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pit1701

Der Lockruf des Eisenpferdes - Mit dem Motorrad durch den Südwesten (2015)

Empfohlene Beiträge

pit1701    144

Hallo Mädels und Jungs,

ich langweile mich gerade etwas in der Mittagspause, da möchte ich doch mal als Therapie meinen ausführlichen Bericht unserer letzten USA-Reise hier anfangen.

Live hatte ich damals ja schon etwas berichtet. Nun das Ganze mit etwas mehr "Futter". Wie Ihr dem Thema entnehmen könnt, war es eine Reise auf dem Motorrad, und zwar eine geführte Gruppenreise. Zu mehr Abenteuer trauten wir uns noch nicht ;)

Ich hoffe, ich bekomme noch alles zusammen. Also....es begab sich zu einer Zeit...uups...zu weit zurückgespult....so....jetzt aber....

Reisezeitraum:          Samstag 29.08. - 14.09.2015
gefahrene Strecke:    2.365 mls = 3.805 km

 

Samstag, 29.08.15: Frankfurt - San Francisco

Es geht los, Koffer sind gepackt und eingeladen. Wir fahren morgens zum Parkplatz bei Frankfurt und stellen dort nach dem Einchecken unser Auto in einer freien Parklücke ab. Mit einem Yoga-Kurs wäre ich vielleicht besser aus dem Auto in der schmalen Parklücke rausgekommen. Egal. Auto steht, Shuttle kommt und wir lassen uns zum Frankfurter Flughafen bringen.

Beim Einchecken der Koffer bekommen wir unsere Bordkarten und Christine noch eine kleine Überraschung: Sie wurde stichprobenhaft für eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung am Gate ausgewählt....die Spannung steigt. Nach etwas rumtrödeln im Terminal begeben wir uns zeitig zum Gate. Dort wird Christine auch schon in Empfang genommen und mit anderen Passagieren, welche das gleiche Glück hatten in einen separaten Raum geführt. Ich gehe derweilen schon durch das den Gate-Check. Eine viertel Stunde später ist sie wieder da und wieder locker. Wir setzen uns mit Blick zur Rollbahn und betrachten das Flugzeug vor uns und schlagen so die restlichen Minuten bis zum Boarding tot.

Wir haben diesmal unsere eigenen Helme dabei und nehmen diese, zusammen mit einem Trolley, mit an Board. Die Helme legen wir vor uns unter die Sitze. Ach ja, es ist ein Flug der US Airways nach Charlotte. Das ist unser Zwischenstop auf unserem Weg nach San Francisco, dem Startpunkt unserer Tour.

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Nachdem wir am Gate zum Weiterflug nach SF angekommen sind, geben wir ein Lebenszeichen im Forum. Free WiFi sei Dank!

Oh verdammt...Mittagspause schon vorbei...to be continued...

 

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runningheike    282

Bin dabei und folge euch mit der kleineren Variante smilie_car_130.gif

Schön, dass du nochmal ausführlich berichten möchtest. Wir werden zwar nie eine Motorrad-Tour machen, aber spannend finde ich es trotzdem.

 

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enterprise66    207

Super Pit! Falls Du es noch nicht gemerkt hast...:blink:.... ich sitze schon hinten als Sozius auf dem Moped drauf. :ph34r:

Warte nur noch auf den Fahrer, aber der soll ja angeblich schon unterwegs sein. :woot:

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CB    52

bin auch mit dabei ...

12 hours ago, enterprise66 said:

... ich sitze schon hinten als Sozius auf dem Moped drauf. :ph34r:

huch ... haben wir hier im Forum nicht die unumgaengliche  'no two dudes on one bike' Rule ...? Ich schau mal ob es ein weiteres Mietmopped zum mit-cruisen gibt ...

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Tinchen    90

Ich komme auch mit. Habe sogar den Motorrad-Führerschein und noch ein Plätzchen frei...

Gesendet von SM-G935F mit der USA-TALK.DE App

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pit1701    144

Ach, die Harley ist so groß, da kommen wir uns nicht ins Gehege. Da kann man ja zwei Mopeds draus machen.

Ansonsten einfach bei Tinchen aufsitzen


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s.usa    31

Da krame ich doch gleich meinen alten "Lappen" raus und komme gern mit auf diese Tour!

Es grüßt Susanne

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pit1701    144

Auf geht's Ihr Biker. Nehmt die anderen hinten drauf und weiter geht's.

Die Harleys sind alle genau inspiziert und übergeben worden. Die erst Tour geht, na wohin wohl....genau.... zur Golden Gate Bridge. Erstmal wieder an das Gewicht gewöhnen. So mit allem drum und dran und Fahrer und Sozia rollt da mit unserer Electra Glide mal glatt eine halbe Tonne über die Straße (das schwere sind die Blinker :D). Trotz Stadtverkehr geht es doch relativ gut. Also, erstmal über die Brücke und auf den Parkplatz gleich rechts danach.

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Nach ausreichend Bilder (es lebe der Datenchip) geht es weiter zu einem anderen Aussichtspunkt und zwar dem Golde Gate View Point. Wir fahren durch einen einspurigen Tunnel auf die andere Seite der Straße und dann die Conzelman Road hoch. Einen Parkplatz bekommen wir mit unseren Bikes, immerhin 6 Stück, genau vor dem Aussichtspunkt. Aber der Touri-Verkehr dort ist schon anstrengend.

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Hier wird in einiger Zukunft mal die Sternenflotten-Akademie stehen:

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So ein Rundflug soll toll sein.

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Hoffentlich ist der weg bevor Kirk uns seine Truppe mit ihrem klingonischen Bird of Prey dort wassern.

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Wir satteln wieder auf und fahren zurück zum Hotel. Das war die erste kleine Tour zum eingewöhnen.

Wir gehen mit Hellers alleine zum Abendessen zu Tommy's Joynt. Dort gibt es günstig was hausgemachtes zu essen. Man stellt sich zum Essen holen an und zahlt dann gleich an der Kasse. Total urige Kneipe. Restaurant wäre übertrieben. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich dort das Buffalo Chili mit Reis. 

Nach dem Abendessen treffen wir uns mit den anderen Mitfahrern noch in einer Kneipe ums Eck am Hotel (Balboa Cafe) für einen Absacker in gemütlicher Runde.

 

Montag, 31.08.2015: San Francisco - San Simeon

Heute geht die Tour richtig los. Ein letztes Frühstück im Bay Watch Restaurant und dann die Koffer auf's Parkdeck des Hotels bringen. Dieser werden im Kofferraum des Ford Expedition untergebracht. Alle Koffer der "Crew" passen da rein. Auf der Anhängerkupplung des Ford ist noch ein Tragegestell montiert, auf welchem die Kühltaschen für die Getränke stehen.

Nach einer kleinen Ansprache von Reiner bzgl. dem heutigen Tagesverlauf klettern wir auf die Harleys (schwingen wäre in unserem Alter jetzt etwas übertrieben ;), und bollern aus der Stadt in Richtung Süden entlang der California 1, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt....sagt man....habe selbst noch nicht wirklich viele gesehen zum Vergleichen....schön ist sie dennoch.

An verschiedenen Punkten werden Stopps zum Fotografieren oder Essen eingelegt, mal länger mal kürzer.

Pacifica

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Offiziell jetzt auch mit Maskottchen unterwegs: unser Captain.

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Mittagspause in Half Moon Bay

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To be continued...

 

 

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pit1701    144

In der Tat, wir hatten herrliches Wetter. Nicht nur ideal zum Motorradfahren und Fotos machen. Am Strand von Pacifica "planschten" auch ein paar Surfer im Wasser.

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pit1701    144

Habe mich eben von einem Youtube-Video von Ken Block und seinem Mustang in London etwas aufhalten lassen.

Hier noch ein paar Bilder von diesem Tag:

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Den kenn sicher viele von Euch. Der Leuchtturm bei Pigeon Point:

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In "Schlumpfhausen" bei Carmel-By-The-Sea:

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So sehe ich in voller Reisemontour aus....aber nur hier an der Küste ;)

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Noch ein paar bewegte Bilder Video auf Youtube

Big Sur River Inn bzw. dahinter. Wer das noch nicht kennt und da vorbeikommt, unbedingt halten und hier zum Fluß runtergehen.

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Und dann sind wir auch fast schon am Ziel. Noch die Selefanten mitgenommen...

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...und wir treffen in der San Simeon Lodge ein.

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Immer wieder interessant diese amerikanische Technik:

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Noch ein bißchen den Strand und das Meeresrauschen genießen...

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...dann noch duschen und zum Abendessen in das Restaurant der Lodge.

Gefahrene Strecke an diesem Tag: 233 mls = 375 km

 

 

 

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runningheike    282

Bei Big Sur sind wir damals nur vorbei gefahren. Wusste gar nicht, dass man da so nett am Fluss sitzen kann.

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Tinchen    90

Tut da nicht schon der Popo weh? Oder seid Ihr lange Strecken gewohnt?

Dennoch: Muss cool sein, da mit 'nem Moped langzuknattern. Wetter in SF war ja schonmal der Hammer!!!

Ich freue mich auf weitere langweilige Mittagspausen

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pit1701    144

Die 4 Buchstaben merkt man eher weniger. Wenn man es aber im Kreuz hat, ist das längere Sitzen schon anstrengend. Wie auf'm Sessel auch. Aber es wurde ja so ca. alle Stunde eine Pause gemacht. Drei Stunden am Stück wird da nicht gefahren.

Gesendet von SM-A500FU mit der USA-TALK.DE App

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pit1701    144

Rauf auf's Bike, E-Starter drücken, sprozzel....schüttel....

Dienstag, 01.09.2015: San Simeon - Los Angeles

Heute morgen ist es doch etwas frisch vor der Tür und graue Wolken hängen am Himmel. Der Pazifik zeigt sich mal wieder von seiner bekannten Seite. Auch sollte dieser Tag noch eine kleine Überraschung mit sich bringen.
Nach dem allmorgentlichen Appell mit Tourguide Reiner und den Infos zum Tag geht es noch ein paar Meilen über die California 1, bevor wir bei Morro Bay Richtung Landesinnere abbiegen. Vorher wird in Cambria noch getankt.
In Solvang legen wir eine längere Pause ein, einem Ort, welcher 1911 von dänischen Pädagogen gegründet wurde. Dementsprechend sind einige Fachwerkbauten zu sehen.

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Klar, daß hier auch ein typisch dänischer Name vertreten ist: Olsen.

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In dieser Bäckerei gibt es dann natürlich auch viele Leckereien.....und entsprechend Touristen

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Nach Süßem steht uns jedoch nicht der Sinn. Es ist inzwischen schon wieder warm und wir schieben uns was Herzhaftes zwischen die Kiemen, einen Hotdog. Nach der Pause geht es weiter, vorbei an schönen Feldern und auch einigen felsigen Gebieten.

In Santa Barbara kommt jetzt die Überraschung. Wir stehen an einer Ampel und warten auf Grün. Grün kommt, ich lege den 1. Gang ein (Schaltwippe nach unten). Beim Beschleunigen will ich in den 2. Gang schalten. Über den Leerlauf, welcher zwischen dem 1. und 2. Gang liegt, komme ich nicht hinaus. Nochmals in den 1. Gang, nochmals hochschalten....nüscht. Wir machen uns bemerkbar und fahren rechts ran. Marion mit dem "Kofferauto" hält hinter uns. Da wir ziemlich am Ende der Gruppe fahren, müssen die anderen erstmal umdrehen. Wir nehmen die Schaltwippe unter die Lupe, können aber nicht wirklich etwas finden. Richtiges Werkzeug haben wir nicht dabei, außer das Bordwerkzeug. Aber damit können wir auch nichts ausrichten. Tja, das war's dann erstmal mit der schönen Harley. Und ich hatte mich schon so daran gewöhnt. Hilft alles nix. Das Motorrad wird soweit abgeschlossen, Ringschloß noch um das Vorderrad und Schlüssel in die Dokumentenmappe im Topcase. Diese können wir jedoch nicht verschließen. Eaglerider wird das Bike später abholen. Reiner hat schon mit denen telefoniert. In Los Angeles werde ich am nächsten Tag ein Ersatzmotorrad bekommen.
Christine steigt zu Marion in den Expedition ein und ich fahre als Sozius auf der E-Glide eines Teilnehmers weiter.

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Ich muß sagen, jetzt weiß ich, warum meine Frau hintendrauf so gerne sitzt. Das macht richtig Spaß. Man fährt Motorrad und muß sich nicht auf die Straße konzentrieren. D.h. man hat noch mehr Zeit in der Gegen spazieren zu sehen.

Nächster Stop ist die Stearns Wharf. Diese hatte ich ja bei meinem letzten Fotorätsel als Thema.

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Beim Absteigen auf dem Pier äußerst sich mein Pilot, daß es doch schon etwas schwieriger ist, mit "Heckbalast" zu fahren. Aber das ist ja endlich und er chauffiert mich vorrübergehend auch gern. Nach einer längeren Pause geht es wieder auf's Bike und weiter auf der 101 und der 1 an der Küste entlang. Nächster Fotostop ist Malibu. Bei diesem Wort muß ich unweigerlich immer an die Zeichentrickserie "The Simpsons" denken. Dort gab es mal eine "Malibu Stacy", eine Simpsons-Version der Barbie-Puppe.

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Schon wieder ist die Pause vorbei.

to be continued...

 

 

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pit1701    144

Wir nähern uns Los Angeles. Ein kleiner Abstecher über Beverly Hills, bevor es in die Innenstadt geht. Jetzt ist der Punkt gekommen, an welchem man sich als Motorradfahrer in ein gekühltes Auto mit Automatikgetriebe wünscht. OK, ich sitze ja nur hinten drauf...von daher nicht so schlimm. Aber mein Pilot kommt doch ziemlich ins Schwitzen.

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Es geht schließlich über den Sunset Boulevard bis wir bei unserem Hotel Rodeway Inn Hollywood sind.

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Es liegt in Schlagdistanz zum Hollywood Boulevard. Ist aber von den ganzen Hotels, in denen wir untergebracht waren, das mit der untersten Kategorie. Aber, man konnte schlafen und es war annehmbar.

Abends geht es auf den Strip. Christine und ich besuchen das Restaurant mit dem goldenen Bögen (ja ich weiß, es gibt dort besseres). Es war dennoch eine interessante Erfahrung. Es liegt neben einer Scientology-Niederlassung (Gott sei Dank nicht von deren Jüngern angesprochen worden). Und vor dem Eingang steht Security, d.h. die schauen schon, wer reinkommt und sorgen dafür, daß ungebetene Gäste auch das Lokal verlassen. So wie es an diesem Abend auch der Fall ist. Ging aber ruhig über die Bühne. Christine bestellt sich eine Junior-Tüte. Es läuft alles mit Bestellnummern ab. Die Pommes in dieser Tüte waren jedoch etwas dürftig. Gerade mal 5-7 Fritten waren dabei. Tja, die wollen durch Zusatzbestellungen eben auch Geld machen.

Nach dem oppulenten Mahl schlendern wir, als Touri verkleidet, den Strip etwas runter und rauf. Über das Internet hatte ich mir die Adressen einiger Stars des Walk of Fame herausgesucht. Gene Roddenberry hatten wir dann relativ fix gefunden. Bei Leonard Nimoy sind wir ein paar mal drübergelaufen, ohne es gleich zu finden.

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Es kamen dann noch andere Sternchen dazu. Die Star Trek Crew hatte ich fast komplett gefunden. Man wird auf dem Strip ja auch des öfteren von Personen angesprochen, welche es ja mehr oder weniger auf das Geld abgesehen haben. Alles mögliche wird dafür feilgeboten. Interessant ist dabei, daß wenn diese Personen herausbekommen, daß man aus Deutschland kommt, klappt bei anderen Ländern sicher auch, jeder dort eine Großmutter hatte. Sogar bei farbigen Zeitgenossen. Zufälle gibt's...:lol:
Nachdem die Füße rund sind, spazieren wir wieder zurück ins Hotel.

So richtig hat es uns auf dem Strip nicht gefallen. War wahrscheinlich die falsche Ecke von Los Angeles...oder wir sind nicht der Typ dafür.

Selbst (!) gefahrene Strecke an diesem Tag: 144 mls = 232 km. Die Strecke war jedoch von San Simeon bis LA länger.

 

Mittwoch, 2. September 2015: Los Angeles - San Diego

Nach dem schmalen Frühstück an dem Verpflegungsstand an der Rezeption des Hotels ist der erste Weg zur Eagelrider, damit ich mein Ersatzmotorrad bekomme. Als wir dort ankommen bereiten sich gerade einige Gruppen auf deren Übernahme der Bikes vor. Es geht also zu, wie im Ameisenhaufen. Außer meinem Bike möchte einer aus unserer Gruppe noch ein höheres Windschild haben. Beides wird erledigt. Wir müssen zwar etwas warten, bei so einem Andrang, aber wir schauen uns in der Zwischenzeit die anderen Bikes und die Auslagen dort an. Dann führt man mich zu meinem neuen fahrbaren Untersatz. Erst bin ich etwas enttäuscht. Der Hobel ist älter und hat doch einige Kampfspuren mitgenommen.

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Wie sich später herausstellt, war das alles gar nicht so schlimm. Eher das Gegenteil. Beim Anwerfen der Maschine kommt schon mal ein leichtes Grinsen ins Gesicht. Der Auspuff ist nicht original, d.h. dieser ist etwas lauter. Wie man es von Harleys eigentlich kennt und drüber schimpft. Also verloren gehe ich schon mal nicht mehr. Desweiteren hat dieses Motorrad auch einen höheren Windschild, was auch nicht vekehrt ist.
Nachdem alles inspiziert ist und die Papiere ausgefüllt sind, geht es dann endlich los auf die eigentliche Etappe. Wir machen noch eine Mittagspause in Ruby's Shake Shack direkt am Meer in Crystal Cove. Eine tolle Aussicht auf den Strand und das Meer hat man da.

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Dann geht es zügig über die Highways Richtung San Diego. Dort angekommen fahren wir zuerst in den Hafen.DSC00537.jpgDSC00540.jpg

Christine freut sich schon auf ihr persönliches Highlight.

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Nein, nicht das....das hintendran....

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Die USS Midway (CV-41). Auf einen Flugzeugträger wollte sie schon immer mal. Hier haben wir endlich die Chance, so einen Giganten der Meere näher zu betrachten. Während die anderen in die Innenstadt fahren, bleiben wir hier und besichtigen das Schiff. Obwohl es nach dem 2. Weltkrieg in Dienst gestellt wurde (Stapellauf 20.03.1945) und daher, im Vergleich zu heutigen Schiffen dieser Art, nicht so riesig ist, ist es mit seiner Länger von 300m doch schon beeindruckend.

Beim nächsten Mal geht es dann mit ein paar Bildern zu dem Kahn weiter.

to be continued...

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pit1701    144

Hier nun noch ein paar Bilder von der Midway:

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Grumman F14 Tomcat

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Ja, da schlägt das Herz des Star Trek Fans höher.

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Eigentlich hätte ich hier ja das Museum verklagen können. Beim Einsteigen in das Cockpit der North American Rockwell T-2C Buckeye habe ich mich doch tatsächlich am Rücksitz in den Finger geritzt :D.

Christine inspiziert mal das nicht vorhandene Triebwerk in der A-7 Corsair II.

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Die Kabine des Käptns

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Die Küche für das Essen der Mannschaftsgrade

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In der Wäscherei, bzw. hier bei den Bügelautomaten. Da möchte ich im Life-Betrieb jedoch nicht anwesend sein. Hier war das Klima sicher tropischer als in den Tropen. Und die Decke ist auch noch verwinkelt, so daß man mit dem Kopf aufpassen muß.

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Für die Tour über das Schiff bekam man kostenlose Audio-Guides in der jeweilige Sprache.

Das sind sicher keine Slow Cooker....aber für die Großfamilie reicht's.

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Lag dieser Raum jetzt neben der Küche?.....neee :blink:

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Nach unserer 2-stündigen Tour über und durch das Schiff (und wir hatten nicht alles gesehen), gehen wir zurück zu unserem Bike. Da wir nicht wissen, wo sich unser Hotel befindet, rufen wir unseren Guide an, treffen uns mit ihm an einer bekannten Stelle und fahren dann zum Hotel: Urban Boutique in der Columbia Street, in Little Italy von San Diego. Das Motorrad stellen wir erst einmal auf der gegenüberliegenden Straßenseite ab, da vor dem Hotel eine Baustelle ist und die Plätze direkt vor dem Hotel noch belegt sind. Es ist recht hübsch eingerichtet. Die Aussicht aus dem Zimmer ist zwar nicht berauschend aber ansonsten macht es einen guten Eindruck. Nach dem Ankommen und Duschen stellen wir unsere Bikes dann noch vor das Hotel. Einen Haken hat der Parkplatz jedoch. Die Baustelle vor dem Hotel fängt am nächsten Tag um 7:00 Uhr mit der Arbeit an. D.h. bis dahin müssen die Bikes dann wieder weg sein. Erst mal egal.

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Am Abend treffen wir uns mit unserer Gruppe und gehen in Little Italy essen...natürlich, italienisch. In der Trattoria Fantastica in der India Street finden wir Plätze.

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Nach dem Essen wollen einige noch einen Absacker in einer Bar nehmen. Wir schlendern mit einem anderen mitreisenden Pärchen noch etwas durch das Viertel, bevor wir wieder ins Hotel gehen. Leider sind wir nicht ins Gaslamp Quarter gekommen. Das wäre sicher noch interessant gewesen.

Gefahrene Strecke an diesem Tag: 129 mls = 208 km.

 

Donnerstag, 3. September 2015: San Diego - Palm Springs

Heute soll es wärmer werden, es geht ins Landesinnere, die Wüste ruft. Doch zuvor gibt es noch einen Adrenalinstoß. Wie schon geschrieben, müssen wir unser Motorrad nochmals umrangieren, damit dieses nicht an der Baustelle im Weg steht. Ich setze mich auf das Moped und möchte es langsam um die Kurve fahren. Aufgrund der abfallenden Straße zum Bordstein komme ich jedoch aus dem Gleichgewicht. 380kg geben der Gravitation nach. Meine Frau und unser Tourguide sind noch schnell zur Stelle, sodaß der Umfaller eigentlich mehr in Zeitlupe stattfindet, aber am Boden liegt die Harley dann doch. Wir richten gemeinsam das Teil wieder auf und begutachten die Schäden....welche eigentlich? Jetzt zahlt es sich aus, daß die Maschine schon einige Kampfspuren hat. Es ist ansonsten nichts zu sehen. Und, das kann ich schon vorwegnehmen, es gibt auch bei der Abgabe am Ende der Reise keine Forderungen seitens Eaglerider. Tja, es kommt immer, wie es kommen muß.
Wir frühstücken danach an dem spartanischen Frühstücksbuffet des Hotels und machen uns dann in der Gruppe wieder auf den Weg. Übrigens, es ist immer von Vorteil, wenn man vor dem Losfahren sämtliche Schlösser auf- und losmacht. Eine Mitfahrerin hat ihr Ringschloß am Vorderrad nicht abgemacht. Ihr Partner hatte es abends abgeschlossen. Daher war sie diesem Zustand nicht gewahr (oh, wie schwülstig ^_^). Beim Losfahren merkt sie jedoch nach ein paar Metern, daß es nicht mehr weitergeht. Die Abfahrt verschiebt sich um einige Minuten. Immerhin bekamen wir dieses Ringschloß wieder aus dem Vorderrad raus. Ohne Schaden am Moped. Mann, sind die Eisenhaufen stabil. Jetzt aber, es geht zu einer Tanke und dann auf einen kurzen Abstecher erstmal nach Coronardo. Kenner wissen, was sich hier befindet:

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Genau, das Hotel del Coronado, bekannt auch aus dem Film "Manche mögen's heiß" mit Jack Lemmon, Tony Curtis und Marilyn Monroe.

Und mit diesem Bild verabschiede ich mich ins Wochenende.

to be continued...

 

 

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CB    52

bin auch noch dabei ...

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runningheike    282

So, jetzt habe ich auch wieder aufgeholt. Schöne Tour mit noch ein paar unbekannten Stellen für mich :thumbup:

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pit1701    144

Unser Sohn ist mit seiner Freundin gerade mit dem gleichen Veranstalter auf dem Motorrad im Südwesten unterwegs. Vorgestern sind sie am Bryce Canyon zur Übernachtung angekommen. Am nächsten waren die Mopeds mit Rauhreif überzogen. Kein Wunder bei der Jahreszeit und der Höhe. Besser jedoch als Schnee. Aber es wird ja wärmer, wenn es Richtung Monument Valley geht.

 

Welcome back auf unserer Tour...fahren wir mal weiter.

Nach dem Zwischenstopp auf Coronado fahren wir dahin, wo es wärmer wird. Es geht erst mal aus der Stadt auf der I8 in Richtung Westen. Dann verlassen wir den Highway auf die 79 Richtung Norden zum Cuyamaca Rancho State Park. Tolle Landschaft, tolle Straße. Das Radio läuft...habe irgendeinen Sender ausgewählt....es läuft gerade "Sypathy for the devil" von den Rolling Stones...Klick ... Hier schlägt das Bikerherz wieder höher.

Am Lake Cuyamaka halten wir für eine Trinkpause an. Es wird jetzt doch merklich wärmer. Aber das ist erst der Anfang.

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Wenn ich das richtig recherchiert habe, ist das ein Türkei-Geier....

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Wir fahren weiter. Nach der 79 kommen wir auf die 371 und schließlich auf die 74. An einer Tankstelle machen wir nochmals eine PP und holen uns noch etwas zu Trinken aus dem Kofferraum des Begleitfahrzeuges. Einem Teilnehmer macht die zunehmende Wärme etwas zu schaffen. Evtl. kommt da noch der verspätete Jetlag dazu. Jedenfalls ist der Mitfahrer ziemlich fertig. Wir schaffen es jedoch bis Palm Springs. Kurz zuvor gibt es nochmals einen Fotostopp über Palm Springs.

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Der Parkplatz an dem Aussichtspunkt ist relativ leer. Unser Tourguide erzählt uns, daß selbst bei einem leeren Parkplatz die Amis immer ganz genau in die eingezeichneten Parkbuchten fahren. Ich dachte immer, daß sei etwas typisch deutsches. Er beschreibt weiter, daß Deutsche es hier eher nicht so genau nehmen. Kurz darauf fährt ein gelbes Camaro-Cabrio auf den Parkplatz. Es parkt nicht zwischen, sondern auf den eingezeichneten Parkbuchten. Unser Tourguide spricht das aussteigende junge Pärchen gleich auf Deutsch an und diese antworten auch in deutsch. Zufall?:blink:

Wir satteln auf zum Endspurt nach Palm Springs. Unser Hotel dort ist das Holiday Inn Express.

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Ein schönes Hotel. Und es gibt ein tolles Frühstücksbuffet, wie wir am nächsten Morgen erfahren. Bei der Ankunft trinken wir vorm Einchecken noch unser Feierabendbier in der Gruppe vor dem Hotel (nicht auf der Straße...). Nach dem Beziehen der Zimmers, hier ein Eindruck,

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treffen sich einige von uns am Pool. Das Wasser ist, wir Pfälzer würden sagen: säächwarm. Also doch etwas aufgeheizt durch die Sonne. Aber dennoch angenehm. So läßt sich es leben. Abends gehen wir zusammen zu Applebee's, welches direkt neben dem Hotel liegt. Wie einige schon hier öfter geschrieben haben, ein tolles Restaurant. Hier mein Double Glazed Baby Back Rip.

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Nach dem Essen schlendern Christine und ich noch etwas die Straße hoch und runter, bevor es zur Nachtruhe ins Zimmer geht.

Gefahrene Strecke an diesem Tag: 164 Meilen = 264 KM

to be continued...

 

 

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