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Auswandern mit E2 Visum


Guest jaeleno

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Guest jaeleno

Ich habe mich jetzt schon längere Zeit versucht über diverse Foren und offizielle Seiten schlau zu machen was die Voraussetzungen für ein E-2 Visum sind, jedoch ist es wie so oft, je mehr Informationen man liest, desto verwirrender wird das ganze mit der Zeit und da ich keine Lust habe einen hundsteuren Anwalt einzuschalten frage ich eben Euch...

Mein aktueller Stand basiert darauf das ich eine Firma in USA gründen muss (was ich dieses Jahr getan habe) und eine Firma in Deutschland mit mindestens 100.000 € Umsatz jährlich haben sollte (was auch der Fall ist und der Umsatz bei 400.000 € liegt). Ebenfalls sollte ich Geschäftsführer oder leitender Angestellter sein (was ich ebenfalls bin)

Außerdem sollte ich dem Konsulat eine Aussicht auf Arbeitsplätze für Amis in meiner US Firma vermitteln sowie Folgeinvestitionen von 100.000 $ und mehr.

Jetzt zu meinen Fragen: Wie genau sollte der Ablauf aussehen. Reicht es mit meinem Geschäftsbericht aus D und meinen Firmenunterlagen aus USA zum Konsulat nach Frankfurt zu maschieren und mich vorzustellen?

Benötige ich desweiteren einen ausführlichen Businessplan?

oder bereits getätigte Umsätze in den USA ? (die Firma ist ja noch neu)

Gibt es eine Möglichkeit direkt ein 5 JahreVisum zu bekommen ?

Kann ich jetzt schon ein Visum ab August beantragen oder sollte man dies 2 Monate vorher machen ?

Wie sollen die Investitionen von 100.000 $ in den USA aussehen ? (reicht es einen Porsche auf die Firma zu kaufen )

Wie hoch sind die Kosten ?

Müssen der Deutsche und der US Firmenname identisch sein ? ( Wir haben 2 verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Namen)

Ich wäre sehr dankbar wenn jemand der sich wirklich auskennt was posten könnte.... :rolleyes:

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Hallo,

also am genauesten kann Dir das US Konsulat Auskunft erteilen. Das ist zwar auch nicht ganz billig am Telefon aber da bekommste Infos aus erster Hand und richtig.

Was Du aber so schreibst, kommt mir in dem Sinne bekannt vor, da ein guter Freund von mir genau das gleiche im April durchgezogen hat.

Er hat in Deutschland eine Firma und in USA eine gekauft. Somit ist das dann eine Art Filiale. Die Firma die er übernahm, schrieb rote Zahlen, daß hat er soweit im Griff. Jetzt hat er wieder einen Antrag laufen auf Verlängerung des Visums. Also das mal eben für 3 Jahre pauschal zu bekommen, läuft so nicht. Wenn denen die Enwtwicklung nicht gefällt, ist eben sense.

Vor allen Dingen mußt Du aber auch wissen, daß das E Visum kein Einwanderervisum ist. Unter günstigen Bedingungen kann man aber darauf hin auch eine Green Card bekommen.

Wieviel Umsatz man haben muß und ob der Gewinn nicht auch eine Rolle spielt ( denn das wäre ja vor allem Interessant ) kann ich Dir nicht beantworten.

Mein Bekannter hat jedenfalls alles über einen Anwalt abwickeln lassen was ihn locker $ 5000,- gekostet hat.

Hier auch ein paar Infos : http://www.cpauly.com/html/deu/E2visum.htm

Dort steht zwar auich wieder was von 5 Jahren aber ich weiß eben, daß mein Bekannter jetzt gerade wieder einen Antrag auf Verlängerung gestellt hat. Nach einem Jahr gibt es da wohl eine Prüfung oder so.

Mist, alles falsch... mein Bekannter hat ein L-1 Visum... habe ich gerade gesehen.

Grüße

Tom

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  • 2 weeks later...
Guest hanna123
also am genauesten kann Dir das US Konsulat Auskunft erteilen. Das ist zwar auch nicht ganz billig am Telefon aber da bekommste Infos aus erster Hand und richtig.

Die teure Nummer, die man da anruft ist nicht das Konsulat selbst, sondern ein (deustches?) Callcenter, das fuer das US Konsulat Visums-Interviewtermine verteilt. Manche Leute vermuten sogar, dass die in Indien sitzen. Meine Callcenter Mitarbeiterin sprach allerdings fliessend und akzentfrei deutsch.

Jedenfalls wissen die rein gar nichts ueber US Visumsbestimmungen.

Versuch mal:

http://travel.state.gov/visa/visa_1750.html

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Also Bauernfängerei, Betrug ?:

Visa-Informationsdienst

Wenn keine der Kategorien auf Sie zutreffen sollte oder Sie weitere Informationen zu diesen Visakategorien brauchen, können Sie sich an folgende Nummer wenden:

• Live Service: 0900 1-850055 (EUR 1.86/Min). 7 - 20 Uhr, Montag - Freitag.

• Neue Servicenummer für Antragsteller außerhalb Deutschlands und für Anrufer, die 0900 Nummern nicht erreichen können:

+49 (0)9131-772-2270. EUR 15 pro Anruf, Zahlung erfolgt per Kreditkarte, MasterCard und Visa werden akzeptiert. Dieser Service steht nur auf Englisch zur Verfügung. 7 - 20 Uhr, Montag - Freitag.

Obiges habe ich von der US-Botschaftsseite. Wobei Konsulat und Botschaft natürlich was anderes ist, also ich meine die Botschaft.

Grüße

Tom

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Guest hanna123
Also Bauernfängerei, Betrug ?:

Obiges habe ich von der US-Botschaftsseite. Wobei Konsulat und Botschaft natürlich was anderes ist, also ich meine die Botschaft.

Grüße

Tom

Die Nummer, die oben angegeben ist, ruft man an, wenn man einen Termin fuer ein Visum im Konsulat (oder in der Botschaft) moechte. Das ist eine zentrale Nummer, die fuer die Konsulate in Ffm und Muenchen und fuer die Botschaft in Berlin gilt. Diese Leute dort arbeiten nicht in der Botschaft, sondern im Auftrag der Botschaft und sind dabei genauso amerikanische Einwanderungsexperten wie du und ich.

Und das ist die Hotline, von der ich geschrieben hab. Die wissen nichts anderes als die Terminkalender der einzelnen Standorte und welche Informationen man angeben muss fuer die Anmeldung.

Mein Telefonat mit denen ging etwa so:

Ich: Ich moechte einen Termin fuer mein J-1 Visum in Frankfurt.

Sie: Am 26.06. um 7.45 Uhr. Name? Geburtsdatum? Reisepassnummer? Haben sie alle Dokumente, die sie fuer ihr Visum brauchen? Ich wiederhole, 26.06., 7.45 Uhr in Frankfurt. Auf Wiederhoeren.

In einem anderen Forum habe ich Beitraege von mehreren Leuten gelesen, die dort mit einer Frage angerufen haben und grottenfalsche Infos bekamen. So a la: Klar, wenn sie ihr Visum haben, koennen sie einreisen, wann sie wollen!

Was ganz einfach nicht stimmt. Da wuerde ich mir die 1,86 Euro echt sparen.

Wie gesagt, es gibt eine gute Site vom Department of State, die viele Infos hat. Und im Zweifelsfall sollte man in den sauren Apfel beissen und einen Immigrationsanwalt fragen.

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Guest Michael_aus_den_USA

Hi Folks!

Ich kann Hanna123 nur Recht geben.

Die Leute, die die gebührenpflichtige Nummer der Konulate bedienen, vergeben lediglich die Termin für die Konsulate, arbeiten weder im Konsulat noch haben die irgendwelchen brauchbaren Infos. Wenn man dort nach Visa-Infos fragt, kann man auch genauso gut die Telefonseelsorge anrufen. Nur daß die Telefonseelsorge preisgünstiger ist.

Vor ein paar Jahren mußte ich dort auch mal anrufen, um mir einen Termin in Frankfurt zur Erneuerung meines Visa geben lassen. Daher kenne ich auch die betonte Freundlichkeit und die superlahme Ansage bevor man eine echte Person am Telefon hat. In der Ansage kam sogar der Name der Firma, die diesen Service erbringt etc. Als ob ich auch noch zahlen wollte, um mir deren Werbung anzuhören. Mag sein, daß man wenigstens das nun verkürzt hat.

Die von Hanna123 erwähnte Internetseite gibt alle Infos. Da muß man sich durcharbeiten, und es mal selbst lesen. Ja, es ist auf englisch, aber das ist auch die Sprache, die in den USA auf Ämtern am weitesten verbreitet ist. ;)

Selbstverständlich ist es auch nicht so, daß diese Seiten leicht verständlich sind. Wozu auch, wer nicht versteht was auf den Seiten steht, wird auch nicht in die USA wollen und somit keine unnötige Arbeit für die Leute machen, die hinter den Seiten stehen. Nicht vergessen, die USA müssen Euch nicht haben, sondern Ihr wollt die USA haben. ;)

Die Alternative mit dem Anwalt ist keineswegs schlecht, aber kostspielig. Es gibt durchaus deutsch-amerikanische Anwaltskanzleien, die solche Arbeiten für einen übernehmen können und die auch einen Sitz in Deutschland haben. Auf diese Weise gehen die Gespräche auf deutsch über die Bühne und man muß nicht dringend notwenig zig Mal in die USA fliegen, um die Grundlage für das Visa zu erfüllen.

Viel Erfolg und vor allem eine gute Ausdauer wünsche ich,

Michael.

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Dann finde ich es als Betrug wenn die Botschaft eine kostenpflichtige Nummer angibt wo man sich beraten lassen kann ( das steht da ja nun mal ) und gar keine Infos bekommt oder falsche. Müsste man eigentlich gegen vor gehen. Denn dann nachher richtig für zu berappen und es bringt nichts obwohl ja eindeutig dafür angegeben für die Beratung ist schon sehr dreist. Denn da steht ja nun mal nicht, daß es nur für Terminvergabe ist sondern für eine Beratung. Erinnert mich an die Firmen wo man sich auch Infos holen kann, in Warteschleifen landet usw. Eigentlich ein Fall für den Verbraucherschutz. Sowas regt mich echt auf. Wenn unsereins sowas machen würde dann gibt es aber ordentlich Ärger und da ist das alles ok.

Grüße

Tom

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Guest hanna123
Dann finde ich es als Betrug wenn die Botschaft eine kostenpflichtige Nummer angibt wo man sich beraten lassen kann ( das steht da ja nun mal ) und gar keine Infos bekommt oder falsche. Müsste man eigentlich gegen vor gehen. Denn dann nachher richtig für zu berappen und es bringt nichts obwohl ja eindeutig dafür angegeben für die Beratung ist schon sehr dreist. Denn da steht ja nun mal nicht, daß es nur für Terminvergabe ist sondern für eine Beratung. Erinnert mich an die Firmen wo man sich auch Infos holen kann, in Warteschleifen landet usw. Eigentlich ein Fall für den Verbraucherschutz. Sowas regt mich echt auf. Wenn unsereins sowas machen würde dann gibt es aber ordentlich Ärger und da ist das alles ok.

Grüße

Tom

Wenn ich da nochmal eins draufsetzen darf:

Wenn dein Visum bewilligt wurde, dann behalten die erstmal deinen Pass und schicken ihn dir dann in einem frankierten Umschlag, den du zum Termin mitbringen durftest. Und das soll ausdruecklich kein Einschreiben sein!

Die schicken also froehlich deine wichtigen Dokumente mit der normalen Post durch die Gegend, auf deine Kosten. <_<

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Vermutlich noch mit der Option : Och, ist verloren gegangen ? Das ist ja schade, machen wir gerne neu, kostet dann eben nochmal die Visumgebühr.

Ja, ja.. das habe ich auch schon gehört... also mir würde mulmig sein wenn mein Pass mal so unterwegs sein würde und dann weg ist.

Grüße

Tom

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Guest Michael_aus_den_USA

Naja, ich sehe das ein bißchen anders.

Wer in die USA möchte, sollte sich selbst informieren und zwar gründlich oder aber einen Profi einschalten.

Die Leute an den Telefonen können sicherlich nicht alle Sonderfälle und garantiert nicht Antworten auf alle Fragen kennen, selbst wenn sie direkt bei der Botschaft oder dem Konsulat arbeiten würden.

Ich hatte gerade erst so einen Fall, bei dem keiner so Recht Bescheid wußte, das Internet zwiespältige Auskunft gegeben hat und ich schließlich zu der zuständigen Behörde nach Phoenix fahren durfte. Das sind dann auch nur 5 Stunden (einfache Strecke mit dem Auto) weil man gar nicht erst dort anrufen kann, auch nicht kostenpflichtig. ;)

Ferner wird ja niemand gezwungen dort anzurufen, um sich beraten zu lassen.

Inwieweit es also als Beratung beworben wird, kann ich nicht ermessen, bzw. mich nicht mehr daran erinnern.

Aber entgegen der Auswanderersendungen, die schnell das Gefühl geben, daß alles ganz einfach geht, sieht die Realität anders aus, wenn man nicht das große Los bei der Green Card Lottery gezogen hat.

Wer sich nicht die Gebühren für die Terminabsprache leisten kann, wird auch keinen Umzug in die USA bewältigen können.

Nichts für Ungut,

Michael.

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Ein Bekannter von mir der ausgewandert ist hat den ganzen Papierkram über einen US Anwalt laufen lassen. Hat ihn einige tausende gekostet aber er ist immerhin drüben, hat jetzt nach einem Jahr seine Verlängerung bekommen und der Anwalt meinte, er könne ihm in 6 Monaten die Green Card besorgen, kostet rund 6500,- Dollar. Na ja, ob das geht nach 1,5 Jahren die Greencard zu bekommen ? Ich weiß nicht recht.

Na ja, wie gesagt, ich finde es nicht richtig, Informationen anzubieten, dafür zu kassieren und dann mit der Option, daß diese Infos auch noch falsch sind.

Grüße

Tom

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