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Eine Zukunft in den USA - Möglichkeiten mit jungen Jahren


Guest Dom

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Hallo,

ich erzähle hier mal kurz mein Anliegen.

Ich bin 16 Jahre alt und gehe nächstes Jahr in die 11 (also Oberstufe), um Abitur zu machen.

Nachdem ich das geschafft habe, würde ich auch gerne in den USA arbeiten und natürlich wohnen.

Da Abitur ja bekanntlich ein allgemeiner Hochschulabschluss und zudem der höchste, den man erreichen kann, ist, sehe ich da gar keine so schlechten Chancen, dort einen Job zu bekommen. (Allerdings weiß ich nicht, ob es so ist :mellow: - nur eine Vermutung, da es in Deutschland ja bekanntlich so ist)

Hier sind ja anscheinend User, die Ahnung vom Auswandern haben und vlt auch vom Auswandern mit jungen Jahren, gleich nach dem Schulabschluss.

Welche Möglichkeiten habe ich?

Vielen Dank im vorraus,

Dominik

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Hallo Dominik,

derzeit gibt es diese Möglichkeiten in die USA einzuwandern :

1. Aus verwandschaftlichen Gründen, wenn also z.B. Vater oder Mutter amerikanischer Staatsbürger ist,

2. Als Gewinner bei der Greencard Lotterie was das neben Punkt 1 das Optimum darstellt.

3. Als Investor wenn Du z.B. eine Firma in USA gründen willst und entsprechend Geld mitbringst.

4. Als Arbeitnehmer eines Unternehmens was in den USA eine Filiale hat wo Du schon in Deutschland gearbeitet hast.

5. Als Angestellter einer US Firma die dich sponsert, sich also dafür einsetzt, daß sie unbedingt DICH brauchen und das bei den Einwanderunsgbehörden auch beweisen kann, daß ein US Bürger Deinen Job nicht oder nur schlecht machen kannst weil Du besondere Fachkenntnisse hast. Das können ganz besondere handwerkliche Fähigkeiten sein nach einer umfangreichen Berufsausbildung oder man ist Arzt und besonders befähigt oder kann eine Sprache die besonders benötigt wird beispielsweise in der Reisebranche wo es auf dem US Markt zu wenig von gibt.

Das ist es so im Groben. Wenn Du dauerhaft in USA leben und arbeiten willst, bleibt Dir eigentlich nur die Teilnahme an der Greencard Lotterie ( setzt auch ein gewisses Barvermögen voraus, ich meine Du mußt im Falle einer Einwanderung $ 5000,- vorweisen können ) was irgendwann mal klappen kann oder auch nie oder aber Du versuchst eine Firma zu finden die Dich sponsert. Das Problem ist bloß : Du hast leider keinerlei berufliche Vorkenntnisse. Das wird es sehr schwer machen jemanden zu finden der sagt : Ja, frisch von der Schule ohne Beruf, den nehme ich.

Eigentlich müsstest Du hier erstmal einen Beruf erlernen oder studieren, dann steigen die Chancen deutlich an auch in USA was in so einem Beruf zu bekommen. Das sollte dann aber etwas sein, wo es nicht in USA auch schon massenhaft Leute gibt. Z.B. wäre Verkäufer im Einzelhandel denkbar ungeeignet.

Leider ist es nicht so einfach in die USA einzuwandern, ein Bekannter von mir macht derzeit den vierten oder 5.ten Anlauf, er hat eine Firma gekauft und ein entsprechendes Visum bekommen, man wird sehen ob es diesmal klappt.

Ich will Dich nicht entmutigen aber nur etwas Klarheit schaffen, daß es nicht so leicht ist. Sonst wäre ich auch schon drüben, kannste mir glauben.

Falls noch Fragen sind ?

Grüße

Tom

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Guest Cisco

Nur 'ne kleine Korrektur: Abitur ist die Hochschulreife; mitnichten der Hochschulabschluss,

den bekommst Du dann NACH dem Studium (das wäre dann der höchstmögliche Abschluss).... :rolleyes:

Desweiteren möchte ich Dir nicht die Illusionen nehmen: Aber der Arbeitsmarkt in Deutschland

wartet mittlerweile leider auch nicht mehr auf dei Abiturienten.

Ich kenne genug Leute, die sich irgendwie durchschlagen.

Ähnlich sieht es in den USA aus: Ohne Berufsausbildung oder Studium wirst Du dort

keine Chance haben und wohl auch keine Green Card bekommen.

Du solltest Deine Berufsausbildung oder, besser noch, ein Studium

hier machen und mit Hinblick auf die USA die Fachrichtung wählen.

Das ist meine Meinung dazu.

Zum Thema "Einwanderung" gibt's hier aber bessere Experten..... :)

Gruß und viel Glück mit Deinen Plänen,

Cisco

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Guest hanna123

Ja, ein abgeschlossenes Studium würde deine Chancen erhöhen. Eine Garantie, dass es klappt, kann dir allerdings keiner geben!

Es ist für US Firmen sehr zeitaufwendig und kostspielig, jemandem ein Arbeitsvisum (das ist keine Green Card!!!) zu besorgen. Von daher musst du in der Lage sein, eine Firma davon zu überzeugen, dass du von allen Bewerbern die beste Wahl bist. Die Grundvoraussetzung für das "typische" Arbeitsvisum (H1B) ist übrigens ein Abschluss, der dem am. Bachelor entspricht (4 Jahre Studium). Alternativ gehen auch viele Jahre (mind. 10) Berufserfahrung in bestimmten Bereichen.

Du brauchst natürlich ein Studium, das dir bestimmte "hard skills" vermittelt, also besondere Kenntnisse oder Techniken, die andere (Amerikaner) vielleicht nicht haben. Es gibt sicher nicht viele Leute, die genau über die Völkerwanderung in Südostasien im 13. Jhd. Bescheid wissen. Aber solche Kenntnisse bringen dir auf dem Arbeitsmarkt natürlich nicht viel. Also solltest du auf ein praxisorientiertes Studium setzen.

Naturwissenschaften sind da zur Zeit nicht schlecht. Vergiss Marketing, es gibt genug economy graduates, die jedes Jahr auf den US-Arbeitsmarkt strömen und keine Arbeitserlaubnis brauchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann ausgerechnet ein deutscher Berufsanfänger eingestellt wird, kannst du dir ja ausrechnen. Lehramt ist auch denkbar schlecht, weil du für das deutsche Schulsystem ausgebildet wirst und in den USA die teacher license für den jeweiligen Staat brauchst. Ähnliches gilt für Jura, da hättest du aber noch die Möglichkeit, das amerikanische Examen nachzumachen. Dass ein Englisch/Spanisch-Studium dich deinem Ziel nicht näher bringt, muss ich ja nicht genauer erklären, oder? ;-)

Machst du dich selbstständig (anderes Visum), gelten natürlich andere Bedingungen, die auch nicht unbedingt einfacher sind. Einen Überblick über die einzelnen Arbeitsvisa gibt es hier:

http://uscis.gov/graphics/services/tempben.../TempWorker.htm

Allein mit Abi einen Job in den USA zu bekommen, kannst du vergessen. Du qualifizierst dich damit noch nicht mal für ein Praktikumsvisum. Du hast gerade mal ein Schuljahr mehr als die Amis und hast damit auch "nur" einen High School Abschluss.

Noch was: Mit einem Arbeitsvisum wanderst du nicht aus, es ist ein "nonimmigrant-visa" gilt max. 3 Jahre und kann dann eventuell noch mal verlängert werden. Verlierst du den Job, musst du gehen! Hast du so ein Visum, kann der Arbeitgeber dir eine Green Card sponsorn. Aber warum sollte er das tun? Solange du nur ein Visum hast, bist du an ihn gebunden und kannst dir nicht so leicht eine neue Stelle suchen.

Willst du dauerhaft auswandern, also mit Green Card, dann hast du wirklich nur diese Möglichkeiten:

http://uscis.gov/graphics/services/residency/index.htm

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Danke an alle, ihr helft mir wirklich sehr :)

Also kann man festhalten, dass die beste Möglichkeit diese ist, dass ich hier ein Studium oder eine Ausbildung mach, die mir im Arbeitsmarkt in den USA einen kleinen Vorteil verschafft. Da ich mich im Moment auf keinen speziellen Beruf festgelegt habe, bin ich in der Fachrichtung sowieso noch ziemlich flexibel, das wird also das kleinste Problem sein.

Was ich aber noch fragen wollte...

Wie sieht es aus, auf einem College in den USA aufgenommen zu werden und dort zu studieren?

@hanna123: Du hast geschrieben, dass man mit unserem Abi dort auch "nur" einen High School-Abschluss hat und man nur ein Jahr mehr hat. Ich könnte nach der 12. Klasse aufhören und habe damit die Fachhochschulreife. Ist das in den USA mit dem High School-Abschluss gleichzusetzen, da ich ja die gleiche Anzahl an Jahren habe..?

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Guest hanna123

Ja, Fachabi würde sicher auch einem High School Abschluss entsprechen. Du musst eben nur berücksichtigen, dass du mit einem Fachabi in Deutschland dann auch nur an der FH studieren kannst.

Zum Studium in den USA: Das ist eine sehr teure Angelegenheit, vor allem für Ausländer. Die haben meistens keine Möglichkeit, ein Stipendium zu bekommen und dürfen auch keine Nebenjobs ausserhalb des Uni-Campus annehmen. Und wenn du ein Visum beantragst, musst du normalerweise voher nachweisen können, dass du dir den kompletten Aufenthalt leisten kannst, also Tuition (Studiengebühren) und Lebenshaltung.

Das würde dich für vier Jahre an einem nicht so tollen College mindestens 70000$ kosten.

Und Studium ist dort nicht gleich Studium. Amerikanische Arbeitgeber fragen auch immer, wo du studiert hast (hatte selber schon Vorstellungsgespräche in den USA). Die Faustregel: Je teurer das Studium, desto besser die Uni. Je besser die Uni, desto grösser die Chancen auf einen (guten) Job.

Das beste wäre vielleicht, das Studium in Deutschland zu machen. Die Ausbildung hier ist nicht schlecht und vergleichsweise billig. Mein Praktikumsunternehmen nimmt mich mit Kusshand, weil ich wohl in meinem Studium für meinen Beruf besser ausgebildet wurde als amerikanische Absolventen, die sich für diesen Beruf entscheiden (Hab ich auch von anderen Firmen gehört).

Wichtig ist auch, dass du dir ein Studium aussuchst, dass dir Spass macht. Denn sonst kann so ein Studium seeeehr lang(weilig) werden und du wirst dann auch im Beruf nicht glücklich. Überleg, was dir liegt, mach ein paar Praktika hier in Deutschland und dann recherchier, ob du damit in den USA weiterkommen würdest.

An deiner Stelle würde ich auch eher studieren, als eine Ausbildung zu machen. Denn nach einer Ausbildung wirst du noch viele Jahre Berufserfahrung sammeln müssen, bevor das Department of State entscheidet, dass deine Qualifikationen für ein Arbeitsvisum ausreichen. Ein Studium wäre der schnellere Weg.

Ausser, du willst Krankenpfleger werden. Für die gibt es Sonderregelungen, weil sie in den USA wirklich händeringend gesucht werden.

Was auch immer du machst, viel Glück dabei! Du hast ja noch ein bisschen Zeit um alles gut zu planen und wer weiss, in ein paar Jahren haben sich die Visabestimmungen und der Arbeitsmarkt bestimmt schon wieder hundert mal geändert! ;)

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Guest Hechel

Hi,

ich habe mit begeisterung die Beiträge verfolgt, habe das gleiche wie "Dom" vor, werde aber jetzt erstmal studieren, wie ihr ihm das empfohlen habt, werde also erstmal Fachabi machen und danach studieren, danke für eure hilfe, ihr habt mir sehr weitergeholfen. :afro: :drunk: :drunk:

Gruß

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@hanna123: Ja, da hast du auch wieder recht. Außerdem... das eine Jahr geht ja auch noch B)

Dann werde ich jetzt Abi machen und danach schauen, was zu der Zeit dort gefragt ist und dann das studieren.

Jaja, jetzt hoffe ich mal, das auch alles so klappt... Geh' ja schliesslich von 10 R auf 11 und der Umstieg ist ja bekanntlich nicht ganz einfach :unsure: Aber ich schaff das schon, denk ich. Immer im Hintergedanken, dass ich mir dadurch das Einwandern in die USA erleichter :D

Danke nochmal an alle hier!

Wenn's Fragen gibt, werd ich einfach mal wieder hierher kommen und fragen, ok? :)

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  • 2 weeks later...
Guest TimBimBim

Ich habe mal ein bisschen gelesen und kann da einfach mal ein Trainingsvisa fuer Leute unter 30 empfehlen. Solltest du eine Firma in den USA finden die dich in Training nimmt kannst du fuer 18 Monate in den USA bleiben und dich ein bisschen speziallisieren. Mit einer deutschen Ausbildung kann man das natuerlich nicht vergleichen aber es gut um einen Eindruck vom Land uind vom Arbeiten zu erhalten.

Tim

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Guest hanna123

Ich habe mal ein bisschen gelesen und kann da einfach mal ein Trainingsvisa fuer Leute unter 30 empfehlen. Solltest du eine Firma in den USA finden die dich in Training nimmt kannst du fuer 18 Monate in den USA bleiben und dich ein bisschen speziallisieren. Mit einer deutschen Ausbildung kann man das natuerlich nicht vergleichen aber es gut um einen Eindruck vom Land uind vom Arbeiten zu erhalten.

Tim

Ja, da hat Tim absolut Recht! Das J1-Visum für Praktika ist eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden und dabei die amerikanische Arbeitswelt kennen zu lernen. Ich mach das jetzt auch, Visumsantrag läuft, kann ja mal berichten.

Übrigens gibt es das Visum auch noch für Leute über 30. ;)

Man muss eben nur nachweisen können, dass das Training in den USA die beruflichen Chancen im Heimatland erweitert. Klar, mit 50 zählt man nicht mehr als "Young Professional", aber so Anfang, Mitte 30 ist auch kein Hindernis für dieses Programm.

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  • 1 month later...
Guest hanna123

Hallo Tim,

ich geh im Juli nach Massachusetts und mach dort ein Praktikum für 18 Monate. Das heisst, wenn das Konsulat mich lässt! :D Ich hab bald meinen Interviewtermin, drück mir die Daumen!

Hab deine Geschichte hier im Forum ein bisschen mitverfolgt. Wie gehts dir und wie lange bleibst du jetzt noch?

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  • 4 weeks later...
Guest TimBimBim

Hallo

ich bin immernoch in Little Rock in Ahhhhhhhhhh-kansas. Wir haben nette 30 - 40 Grad Celsius jeden Tag und ich als kuehler Norddeustcher habe dann da doch meine Probleme. Mein Training ist im Februar vorbei und ich versuche mit Hilfe eines Einwanderungsanwalt hier zu bleiben. Falls du Fragen hast wuerde es mich freuen dir weiterzuhelfen.

Viele Gruesse aus dem "narural State"

Tim

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  • 1 month later...
Guest hanna123

Hallo Tim,

danke fuer deine Antwort!

Erstmal habe ich keine Fragen. Ich finds aber interessant, dass deine Firma dich mit Hilfe eines Immigrationsanwaltes dabehalten moechte.

Keep us posted! Und viel Glueck bei dem Vorhaben! :)

Gruss,

Hanna

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  • 1 month later...

Hallo, mich gibt es auch noch! :D

Also... die 11. Klasse habe ich abgebrochen, so viel ist im Moment klar. Jetzt hab ich eine ungewisse Zukunft for mir. Aller Wahrscheinlichkeit nach werd ich an eine FH, danach studieren und Bachelor oder Master machen, und zwar in einem Informatikberuf (welcher genau, steht noch nicht fest). So mein Vorhaben.

Wenn ich doch wüsste, mit welchem Beruf ich die meisten Chancen hätte... ich bin da momentan noch recht flexibel und hab noch alle Möglichkeiten offen.

Ich habe in einer Woche einen Termin beim Arbeitsamt für ein Gespräch. Ich hoffe, die können mir weiterhelfen.

Habt ihr noch Tipps?

Viele Grüße

Dominik

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Hallo dom!

Ich will dir ja nicht zu nahe treten aber wenn du dein Abi abgebrochen hast frage ich mich ob du die notwendige Motivation mitbringst jetzt ein deutlich anspruchvolleres Studium anzutreten. Man hört zwar immer wie schön relaxed doch ein Studentenleben sein soll aber ich kann dir sagen das dem absolut nicht so ist.

Zudem ist es ohne ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur alles andere als leicht zu studieren. Soweit ich weiß geht das nur wenn man über eine Berufsausbildung mit anschließender Praxis verfügt um an einer FH zu studieren. Und selbst dann sind die Zugangsvoraussetzungen ziemlich undurchsichtig und komplex.

Und so direkt einen Informatikberuf an einer FH zu studieren halte ich ehrlich gesagt für fast aussichtslos.

Wenn du einen Tip von mir haben willst:

Schau dich nach einer Ausbildungsstelle um! Vielleicht findest du ja kurzfristig noch eine. Ansonsten beginnt langsam aber sicher der Start des neuen Ausbildungsjahres mit den entsprechenden Ausschreibungen der Firmen. Danach würde ich mich umsehen an deiner Stelle und das mit der FH für später aufschieben. ;)

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Hey,

das mit dem Abi ist eine andere Sache... ich habe es nicht wegen Motivationslosigkeit abgebrochen. Ich möchte das hier nicht breit treten, es ist einfach so. Ok?

Also... ich bin mir nicht sicher. Mir wird hier geraten, ich solle an die FH gehen, dort meinen FH-Abschluss machen und ggf. direkt danach oder später studieren. Aber weißt du, was das beste ist? Ich warte erstmal ab, was am Arbeitsamt gesagt wird.

Zudem hab ich gehört, dass Informatikberufe in den USA gefragt sind, so ähnlich wie eben handwerkliche Berufe? Könnt ihr mir das bestätigen?

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Hi Dominik,

hmm, ist die Frage in wie weit man nicht schon auf dem eigenen Arbeitsmarkt mit EDV Leuten bestückt ist. In die Branche sind ja viele gegangen und weredn sicher auch noch weitere machen insofern ist die Frage wie der Markt ist, wenn Du mit der Ausbildung fertig bist.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß man als Handwerker mit grundsolider Ausbildung in USA eine Chance hat. Paar Jahre Berufserfahrung wäre da auch nicht schlecht. Germans sind da wohl ganz gerne gesehen.

OK, auch mit fertiger Ausbildung, meinetwegen einem Jahr weiterer Praxis sollte man schon was vernüftigen finden können. Aber wohl nicht in dem Maße, daß Dich jemand sponsert bzw. sponsern kann. Also... Greencardlotterie...

Ist vor allen Dingen auch die Frage für was Du so gemacht bist. Informatik und Handwerk sind ja nun zwei völlig unterschiedliche Berufsfelder. Ich kenne Informatiker die können noch nicht mal nen Nagel vernüftig in die Wand bekommen ( was manchmal allerings auch problematisch sein kann ).

Grüße

Tom

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Sorry, dass ich mich einmische: Aber ist es nicht so, dass man nur an eine FH gehen kann wenn man die Fachhochschulreife hat? Die hat man in keinster Weise mit einem Abschluss nach der 10. Klasse?! Sondern doch vielmehr durch die Zulassung zum Abitur oder eben durch eine abgeschlossene Ausbildung. Aber selbst dann darf man auch nach einer Ausbildung z.B. im erzieherischen Bereich nicht Mathematik oder Englisch studieren.

Ich verbinde mit der Abkürzung FH immer noch den Begriff "HOCHSCHULE", oder sehe ich das falsch? Es gibt da sehr wohl einen Unterschied zu einer berufsbildenden Schule!

Zudem möchte ich bedenken geben, dass man auf einer Universität keinen Beruf lernt, sondern vielmehr eine interessengesteuerte Ausbidlung genießen "kann". Man lernt nicht den Beruf des Wirtschaftinformatikers oder des Pädagogen!

Ein Beispiel: Ich selber habe den Magister de Politikwissenschaft, ich werde nicht Politiker, sondern fange, wenn auch fachfremd, als Trainee im Handel an!

Die Situation in Deutschland ist nicht so, dass man sich nach dem Studium aus ca. 20 hochbezahlten Jobs den besten raussuchen kann. Diese Zeiten sind vorbei!

Ich würde als erstes mal schauen, dass man etwas handfestes in der Tasche hat - ein Realschulabschluss ist kein Grund, dass man sich Illusionen über eine Anstellung machen sollte. Noch dazu hat ja am 1.8. das neue Ausbildungsjahr angefangen, da heißt es nicht mehr zögern und schnellstens Kontakte knüpfen.

Gruß

ZOWI

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Vorab erstmal: Ich studiere Wirtschaftsinformatik und ich traue es mir auch zu einen Nagel in die Wand zu hauen! Und selbst solche schwierigen Dinge wie das eindrehen einer neuen Glühbirne in eine Lampe sollte - mit etwas Konzentration - auch halbwegs gut über die Bühne gehen! ;):P:lol:

Ob die USA nun das Schlaraffenland für Informatiker sind oder nicht kann ich nicht beanworten. Zwar gibt es mit dem Silicon Valley und den dort beheimaten weltbekannten Firmen eine fest Adresse für Informatiker wo sie eine Spielwiese haben für ihre Ideen aber dort auch genommen zu werden ist eine ganze andere Geschichte. Ansonsten brauchen natürlich auch andere bekannte Firmen (AT&T, Motorola etc.) in den USA immer wieder gute Leute aus dieser Branche. Aber auch da stellt sich die Frage ob es in den USA nicht genauso gute Leute gibt die gleiches können wie jemand aus Deutschland!

Zudem öffnet sich gerade jetzt der Markt im Osten. In Dubai beispielsweise wird an etwas ähnlichem gebaut wie dem Silicon Valley in den USA. Dort sollten die Chancen besser stehen einen Job zu finden denke ich. Auch China und andere Länder werden sicherlich in Zukunft Leute aus dieser Branche dringend brauchen.

Allerdings ist der Beruf eines Informatiker sehr klassisch. Mittlerweile gibt es so viele Unterbereiche und Abspaltungen in der IT Branche von denen ein klassischer Informatiker teilweise gar keine bzw. nur ein wenig Ahnung hat. Ein Einstieg in diesen Bereich ist zudem mit gewissen Vorkenntnissen und der Einstellung verbunden permanent die neusten Entwicklungen im Auge zu halten. Selbst wenn ich "nur" Wirtschaftsinformatik studiere ist es mittlerweile ein festes Ritual geworden täglich die neusten Nachrichten und Trends aus der Branche zu lesen. Wenn du erst in diesem Beruf arbeitest wird dies abermals deutlich anziehen.

Aus diesem Grund rate ich dir besonders für diesen Beruf eine Berufsausbildung in einer entsprechenden Firma zu machen. Eventuell macht es sogar Sinn vorab an einer Technikerschule einen Abschluss zu machen. Nach deiner Berufsausbildung kannst du dann - wenn dir der Job immer Spaß macht - an einer Fachhochschule studieren. Und wenn du das abgeschlossen hast steht dir sicherlich der Weg offen für die USA oder irgendein anderes Land wo du gerne mal arbeiten willst.

Du siehst also: Es ist noch ein recht langer und steiniger Weg. Aber mit dem Ziel vor Augen irgendwann mal in den USA arbeiten zu können sollte dieser bezwingbar sein. ;)

Gruß

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@Old_Cadillac: Sagen wir's mal so, ich bin handwerklich genauso begabt, wie informationstechnisch, d.h. am Computer. Ich bastel auch privat gerne am Roller oder helf Bekannten, wenn es um Renovierungen geht ^^. Nur möchte ich einfach keinen handwerklichen Beruf, dafür bin ich im Bereich EDV ziemlich flexibel. Habe mich also nicht auf ein Fachgebiet festgelegt... hauptsache Informatik.

@ZOWI: FH = Fachhochschule! Ich habe einen Realschulabschluss mit Zulassung zur Oberstufe, d.h. ich kann sehr wohl auf einer Fachhochschule angenommen werden. Das, was du meinst - was nichts mit einer Hochschule zu tun hat - ist vielleicht die Berufsfachschule, aber die Abkürzung dafür ist nicht FH !

Ich habe jetzt die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen als beispielsweise Wirtschaftsinformatiker, danach häng ich ein Jahr FH dran (vollschulisch!). Dann hab ich einen FH-Abschluss als Wirtschaftsinformatiker und hab dann die Möglichkeit wieder an einer Fachhochschule zu studieren (nicht an einer Uni oder nur in seltenen Bereichen!), um einen Master-Abschluss zu bekommen oder ähnliches. Das weiß ich ja mittlerweile.

Das Problem dabei ist jetzt, dass ich in ein paar Monaten erst 17 werde und ich eher ländlich wohne (leider) und weit weg muss, um einen Informatikberuf zu erlernen. Einen handwerklichen Beruf würde ich bekommen, aber ganz ehrlich gesagt... als ich letztens ein Praktikum in solch einer Firma gemacht hab, hab ich mir ganz ehrlich gedacht "Dafür bin ich zu intelligent" und das sagt mir auch sonst jeder. Ihr müsstet selber wissen, dass man als Mechaniker nicht die Welt verdient und zu kämpfen hat, selbst in den USA. Deswegen werd ich mich nicht mit meinem Realschulabschluss ausruhen und Mechaniker werden... ich hoffe, das ist zu verstehen.

@IceMan: Oh, wie passend :D Nunja... mich interessiert der IT-Bereich ja auch schon privat und ich sehe mir News an. Ich könnte mir einfach irre gut vorstellen, in so einem Beruf zu arbeiten, weil das einfach meine Welt ist. Beschäftige mich damit eigentlich täglich... aus meinen ganzen Büchern über Programmiersprachen bin ich mittlerweile auch schon so halbwegs schlau geworden, auch wenn ich vieles noch nicht so ganz versteh. U.a. programmier ich bestimmte Dinge in einem Spiel, da ich die Java-Sources hab *top secret*... das hat mich damals schon dazu gebracht, mit Java anzufangen und die Basics hab ich drauf. Also wie gesagt, ich kann mir persönlich keinen besseren Job für mich vorstellen :)

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Hi Dom,

na dann ist es ja klar, daß Du gar nichts handwerkliches machen möchtest und Dir ja im wesentlichen nur die Informatikschiene bleibt. Ich hatte es so verstanden, daß Du überlegtest das eine oder andere zu lernen.

Die schnellste Möglichkeit nach USA zu kommen wird ein Investorenvisum sein. Oder wenn Du viel Glück hats, bekommst Du eine Arbeit in einer deutschen Firma die dich nach USA schikct zum Arbeiten. Aber da muß man wirklich viel Glück haben. Auch erst mal eine Arbeit bekommen. Man wird sehen wie es aussieht wenn Du soweit fertig bist und wie die Einwanderungsgesetze dann in USA sind, da tut sich ja auch einiges. Leichter, leichter wird es mit Sicherheit nicht werden.

Zum Thema FH und so ein link von mir : http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule

Grüße

Tom

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@ZOWI: FH = Fachhochschule! Ich habe einen Realschulabschluss mit Zulassung zur Oberstufe, d.h. ich kann sehr wohl auf einer Fachhochschule angenommen werden. Das, was du meinst - was nichts mit einer Hochschule zu tun hat - ist vielleicht die Berufsfachschule, aber die Abkürzung dafür ist nicht FH !

Nein, Du liegst zu 100% falsch. Es kann sein, dass wir an Begrifflichkeiten herumdocktern, aber: Für eine Fachhochschule brauchst ein Zeugnis der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife, die bekommst Du z. B. durch ein Abitur oder auch durch ein Zeugnis der Fachhochschulreife (die bekommt dann durch eine Ausbildung). Du wirst nicht ohne diese Vorraussetzungen an einer HOCHSCHULE zugelassen...bitte lies auch den Link von Tom.

Bitte lasse uns darüber nicht streiten, ich kenne mich da einigermaßen aus, denn ich habe mich ca. ein Viertel meines Lebens an einer Hochschule rumgeschlagen...

Es geht nicht ums Geld; wie gesagt ich habe einen Hochschulabschluss und verdiene in meinem ersten Job auch nicht ein Vermögen, jetzt zählt der persönliche Einsatz und Geduld!

ZOWI

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Na ja mit News meine ich aber ehr allgemeine Trends der Branche. Niemanden interessiert ob es da bald eine neue Garfikkarte für irgendwelche Computerspiele gibt die noch leistungsfähiger ist. Das interessiert niemanden wirklich. Wenn Hardware dann sind Infos über neue Prozessoren, Festplattentechnologien etc. interessant.

Das du dich mit Programmiersprachen beschäftigst ist schon mal sehr gut und ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gerade Java wird immer mehr eingesetzt da es eben universell ist. Das solltest du intensiver betreiben denke ich und über die Basics hinaus gehen. Auch VBA Programmierung erweißt sich immer mal wieder als nützlich und natürlich gewisse Begrifflichkeiten aus der Computerbranche.

Aber es kann auch nie schaden wenn man sich privat mit anderen Betriebssystem auseinandersetzt, etwas von HTML versteht und Netzwerkgrundlagen besitzt. Fast schon selbstverständlich ist es das man einen Rechner nicht nur mal von innen gesehen hat sondern auch dazu in der Lage ist neue Geräte ein- bzw. auszubauen. Leg dir ein paar gute Computerbücher zu und lies diese. Auch ein Zeitschriftenabo einer guten Computerzeitschrift kann nicht schaden.

Je mehr und intensiver du dich damit beschäftigst und es dir vor allem auch dann noch Spaß macht desto mehr bist du für einen Job bzw. Ausbildung in dieser Branche geeichnet. Es reicht also nicht wenn es dir Spaß macht einen Text zu schreiben auf dem Computer bzw. eine nette Tabelle zu erstellen in einem Tabellenkalkulationsprogramm. Dafür gibt es andere Berufe die besser sind.

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  • 1 month later...
Guest Californian Dream....

hy, ich bin neu hier, und habe wie ich so mitbekommen hab wie viele hier einen traum, und zwar würd ich gern nach Kalifornien auswandern, ich lebe in österreich und bin ein 16jähriger boy, bald 17:), und besuche die Handelsschule, ich hab das mit den studieren usw alles gelesen, nur würd ich gern selbständig in Kalifornien leben, also ich stell ma das halt so vor, meine schule dauert jetzt noch 5 monate dann hab ich abschlussprüfung, danach werde ich ein jahr arbeiten gehen bevor ich 6 monate zum bundesheer kommen, danach immer arbeiten gehen, bis ich so 19,20 jahre alt bin, und danach würd ich gern eben nach kalifornien auswndern und dort mein eienes kleines Restaurant an so einer bucht eröffnen, ich weiß da muss ich jetzt ganz schön viel durchmachn bis ich das schaffe, nur will ich nicht mit 25 immer noch hier sein und davon träumen, und wie gesagt würd ich mir diesen traum gern in 3/4 jahren erfüllen, was sagt ihr dazu?? ist das zu schaffen??? mfg

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