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Guest RuffRemmsen

Bitte nicht: Hotel im Monument Valley????

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Guest RuffRemmsen

Ich habe gerade gelesen, dass direkt im Monument Valley ein Hotel errichtet wurde!

siehe diesen Link: http://desert-sky-designs.blogspot.com/

Bitte sagt mir, dass das ein Scherz ist und das nicht mitten im Valley ein Betonklotz steht!!!

Wenn dem so sein sollte, was erwartet mich dort,... ich hatte eigentlich fest vor im Juni auch das MV zu besuchen und mich enorm darauf gefreut! Das war heute ein richtiger Schock für mich!!

War jemand bereits vor Ort und kann Eindrücke schildern?

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Nun in diesem Fall finde ich es gar nicht so schlimm das ein Hotel errichtet wurde. Zum einen weil die bereits vorhandenen Hotels nicht unbedingt gut sind was ich gehört habe und mit diesem Hotel ein gewisser Standart gewährleistet wird und zum anderen weil man beim errichten drauf geachtet hat das sich die Anlage der Natur anpaßt. Da kenne ich andere Bauwerke in der Region wo so rein gar nicht auf die Landschaft Rücksicht genommen wurde. Ein Beispiel ist das Kraftwerk bei Page das da so gar nicht hingehört.

Finde ich also gar nicht so schlecht zumal der Ausblick aus dem Zimmer sicher phantastisch sein muss am frühen Morgen bzw. am Abend. Zum Visitor Center sind es auch nur wenige Gehminuten da es unterhalb des Hotels liegt. Und deutsche Reiseveranstalter sind auch schon drauf aufmerksam geworden: So hat FTI bereits das Hotel im Angebot auf seiner Internetseite. Der Basispreis liegt übrigens bei 70,- € pro Nacht.

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Guest RuffRemmsen

Mal ehrlich,... es ist ja wohl scheissegal, wie toll der Ausblick vom Balkon ist!! Warum wird nicht gleich ein riesiges Casino eröffnet?

So ein Gebäude gehört dort einfach nicht hin!! Ich weiss ja nicht, ob das Hotel wirklich mitten im Valley steht, wie auf dem Foto simuliert!

Ich finde das einfach schade

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Wie gesagt: Es gibt wesentlich hässlichere Gebäude in der Umgebung die so gut wie gar in die Landschaft integriert wurden. Bei diesem Hotel wurde darauf geachtet das es nur drei Stockwerke hat, farblich in die Gegend paßt und bereits in bebauten Gebiet errichtet wurde (Visitor Center des Monument Valley). Wenn man sich die wenigen Bilder auf deiner genannten Internetseite ansieht dann kann man sehr gut sehen das dieses Gebäude ehr unauffällig in die Natur eingebunden wurde.

Zudem muss man einfach sehen das die Besucherzahlen in den letzten Jahren angestiegen sind und die Kapazitäten erweitert werden müssen. Wo früher nur Individualreisende das Valley besucht haben kommen nun fast täglich Bustouren vorbei zusätzlich zu den Individualtouristen. Mittlerweile kann es das Monument Valley von den Besucherzahlen her sicherlich mit dem ein oder anderen Nationalpark aufnehmen in den USA. Und in Nationalparks gibt es ja schließlich auch Hotels und Lodges.

Mal davon abgesehen wurde am Grand Canyon ja ebenfalls eine Aussichtsplattform errichtet die ehr futuristisch aussieht. Paßt also auch nicht unbedingt in die Landschaft.

Daher kann ich die Kritik nur im Ansatz verstehen. Letztlich kommt dieses Hotel den Touristen zu Gute und wird nicht industriell oder irgendwie anders verwendet.

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Guest RuffRemmsen

Man kann etwas Schlechtes nicht mit etwas noch Schlechterem rechtfertigen, was ist das für eine Logik?

Und dass es den Touristen zugute kommt, ist auch kein Argument,... wen interessieren die Touristen???

Muss sich die Landschaft inzwischen den Touristen anpassen? Es sollte umgekehrt sein,...

wenn die Besucherkapazität ausgelastet ist, dann ist es eben so! Wo will man da die Grenze setzen?

In diesem Fall hätte man es den Navajo verbieten sollen,... allem Anschein nach machen die für Geld ja alles und verkaufen sich inzwischen selbst!

Naja,... ich werd mich selbst davon überzeugen!

Gruß

Carsten

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Hallo Carsten !

Ich habe mir vorhin die Internetseite vom Bau des Hotels mal angeschaut.

Ehrlich gesagt mir gefällt es auch nicht. Wir waren im Mai dort, da ist uns das noch garnicht aufgefallen,wir waren zu beschäftigt mit dem " Eigendlichen" der Natur.

Eine Baustelle sieht überall scheußlich aus. Wenn man das vielleicht ordendlich in Einklang mit der Natur verpackt,könnte man es noch akzeptieren,was ich aber nicht glaube, das die Navajos das machen.

In Kayenta wäre bestimmt genug Platz für mehrere Hotels, aber da sieht es ja auch nicht einladend aus.

Natürlich muß man die Nvj. auch verstehen. Das ist mal was womit Sie Geld verdienen können. Denn arm sind sie allemal.

Gruß Squirrel

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Hi Leute,

was für ein schönes Thema... :)

Es ist immer problematisch, wenn man Bauten in die Natur setzt. Ich denke da z.B. an die Wahweap Lodge am Lake Powell, gehört da ja auch nicht hin. Oder an die vielen Staudämme.

Ich muß sagen, daß ich mir es erst schlimmer vorgestellt habe nachdem ich den ersten Beitrag gelesen habe. Die hätten das Teil ja auch direkt ins Tal setzen können... so geht es ja noch, wenn gleich ich nicht begeistert bin. Wenn es in der Nähe des Visitor Center ist, ist es ja eh schon bebaut da.

Allerdings hätte man auch in Kayenta ein vernünftiges Hotel bauen können, neben dem Holiday Inn da. Ich für meinen teil finde eine nette Aussicht zwar auch schön aber meistens habe ich nichts davon, weil ich Abends ankomme und es dann bald dunkel wird. Mir reicht die Aussicht auch, wenn ich hin fahre. Ich habe schon so oft Zimmer zum Parkplatz hin gehabt, dat juckt mich nicht mehr. Aber es wird viele Leute geben die darauf Wert legen. "Valley View Suite" wird dann wohl die teuerste Klasse da heißen.

@ Carsten : Wer hätte es denn den Navajos verbieten sollen ?

Grüße

Tom

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Guest RuffRemmsen
@ Carsten : Wer hätte es denn den Navajos verbieten sollen ?

Keine Ahnung! Vielleicht gibt es ja entsprechende Aufsichtsbehörden!

Gruß aus Oldenburg ;)

Carsten

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Hallo Carsten,

soweit ich weiß brauchen sich die Indianer in Ihren Reservaten in nichts reinreden lassen.

Oldenburg ? Mach Sachen... ich bin gebürtiger Oldenburger, habe ich 32 Jahre verbracht..., welche Ecke wohnst Du ? Ich komme aus Nadorst...

Grüße

Tom

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Guest Michael_aus_den_USA

Hi Leute!

In diesem Fall hätte man es den Navajo verbieten sollen,... allem Anschein nach machen die für Geld ja alles und verkaufen sich inzwischen selbst!

Wieso fühle ich mich gerade daran erinnert welche Auflagen der weiße Mann einst den Navajos machte? ;)

Nein, man kann es nicht den Navajos verbieten was sie in ihrem Land veranstalten oder bauen. Die Navajo Nation regiert sich selbst. Ich finde den Bau auch nicht gerade ein architektonisches Meisterwerk, aber im Gegensatz dazu sehe ich die Arbeitsplätze, die im Reservat geschaffen und dringend benötigt werden, um die Zukunft der Kultur zu retten. Von Leuten, die von der Fürsorge leben - leider der Alltag im Reservat - gehen leider nur sehr wenige Impulse in eine positivere Zukunft. Man sieht es an der hohen Kriminalitätsrate im Reservat, den Problemen mit Drogen und Alkohol ...

Daher meine Frage an Euch: Wieso sollten 180.000 Navajos im Reservat und 30.000 drumherum lebende Navajos sich darum kümmern, ob sich ein deutscher Tourist an dem Bau stört oder vielleicht nicht das Foto seines Lebens schießen kann?

Verwehrt keinem Volk, auch nicht dem Volk der Navajos das Recht darauf eigene Entscheidungen zu treffen und eine Entwicklung durchzumachen.

Die Zimmer werden ausgebucht sein, die Leute werden ihr Geld dort lassen und das Ganze alles ohne Casino.

Und wer das Foto seines Lebens schießen will, wird auch eine Möglichkeit finden. Nur weil nun der Marlboro-Mann ein Hotel ins Bild gebaut bekommen hat, ist das Monument Valley trotzdem noch besuchenswert. Übrigens, wer schon mal dort war, weiß, daß dort wo nun das Hotel ist, früher auch schon ein Gebäude stand: Visitor Center. Hat das irgendjemanden beim Fotografieren gestört? Ich glaube nicht wirklich. ;)

Es gibt schlimmere Dinge, über die ich mich aufrege könnte: Wenn ich zum Horsehoe Bend gehe und sehe welche Mengen an Müll (von alten Plastikflaschen bis zu Zigarettenstummeln) die Touristen dort zurück lassen. Oder wenn ich irgendwo einkaufe und wiedermal Touristen höre, die sich lautstark über das Brot etc. auf deutsch beschweren oder wenn ich nach Hause fahre und europäische Touristen sich alle Zeit der Welt nehmen, um über die Straße zu gehen, weil ja die ganze Welt Urlaub hat.... Ich könnte mich darüber aufregen, aber ist es das wert?

Mit einem Gruß aus den USA,

Michael.

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Guest RuffRemmsen

Mal ein Bisschen überspitzt dargestellt!

Wenn die Navayo sich entscheiden, dort ein Endlager für Atommüll zu errichten wäre das auch ok? Denn sie würden ja Unmengen an Geld von der Regierung dafür bekommen!

Soweit ich weiss, war/ist das MV für sie ein traditionell heiliger Ort,... jetzt kommen die weissen/gelben Touristen stampfen zu Tausenden durch dieses Tal und den modernen Navayo fällt nichts besseres ein, als dort für die Touris ein dreistöckiges Hotel hochzuziehen!

Naja, es hat für mich ein sehr sehr faden Beigeschmack!

Lieben Gruß

Oldenburg ? Mach Sachen... ich bin gebürtiger Oldenburger, habe ich 32 Jahre verbracht..., welche Ecke wohnst Du ? Ich komme aus Nadorst...

Lehmkuhlenstr. in Nadorst!! :D

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Hallo Carsten,

wenn Du schon länger da wohnst, müsste Dir Bestattungsinstitut Borchers und Möbel Borchers ja noch ein Begriff sein ?

Wir wohnten in der Steubenstraße, vorne an der Nadorster 82 war neben Porzellanhaus Voss der Möbelladen.

Is ja witzig...

Zum Thema Bau der Navajos : Das Hotel dort am MV ist NICHTS gegen das Kohlekraftwerk mitten im Glen Canyon Gebiet. Das ist ein echter Störfaktor. Also vom Anblick her...

Grüße

Tom

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Guest bibahutzelmann

Das Hotel sieht von außen eher wie ein Gefängnis aus.

Allerdings kann die Anlage nicht so auffallend sein... wir waren im September im Monument Valley und haben dieses Hotel nicht gesehen.

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Guest Volare

Hallo Leute

Ich kenne dieses Forum schon eine Weile, habe mich aber jetzt erst zu einer Anmeldung durchgerungen. Zu diesem Thread wollte ich schon was sagen.

Wir waren erst vor wenigen Wochen im MV. Erst mal zur Beruhigung, das Hotel wurde nicht wirklich direkt ins Tal gebaut. Wenn man vom Highway abbiegt und Richtung Parkeingang fährt, folgt man einer geraden Strasse, die stetig leicht ansteigt. Am Ende dieser Strasse auf einer Anhöhe befindet sich das Visitor Center. Gleich rechts davon steht das Hotel. Man fährt daran vorbei um auf den Parkplatz oder zur eigentlichen Zufahrt des MV zu kommen.

Trotz Hotel hat es immer noch genügend Platz und Möglichkeiten (z. B. Terrasse Visitor Center) den Blick ins Tal zu geniessen.

Das Hotel war fertig gebaut aber noch nicht eröffnet. Ich persönlich finde es gut gelungen, denn das Hotel passt sich wirklich wunderbar seiner Umgebung an. Auch ist es in Wirklichkeit nicht so steril, wie es auf den Fotos wirkt.

Vom Tal aus ist das Hotel natürlich schon zu sehen, aber es sticht einem nicht ins Auge.

Es war auch nötig noch ein zusätzliches Hotel in die Gegend zu bauen, da gibt es nicht so viel. Und warum sollte nur die Goulding Lodge von den betuchteren Touristen profitieren?

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Guest Michael_aus_den_USA

Hi Leute!

Erstmal Danke an Volare, der auch nochmal bestätigt hat, daß es nun kein Dorn im Auge ist.

Zum Kohlekraftwerk vor den Toren von Page: Auch das liegt auf dem Gebiet der Navajos und leider eben direkt am Rand. Nun kann man lange darüber diskutieren ob das schön ist etc. Ich wohne hier vor Ort und nehme es nicht mehr so sonderlich wahr. Wenn es verschwinden würde, hätte ich garantiert auch nichts dagegen. ;-) Aber es schafft Arbeitsplätze und die sind eben sehr sehr wichtig in dieser Region.

Übrigens die Franzosen haben auch vorgezogen Atomkraftwerke an die Grenze zu Deutschland entlang des Rheins und nicht mitten rein ins Erdbeben sicherere Frankreich. Natürlich nur um mit dem Rheinwasser zu kühlen. So wie eben auch die Navajos einen Zugang zum Lake Powell haben für die Navajo Generation Station.

Das ein Hotel sicherlich harmloser als ein atomares Endlager ist, steht außer Frage. Aber da Du die radioaktiven Nebeneffekte indirekt angesprochen hast: Auf dem Reservat, wie in vielen weiteren Teilen des nördlichen Arizonas gibt es ehemalige Uran-Minen und es werden sogar in unmittelbarer Nähe des Grand Canyons weitere Minen angestrebt. So etwas finde ich doch wesentlich unangenehmer als ein unauffälliger Hotelbau, der wie Volare nochmal bestätigte nicht unten im Tal des Monument Valleys sondern oben am Rand am Ende der Zufahrtsstraße steht. Der Zimmerbedarf steht ebenfalls außer Frage.

Ich wohne nun wirklich hier vor Ort und selbstverständlich sehe ich dadurch viele Sachen aus einem anderen Winkel als ihr. Ich will Euch auch mit meiner Meinung nur mal Denkanstösse geben, die vielleicht auch die lokalen Gegebenheiten erklären.

Ruff, wenn ich es richtig verstanden habe, warst Du noch nicht in den USA oder zumindest im Südwesten der USA. Daher mal zum Verständnis ein paar Infos: Das Navajo-Reservat ist minimal kleiner als das gesamte Bundesland Bayern. Auf der gesamten Fläche gibt es sehr viele "Straßen", von denen aber nur drei geteert sind. Arbeitgeber sind so selten wie Wasser in der Wüste. Armut ist nicht zu übersehen. 80% der Häuser im Reservat sind weder an Strom oder Wasser angeschlossen und trotzdem wollen diese Leute im gleichen Komfort leben wie die meisten anderen Amerikaner, was man ihnen sicherlich nicht übel nehmen kann.

Wenn dann jemand aus dem Ausland sich über arbeitsschaffende Maßnahmen beschwert, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Vielleicht versteht das ja nun der eine oder andere besser. ;)

Mit einem Gruß vom Lake Powell,

Michael.

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Guest DisneyCruiser

Danke für den Hotel-Tipp, Ruff - auch wenn Deine ursprüngliche Intention eine andere war :lol:

Wir werden dort dann nächstes Jahr wohl absteigen, da die Location ja ideal für einen Besuch des MV ist. Hab's gleich mal in meine Bookmarks gepackt.

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Guest RuffRemmsen
Danke für den Hotel-Tipp, Ruff - auch wenn Deine ursprüngliche Intention eine andere war :lol:

Wir werden dort dann nächstes Jahr wohl absteigen, da die Location ja ideal für einen Besuch des MV ist. Hab's gleich mal in meine Bookmarks gepackt.

Judas!!!

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Guest DisneyCruiser
Judas!!!

1. Da ich Atheist bin, kannst Du mich damit nicht treffen :lol:

2. Du bist Dir scheinbar nicht darüber im Klaren, daß Du selbst eine Schuld am Bau dieses Hotels trägst: Du hast als Tourist in dieser Gegend schließlich auch für die Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen gesorgt, die jetzt halt von ein paar geschäftstüchtigen Ureinwohnern befriedigt wird.

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Guest RuffRemmsen
2. Du bist Dir scheinbar nicht darüber im Klaren, daß Du selbst eine Schuld am Bau dieses Hotels trägst: Du hast als Tourist in dieser Gegend schließlich auch für die Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen gesorgt, die jetzt halt von ein paar geschäftstüchtigen Ureinwohnern befriedigt wird.

Falsch!

Wenn man mir sagen würde, dass die Kontingente der Permits drastisch dezimiert wurden und ich keins bekomme, würde ich das ohne Klagen akzeptieren, weil ich eben kein typischer Tourist bin!

Ich handle nach bestimmten Prinzipien, dazu gehört ebenfalls, dass Kultur als solche geschützt werden muss,... und zwar bedingungslos!

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Guest Michael_aus_den_USA
Ich handle nach bestimmten Prinzipien, dazu gehört ebenfalls, dass Kultur als solche geschützt werden muss,... und zwar bedingungslos!

Zum Schutz der Kultur braucht das Volk auch Geld. Und da sind wir wieder bei den benötigten Arbeitsplätzen.

:D

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...würde außerdem bedingsloser Schutz fremder Kulturen nicht bedeuten, dass man gar nicht mit Ihnen in Kontakt treten darf? ;)

Frei nach Edward Abbey, der ja propagierte "Scenic Road ahead - take the other..." (und sich selbst freilich immer wieder davon ausnahm, fröhlich mit seinem Jeep durch's damilige Arches National Monument düste, nackt auf dem Green River paddelte (Kulturschock!) und überall leere Bierdosen hinterließ) :o:P

Meine Gedanken dazu: Nach vier Jahren intensiver touristischer "Zusammenarbeit" mit den Navajo und anderen Tribes kam es mir zwar schnell vor, als ob die Native Americans den Touristen nur lustlos das Geld aus der Tasche ziehen wollen, aber das ist auch eben kulturell bedingt (meine Theroie: die meinen es gar nicht so, können ihre Gastfreundschaft nur nicht so zeigen wie vielleicht unsereins).

Jedenfalls schlagen sich die Navajo nicht schlecht, zum Beispiel im Vergleich zu den Havasupai oder den Hualapai (Stichwort Skywalk).

Und sie müssen auch immer die Gradwanderung gehen zwischen Schutz und Erhalt der Kulturen und Kulturstätten (zu dennen das MV freilich gehört) und der Notwendigkeit, Einkommensquellen zu nutzen und sich nicht zu isolieren. Last but not least befinden sich die Native Americans selber ja in einem Zustand zwischen Verwestlichung und Identitätserhaltung bzw. -wiederfindung... bestimmt nicht einfach.

Jedenfalls ist ein Hotel am Rande des MV ein Kompromiss, wie auch schon das alte Mitten View Visitor Center einer war - wer sagt, dass das noch in Ordnung war, jegliche Weiterentwicklung aber abzulehnen ist... eine schwierige Diskussion, die man gerne mal an einem Lagerfeuer statt im Forum führen würde.

Gruß - Andreas

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Guest DisneyCruiser
Falsch!

Wenn man mir sagen würde, dass die Kontingente der Permits drastisch dezimiert wurden und ich keins bekomme, würde ich das ohne Klagen akzeptieren, weil ich eben kein typischer Tourist bin!

Ich handle nach bestimmten Prinzipien, dazu gehört ebenfalls, dass Kultur als solche geschützt werden muss,... und zwar bedingungslos!

Genau so wenig wie es den typischen Deutschen oder den typischen Ami gibt, gibt es den typischen Touristen.

Der tennisbesockte Sandalenträger, der mit einer geführten Busrundreise ins MV fährt, hat das gleiche Recht dort zu sein wie Du - auch wenn ich zugegebenermaßen immer grinsen muß, wenn ich die sehe. Auch der kamerabehängte Japaner, der zwölf europäische Ländder in sieben Tag besucht, bringt mich zum Lächeln. Ich wollte so auch nicht Urlaub machen, aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

Was mir schon immer auf den S*** geht, sind bornierte Pseudointellektuelle, die meinen, daß sie etwas Besseres wären als die anderen. Schon mal was von 'Toleranz' gehört? :rolleyes:

Kulturen sind wie alles andere auch einem Wandel ausgesetzt. Nach Deiner Logik müßten wir alle Ausländer aus Deutschland rausschmeißen. Die veränderen unsere Kultur nämlich auch.

Das, was die Indianer für die Touristen aufführen oder darstellen, ist genau so authentisch wie die Musi im Hofbräuhaus.

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Guest kingkoern
Genau so wenig wie es den typischen Deutschen oder den typischen Ami gibt, gibt es den typischen Touristen.

Der tennisbesockte Sandalenträger, der mit einer geführten Busrundreise ins MV fährt, hat das gleiche Recht dort zu sein wie Du - auch wenn ich zugegebenermaßen immer grinsen muß, wenn ich die sehe. Auch der kamerabehängte Japaner, der zwölf europäische Ländder in sieben Tag besucht, bringt mich zum Lächeln. Ich wollte so auch nicht Urlaub machen, aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

Was mir schon immer auf den S*** geht, sind bornierte Pseudointellektuelle, die meinen, daß sie etwas Besseres wären als die anderen. Schon mal was von 'Toleranz' gehört? :rolleyes:

Kulturen sind wie alles andere auch einem Wandel ausgesetzt. Nach Deiner Logik müßten wir alle Ausländer aus Deutschland rausschmeißen. Die veränderen unsere Kultur nämlich auch.

Das, was die Indianer für die Touristen aufführen oder darstellen, ist genau so authentisch wie die Musi im Hofbräuhaus.

ganz meine meinung

gruß

steffen

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Hallo Leute !

Bevor ihr euch gegenseitig an die Gurgel springt :angry:

Seht es doch mit dem Hotel im Monument Valley einfach positiv. Aus der Notwendigkeit herraus,

das vielleicht auch mal paar ältere Leute oder behinderte Menschen auch noch am "Leben" teilhaben möchten. Die freuen sich auch wenn sie die schöne Landschaft vom Balkon aus sehen. :rolleyes:

Wenn "Der Weiße Mann" irgendwelche Bauten in die Landschaft gesetzt hat. Hat der jemand gefragt? :huh:

In Las Vegas wird ein Hotel nach dem anderen gebaut, Wird da so ein Gesummse gemacht? :unsure:

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Guest DisneyCruiser

Hier geht keiner jemandem an die Gurgel - hier wird nur angeregt diskutiert :lol:

Übrigens gehöre ich hier zu denjenigen, die 'pro Hotel' sind und wahrscheinlich sogar nächstes Jahr dort übernachten werden.

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