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sunshine

Südwesten USA mit Wohnmobil 2013 - unsere erste USA-Reise

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@runningheike: Die suche ich sofort heraus. Das Wohnmobil hat uns viele schöne Stunden geschenkt und ich muss sagen, es war das Geld wert! Zu zweit hatten wir gerade so Platz genug ... nein, Spass bei Seite: wir hatten grosszügig Platz, welcher für eine Familie mit 4 Personen auch locker genügen würde.

 

@enterprise66: Die Dachterrasse wurde uns leider vom Vermieter verboten, aber draussen davor ist es ja genau so schön!

 

 

Hier noch ein paar Fotos von innen:

 

Beginnen wir beim Fahrer ...

 

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... in Aktion kann es genau so gut so aussehen (jetzt hätte ich wieder Lust danach...) ...

 

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... weiter geht's in den Aufenthaltsbereich ...

 

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... so könnte der Kühlschrank gefüllt aussehen ...

 

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... die Küche ...

 

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... Dusche und WC ...

 

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... und natürlich noch unser Bett.

 

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Und dann gibt es noch die Tage, wo Wäsche trocknen muss ...

 

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Ich hoffe, das gibt euch einen kleinen Eindruck vom Innenleben.

 

Gruss sunshine

 

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Mir gefallen WoMo's super, die Einrichtung innen ist immer so schön schnuckelig - aber ich kann mir nicht vorstellen, damit in Urlaub zu fahren.

Das 2. Bild mit den gefüllten Getränkehaltern  gefällt mir gut, man kann sich vorstellen, dass da die Fahrt auch entspannt vor sich ging.

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Hallo butterfly

 

Du weisst nicht, was du dabei verpasst! Ich habe das Reisen im Wohnmobil in den USA schätzen gelernt, aber ich muss auch zugeben, dass ich das nicht immer machen würde. Jedoch für diese Reise und Reisen ähnlicher Art ist es perfekt. Wie überall ist es so, dass es Vor- und Nachteile gibt...

 

Die Fahrten nahmen wir auch wirklich entspannt hin. Schliesslich war teilweise auch der Weg das Ziel und nicht nur möglichst schnell von A nach B zu kommen. Wir hatten schliesslich Ferien und da muss man nicht stressen, sondern geniessen. Auch bei der Fahrt. Frappucinos waren oft ein Begleiter und wenn nicht, dann waren Wasser und Haribo Goldbären aus dem Kühlschrank angesagt. :) So konnten die Mitreisenden besänftigt werden. :P  Und die Kamera durfte bei der Fahrt natürlich auch nie fehlen.

 

Gruss sunshine

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Ohhh wie schööön.

Ein womo-rb

Übrigens auch meine (bzw. unsere) bevorzugte Reiseart, zumindest im südwesten der usa. Hattet ihr gute Betten? Wie viele Meilen hatte Euer rv?

Bin gespannt was Ihr so erlebt habt.

lg Axel

"von unterwegs geschickt"

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Als wir dann schlussendlich beim Büro der Vermietung ankamen, sagte uns der Angestellte, dass wir Glück hatten, denn 10 Minuten später wäre er gegangen. Uuups...

 

Obwohl wir uns informiert haben (Abholzeiten: 12-16 Uhr) und wir um 15 Uhr dort waren, waren wir zu spät. Anscheinend galten am Wochenende andere Öffnungszeiten.

Da http://www.roadbearrv.com/rv-rental-locations/Pages/denver.aspx steht's doch, Samstags von 8 bis 13 Uhr... :winki: :winki: Der Schweizer Kollege hat wahrscheinlich sein knapp bemessenes Wochenende dahinschmelzen sehen...

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@Heike: Das ist sogar eines der kleineren, das zweitkleinste was roadbear in der Flotte hat. Trotzdem mit 7-8m Länge riesig und absolut ausreichend.

 

@sunshine: Sag bloß ihr hattet keinen Backofen. Ich habe grad einen Schreck bekommen und musste erstmal die Innenraumfotos des 27-30er anschauen, den wir in ein paar Wochen gebucht haben. Der hat den Ofen direkt unter dem Herd, wo er ja eigentlich auch hingehört.

War eurer versteckt, oder hattet ihr keinen?

 

Gruß

Sebastian

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@Heike: Das ist sogar eines der kleineren, das zweitkleinste was roadbear in der Flotte hat. Trotzdem mit 7-8m Länge riesig und absolut ausreichend.

 

Echt? Das sieht wirklich recht groß aus.

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@runningheike: Gerne geschehen. Wir haben auch nicht das kleinste gewählt :)

 

@axi: Die Betten waren ganz in Ordnung. Es war auch schön, dass wir sie nie verräumen mussten, da wir nur das hinterste nutzten. Wir wählten bei der Buchung die Option ein Wohnmobil mit max. 2 Jahren auf dem Buckel und erhielten eines, welches ungefähr ein halbes Jahr alt war und somit noch nicht so viele Meilen hatte (wenn ich mich richtig erinnere). Also wir fanden es auch super, mit dem Wohnmobil im Südwesten.

 

@crossroads_ak: Wir haben uns auf die Angaben des Reisebüros verlassen und da war das nicht ausdrücklich erwähnt. Dies wurde jetzt geändert und ich hoffe, es wird uns nicht mehr passieren. Das verflixte Wochenende...

 

@spymike: Recht hast du. Für zwei Personen völlig ausreichend. Ein anderes mal nehmen wir vielleicht ein kleineres. Wir hatten wirklich keinen Backofen, nur die Einrichtung, die auf den Bildern ersichtlich ist. Aber man lebt ja mit dem, was man hat...

 

Gruss sunshine

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Weiter geht's mit dem 7. Tag ...

 

 

Tag 7 (23.6.13)

 

Wir standen absichtlich früh auf, damit wir bald möglichst abfahren konnten. Daher packten wir noch kurz unsere letzten Sachen zusammen und machten uns auf zum Frühstück. Doch da unsere Gastmutter am Abend zuvor etwas davon erzählt hatte, dass wir an diesem Morgen alle gemeinsam essen würden, warteten wir auf sie. Irgendwann kam sie ganz verschlafen zu uns und fragte, wann wir gehen wollten. Worauf wir ihr sagten, dass wir spätestens in anderthalb Stunden aufbrechen möchten. Da sie zum Abschied noch Pancakes machen wollte, brauchte sie noch etwas Zeit, weshalb wir eine Runde ums Quartier spazierten. Eigentlich wollten wir bis ins Zentrum, aber der Weg war weiter als gedacht und daher mussten wir früher als gewollt wieder umkehren.

 

Als wir zurückkamen, war das Frühstück leider noch nicht bereit und es dauerte auch noch eine längere Weile, bis es dann soweit war. Während dessen wurde uns Blackjack beigebracht. Als Vorbereitung für Las Vegas :D Die lange Warterei bis zum Frühstück lohnte sich jedoch. Lecker! Die Pancakes mit Heidelbeeren und der gebratene Speck waren ein super gutes und reichhaltiges Frühstück. Kurz vor Mittag konnten wir uns endlich losreissen und unsere lang geplante und auch lang ersehnte Reise beginnen.

 

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Wir fuhren entlang der Trail Ridge Road durch den Rocky Mountains NP. Währenddessen machten lediglich zwei drei kurze Stopps, da es dort oben doch recht frisch war und es ziemlich windete. Unser Erlebnisparkour führte uns weiter bis nach Vail, wo wir bei einem Ferienhaus übernachteten. Doch zuerst mussten wir dort ankommen. Wir fuhren mehrheitlich auf Schnellstrassen neben den Zentren hindurch. Zwischenzeitlich wechselte das Wetter auch von bewölkt auf sehr bewölkt auf Regen auf Gewitter und schlussendlich auf klar. Alles dies nur auf der Fahrt zwischen Golden und Vail.

 

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In Vail angekommen richteten wir uns häuslich im Wohnmobil ein, was auch das Anziehen des Bettes beinhaltete. Einfacher gesagt als getan. Wir hatten zwei Anzüge, die man als Duvetbezug brauchen konnte, und zwei Kopfkissenbezüge. Begonnen hat unser Problem bereits bei den Kopfkissen, denn irgendwie hatten diese bereits Bezüge darauf. Was tun? Tja, wir entschlossen uns die Bezüge über die Bezüge anzuziehen. Problem 1 beseitigt, auf zum nächsten Problem. Welches der beiden übrigen Bezüge ist wohl für das Duvet und ist der andere Bezug für das Bett? Nach langem hin und her, vielem Ausprobieren, vielen verzweifelten Blicken und viel Muskelkraft hatten wir das Bett endlich bezogen. So ist das, wenn man zum ersten Mal ein Wohnmobil benutzt. :D

 

Nun dauerte es nicht mehr lange bis unsere Gastmutter (sie besitzen das Ferienhaus) mit einer Pizza kam. Während die Pizza im Ofen vor sich hin buck, machten wir einen „kleinen“ Rundgang durch das Haus. Es ist gigantisch! 16 Schlafplätze, 4 Schlafzimmer, 4 Badezimmer und eine riesige Küche. Das nenne ich mal ein ordentliches Haus. Wir assen draussen zu Abend, jedoch es wurde ziemlich bald kalt und so gingen wir in unseren RV, wo wir unsere erste Nacht verbrachten.

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Tag 8 (24.6.13)

 

Der Start in den Tag war hart. In unserem Wohnmobil war es ziemlich kalt und wir waren daher froh, dass wir im Ferienhaus duschen durften. Um neun Uhr machten wir uns mit unserer Gastmutter und ihrem Velo an Board auf in unseren zweiten Tag mit dem Wohnmobil. Nach rund 30 Meilen „warfen“ wir sie raus und wir waren das erste Mal ganz auf uns alleine gestellt.

 

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Die Fahrt zum Arches NP war ziemlich lange, so dass wir etwa in der Mitte beschlossen, den Fahrer zu wechseln. An einem Rastplatz hatten wir sogar WiFi, sodass wir wieder Kontakt mit der Aussenwelt aufnehmen konnten. Naja, nötig war es ja nicht, aber wenn man die Möglichkeit dazu hatte…

Gleich neben dem Rastplatz hatte es eine Tankstelle, wo wir sogleich das erste Mal tankten. Das war ein riesen Problem (aber auch das lässt sich lösen)! Wir sahen nicht, welches Benzin das geforderte Octan 89 enthält und wir hatten auch keine Ahnung, wie man hier tankt. Zum Glück sind die Leute hier so unglaublich freundlich und hilfsbereit. Jemand kam mit uns mit und zeigte uns alles, so dass wir bald wieder weiterfahren konnten und bei den nächsten Tankstopps auch keine Schwierigkeiten mehr hatten.

 

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Beim Arches NP angekommen, benötigten wir etwas Anlauf um unseren Campground zu finden, aber schlussendlich hatten wir ihn ganz am Ende des Arches Nationalpark aufgefunden.

 

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Da es schon späterer Nachmittag war, als wir ankamen, beschlossen wir uns sogleich auf den Weg zu machen und den Arches NP etwas unsicher zu machen.

 

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Leider hatten wir nicht sogleich alles, was uns mitgegeben wurde gelesen, so dass wir aus einer kleinen Tour eine lange und teilweise „gefährliche“ Tour machten (Tour durch Devils Garden: Landscape Arch, Partition Arch, Navajo Arch, Double O Arch, zurück nach Landscape Arch über den Primitive Trail).

 

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Unsere Mägen knurrten laut und die Beine mussten wir nachziehen, als wir wieder zu unserem Wohnmobil zurückkamen und uns einen grossen Topf Pasta mit einer Eigenkreation von Sosse kochten. Noch kurz ein zwei Fotos bei Dämmerung machen und schon ging es für uns wieder in die Federn.

 

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Hey, 

 

ich lese jetzt auch mit und finde den Bericht bis jetzt klasse...

 

Bin schon sehr gespannt wie es weiter geht und danke, dass Du Deine Erlebnisse mit uns teilst.

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Tag 9 (25.6.13)

 

4:57 Uhr: der Wecker klingelt! Mit viel Mühe standen wir auf, zogen uns an und machten uns auf den Weg zum Landscape Arch, wo wir den Arch während dem Sonnenaufgang fotografieren wollten. Zuerst wollten wir zum Delicate Arch, aber da dieser weiter entfernt war und wir den Weg noch nicht kannten, hatten wir unser Programm nach der Erfahrung am vorigen Abend umgestellt. Ein anderes Mal müssen wir unbedingt nochmals zum Delicate Arch. Der ist unglaublich eindrücklich!

Es wäre auch ein super Zeitpunkt gewesen um noch weiter zu wandern, da noch sehr angenehme Temperaturen herrschten.

 

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Nach einem Frühstück in unserem Wohnmobil fuhren wir los zur Wolfe Ranche, wo wir, wie viele andere auch, zum Delicate Arch hochwanderten. Es war sehr eindrücklich und im Nachhinein auch eines der Highlights unserer Reise. Der mächtige Bogen, die steilen Felsen, … einfach alles!

 

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Danach fuhren wir weiter um eine kleinere Tour zum Double Arch, Turret Arch, North und South Window zu machen.

 

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Da es schon gegen Mittag zu ging, beschlossen wir, aus dem Park hinaus Richtung Moab zu fahren, wo wir in einem McDonalds zu Mittag assen, in einem City Market unseren Einkauf tätigten und uns auf die Suche nach einem (Cowboy-) Hut machten.

 

Danach fuhren wir in den Dead Horse Point State Park, wo sich unser nächster Campground befand. Hier konnten wir sogar Kolibris beobachten! Unglaublich wie schnell und klein die sind.

 

Nach unserer Ankunft am Campingplatz, wo wir einen super Stellplatz mit Sonnenauf- und Sonnenuntergangausblick hatten (landschaftlich ist dieser Campground wunderschön), nahmen wir es gemütlich und schrieben noch die in der Schweiz längst erwarteten Karten. Anschliessend lasen wir noch etwas, bevor wir uns etwas zu Abendessen kochten. Nach dem Abendessen sassen wir auf unsere Sitzbank und genossen den Sonnenuntergang, bevor wir uns ins Bett begaben.

 

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Danke. Es freut mich, dass es euch gefällt.

 

 

 

Tag 10 (26.6.13):

 

Wir standen zu einer anständigen Zeit auf, damit wir nicht in der prallen Hitze von ungefähr 100° Fahrenheit herumlaufen mussten.

 

Nach einer halbstündigen Fahrt vom Dead Horse Point State Park waren wir im Canyonlands National Park. Da wir jedoch so früh dran waren, war das Eingangshäuschen, wo man die Gebühren bezahlt, noch nicht geöffnet und somit fuhren wir einfach in den Park hinein. Pflichtbewusst wie wir sind, warteten wir vor dem Visitor Center bis dies aufmachte, damit wir unsere Gebühren zahlen konnten. Dies obwohl wir eigentlich gar keine Gebühren zahlen mussten, da wir im Rocky Mountain National Park eine Karte gekauft hatten, welche uns erlaubte in alle National Parks gratis hineinzukommen.

 

Im Canyonlands Nationalpark gibt es kaum Wanderwege, so dass wir an sämtliche Aussichtsstellen mit dem RV hinfuhren, schnell ausstiegen um Fotos zu machen und dann wieder weiterfuhren zum nächsten Punkt. Wie richtige Touristen halt :P:totlach:

Einzig bei Grand View Point Overlook, beim Upheaval Dome und beim Mesa Arch konnten wir kleine Wanderungen unternehmen. Es war schon eindrücklich wie weit es da jeweils in den Canyon heruntergeht.

 

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Die Mesa Arch-Route nahmen wir vor allem, da wir am folgenden Morgen bei Sonnenaufgang den Mesa Arch fotografieren wollten und wir daher wissen mussten, wie früh wir aufstehen sollten um rechtzeitig vor Ort zu sein. Auf dem Rückweg kamen wir nochmals am Visitor Center vorbei, wo wir die genaue Uhrzeit des Sonnenaufgangs in Erfahrung brachten. Der freundliche Ranger gab uns sogar noch den Tipp, dass wir bereits eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang dort sein sollten, da die meisten Fotografen bereits dann dort sind, damit sie einen guten Platz erhalten.

 

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Gewisse Touristen machen alles und denken nicht viel dabei. Ich kann das nicht verstehen, vorallem, da es teilweise weit hinuntergeht...

 

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Auf dem Rückweg zum Campground fuhren wir noch zum Dead Horse Point, wo wir wieder eine schöne Aussicht geniessen konnten. Wobei der geschichtliche Hintergrund dazu nicht gerade schön ist. Zurück auf dem Camping entspannten wir uns noch etwas, bevor wir uns früh ins Bett begaben.

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Hallo Sunshine!

Es macht Freude von Eurer Womo-Tour zu lesen. Vor 1,5 Jahren waren wir genau so und genau dort unterwegs und es weckt Erinnerungen und Sehnsüchte!!!

Viele Grüße, Tinchen

[gesendet von unterwegs]

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Tag 11 (27.6.13)

 

4:15 Uhr: Wieder einmal klingelt der Wecker. :gutenmorgen: Noch richtig verschlafen, zogen wir uns an, trennten unser RV vom Strom und fuhren los in den Canyonlands National Park. Am Mesa Arch Parkplatz angekommen, mussten wir tatsächlich feststellen, dass wir nicht die einzigen waren, obwohl wir viel zu früh dort waren (ca. 1h vor Sonnenaufgang).

Mit Taschenlampen, Getränkeflaschen, Stativ und Kamera bewaffnet, wanderten wir die kurze Strecke zum Mesa Arch. Nun wurde der „perfekte“ Platz gesucht und während wir die ersten Versuchsbilder machten, trudelten immer mehr Leute (Zuschauer und Fotografen) ein.

 

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Als dann die Sonne aufging, hörte man zahlreiches Klicken. Man hat ja schon viele Bilder gesehen und trotzdem ist es wirklich so genial wie es immer aussieht. Es lohnt sich auf jeden Fall früh aufzustehen.

 

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Während wir Foto um Foto machten, begannen sich unsere Mägen zu melden. Endlich (nach gefühlten 1000 Fotos ;)) gingen wir zurück zu unserem Wohnmobil, welches für einmal als einziges auf einem Parkplatz mit lauter Autos stand. Und endlich gab es Frühstück. Ach wie schön, dass wir ein Wohnmobil hatten...

 

Nach dem wohlverdienten Frühstück fuhren wir nach Moab, wo wir Ausschau nach einer günstigen Tankstelle, nach einer Laundry und nach einem Supermarkt hielten. Die Laundry fanden wir in der Nähe des McDonalds. Und es gab sogar gratis WiFi!

 

Während unsere Wäsche vor sich hin wusch und langsam sauber wurde, tätigten wir noch die restlichen Einkäufe. Zudem gönnten wir uns noch ein grosses Frappuccino aus dem Starbucks, bevor wir zurück zur Laundry gingen, wo wir unsere Wäsche noch schnell in den Tumbler warfen, bevor wir dann zur Tankstelle fuhren.

Da wir noch unbedingt durch die kleinen Shoppingläden gehen wollten, fuhren wir nochmals etwas in die Stadt hinein, wo wir vor einem indianischen Laden am Strassenrand einen Parkplatz fanden. Unser Weg führte durch die Post und verschiedene Geschenk-Läden. Als wir gerade auf der Höhe unseres RV‘s auf der anderen Strassenseite aus einem Andenkenladen kamen, sahen wir eine Frau, die unter unseren Scheibenwischer einen Zettel hinlegte. Wir waren nicht sicher, was das sollte. Eine Parkbusse vielleicht? Aber dort durfte man doch parkieren??? ?(

Wegen unserer Unsicherheit sprangen wir so bald wie möglich über die 4-spurige Strasse um zu schauen, was passiert ist. In der Zwischenzeit ist die Familie weitergelaufen, doch als wir bei unserem RV standen, bemerkten sie uns und die Frau kam zurück. Sie erklärte uns, dass sie etwas zu früh abgebogen bzw. ausgewichen war und sie deshalb unseren Seitenspiegel touchierte und dabei den kleineren Spiegel abgeschlagen hat. Wir hatten blöderweise den Spiegel nicht eingeklappt, was aber sicher nie wieder vorkommen würde.

Alles war noch ganz, lediglich klebte der kleine Spiegel nicht mehr am grossen. Glück im Unglück! Sie entschuldigte sich mehrmals und hat uns sogar ihre Nummer und ihren Namen auf dem Zettel hinterlassen. Wir wussten nicht genau was wir tun sollten und deshalb sagten wir ihr, dass sich evtl. der Vermieter bei ihr melden wird...

 

Da wir ohne den kleinen Spiegel nicht herumfahren konnten bzw. wollten, machten wir uns auf die Suche nach einer Garage. Über viele Umwege erreichten wir sogar eine Ford-Garage, die uns ohne Probleme und gratis den kleinen Spiegel wieder an den grossen heftete. Wie hilfsbereit die Amerikaner sind! Unglaublich! :sdafuer:

Seither sind wir uns unserer Spiegel bewusst und werden sie hoffentlich immer einklappen, wenn wir am Strassenrand stehen...

 

Danach konnten wir unsere Fahrt endlich fortsetzen. Es war schon Mittag. Kurz nach Moab standen wir auf der „Autobahn“ still. Vor uns eine Baustelle und ein Mann mit einem Stoppschild, hinter uns eine Schlange von Autos, RVs und Lastwagen. In unserem Wohnmobil entstand eine unglaubliche Hitze, da wir den Motor abschalteten und wir standen, standen und standen. Der Schweiss lief uns bereits in Bächen hinunter, doch es machte einfach nicht Sinn, den Motor wieder anzuschalten, damit die Klimaanlage lief.

Endlich, nach etwa einer halben Stunde (gefühlt noch viel mehr) konnten wir mit einem Begleitfahrzeug voraus durch die lange Baustelle hindurchfahren. Sie wollte kein Ende nehmen und wir waren am Verhungern, doch zum Glück war es nicht mehr so weit bis zum Newspaper Rock, unserem nächsten Zwischenziel.

 

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Die Felszeichnungen waren sehr eindrücklich und wir kamen endlich zu unserem wohlverdienten Mittagessen.

Danach ging die Fahrt weiter. Wüsten wechselten sich ab mit fruchtbarerem Gebiet. Lange Strecken ohne Städte und ohne Rastplätze. Kurz vor unserem Tagesziel, dem Monument Valley, befand sich noch der Mexican Hat. Eigentlich wollten wir diesen anschauen, da aber die Strasse dorthin nicht geteert war, mussten wir uns damit zufrieden geben, ihn von weitem zu betrachten. (Weit weg hinter dem Wohnmobil ist er sichtbar.)

 

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Als wir dann an unserem Campingplatz ankamen, waren wir nicht wirklich positiv überrascht. Zwar hatten wir Full hookup, aber die RVs sassen fast aufeinander. Trotzdem fanden wir auch noch gutes an unserem Stellplatz, denn wir hatten als einzige unserer Reihe einen super Blick zu den Felsen vom Monument Valley. :nummer1:

 

Am Abend fuhren wir noch kurz zum Monument Valley hinüber, resp. zum Visitor Center, denn weiter durfte man (also Wohnmobile) nicht fahren. Dirt Road! :patsch:

Es war schade, dass wir nicht weiter hineinfahren konnten, doch es wäre ziemlich mühsam gewesen noch eine teure Tour oder einen Mietwagen zu buchen und dies war es uns nicht Wert. Aus diesem Grund liessen wir es dabei bleiben, einen Blick aufs Monument Valley von der Terrasse des Visitor Centers zu erhaschen. Zumindest dieser hat sich gelohnt.

 

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Fazit: Das Monument Valley hatte sich für uns nicht bezahlt gemacht. Vielleicht ein ander Mal mit einem normalen Auto.

 

Somit geht ein abenteuerlicher Tag mit vielen Erlebnissen zu Ende...

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Das sind ja eigentlich Erlebnisse, die man nicht braucht, mit einen abgefahrenen Spiegel. Aber zum Glück hat sich ja alles recht schnell und kostenlos erledigen lassen.

 

Sonnenaufgang habe ich bisher noch nicht geschafft. Die Bilder sehen auf jeden Fall toll aus. In der Ecke waren wir noch garnicht unterwegs.

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Hey,

 

sehr schöne Bilder!!!

 

Ach Spiegel ist doch pillepalle  :winki: ...uns ist 1993 ein älteres Ehepaar im schicken Cadillac an einer Tankstelle rückwärts in die Fahrertür gefahren. Die war daraufhin so verzogen, dass die sich nicht mehr öffnen ließ... :patsch: .

 

LG Alexandra

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Tag 12 (28.6.13)

 

Wir gönnten uns etwas Schlaf und stellten für einmal keinen Wecker. Aus diesem Grund begann der Tag für uns etwas später. Tagesziel heute: Grand Canyon.

Wir leerten unseren Grauwassertank und füllten unseren Frischwassertank, da wir im Grand Canyon kein Frischwasser auffüllen können. Den Tank zu leeren war zum Glück gar nicht so schwer.

 

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Die Fahrt zum Grand Canyon war genau so abwechslungsreich wie die Fahrt zum Monument Valley. Schon gleich beim ersten View Point, wo auch gleich eines der Visitor Center steht, merkte man, dass der Grand Canyon Nationalpark für sehr viele Besucher gerüstet ist. Ungewohnt für uns, denn irgendwie waren wir zuvor in eher kleineren National Parks, obwohl wir uns dem nicht bewusst waren. Auf dem langen Weg zu unserem Campground hielten wir an jedem View Point und bewunderten die unglaubliche Tiefe und Struktur des Grand Canyons. Es war sehr eindrücklich, obwohl wir uns vielleicht etwas mehr erhofft hatten.

 

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Beim Campground angekommen mussten wir feststellen, dass wir lieber einen normalen Stellplatz genommen hätten, wo man rückwärts hineinfährt und vorwärts wieder hinaus, wie einen Pull-through. Denn dieser ist sehr eng und von Bäumen umgeben, welche leichtes Rangieren verunmöglichen. Dies merken wir uns für weitere Reisen, denn das hätten wir uns vorher nicht gedacht, dass wir dies mal sagen würden. Nach einem kurzen Abstecher im lokalen, sehr teuren Supermarkt kamen wir wieder zurück und machten uns einen gemütlichen Abend.

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Beim ersten Besuch des Grand Canyon sind wir von Williams her gekommen - da hat uns der Ausblick vom Mather Point aus richtiggehend erschlagen. Es war wirklich beeindruckend dieses Naturwunder so vor sich zu sehen.

 

Beim 2. Mal sind wir von Page aus zum Grand Canyon gekommen und haben auch an einigen der View Points angehalten. Es war wieder wunderschön, kommt aber meiner Meinung nach nicht gegen den Blick vom Mather Point her an. Vielleicht auch, weil wir den Grand Canyon schon kannten ....

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Tag 13 (29.6.13)

 

Gleich nach dem Aufstehen und Morgenessen machten wir uns bereit um loszuwandern. Wir nahmen den Bus zurück zum nahen Visitor Center, von wo aus wir entlang des Rims zum Hopi Point (7.6 km) liefen. Die digitale Uhr im Bus sowie auch die analoge Uhr beim Visitor Center waren um eine Stunde hinter der Zeit auf unseren Uhren. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir keine erneute Zeitzone durchquert hatten und konnten uns keinen Reim darauf machen. Erst auf der Rückfahrt, als wir im Führer nach lasen, stellten wir fest, dass es hier keine Sommerzeit gibt. Daher also die eine Stunde Differenz. Ups! :patsch:

 

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Der Weg entlang des Rims führte an verschiedenen View Points vorbei, von wo aus man immer wieder neue atemberaubende Aussichten auf den Grand Canyon genoss und immer wieder neue Streckenabschnitte des Bright Angel Trail sah.

 

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Die Strecke war leicht und hatte kaum Erhebungen, doch durch die Hitze schwitzten wir trotzdem ziemlich und wir waren froh, gab es immer wieder Stellen, wo wir unsere Wasserflaschen wieder auffüllen konnten. Vom Hopi Point aus zum Hermit‘s Rest nahmen wir den Bus. Doch Hermit‘s Rest war nicht wirklich sehenswert, so dass wir bald wieder zum Campground zurückkehrten. Den Rest des Tages verbrachten wir faulenzend im oder ums Wohnmobil.

 

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