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Geschäftsreisender, oder nicht?


Guest Arnheim

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Guest Arnheim

Hallo,

vielleicht könnt Ihr mir bei folgender Frage weiterhelfen: Wenn ich als Handelvertreter in die USA einreise und für einen deutschen Arbeitgeber Produkte an amerikanische Läden verkaufe, wobei ich dafür in Deutschland bezahlt werde, brauch ich dann ein Visum? Der Aufenthalt würde unter drei Monate dauern...

Ich werde einfach aus den Bestimmungen, die ich bei der amerikanischen Botschaft gelesen habe nicht schlau. IMHO könnte es sein, dass ich ein E-Visum benötige?

Vielen Dank schonmal, Arnheim

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Hallo,

egal ob Du in den USA etwas verkaufts oder nicht. Sobald Du als Vertreter eines deutschen Unternehmens beruflich aktiv wirst, benötigst Du ein Gewerbliches Visum. Selbes gilt übrigens auch für Deutsche die z.B. für Microsoft in Deutschöland angestellt sind und aus beruflihen Gründen in die USA reisen müssn. Also vorsicht! Gib bei der zuständigen USA-Vertretung lieber gleich an, welche Absichten Du verfolgst um in die USA zu reisen. Die Einreisebehörde könnte Dir, falls Sie bei der Einreise drauf kommen, zurückweisen. Weitere Reisen in die USA könnten Dir dann auf Lebzeiten verweigert werden.

Freundliche Grüsse

Yo-Yo

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Sobald Du irgendeiner Beschäftigung nachgehst, sei es auch nur Vermittlung oder dergleichen! Ich habe z.B. einen Kollegen, der ist hauptberuflich journalistishe und redaktionelle tätig. Wenn er Amerika besucht, so darf er keine Interviews machen oder gemachte Fotos für seinen Job verwenden. wenn man ihm auf die Schliche kommt, so kriegt er mächtige Probleme. Denn bei der Einreise wird er ja gefragt, was er in Amerika macht. Gibt er was falsches an, und Die merken das später, so is er fällig und erhält das nächste Mal unter Umständen unbequeme Fragen bei der Einreise gestellt.

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Hallo Yo-Yo, Hallo Arnheim!

Die Antwort ist nicht ganz richtig.

Jounalisten, Praktikanten und Au Pairs brauchen immer ein Visum, wenn Sie in den USA ihrer Tätigkeit nachgehen, auch wenn sie aus einem Visa-Vaiver-Land stammen. Soweit stimmt's.

GESCHÄFTSREISENDE HINGEGEN BENÖTIGEN KEIN VISUM, SOWEIT IHR AUFENTHALT DIE BEDINGUNGEN DES VWP ERFÜLLT.

Siehe HIER

Als klassicher "Salesman", also Handlungsreisender / Vertreter / Aussendienstler darf man also in den USA versuchen, Geschäfte zu tätigen, ohne ein Visum beantragen zu müssen. Dass heisst natürlich nicht automatisch, dass man einen Koffer voller Waren mitnehmen darf, welche man dann gleich vertickt, hier muss man die Regeln des Zolls (US Customs) beachten.

Gruß - Andreas

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Guest Arnheim

O.k. aber weißt Du bestimmt, dass ein Salesman darunter fällt? Ich kann einfach online keine verbindliche Reglung dazu finden, was nun ein Geschäftsreisender ist ...

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  • 2 months later...
Guest t0bias

also mein momentaner immigration lawyer mit dem wir grad versuchen ein H1B visum zu bekommen (haha, mal schaun wie das wird) meinte dass ich momentan ohne probleme für diese firma in den usa sogar in derem büro als "free contracter" arbeiten kann da ich ja für meine deutsche firma arbeite.

ihr beispiel war dass ein angestellter von siemens der für 2 wochen in usa für einen kunden von siemens arbeitet ja auch kein visum bekommt/braucht.

er arbeitet ja im autrag seiner deutschen firma in den usa und seine deutsche firma verdient auf dem deutschen firmenkonto geld insofern verdient er das geld nicht wirklich "in amerika". zumal usa und germany ein abkommen haben, bei anderen ländern kann das auch wieder komplett anders sein (asiatischer bereich zb.).

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