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Lagerfeuer und Dosenbier - Vier Männer im Südwesten der USA


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Prolog
 
 
 
April 2013 - Ein weißer Hyundai Santa Fe biegt hinter dem Visitor Center des Arches NP rechts ab und erklimmt den Scenic Drive. Die steile Straße führt zu einem gewaltigen Höhenanstieg in kürzester Zeit. Die atemberaubenden Blicke auf Moab erzeugen ein Staunen und Schwelgen in Erinnerungen bei den Erwachsenen. Der minderjährige Mitfahrer hinten rechts reißt die Herrschaften aus der ersten Reihe mit einem fordernden „Butterkeks ham“ aus ihren Träumen. Während die Beifahrerin den Kindeswunsch erfüllt, sagt sie: „Das ist so schön hier. Hier müsstest du mal mit Papa hin.“ Eine Idee war geboren.
 
 
Ungefähr ein Jahr später:
 
Aus der ersten Idee, eine Woche Urlaub in Moab zu machen, sind schließlich drei Wochen Südwesten geworden. Ja genau der lange Flug, Jetlag, die Fixkosten und und und ….. Das lohnt doch alles nicht für eine Woche. :sarcastic:
 
Aus zwei mach vier und so wurde die Mannschaft um meinen Bruder Christian und Susis Cousin Patrick erweitert. Vier Männer im Südwesten, das kann ja heiter werden....und das wurde es auch. :nummer1:
 
Nachdem ein Zeitfenster fest stand, ging es an die Planung. Wir hatten 20 Tage zur Verfügung und haben uns für folgende Route entschieden:
 
 
 
San Francisco  - Las Vegas - Mojave - Route 66 - GC - Page - MV - Moab - Capitol Reef – Hwy 12 - Kodachrome Basin - Bryce - Zion - VoF - Las Vegas
 (Inlandsflug zwischen SFO und LAS)
 

Wir sind in den Grand Canyon gewandert und vor Sandstürmen und Flash Floods geflüchtet. Wir haben die False Kiva erklettert und den Fiery Furnace erobert.
Wir haben uns mit dem Wohnmobil festgefahren .... und wir haben ELVIS gesehen. :winki:
Wir schwitzen in San Francisco und wir froren in Moab.
Wir badeten in Seen und bewarfen uns mit Schnee.
 
Es war mal wieder von allem was dabei und der absolute Wahnsinn.
 
 
Nach langer, langer Vorbereitung kam dann der Tag X. Es war sehr komisch, sich von Frau und Kind zu verabschieden, aber nun gab es kein zurück mehr. Die Koffer waren gepackt und der Roadtrip begann.
 
Fortsetzung folgt....
 
 
Ein paar Tage werde ich noch benötigen, um richtig einzusteigen. Um Euch das Warten zu verkürzen, und weil es mir sehr viel Spaß macht ( :yeah: ), habe ich eine kleine Slideshow erstellt.
 
Have fun!

 

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Tag 01:  28.April 2014  Die Reise beginnt

 

Früh hatte der Wecker geklingelt, sehr früh sogar. 6 Uhr sollte unser Flieger gen Frankfurt abheben. :gutenmorgen:

 

Als das Shuttlefahrzeug vor dem Haus hielt, standen Patrick und Frank schon unten neben ihren Koffern zum Abmarsch bereit. Für mich war noch das eine oder andere zu erledigen. :whistling:  Warum kam der Fahrer auch 15 Minuten zu früh...selbst schuld pahhh. Und so flitzte ich von unten nach oben und wieder zurück. Waschtasche in den Koffer geworfen, gleich nochmal wiegen waaaaaaas? 22,8 kg. :blink: Da ist aber wenig Spielraum für Verhandlungen mit den netten Damen beim Check-in. Ich möchte meiner 5 Euro Kofferwaage von ALDI ja nicht zu nahe treten, aber nunja. Gestern hatte ich den Koffer gefühlte 100 Mal gewogen und mich von 26 kg Stück für Stück nach unten auf sichere 22 kg gearbeitet. Handgepäck wird doch nicht gewogen oder? :sarcastic:

 

Am Flughafen angekommen, trafen wir auch gleich auf meinen Bruder Christian, der mit der S-Bahn angereist kam.

Beim Check-in war zu dieser unchristlichen Zeit noch nicht viel los und so waren wir schnell an der Reihe und das Duell mit der Waage begann. Die nette Dame von Lufthansa spricht mich an: „Ihren Koffer bitte.“ Mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen (der ist aber leicht) den bleischweren Koffer auf die Waage gewuchtet.....und schon begann der Countdown der Wahrheit. Warum kann so eine Waage einem nicht einfach die Wahrheit ins Gesicht knallen? Nein es muss die qualvolle Methode sein und die geht so. 8...13,5....17...21....23. 23???? Wow, was für eine Punktlandung. Erleichterung durchströmt den angespannten Körper. „Na das passt doch. Der Nächste bitte.“ :yeah:

 

Die 3h Aufenthalt in Frankfurt vergingen wie im Flug und so hoben wir pünktlich mit einer Boing 747-400 ab. Leider war es die 747, denn noch Wochen zuvor hatten wir die Info, dass wir im A380 reisen werden. Das wurde leider kurz vorher geändert, zusammen mit unserer Sitzplatzreservierung. Naja, man kann viel planen, aber eben nicht alles beeinflussen.

 

Die Immigration ging recht fix und die Fragerei hielt sich in Grenzen. Ruckzuck saßen wir in einem Airport-Shuttle und fuhren in Richtung San Francisco.

 

Am frühen Nachmittag kamen wir in unserem Hostel an.

 

 

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Der Empfang war total freundlich und die Gemeinschaftsräume machten auch zunächst einen ganz netten Eindruck, aber beim Betreten unseres „Zimmers“ dachte ich, ich bin im falschen Film. Der Raum war keine 10qm groß. Es gab zwei Doppelstockbetten und das war es dann auch. Das Fenster lies sich nicht verschließen und es roch alles irgendwie muffig. :help:

Puhh das war ja ein toller Start. Hier mussten wir erstmal raus.

 

Wo geht’s als erstes hin? Klar....Pier 39. :woot:

 

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Wir haben Clam Shouder gegessen und die ersten Blicke auf die Golden Gate Bridge, Alcatraz und die wunderschöne Bay genossen. Danach haben wir uns mit Bier eingedeckt und direkt vor unserem Hostel einen traumhaften Sonnenuntergang mit Blicken auf die Golden Gate Bridge genossen.

 

 

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Das muss man dem Hostel lassen, die Lage ist perfekt!

Müde aber glücklich, fielen wir in die Kojen und schliefen schnell ein. Keiner ahnte, dass die Nacht sehr kurz sein sollte.

 

Fortsetzung folgt...

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Guest Cpt. America

Ich steig hier mal mit ein! Toll bis jetzt, schöne Bilder. Bei uns ist es jetzt drei Wochen her und schon wieder Fernweh...

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Hey Sebastian,

interessante Unterkunft für San Francisco! Da nimmt man doch die 10 m2 gern in Kauf für einen so fantastischen Sonnenuntergang!!

Da ist ja gleich am Anfang schon mal wieder ein potenzielles Kalenderbild dabei...

Weiter so! ;-)

Gruß, Tinchen

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Du hast wieder tolle Bilder dabei, da bin ich bei Tinchen und würde vermuten, dass etwas für den Kalender dabei ist. 10 m2 fùr 4 ist schon recht klein. Bin gespannt wie es weiter geht...

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