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sunshine

Südwesten USA mit Wohnmobil 2013 - unsere erste USA-Reise

Empfohlene Beiträge

Nachdem unsere erste USA-Reise auch dank eurer grossen Hilfe ohne grössere Zwischenfälle vonstatten ging, möchten wir uns mit unserem Reisebericht revanchieren.

Herzlichen Dank nochmals allen, welche uns Tipps gegeben und geholfen haben, unsere geniale erste USA-Reise zu planen! Wir hoffen, euch (und natürlich auch uns :)) die Zeit zur nächsten Reise oder wenigstens dem nächsten Reisebericht zu versüssen und im „kalten“ Winter einige sonnige Erinnerungen hervorzurufen.

 

So, nun kann unsere Reise nach vielen vielen Vorbereitungen endlich beginnen…

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Weiter geht's mit dem ersten Tag...

 

 

Tag 1 (17.6.13)

 

Schon vor dem Flug schwirrten viele Gedanken und kleinere Sorgen im Kopf herum, welche bei der bisher grössten Reise unseres Lebens auch nachvollziehbar sind: Wie halten wir es acht Stunden im Flugzeug aus? Ist das Essen im Flugzeug so schrecklich wie man immer hört? Was werden uns die Zollbeamten fragen? Hoffentlich geht alles gut! Im Flugzeug konnten wir dann ein klein wenig entspannen, schliesslich hatten wir die ersten kleineren Hürden hinter und einen freundlichen Sitznachbarn neben uns.

 

Nun kam das Zollformular: Zuerst mussten wir es mühsam entziffern und was sollten wir dann schreiben? Zum Glück kam da unser Sitznachbar zur Hilfe: „Was habt ihr dabei?“ „Ein wenig Käse.“ „Dann schreibt am besten nichts auf. Wenn sie mit den Hunden kommen und euch kontrollieren, könnt ihr immer noch sagen, ihr habt es vergessen aufzuschreiben.“ Hunde???? Jetzt bin ich ja beruhigt… :pupillen: Wir haben es trotz Bedenken so gemacht und kamen wie vorhergesagt locker durch die Kontrollen. Ohne Hunde. Wobei, locker ist relativ. Aus dem Flugzeug und dann in die lange Warteschlange für die Einreise. Uff, kaum hatten wir diese hinter uns (dem Beamten konnten wir sogar brauchbare Antworten liefern und er hat uns geglaubt :totlach: ), suchten wir uns ein Taxi und … die nächste Warteschlange war in Sicht. Dabei wollten wir doch nur so schnell wie möglich in unsere Unterkunft!

 

Nach achtstündiger Flugzeit, vielen Stunden des Wartens und einer eher halsbrecherischen Taxifahrt sind wir wohlbehalten am Ziel, Bibi’s Bed and Breakfast, angekommen. Wir oder zumindest ich waren überrascht, dass es in New York auch eher ruhigere Ecken mit kleinen Häuser gibt, kennt man doch in Europa hauptsächlich die Metropole New York mit ihren riesigen Wolkenkratzern.

 

Bei Bibi angekommen wurden wir herzlich begrüsst und sogleich in unser Zimmer geführt. Wir luden nur kurz unser Gepäck ab und erledigten schnell alle Formalitäten, damit wir kurz darauf ein paar Blocks weiter (so wird das ja hier angegeben) in einer kleinen Pizzeria zu Abend essen konnten.

 

Ach ja, kurz nach dem die Taxifahrt begonnen hat, fing es heftig an zu regnen. Die Strassen wurden zu Seen und die Autofahrt zusätzlich zu dem speziellen Fahrstil des Fahrers zu einem Schleuderkurs.

 

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Irgendwie sind wir schon die ganze Zeit müde, aber doch nicht so müde wie wir sein müssten, wenn wir gerade Schweizer Zeit (1 Uhr morgens) hätten.

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Hallo Sunshine,

 

bin schon ganz gespannt was du berichten wirst. Wir haben letztes Jahr auch unsere erste "große" Reise in den USA verbracht. Begonnen haben wir am 30.6.13 ebenfalls mit ein paar Tagen in New York bis es dann auf zur großen Tour durch den Südwesten ging. Schöööööön wars!! Unglaublich schön wars :love:

 

Bin gespannt wie es bei euch weitergeht ::pop

 

LG

 

Svenja

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Grützi Sunshine,

ich bin auch sehr gerne mit dabei, wenn ihr zum ersten Mal die neue Welt erkundet. Also starten wir im Big Apple, ein klassischer Startpunkt für eine Rundreise.

Wo liegt denn die erste Unterkunft? Sind wir schon in Manhattan?

Gesendet von unterwegs.

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Ich bin auch am Start und hoffe auf spannende Geschichten und viele tolle Bilder.

 

Beste Grüße

Sebastian

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@Svenja: Ich beneide dich ein wenig, dass es schon (bald) wieder über den grossen Teich geht... Auch unsere Ferien waren genial und wir hatten viele schöne Erlebnisse.

 

@enterprise66: New York wollten wir unbedingt besuchen und da Denver (unser erstes Hauptziel) nicht ohne Zwischenlandung zu erreichen war, traf sich dies ziemlich gut um uns an die USA anzuklimatisieren. Manhatten hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht besucht, da wir nach dem Flug ziemlich geschafft waren und nach der aufregenden Taxifahrt vom Flughafen nach Brooklyn nur noch essen und schlafen wollten.

Die erste Unterkunft (Bibi's Garden Bed and Breakfast) liegt in einer gemütlichen Wohngegend in Brooklyn. Wer den Weg mit der U-Bahn in die Down Town nicht scheut und eine gemütliche Übernachtungsmöglichkeit mit sehr netter Gastmutter sucht, ist dort super aufgehoben!

 

@spymike: Ich hoffe, dass wir die hohen Ansprüche erfüllen können. Am ersten Tag gab es nicht so viele Bilder, aber es werden weitere folgen. Wenn's nicht genug sind, schreit einfach. :lol:

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Hallo Sunshine,

 

ich begleite euch auch gerne. Wir haben bei unserem 2. New York Besuch auch ausserhalb übernachtet und sind mit der Bahn rein gefahren.  

Bin gespannt, was noch alles auf eurer Route liegt.

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Hallo Sunshine,

 

ich bin auch gerne dabei - ist doch immer interessant, welche Sehenswürdigkeiten andere Reisende entdecken. Und wenn was bekanntes dabei ist kann man sagen: schau, da waren wir auch schon.

 

Ich freue auch auf Deinen Bericht und viele Fotos!

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Hi Sunshine - toll dass es einen Reisebericht von Dir gibt! Ich liiieeebe den Südwesten, und in New York waren wir auch schon mal für ne Woche ? bin gespannt auf Deine Erlebnisse!

Liebe Grüße,

Tinchen

[gesendet von unterwegs]

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Hallo allerseits

 

Ich hätte nie gedacht, dass unser Reisebericht schon jetzt so viele Mitleser hat! So macht es ja noch viel mehr Spass...

Hoffentlich sind alle bereit für den nächsten Tag, damit es (im Moment noch ohne Wohnmobil) weitergehen kann.

 

Gruss Sunshine

 

 

 

 

Tag 2 (18.6.13)

 

Um möglichst viel Zeit für unsere Sightseeing-Tour zu haben, hatten wir beschlossen das Frühstücksbuffet zu stürmen, sobald es geöffnet wurde. Wobei Buffet das falsche Wort ist, wie wir feststellen mussten / durften, aber dazu gleich mehr.

Wir frühstückten im Wohnzimmer/Esszimmer von Bibi. Anstatt einfache Dinge wie Brot, Kornflakes oder sonst typisch frühstückartiges gab es Rührei mit Toast und salziger Butter. Wenn auch für uns etwas ungewohnt, war es doch sehr fein.

 

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Manhattan, also in das New York, welches man aus den Filmen etc. kennt. Unsere Tour begann im Financial District, wo wir verschiedenste Sehenswürdigkeiten wie den Ground Zero, den Changing Bull, die Trinity Church und natürlich die Freiheitsstatue sowie weitere Architektur bewunderten. Unglaublich, wie hoch gewisse Gebäude hier sind!

 

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Obwohl wir grundsätzlich mit Karten vertraut sind, hatten wir so unsere liebe Mühe die vorhandene Karte von New York zu lesen und die gesuchten Sehenswürdigkeiten zu finden. Irgendwie sieht alles gleich aus. :help: Vorallem der Changing Bull und der Eingang zum Ground Zero wollten sich vor uns verstecken, wobei es beim zweiten verständlich ist, da momentan rundherum viel gebaut wird.

 

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Ab diesem Schild haben wir uns sehr gefreut! Scheinbar scheint es hier so viele Outlet-Shops zu geben, dass es einfacher anzugeben ist, wenn keiner in der Nähe ist … oder haben wir da etwas falsch verstanden? :totlach:

 

 

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Anschliessend führte unsere Route zu Fuss weiter nach Chinatown, wo es wirklich nur noch von Chinesen und gefälschten Waren wimmelte. Eigentlich waren wir ja auf der Suche nach etwas, was wir zu Mittag essen konnten. Okay, wir hatten eine genaue Vorstellung davon, was dies beinhalten sollte und das konnten wir in Chinatown einfach nicht finden. Auch Little Italy konnte uns nicht das bieten, was wir suchten. Aber wir beschlossen, am Abend hierhin zurückzukehren, da es viele Restaurants gab, welche feine amerikanisch-italienische Essen anboten. Wir waren schon fast am Verhungern und konnten uns kaum noch auf den Beinen halten, als wir dann endlich in Tribeca/Soho einen Deli fanden, der uns genau das bieten konnte, was wir suchten.

 

Bepackt mit einer grossen Ladung an frischen, geschnittenen Früchten und Beeren und je einem Bagel setzten wir uns an die im Deli vorhandenen Tische und fielen regelrecht über das Essen her.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf in Richtung High Line. Wir kannten diesen Ort lediglich vom Englischunterricht und er hatte es uns dort schon angetan. Und Wow! Dort ist es wunder-, wunderschön! Also ein wirkliches Must-Have-Been, wenn man nach New York geht!

 

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Kaum dort angekommen, begann es wirklich zu regnen. Nicht bloss kleine und vereinzelte Tropfen sondern stark genug, dass wir unsere Regenschirme auspacken mussten und bis wir wieder zurück bei Bibi waren nie mehr weglegten. Nach der wunderschönen High Line führte unsere Route zum Time Square. Dies ist ein sehr eindrücklicher Ort, aber durch die vielen Leute ziemlich eng und mit Regen eine Katastrophe für sich. Regenschirm, Regenschirm und nochmals Regenschirm ist alles, was man sieht.

 

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Auch dem Empire Building hatten wir einen Besuch abgestattet, wenn auch lediglich dem Starbucks (wovon es übrigens hunderte gibt – ganz nach unserem Geschmack) unten drin. Peinlich, peinlich. Wir haben lange nicht bemerkt, dass das Empire Building direkt über uns war. :blush:

 

Langsam wurde es Zeit, dass wir wieder etwas in den Magen bekamen und wir nahmen die Subway nach Little Italy, wo wir unser Abendessen zu uns nahmen. Danach waren wir so ko, dass wir zurück ins B&B gingen, obwohl es doch noch so viel zu sehen geben würde...

 

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Der High Line Park hat uns auch total gut gefallen. Schade, dass der restliche Tag verregnet war. Hoffentlich wird es morgen besser :sdafuer:

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Der High-Line-Park würde mich auch interessieren, wir haben es damals leider nicht geschafft! Aber was nicht ist kann ja noch werden!

 

Und: wir sind am Empire State Building erstmal vorbeigelaufen und haben es nicht gemerkt :patsch: ! Wir mussten also wieder umkehren und nach dem richtigen Eingang suchen - aber, wir haben es geschafft!  

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@Butterfly: Da bin ich ja froh, dass wir nicht die einzigen sind...

 

 

 

Tag 3 (19.6.13)

 

Auch heute überraschte uns Bibi mit einem feinen Frühstück (Fruchtsalat mit Joghurt und Bagel).

Unser Tag im Zentrum von New York begann wieder mit dem Time Square, diesmal jedoch mit viel schönerem Wetter.

 

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Da war unser erstes Ziel M&Ms World. Yammie, da konnte man sich verpflegen und ungemein viele Accessoires mit den verschiedenen M&Ms Männchen kaufen. Wir leisteten uns lediglich ein halbes Pfund M&M‘s mit verschiedenen Geschmacksrichtungen (Bretzel, Peanut-Butter, Kokosnuss, Mandeln). Peanut-Butter ist sehr sehr empfehlenswert, wie wir nach anfänglichem Zögern herausgefunden haben. Leider können wir keine mit nach Hause nehmen, da sie in der Zwischenzeit geschmolzen oder von uns aufgegessen worden wären.

 

Unser weiterer Weg führte zur Grand Central Station und dann weiter über den Byron Park Richtung Central Park.

 

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Wieder auf der Suche nach einem Deli mit frischen Früchten kamen wir dem Central Park immer näher. Kurz vor dem Central Park hatten wir unsere Früchte und unsere Bagels, so dass wir uns in den Park begeben und dort gemütlich unser Mittagessen verspeisen konnten.

 

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Nach dem Mittagessen liefen wir noch etwas durch den Park, welcher ziemlich voll an Leuten war. In den Seen, oder zumindest in einem, gibt es Schildkröten, was uns ziemlich überraschte. Auch die ersten Eichhörnchen unserer Reise durften wir hier bewundern. Zudem konnten wir die amerikanische Nationalsportart Baseball in diesem Park beobachten.

Wir hatten etwa ein Drittel des riesigen Parkes gesehen, als wir uns auf machten, um zum Flatiron Building zu gelangen. Ein weiteres Stück von New York, welches man gesehen haben muss. Dieses Gebäude ist bekannt, weil es so schmal ist.

 

 

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Und schon ging es weiter Richtung Lower Manhattan resp in Richtung Brooklyn Bridge, welche wir unbedingt bei Sonnenuntergang sehen wollten. Vorbei an tiefen Schlaglöchern, liefen wir zur Brooklyn Bridge, wo wir, wie viele andere Touristen, Fotos von Manhattan bei Sonnenuntergang machten. Die vielen Touristen (Warum machen alle das selbe wie wir?) und die Baustelle entlang des Fussweges machten das Vorwärtskommen relativ mühsam. Nicht erst danach sondern schon lange vorher, waren wir so ko, dass wir uns entschieden, uns gleich danach wieder zurück zu Bibi‘s aufzumachen.

 

 

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In Anbetracht dessen, dass wir noch packen mussten und unser Taxi uns um 5 Uhr abholen und zum Flughafen bringen wird, war es sicher keine schlechte Idee zurückzukehren. So mussten wir uns schweren Herzens von New York verabschieden, konnten uns jedoch auf weitere Abendteuer freuen!

 

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Schöne Bilder habt ihr von New York und zu meiner Freude ganz viele wo ich sagen kann "da waren wir auch schon".

 

Bin schon gespannt wie es weitergeht!

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@runningheike: So viel kann ich verraten, das Wetter wird weiter so bleiben...

Ausgefüllt war der Tag. Man möchte ja immer alles sehen in den Städten. Dass das in New York nicht möglich ist, mussten wir feststellen.

 

 

 

 

Tag 4 (20.6.13)

 

4:21 Uhr: Der Wecker klingelte. Mit etwas Mühe standen wir auf, packten unsere restlichen Dinge ein und begaben uns vor das Haus, wo uns unser Taxi abholte. Diesmal hatten wir eine sehr angenehme Fahrt und einen sehr sympathischen Taxifahrer. Er war zudem viel günstiger als der Taxifahrer, der uns vom JFK zu Bibi brachte, obwohl er die längere Strecke zurücklegen musste.

 

Unterwegs erlebten wir auch noch den Sonnenaufgang. Wunderschön und ein kleiner Trost für das frühe Aufstehen. Da wir nicht wussten, welcher Terminal unser Ziel war, setzte uns der Taxifahrer an demjenigen Ort ab, von dem er vermutete, dass es der richtige ist. Tja, was offensichtlich war, trat natürlich ein. :patsch:  Wir wurden freundlich von einer Dame darauf hingewiesen, dass wir uns am falschen Terminal befanden.

Zu unserem Glück waren alle so freundlich zu uns und informierten uns, dass es einen Bus gab, welcher uns sicher zum richtigen Terminal bringen sollte.

 

Das anschliessende Gepäckaufgeben und die Sicherheitskontrollen verliefen schnell und sehr unkompliziert.

Trotz dem Apfel und der Banane, die Bibi extra für uns bereit gelegt hatte, hatten wir noch etwas Hunger und wir kauften im Flughafen noch etwas dagegen ein. Eine weitere Überraschung wartete auf uns: Überall am Flughafen gab es gemütliche Tische, welche pro Sitz ein iPad zur freien Verfügung bereitstellten! … Typisch Amerika?! ... Egal, uns gefällts.

 

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Die Zeit im Flugzeug verging wie im Fluge. Irgendwie vergingen die 4 Stunden Flug wirklich schnell oder wir hatten einfach dieses Mal besser geplant, respektive eine gute Beschäftigung gefunden.

 

In Denver angekommen war unser Flug mehr als 20 Minuten zu früh, so dass wir irgendwo (laut Pilot parken sie hier normalerweise Schneeräumfahrzeuge) zwischenparken mussten, bis wir ein freies Gate erhielten.

Irgendwie kam uns der Empfangsbereich, wenn man den so nennen darf, etwas komisch vor, denn an demselben Gate waren ganz viele Leute, welche auf ihren Flug warteten. Das haben wir noch nie so erlebt.

 

Der Denver International Airport ist ähnlich wie der Flughafen Zürich, auch er hat vom Gate zum Hauptgebäude einen kleinen Zug, welcher vollautomatisch fährt. Erstaunlicherweise kamen wir zuerst in den „Empfangsbereich“, wo wir sogleich unserer Gastgeberin begegneten, welche uns herzlich Willkommen hiess. So eine Schweizer Fahne in Amerika ist ja auch schlecht zu übersehen. Danach ging es zum Baggage Claim, wo wir unser Gepäck holten.

Die Fahrt nach Golden war kurz aber sehr interessant, da wir uns schon lange nicht mehr gesehen haben und somit vieles zu erzählen hatten. Bei der Durchfahrt durch Golden hatte es uns die Sprache fast verschlagen, es ist so unglaublich schön hier, vorallem die Downtown hatte es uns angetan. (Leider fanden wir in den nächsten Tagen nicht genügend Zeit um bei der Downtown einen ausführlichen Besuch zu machen. :sdagegen:  Dies ist wohl ein Grund wieder mal vorbei zu schauen. :sdafuer: )

 

Kaum im Haus der Gastfamilie angekommen, machten wir uns mit unserer Gastgeberin und ihrem Sohn auf ins Zentrum von Golden, wo wir im D-Deli super gute Sandwiches zu Mittag assen und anschliessend noch feine Glaces genossen. Danach ging es noch auf eine kleine Tour durch Golden.

 

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Als die Temperaturen etwas angenehmer wurden, machten wir uns auf zum empfehlenswerten Redrocks Amphitheater, welches auf unserer ToDo-Liste stand, und anschliessend zu einem Ultimatespiel (die ganze Familie dort ist Ultimate-verrückt und wir spätestens seit dann auch). Vom Amphitheater geniesst man einen genialen Ausblick bis nach Denver. Leider konnten wir bei keinem Konzert dabei sein. Auch das muss irgendwann (also so bald wie möglich) nachgeholt werden.

 

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Bald war es Zeit für das Abendessen und endlich auch fürs Bett, schliesslich waren wir schon seit langer langer Zeit auf und hatten uns den Schlaf verdient. :sleeping:

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Hallo zusammen

 

Der letzte Tag ist schon da ... nein, natürlich noch nicht. Nur der letzte ohne Wohnmobil. Bald bald geht die "richtige" Reise los. Bis dahin gibt es noch einen Tag zu lesen, an welchem wir Denver unsicher machen.

 

 

Tag 5 (21.6.13)

 

Heute waren wir Denver auskundschaften. Wobei, sehr viel auszukundschaften gab es nicht.

Mit der neuen Light Rail, einer Kreuzung zwischen Strassenbahn und Zug, sind wir von Golden nach Denver gefahren, von wo wir sogleich in die wichtigste Strasse (16th Street Mall) kamen.

 

Wir hatten solches Glück, es fand an genau diesem Tag auch noch eine Art Strassenmusikfestival statt. Überall waren kleinere und grössere Bands verteilt und spielten ihre Songs. Teilweise mehr schlecht als recht, aber andererseits gab es auch vereinzelt sehr gute Bands.

 

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Was uns sehr schnell aufgefallen ist: praktisch jede/r läuft hier mit einer Wasserflasche oder sonst einem Getränk herum. Wir merkten auch schnell, dass dies unbedingt notwendig war, denn die heissen Temperaturen von über 30°C und die Höhe machten einen ziemlich durstig.

 

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Wir starteten und beendeten unsere Erkundungstour durch Denver im Starbucks, wovon es praktisch an jeder Ecke einen gab (17 Stück!), mit einem kühlen Getränk.

Ansonsten haben wir nicht sehr viel gemacht, ausser in zwei oder drei Souvenir-Shops hineingeschaut, in einem Park gemütlich zu Mittag gegessen und das Pepsi Stadion von aussen etwas genauer unter die Lupe genommen.

 

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Nach einem gemütlichen Abendessen in Golden, welches abrupt durch einen Sturm beendet wurde, machten wir uns auf, das Grundstück bzw. das Quartier unserer Gastfamilie etwas zu erkunden. Es ist unglaublich gross und wunderschön! Nach einem kleinen Dessert bestehend aus Brownies und Vanilleglace machten wir uns auf ins Bett.

 

Morgen holen wir das Wohnmobil ab. Wir sind schon etwas aufgeregt...

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Hast Du Tipps für Sightseeing in Denver? Wir sind Ende Sept. dort und ich suche  noch nach einem "Programm" für den  Tag.

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Hallo Butterfly

 

Wie schon erwähnt, waren wir nicht lange in Denver und haben auch nicht so viel angeschaut. Schon gar nicht von innen. Trotzdem versuche ich, ein paar Tipps zu geben. Vielleicht hat es noch andere, die Ideen haben :)

  • 16th Street Mall: Eine lange Strasse mit Shoppingmöglichkeiten rechts und links, zudem (meiner Meinung nach) der wichtigste Ort für Touristen. Wenn du hier entlanggehst, hast du schon vieles (von weitem) gesehen.
  • LoDo: Lower Downtown
  • Civic Center Park: eine "kleinere" Grünoase
  • Colorado State Capitol: War bei unserem Besuch leider eingerüstet und deshalb konnte man die Aussichtsgalerie auch nicht besuchen.

 

Für Vielleser oder Nostalgiker oder ...:

  • Tattered Cover (ich glaube es ist dieser Buchladen an der 16th Street Mall): Ein altertümlich gestalteter, gemütlicher Buchladen mit einer relativ grossen Auswahl an Büchern. Sehenswert und im Hochsommer eine willkommene Abkühlung.

 

Für Sport-Fans:

  • Stadion der Denver Broncos (American Football)
  • Stadion von Colorado Avalanche (Eishockey)

 

Für Süchtige (wie uns :totlach: ):

  • eine der 17 Starbucks-Filialen

 

Wenn es auch noch in der "näheren" Umgebung was sein darf, kann ich folgendes vorschlagen:

  • Red Rocks Amphitheatre: Sehr sehenswert! Noch interessanter muss es bei einem Konzert oder einem Film sein.
  • Dinosaurierknochen: irgendwo in der Nähe des Red Rocks Amphitheatre hat es welche (so speziell sind sie auch wieder nicht)
  • Der historische Teil von Golden lässt sich auch sehen, sowie andere kleinere Orte in dieser Gegend auch (wie ich gehört habe).

 

Museen haben wir nicht besucht, hat es aber auch so einige.

 

 

Gruss sunshine

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Hallo sunshine,

 

:sdanke: für die Tipps - ist doch gut, wenn die eigenen Nachforschungen  von jemandem, der schon dort war bestätigt werden. Die 16th Mall hatte ich schon auf dem Programm, aber der Buchladen war neu für mich. Wir haben auch nur wenig Zeit für Denver, aber ein bisschen was wollen wir schon sehen.

 

Das Red Rocks Amphitheatre muss ich mir noch anschauen, hört sich interessant an. Und den einen oder anderen Starbucks werden wir sicher auch besuchen - ich liebe Starbucks!   :sdafuer:  Wobei es mir weniger um die verschiedenen Kaffeesorten geht, ich mag den Cream Cheese Bagel und den Himbeerkuchen!

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Tag 6 (22.6.13)

 

Am Morgen, nach dem Frühstück, begleiteten wir unsere Gastmutter zum Farmer Market, wo wir hofften, frische Früchte und frisches Gemüse kaufen zu können. Doch am Farmer Market angekommen, stellte sich dieser als komplett anders heraus, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Es war eine Mischung zwischen Bauernmarkt und einem normalen Markt. Wir kauften frisches Brot und eine selbstgemacht Konfitüre um für den Aufenthalt im Wohnmobil gerüstet zu sein. Gleich danach mussten wir uns auf den Rückweg machen, da unsere Gastmutter mit ihrem Sohn (ein Kollege von mir) um halb elf zum skypen abgemacht hat, was wir auch anderthalb Stunden taten, bevor wir uns in ihrem Auto aufmachten um im Supermarkt unsere restlichen Sachen einzukaufen. Das erste Mal auf amerikanischen Strassen durften wir noch auf ruhigeren Strassen geniessen.

 

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Wir waren am verhungern als wir zurückkamen, doch uns blieb nicht sehr viel Zeit bis wir uns wieder aufmachen mussten um unser Wohnmobil abzuholen. In der Zwischenzeit kamen der Gastvater und ihre Tochter zurück von den Bergen und es gab ein grosses Hallo.

 

Dann ging es (endlich) Richtung Wohnmobilvermietung.

Als wir bei Roadbear ankamen, war das Tor geschlossen und ein Schild warnte uns vor einem angriffigen Hund. Wir trauten uns nicht hinein, da wir nicht genau wussten, ob es wirklich einen angriffigen Hund gab und wir ja in Amerika waren. Jedoch hatten wir Glück, dass jemand vom Areal kam und wir haben sie gefragt, ob sie jemanden rufen könne. Wie wir es von den Amerikanern gewohnt waren, war sie sehr hilfsbereit. Als wir dann schlussendlich beim Büro der Vermietung ankamen, sagte uns der Angestellte, dass wir Glück hatten, denn 10 Minuten später wäre er gegangen. Uuups...

 

Obwohl wir uns informiert haben (Abholzeiten: 12-16 Uhr) und wir um 15 Uhr dort waren, waren wir zu spät. Anscheinend galten am Wochenende andere Öffnungszeiten. Der Angestellte war ziemlich unsympathisch und zumindest zu Beginn auch relativ unhöflich.

Zum Glück war er Schweizer, so waren die wichtigen Erklärungen zum Wohnmobil einfach zu verstehen. Denn vor der Reise hatten wir uns darüber etwas Sorgen gemacht, die Erklärungen nicht vollständig zu verstehen und wichtiges zu überhören. Nach etwa einer Stunde hatten wir die Einführung hinter uns und wir konnten zurückfahren. Die erste Fahrt mit dem Wohnmobil klappte ohne Probleme.

 

Zurück in Golden machten wir für unsere Gastfamilie eine Führung durchs Wohnmobil und jeder meinte: „Wow, is this huge!“. Unglaublich, dass sogar die Amis dies riesig finden! (*Stolz*) Nach den verschiedenen Führungen hatten wir noch etwas Zeit, um unser Wohnmobil mit den am Morgen entstandenen Lebensmitteln vollzupacken und unser Gepäck einzuräumen.

 

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Später assen wir mit den Grosseltern der Gastfamilie zu Abend und schliefen für ein letztes Mal in absehbarer Zeit in einem richtigen Bett.

 

Es kann losgehen...

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Ja, da habt ihr ein schönes, großes rollendes Haus gehabt. So gar mit Aufstiegschancen zur Dachterrasse. ;-)

Bin gespannt, wohin wir damit noch hinrollen!

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