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Sydney46

Unsere 5.USA-Reise - Route 66 vom 20.07.2016 bis 14.08.2016

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10.Tag-Freitag,29.07.2016-von Graceland/Tennessee nach Strafford/Missouri

Morgens: 77°F = 25°C
Abfahrt: 06:30 Uhr

Wir fahren vom Best Western Executive Inn durch Memphis/Tennessee und haben einen Stopp am Shelby County Courthouse.

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es geht weiter zur Memphis Pyramide

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Aus der ehemaligen Sport- und Konzertarena entstand jetzt ein gigantisches Erlebnis-Einzelhandelsgeschäft vor allem für Jäger und Angler mit Themenhotel.

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wir fahren über die Hernando de Soto Bridge

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sie wurde 1973 eröffnet und ist 1981 Meter lang

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und fahren in der Mitte des Mississippi in den Bundesstaat Arkansas.

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Wir befinden uns auf der I-55 in Richtung Norden und schleifen ein auf die I-40/AR -63. Wir fahren überimboden, Ozark Acres, Hardy - hier haben wir einen Tankstopp:
9,948 Gallonen a 1,949 $ = 19,39$
Mammoth Springs, Koshkonong, Brandsville, West Plains (alle Orte in Arkansas), und halten an der Graceland Portable Building Comp.

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die eine riesige Ausstellung von Barns, Cabins, Garagen und Gewächshäusern haben

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so ein Gewächshaus hätte meine Tochter gerne :!!

im weiteren Verlauf begegnen uns wieder Amish People und ein entsprechendes Verkehrszeichen

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in der folgenden ländlichen Gegend sehen wir eine kleine Gruppe von Kühen in einem Teich stehen

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es geht weiter über Willow Springs/Arkansas, kurz nach Willow Springs befinden wir uns wieder in Missouri - wir passieren Cabool, Mountain Grove, Mansfield, Seymour, Rogersville (alle Orte in Missouri) und kommen wieder nach Springfield/Missouri.

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In Springfield halten wir an der Abu Bed Adhem Shrine Mosque, St. Louis Street - war leider geschlossen

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Die Abou Ben Adhem Schrein-Moschee (häufig bekannt als "die Schrein-Moschee" oder einfach "der Schrein") ist ein Gebäude im Arabeskestil. Es wurde im Jahre 1923 für einen Preis von $ 600.000 gebaut. Es gehört den Abou Ben Adhem Shriners. Das fünfstöckige Gebäude verfügt über ein großes Auditorium mit Sitzgelegenheiten für über 4.000 Menschen. Das Gebäude wurde 1982 auf das nationale Register der historischen Plätze gesetzt.

Der Name stammt von Ibrahim ibn Adham aus dem Gedicht "Abou Ben Adhem" von Leigh Hunt.

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nächster Stopp ist das Gillioz Theatre, 325 Park Central E, auch hier waren die Türen zum Theater verschlossen.
Als ich in den Kassenbereich schaue, sehe ich eine junge Frau sitzen. Ich klopfe an das Fenster, sie öffnet ein kleines Fenster: ich frage ob Sie uns die Türe öffnen kann um ein Photo von der Eingangshalle machen zu können. Sie sagt sie kommt sofort und sperrt auf. Nachdem wir in der Eingangshalle sind fragt Sie uns ob wir das Theater ansehen wollen, sie würde uns gerne durch das Theater führen :clab: - dies nehmen wir natürlich sofort an und Sie führt uns durch das Theater bis hoch auf den 1. Rang und erzählt uns dabei viel über das Gillioz Theater.

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die Eingangshalle

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im Treppenhaus

Das Gillioz Theater, es wurde 1926 im spanischen Kolonialstil erbaut und beeindruckt durch seine Terracotta Kacheln im Frontbereich. Eswurde von M. E. Gillioz aus Monett, Missouri, erbaut. Herr Gillioz war im Bau von Brücken tätig, dadurch wurde das Theater mit Stahl und Beton gebaut. Holz wurde nur für Handläufe, Türen und Türrahmen verwendet. Die ursprünglichen Kosten für das Gebäude war $ 300.000. Die Renovierungskosten beliefen sich auf rund 1,9 Millionen US-Dollar.

Das Theater öffnet am 11. Oktober 1926. Gillioz schaffte es, eine 100-jährige Pacht auf einem 16 Fuß (4,9 m) breites Stück als Eigentum zu erwerben, das an die Route 66 grenzte, so dass das Theater Gönner bekam, die auf dieser historischen Autobahn gereist waren. Nach vielen wohlhabenden Jahren und vielen nicht so wohlhabenden Jahren bot die "Gillioz, Theatre Beautiful" ihre letzte Show im Sommer 1980 an, eine Oper.
Das Theater war ursprünglich ein Übergangstheater, mit einer Pfeifenorgel für Stummfilme und einer Bühne für Live-Auftritte. Ein Soundsystem wurde 1928 mit dem Aufkommen von Talkies installiert.

Das Gillioz ist vor allem ein Konzertort. Das Gillioz ist Gastgeber für eine Vielzahl von Unterhaltung wie Death Cab For Cutie, Switchfoot, Blue October, Gabriel Iglesias und vieles mehr. Die Sitzplatzkapazität für Aufführungen sind 1300 Plätze.

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unsere junge Theaterführerin

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die Bühne

Nach dieser überraschenden Besichtigungstour stärken wir uns im Druff's, einem kleinen Lokal neben dem Theater

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so sah das Gebäude früher aus

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leider jetzt so X(

wir essen eine Kleinigkeit und zwar eine köstliche hausgemachte Tomatensuppe mit 2 Cola (12 $ incl. Tax und Tipp)

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danach fahren wir zur Mother's Brewing Company, 215 S Grant Avenue

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gegenüber ist eine alte Rogue Gas Station, nun ein Friseurladen

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wir kommen am Bass Pro Shop vorbei, 1935 S Campbell Avenue

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der größte Outdoor Sport Shop der Welt. Auf 100 000 qm Ausstellungsfläche

weiter gehts zum Rock Fountain Court, West College Street der nun The Melinda Court heißt

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Der Court wurde gebaut, um den Reisenden der U.S. Route 66, die im Jahre 1926 gegründet wurde, zu nutzen. Dies ist ein relativ spätes, und vor allem intaktes Beispiel eines Courts auf der Route 66 in Missouri.

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unser letztes Ziel für heute ist das Pythion Castle, 1451 E Pythion Street

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Wir buchen eine Tour durch das Pythian Castle (8,52 $/Person) - wir sind eine kleine Gruppe von 6 Personen. Die Eigentümerin mit ihren zwe Hunden führt uns durch das Castle vom Erdgeschoß in den Keller und hoch in den 1. Stock.

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Vorhalle vor dem Theaterbereich

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die beiden Hunde haben uns begleitet

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Gebaut 1913 von den Knights of Pythians. Später gehörte es dem US Military. Es sollen hier Deutsche und Italienische Kriegsgefangene während des 2. Weltkrieges gewesen sein im Armee-Hospital. Die "Knights of Pythians" waren eine Organisation die das "Castle" als Heim für Waisenkinder und Witwen gebaut hat. Es war auch als "The Pythion Home of Missouri" bekannt. Es ist nun in Privatbesitz. 2010 wurde das Castle wieder eröffnet für den Publikumsverkehr.

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Speisesaal wenn Theateraufführungen sind

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ehemalige Küche

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das war eine Zelle für einen japanischen Kriegsgefangenen

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ein Moster das sich bewegte und Laute von sich gab

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eine zweite kleine Bühne

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ein Schlafzimmer


Wohnräume im Obergeschoß

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Die Führung dauerte ca. 1 Stunde

Nun fahren wir nach Strafford zum Super 8 Strafford, 315 E Chestnut Street- wir haben ein 2 Queen Beds Zimmer für eine Nacht für 67,38 $ gebucht.

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unser Zimmer

Unterwegs: 78°F = 25,6°C
in Strafford: 89°F = 31,7°C

Meilenstand: 2148
gefahren: 326 Meilen = 524 km
 
 

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10.Tag-Freitag,29.07.2016-von Graceland/Tennessee nach Strafford/Missouri

Morgens: 77°F = 25°C
Abfahrt: 06:30 Uhr

Wir fahren vom Best Western Executive Inn durch Memphis/Tennessee und haben einen Stopp am Shelby County Courthouse.

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es geht weiter zur Memphis Pyramide

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Aus der ehemaligen Sport- und Konzertarena entstand jetzt ein gigantisches Erlebnis-Einzelhandelsgeschäft vor allem für Jäger und Angler mit Themenhotel.

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wir fahren über die Hernando de Soto Bridge

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sie wurde 1973 eröffnet und ist 1981 Meter lang

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und fahren in der Mitte des Mississippi in den Bundesstaat Arkansas.

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Wir befinden uns auf der I-55 in Richtung Norden und schleifen ein auf die I-40/AR -63. Wir fahren überimboden, Ozark Acres, Hardy - hier haben wir einen Tankstopp:
9,948 Gallonen a 1,949 $ = 19,39$
Mammoth Springs, Koshkonong, Brandsville, West Plains (alle Orte in Arkansas), und halten an der Graceland Portable Building Comp.

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die eine riesige Ausstellung von Barns, Cabins, Garagen und Gewächshäusern haben

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so ein Gewächshaus hätte meine Tochter gerne :!!

im weiteren Verlauf begegnen uns wieder Amish People und ein entsprechendes Verkehrszeichen

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in der folgenden ländlichen Gegend sehen wir eine kleine Gruppe von Kühen in einem Teich stehen

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es geht weiter über Willow Springs/Arkansas, kurz nach Willow Springs befinden wir uns wieder in Missouri - wir passieren Cabool, Mountain Grove, Mansfield, Seymour, Rogersville (alle Orte in Missouri) und kommen wieder nach Springfield/Missouri.

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In Springfield halten wir an der Abu Bed Adhem Shrine Mosque, St. Louis Street - war leider geschlossen

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Die Abou Ben Adhem Schrein-Moschee (häufig bekannt als "die Schrein-Moschee" oder einfach "der Schrein") ist ein Gebäude im Arabeskestil. Es wurde im Jahre 1923 für einen Preis von $ 600.000 gebaut. Es gehört den Abou Ben Adhem Shriners. Das fünfstöckige Gebäude verfügt über ein großes Auditorium mit Sitzgelegenheiten für über 4.000 Menschen. Das Gebäude wurde 1982 auf das nationale Register der historischen Plätze gesetzt.

Der Name stammt von Ibrahim ibn Adham aus dem Gedicht "Abou Ben Adhem" von Leigh Hunt.

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nächster Stopp ist das Gillioz Theatre, 325 Park Central E, auch hier waren die Türen zum Theater verschlossen.
Als ich in den Kassenbereich schaue, sehe ich eine junge Frau sitzen. Ich klopfe an das Fenster, sie öffnet ein kleines Fenster: ich frage ob Sie uns die Türe öffnen kann um ein Photo von der Eingangshalle machen zu können. Sie sagt sie kommt sofort und sperrt auf. Nachdem wir in der Eingangshalle sind fragt Sie uns ob wir das Theater ansehen wollen, sie würde uns gerne durch das Theater führen :clab: - dies nehmen wir natürlich sofort an und Sie führt uns durch das Theater bis hoch auf den 1. Rang und erzählt uns dabei viel über das Gillioz Theater.

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die Eingangshalle

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im Treppenhaus

Das Gillioz Theater, es wurde 1926 im spanischen Kolonialstil erbaut und beeindruckt durch seine Terracotta Kacheln im Frontbereich. Eswurde von M. E. Gillioz aus Monett, Missouri, erbaut. Herr Gillioz war im Bau von Brücken tätig, dadurch wurde das Theater mit Stahl und Beton gebaut. Holz wurde nur für Handläufe, Türen und Türrahmen verwendet. Die ursprünglichen Kosten für das Gebäude war $ 300.000. Die Renovierungskosten beliefen sich auf rund 1,9 Millionen US-Dollar.

Das Theater öffnet am 11. Oktober 1926. Gillioz schaffte es, eine 100-jährige Pacht auf einem 16 Fuß (4,9 m) breites Stück als Eigentum zu erwerben, das an die Route 66 grenzte, so dass das Theater Gönner bekam, die auf dieser historischen Autobahn gereist waren. Nach vielen wohlhabenden Jahren und vielen nicht so wohlhabenden Jahren bot die "Gillioz, Theatre Beautiful" ihre letzte Show im Sommer 1980 an, eine Oper.
Das Theater war ursprünglich ein Übergangstheater, mit einer Pfeifenorgel für Stummfilme und einer Bühne für Live-Auftritte. Ein Soundsystem wurde 1928 mit dem Aufkommen von Talkies installiert.

Das Gillioz ist vor allem ein Konzertort. Das Gillioz ist Gastgeber für eine Vielzahl von Unterhaltung wie Death Cab For Cutie, Switchfoot, Blue October, Gabriel Iglesias und vieles mehr. Die Sitzplatzkapazität für Aufführungen sind 1300 Plätze.

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unsere junge Theaterführerin

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die Bühne

Nach dieser überraschenden Besichtigungstour stärken wir uns im Druff's, einem kleinen Lokal neben dem Theater

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wir essen eine Kleinigkeit und zwar eine köstliche hausgemachte Tomatensuppe mit 2 Cola (12 $ incl. Tax und Tipp)

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danach fahren wir zur Mother's Brewing Company, 215 S Grant Avenue

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wir kommen am Bass Pro Shop vorbei, 1935 S Campbell Avenue

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der größte Outdoor Sport Shop der Welt. Auf 100 000 qm Ausstellungsfläche

weiter gehts zum Rock Fountain Court, West College Street der nun The Melinda Court heißt

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Der Court wurde gebaut, um den Reisenden der U.S. Route 66, die im Jahre 1926 gegründet wurde, zu nutzen. Dies ist ein relativ spätes, und vor allem intaktes Beispiel eines Courts auf der Route 66 in Missouri.

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unser letztes Ziel für heute ist das Pythion Castle, 1451 E Pythion Street

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Wir buchen eine Tour durch das Pythian Castle (8,52 $/Person) - wir sind eine kleine Gruppe von 6 Personen. Die Eigentümerin mit ihren zwei Hunden führt uns durch das Castle vom Erdgeschoß in den Keller und hoch in den 1. Stock.

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Vorhalle vor dem Theaterbereich

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die beiden Hunde haben uns begleitet

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Gebaut 1913 von den Knights of Pythians. Später gehörte es dem US Military. Es sollen hier Deutsche und Italienische Kriegsgefangene während des 2. Weltkrieges gewesen sein im Armee-Hospital. Die "Knights of Pythians" waren eine Organisation die das "Castle" als Heim für Waisenkinder und Witwen gebaut hat. Es war auch als "The Pythion Home of Missouri" bekannt. Es ist nun in Privatbesitz. 2010 wurde das Castle wieder eröffnet für den Publikumsverkehr.

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Speisesaal wenn Theateraufführungen sind

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das war eine Zelle für einen japanischen Kriegsgefangenen

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ein Moster das sich bewegte und Laute von sich gab

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eine zweite kleine Bühne

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ein Schlafzimmer


Wohnräume im Obergeschoß

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Die Führung dauerte ca. 1 Stunde

Nun fahren wir nach Strafford zum Super 8 Strafford, 315 E Chestnut Street- wir haben ein 2 Queen Beds Zimmer für eine Nacht für 67,38 $ gebucht.

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unser Zimmer

Unterwegs: 78°F = 25,6°C
in Strafford: 89°F = 31,7°C

Meilenstand: 2148
gefahren: 326 Meilen = 524 km

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11.Tag-Samstag,30.07.2016-von Strafford/Missouri nach Miami/Oklahoma

Morgens: 71°F = 21,7°C
Abfahrt: 06:45 Uhr

Bevor wir Strafford verlassen müssen wir noch tanken:
8,402 Gallonen a 1,799 $ = 15,12$

Wir fahren in Strafford auf die I-44 in Richtung Westen, an der Ortschaft Republic/Missouri verlassen wir die I-44 und fahren auf die MO-266 nach Plano einer Ghost Town - an der Kreuzung MO-266 und S Farm Road 45 steht die ehemalige Tankstelle Tydol Station and Garage.

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Die ehemalige Tankstelle dient heute als Privathaus.

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Was sich heute viele Wünschen, dass sich die Verkehrswege in die Landschaft integrieren, wurde hier erfolgreich umgesetzt: Der Topografie folgend geht es wellenförmig über zahlreiche Hügel ohne große Kunstbauten.

gegenüber ist die ehemalige Cascat Factory - Äußerlich sieht die Ruine einer kleinen Burg ähnlich. Geschichtlich könnte es eine Verteidigungsanlage des Bürgerkriegs entlang der "Wire Path" gewesen sein, einem strategischen Weg von St. Louis nach Fort Smith, Arkansas. Fakt ist, das im 20. Jahrhundert hier eine Sargfabrik untergebracht war und anschließend ein Möbelladen.
Inzwischen stehen nur noch die Außenwände. Im Innern hat sich bereits die Natur ihr Revier zurückerobert.

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an den Sträuchern und Bäumen sehen wir riesige Gespinste mit Raupen auf der gesamten Strecke seit StraffordZYlwn-38UQHbp1JcRxhWPHuCmaZyycAEVp92hTBb

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diese Sträucher und Bäume waren befallen

wir fahren weiter nach Halltown/Missouri

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in Halltown, ca. 200 Einwohner befindet sich der Whitehall Antic Shop, an der MO-266 - 1876 eröffnete George Hall den ersten Gemischtwarenladen auf dem Grund der heutigen Stadt. 1879 folgte das Postamt und damit die offizielle Benennung des Ortes.
Heute wirkt der Ort etwas verschlafen. Die Einwohner sind entweder Farmer oder sie pendeln täglich nach Springfield.
Die große Anzahl an Antiquitätenläden brachte dem Ort bereits früh den Spitzname "Antique Capital of the World".
Eine Besonderheit ist der Friedhof des Ortes. Hier wurden während des Bürgerkriegs sowohl Opfer der Konföderierten als auch Opfer der Union begraben. Heute wird es als Unehrenhaft angesehen, gleich neben seinem Feind begraben zu werden.

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Whitehall Antik Shop, der mit Antiquitäten ,Trödel und Kuriositäten vollgestopft ist. Das Gebäude wurde schon 1900 erbaut und war lange Zeit als Gemischtwarenhandlung und Pub Treffpunkt des Dorfes.
1900 erbaut, gibt dieses Gebäude in doppelter Weise Einblick in die Vergangenheit: Einmal die Architektur des Gebäudes. Holzveranda, Steinfundament und Holzaufbau mit einer riesigen "falschen Fassade".
Zum anderen das Innere. In den Anfangsjahren befand sich hier der örtliche Supermarkt. In jüngster Vergangenheit richtete sich Thelma White ihren Antikladen ein, angereichert mit einer Menge historischer Route 66 Sammlungsobjekte.

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und ein Stück weiter das ehemalige Las Vegas Hotel and Cafe ebenfalls an der MO-266

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Las Vegas Hotel and Café - Charlie Dammer, der örtliche Friseur, baute 1930 dieses Hotel, nachdem er in Las Vegas (Nevada) groß abräumte und sich den Bau somit leisten konnte.
Das Hotel besaß 6 Gästezimmer im oberen Stockwerk. Im Parterre war ein Café und ein Gemeinschaftsraum eingerichtet.

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nächster Halt ist an einer nachgebauten Sinclair Tankstelle in Paris Springs Junction - Die ersten Siedler kamen um 1855 und nannten ihren Ort Chalybeate Springs. Der Name wurde bald in Johnson Mills geändert, als man am Clover Creek zuerst eine Wassermühle zum Mahlen von Mehl baute und danach noch eine Sägemühle baute, von der eine Stuhlfabrik profitierte.
1872 ändert sich der Name erneut, als Eli Paris ein Hotel eröffnete, um die vielen Pilger zu beherbergen, die dank der heilbringenden Quellen in die Stadt strömten.
Die 1926 eingeführte Route 66 verfehlte den Ort um etwa eine halbe Meile, weswegen man das Ortszentrum einfach näher an die Route 66 legte und sich fortan Paris Springs Junction nannte. Der Name existiert bis heute, auch wenn die meisten Landkarten weiterhin schlicht von Paris Springs sprechen.
Vom einstigen Paris Springs eine halbe Meile von der Route 66 entfernt steht heute nur noch die Kirche.

Sinclair Tankstelle

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auch hier wurden wir vom Eigentümer und seiner Frau freundlich empfangen und zu einer Tasse Kaffee eingeladen, der Eintrag ins Gästebuch ist auch hier obligatiorisch wie in allen Route 66 Objekten

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Nachgebaute Sinclair Tankstelle, mit der Gary Turner als echter Route 66 - Fan sich den Traum erfüllte. Die Original Tankstelle Gay Parita genannt, brannte 1955 ab.
Seit 2006 ist die kleine Station Treffpunkt und Informationspunkt für die Route-66-Traveller.
Das erste Gebäude, was die Lage an der neu eingeführten Route 66 ausnutzte, war eine Werkstatt, die 1926 von Gay und Fred Mason eröffnet wurde. 4 Jahre später wurden eine Tankstelle und ein kleiner Übernachtungsbetrieb eingerichtet, den sie Gay Parita nannten.
Das Geschäft an einer der verkehrsreichsten Straßen in Amerika lief gut, bis 1953 zuerst Gay verstarb und 1955 dann auch noch die Sinclair Tankstelle abbrannte. Daraufhin setzte sich Fred zur Ruhe.
Gary und Lena Turner kauften Jahrzehnte später das Grundstück und bauten 2006 die Tankstelle als Museumsstück wieder auf. Wenn auch nicht originalgetreu, so ist es dennoch eine stolze Leistung, denn die Turners verkaufen hier nichts - kein Benzin, keine Erfrischungen, keinen Kitsch. Nur Erinnerungen - und die sind gratis.

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an dieser Tankstelle treffen wir eine Gruppe Chinesen (6 Männer und 6 Frauen). Die Männer sind mit einem Guide auf Harley's unterwegs auf der Route 66 von Chicago nach Santa Monica. Die Frauen fahren in einem Van mit Fahrer.

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ebenfalls in Paris Springs Junction steht der Paris Springs Junction Store - ein weiteres Gebäude aus der Gründungszeit des verlegten Ortes ist der Paris Junction Store. Auch hier befand sich einst eine Tankstelle, die neben Sprit auch Erfrischungen anbot.
Heute ist das schmucke Gebäude eine Privatwohnung.

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nächster Stopp ist an der Turnback Creek Bridge

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die drei-teilige Brücke über den Turnback Creek wurde 1923 erbaut und ist noch immer befahrbar.

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kurz danach überqueren wir die MO-96 und fahren auf die Missouri N, biegen ab auf die MO-2062 wo wir auf die Johnson Creek Bridge treffen, die zur Ghost Town Spencer/Missouri gehört

seit der Eröffnung der Poststation in 1868 kann man durchaus von einem Ort sprechen, jedoch verfiel dieser bereits 1912 zur Geisterstadt, nachdem die Straße hierher unpassierbar wurde. Route 66 brachte neue Brücken und damit neue Perspektiven in den kleinen Ort. Trotzdem wurden es nie mehr als eine Hand voll Häuser entlang der Landstraße.
Durch diesen Umstand hat die Straße in Spencer ihren besonderen historischen Charme bewahren können. Zwischen Paris Springs Junction und Spencer überquert die kleine Betonpiste zuerst den Turnback Creek auf einer 1923 erbauten Brücke, bevor wenig später der Johnson Creek auf einer einspurigen Stahlträgerbrücke passiert wird.

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Die Brücke über den Johnson Creek wurde 1926 erbaut und ist noch immer befahrbar.

es folgt die Spencer 66 Phillips Gas Station an der MO-2062, ein altes Stück der Route 66

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Neben einem Gemischtwarenladen und einem Friseur gab es eine Tankstelle im Ort. Zuerst wurde unter der Marke Tydol das Benzin vertrieben, bevor später mit Philips 66 Verträge geschlossen wurden.
Francis und Marie Lynn Ryan aus Kansas kauften jüngst den kompletten Ort und steckten viel Zeit und Energie in die Restauration, besonders in die der Tankstelle. Alle Schilder und Ausstattungsgegenstände stammen aus ihrer eigenen Sammlung.
Quenton und Cathy Stockham ergänzten die Sammlung noch um einen antiken Polizeiwagen, obwohl Spencer stets zu klein gewesen ist, um ein eigenes Polizeirevier zu betreiben.

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wir fahren wieder auf die MO-96 (Route66) und kommen nach Heatonville/Missouri - Daniel Heaton steckte 1868 Grundstücke zum Verkauf ab und legte damit den Grundstein zu einer der zahlreichen heute fast vergessenen Orte entlang der späteren Route 66.

hier steht die D.L. Morris Garage

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1936 wurde diese Service-Station errichtet. Es ist das einzige kommerzielle Gebäude des Orts, was bis heute steht, obwohl es schon eine ziemlich lange Zeit her sein dürfte, dass hier die letzten Reifen gewechselt wurden

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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vor 18 Stunden schrieb Sydney46:

an dieser Tankstelle treffen wir eine Gruppe Chinesen (6 Männer und 6 Frauen). Die Männer sind mit einem Guide auf Harley's unterwegs auf der Route 66 von Chicago nach Santa Monica. Die Frauen fahren in einem Van mit Fahrer.

Jaja...solche Gruppen habt Ihr sicher öfter bei Eurem Trip gesehen.

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vor einer Stunde schrieb pit1701:

Jaja...solche Gruppen habt Ihr sicher öfter bei Eurem Trip gesehen.

ja- aber ohne Motorräder und wesentlich lauter

Gruß

Jürgen

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11.Tag-Samstag,30.07.2016-von Strafford/Missouri nach Miami/Oklahoma-Fortsetzung

Wir kommen nach Albatros/Missouri - anders als die ganzen anderen Ansiedlungen entlang der Route 66 (heutige Route 96) wurde dieser Ort erst nach Benennung der Route 66 gegründet.
Auch wenn die I-44 diesem Ort ebenfalls die Lebensgrundlage raubte, konnten dennoch einige wenige Geschäfte dank der Straßenkreuzung SR-39 / US-96 überleben.
und
Phelps/Missouri - Phelps legte bereits in den 1830er Jahren einen guten Start hin, doch wurde es in seinem Wachstum zurückgeworfen, als in den 1870er Jahren ein Großbrand nahezu alle Siedlungen südlich der Carthage Route in Schutt und Asche legte.
Einen zweiten Frühling erlebte der Ort ab 1926 dank seiner Lage an der Route 66.
1955 wurde die Straße verbreitert, was erneut die Entfernung vieler Gebäude auf der Südseite der Landstraße mit sich brachte.

die Straße führt immer geradeaus nach Westen, wir erreichen den Ort Rescue/Missouri - man sagt, der Ort bekam seinen Namen von einer Familie, die hier mit ihrem Planwagen einst stecken blieb und gerettet werden musste.

und nach Plew/Missouri - die Wurzeln des Ortes reichen bis in die 1890er Jahre zurück. Woher der Name genau stammt, ist ungewiss. Das englische Wort "Plew" bezeichnet in der Umgangssprache einen Biber-Pelz, also könnte der Name auf den frühen Fellhandel zurückzuführen sein. Andererseits taucht auch der Name "Plewtite" in den Geschichtsbüchern auf, was ggf. ein Familienname gewesen sein könnte.
und weiternach Avilla/Missouri, ca. 125 Einwohner - erste Siedler sahen die Gegend bereits um 1831, in den 1840er Jahren wurde die erste Schule erbaut, doch erst 1856 wurde Avilla offiziell gegründet.
Nachdem die Stadt beim Bau der Eisenbahn durch Jasper County abseits liegen gelassen wurde, verlangsamte sich die weitere Entwicklung, zumindest bis die Route 66 hier durchkam.
Leider wurden in jüngerer Vergangenheit einige noch relativ gut erhaltene alte Gebäude abgerissen wie das Avilla House (ein Hotel aus 1868), eine historische Service Station sowie Tom Barbado's Werkstatt, um nur ein paar zu nennen.

hier steht noch die ehemalige Flo's Tavern, 175 Springfield Street

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und einem recht schönen Post Office, 205 Greenfield Street - um 1860 wurde die erste Post eröffnet. 1915 wurde dann jenes Gebäude errichtet, in dem seit 1952 die örtliche Post untergebracht ist. In den ersten Jahren diente es der Bank of Avilla.
Während der Großen Depression wurde die Bank von der Irish O'Maley Gang überfallen und Ivy E. Russell, der Kassierer und Hauptanteilshalter, gekidnappt. Unbeeindruckt von diesem Vorfall stand er auch die nächste Zeit wieder am Schalter, natürlich um einige Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Der Legende nach soll sich sogar einmal Clyde von Bonnie und Clyde in der Bank umgesehen haben, den Revolver unter dem Schalter entdeckt haben und sich daraufhin wieder verzogen haben. So etwas spricht sich wohl rum, denn die Bank wurde nie wieder überfallen.
Erstaunlicherweise hielt sich die kleine Bank sogar durch die Jahre der Großen Depression hindurch und wurde erst 1944 aufgegeben.

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und wieder geht es schnurgeradeaus weiter bis zum Abzweig nach Red Oak II, von der MO-120 biegen wir links ab auf den Country Loop 122 an dem Red Oak II liegt, einem Art Freilichtmuseum mit vielen Gebäuden, teils bewohnt, teils unbewohnt, mal ein kleines Museum, mal ein Wohnhaus mit ursprünglicher Einrichtung. Dieses Gelände ist frei, an einem der Gebäude ist eine Donation Box für Spenden die man hier gerne einwirft.

Wir beginnen unseren Spaziergang über das weitläufige Gelände und sehen folgende Gebäude, Tankstellen, Werkstätten etc.:

Red Oak II Diner

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eine Town Hall

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eine Feed and Seed Store

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Elmira School von 1888

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General Store

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Phillips Gas Station

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Belle Star House

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Woodshed

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Woodshed

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Blacksmith Shop (jetzt scheint es eine Art Schreinerwerkstätte zu sein)

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Wren House

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Plumbers Nightmare

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Sparrowsville

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Fire Station

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Dalton Homestead

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Red Barn

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Cicil War House

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Salem Country Church


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Red Oak II Train Station

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Marshall Hooker Office

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Hooker

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Child Care Center

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Gas Station

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Diverse Autos und Kunstobjekte von Lowell Davis

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weitere Gebäude die wir nicht zuordnen konnten

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ein Gänse-/Hühner- oder Hasenstall

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ein Panorama

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am Ende unseres Rundganges treffen wir den Gründer und Erbauer, Maler und Bildhauer von Red Oak II von der Fox Fire Farm - Lowell Davis mit seinem Oldtímer. Wir hatten ein nettes Gespräch mit ihm über Red Oak II und seinen Tätigkeiten.

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hier kommt Lowell Davis mit seinem Oldtimer

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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11.Tag-Samstag,30.07.2016-von Strafford/Missouri nach Miami/Oklahoma-Fortsetzung

Nach gut 2 Stunden Besichtigung fahren wir zurück anf die Route 66 und kommen am Crop Duster vor Cartharge vorbei

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wir erreichen Carthage/Missouri mit ca. 14 900 Einwohnern - 1808 kaufte Missouri den Indianern das Land für das neu zu errichtende Jasper County für 2700$ ab und siedelte sie in Gebiete weiter westlich um. 1842 wurde Carthage als Hauptstadt von Jasper County gegründet. Man baute zuerst das Verwaltungsgebäude am zentralen Platz und die Stadt entwickelte sich ringsherum.
Um den Aufbau des County voran zu treiben, war jeder männlicher Einwohner dazu verpflichtet, mind. 2 Tage im Jahr beim Aufbau der Straßen zu helfen oder 50 Cent Strafe zu bezahlen.
Nach dem Bürgerkrieg verhalf der Abbau von Blei und Zink der Stadt zum Wohlstand. Bekannt wurde Carthage für seinen grauen Marmor, den man u.A. im Capitol von Missouri, dem Capitol in Washington DC und dem Weißen Haus verbaute.

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erster Halt ist das Boots Court Motel, 107 S Garrison Avenue

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1939 erbaute Arthur Boots dieses für seine Zeit absolut futuristische Motel im Stromliniendesign. Man warb damit, dass jeder Raum über ein Telefon, Fußbodenheizung und Klimaanlage verfügte. Zur damaligen Zeit absolut nicht selbstverständlich. Clark Gable höchstpersönlich hat einmal Zimmer Nummer 6 bewohnt.
Das Motel steht heute immer noch, hat allerdings von seiner einstigen Sonderbarkeit einiges verloren.

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und weiter gehts zum Carthage Court House, 302 S Main Street

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das schlossähnliche Court House am Carthage Square. 1855 begann der Kansas-Missouri-Border-War, einem Vorgänger des Bürgerkriegs, der die Stadt in Schutt und Asche legte.
1894 wurde der Grundstein für das noch heute stehende Jasper County Courthouse gelegt, welches ein Jahr später fertig gestellt wurde.
Nach dem Bürgerkrieg, zu Zeiten des Wilden Westens, wurden am Court House häufig Verbrecher gehängt, was stets von vielen Schaulustigen begleitet wurde. Makaber, aber wahr, es war eine Art Volksfeststimmung. Es wurden sogar bei solchen Ereignissen Jahrmarktbuden aufgestellt.

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schräg gegenüber ist das Jasper County Sheriff Office

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gegenüber ist das Deli's Ice Carthage wo wir einkehren

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wir bestellen eine heiße Schokolade und für mich einen Cup mit Icecream (8$ incl. Tax und Tipp)

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das Deli's Ice Carthage

wir verlassen Carthage auf der Oak Street und biegen später ab auf die Old Route66 wo wir am Route 66 Drive-In Theatre vorbeikommen, 17231 Old 66 Boulevard


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erst 1998 wieder eröffnet. Es wurde zu Beginn des großen Booms mit zwei gebrauchten Filmprojektoren aufgebaut. 1998 wurde es renoviert und wiedereröffnet. Es werden immer 2 Filme hintereinander gezeigt. $7
Carthage ist eine weitere stolze Stadt, die sich ein Autokino bewahren konnte. Dank Mark und Dixie Goodman, die dieses Kino aufkauften und wieder herrichteten, ist es auch zukünftig möglich, kuschelnd im Auto zu sitzen, während der neueste Filmstreifen über die Leinwand flackert.

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bei Brooklyn Heights/Missouri überqueren wir die MO-49 und kommen nach Carterville/Missour, ca. 1900 Einwohner -Carterville wurde 1875 gegründet und nach einem der Gründer (Carter) benannt.
Anders als seine Nachbarstädte erholte sich Carterville nicht mehr, als die Aktivitäten in der einst größten Bergbauregion der Welt für Zink und Blei zurückgingen.

vor Carterville biegen wir links ab auf N Pine Street und in Carterville biegen wir rechts ab in die E Main Street, wo wir am SUPERTAM on 66 Ice Cream Parler & Museum ankommen

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daneben steht eine alte Straßenbahn

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daneben eine ehemalige Bank von 1919, später war es ein Post Office, nun steht es leer

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rechts neben dem ehemaligen Bankgebäude befindet sich eine überdachte Bank mit dem Namen "Digger". Auf ihr sitzen 3 ältere Herren die wir nach der "Old Filling Station" fragen. Sie sagen uns, daß es jetzt ein kleines Wohnhaus ist. Dem linken Herrn auf den Photos gehört der Ford aus dem Jahre 1914 der immer noch in Betrieb ist.

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wir unterhalten uns noch ein bischen über die alten Zeiten von Carterville

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in der 328 E Main Street befindet sich The Rooster's Crow Cafe

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ein weiteres Ziel ist die Bulger Motor Co. and Auto Body an der Old Route 66. Die Bulger Motor Co. ist hier seit 1946 in Betrieb. Die Brüder Judd and Camp Bulger eröffneten die Werkstatt. Der Betrieb wird noch heute von Camp's Sohn Mickey geführt.

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Als ich aussteige um Photos und ein Video zu machen spricht mich Mickey an, ich solle doch in sein Büro kommen und mich in seinem Weltatlas eintragen und meine Stadt markieren was ich gerne mache. Er schenkt uns einige Postkarten zum Verschicken und wir unterhalten uns etwas über seine Werkstatt.

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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11.Tag-Samstag,30.07.2016-von Strafford/Missouri nach Miami/Oklahoma-Fortsetzung

anschließend fahren wir wieder auf die Old Route 66 nach Webb City, Missouri mit ca. 11000 Einwohnern - 1875 entdeckte ein Farmer beim Pflügen Bleierz und innerhalb kurzer Zeit förderten hunderte von Minen das Schwermetall. - 1856 kam John Cornwall Webb aus Tennessee nach Missouri und baute sich eine große Farm auf. 1873 entdeckte man Blei in seinem Maisfeld und Webb begann mit einem Geschäftspartner, das Blei bergmännisch abzubauen. Da die Mine aber wiederholt voll Wasser lief, gab er schließlich zwei Jahre später auf.

Er zog weiter und gründete das heutige Webb City unter dem Namen Webbville, wo sein jüngerer Bruder Bürgermeister wurde. Man sagt, Joplin war eine große Bergbaustadt, wohingegen Webb City eine Bergbaubesitzerstadt war, wie man an all den schicken viktorianischen Wohnhäuser und Villen erkennen kann.
Als Ende des ersten Weltkriegs die Nachfrage nach Bergbauerzeugnissen sank, sattelte Webb City um und spezialisierte sich auf andere Geschäftszweige. Das gelang der Stadt so gut, dass sogar ein enormes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen war, wo andere Städte gerade zugrunde gingen.

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wir kommen an der Webb Corp., 402 E Broadway Street vorbei

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unser erstes Ziel ist das Webb House, N Webb Street

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1882 gründete John Cornwall Webb zusammen mit seinem Sohn Elijah die Webb City Bank. Ein Jahr später verstarb John und Elijah führte die Bank alleine fort, die noch heute besteht, wenngleich sie wie jede andere kleine Bankgesellschaft inzwischen von einer größeren übernommen wurde.
Elijah Webb profitierte nicht schlecht von der Bank und seinen Anteilen an Ländereien, so dass er sich eine schmucke Villa baute, die noch bis heute steht.

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dann zum Historic Bradbury Bishop Deli von 1931

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und ein schönes Mural über Missouri

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zum Route 66 Theatre, 24 S Main Street - obwohl es den Namen "Route 66" trägt, liegt es leicht abseits eben dieser Straße und ist im historischen Newland Hotel untergebracht. Das Hotel stammt noch aus der Blütezeit der 1890er Jahren und hatte einst 100 Gästezimmer zu bieten.

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bevor wir weiter fahren machen wir noch ein Photo von den betenden Händen am Dawson Drive - frei nach Dürer, gefaltet für den Frieden der Welt. - Am südlichen Ende der Main Street, im King Jack Park, befinden sich zwei große künstlerisch gestaltete Skulpturen. Die betenden Hände wurden von Jack Dawson kreiert und sind über 10 Meter hoch.

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auf der MO-171 verlassen wir Webb City, etwas später biegen wir links ab in die N Main Street und erreichen Joplin/Missouri mit ca. 50.000 Einwohnern.
Reverend Harris G. Joplin kam 1839 als erster Siedler in die Gegend und hielt Messen in seinem Privathaus ab.
Noch vor dem Bürgerkrieg wurde 1850 in der Region Blei entdeckt, was Joplin fortan zur Bleihauptstadt der Welt machen sollte, obwohl später der Abbau von Zink noch lukrativer werden sollte. 1870 fand die offizielle Gründung statt.
Joplin wuchs mit über 26.000 im Jahr 1900 zum Zentrum im Tri-State-Mining District (Missouri, Kansas, Oklahoma) heran und behauptete diese Position bis nach dem zweiten Weltkrieg, wo die meisten Minen geschlossen wurden.
Die Stadt stand nun ganz im Zeichen des Transportwesens. In den 1960er und 1970er Jahre setzte ein enormer Bauboom ein, wo "zugunsten des Fortschritts" viele alte Gebäude abgerissen wurden, u.A. das Connor Hotel, Keystone Hotel und zahlreiche typischen Einrichtungen entlang der Route 66.

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wir sehen einige schöne Häuser in Joplin

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das William Picher House von ca. 1899

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das Schifferdecker House, 422 S Sergeant Avenue

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wir fahren zu Bonnie & Clyde's Unterschlupf in der 3347 1/2 34th Street

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1933 wurde Joplin zeitweilig die Heimatstadt von Bonnie und Clyde, als die sich in einem Appartement mehrere Wochen versteckt hielten, bis sie von einem Nachbarn verpfiffen wurden. Beim Versuch, sie zu stellen, verwundeten sie die eingetroffenen Polizeibeamten tödlich und konnten fliehen, mussten aber ihr Hab und Gut zurücklassen, u.A. einen Fotoapparat mit eingelegtem Film, den man anschließend entwickeln ließ. Die Fotos zeigen für heutige Begriffe legendäre Aufnahmen der Beiden.

Ihr ehemaliges Appartement wurde restauriert und ist im Stile der 1930er Jahre eingerichtet und kann für eine Übernachtung gemietet werden.

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und zum Abschluß in Joplin zu Dale's Ole 66 Barber Shop, Utica Street

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Dieses schnuckelige Häuschen war früher einmal eine Tankstelle der Marke Philips 66 gewesen, bevor darin Dale seinen Friseursalon einrichtete und ihn über Jahrzehnte betrieb. 2003 setzte er sich zur Ruhe.

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über die W 7th Street verlassen wir Joplin und fahren auf die Route 66, wir zweigen wieder ab auf die W Old Route 66 und kommen zur State Lane Bar an der Grenze zu Kansas. - Die Route durch Kansas ist zwar nur 13 Meilen lang, aber dafür besonders eindrucksvoll. Das Teilstück der Route 66 ist liebevoll gepflegt.

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wir erreichen Galena/Kansas mit ca. 3500 Einwohnern - Den Indianern war das Vorkommen von Blei längst bekannt, bevor dies 1877 einen gewaltigen Boom auslöste. Es siedelten sich zwei rivalisierende Bergwerksgesellschaften an, die eine gründete Galena südlich des Short Creek, die andere Empire City nördlich des Baches. Der Boom lockte so viele Leute an, dass kaum ein Areal zum Verkauf stand, da praktisch schon einer mit dem Geld in der Hand daneben stand. Innerhalb von 2 Monaten strömten 3000 Menschen in die Stadt.
Empire City zog sogar noch mehr Menschen an, da es attraktiver schien, weil es näher an Bleiminen lag, doch Galena hatte die reichere Ader erwischt. Kaum war das bekannt, begann eine Abwanderung der Arbeiter Richtung Galena, was Empire City durch einen Holzwall verhindern wollten, den die Bürger von Galena eines Nachts niederbrannten.
Die sich anschließende Fehde brachte der Verbindungsstraße den Spitznamen "Red Hot Street" (rote heiße Straße) ein. Später wurde per Gericht ein Waffenstillstand zwischen den Städten befohlen und 1907 wurde Empire City schließlich ein Vorort von Galena.
Überall wurde nach dem wertvollen Metall gegraben. So gab es zur Jahrhundertwende etwa 265 Minen. Wurde eine neue Ader entdeckt, wurden oft auch junge Gebäude wieder abgerissen, um Platz für Bergwerke zu schaffen, was den Besitzer des abgerissenen Gebäudes meist reich machte.
In 1935 führten Arbeiterstreiks zu hoher Arbeitslosigkeit, da die streikenden Arbeiter einfach durch andere ersetzt wurden, was zu gewalttätigen Aufständen führte. 1973 war der ganze Zauber vorbei und die Minen nahezu erschöpft. Heute kämpft die Region mit Bodensenkungen und Mineneinbrüchen, was schon zum Einsturz mancher Gebäude führte.

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jetzt erreichen gleich 2 Höhepunkte von Galena nämlich das Mrs. Steffleback House un die Kan-O-Tex Station

Steffleback House, das einstige Bordell. Da der Inhaberin Mrs. Steffleback die Einnahmen aus Bordell, Glückspiel und Whiskeyverkauf nicht reichten, lockte sie betunkene Männer in ein Hinterzimmer, wo ihr Sohn ihnen mit der Axt den Schädel spaltete…Das Geschäftsmodel wurde verfeinert und ausgebaut.

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Dies war einst ein gut besuchtes Bordell. Obwohl die leichte Dame namens Steffleback mit ihren Diensten recht wohlhabend wurde, erwachte auch die Gier in ihr, wenn sie sah, wie so mancher seine Zeche mit Goldmünzen aus einem großen Sack bezahlte.
So kam es, dass sie vermutlich über 30 Männer in ihr Hinterzimmer lockte, sie dort umbrachte, das Gold stahl und die Leichen in eine der zahlreichen Minenschächten "entsorgte". 1897 wurde sie ins Gefängnis gesteckt, hatte jedoch nie die Schuld zugegeben und ihr erbeuteter "Schatz" wird bis heute irgendwo in Galena vergraben vermutet.

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hier haben wir freien Eintritt und können das ganze Haus besichtigen.

Die neue Eigentümerin heißt Vicky und ist mit ihrem Mann von England in die Four State Area gezogen. Sie importierten englische Antiquitäten und verkaufen sie nun hier in diesem ehemaligen Bordell. Sie haben auch einen kleinen Tea Room.

 



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gegenüber ist die Kan-O-Flex Station, S Main Street

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Kan-O-Tex-Tankstelle, die heute als Route 66 Souvenir und Andenkenladen fungiert und deren vier Eigentümerinnen bei dem Zeichentrickfilm „Cars“ beratend mitwirkten. Das Vorbild zu Hook, dem Abschleppwagen aus dem Film steht vor der Tür. Ein schöner Rastpunkt für Route 66 Reisende befindet sich in der alten Kan-O-Tex Service Station, wo es heute kleine Snacks und einen Haufen Souvenirs zu finden gibt.
Auf dem Grundstück steht auch der alte Abschleppwagen "Tow Tater", der das Vorbild von "Tow Mater" im Animationsfilm "Cars" darstellt. In der deutschen Fassung heißt er "Hook".

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unterwegs ein alter Lastwagen

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wir kommen zum Route 66 Howard "Pappy" Litch Park, S Main Street

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Hauptsehenswürdigkeit des kleinen Stadtparks ist eine originale "Will Rogers Highway" Plakette aus dem Jahre 1952, die ursprünglich an der Grenze zu Missouri stand.
Der Name Howard Litch bezieht sich auf einen hiesigen Historiker.

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an der W 5th Street/Ecke S Main Street ist der Lucky Miner Sales

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und noch ein schönes Mural von Galena

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das Galena Volunter Fire Dept.

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und davor das Galena Mining & Historical Museum, 319 W 7th Street

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Galena Mining und Historical Museum, welches im alten Galena Bahnhof untergebracht ist. Von außen schon erkennbar durch die alte grüngelbe Rangierlock.

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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11.Tag-Samstag,30.07.2016-von Strafford/Missouri nach Miami/Oklahoma-Fortsetzung

wir verlassen Galena/Kansas und fahren weiter auf der Route 66 und kommen nach Riverton/Kansas mit ca. 600 Einwohnern-erste Bedeutung errang Riverton, als man den Spring River zum Lake Lowell aufstaute und ein noch heute im Betrieb befindliches Wasserkraftwerk errichtete, um die Umgebung und vor allen Dingen die Bergwerke von Galena mit Elektrizität zu versorgen.

direkt an der Route 66 liegt der Food Market/Eisler Riverton Store

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der Store im Jahre 1925 als Standard Oil Tankstelle nebst Diner und Tante Emma-Laden erbaut. Hier gibt es Route 66-Souveniers.
Ursprünglich war dieses 1925 erbaute Gebäude eine Standard Oil Tankstelle und 1932 um ein Restaurantbetrieb erweitert. 1973 übernahm die Familie Eisler das Anwesen und eröffnete einen kleinen Supermarkt und Feinkostladen, wo sich Reisende gerne eindeckten, um bei der nächsten Rast ein kleines Picknick veranstalten zu können. Eine günstige Alternative zu teuren Restaurantbesuchen.
Heute werden hier noch immer Sandwichs verkauft und man kann auf der Terrasse sitzend über die guten alten Zeiten philosophieren.

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noch sind wir in Kansas

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am Kreisverkehr kommen zur SE Beasley Road und zur Rainbow Curve Bridge

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Rainbow Curve Bridge, diese Marsh Arch Bridge ist die letzte noch erhaltene auf der Route 66. Diese Beton Bogen Brücke wurde 1923 nach den Plänen des Ingenieurs James B. Marsh erbaut.
Die "Regenbogenbrücke" ist die letzte Überlebende ihrer Bauart von ehemals dreien entlang der Route 66 und überspannt seit 1923 den Brush Creek. Da sie relativ schmal ist, wurde sie in den 1960er durch einen Neubau ein Stück südöstlich ersetzt. Regeln bei der Beantragung von staatlichen Fördergeldern zwingen zwar eigentlich den Abriss des alten Bauwerks, doch als Zugeständnis der Kansas Route 66 Association konnte dieses Exemplar nach langem Kampf erhalten bleiben und steht seit 1983 unter Denkmalschutz.
1992 wurde sie aufwändig restauriert und ist sogar noch immer befahrbar.
Die mit 3 Bögen längere Brücke über den Spring River zwischen Galena und Riverton wurde dagegen 1986 demontiert.

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wir kommen nach Baxter Springs/Kansas mit ca. 4500 Einwohnern - schon die Osage-Indianer kamen auf ihren Wanderungen zu den Sommerjagd-Gebieten über den Black Dog Trail hier entlang, um sich den natürlichen Heilquellen zu widmen, denen sie magische Kräfte nachsagten.
1849 siedelte sich Reverend John Baxter hier an und eröffnete einen Übernachtungsbetrieb und Gemischtwarenladen. Zum Schutz Kansas vor dem Süden im Bürgerkrieg wurde 1862 Fort Blair errichtet. 1865 wurde die Stadt Baxter Springs gegründet, eine der östlichsten des "Wilden Westen". Zahlreiche Badehäuser entstanden entlang der heutigen Military Avenue, bis im späten 19. Jahrhundert der Bergbau Einzug erhielt, was die Quelle zum Versiegen brachte.
Baxter Springs gilt als eine der am häufigsten überfallenen Städte, was wahrscheinlich an der Tatsache lag, dass man von hier sehr schnell vor der Polizei nach Oklahoma oder Missouri flüchten konnte.

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wir fahren zum Baxter Springs Heritage Museum, 740 East Avenue, der Eintritt ist frei

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nächstes Ziel ist das Heritage Center & Museum in einer alten Phillips 66 Petroleum Station

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Das Historische Museum befindet sich in einer ehemaligen Tankstelle, die 1933 von der Philips 66 Petroleum Company im Tudorstil erbaut und bis 1960 betrieben wurde. Das Gebäude mit dem leuchtend rotem Dach gehört zu den schönsten noch erhaltenen Häusern aus den Boomzeiten der Route 66.
Diese Tankstelle wurde in den 1940er und 50er Jahren als solche genutzt, auch wenn der Stil des Hauses eher an ein Landhaus erinnert, was von der Gesellschaft Phillips 66 auch bewusst so gehalten wurde, damit die Tankstellen in Wohngebieten nicht störend wirkten.
Diese spezielle Tankstelle wurde sogar mal von Ray Parsons geführt, dem Großvater von WalMarts Ex-Vorsitzenden Lee Scott.
Heute beherbergt das schmucke Anwesen das Route 66 Welcome Center.

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an der 1101 Milirary Road befindet sich das ehemalige Cafe on the Route, ehemalige Crowell Bank

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Auch, wenn ein Schild am Gebäude behauptet, es wäre 1876, als hier noch die Crowell Bank ansässig war, von Jesse James überfallen worden, so zweifeln Historiker doch an dieser These, wobei nicht ganz auszuschließen ist, dass die Brüder James in den Vorbereitungen des von der James-Younger-Gang verübten Raubes verwickelt waren.
Seit 1998 befindet sich nun das Café im Erdgeschoss und im Obergeschoss lässt sich eine Nacht im Little Brick Inn verbringen.

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und gegenüber Murphy's Restaurant, ebenfalls geschlossen

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hier befand sich in dem gelb-roten Gebäude zuletzt Murphey`s Restaurant, das als Mobiliar noch Teile der Baxter National Bank, die schon 1952 aufgegeben wurde, verwendete.

Dieses Backsteingebäude diente 1915 bereits als Poststation. Von 1941 bis 1976 war in diesem Gebäude das äußerst beliebte Bill Murpheys Restaurant beheimatet, das berühmt war für seine gelungenen Kuchen.

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und nicht weit davon entfernt das Route 66 Soda Fountain, 1136 Military Avenue

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sieht aus wie ein Diner, ist es aber leider nicht.
Hier treffen sich Schüler und Studenten zum Lernen, Recherchieren und Hausaufgaben machen. Dennoch, ein Blick durch die Scheibe lohnt immer, denn die Einrichtung ist einfach nur herrlich, ganz im Stil eines alten Diners.

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wir verlassen Baxter Springs über die Military Avenue (Route 66) und überqueren die Staatsgrenze zu Oklahoma.

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wir fahren durch Quapaw/Oklahoma ´mit ca. 990 Einwohnern - 1891 zogen einzelne Farmer von Kansas aus südwärts und gründeten die kleine Ortschaft, benannt nach dem Stamm der Quapaws. Seitdem findet hier alljährlich am 4. Juli das älteste Pow Wow der USA statt, einem Indianerfest, wo ausdrücklich auch „Bleichgesichter“ eingeladen sind.
Die Gemeinde lebt größtenteils von der Landwirtschaft bis auf einem kurzen Abschnitt zwischen 1897 und den 1920er Jahren, wo der Bergbau florierte und Zink und Blei gefördert wurde.
Die Geschichte wird auf einigen Wandzeichnungen aufgezeigt.Der Name kam von dem Indianerstamm aus dieser Gegend. Über das Dorf verteilt finden sich an diversen Hauswänden einige, inzwischen arg verblichene Murals.

und weiter nach Commerce/Oklahoma mit ca. 2500 Einwohnern - der Bergbau hat zwischen Quapaw und Commerce deutliche Spuren hinterlassen. Überall sind künstliche Hügel, bestehend aus Abraum, den man aus den Minen fortschaffte, um an das Zink und Blei zu gelangen.
1933 wurde die Route 66 in diesem County asphaltiert. Bonnie und Clyde hätten besser diese Verbindung genutzt, denn ihr Auto blieb auf der Flucht im Schlamm stecken. Der Versuch, ein herannäherndes Auto anzuhalten, schlug fehl. Der Fahrer flüchtete und holte die Polizei. Es kam zur Schießerei. Constable Cal Campbell wurde umgebracht und Chief Percy Boyd gekidnappt.

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1st State Bank, eine ehemalige Tankstelle

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am Ende der Commerce Street befindet sich der Dairy King, 100 Main Street

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das im Cottage Style gehaltene Gebäude wurde als Marathon Oil Tankstelle genutzt. Es stammt also aus der gleichen Zeit wie die gegenüberliegende Hole in the Wall Station.

Heute befindet sich hier ein kleiner Snackshop, wo man originelle Plätzchen im Form des Route 66 Schildes vernaschen kann, den offiziellen Route 66 Cookies.
Außerdem wird darüber nachgedacht, das kleine Häuschen wieder wie eine alte Tankstelle zu dekorieren, um so auf dessen Geschichte hinzuweisen - war leider schon geschlossen. X(

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und die Hole in the Wall Conoco Station, 101 S Main Street

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Die kleine Tankstelle wurde um 1930 erbaut. Um Baumaterial zu sparen, besitzt sie keine eigene Rückwand, sondern wurde einfach an das letzte reguläre Gebäude an der Main St angelehnt.
Ab etwa 1938 wurde statt Conoco die Marke Philips 66 vertrieben. Zeitweilig war das Gebäude auch unter dem Namen White Castle Beauty Shop bekannt.
2008 wurde die Station restauriert, in die Linda und Bobby Allen ein kleines Museum untergebracht haben und gerne mit anderen Route 66 Begeisterten Erfahrungen austauschen.

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Lil' Cafe, 209 S Mickey Mantle Boulevard

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“We may be lil, but we can feed the BIGGEST Appetite!” (Wir sind vielleicht klein, können aber den größten Appetit sättigen) steht unter dem einladenden Neon-Schild. Dabei ist der Innenraum gar nicht so klein, wenn man ihn mit anderen Restaurants entlang der Route 66 vergleicht.

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über die N Main Street verlassen wir Commerce und kommen nach Miami/Oklahoma mit ca. 13 500 Einwohnern - zuerst nannte man die neue Siedlung Jimtown, da unter den wenigen Einwohnern gleich 4 Männer auf dem Namen Jim hörten, doch als 1890 Jim Palmer die Post eröffnete, wurde sie in Miami umbenannt zu Ehren seiner Frau, einer Indianerin vom Stamm der Myaami.
Im hiesigen Dialekt wird der Name übrigens „Mai-ehm-ah“ ausgesprochen.
Als 1905 die Förderung von Blei und Zink aufgenommen wurde, boomte die kleine Stadt und große Prachtbauten entstanden, die aus heutiger Sicht viel zu groß für die kleine Stadt wirken.
Mehrere Stämme der Indianer haben in der Stadt ihre Verwaltung

in der S Main Street ist der Waylan's Hamburgers The Ku-Ku

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Coleman Theatre, 103 N Main Street

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Das Coleman Theatre in der Main Street wurde als Revue- und Tanztheater von der Familie Coleman gebaut. Die besondere Sehenswürdigkeit der Stadt wirkt allein schon durch das stilvolle Äußere.
Bergbau-Millionär George L. Coleman entschied 1929, ein elegantes Theater im spanischen Stil zu errichten, was bis heute in Betrieb ist. Geführte Touren durch das wirklich sehenswerte Innere des 1983 unter Denkmalschutz gestellten Gebäudes finden an mehreren Tagen in der Woche statt. Coleman hat wahrhaftig weder Kosten noch Mühen gescheut, um die glorreiche Zeit würdevoll zu repräsentieren.

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Die Orgel des Theaters wurde als „Mighty Wurlitzer“ bekannt, die heute noch spielbereit ist.

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etwas weiter südlich davon ist das Indian Motorcycle Museum - über 40 alte Oldtimer Motorräder.

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noch etwas weiter südlicher an der Main Street die Marathon Gas Station

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gegen 17:30 Uhr erreichen wir das Microtel Inn & Suites by Wyndham Miami. Wir haben ein 2 Queen Beds Zimmer für eine Nacht für 70,27 $ gebucht.

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unser Zimmer

Temperatur in Miami: 89°F = 31,7°C

Meilenstnd: 2289
gefahren: 141 Meilen = 227 km
 
 

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was eine Mammut-Etappe ... bin jetzt aber wieder auf dem neuesten Stand.

 

der 'Cropduster' ist uebrigens auch von Lowell Davis und der korrekte Titel ist als geistreiches Wortspiel "Crapduster"

Ich kann auch wieder zahlreiche Bilder aus meinem Fotoraetsel-Vorrat streichen ... :D

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vor 11 Stunden schrieb CB:

was eine Mammut-Etappe ... bin jetzt aber wieder auf dem neuesten Stand.

 

der 'Cropduster' ist uebrigens auch von Lowell Davis und der korrekte Titel ist als geistreiches Wortspiel "Crapduster"

Ich kann auch wieder zahlreiche Bilder aus meinem Fotoraetsel-Vorrat streichen ... :D

die Strecke war gar nicht so lang  - aber das was in ihr steckte war schon sehr mächtig aber auch sehr interessant.

schöne Weihnachten wünscht

 

Jürgen

 

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12.Tag-Sonntag,31.07.2016 - von Miami/Oklahoma nach Tulsa/Oklahoma

Morgens: 73°F = 22,8°C
Abfahrt: 07:00 Uhr

Wir fahren vom Microtel Inn & Suites auf die 3rd Avenue die am Neosho River den Namen auf OK-69 ändert und später auf OK.60. An der Buffalo Ranch aben wir einen Tankstopp:
7,695 Gallonen a 1,759 $ = 13,54 $

An der Buffalo Ranch sehen wir einige Bisons

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in Afton/Oklahoma mit ca. 1200 Einwohnern kommen wir zum Rest Haven Motel
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Rest Haven Motel, Schlafe wie im Himmel – inzwischen hat sich der Betrieb zur letzten Ruhe gebettet.

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ein Stubentiger bewacht die Anlage

das ehemalige Palmer Hotel

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Früher war dieses Hotel die beste Adresse des Ortes. Das heutige Steingebäude entstand 1911, nachdem der hölzerne Vorgängerbau abgebrannt war. 1940 wurde es durch einen Anbau ergänzt, in dem das Café untergebracht wurde, welches gerne von den Eisenbahnern aufgesucht wurde.

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und die Eagle-DX-Tankstelle and Packard Motor Cars

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wir fahren weiter auf der OK-60, erreichen kurz vor Vinita/Oklahoma die McDougal Filling Station - die um 1940 von Grace und George McDougal errichtete Tankstelle liegt auf freiem Feld zwischen Afton und Vinita. Scheinbar wurde sie jüngst restauriert, denn sie präsentiert sich in einem ausgesprochen guten Zustand, auch wenn man die Pumpen und Hinweisschilder entfernt hat.
Auffälligstes Merkmal ist ihr „Giraffenlook“ – Mauern aus Sandstein in hellen und dunklen Tönen.

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und kurz danach die Brücke über den Old Cabin Creek

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Die kleine Stahlbogenbrücke über den Cabin Creek östlich der Stadt Vinita wurde von 1934 bis 35 erstellt und trug 76 Jahre treu die Landstraße nach Afton. 2011 wurde sie durch ein modernes Bauwerk ersetzt, ist allerdings als Denkmal erhalten und kann weiterhin zu Fuß überquert werden.

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in Vinita/Oklahoma mit ca. 6600 Einwohnern, kommen wir zum Clanton's Cafe, 319 E Illinois Avenue -mit seinen typischen Western-Gebäuden ist sie die zweitälteste Stadt Oklahomas und bietet einem besonderen Flair.

Unter dem unübersehbaren “Eat”-Schild befindet sich seit 1927 Oklahomas ältestes durchgehend betriebenes Restaurant, was sich immer noch im Familienbesitz befindet.

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in der 124 S Wilson Street das Center Theatre - 1922 wurden hier die ersten Theateraufführungen gezeigt, parallel dazu schon in früher Zeit Kinofilme. Nach einem Umbau befinden sich in dem Gebäude nun 3 Kinosäle. Es handelt sich hierbei um eins der ältesten Theatergebäude von Oklahoma, die noch nicht geschlossen wurden.

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das Vinita Hotel, S Wilson Street/Canadian Avenue

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Anders als andere alte Hotels steht dieses Exemplar von 1909 nicht in der Nähe des Bahnhofs, sondern direkt an der Hauptstraße, um sich am aufkommenden Automobilverkehr zu orientieren. Der Stil ist der spanischen Kolonialzeit nachempfunden.
Seit 1995 steht es auf der Liste der nationalen historischen Gebäude.

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die Randle Tire Comp. - nun Car Quest Auto Parts, 237 S Wilson Street - 1931 erbaut, war das Gebäude lange Zeit Heimat eines Reifenhändlers. Die Architektur ist interessant: Während um die Fenster, Türen und Tore Ziegelsteine verwendet wurden, besteht der Rest der Wand aus scheinbar wahllos zusammengestellten anderen Steinen unterschiedlichsten Größen. Den Abschluss bildet eine zackige Steinreihe wie die Zinnen einer Burg. Nicht umsonst steht also das Gebäude seit 1995 auf der Liste der historischen Plätze.

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Wir fahren die OK-60 raus aus Vinita die nun wieder zur Route 66 wird. In White Oak/Oklahoma ca. 300 Einwohner - der Ort hatte eine eigene Poststation von 1898 bis 1957. Seitdem ist es ruhig geworden im Ort bis auf zwei Termine im Frühjahr und im Herbst, wenn der Stamm der Shawnee ihre traditionellen Feste für eine gute Saat bzw. gute Ernte feiern. Wir biegen ab auf die S 4260 Road und überqueren die Pryor Creek Bridge.

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eine kleine Schildkröte

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wir fahren in den Ort Chelsea/Oklahoma mit ca. 2400 Einwohnern - die Stadtgeschichte begann 1870, als sich der Engländer Charles Peach hier niederließ und den Ort nach seiner Heimatstadt in England benannte.
1889 wurde in der Nähe Öl entdeckt und Oklahomas erster Förderturm entstand.

zum Chelsea Motel an der E 1st Street

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Das ehemalige Chelsea Motel ist kaum noch an seinem großen Neonschild am Highway identifizierbar und wird auch nicht mehr als Beherbergungsbetrieb geführt. Obwohl das Motel mit dem einst so schönen Willkommensschild auf die Liste der historischen Plätze gesetzt wurde, ist es schon lange her, dass man sich wirklich um den Erhalt kümmerte und so verrottet sowohl das Schild als auch das Motel so langsam vor sich hin.

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wir fahren wieder auf die Route 66; die in einigen Reiseführern genannte Route 66 Have All Mall haben wir nicht gefunden. Von Chelsea aus fahren wir einen Abstecher zum Ed Golloway's Totem Pole Park

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Als sich Nathan Edward Galloway zur Ruhe setzte, beschäftigte er sich mit dem Schnitzen von Totem-Pfählen. Der höchste misst stolze 30 Meter und ist der größte seiner Art mit etwa 200 darauf verewigten Motiven, den Galloway von 1937 bis 1948 schuf.

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Zum Park gehört auch das quietschbunte „Fiddle House“, wo er Hunderte seiner handgefertigten Geigen ausstellte. 1962 verstarb Galloway und der Park verfiel. 1970 wurden die meisten Geigen gestohlen und tauchten nie wieder auf. In den 1990er Jahren wurde der Park an jedem Memorial- und Labor Day von der Kansas Grassroots Art Association restauriert.

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von hier fahren wir über die OK-28 wieder zur Route 66 und kommen nach Foyil/Oklahoma mit ca. 300 Einwohnern - Werbung ist alles. Schon bei der Eröffnung der Route 66 wollte man diese in die Köpfe der Amerikaner pflanzen und veranstaltete 1928 einen medienwirksamen Lauf, das Bunion Derby, einmal quer durch die USA von Los Angeles über die komplette Route 66 bis Chicago und noch weiter nach New York.
275 Läufer nahmen sich der Herausforderung an, doch nur 55 kamen wirklich im Ziel an. Schnellster war Andy Payne aus Foyil, der nach 84 Tagen lange vor den anderen Läufern das Ziel erreichte. Ihm zu Ehren heißt die Hauptstraße durch den Ort Andy Payne Blvd.

In Claremore/Oklahoma mit 17.500 Einwohnern fahren wir zum Historic Belvedere Mansion, 121 N Chickasaw Avenue, das aber leider geschlossen ist.
1802 gründete Gra-moi, der Häuptling der Osage Indianer, einen Fellhandelsposten auf einem kleinen Hügel. Die französischen Siedler sprachen seinen Namen "Clairmont" aus (zu dt. Berg mit großer Aussicht). Weil ein Mitarbeiter der 1874 eingerichteten Post den Ortsnamen bei der offiziellen Erfassung falsch buchstabierte, wurde daraus Claremont.
1903 erlebte die Stadt einen kleinen Boom, als man zufällig ein Heilquelle entdeckte, wo man die Gegend nach Ölvorkommen absuchte. Zu der Zeit war Claremont sogar größer als das heute bedeutendere Tulsa.

Historic Belvedere Mansion - nachdem man das viktorianische Gebäude von 1907 restaurierte, hat man es in die Zeit der Jahrhundertwende zurück versetzt. Die Einrichtung spiegelt den Lebensstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts wider. Gerüchten zufolge soll das Haus von Geistern heimgesucht werden.

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weiter gehts zum Will Rogers Hotel, 524 Will Rogers Boulevard

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Nach der Jahrhundertwende waren diverse Heilbäder der letzte Schrei in der Stadt. Auch das Will Rogers Hotel bot den Reisenden diese Annehmlichkeit.
Heute befinden sich in dem Gebäude Wohnungen für Senioren.

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wir fahren weiter zum Will Rogers Museum, 1720 W Will Rogers Boulevard, 5$ Eintritt für Seniors

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Will Rogers ist ein Museum gewidmet, in dem u.a. Ausschnitte aus einigen seiner 71 Filme sowie diverse Fotos und persönliche Gegenstände gezeigt werden. Er starb 1935 im Alter von 56 Jahren.

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Der in Amerika bekannte Entertainer Will Rogers wurde in der Nähe von Claremont geboren und gerne als Oklahomas Sohn bezeichnet. Anfangs war er Nebendarsteller mit seinen Lasso-Tricks, bis er später landesweit eine Größe in der Unterhaltungsbranche wurde.

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Ihm zu Ehren wurden eine Gedenkstätte und ein Museum errichtet, wo man über die Stadt am Fuße der Ozark Mountains blicken kann.

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auf der Route 66 verlassen wir Claremont und kommen nach Verdigris/Ikolahoma mit ca. 5000 Einwohnern - Ddie Gemeinde wurde nach dem Verdigris River benannt, wobei Verdigris aus den französischen Worten “vert” und “gris” für grün und grau hergeleitet ist und augenscheinlich die Flussfarbe beschreiben soll.

nach Verdigris machen wir einen kleinen Schlenker zur Twin Bridge

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Die beiden gut erhaltenen Stahlbrücken überqueren den Verdigris River parallel nebeneinander und sehen identisch aus.

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hier machen wir unser Picknick bevor wir weiterfahren immer weiter auf der Route 66. Wir kommen vor Catoosa/Oklahoma, ca. 5000 Einwohner - Catoosa ist abgeleitet von der Sprache der Cherokee und bedeutet „auf dem Berg“. Das Motto der Stadt lautet „Es fühlt sich einfach gut an“. Die Ankunft der Eisenbahn 1880 brachte die ersten Farmer hierher.
Seit der Eröffnung 1971 besitzt die Stadt den am weitesten im Inland liegenden ganzjährig eisfreien Seehafen der USA.

wie sehen die Arrowood Trading Post - der ehemalige Handelsposten wurde vom Acoma Häuptling Wolf Robe Hunt geführt, dem Schwager von Hugh Davis (Erbauer des Blauen Wals). Hunt war bekannt für seine Zeichnungen und Silberschmuck.
Heute beherbergt das Gebäude eine Werkstatt für Show-Autos.

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wie zweigen ab zum Catoosa Historical Museum, 217 S Eherokee Street, war leider geschlossen - in einem Nachbau des alten Bahnhofs wird die Geschichte der Stadt und der Eisenbahn gezeigt. Ein alter Bremserwagen (Caboose) der Burlington Northern Railroad steht neben dem Gebäude.

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auch das D.W. Correll Museum, 19934 E Pine Street war geschlossen

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Gegründet von D.W. Correll, befindet es sich inzwischen im Besitz der Stadt und widmet sich der Ausstellung seltener antiker Automobile, Modell-Traktoren, Spielzeug-Autos, Whiskey Flaschen und Fossilien.

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und weiter gehts auf der Route 66 nach Tulsa/Oklahoma mit ca. 390 000 Einwohnern - sie ist die zweitgrößte Stadt Oklahomas und verdankte ihrem Aufschwung dem Erdölvorkommen, das Anfang des 20. Jahrhundert entdeckt wurde.

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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12.Tag-Sonntag,31.07.2016 - von Miami/Oklahoma nach Tulsa/Oklahoma-Fortsetzung

erster Stopp ist das Tally's Cafe, 1102 S Yale Avenue


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Beeindruckend ist die Vielzahl der Kirchen. Die vielen Kirchen sind ein deutliches Indiz, dass wir uns im Bibel Belt befinden, dem streng religiösen Gürtel der USA, deshalb schauen wir uns auch eon paar Kirchen an.

die Holy Familiy Chruch, 820 S Boulder Avenue

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Die Kathedrale wurde von 1912 bis 1914 erbaut und war bis 1923 das höchste Gebäude der Stadt. Der Bau wurde notwendig, nachdem die Stadt immer weiter wuchs und die bestehenden Kirchen an ihre Grenzen stießen.
Seit 1982 steht sie auf der Liste der nationalen historischen Plätze. Besonders sehenswert ist auch das Innere. Der Altarbereich selbst wirkt wie das Modell einer großen Kathedrale.

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die First Christian Church, 913 S Boulder Avenue

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die First United Methodist Church, 1115 S Boulder Avenue W

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die First Presbyterian Church, 709 S Boston Avenue

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Die erste presbyterianische Kirche von Tulsa wurde 1885 gegründet. Ursprünglich trafen sich die Gläubigen im Laden von James M. Hall und Harry C. Hall. Der erste ständige Reverend Charles William Kerr und seine Frau kamen in Tulsa im Jahr 1900 an. Kerr blieb in dieser Kirche über 40 Jahre. Unter seiner Führung wurde die Kirche die zweitgrößte in ihrer Konfession (die presbyterianische Kirche in den Vereinigten Staaten von Amerika).

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die Boston Avenue Methodist Church, 1301 S Boston Avenue

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diese Kirche war geöffnet, da gerade ein Konzert stattfand. Wir fragen die Dame an der Kasse ob wir uns die Kirche ansehen dürfen was selbstverständlich bejaht wurde. Plötzlich kommen zwei Mädchen, eines davon die Tochter der Dame an der Kasse und sagten, sie würden uns gerne die Kirche zeigen. Wir sind einverstanden und schon geht die Führung durch die Kirche los. Sie zeigen uns fast das komplette Kirchengebäude, zeigen uns die verschiedenen Kirchenräume, Speiseräume, Schulzimmer für die sog. Sonntagsschule und vieles mehr mit vielen Informationen. Sie machen ihre Aufgabe hervorragend. Wir bedanken uns bei den Mädchen und der Mutter für die fast dreiviertelstündige Führung.

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Die Boston Avenue United Methodist Church wurde im Jahre 1929 fertiggestellt.Sie gilt als eines der schönsten Beispiele der kirchlichen Art-Deco-Architektur in den Vereinigten Staaten und wurde auf dem National Register of Historic Places platziert. Erbaut von einer Gemeinde der Methodist Episcopal Church.

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das sind unsere beiden Kirchenführer

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Tulsa am Sonntagnachmittag

wir fahren zum Phil Tower - das Philtower Gebäude ist ein Meilenstein von Tulsa. Das Gebäude, das 1928 fertig gestellt wurde, ist ein Beispiel für neugotische und Art-Deco-Architektur. Es wurde von Edward Buehler Delk entworfen und von einem renommierten Ölmann und engagierten Philanthropen Waite Phillips (1883-1964) finanziert. [2] Es wurde im National Register of Historic Places im Jahr 1979 aufgeführt.

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weiter gehts zum The Cave House am der Charles Page Boulevard

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da wir heute die ersten Besucher sind dürfen wir das Haus ohne Eintritt zu zahlen besichtigen (normal 10$/Person)

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ein Vogelnest als Bett

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Früher war das Haus eine Gaststätte wo es untertags umsonst zu essen gab, aber Nachts der Bär los war mit Alkahol, Frauen etc. und vor allem wurde während der Prohibition Schnaps gebrannt und verkauft. Der Berg an dem das Gebäude steht ist mit zahlreichen Tunneln durchzogen.

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die Eigentümerin schließt die Eingangstür

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unser nächstes Ziel in Tulsa ist der Expo Square mit dem Golden Driller an der E 21st. Street. Da gerade eine sog. Heim-und Handwerkerausstellung stattfindet gehen wir in die Halle und sehen uns ein bischen um. Am auffallendsten ist für uns ein großes Wohnmobil der Fa. Terrytory-Motorhome Adventures.

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im Wohnmobil

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zum Abschluß schauen wir uns noch den Golden Driller an

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Der Goldene Bohrer ist eine 19 Meter hohe Statue eines Ölarbeiters, mit einer Höhe von 75 Fuß (23 m) und 43.500 Pfund (19.700 kg). Es ist die viertgrößte Statue in den Vereinigten Staaten.

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Nun fahren wir über die OK-169 zu unserem gebuchten Super 8 Owasso Tulsa North Area, 11804 E 78th street. Wir haben ein 2 Queen beds Zimmer für eine Nacht für 76,88 $ gebucht.

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Temperatur unterwegs: 87°F = 30°C
in Tulsa: 100°F = 37,8°C

Meilenstand: 2431
gefahren: 142 Meilen = 228 km

 

 

 

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13.Tag-Montag,01.08.2016-von Tulsa/Oklahoma nach Clinton/Oklahoma

Morgens: 79°F = 26,1°C
Abfahrt: 06:30 Uhr

Wir fahren vom Super 8 Owasso durch Tulsa

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überqueren den Arkansas River auf der Route 66 und haben noch in Tulsa einen Stopp an Ollie's Station Restaurant
Ollie's Station Restaurant befindet sich in der Altstadt von Redfork an einer Ecke, die aus dem Jahr 1894 stammt. Eisenbahnen, Ölbrunnen und die berühmte Route 66 stoßen auf Redfork Corner zusammen, um Kunden, Jung und Alt, einen Vorgeschmack auf das Erbe und traditionelle Oklahoma zu bieten .

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wir fahren wieder auf der Route 66 und kommen nach Sapulpa/Oklahoma mit ca. 21 000 Einwohnern - die Fahnen von 5 verschiedenen Nationen haben über diesem Boden schon geweht (Spanien, Frankreich, England, Mexiko und USA), bevor sich Häuptling Sapulpa vom Stamm der Kashita hier 1850 niederließ und einen Handelsposten betrieb. 1886 kam die Atlantik & Pacific Railroad an und mit ihr eins der beliebten Harvey Hotels.
Schon bald siedelten sich Glasmanufakturen und Backsteinfabriken an und spätestens mit dem Fund eines großen Ölfeldes 1905 war der Aufschwung der Stadt mehr als gesichert (in den 1920er Jahren bereits etwa 20.000 Einwohner).
Die Stadt ist besonders stolz auf ihr geschichtliches Erbe inklusive der Route 66, zu deren Ehren jährlich Volksfeste und andere Großereignisse stattfinden.

direkt an der Route 66 liegt das Sapulpa Trolley & Rail Museum, 701 E Dewey Avenue

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Einst waren Sapulpa und Tulsa mit einer Straßenbahnlinie verbunden. Auf dieser Linie tat auch der hier als Denkmal aufgestellte Wagen seinen Dienst. Von 1919 bis 1933 pendelte er zwischen den beiden Städten und sorgte damit für Wohlstand.
Als die Bahn vom Automobil verdrängt wurde, fristete sie ihre Zeit i einem Schuppen auf einem Feld, bis sie 1997 von Shirley Brooks gestiftet wurde und von einer Armee von Freiwilligen wieder zu einem Schmuckstück aufgearbeitet wurde.
Früher lief die Bahn unter der Nummer 375, doch in Gedenken an Shirleys Mutter Margaret hört sie auf den Namen „Maggie M“.

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etwas später sehen wir schöne Murals, eines ist leider schon ziemlich verblasst

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nächster Halt ist am Waite Phillips Filling Station Museum, 26 E Lee Avenue

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Diese schöne ehemalige Tankstelle wurde 1922 von Waite Phillips erbaut und betrieben. Heute ist es unter anderen offen für Freunde von Oldtimern aus den 1920er Jahren.

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gegenüber ist das Sapulpa Historical Museum, 100 E Lee Avenue

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Dieses Museum ist untergebracht in einem Hotel aus dem Jahre 1910 und beschäftigt sich mit den ersten Tagen der Stadt, als die Eisenbahn gebaut wurde. Mehrere Dioramen und Fotos versetzen die Besucher zurück in jene Zeit.

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wir fahren weiter auf der Route 66 und zweigen ab zur Rock Creek Bridge

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Die historische Rock Creek Bridge in der Nähe von Sapulpa, Oklahoma, wurde am Mittwochmorgen dem 29. Januar 2015 in einer Zeremonie, wieder eröffnet.

Lt. Gov. Todd Lamb war dort, um das zeremonielle Band durchzuschneiden, dann fuhr er in einem antiken Auto über die Brücke zusammen mit einigen Dutzend anderen Sapulpa Bewohnern und Route 66 Anhängern.

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kurz danach halten wir am Tee Pee Drive In Theatre - direkt westlich der Brücke befinden sich die Reste des einstigen Autokinos. Bei der ganzen Denkmalpflege in der Stadt wirklich schade, dass hier keine Filme mehr gezeigt werden.

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wir folgen dem Straßenverlauf bis wir wieder auf die Route 66 stoßen, wir passieren den Ort Kellyville/Oklahoma mit ca. 1000 Einwohnern -
1892 eröffnete James E. Kelly einen Handelsposten, den er bereits ein Jahr später näher an die ankommende Eisenbahnstrecke verlegte, nachdem man ihm versprach, den darum entstehenden Ort nach ihm zu benennen.
Natürlich profitierte der Ort von den Ölfunden 1915, aber nicht in dem Maße wie andere. So gab es in der großen Depression auch nicht den gleichen Bevölkerungsschwund, sondern man steigerte sich kontinuierlich, bis 1990 die Höchstmarke von etwa 984 Einwohnern erreicht wurde. Die meisten pendeln täglich nach Sapulpa oder Tulsa zur Arbeit.
Das einzige, was noch von der alten Route 66 übrig war, ist das Gebäude eines ehemaligen Diners und eines Antiquitätenladens in einer alten Scheune, die beide jedoch 2011 abgerissen wurden. Schade, dass diese Stadt ihr touristisches Potential so brach liegen lässt.

und kommen etwas später in den Ort Bristow/Oklahoma mit ca. 4300 Einewohnern - alles begann 1897 mit einem Handelsposten, doch schon bald wuchs der nach Kansas Senator Joseph L. Bristow benannte Ort zum „Cotton Kingdom“ heran (Baumwoll-Königreich), bevor Ölfunde 1915 es zur Stadt der ölverarbeitenden Industrie machte.
Dennoch blieb der alte Charme erhalten, sind doch bis heute in der Stadt mehr Pflastersteinstraßen erhalten als in jeder anderen Stadt in Oklahoma.

erster Halt ist an der Bristow Motor Company/Bolin Ford, 500 N Main Street

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1923 wurde dieses historische Gebäude erbaut, was es mittlerweile auf die Liste der Historischen Orte der USA geschafft hat. Man beachte die schönen Speichenrad-Ornamente im oberen Bereich der Außenfassaden an der Ecke 10th Ave.
1927 wurde das Gebäude nach Norden erweitert und fortan wurden nicht nur Ford Model Ts verkauft, sondern auch Buick und Pontiacs.
In den 1950er Jahren übernahm Familie Bolin den Komplex. 2008 wurde der nördliche Anbau bei einem Feuer schwer beschädigt, doch inzwischen wieder neu aufgebaut und zwar im Retro-Look, was sich ausgesprochen gut in die Umgebung einfügt.

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weiter südlich ist das Firestone Building - 1930 eröffnete hier eine Tankstelle mit angeschlossener Werkstatt und Waschbox. Für die damalige Zeit war dieser im Art-deco Stil gehaltener Bau von beeindruckenden Ausmaßen. Man siehe sich doch nur mal die vielen kleinen Tankstellen entlang der Route 66 an, die erst nachträglich Schritt für Schritt erweitert wurden.
Besonderes Augenmerk verdient die außergewöhnliche stufenförmige Fensterform.
Das Gebäude stand längere Zeit leer, wurde aber 2011 restauriert und beherbergt nun einen Karosseriebaubetrieb.

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nächstes Ziel ist die St. George Episcopal Church, Ecke 7th Avenue/Elm Street

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Diese kleine Kirche im viktorianischen/gotischen Stil wurde 1903 vom wohlhabenden Engländer Thomas Cundy erbaut. Noch heute befindet sich darin das Originalmobiliar, das man 1903 gebraucht aus Oklahoma City übernommen hatte.

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und das Roland Hotel Building, 119 W 6th Avenue

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Das Hotel wurde 1923 von zwei Pionieren in Bristows Ölgeschäft hochgezogen, A.A. Rollestone und C.L. Freeland. Interessanter Nebenaspekt: Im Gebäude war eine der ersten Radiostation Oklahomas beheimat.

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das Stone Building, W 6th Avenue

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1906 wurde das erste Steinhaus in Bristow erbaut, in dem über 50 Jahre der Baumarkt von A.H. Stone beheimatet war.

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das Train Depot/Bristow Historical Museum

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In der durch den Ölboom aufstrebenden Stadt wurde 1923 ein neuer Bahnhof errichtet, der heute neben dem Touristenzentrum das historische Museum der Stadt beherbergt, wo die Geschichte der Stadt, der Eisenbahn und der Indianer der Region aufgezeigt wird.

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wir fahren weiter auf der Route 66 nach Depew/Oklahoma mit ca. 500 Einwohnern - die Eisenbahn erreichte die Gegend gegen 1898, doch erst 1901 legte man mit dem Bau der Post den Grundstein für den nach Senator Chauncy M. Depew benannten Ort. Kurioserweise wurden erst 1905 Grundstücke verkauft, wo sich Menschen ansiedeln konnten, um vom Postamt zu profitieren.
1911 löste der Ölfund einen wahren Boom aus. Wenn man heute auf der verlassen wirkenden Hauptstraße steht, kann man kaum glauben, wie lebhaft dieses Örtchen mal war: 1126 Einwohner nannten Depew ihr Zuhause, bis 1929 die große Depression einsetzte.
Depew war der erste Ort, der von der Route 66 abgehängt wurde: Bereits 1928 verlegte man die Landstraße in ihre heutige Lage, so dass der U-förmige Umweg durch die Stadt entfiel.

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hier haben wir einen Halt am Spanglers Grocery, Main Street

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Ein Gemischtwarenladen aus der guten alten Zeit.

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gleich daneben ist die Coppedge Pharmacy, ebenfalls Main Street

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Angefangen in einfachen Verhältnissen, konnte sich Dr. Coppedge, einer der ersten Einwohner der Stadt, 1920 in Zeiten des Ölbooms durchaus ein Steinhaus für seine Drogerie leisten. Über der Fassade kann man mit etwas Phantasie sogar noch den Namen lesen.

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und schräg gegenüber die Gimmel Gas Station - diese einstige Sinclair Tankstelle wurde von Ed und Alva Gimmel betrieben. Dank der soliden Steinmauern hat das Gebäude bis heute erfolgreich Wind und Wetter getrotzt.

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wir fahren wieder zurück auf die Route 66, zweigen ab auf ein älteres Stück der Route 66 (Old Route 66) und kommen wieder auf die Route 66 und erreichen den Ort Stroud/Oklahoma mit ca. 2800 Einwohnern.
Man schrieb das Jahr 1892, als James Stroud anfing, geschmuggelten Whiskey an Cowboys zu verkaufen, die hier mit ihren Herden durchzogen und dabei auch durch "trockenes" Indianerland mussten. Schon bald entwickelte sich eine wilde Gemeinschaft mit mehreren Saloons, bis 1907 der Staat Oklahoma gegründet wurde und auch das neu eingerichtete County trocken gelegt wurde.

erster Halt ist das Rock Cafe, 114 W Main Street

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Roy Rieves begann 1936 eigenhändig, das Rock Cafe Stein für Stein zu erbauen. Benutzt wurden dabei Steine, die man bei der Asphaltierung der Route 66 aus dem alten Straßenverlauf entfernte. 1939 konnte das Cafe eröffnet werden, das zeitweise auch als Greyhound-Station diente.
Sally Carreras Charakter aus Disneys Film "Cars" beruht auf der derzeitigen Inhaberin Dawn Welch, die wie Sally im Film versucht, einen Ort vor dem Vergessen zu retten. 2008 wurde das Cafe bei einem Feuer schwer beschädigt, aber von Dawn in mühevoller Kleinarbeit wieder aufgebaut.

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hier kehren wir auch ein und trinken eine heiße Schokolade. Der Aufenthalt war etwas ungewollt, da sich meine Frau bei einem Sturz über eine Bordsteinkante das Knie aufgeschlagen hat und wir die Wunde auf der Toilette auswaschen konnten und mit einem Pflaster abdecken konnten.

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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habt ihr nicht beim blauen Wal angehalten oder habe ich die Fotos uebersehen...?

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vor 18 Stunden schrieb CB:

habt ihr nicht beim blauen Wal angehalten oder habe ich die Fotos uebersehen...?

beim blauen Wal haben wir nicht angehalten- kann aber nicht mehr sagen warum.

Gruß Jürgen und ein gutes und reisefreudiges Jahr 2017

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13.Tag-Montag,01.08.2016-von Tulsa/Oklahoma nach Clinton/Oklahoma-Fortsetzung

ein Mural

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und zum Lucas Stroud House, 110 E 2nd Street

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Das Lucas Stroud Haus, das 1898 gebaut wurde, befindet sich entlang der historischen Route 66. Eines von sieben Kindern von J.W. Stroud ist der Gründer von Stroud.

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das Hotel Stroud/Hotel Lincoln, 323 W Main Street

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Ursprünglich besaß dieses Gebäude nur eine einzige Etage. Erst 1924 kam der Besitzer auf den Gedanken, was für ein Erfolg ein Hotel an so zentraler Lage mitten in der Innenstadt haben könnte, so dass er das Obergeschoss ergänzte und darin das Hotel Lincoln (nach der gleichnamigen Kommune) eröffnete, was später auch unter dem Namen Hotel Stroud bekannt war. Das Hotel wurde 1949 geschlossen.
Wenn man ganz genau hinschaut, kann man über der ersten Etage an der Ecke noch ganz schwach „Hotel Stroud“ lesen.

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das Skyliner Motel, 717 W Main Street

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Ein nettes familiär geführtes Motel aus den 1950er Jahren mit einem gepflegten altmodischen Neonschild, was schon so manchen Reisenden angelockt hat.

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wir tanken noch in Stroud bevor es weiter geht:
9,706 Gallonen a 1,849 $ = 17,95 $
hier steht auch ein Coca Cola Truck

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unser nächstes Ziel ist Davenport/Oklahoma mit ca. 900 Einwohnern - als 1891 eine zweite Welle Siedler in den Westen aufbrachen, wurde auch Davenport gegründet. Obwohl 1924 in der Nähe Öl gefunden wurde, blieb der Ort klein und beschaulich und hat bis heute seinen alten Charme beibehalten.

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die ehemalige Magnolia Gas Station haben wir übersehen. Wir stoppen am Early Bird Cafe/alte Texaco Tankstelle, 901 N Broadway Avenue

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Mitten im Keil der Y-förmigen Kreuzung, wo sich die Route 66 vom Broadway und damit von der Hauptstraße durch Davenports Altstadt trennt, liegt die 1933 erbaute ehemalige Texaco-Tankstelle.
Schon lange wird hier kein Benzin mehr verkauft, dafür hat das Early Bird Café hier Einzug erhalten. Der Eingangsbereich ist mit Dutzenden alten Kennzeichen aus Kansas, Oklahoma und Texas dekoriert. Die ältesten sind noch aus den 1920er Jahren.

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Für die USA recht ungewöhnlich ist die gepflasterte Hauptstraße quer durch den Ort: Auf dem Broadway sind noch immer die Steine einer hiesigen Fabrik verbaut, die 1930 ihre Produktion einstellte. Der Zustand der Straße muss demnach also noch älter sein.

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und wieder einige Murals - In Davenports Altstadt befinden sich zwei große Wandzeichnungen, die insgesamt 9 verschiedene Motive der örtlichen Geschichte zeigen. Hiesige Künstler zeichneten die Bilder nach alten Fotos nach.
Das Motiv des 1891er Landrush ist dabei mit knapp 10 Metern Höhe das größte entlang der gesamten Route 66. Andere Motive zeigen Nettie Davenport, den ersten Postmeister und Namensgeber der Stadt, das erste Postamt in einer Holzhütte, Szenen des Ölrauschs und der ersten Geschäftsgebäuden der Stadt.


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weiter geht's auf der Route 66, wieder schnurgeradeaus, nach Chandler, OKlahoma mit ca. 3000 Einwohnern - der Name des 1891 gegründeten Ortes verweist auf den Innenminister unter Präsident Harrison, George Chandler.
Ein Mann namens Bill Tilgman war maßgeblich daran beteiligt, die Stadt zu erschließen und die Grundstücke zu verkaufen. Später wurde er Polizeichef des Ortes und rottete fast das gesamte organisierte Verbrechen in Oklahoma aus. Tragischerweise wurde er 1924 erschossen und gilt als eins der letzten Opfer des Wilden Westens.
Chandler hatte sich ganz dem Baumwollanbau verschrieben. Selbst Kinder lernten schon, wie man Baumwolle erntet und die Schulpflicht wurde oft vernachlässigt, bis Mitte November die gesamte Ernte eingebracht war. Jeden Tag um Punkt Mittag und Punkt Mitternacht wurde zum Schichtwechsel gerufen, für viele die einzige Form der Zeitmessung.
Heute kann man viele Relikte der alten Route 66 finden, in der Stadt, die sich selbst das Motto "bestbehütetes Geheimnis Oklahomas" gab.

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hier halten wir am Lincoln Motel, 740 E 1st Street

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Seit 1939 ununterbrochen können sich müde Route 66 Reisende zur Ruhe legen und ausgeschlafen in den nächsten Tag starten

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wir fahren zum Route 66 Interpretive Center, 400 E 1st Street

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und zur Phillips 66 Station, 7th Manvel Avenue

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In Chandler kann man noch eine der wunderschönen alten Tankstellengebäude vorfinden, die eher an ein kleines Puppenhaus als an eine Tankstelle erinnern, damit sie auch in Wohngebieten nicht störend wirkten.
Dieses Exemplar wurde 1930 gebaut und bis 1967 unter der Marke Phillips 66 betrieben, danach noch bis 1993 unter verschiedenen anderen Marken. Seit 1997 wurde sie vom Veteranen Bill Fernau restauriert.

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und zum H & S Theatre

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Dieses nach wie vor privat betriebene Theater stammt aus dem Jahr 1926 und wird noch immer für Filmvorführungen genutzt.

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weiter geht's auf der Route 66 nach Warwick/Oklahoma mit ca. 250 Einwohnern - Warwick fand seinen Anfang im Jahre 1891, als sich David und Norah High hier niederließen. Es war sehr vielversprechend, dass in 1896 mit der St. Louis & San Francisco Railway und 7 Jahre später mit der Fort Smith & Western Railway Company gleich zwei Eisenbahnlinien hier entlang führten, doch finanzielle Probleme zwangen die Gesellschaften in den 1940er Jahren in die Knie. Die Burlington Northern betrieb als Übernahmegesellschaft den Güterverkehr noch bis 1986, doch seitdem ist Warwick quasi Geisterstadt,

nach Wellston/Oklahoma mit ca. 900 Einwohnern - Wellston wurde nach Christian T. Wells benannt, der hier 1883 im Kickapoo Indianer Reservat einen Handelsposten eröffnete. 1933 wurde die Route 66 begradigt, womit der Ort seinen direkt Anschluss an die Hauptstraße verlor. Man zog sogar bis vor den obersten Gerichtshof – vergebens.
Erstaunlich, dass man selbst 1933 die Notwendigkeit des Durchgangsverkehrs erkannte.

Kurz nach Wellston kommt die Captain Creek Bridge - beide hübschen kleinen sogenannte Pony Truss Brücken hat man auf die Liste der Nationalen Historischen Plätze gesetzt, womit sie hoffentlich noch lange Zeit erhalten bleiben werden.
Über die eine Brücke führt der alte Bogen der Route 66, über die andere die begradigte, 1933 erbaute Strecke.

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zwischen Wellston und Luther/Oklahoma befindet sich die Threatt Filling Station

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nun erreichen wir Luther/Oklahoma mit ca. 700 Einwohnern mit der The Boundery on 66

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Man sieht es dem Gebäude noch an: Hier war früher einmal eine Tankstelle. Heute liegt hier auf der Grenze (engl. Boundary, daher der Name) ein Route 66 Restaurant. Die „Grenze“ ist ein senkrecht von Nord nach Süd verlaufender Weg, der das östliche Ende des großen Landrausch von 1879 markiert.
Außerdem wird diese Linie gerne als Referenz in ganz Oklahoma herangezogen, der etwas östlich oder westlich des Indian Meridian liegt, wie die Straße offiziell heißt.

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und etwas später die Rock of Ages Gas Station

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Diese Tankstelle stammt noch aus ganz frühen Jahren, wie man an den alten Natursteinmauern erkennen kann. Sie wurde errichtet, lange bevor es hier Elektrizität gab. DerSprit musste noch von Hand gepumpt werden.
Man sagt, die Tankstelle wurde geschlossen, als der Besitzer verhaftet wurde, nachdem er hier auch Falschgeld herstellte.

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kurze Zeit später erreichen wir Hargrove's Place ein kleines aber sehr nettes Route 66 Museum.

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Es ist das kreative Produkt von John Hargrove, einem ehemaligen Flugzeug -und Schulbusmechaniker. John wuchs in der Nähe von NW 23rd St (Route 66) in Oklahoma City auf und war immer von der "Mother Road" fasziniert. Er dachte ursprünglich daran, seinen Ruhestand wieder aufzugeben, um zerstörte Flugzeuge wieder aufzubauen, "aber die Haftung ist einfach entsetzlich", erzählte er uns, was richtig scheint.

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"So, habe ich beschlossen, gut, wenn ich das nicht mache, werde ich auf der Route 66 leben!" Im Jahr 1998 verkaufte er alles, was er hatte, kaufte ein Stück Route 66 Eigentum östlich von Oklahoma City, und begann den Bau seiner Attraktion. "Ich mache einfach nur, was ich tun will."

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John Hargrove und ich

Auch hier wurden wir vom Eigentümer John Hargrove auf das freundlichste begrüßt und erhalten eine kleine Führung durch sein äußerst interessantes kleines Reich (Museum).

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ein Gilmore Special aus den frühen 1900er Jahren

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Was John tut, er baut Repliken der klassischen Straßenrand-Bilder, die meisten von ihnen hat er entlang der Route 66 gefunden und plaziert auf seinem Grundstück. Er hat seine eigenen Versionen von den riesigen Twin Arrows, ein Wigwam Motelzimmer und eine große Kachina-Puppe, einen VW Käfer mit eingegrabener Nase in der Erde (Johns Huldigung an Texas's Cadillac Ranch). Er baute einen Teich, um eine Replik Blue Whale zu haben, aber das Wasser ist ausgelaufen.

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John bekam schließlich seinen Teich gefüllt und hat ihn mit einem 25-Fuß-langen Blue Whale ausgestattet. Neue Indoor-Erweiterungen sind ein Big Bob von Bob und ein McDonald's "Speedee Service" Bun Man, draußen gibt es Fillmore den VW Bus von Cars, das Captain America Motorrad und einen VW Herbie. John sagt: "Ich lebe das Leben: Mann, vergiss nicht, das Leben zu leben!"

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ich durfte mich in seinen Herbie setzen

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John Hargrove erzählt uns noch, daß dieser Gilmore Special die Indi 500 gefahren ist.

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Fortsetzung folgt

 

 

 

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13.Tag-Montag,01.08.2016-von Tulsa/Oklahoma nach Clinton/Oklahoma-Fortsetzung

fast um die Ecke kommt der Round Barn, 107 E Highway 66

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Angeblich das am häufigsten fotografierte Gebäude entlang der Route 66. 1898 errichtet, bewies William Harrison Odor allen Skeptikern seiner Zeit, dass es sehr wohl möglich ist, eine runde Scheune zu errichten. In der unteren Etage wurde das Vieh eingestellt, wohingegen oben oft Feste gefeiert wurden.
1988 war die Scheune in einem erbärmlichen Zustand, aber die „over- the- Hill-Gang“ („über den Berg Gang“ in Anlehnung an das hohe Alter ihrer Mitglieder) rund um Luther Robinson restaurierten sie, um die ungewöhnliche Bauform der Nachwelt zu erhalten.

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wir kommen in den Ort Arcadia/Oklahoma mit ca. 300 Einwohnern - Arcadia wurde 1889 gegründet und nach der griechischen Stadt Arkadien benannt. Der Ort war geprägt vom Baumwollanbau und der Viehwirtschaft.

und danach Pop's Bottle, Highway 66, hier versorgen wir uns mit verschiedenen Softdrinks und einigen Biersorten

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Eine moderne Straßenrand-Attraktion auf der Route 66. Die Glaswände des Restaurants sind mit Regalen aus Soda-Pop-Flaschen verziert, die nach Getränkfarbe angeordnet sind. Glasflaschen machen den Innenraum sehr schön. Das Straßenschild [eine Neon-Pop-Flasche] ist 66 Meter hoch und wiegt vier Tonnen. Mehr als 700 Geschmacksrichtungen von Pop!

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wir kommen am Arcadia Lake vorbei und erreichen Edmond/Oklahoma mit ca. 81.500 Einwohnern mit dem ältesten Schulhaus von Oklahoma

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im Garten des Schulhauses gibt es einen Picknickplatz welchen wir auch nutzen

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über den S Broadway fahren wir aus Edmond raus, wechseln auf die N Kelley Avenue, durchfahren Oklahoma City und fahren wieder auf die Route 66 zur Lake Overholser Bridge im Ortsteil Bethany mit ca. 19 300 Einwohnern.

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Lake Overholser ist ein 1916 künstlich angelegter See, der von Einheimischen meist "Lake Hold Her Closer" genannt wird.
1924 wurde die damals neuartige Stahlbrücke über den North Canadian River errichtet. Sie trug die Route 66, bis 1958 ein Stück nördlich eine neue vierspurige Brücke errichtet wurde.

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nun kommen wir nach Yukon/Oklahoma mit ca. 22 000 Einwohnern - Yukon wurde 1891 von den Spencer Brothers gegründet und liegt am ehemaligen Chisholm Trail, der einst die Weiden Texas mit dem Verladebahnhof in Abilene, Kansas verband. Der Ort wurde nach dem gleichnamigen kanadischen Territorium benannt, wo zur Zeit der Ortsgründung der Goldrausch in vollen Zügen war.
1949 errang der Ort großes Medieninteresse, nachdem sich die Kuh Grady in einem Silo selbst eingefangen hatte und durch die schmale Tür nicht mehr herauskam. Die Tür erweitern ging nicht, da das Silo aus Stahl war und zum Umreißen war es zu wertvoll. Letztendlich wurde die Tür mit Ölen präpariert und die Kuh herausgezogen.
Heute ist Yukon vor allem eine Wohnstadt, von wo aus es sich bequem nach Oklahoma City pendeln lässt.

erste Station ist Fat Elvus Diner/Sid's Diner, 4 E Man Street

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Fritten, Hamburger, Shakes und gratis dazu das Flair der 1950er Jahre, all das konnte man in Sid's Diner erleben. Und wenn man zufällig doch keinen Appetit hat, konnte man sich wenigstens am schönen Reklameschild oder dem Oldtimer vor der Tür erfreuen. Die Lokalität wird gerade renoviert.

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kurz danach sehen wir Yukon's Best Flour Mill, W Main Street

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Das hohe Getreidesilo, auf dem in großen Buchstaben "Yukon's Best Flour" (Yukons bestes Mehl) zu lesen ist, repräsentiert eindrucksvoll Yukons landwirtschaftliche Geschichte.
Nachts kann man die auf dem Dach angebrachte Neon-Reklame meilenweit sehen.

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ein Stückchen weiter das Mulvey Mercantile, 425 W Main Street

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Mulvey Mercantile wurde 1893 gegründet und bezog dieses Gebäude nach seiner Fertigstellung in 1904. Bis der Laden in der Folge der großen Depression aufgegeben werden musste, war es das größte Einzelhandelsgeschäft in Yukon.
Im Eingangsbereich ist der Firmenname noch immer mit schwarzen auf weißen Kacheln im Boden verewigt.

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wir befinden uns immer noch auf der Historic Route 66, kommen nach El Reno/Oklahoma, mit ca. 17.000 Einwohnern - El Reno hieß ursprünglich Reno City und lag 5 Meilen nördlich des heutigen Zentrums, bis es nach mehreren Überflutungen hier neu aufgebaut wurde.
In El Reno war früher eine große Werkstatt der Eisenbahngesellschaft Rock Island beheimatet, die als erstes Chicago mit dem Mississippi verband und sich immer weiter gen Westen ausbreitete. Außerdem fuhr eine Straßenbahn vom Bahnhof ins Stadtzentrum, die letzte, die in Oklahoma überlebte und noch heute mehrmals pro Woche für Touristen fährt.

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das Denkmal an die Road Island Railroad, 270 S Choctow Avenue - von 1940 bis 1964 betrieb die Rock Island den Choctaw Rocket, einen Personenzug von Memphis über Little Rock und Oklahoma City nach Amarillo mit Halt in El Reno, außerdem eine Werkstatt für ihre Züge in El Reno.

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ein Mural

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wir fahren auf dem Sunset Drive zum Abzweig nach Fort Reno

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Fort Reno ist ein ehemaliger US-Armee Kavallerie-Posten westlich von El Reno, Oklahoma. Er ist benannt nach General Jesse L. Reno, der in der Schlacht von South Mountain im amerikanischen Bürgerkrieg starb.

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Dieser militärische Posten wurde 1874 gegründet, um die Cheyenne- und Arapaho-Stämme zu schützen. Truppen aus der Festung waren maßgeblich daran beteiligt, einen geordneten Übergang und Abbau von Vorbehalten der Bewohner von Bauernhöfen, Ranches und Städten zu gewährleisten und waren die wichtigste Kraft bei der Überwachung des Landkaufs von 1889.

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Es diente für zwei Depots von 1908 bis 1947, als es eine landwirtschaftliche Forschungsstation wurde. Es diente auch als deutsches Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg. Ein Großteil des ehemaligen Forts wurde restauriert.

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Naächster Halt ist die Calumet Cherokee Trading Post, 245 S Walbaum Road

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der Ort Calumet liegt etwas nördlich der Route 66 mit ca. 530 Einwohnern - der Name Calumet leitet sich vom französischen Wort für Friedenspfeife ab.
Der 1893 gegründete Ort lebt größtenteils von der Landwirtschaft. In den 1970er Jahren wurde zudem in der Gegend Erdöl und -gas gefunden, was für einen kurzzeitigen Boom sorgte.
Die Route 66 wurde in den 1920er Jahren durch den Ort verlegt, jedoch fiel dieses Teilstück frühen Straßenbegradigungen wieder zum Opfer, noch bevor man an den Bau der Interstate gedacht hat.

kurz nach der Calumet Cherokee Trading Post zweigen wir links ab auf die Old Route 66 (Jones Road NW), wir überqueren den South Canadian River auf der Pony Bridge

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Die Brücke besteht aus 38 Bögen, wurde 1933 errichtet und ist 1,2km lang und ist damit eine der längsten und schönsten Brücken auf der Route 66.

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nächster Ort an dem wir vorbeifahren ist Bridgeport/Oklahoma mit ca. 120 Einwohnern und dann den Ort Hydra/Oklahoma mit ca. 990 Einwohnern - im August 1901 wurde der Ort in der Nähe der Eisenbahn unter dem Namen Caddo gegründet, doch schon einen Monat später mit Eröffnung der Post in Hydro umbenannt in Anspielung auf das reine Quellwasser guter Qualität.
Obwohl die Route 66 schon immer den Ort nur am Südende strich, lebte er gut von den Durchreisenden und ist definitiv auch heute noch einen kleinen Abstecher wert.

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kurz vor dem Ort begegnen wir den ersten Longhorn Rindern

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im Ort Hydro fahren wir zur Johnson Peanut Co.,Nutopia Nuts'n More seit 1942
hier kaufen wir einige Tütchen Nüsse in verschiedenen Varianten.

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Als wir bezahlen schenkt uns die Verkäuferin noch 10 verschiedene kleine Tütchen mit verschiedenen Nußvariationen - sehr zu empfehlen.
Seit 1942 werden in diesem Familienbetrieb Erdnüsse in allen möglichen Formen vertrieben, von einfach gerösteten, über Erdnussbutter bis hin zu Süßigkeiten und Erdnussöl.

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ebenso befindet sich hier der Route 66 Soda Fountain Grill, 125 Main Street - ursprünglich war hier eine Drogerie untergebracht, bevor man hieraus einen Treffpunkt für Route 66 Reisende machte. Doch die abgeschiedene Lage brachte wohl das erneute Aus.

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wir fahren wieder zurück auf die Route 66 und halten kurze Zeit später an Lucilles Gas Station

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Diese 1927 erbaute Tankstelle wurde von 1941 bis 2000 von Lucille Hamon betrieben, einer echten Power-Frau. Nicht nur, dass sie lernte, wie man die Benzin-Pumpen bediente, platte Reifen flickt, sie zog auch noch drei Kinder groß und kümmerte sich um 7 Hütten, die man mieten konnte.
1971 verstarb ihr Mann und selbst die Eröffnung konnte der „Mother of the Mother Road“ nichts anhaben, sie war weiter für ihre Gäste da, bis sie 2000 verstarb.
Die Tankstelle ist eine von zwei verbliebenen, die mit einer „Dienstwohnung“ überbaut sind.

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Wir kommen nach Weatherford/Oklahoma mit ca. 11 000 Einwohnern - 1892 kamen u.a. William J. Weatherford mit seiner Familie hier an und baute ein 5-Zimmer-Wohnhaus, das anfangs auch als Poststation, Schule und Kirche für die ersten Siedler diente.
Als 1898 die Oklahoma and Gulf Railroad hier ankam, wurden weitere Geschäfte eröffnet, teilweise zunächst in Zelten.

an der Kreuzung Airport Raoad/Route 66 steht das neue Lucilles Restaurant. Da es bereits 17:30 Uhr ist nehmen wir hier unser Abendessen ein.

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Wir bestellen den Lucille's Chicken Ceasars Salad die Mother Road Light Version mit Coca Cola (18$ incl. Tax und Tipp).

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2006, als die Route 66 schon längst Geschichte war, wurde dieses Roadhouse eröffnet. Mit alten Zapfsäulen nett dekoriert, erinnert die Bauweise tatsächlich an Lucille’s Tankstelle in Hydro ein paar Meilen weiter östlich, hat jedoch ansonsten nur den Namen gemein.
Der Restaurant-Bereich ist in 3 Teile aufgeteilt: Einen Saloon, einem Diner im Stil der 50er Jahre und einen Lounge-Bereich.

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es geht weiter auf der Route 66 nach Clinton/Oklahoma mit 9000 Einwohnern unserem heutigen Etappenziel - bei den großen Oklahoma Landvergaben wurde diese Region im Tal des Washita River ausgelassen, weil sie als wertlos erschien, doch J.L. Avant und E.E. Blake waren da anderer Meinung. Weil ein Indianer per Gesetz maximal die Hälfte seines 160 Acre Grundstücks verkaufen durfte, kauften sie letztendlich im Jahr 1899 je 80 Acre von 4 verschiedenen Stammesmitgliedern, deren Grundstücke sich in einem Punkt trafen, um ein möglichst großes zusammenhängendes Grundstück zu erlangen.
1902 wurde die Siedlung anerkannt, jedoch lehnte die Post den ursprünglichen Namen Washita Junction ab und so wurde es nach Richter Clinton Irwin benannt.

wir halten am The Glancy Motor Hotel, 217 W Gary Boulevard

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zum Trade Wind Inn, 2128 W Gary Boulevard

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Das Motel begrüßt seit 1964 Gäste aus aller Welt. Eigentlich nichts Besonderes, wenn hier nicht auch Elvis Presley höchstpersönlich mal übernachtet hätte,worauf man immer wieder gerne verweist.

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und gleich gegenüber das Route 66 Museum, 2229 W Gary Boulevard - 1995 wurde das erste staatlich geförderte Route 66 Museum eröffnet, wo es neben alten Autos und vielen Erinnerungsstücken an die alte Zeit einen echten Valentine Diner zu sehen gibt, ein kleines Café, das mit der Eisenbahn ausgeliefert wurde und von 1-2 Personen unterhalten werden konnte. Und falls das Geschäft mal nicht so gut lief, konnte man es auch ganz leicht woandershin mitnehmen.

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wir kommen am Route 66 Diner vorbei - dieses Valentine Diner öffnete im Jahr 1956 als Porter House Cafe in Shamrock, Texas. Die Eigentümer, M.L. Und Alta Porter, betrieben es bis 1964, dann zog es in ihren Hinterhof und später hierher.

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nun fahren wir zu unserem Super 8 Clinton, 1120 S 10th Street wo wir ein 2 Queen Beds Zimmer für eine Nacht gebucht haben für 66,97 $

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unser Zimmer

Temperatur in Clinton: 105°F = 40,5°C
Meilenstand: 2666
gefahren: 235 Meilen = 378 km

 

 

 

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14. Tag - Dienstag, 02.08.2016 - von Clinton/Oklahoma nach Amarillo/Texas


Morgens: 78°F = 25,6°C


Abfahrt: 06:30 Uhr


Vom Super 8 Clinton fahren wir auf die I-40 und nach ca. 3 Meilen von der I-40 runter zum Jiggs Smokehouse



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Jiggs Smokehouse wurde in den frühen 70er Jahren von Jiggs Botchlett als Farm für Truthan und Puten gebaut. Ursprünglich gab es keinen Laden, es wurde Truthahn, Puten und Eier verkauft. Erst 1978, als der neue Besitzer George Klaassen das Geschäft kaufte wurde es ein Laden.


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wir fahren auf die Old Route 66 Frontage Road und fahren vorbei an Foss/Oklahoma mit ca. 160 Einwohnern - Ende der 1890er Jahre wurde dasTal des Turkey Creek besiedelt, doch 1902 radierte eine verheerende Springflutden jungen Ort wieder aus.
Man lernte daraus und baute eine neue Siedlung oberhalb des Tals an die heutigeStelle. Bis 1905 wuchs die Einwohnerzahl auf stolze 1000 an und man leistetesich jeglichen Komfort einer Großstadt inklusive eines Opernhauses und einesElektrizitätswerks.

Durch die Eisenbahnknoten Elk Cityund Clinton verlor die Stadt zunehmend Einwohner. Auch die große Depressionforderte ihren Tribut und letztendlich die Umgehung des Ortes durch dieInterstate.


weiter geht's nach Canute/Oklahoma mit ca. 600 Einwohnern - Der Ort wurde 1899 gegründet und nach dem Dänischen König benannt (dt. Knut). Während der großen Depression wurde als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme Oklahomas erster State Park an der Route 66 errichtet.


in Canute ist das Cotton Boll Motel - nun ein privates Wohnhaus - nur das Sign steht noch zur Erinnerung


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gleich daneben befindet sich die ehemalige Kupka's Service Station


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weiter geht's auf der Old Route 66 nach Elck City/Oklahoma mit ca. 11 000 Einwohnern - einst trieben hier die Cowboysihre Viehherden über den Great Western Cattle Trail von Texas nach Dodge Cityin Kansas. Im März 1901 entstand eine kleine Zeltstadt, noch bevor die ChoctowRailroad ihre abgesteckten Grundstücke an die neuen Siedler veräußerte.
Im September 1901 hielt dann der erste Zug in der "Crowe" genanntenSiedlung. Auf vielen Landkarten erschien alternativ auch der Name Busch, um dieBusch Brauerei zu überzeugen, hierher zu ziehen. Letztendlich wurde der NameElk City gewählt wie der kleine Bach Elk Creek, an dem eine ExpeditionHirschspuren (Elk = Hirsch) entdeckte.

Bereits 1902 nannten über 1000Einwohner die Stadt ihr Zuhause, womit sie ein Jahr nach Entstehung eine dergrößten in West-Oklahoma wurde. Im gleichen Jahr wurden die Straßen in derInnenstadt gepflastert.
In den 1980er Jahren brachte einÖlboom viele vorwiegend männliche Arbeitskräfte in den Ort, womit es wie zualten Cowboy-Zeiten etwa 20 mal so viele Männer als Frauen gab. Leider hatteder Boom auch eine große Bauaktivität zur Folge, womit einige typischen Route66 Attraktionen verschwanden.


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hier müssen wir auch tanken:

9,400 Gallonen a 1,899 $ = 17,65 $

 

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Fortsetzung

am E State Highway 66 steht der Parker Ölturm # 114 - Dies ist mit 55 Metern der höchste außer Betrieb gestellte Ölbohrturm der Welt. Er ist damit ein würdiges Denkmal für die Öl-Boom-Tage der Stadt.


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an der 2717 W 3rd Street befindet sich das National Route 66 Museum and Old Town Museum Complex


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Der Museumskomplex besteht aus dem Old Town Museum, dem Route 66 Museum, Transportation Museum, dem Farm and Ranch Museum sowie dem Blacksmith (Schmiede) Museum. Ausgestellt sind nicht nur schicke alte Autos und die typischen alten Schilder und Zapfsäulen, sondern sogar der Nachbau einer alten Stadt mit Bahnhof, Gemischtwarenladen, Bank, Oper und vielem mehr.


Fortsetzung folgt
 

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Fortsetzung - National Route 66 Museum and Old Town Museum Complex


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Fortsetzung folgt
 
 

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nun kommen wir nach Sayre/Oklahoma mit ca. 4500 Einwohnern - 1901 gründete die Eisenbahn Sayre und benannte sie nach dem Großaktionär Robert H. Sayre.
Nicht nur einzelne Gebäude, sondern die gesamte Innenstadt steht inzwischen aufder Liste der historischen Plätze.
Auf vielen Gebäuden der Stadt wurden zudem hübsche Wandzeichnungen angebracht
Ruhm und Ehre errang Maxie Anderson, gebürtig aus Sayre, der 1978 mit zwei weiteren Abenteurern als erste den Atlantik in einem Heißluftballon überquerte.

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wir halten an der City Hall von Sayre in der 102 W Main Street, erbaut 1905 als First National Bank - ist heute das Rathaus der Stadt

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gegenüber ist der Owl Drug Store, heute Owl Rexall Drugs - Zwischen 1901 und 1997 wurden in dieser ehemaligen Drogerie auch Milchshakes und andere Softdrinks ausgeschenkt. Das besondere an dem Laden war die schon früh eingesetzte Zapfanlage, einer der ältesten und am längsten in Betrieb gewesene im ganzen Staat.

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in der E Main Street ist das Beckham County Courthouse

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Das Gerichtsgebäude gilt als ein Wahrzeichen, weil es das höchste Gebäude in Sayre ist. Es ist auch eines der wenigen Gerichte in Oklahoma, die eine Kuppel hat.



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daneben befindet sich das Stovall Theatre

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Das wirklich schicke Theater wurde 1950 erbaut, doch ist es leider seit vielen Jahren geschlossen und verfallen.


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wir fahren auf die Route 66, am rechten Straßenrand sehen wir noch die ursprüngliche Route 66

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wir kommen nach Erick/Oklahoma mit ca. 800 Einwohner - Erick war schon früh ein Anlaufpunkt für Durchreisende: Seine natürlichen Quellen war der idealeAnlaufpunkt für die zahlreichen Viehtracks.
Später wurden Öl und Gas in derGegend gefunden, doch der erhoffte Aufschwung ebbte früh wieder ab. Als dieInterstate gebaut wurde, ging es mit der Wirtschaft des Ortes weiter bergab.Country-Musiker Roger Miller "King of the Road", der in Erick großwurde, soll in einem Interview auf die Frage, wo denn Erick läge, geantwortet haben: Es läge kurz vor der Auslöschung.


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hier gibt es auch ein Roger Miller Museum

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Das Roger Miller Museum befindet sich an der Ecke des Roger Miller Boulevard (alte Route 66) und Sheb Wooley Avenue. Diese historische Ziegelstruktur (ca. 1929) wurde im Sommer 2002 vom Roger Miller Museum Board erworben. Durch die Großzügigkeit der Mitglieder des Museumsausschusses, der Museumsmitglieder, zahlreicher Einzelspender sowie der Stiftungsförderung der Stiftung Route 66 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt und das Museum im Sommer 2004 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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gegenüber dem Museum steht das Gebäude der ehemaligen First National Bank von 1907

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in der S Sheb Wooley Avenue befindet sich der Sandhills Curiosity Shop.




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Gerade als wir das Gebäude fotografieren öffnet Harley Russel seinen Laden und sagt wir sollen doch ein paar Aufnahmen von außen machen bis der Laden hergerichtet hat.


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Kurz danach kommt er raus und bittet uns in den Laden zu kommen. Er ist sehr gesprächig und ermuntert uns auch ihn zu fotografieren.


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Drinnen zeitgt er uns alle seine Kuriositäten, wie einen riesigen Stapel von Photos von ihm und seiner im September 2014 verstorbenen Frau Annabelle (nach 3-jährigen Kampf mit dem Krebs). Seine Frau Annabelle und Harley waren Mediocre Music Makers (mittelmäßige Musiker).


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der Laden ist im ältesten Gebäude der Kleinstadt Erick untergebracht, einer ehemaligen Fleischerei. Harley and Annabelle spielten früher gemeinsam gerne für ihre Gäste. Viele glauben, dieser Laden könnte als Inspiration für Lizzie's Curio Shop im Film Cars gedient haben.



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in seinem Laden gibt es jede Menge Musikinsrumente die sie früher verwendet haben und ein wie er sagte "ältestes Route 66 Oklahoma Schild"


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ich und dieses Schild

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Anschließend wollte er unbedingt von uns Fotos mit diversen Route 66 Utensilien machen, was wir gerne mitmachten.


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seine Facebook Adresse


Er ist wirklich eine Rarität an der Route 66 die wir hier getroffen haben. Wir mußten dann auch noch sein Wohnhaus ansehen.


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am Roger Miller Boulevard ist auch das West Winds Motel


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Das West Winds Motel ist ein historisches Motel. Das Motel eröffnete Mitte der 1940er Jahre, um Reisende auf der Route 66 zu bedienen. Das Motel hatte eine typische Motorhofanlage mit zwei Wohngebäude und einem Büro, das eine U-Form um einen zentralen Innenhof bildete. Die Wohngebäude haben ein Mission Revival-Design mit Stuckmauern und roten Metalldächern, die entworfen wurden, um Fliesen zu ähneln. Die Motel-Einheiten verfügen über einzelne Garagenplätze vor ihren Eingängen, ein Stil, der in den 1930er und 1940er Jahren üblich war, aber in späteren Jahren nicht mehr zur Geltung kam.



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Fortsetzung folgt

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auf dem Weg nach Texola/Oklahoma mit ca. 45 Einwohner - Texola hieß früher einmal Texokla,danach Texoma. Durch seine Lage in der Nähe des 100. Längengrads und insgesamt 8 Neuvermessungen dieser Linie als Grenze zwischen Oklahoma und Texas gehörte der Ort zeitweise zu Texas und zeitweise wieder zu Oklahoma.
Die Poststation wurde 1901eröffnet, die Eisenbahn erreichte 1902 den Ort. Mit knapp 600 Einwohnern wurde1930 der Höchststand erreicht. Heute sind die meisten Häuser verlassen und Texola beinahe eine Geisterstadt.



unterwegs sehen wir eine Gruppe Pferde im Schatten einer Baumgruppe stehen.


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in Texola steht ein kleines Jail - diese Route 66 hat Dutzende von verlassenen und bröckelnden Gebäuden. Eines ist ein Ein-Zimmer-Block Gefängnis am Ende der 1800er gebaut. Vorne ist ein Grabstein- Denkmal für die Texola High School Klasse von 1939. Ich bin nicht sicher, warum. Dieser Teil der Route 66 ist auch bekannt als Will Rodgers Hwy.



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in der Nähe entdecken wir noch folgende Gebäude


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vor der Staatsgrenze sehen wir noch Waterhole #2 and Tumblewood Grill