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pit1701

Der Lockruf des Eisenpferdes - Mit dem Motorrad durch den Südwesten (2015)

Empfohlene Beiträge

pit1701    144

Das Motel bei Tom in Escalante wird wohl nicht ganz so günstig sein, aber das Frühstück dort ist ordentlich. Tom backt den Kuchen und die Quiche dort selbst. Es gibt auch kein Buffet zum Aussuchen. Man kann sich noch Kaffee oder Tee aussuchen, aber ansonsten ist das Essen vorgegeben. Schmeckt aber superlecker. Und ein paar Katzen hat er auch im Haus, mit denen er evlt. noch kleine Kunststücke vorführt. Also, das Motel alleine ist schon eine Attraktion.

Aber weiter im Text. Nach der Katzenwäsche wollen wir natürlich noch etwas essen. Wir finden uns bei Circle D Eatery ein. Ich ordere mir etwas aus dem Grill hinterm Haus und dazu ein typisches Bier aus Utah:

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Als wir so alle an einem Tisch draußen auf der Restaurant-Veranda sitzen, kommt auf einmal ein älterer Typ auf seiner etwas in die Tage gekommenen Harley daher:

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Es ist der Desert-Doctor. Er hat in Escalante eine Motorrad-Werkstatt, fährt aber tagsüber oft die Landstraße entlang und gabelt liegengebliebene Biker auf und bietet denen seine Reparaturhilfe an, natürlich gegen Salär. Reiner kennt ihn schon länger, auch ihm hatte er schon geholfen, allerdings am Auto. Der Doctor erzählt uns, daß er kurz vorher einem Rudel osteuropäischer Harley-Fahrer geholfen hat. Auf seinem Motorrad hat er alles Notwendige für eine Reparatur unterwegs dabei. Nach ein paar Minuten Smalltalk macht er sich aber wieder davon.

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Nach unserem Abendessen, es ist inzwischen schon dunkel, geht ja schnell in dieser Jahreszeit, laufen wir zurück in unser schickes, kleines Motel und krabbeln, allerdings ohne Kletterzeug, in unser riesiges Bett.

Gefahrene Strecke an diesem Tag: 227 Mls = 365 KM

 

Freitag, 11. September 2015: Escalante - Hurricane

Unsere Tour neigt sich langsam dem Ende entgegen. Wir haben zwar noch wenige Tage, aber auf dem Moped sind wir, heute mitgerechnet, nur noch zwei Tage. Es geht an diesem Tag, nach dem Aufstehen natürlich, mit dem oben bereits beschriebenen Frühtstück los. Das war doch glatt ein Bild wert:

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Nach unserem Abschied von Tom und seiner perfekten Unterkunft geht es Richtung Bryce Canyon. Wie es sich für brave Touristen gehört, und es auch erwartet wird, fallen wir in Bryce im Souvenirladen ein. Christine kauft sich einen Hut, nachdem ich mir meinen schon in San Francisco gekauft hatte. Es kommen noch ein paar Anstecknadeln und Bildkalender dazu.

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Btw....ich wußte gar nicht, daß die Cartwrights hier lebten. Nur deren Haus habe ich etwas anders in Erinnerung :blink:

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Wir klettern wieder auf die Mopeds und fahren in Richtung National Park. Es geht zuerst an den Bryce Point. Da waren wir zwar in 2012 schon, dennoch ist die Aussicht immer wieder beeindruckend.

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Nachdem wir hier fertig sind, geht es zum Sunset Point. Auch dieser Punkt ist Standard bei dieser Tour. Wie in 2012 gehe ich auch diesmal in den Canyon runter und Christine bleibt oben. Runter ginge ja noch, aber wieder hoch ist nix für sie. Hier geht's runter:

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Ich nehme eine Flasche Wasser mit und möchte diesmal noch weiter als beim letzten Mal gehen. Sozusagen durch diese Schlucht hindurch. Man kommt sich vor wie in einer anderen Welt. Und wie die Bäume hier wachsen ist auch ein paar Bilder wert.

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...to be continued...

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pit1701    144

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Wochenende. Das Wetter war bei uns so richtig knackewarm. Bin mit der Harley rumgebrumt und habe in Erinnerungen geschwelgt.

Vom Bryce Canyon muß ich ja wieder nach oben zu Christine.

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Ich gehe gemächlich wieder aufwärts und bin froh. daß ich meine Wasserflasche dabei habe. Eine wirklich bizarre Gegend hier.

Den Rückweg nach Bryce treten wir alleine an. Jeder hatte ein gewisses Zeitfenster zum Umschauen. Wir halten noch am Parkschild und lassen uns von einem Mitfahrer fotografieren. Man muß ja zeigen, wo man war.

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Nach dem Sammeln in Bryce geht es weiter zum Mittagessen im nicht weit davon gelegenen Bryce Canyon Pines am HWY 12. Nicht nur ein schönes Motel, sondern auch eine super Küche. Wir bestellen uns ein kleines Glas Limonade. So, wie wir es auch aus der Pfalz kennen:

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Und dazu den obligatorischen Burger. An der Wand hängen Reminiszenzen an das frühere und heutige Leben mit Pferden.

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Nach dem Essen geht es weiter über den HWY 89 auf den 9er zur Zion Mountain Ranch. Hier sehen wir, wo die Burger herkommen.

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Diese Tiere hat man ja lange nicht mehr so gesehen. Dafür hat ja der weiße Mann gesorgt. Gut, daß sich die Bestände wieder erholen. Hier war es auch für uns zum ersten Mal live.

Als wir hier unseren Fotostopp machen, kommt gerade eine riesige Motorradgruppe aus den Niederlande bei uns vorbei. Das waren mindestens 50 Bikes. Die Gruppe wurde sogar aufgeteilt in kleinere Teams. Ob das organisatorisch alles so funktioniert....

Wir machen uns wieder auf den Weg. Es geht jetzt zum Zion Nationalpark mit seiner roten Straße. Auch dieser Landstrich ist ein kleines Mekka für Motorradfahrer. Natürlich fährt man hier nur im gemächlichen Tempo, aber man möchte ja auch etwas von den Dingen neben der Straße sehen.

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Natürlich gibt es auch hier einen Stopp um die Eindrücke auf den Chip zu bannen.

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Die niederländischen Biker sind inzwischen an uns vorbeigefahren und auch wir rollen auf der roten Straße weiter. Es geht zum Tunnel, welche ja nur jeweils von einer Richtung befahren werden kann. Also stehen Parkranger mit Funkgeräten auf beiden Seiten des Eingangs und regeln die jeweilige Einfahrt. Am Tunneleingang wird auch darauf hingewiesen, daß man keine Sonnenbrille aufziehen sollte. Wo ansonsten man ja sogar polizeilich aufgefordert werden kann, eine aufzuziehen.

Fahrt durch den Tunnel

...to be continued...

 

 

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pit1701    144

Ja, wenn man in den Tunnel fährt, wird's dunkel und wenn man wieder rausfährt, wird's hell. So geschehen auch bei uns. Und so sieht es dann auf der anderen Seite des Tunnels aus:

Nach dem Tunnel

In Springdale machen wir nochmals eine Trinkpause an einem seitlichen Parkplatz. Alles setzt sich in den Schatten. Auf dem Parkplatz steht auch ein Auto einer Dame. Sie ißt gerade etwas und das Auto läuft dabei, damit die Klimaanlage betrieben werden kann. Bei uns eher unvorstellbar.

Wir satteln wieder auf zum letzten Stück über Hurricane bis nach Hurricane. Die Straße schlängelt sich gemütlich durch den Wald und die Wiesen. Danach wird es wieder steinig. Unterwegs sehen wir einen Waldbrand in den Bergen.

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In Hurricane angekommen beziehen wir unser Hotel Quality Inn. Wir haben ein Zimmer im ersten Stock und schleppen unsere Koffer nach oben. Das Zimmer ist in Ordnung.

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Irgendwie versäumen wir es aber mit den anderen was wg. dem Essen auszumachen. So finden wir uns beide später im Restaurant zum "Goldenen M" wieder. Auch mal interessant die Einheimischen hierbei zu beobachten. Nach dem Essen gehen wir wieder zurück ins Hotel. Das Motorrad wird noch für den morgigen Tag vorbereitet, d.h. abgabefertig gemacht.

Gefahrene Strecke: 189 Mls = 304 KM

...to be continued...

 

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runningheike    282
vor 21 Stunden schrieb pit1701:

. Das Motorrad wird noch für den morgigen Tag vorbereitet, d.h. abgabefertig gemacht.

Gefahrene Strecke: 189 Mls = 304 KM

...to be continued...

 

Oh, das hört sich nach dem nahenden Ende an :o

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pit1701    144

Tja, da hast Du leider Recht. Aber es bleiben noch zwei Tage zu berichten.

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pit1701    144

Der nächste Urlaub kommt bestimmt, aber für USA muß erst das Portemonnaie noch etwas dicker werden. Aktuell sind andere Themen priorisiert. Aber...kommt Zeit...kommt USA.

Samstag, 12. September 2015: Hurricane - Las Vegas

Der letzte Tag auf der Harley Davidson ist angebrochen. Nach dem Frühstück im Hotel verladen wir unser Gepäck in den Ford Expedition und steigen auf die Bikes. Las Vegas ist das heutige und endgültige Etappenziel. Vorher biegen wir jedoch noch von der I15 ab nach Mesquite zum WalMart. Die Fotos, welche unsere Tourguides gemacht haben, wollen wir auf USB-Sticks überspielen. Wer keinen hat, das sind die meisten, holt sich so ein Ding im benannten Supermarkt. Wir nehmen uns noch eine USA-Flagge mit. Man ist ja schließlich Fan des Landes, und die Wohnung soll dies auch später ausdrücken. Auf der Zufahrt zum Supermarkt stehen ein paar Kinder und bieten Autowäsche gegen kleines Geld an. Da kommen wir aber nicht in Frage. Kräftig zugewunken wird dennoch beiderseits.
Wir setzen die Fahrt fort und biegen von der I15 auf die 169 ins Moapa Valley ab. In Overton machen wir einen Tank- und Snackstopp und die USB-Sticks fangen an zu glühen. Marion hat die Bilder bereits auf ihren Laptop überspielt und Reiner spielt USB-Jockey.
Nach dem Essen und der IT-Einlage rollen wir weiter und biegen ab ins Valley of Fire. Beim südlichen Eingang hinterlegen wir brav unser Eintrittsgeld im Umschlag und

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fahren weiter in die phänomenale Filmkulisse. Vorbei am Elephant Rock schlängeln wir uns rechts und links und hoch und runter bis zum Visitor Center.

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Dort füllen wir unsere Flaschen auch nochmals mit Wasser auf und holen uns Patches für die Jacke, bevor wir gemeinsam über die Mouse's Tank Road zu den White Domes fahren. Wir waren zwar schon mal hier, aber hier kann ich mich einfach nicht satt sehen. Das Farbenspiel der Landschaft ist für mich immer wieder eine Augenweide. Ich schaue mich auch schonmal nach dem Silica Dome um, denn diesen wollen wir am nächsten Tag nochmals besuchen. Also gute Gelegenheit, alles schon mal zu erkunden. Am Rastplatz bei den White Domes halten wir an um uns "aufzuwärmen". Das Valley of Fire macht seinem Namen wieder alle Ehre.

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Ich kletter etwas unweit des Rastplatzes rum. Ein paar Squirrels halten sich in der Nähe auf. Klar, wie sonst kommt man bequem an Futter. Nachdem jeder seinen Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen hat steigen wir wieder auf die vorgewärmten Sättel (aaah...ohhh) und fahren den nördlichen Eingang (oder Ausgang) raus auf die I15 in Richtung Las Vegas. Kurz vorm Abbiegen auf die Interstate sehen wir noch so etwas:

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Damit macht das Reisen sicher Spaß, wenn man seinen ganzen Hausstand dabei hat. Dagegen ist unsere Electra Glide ja ein Dreck.

Unterwegs fangen meine Augen an zu tränen. Nicht wegen dem naheliegenden Abschied, sondern wegen dem Wind in den Augen. Das hatte ich die Tage vorher nicht so stark. Die Windschutzscheibe ist zwar etwas höher und ich habe eine Sonnenbrille auf, auch kann ich am Helm noch ein zusätzliches Visier runterklappen, aber diesmal ist es doch sehr unangenehm. Die Tränen fluten das Auge, es brennt und ich kann kaum was erkennen kurz vor LV. Ich bitte Christine um ein Papiertaschentuch ("Tempo" darf ich hier ja nicht schreiben;)) und wische mir das Wasser aus den Augen. Es geht etwas besser, brennt aber immer noch. Egal, bald sind wir in Las Vegas angekommen. Jetzt aber kommt die härteste Prüfung. Es ist so gegen 4 Uhr nachmittags. Rush hour auf dem Strip (wann ist das mal nicht). Baustellen auf dem Strip. Es geht nur mühsam vorwärts. Das ginge ja noch, wenn da nicht die erbarmungslose Sonne von oben und der gut aufgeheizte Motor von unten wäre. Ich denkt sicher: "Ihr habt es ja so gewollt". Jepp, das stimmt. Das waren die heißesten 20-30 Minuten meines Lebens. Aber, wir hatten ja noch Wasser dabei und so konnten wir das einigermaßen aushalten. Einem Mitfahrer haben wir dann auch noch von unserem Wasser abgegeben. Der war fast am Ende. Tja, die Tage ist es hier in Deuschland ja auch schön warm gewesen. Aktuell klettert das Thermometer ja auch wieder über 30 Grad. Frage mich, was besser ist: leicht schwüle 35 Grad oder trockene 40 Grad. Egal, was nicht tötet, härtet ab.

Wir kommen dann erst mal bei Eagle Rider an und geben unsere treuen Wegbegleiter zurück. Jedes Motorrad wird grob abgecheckt, aber es gibt keine Beanstandungen. Diese Prozedur zieht sich zwar etwas, aber auch hier wird man mit Füssigem für das Wohlbefinden versorgt.

Mit dem Eaglerider-Shuttle geht es dann endlich zu unserem Hotel Tuscany Suites & Casino in der East Flamingo Road an. Ein hübsches Hotel mit großen Zimmern, Suites eben. Das Hotel geht auch mehr in die Fläche als in die Höhe. Nach dem Einchecken müssen wir daher etwas über das Gelände bis zu unserem Wohnblock laufen.

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Erst mal in die Sessel fallen lassen, dann alles inspizieren und Koffer auf.

Gefahrene Strecke: 166 Mls = 267 KM

...to be continued...

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pit1701    144

Lt. Bericht sind wir ja noch nicht zuhause angekommen. Es bleiben also noch ein paar Stunden zu berichten.

An dem Abend, an dem wir im Hotel ankommen, gehen wir zum gemeinsamen Abschied mit der ganzen Truppe essen. Einer aus der Gruppe bestellt beim "Taxi-Mann" am Eingang ein Großraum-Taxi. Aber irgendwie gibt es da Mißverständnisse. Letztendlich rollt eine BMW-Stretched-Limo für uns an.

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Wir schauen uns alle an und sagen uns: warum nicht. Die Gaudi ist riesig.

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Es geht natürlich zur amerikanischsten Location, die es dort gibt: Das Hofbräuhaus.

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Plätze sind natürlich nicht reserviert, aber irgendwie schaffen wir es, an einen freien Tisch zu kommen. Möchte nicht wissen, was die Kollegen hier gedreht haben.

Es sieht hier aus...ja, wie im Hofbräuhaus, nur daß eben an den Wänden noch große Flachbildschirme hängen, auf denen gerade Football läuft. Ein volkstümliches Trio macht Stimmungsmusik. Sie spielen aber auch bekannte US-Titel, wie z.B. Take me home, countryroad, bei denen die Amis auch ausflippen. Auf den Tischen und Stühlen stehen ist auch nichts Unbekanntes.

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An manchen Tischen werden Schnäpse, aufgereitht auf einem Brett, serviert. Zur Belustigung darf sich dann ein Gast über den Tisch beugen und eine Kellnerin schwingt/schlägt 3x ein Paddel auf die Glutaei Maximi ("4 Buchstaben) des Gastes.

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Einer aus dem Trio der Band spielt Alphorn. Mit diesem geht er dann von Tisch zu Tisch, stellt das Alphorn jeweils auf den Tisch, spielt und wer will kann Tips in das Alphorn legen.

Wir bestellen uns mal was typisch deutsches zur Abwechslung: Currywurst und Kässpätzle. Gar nicht mal so übel und satt wird man auch.

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Unsere Tourguides sind von uns eingeladen und wir haben ein paar schöne Stunden im HBH. Als wir wieder zum Hotel aufbrechen wollen, organisiert unser Tourguide Reiner einen Partybus. Zwei aus unserer Gruppe übernehmen freiwillig die Kosten dafür.

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Die Getränke und die zusätzlichen Damen fehlen zwar, aber das machen wir alle selbst wett.

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Die Scheiben des Busses sind sehr verdunkelt, Man sieht kaum das Lichtermeer des Strips als wir zurückfahren. Einige setzen sich vor zum Fahrer um wenigstens etwas zu sehen.

Ja, das war dann auch dieser Tag. Aber morgen haben wir ja noch einen übrig. Da gehen wir alleine los.

...to be continued...

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runningheike    282

Wow, eine Stretchlimo und dann noch ein Partybus :P, erinnert mich gerade ein bißchen an "Hangover" :D Die Portionen im Hofbräuhaus sehen sehr amerikanisch (groß) aus :o

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pit1701    144
Zitat

erinnert mich gerade ein bißchen an "Hangover"

Könnte man denken, aber so schlimm war's nicht. Wir waren gesittet...sind ja keine 49 mehr :lol:

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pit1701    144

Wir sind noch nicht fertig. Einen Tag haben wir noch in Las Vegas.

Sonntag, 13. September 2015: Las Vegas + Valley of Fire

Zuhause hatten wir uns vor dem Urlaub einen Mietwagen für den heutigen Tag gemietet. Wir wollen noch mal ins Valley of Fire für eine besondere "Mission". Das Auto sollte natürlich amerikanisch sein, also ein Cabrio.
Mit dem Taxi fahren wir nach dem Frühstück im Hotel an den Flughafen und begeben uns zu dem Schalter von Alamo. Nach ein paar Minuten haben wir dann auch den Schlüssel und gehen zum Parkdeck. Ein freundlicher Herr weist uns die Reihe mit den Wagen zu.

Es ist ein

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geworden.

Genau, was wir wollten. Zwar nur ein 6-Zylinder, aber "Muschdang" eben. Jetzt erstmal die Bedienung checken. Dach auf und raus aus dem Parkhaus. Mit dem Handy als Navi wollen wir südlich, also nicht über die I15, ins Valley of Fire fahren. Richtung Henderson verfranzen wir uns etwas. Nach ein paar zusätzlichen Kilometer stimmt dann aber die Richtung. An einem Supermarkt halten wir noch und versorgen uns mit Essen und Trinken.
Wir kommen an den Eingang des Lake Mead National Recreation Area, zahlen unseren Eintritt und fahren weiter.

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Irgendwie kommt mir das aber seltsam vor. Als der Lake Mead dann auf unserer linken Seite auftaucht weiß ich, daß da was nicht stimmt.

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Wir drehen um, fahren zurück und finden den richtigen Abzweig auf die 167. Wir haben inzwischen die Plätze gewechselt und Christine macht die Augen zu. Die Straße ist kaum befahren und es tauchen ab und zu Schilder auf, auf denen angezeigt wird, daß hier nicht oder wieder geschossen werden darf. So etwas findet man bei uns zuhause doch eher selten :lol:

Wir biegen auf die Straße ins VoF, parken kurz am Eingang und entrichten unseren Obulus und fahren weiter. Nachwievor ist das Schauspiel der farbigen Felsen phänomenal. Hier mal die Deutschlandflagge in Stein:

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Ziel ist der Silica Dome. Wir biegen also wieder ab in die Mouse's Tank Road und dann in die Fire Canyon Road und stellen das Auto am dortigen Parkplatz ab. Der Silica Dome ist direkt vor uns.

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Wir gehen den Weg rechts vom Parkplatz entlang und biegen dann zum Dome ab. Es geht doch relativ steil hoch. Christine bleibt an einem Felsen unten im Schatten sitzen. Ich klettere den Dome hoch. Ist nicht immer so einfach mit den losen Steinen.

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Aber oben angekommen eine herrliche Aussicht:

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Aber die Aussicht war nicht der Grund für den Aufstieg, sondern diese spezielle Stelle:

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An dieser Stelle wurde in dem Film "Star Trek: Treffen der Generationen" Captain James T. Kirk von Captain Jean Luc Picard in einen Steingrab beerdigt. Als Star Trek Fan lies mich mir diese Gelegenheit nicht entgehen um einen "heiligen Ort" ;) aufzusuchen. D.h. ich stand auf dem Boden, wo schon William Shatner und Patrick Stewart standen. So habe ich unseren treuen Begleiter "Captain" ebenfalls an diese Stelle für ein Foto gelegt. Keine Angst, den habe ich wieder mitgenommen.

Hier zum Vergleich Klick

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Nach meinem Abstieg (es geht bergab mit mir), sehen wir auf dem Rückweg noch einen kleinen Wüstenbewohner:

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Und hier noch eine "Wüstenblume":

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Zurück am Auto machen wir uns wieder auf den Rückweg nach LV, diesmal über den nördlichen Ausgang auf die I15. Am Horizont kommen auch schon dunkle Wolken.

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...to be continued...

 

 

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runningheike    282

Cooles Auto B) Ins Valley of Fire müssen wir irgendwann auch nochmal. Damals war es zu heiß, um sich zu Fuß zu bewegen. Und jetzt will Frank die "berühmte Stelle" bestimmt auch sehen :P

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pit1701    144

Es kann schon wirklich sehr warm werden dort. Aber wenn einem die Hitze nicht so viel ausmacht (Hut, Sonnencreme) und man genug Wasser dabei hat, bin selbst mit Flasche auf den Dome hoch, dann dürfte das keine Probleme machen.
Und da gibt es ja auch noch eine Wave unweit davon. Es ist dort meiner Meinung nach schon sehr beeindruckend.

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runningheike    282
vor 16 Stunden schrieb pit1701:

Es kann schon wirklich sehr warm werden dort. Aber wenn einem die Hitze nicht so viel ausmacht (Hut, Sonnencreme) und man genug Wasser dabei hat, bin selbst mit Flasche auf den Dome hoch, dann dürfte das keine Probleme machen.
Und da gibt es ja auch noch eine Wave unweit davon. Es ist dort meiner Meinung nach schon sehr beeindruckend.

 

Leider wussten wir damals auch noch nicht, was es alles zu sehen gibt im Valley of Fire. Mittlerweile sind wir ja viel besser informiert.

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pit1701    144

So, bin mal gespannt, ob ich den Endspurt schaffe.

Wir fahren zurück ins Hotel und duschen. Wir wollen, bevor wir das Auto wieder abgeben, noch in die Las Vegas South Premium Outlets fahren. Auf dem Weg dorthin sehen wir LV auch mal "von hinten".

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Auch interessant:

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Am Outlet angekommen, besuchen wir einen Levi's Laden und geben dort etwas Geld aus. Danach essen wir noch eine Kleinigkeit und bummeln durch's Outlet Center. Aber so richtig reizt uns dort nicht mehr. Wir sind eben keine typischen Shopper.

Mit den Jeans in der Tasche fahren wir zum Flughafen und geben unseren Mustang wieder ab. Danach warten wir am Ausgang auf ein Taxi, welches uns zurück zum Hotel bringt. Mit dem Taxifahrer haben wir ein nettes Gespräch.

Abends machen wir noch eine Runde auf dem Strip.

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Wir landen schlielich im Venetian. Für mich ein beeindruckender Hotel- und Casino-Komplex.

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Im Grand Canal Bereich finden wir eine Eisdiele mit angeblich italienischem Eis. Die Kugel für 5 USD. Wir gönnen uns jeder eine und müssen gestehen, das Eis schmeckt wirklich lecker. Bei dem Preis kommt man jedoch nicht in Versuchung mehr zu essen.

Wir sitzen auf einer kleinen Bank am Kanal in der Nähe der Eisdiele, schlozen unser Eis und schauen uns so um. Da entdecken wir eine Bijouterie mit dem Namen "Landau". Hä? Wer heißt hier denn wie die Stadt aus der wir kommen? Nachdem wir mit unserem Eis fertig sind, gehen wir zu der Bijouterie und sprechen die Verkäuferin darauf an. Sie findet es auch lustig und meint, daß der Name wohl von einem der Gründer dieser Firma kommt. Später zuhause schreibe ich ein Mail an diese Firma und tatsächlich, einer der beiden Gründer heißt "Landau" mit Nachnahmen....Martin Landau von "Mondbasis Alpha 1" oder Les Landau als einer der Regisseure von "Star Trek - The Next Generation" waren es jedoch nicht :lol:

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Wir schlendern weiter. Uns fällt auf, daß viele Hochzeitspaare hier ihre Feier in verschiedenen Restaurants durchführen. Tja, der Platz ist ja auch prädestiniert dafür, wenn man schon nicht im echten Venedig sein kann.

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Wir gehen über den bunten und von Menschen übersähten Strip wieder zurück zum Hotel...

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...und stellen fest: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Aber, ist ja nicht überraschend.

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Mit runden Füßen fallen wir in die Koje.

 

Montag, 14. September 2015: Rückflug in die Heimat

Vormittags geht unser Flieger von Las Vegas nach Philadelphia.

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Sieht aus, wie ein Schußloch

Der Flieger hat eine Stunde Verspätung, als wir dort ankommen. Wir packen es dennoch gut zum Anschlußflug nach Frankfurt und müssen dafür dann auch nicht so lange am Gate warten. Der Flug verläuft ruhig.

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Wie üblich kann ich kaum schlafen und ziehe mir ein paar Videos rein.

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Fragt mich nicht, welche Stadt das war

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Irgendwann landet der Flieger dann auch tatsächlich in Frankfurt. Alles ganz unspektakulär. Nur das "Gemüse" im Gesicht ist etwas mehr gegenüber dem Start vor 17 Tagen. Mit dem Shuttle geht es zu dem Parkpaltz, wo wir unser Auto "im Stich gelassen haben". Es ist nicht eingeschnappt und springt sofort an. Gute koreanische Qualität. Zuhause lassen wir uns von meinen Schwiegereltern zum Mittagessen einladen, bevor wir mittags unser Jetlag pflegen.

Tja, schon wieder alles vorbei. Aber schee war's. Das Jetlag beschäftigt uns noch etwas die Folgetage. Und dann sind da noch die vielen Bilder...und Filmchen...:unsure:

Das war's vorerst. Danke, daß Ihr dabei ward. Beim Schreiben war ich wieder wie im Urlaub. Mal sehen, wann wir das nächste mal "rüber machen".

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runningheike    282

Hallo Pit, vielen Dank fürs mitnehmen. Für mich sind Reiseberichte auch immer eine Möglichkeit, die Reise noch ein 2. Mal zu erleben.

Eine Motorradtour wird es bei uns zwar nie werden, aber den ein oder anderen Ort, den ihr besucht habt, werden wir nächstes Jahr auf unserer Tour dabei haben. Das hat schon mal ein bißchen Vorgeschmack gemacht.

 

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pit1701    144

Danke, auf Euren zukünftigen Reisebericht mit dem WoMo bin ich auch schon gespannt wie ein Flitzebogen.

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CB    52

ich bin auch gerne mitgereist ... vielen Dank fuer den ausfuehrlichen Bericht.

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runningheike    282
vor einer Stunde schrieb pit1701:

Danke, auf Euren zukünftigen Reisebericht mit dem WoMo bin ich auch schon gespannt wie ein Flitzebogen.

Wenn du Glück hast, gibt es vorher noch einen von unserer Südstaatentour im Herbst diesen Jahres :ph34r:

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enterprise66    207

Auch von meiner Seite vielen Dank für den Reisebericht.

Davon können die Mitfahrer immer etwas lernen und für zukünftige Reisen Informationen und Tipps merken.

Ich finde es immer wieder toll, wenn jemand dafür Zeit und Lust hat und reise daher gerne mit.

 

Gesendet von SM-G920F mit der USA-TALK.DE App

 

 

 

 

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Tinchen    90

Schöne Reise, vielen Dank für den Bericht! Theoretisch könnten Axi und ich auch mal eine Moppedtour machen, den Lappen haben wir beide...🤔

Gesendet von SM-G935F mit der USA-TALK.DE App

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pit1701    144
vor 20 Stunden schrieb Tinchen:

Schöne Reise, vielen Dank für den Bericht! Theoretisch könnten Axi und ich auch mal eine Moppedtour machen, den Lappen haben wir beide...🤔

Gesendet von SM-G935F mit der USA-TALK.DE App
 

Ist reine Ansichtssache. Auf'm Moped gibt es keine Klimaanlage, kein Dach und keinen Kofferraum. Zumindest keinen großen, wenn man ohne Begleitfahrzeug fährt. Wenn man allerdings gut vorbereitet ist und die richtige Saison trifft, ist es etwas intensiver meiner Meinung nach.

 

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