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E3 Visa


Guest Grafschafter

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Hallo Zusammen,

Mal eine - zugegeben eine noch sehr theoretische - Frage:

Hat jemand Erfahrung mit der Erteilung von Visa unter der Kathegorie "third Preference"? Sagen wir ich hätte einen Arbeitgeber, der mir einen qualifizierten Job in den USA anbietet und Lust sowie Zeit hat, das Drama dieser Prozedur auf sich zu nehmen - was käme da auf mich und meinen potentiellen Arbeitgeber zu?

Meine Voraussetzungen sind, Abitur, Englisch fließend, Französich und Italienisch, abgeschlossene Kaufmännische Ausbildung (Industriekaufmann) und Betriebswirt mit Fachrichtung Außenhandel sowie 10 Jahre Berufserfahrung im Marketing. Würde ich mich damit überhaupt für E3 qualifizieren? Gelten diese Visa nur für einen begrenzten Zeitraum? Gibt es nach Erteilung später die Möglichkeit einer Statusveränderung - sprich Greencard ohne Lotteriequatsch oder gar Staatsbürgerschaft? Beinhaltet ein solches Visum eine Arbeitserlaubnis für den Ehepartner?

Hab zwar noch nix konkretes aber durchaus das eine oder andere Eisen im Feuer ;) - deswegen wärs schön, wenn mir jemand von Euch ein Paar Hinweise geben könnte.

Vielen Dank im Voraus!

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Hallo Grafschafter,

da bin ich jetzt kein Experte, sonst wäre ich auch hochbezahlt in einer Kanzlei tätig... B)

Ein paar vorsichtige Informationen:

E-3 gilt nur für Australier. Du meinst wahrscheinlich EB-3, welches ich als Vorstufe zur Employment Based Third Preference Green Card sehe.

Allgemeine Infos zu Arbeitsvisa, in meinem Fall waren dies H-2B Visa:

* Es muss eine darauf spezialisierte Anwaltskanzlei (oder inzwischen auch Online-Agentur wie Visapro) eingeschaltet werden, sonst hat man keine Chance, weil man sich schon bei Verfahrensfehlern disqualifiziert

* Für den zukünftigen Arbeitgeber fallen nicht unerhebliche (Anwalts-)Kosten an

* Im H-2B-Fall musste der Arbeitsgeber nachweisen, dass keine US-Arbeitskraft für die Stelle gefunden werden konnte (weil z. B. Deutschkenntnisse un dKenntnisse des deutschen Marktes gefordert sind). Dieser Nachweis kann z. B. über Stellenausschreibungen erfolgen, wobei sich die Bewerber per Chiffre direkt beim Arbeitsministerium bewerben und der Arbeitgeber wiederum vorm Arbeitsministerium begründen muss, ob der entsprechende amerikanische Bewerber geeignet ist

* Eine spätere Green Card kann aus dem EB-3 resultieren. Damit hätte dann auch der Ehepartner eine Greencard, vorher nur Aufenthaltsgenehmigung ohne Arbeitsgenehmigung

Alles nicht 100%ig verifiziert... nur laienhafte Interpretationen der verfügbaren Infos und ein paar Erfahrungswerte!!!!

Gruß - Andreas

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Ich denke die Sache muss umgekehrt angegangen werden. Statt sich die Visumskategorie auszusuchen sollte man zuerst einen Arbeitgeber finden, der die besagte qualifizierte Stelle zur Verfuegung stellt und wie du richtig sagst "Lust sowie Zeit hat, das Drama dieser Prozedur auf sich zu nehmen". Dann wird dieser entweder wissen wie man es macht und das passende Visa beantragen oder sich vertrauensvoll an den besagten Fachmann wenden und die finden dann das passende Visum.

Die dann beantragte Visumskategorie variiert oft mit der Praeferenz und/oder Gewohnheit des Beantragenden (=der Arbeitgeber). Oft ist es auch nicht die optimale Kategorie fuer den Betreffenden und gelten zeitlich begrenzt (i.d.R. ein paar Jahre). Aber: man ist erstmal da und kann dann auch mal schauen ob es einem gefaellt und ein spaeterer Erwerb einer 'Greencard' ueberhaupt noch lohnt. Viele haben ja nach 2 Jahren auch wieder genug. Will man bleiben findet man meiner Erfahrung nach oft auch Wege zum permanenten Aufenthalt.

Wenn man mit Leuten arbeitet die sich auskennen ist das Verfahren zwar aufwendig und teuer aber gradlinig und ueberschaubar. Hat der zukuenftige Arbeitgeber das noch nie gemacht ist es wichtig dies nur mit Fachanwaelten zu machen und nicht etwa dem Hausanwalt (dann gehts oft schief).

Die Regelung fuer die Ehepartner ist in den letzten Jahren sehr viel freundlicher geworden; oft duerfen diese - je nach Kategorie - auch schon mitarbeiten.

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