem trockengefallenen Paria River:

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In Richtung Süden wurde die Straße schon etwas schwieriger, aber mit einem 4WD Jeep zu bewältigen.

Unser Weg führte uns weiter nach Page, wo wir uns erstmal einen Campingplatz auf dem sehr komfortablen Wahweap Marina Campground buchten und die Zelte aufbauten. Dort waren wir vor 2 Jahren schon mal und es hat uns gut gefallen. Es gibt saubere Waschmaschinen und Trockner, sowie sehr gute sanitäre Anlagen. Wir gingen noch in Page einkaufen, endlich in einem großen Einkaufsmarkt, wo es vegetarische Nuggets gab! Wir machten uns ein Festmahl am Zelt, ruhten uns ein wenig aus und gingen früh schlafen.

Nachtrag: Manchmal ist man halt einfach nur blöde... :cursing: :cursing: ;(

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Guest mareike_w

22.09.2008 Wahweap Campground (Page) 19$ gefahrene Meilen: 161

An diesem Tag sind wir früh aufgestanden, da wir ein Permit für Coyote Buttes South hatten und um 8 Uhr Ortszeit an der Paria Contact Station sein wollten, um an der Coyote Buttes North Verlosung teil zu nehmen. Zwischen Utah und Arizona gibt es im Sommer eine Zeitverschiebung von einer Stunde, dass heißt, wir sind um 7:00 Arizona-Zeit losgefahren und waren um 8:40 Utah-Zeit an der Contact Station. Vor der Tür standen schon sehr viele Autos... Wir waren froh, dass wir im letzten Urlaub schon einmal die Wave-Lotterie gewonnen hatten und diesen Urlaub nicht unbedingt nochmal hin mussten. Es wäre zwar schön gewesen, aber kein Muss für uns, es gibt ja noch so viel anderes zu sehen. Als die Türen der Rangerstation öffneten, strömten über 80 Leute in das kleine Vistor Center. Ich füllte die Bögen aus, wir kauften eine USGS Topo-Karte für das Gebiet um die Cottonwood Teepees, fragten nach dem Straßenzustand und wir warteten auf die Auslosung. Es war schrecklich voll und überall hörte man nur deutsches Geplappere. :-) Wir bekamen kein Permit und beschlossen uns diese Tortur und Zeitverschwendung kein zweites Mal anzutun, wir hatten ja noch andere Sachen zu sehen!

Los ging es also über die gut zu befahrene House Rock Valley Road, am Wire Pass Trailhead vorbei und bis zum Corral Valley. Nach dem Steckenbleiben am Vortag hatten wir eigentlich schon genug vom Offroad fahren. Nachdem wir links abgebogen sind, wurde die Strecke etwas holpriger. Dann nach einigen Kilometern ziemlich sandig. SEHR, SEHR sandig. Ab und zu zweigten Wege ab und wir waren uns stellenweise trotz Karte recht unsicher, wo wir lang müssen. Der Sand wurde tiefer und tiefer und zwischendurch ragten immer wieder spitze Steine aus dem Weg. Man musste also Gas geben, wenn der Sand tief wurde und scharf abbremsen, damit man das Auto nicht durch die Steine kaputt macht. Marco hat das toll gemacht, aber das war nichts für meine Nerven. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass uns jemand entgegenkommt. Wenn man in dem tiefen Sand gebremst hätte, wäre man bestimmt stecken geblieben. Ausweichen wäre gar nicht gegangen, die Straße war den größten Teil der Strecke so breit wie das Auto. An einigen Stellen war der Sand so tief, dass wir mit dem Unterboden den Sand wegsäbelten und richtig auf dem Sand schlitterten. Bloß nicht anhalten!!! An der Poverty Flat Ranch nahmen wir das erste Mal einen falschen Abzweig und rasten quasi an der Ranch vorbei, um nicht stecken zu bleiben. Wir fuhren in einem Bogen rechts an der Ranch vorbei, dann standen wir an einer Kreuzung und waren uns sehr unsicher wo lang es geht. Wir hatten zwar eine Karte, aber es gab wesentlich mehr Abzweige als eingezeichnet. :-( Ich bekam mal wieder Angst. Wir trafen die richtige Entscheidung und bogen rechts ab, so dass wir bald vor einem Gatter standen. Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass wir dadurch müssen, aber da waren auch Reifenspuren links am, Gatter vorbei. Denen folgten wir blöderweise und prompt fuhren wir auf eine riesige Steinplatte auf, um dem sehr tiefen Sand vor uns auszuweichen. Auf der Platte konnten wir drehen und wir standen wieder vor dem Gatter.. Grade nochmal gut gegangen. Ich öffnete das Gatter und Marco fuhr durch. Weiter gings durch den tiefen Sand, bis wir irgendwann einen Hügel runtergefahren sind, wo wir auch parkten. Im Nachhinein hätte ich oben auf dem Hügel geparkt. Denn direkt nach der Abfahrt fiel uns auf, dass wir dort ja auch wieder durch den tiefen Sand bergauf mussten! Nun ja, das versuchte ich erstmal zu verdrängen.

Auf ging es zu den Cottonwood Teepees! Man läuft etwas Richtung Westen und schon sieht man sie:

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Der Sandstein ist hier einfach spektakulär geschwungen und gefärbt:

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Wieder mal habe ich mir die Felsformation nicht so riesig vorgestellt, daher hier ein Foto mit Vergleichsobjekt:

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Wir hatten super Wetter zum Fotografieren:

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Am Sockel des Plateaus konnte man Ansätze von Boxwork sehen:

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Hier eine besonders schöne Formation aus sehr dünnen Sandsteinplatten:

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Allgemein ist dieses Gebiet sehr fragil und wir haben uns so manches Mal nicht getraut auf die Felsen zu klettern, um sie nicht zu zerstören. Es gab aber auch Stellen, die man auch ohne große Angst erklimmen konnte. Roter und gelber Sandstein liefen nur so ineinander über. Eine sehr unwirkliche Gegend:

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Wir umrundeten die Teepees und sahen dabei einen Coyoten. Außer uns war nur noch ein Pärchen dort, sonst weit und breit niemand. Es war sehr ruhig und einsam. Einfach toll. Beim Umrunden sahen wir dann sogar noch einen Kojoten aus der Ferne, der aber natürlich leider vor uns weglief.

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Hier noch einige Eindrücke der Cottonwood Teepees:

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Eine besonders interessante Stelle:

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Hier zwei Ausblicke vom oberen Teil der Teepees:

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Es war toll hier, die sehr anstrengende, lange und aufregende Fahrt hatte sich gelohnt.

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Hier noch ein Weitblick:

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Wir waren froh, dass wir so ein Glück mit dem Wetter hatten:

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Leider hatte ich die ganze Zeit den Rückweg schon im Kopf und wurde etwas ungeduldig. Mir graute es vor der Fahrt den sandigen Berg hoch und die ganze Tiefsand-Strecke wieder zurück... Ich beschloss den ganzen Rückweg aus dem Auto zu filmen, da mir das Ganze so etwas surrealer vor kam. Es klappte. Ich war nicht ganz so nervös und Marco konnte in Ruhe fahren. Auf der Hinfahrt hab ich ihn mit meiner Panik auch ganz nervös gemacht. Wie immer meisterte Marco ohne jegliche Probleme die Strecke und brachte uns heil zurück auf den Asphalt.

Wir beschlossen, den Rest des noch recht frühen Nachmittag am Lone Rock Beach des Lake Powell zu verbringen. Wir fuhren mit dem Auto bis an den Strand (eine sehr seltsame Erfahrung) und legten uns an den Strand. Es war sehr windig und mir zu kalt zum Schwimmen. Marco war tapfer und ging kurz schwimmen.

Bevor wir zum Campground aufbrachen, dankte ich nochmal unserem Trailblazer für seine tolle Leistung in den letzten Tagen!

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Er hatte uns nie im Stich gelassen. Aber Marco musste ich natürlich noch viel mehr danken. Er ist ruhig, sicher und einfach toll gefahren. Ich hätte das nie geschafft!

Am Abend machten wir uns noch was Leckeres zu Essen und fielen nach einer ausgiebigen Dusche sehr müde ins Bett.

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Hallo Mareike,

ihr habt ja eine tolle Tour gemacht! Die Bilder sind einfach klasse und ich bekomm auch Lust auf so einen reinen Wander-Urlaub! Haben dieses Jahr auch schon einige Wanderungen eingebaut, aber wie ich jetzt sehe:

es gibt noch so viele Sachen, wo ich auch noch hinmöchte :-)

Und was ihr erlebt hat... Vor allem, als das Auto in der Luft hin, wäre ich auch durchgedreht. Aber ist ja nochmal gut gegangen!Respekt

Hast Du irgendwo eine Übersicht von eurer Route und den gemachten Wanderungen???

LG Annika

P.S. Oh Mann, die Tour im Coyote Gulch klingt ja super... aber der Aufstieg am Ende bereitet mir etwas sorgen, besonders weil ich nicht ganz schwindelfrei bin :-)

Übrigens sind wir nur 2 Tage nach Euch zu den Lower Calf Creek Falls gewandert :-) Beinahe hätten wir uns also getroffen!

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Guest mareike_w

hi

hier nochmal eine kleine Übersichtskarte! Aber es besteht kein Anspruch auf Genauigkeit & Richtigkeit! Habe doch keine Zeit! Aber wenigstens ein Überblick!

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VIELE GRÜSSE

MAREIKE

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Guest Travelbear

Ganz schön mutig, wie Du hier alle Eure Fehler auflistest! Aber natürlich ist das sehr lehrreich, um dem Leser Wiederholungen zu ersparen.

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Guest mareike_w

@ travelbear: wir sind halt nicht perfekt :-D und vielleicht hilft es ja jemandem, wie du sagst!

23.09.2008 Wahweap Campground (Page) 19$ gefahrene Meilen: 65

An diesem Tag waren wir einfach nur erschöpft. Wir wollten nicht mehr zur Wave-Verlosung und fuhren erstmal zum Horseshoe Bend. Dort waren wir schon mal vor zwei Jahren und damals waren wir alleine dort.. Dieses Mal waren mindestens 20 Leute dort und meine Laune wurde nicht besser. So langsam war ich einfach ein bisschen ausgelaugt, Marco ging es nicht anders. Der Horseshoe Bend war trotzdem beeindruckend:

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Leider waren wir zu nicht ganz passender Zeit dort und hatten diesen blöden Schatten auf den Fotos:

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Eigentlich wollten wir noch zum Antelope Canyon, den wir schon zwei Jahre zuvor ausgelassen hatten, aber wir hatten uns zu sehr in den Haaren. :-D

Also fuhren wir zum Campground ausruhen... Und probierten unsere blauen Bio-Chips aus Escalante:

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Sie waren nicht gut, haben einfach nur nach Salz geschmeckt. Ich verbrachte den Rest des Tages mit Lesen und Schlafen. Einfach mal einen Tag ausspannen und nichts machen..

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Marco fotografierte unsere Campground-Nachbarn:

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Hier mal ein Bild unseres völlig vollgestopften Chevys:

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Ganz links in rot unser Schätzchen: die Kühltruhe!

Am Nachmittag fuhren wir ins Visitor Center in Big Water, danach nach Page einkaufen und wir machten uns einen gemütlichen Grillabend, der jegliche schlechte Stimmung verschwinden ließ. Wir hatten uns in den letzten Tagen einfach zu viel zugemutet. Außerdem war es der einzige kleine Streit in diesem wundervollen Urlaub. Vollgefuttert gingen wirm mit voller Vorfreude auf den nächsten Tag früh schlafen.

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Guest mareike_w

23.09.2008 Ferber Resort (Springdale) 25$ gefahrene Meilen: 221

Nach dem entspannten Tag gestern wollten wir uns wieder eine dirtroad zumuten. Marco brachte mich zu den Wahweap Hoodoos. Wir fuhren über eine mehr oder weniger gut zu befahrende Straße und parkten vor einem Gatter. Von dort aus musste man nur einem Wash Richtung Süden folgen und war in 15 Minuten an den Wahweap Hoodoos oder auch im Valley of the White Ghosts.

Hier ein Eindruck von dem komplett ausgetrockneten Flussbett:

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Der tonige Boden war extrem ausgetrocknet und in große Schollen zerbrochen:

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Im Flussbett habe ich ein großes, noch nicht verfestigtes Konglomerat gefunden:

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Und hier sind sie:

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Leider waren wir erst am Vormittag vor Ort und hatten nicht so tolles Fotolicht:

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Was der Schönheit dieser Erosionsüberbleibsel aber keinen Abbruch tat:

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Wir waren total begeistert. Es gibt 3 Stellen an denen man sich dort Hoodoos anschauen kann, sie liegen alle recht nah beieinander:

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Wir trafen nur ein Pärchen, die uns erzählten, dass sie die Hoodoos gestern verzweifelt gesucht hätten und heute nach 4 stündiger Wanderung endlich gefunden hätten. Ich traute mich kaum zu erzählen, dass wir quasi mit dem Auto vorgefahren waren...

Auf dem Rückweg zur Straße lagen Kühe auf der dirtroad. Sogar ein Kälbchen, das sich von uns nicht aufschrecken ließ:

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Von dem Valley of the white ghosts fuhren wir über die 89 nach Westen Richtung Kanab und weiter bis nach Springdale. Die Strecke ist wunderschön, aber zieht sich ziemlich. Wir haben uns die Fahrtzeit verkürzt indem wir überlegt haben, wo wir am besten unsere Ranch bauen, wenn wir in Las Vegas viel Geld gewinnen. :-D

Weiter gings zum Zion NP. Die Strecke von Osten her ist sehr schön und lädt durchaus zu einigen Fotostopps ein:

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Nachdem wir durch den Zion gefahren waren und uns in Springdale einen Campingplatz suchen wollten, begann unsere Rundreise. In Springdale war uns der Campingplatz zu teuer und hässlich. Wir wollten aber nicht im Park schlafen, da wir 4 Tage bleiben und gerne die Möglichkeit zum Dusche haben wollten. Ich dachte, dass es etwas vom Park entfernt schon einen schönen, günstigen Campingplatz geben würde. Aber wir fanden keinen. Also sind wir mindestens eine Stunde planlos umhergefahren, um dann doch wieder in Springdale auf besagtem teurem und nicht besonders schönem Campground einzuchecken.

Im Visitor Center besorgten wir uns noch Wanderkarten und ich kaufte mir endlich mein Buch über die Geology der Nationalparks in Utah. Zurück am Zelt gingen machten wir uns wie so oft Nudeln und gingen schlafen.

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In Springdale war uns der Campingplatz zu teuer und hässlich. Wir wollten aber nicht im Park schlafen, da wir 4 Tage bleiben und gerne die Möglichkeit zum Dusche haben wollten.
Haha... als ich das erste mal mit meiner Lebensgefährtin dort war, 2000, damals lebte und arbeitete ich noch im Westen der USA, ging es uns bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub dort ähnlich: Nur ein dürrer Stellplatz irgendwo in der Mitte war frei. Aber der Supergau kam noch: Sie beim Duschen den Adapter vom Fön in den Waschräumen liegen gelassen. Abends bemerkt, war aber "weg". Nichts zu machen. Sie die totale Krise mit Heulanfall, ich total hilflos (weil frisch verliebt und noch rosarote Brille an), der Abend und der nächste Morgen waren gelaufen. Auf dem Weg nach LV habe ich dann in Hurricane im Ace Hardware Store angehalten, nur so auf gut Glück, und tatsächlich: Die hatten einen Steckeradapter von Deutsch auf US :D Die Fönwelt war wieder in Ordnung und ich konnte meine rosarote Brille wieder aufsetzen... 8) :love:

Ein Jahr später, gleicher Ort, Ferber Campgound (gleiche Freundin :P ): Platz direkt am Flussufer bekommen, abends stundelang die Füsse darin gekühlt, super idyllisch, und nur 15 Meter von der staubigen Katastrophen-Parzelle aus dem Vorjahr entfernt... :rolleyes:

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Hallo Mareike,

wollte jetzt nur auch mal sagen , daß ich deinen Bericht echt super finde. Ich lese jeden Beitrag mit, komme nur leider nicht immer dazu einen Kommentar abzugeben. Auf jeden Fall erhöht dein Beitrag die Vorfreude auf nächsten August ganz erheblich....auch wenn wir mit unseren Kindern sicher keine solchen Touren machen können.

Eure Wanderungen heben sich doch deutlich von einem "normalen" Süwest Urlaub ab.....

Davon abgesehen verkürzt dein Bericht mir meine Hotelabende hier in SA doch ganz erheblich....

Grüße aus dem 30 ° warmen Südafrika

Michael

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Guest mareike_w

@ crossroads: im nachhinein hätten wir einfach im park zelten sollen.. aber naja aus fehlern lernt man!

@mglang: herzlichen dank! und was machst du in südafrika??? ich will auch ins warme! und weg von diesem ätzenden regen...

24.09.2008 Ferber Resort (Springdale) 25$ gefahrene Meilen: 2

Gegen 8 Uhr machten wir uns mit dem Shuttle auf zu THE GROTTO. Dort stiegen wir aus, um die Angels Landing Wanderung nachzuholen, welche wir 2 Jahre zuvor hatten ausfallen müssen. Wir hatten einen wunderschönen blauen Himmel mit weißen Wölkchen. Sehr fotogen:

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Anfangs war es noch recht frisch und wir kamen schnell voran:

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Dann kommen erst einige lange und dann einige kurze Serpentinen bis zum Scout Lookout:

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Allgemein ist der Weg sehr gut asphaltiert und solange man ein kleines bisschen Kondition hat, kann man den Weg bis zum Scout Lookout gut schaffen. Oben angekommen trafen wir Monika und Karl, die beiden Motorradfahrer, die wir auch schon im Monument Valley getroffen hatten! Was für ein netter Zufall. Vom Scout Lookout führt ein teilweise recht schmaler Grad bis zum Angels Landing Point.

Ich fragte mich anfangs, warum so viele Leute hier aufgaben und nicht bis zum wunderschönen Angels Landing gingen. Hier der Beginn des Trails:

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Hier ein Eindruck vom Aufstieg:

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Ich fand es teilweise schon sehr kraxelig, steil und schmal. Wenn man aber keine Höhenangst hat, ist es in jedem Fall zu schaffen. Mich hat es immer nur eher aus dem Gleichgewicht gebracht, mich an den teilweise vorhandenen Ketten festzuhalten. Man darf nur nicht beim Klettern runterschauen, es geht 400m steil bergab. Ich habe irgendwo gelesen, das seit Bestehen des Nationalparks 6 Menschen auf diesem Trail umgekommen sind.

Die Aussicht vom Trail aus ist sehr beeindruckend. Es gibt auch immer wieder breitere Stellen an denen man pausieren kann.

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Hier ein Foto von Marcos Füßen und dem Ende des Trails:

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Man kann die Parkstraße unten im Tal erkennen. Sowohl am Angels Landing, als auch am Scout Lookout, gab unzählige Chipmunks, die auf Futter von den Touristen warteten:

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Hier nochmal ein Bild vom dem Grat, den man entlangwandert:

17411f65820f89.JPG

Das sieht schon schmal aus, oder?

Wir haben uns viel länger als gedacht am Angels Landing aufgehalten und so verbrachten wir noch einen ruhigen Nachmittag und Abend am Zelt.

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Guest mareike_w

26.09.2008 Ferber Resort (Springdale) 25$ gefahrene Meilen: 4

Nach dem entspannten Nachmittag am Vortag, haben wir uns für diesen Tag Großes vorgenommen. Wir wollten zu den Emerald Pools und durch die Narrows. Das Shuttle brachte uns also als erstes zur Lodge. Dort habe ich dann gesehen, dass man hier auch reiten kann! Bei der Besichtigung der Ställe und der Nachfrage nach dem Tempo, habe ich es mir aber anders überlegt. Man würde nur Schritt gehen und in einer großen Gruppe reiten. Also ging ich nach einigem Hin und Her mit Marco den Emerald Pools Trail:

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Hier die Lower Emerald Pools:

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Hier eine riesen Steinmännchen-Ansammlung auf dem Weg zu den Upper Emerald Pools:

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Die Wasserfälle der Lower Emerald Pools finde ich am schönsten:

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Vor allem, dass man auch drunter herlaufen kann:

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Nach Beendigung des Trails fuhren wir direkt zum Temple of Sinawawa. Dort wollten wir den Narrows Trail gehen. 2 Jahre zuvor bin ich diesen mit Ben (Marco lag zu der Zeit krank im Bett) spontan gegangen. Wir waren damals einfach an der Haltestelle und als wir den Eingang gesehen hatten und wie flach es anfangs ist, haben wir gedacht wir ziehen einfach die Wanderschuhe aus und binden uns die auf den Rücken. Dann sind wir wie Storchen barfuß durch das eisig kalte Wasser getapst und hatten ewig Angst, dass uns die Kamera ins Wasser fällt.

Dieses Mal waren wir also besser ausgerüstet. Wir hatten uns Neoprensocken gekauft und ganz billige Turnschuhe, die wir im Wasser anziehen konnten. Außerdem hatten wir Wanderstöcke und warme Kleidung. Ich fand es im Canyon wieder sehr kalt, außerhalb war es fast 30 Grad. Wir trafen in den Narrows zwei deutsche Pärchen in unserem Alter und gingen ca. 3 km mit ihnen zusammen:

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Hier ein Eindruck von eine recht tiefen Stelle:

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Die Wanderstöcke gaben Halt und wir hatten nicht allzu viel Angst um unsere Kamera. Es gab unter anderem wunderschöne Wasserfälle zu bestaunen:

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Die Narrows sind wunderschön, ich kann die Wanderung nur jedem empfehlen. Man sollte sich natürlich vorher nach der Flash-Flood-Gefahr erkundigen. Ein Grund, warum wir jeden Tag einmal im Visitor Center vorbeischauten.

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Hier noch eine wunderschöne Stelle in den Narrows:

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Nach einiger Zeit trafen wir Wanderer, die schon auf dem Rückweg waren und uns erzählten, dass das Wasser ein Stück weiter sehr hoch im Canyon steht. Daraufhin machten wir Pause, aßen zu Mittag und machten kehrt. Auf dem Rückweg konnten wir noch Kletterer bewundern, die sich an dem Wasserfall abseilten! Das sah sehr spektakulär aus, vor alle, weil das Gestein so glitschig war!

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Es kamen aber soweit alle heil herunter.

Am Campground angekommen, holte ich uns erstmal ein Belohnungseis an der Campingplatzrezeption. Dort bekam ich dann mit, dass alles um den Zion rum ausgebucht sei und sah zwei junge Deutsche, die recht verzweifelt aussahen. Ich sprach sie an, weil wir ja nur mit einem Zelt auf dem Zeltplatz standen und meist zwei erlaubt sind.Sie haben sich total gefreut und so hatten wir neue Nachbarn: Chris und Andi. Da wir für den 28.09.2008 zwei mal zwei Permits für die Subway-Wanderung hatten, boten wir ihnen an mit uns mitzukommen. Sie wollten gerne mit. Wir verbrachten einen lustigen Abend mit den Beiden am Zelt. Leider war unser Zelt schon ziemlich ramponiert. Meine Luftmatratze war kaputt, wir hatten überall Sand und die Schnauze echt voll vom Campen. Nach 3 Wochen nur Zelten... Marco und ich entschieden, am nächsten Tag in Springdale ein Motel zu nehmen und Sonntag wieder nach Hurricane und zur Subway Wanderung zu fahren.

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Toll! sehr schöne Bilder von den Narrows mit der langsamen Belichtung. Schade, das ich nur Automatik-Modus-Knipser bin, sollte mich vielleicht mal mehr mit meiner Kamera befassen... Und beim Betrachten der Angels Landing Bilder gab es bei mir Krämpfe in den Schuhsohlen und feuchte Finger: Ich bin leider nicht schwindelfrei... ;(

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Guest Travelbear

Ah, endlich mal ein rundum gelungener Wandertag ohne größere Probleme! :)

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Und beim Betrachten der Angels Landing Bilder gab es bei mir Krämpfe in den Schuhsohlen und feuchte Finger: Ich bin leider nicht schwindelfrei... ;(
ich auch nicht und dass ist gerade im Zion NP soooo schade :(

Jetzt bin ich gespannt wie es euch in der subway erging :)

LG

Claudi

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Wirklich super Bilder... Da kann man genau erkennen, warum wir es im Herbst nicht bis auf die Spitze von Angels Landing geschafft haben, sonder auf dem schmalen Grad umdrehen mussten :-( Wirklich schade.

Aber Respekt für euern Mut! :-)

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Guest mareike_w

27.09.2008 Howard Johnsons (Las Vegas) 69$ gefahrene Meilen:??

Am Morgen fuhren wir ins Visitor Center um uns die Permits für die Subway Wanderung abzuholen. Die Flash Flood Warnung lag bei 20 Prozent und wir sollten am Morgen nochmal nachfragen gehen. Marco und ich machten uns zum wiederholten Male (ich erinnere an die Campingplatz-Suche) auf den Weg nach Springdale.

DSC_000511f657db946.jpg

Hier einige Basaltsäulen entlang des Weges:

DSC_001211f65916546.jpg

Wir versuchten ein billiges Motel zu finden. Es gab aber keins.. Es war nichts unter 80 Dollar zu finden. Und wir hatten meine kaputte Matratze schon weggeschmissen, unseren Campingkocher, die Kühlbox und andere Sachen an unsere neu gewonnenen Freunde verschenkt. Was war zu tun? Wir waren einfach nur fertig und genervt. Und so begangen wir einen großen Fehler....

Wir fuhren zurück zum Campground, um Chris und Andy zu sagen, dass wir die Subway Wanderung nicht mitmachen und schon zwei Tage eher als geplant nach Las Vegas fahren. Ich kann mir heute nicht erklären, wie wir auf so eine blöde Idee gekommen sind. Ich glaube, wir wollten einfach ein Bett. Sie bekamen also unsere Permits und wir machten uns auf den Weg Richtung Las Vegas. Dort checkten wir im Howard Johnsons ein und gingen nur noch in unserem Hotel was essen.

Nachtrag: Das war eine der schlechtesten Entscheidungen, denn das Wetter wurde gut und Chris und Andy machten eine super tolle Wanderung... Ich hatte gelesen, dass der Weg zur Subway gar nicht so schön sei! Und das widerlegten Andy und Chris mit ihren tollen Fotos! Ich könnte mich jetzt noch schwarz ärgern! :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr: :agrr:

Nevada

28.09.2008 Howard Johnsons (Las Vegas) 49$ gefahrene Meilen:??

Erstmal ausschlafen! Dann suchten wir alle Las Vegas Coupons zusammen und gingen shoppen! In beide Shopping Malls. Es war toll, wir fanden tolle Sachen, außerdem fuhren wir noch in einen Westernreitshop. Nach dem achtstündigen Shopping-Marathon waren wir kaputt, hatten immer noch kein Casino von Innen gesehen, gingen in unserem Hotel was Essen und dann ins Bett. Einfach fernsehen und schlafen... Super.. Naja, wenn man überlegt, dass wir eigentlich in der Subway gewesen wären.... Aber bei uns war nach 4 Wochen Wandern und Zelten einfach die Luft raus..

29.09.2008 Flamingo Hotel (Las Vegas) 130$ gefahrene Meilen: ??

Wir gingen erstmal wieder shoppen und unseren total dreckigen Chevy waschen (der natürlich immer noch voll rotem Sand war). Danach stellten wir uns an die ewig lange Check-in Schlange im Flamingo Hotel, wir warteten über eine Stunde.. Endlich im Zimmer waren wir begeistert:

DSC_001311fb3ebeccd.jpg

Wir hatten einen Fernseher im Badezimmerspiegel:

DSC_001511fb3ed0c3e.jpg

Toll nicht? Man konnte Baden und gleichzeitig fernsehen. Wir gingen früh ins Bett. Einfach nur ausruhen.

30.09.2008 Flamingo Hotel (Las Vegas) 130$ gefahrene Meilen: ??

Wir wollten das Frühstücksbuffet im Imperial Palace ausprobieren. Das war sehr billig und durchschnittlich. Dann gingen wir erstmal in unseren Hotel Pool. Mittags um 12 Magharitas. :-D Danach gings erstmal wieder ins Bett.

Abends brachen wir dann das erste Mal auf um uns Las Vegas anzuschauen. Wir gingen von Hotel zu Hotel und schauten uns alles an:

18211fb3e9e658.jpg18311fb3ea6c1d.jpg

Abends gingen wir dann zur Piratenshow vorm Treasure Island:

DSC_006311fb3ed8d4d.jpg

Und das tollste war die Wassershow vorm Bellagio zu "Viva las Vegas", welche wir übrigends auch immer vom Hotelzimmer aus sehen konnten:

18411fb3eae491.jpg

Dann haben wir noch ein wenig im Casino gespielt:

18511fb3eb60c6.jpg

Wir entspannt nach einem wunderschönen Urlaub ins Bett.

01.10.2008 Zu Hause

Am Morgen packten wir unsere Taschen, checkten aus dem Hotel aus und gingen ins Harrahs frühstücken. Es war für den Preis recht gut. Dann fuhren wir zum Flughafen und gaben unser Auto völlig ohne Probleme ab. Am Flughafen checkten wir ein, LAS VEGAS - MINNEAPOLIS - AMSTERDAM - DÜSSELDORF. Oh Mann, das war was für mich.. Ich vertrage das Fliegen doch nicht! Der erste Flug war problemlos. In Minneapolis war dann der Flug überbucht. Gott-sei-Dank hatten wir unsere Boardingpässe schon! Kurz vor Amsterdam kamen dann Turbulenzen. Mir wurde schlecht und ich hatte keine Tüte-- also musste Marco im Landeanflug zu den Stewardessen und eine holen. Bzw. Zwei. Danach ging gar nichts mehr bei mir. Endlich in Amsterdam gelandet nahm ich zwei Reisetabletten und dämmerte so vor mich hin. Als es dann in Amsterdam weiterging dachte ich, ich sehe nicht richtig. Mit was für einer Maschine sollten wir nach Düsseldorf fliegen? Eine Propellermaschine, Fokker, mit sehr wenigen Sitzplätzen. Und das bei Turbulenzen. Und mir war doch so schlecht.... Ich war einfach nur fertig, aber die Tabletten haben mich sehr schläfrig gemacht. Als wir endlich in Düsseldorf angekommen waren, erwarteten meine Mama und meine Oma uns schon.

Ein toller Urlaub war vorbei! und eines ist wie immer sicher: WIR KOMMEN WIEDER!!

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Guest mareike_w

@ crossroads: mit der Kamera kenn ich mich ja auch nicht so gut aus. das macht ja alles mein Schatz. :-) Angels Landing war schon ziemlich spannend, aber nix gegen den Jacob Hamblin Arch Aufstieg :eeeek:

@ den Rest :-) : danke für eure lieben Worte!

EUCH ALLEN NOCHMAL VIELEN LIEBEN DANK FÜRS MITLESEN! MAN KONNTE DEN URLAUB NOCHMAL RICHTIG NACHERLEBEN! VIELE LIEBE GRÜSSE!

:sdanke:

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Hallo Mareike,

Deine letzten Tage habe ich kopfschüttelnd gelesen :D zuerst die subway sausen lassen und dann drei Tage in Las Vegas sein und kein Casino betreten also ehrlich :whistling:

:sdanke: für Deinen tollen Bericht und die super schönen Fotos !! Vorallem aus Ecken wo viele wohl nicht hinkommen werden..

LG

Claudi

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Guest Travelbear

Zwar kein rundum gelungener Urlaub, aber schön, daß Du trotzdem ein positives Fazit gezogen hast!

Danke, daß wir reiseberichtsmäßig mitfahren durften! :thumbsup:

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Guest mareike_w

Hallo ihr! Erstmal danke!

und ach der Urlaub war sehr gelungen finde ich! Das ein oder andere Abenteuer macht es halt interessanter! Ich kann sagen, dass es bisher der beste Ulraub meines Lebens war. Und immerhin war ich schon einmal 5 Wochen in den USA, auf 2 Interrailtouren und bin ein bisschen in Europa rumgekommen. :-D

Ich fands super. Und das mal was schief läuft, ist ja ganz normal. Man kann ja nicht alles vorplanen. Und da wir mit der Einstellung an den Urlaub herangegangen sind, waren wir auch nie enttäuscht. Wir haben einfach immer das gemacht, wo wir in dem Moment Lust drauf hatten. Natürlich ärgere ich mich im Nachhinein, dass ich nicht in der Subway war. Aber in diesem Moment war das genau das Richtige. Wir waren einfach so kaputt, von den ganzen anstrengenden Wanderungen, dass wir einfach ausruhen wollten.

Uns war von Anfang an wichtig, dass wir nicht wie letztes Mal in den USA, eine Liste an Sehenswürdigkeiten abarbeiten, sondern immer das machen, wonach uns der Kopf steht. Und in sofern war das der perfekte Urlaub. Halt mit ein bisschen Aufregung dabei, das ist ja auch spannend :P

Ich finds super, dass mein Marco :love: mich immer überall hin und auch wieder zurück gebracht hat. :loveyou: Und hey, wir leben noch und sind glücklich! Und um einige Erfahrungenm reicher. Und freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Urlaub. Hoffentlich in den USA (vielleicht Washington und Oregon)!

Viele Grüße

Mareike

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Guest Travelbear

Na ja, Abenteuer und Überraschungen sind ja schon die Würze eines Urlaubs. ABer auf manches hättest Du doch auch gerne verzichtet, oder?

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