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Theodor

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Theodor hat zuletzt am 18. Januar 2016 gewonnen

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12 Good

Über Theodor

  • Rang
    USA - Profi

Profile Information

  • Gender
    Male
  • Location
    Chiemgau
  1. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Das Dinosaur NM erstreckt sich von Utah bis weit nach Colorado, Dinosaurierknochen gibt es aber nur in Utah. Die Ausstellung ist nicht nur für Paläontologen sehenswert und auf den Pfaden zur Ausstellungshalle kann man die Fossilien auch in den Felswänden entdecken. Aber es gibt auch schöne Wanderwege hier, Desert Voices Trail und Sound of Silence Trail lassen sich zu einem 4 1/2 Meilen Rundweg kombinieren. Und es gibt noch mehr zu Entdecken, am Ende der Club Creek Road liegt Josie Bassett Morriss Ranch. Auf Tafeln erfährt man, dass Josie fünf mal verheiratet war aber keine Ehe lang hielt, mit über 60 Jahren noch als Viehdiebin bekannt war und sie während der Prohibition Schnaps brannte. Sie lebte über 50 Jahre auf dieser Ranch und ernährte sich von Kleintierzucht und Ackerbau bis sie im Alter von 89 Jahren auf einer Eisplatte ausrutschte und sich die Hüfte brach. Sie starb 1964 im Alter von 90 Jahren. Wir übernachten auf dem Campground im Park Morgens wieder früh aus dem Schlafsack, wir möchten auch den Coloradoteil des Dinosaur NM sehen. Wer dort campen möchte sollte frühzeitig seine Vorräte prüfen, das nächste Dorf mit Lebensmittelladen ist 60 km vom Parkeingang entfernt. Und vom Parkeingang bis Harpers Corner Trailhead noch mal 52 km. Harpers Corner Overlook erreicht man nach 2,5km Fußweg. Muss man gesehen haben! Im Osten sehen wir schon den Echo Park, dort werden wir heute übernachten. Bis dort runter sind noch 25 km Serpentinen auf unpaved Road zu fahren. Unterwegs gibt es noch eine Felshöhle zu bewundern in der ein eiskalter Luftzug auch im Sommer für Kühlung sorgt. Zusammenfluss Yampa River und Green River im Echo Park Einsamkeit auf einem Campground in einem National Monument erlebt man sonst selten. Stillleben vor dem Abendessen. Am nächsten Morgen noch an der Rial Chew Ranch vorbeigeschaut. Die Familie lebte in dieser Abgeschiedenheit bis in die 1970er Jahre. Auf dem Rückweg nach Denver zeigt sich, dass der Winter hier immer noch nicht ganz vorbei ist. Denver, 16th Mall Street und der Rei Flagship Store Die letzte Nacht in Denver, es hagelt wieder. Abreisetag, an der Mietwagenstation möchte der Mitarbeiter unbedingt meine Unterschrift auf einem Schadensformular. Erstmal verwundert lehne ich ab, er holt den Supervisor. Dann klärt es sich auf, das Auto hat einen veritablen Hagelschaden, hatte ich gar nicht bemerkt. Egal die Versicherung übernimmt den Schaden und wir machen uns auf den traurigen Weg zum Flugzeug. Wir würden zu gerne mal ausprobieren wie lange wir Urlaub machen können bis wir vom Heimweh übermannt werden. Könnte dauern So, es sind noch 96 Tage, 7 Stunden und 43 Minuten bis unser Flieger nach Denver wieder abhebt. Diesmal noch ein paar Tage länger - 7 Wochen und 2 Tage ***JUHU!*** Theodorine hat schon ihren Notizblock mit Trails und things to do vollgeschrieben, muss jetzt alles erst mal geplant, GPS-Daten und Karten gesammelt werden. Viel zu tun. Aber es hat mir Spaß gemacht meine Urlaubserinnerungen rauszukramen und aufzuschreiben. Vielleicht finde ich auch noch Zeit unseren Reisebericht 2014 zu schreiben bevor es wieder los geht. Bis dann, Theodor und Theodorine
  2. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Danke, die machen einem das Fotografieren aber auch einfach.
  3. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Jetzt wird es aber endlich mal Zeit sich ein paar richtige Wasserfälle anzusehen. Auf nach Glenwood Springs. Den Dead Horse Creek entlang wollen wir hoch zum Hanging Lake. Es wird davor gewarnt an Sommerwochenenden aufzusteigen, es wäre an diesen Tagen recht überlaufen dort. Wir und sehr viele andere Menschen sind an einem Freitag im Mai unterwegs. Wie es am Wochenende aussieht möchte man nicht wissen. Macht nichts, jetzt geht's erst mal steil bergauf. Der Aufstieg ist nur etwa 2,5 km lang aber die 300 Höhenmeter machen doch dem einen oder anderen zu Schaffen. Immer wieder belauscht man unfreiwillig Gespräche der Mitwandernden die überlegen ob sich die Anstrengung lohnt oder trifft Wanderer die gar umkehren. Aber der Weg lohnt sich wirklich, den Hanging Lake muss man einfach gesehen haben! Ein kleines Stück weiter den Berg hinauf muss man noch, dann kann man auch den Spouting Rock bewundern. Einen halben Tag Zeit sollte man sich für dieses Schauspiel wirklich nehmen wenn man in die Nähe Denvers kommt. Abends geht es noch an das Grab von Doc Holliday der hier in Glenwood seiner Tuberkulose erlag. Ein seltsames Ende für einen Revolverhelden. Die genaue Stelle an der Doc Hollidy in diesem Friedhof begraben wurde ist nicht bekannt da er in einem nicht markierten Armengrab beigesetzt wurde. Übernachtet wird im Rodeway Inn. Das Hotel ist eigentlich ganz in Ordnung aber wenn man zu geizig ist den Gästen Frühstück anzubieten sollte man auch nicht damit werben. Es gab acht halbierte Bagels und drei halbe Creme Cheese zum Frühstück. Die sollten sich die Gäste wohl teilen. Also geht es nach dem Morgenkaffee zum Riffle Falls State Park wo ebenfalls ein schöner Wasserfall zu bewundern ist. Auf einem Spazierweg kann man über und hinter den Wasserfall gehen. So, jetzt müssen wir aber weiter. Wir wollen noch das Dinosaur NM besuchen.
  4. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Der Spring Creek Canyon liegt etwa 10 Meilen nordöstlich von Grand Junction. Über den Bergsattel geht es hinunter in den Main Canyon wo man auf die einzigen wild lebenden Pferde in Colorado treffen kann. Und auf Reiter die einem ungefragt erzählen, dass man zu Pferd leichter über den Berg kommt. Unterwegs trifft man auf allerlei interessantes Getier. Der ausgeschilderte Spring Creek Trail weicht hier von den GPS-Koordinaten in Angelika Czepans empfehlenswerten Reiseführer Touridee USA ab. Seltsam, aber die Schildermaler werden hoffentlich wissen was sie tun? Der offizielle Weg führt einen steilen, sandigen Hügel hoch und weicht jetzt extrem vom Reiseführer ab, also umkehren und den Koordinaten des Reiseführers folgen. Hier findet man auch den "Hoodoo der bei jedem Betrachter sofort unzweideutige Assoziationen wecken dürfte" Versteh ich nicht Langsam wird auch klar, warum der beschriebene Weg aufgegeben wurde, er ist von mehreren Felsabgängen verschüttet. Bis zum Ende des Trails können wir aber nicht mehr gehen, der Weg ist zu verschüttet und zugewachsen. Aber der Punkt an dem wir umkehrten war die Anstrengung wert. Es ist spät geworden, also zurück nach Farmington. Zum Abendessen gibt es Salatbowl bei Taco Johns, die ist überraschend gut.
  5. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Heute geht's früh raus aus den Schlafsäcken, eine ehrgeizige Wanderung steht auf dem Programm. Am Squaw Flat Trailhead starten wir... ...über den Lost Canyon Trail... ...und Peekaboo Trail... ...zum Peekaboo Campground. Hier ist knapp die Hälfte des heutigen Weges absolviert. Zeit für eine Pause. Und nun den Peekaboo Trail zurück. Den Loop über Lost Canyon und Squaw Canyon wieder Richtung Trailhead. Übrigens, die am weitesten verbreitete Lüge in den bayerischen Bergen lautet "Wir sind gleich oben" und das Pedant auf den Trails lautet "almost there" Insgesamt addiert sich die heutige Strecke auf gut 25km. Puh. Das Häschen haben wir fünf Minuten vor dem Campground getroffen. Abends gibt es zur Belohnung noch Bier auf dem Felshügel über dem Zeltplatz. Am nächsten Morgen muss erst mal das Zelt trocknen bevor wir packen können, nachts hat es wieder genieselt. Moab ist uns zum Übernachten echt zu teuer, also wieder zurück nach Grand Junction. Dort gibt es auch die besseren Bagels.
  6. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Einen der nur 26 Plätze im Squaw Flat Campground ergattern wir abends natürlich nicht mehr, das Memorial Weekend droht gewaltig. Aber im Indian Creek, einem vom BLM verwalteten Landstrich, sind noch Plätze frei. Nicht so schön wie im Park und unsere Nachbarn bis früh morgens in lautstarker Feierlaune. Aber die Lage ist toll, nur wenige Minuten bis zum Park. Vorher müssen wir aber noch Lebensmittel einkaufen. Man merkt, unsere Pläne sind nicht immer bis zur letzten Konsequenz durchdacht, Lebensmittel hätten wir gestern in Moab auch einkaufen können. Aber so gibt es zum Frühstück leckere Hot Dogs von der Maverik Tankstelle. Erst gegen Mittag sind wir wieder im Park, aber die Zeit reicht noch für den schönen Trail zum Confluence Overlook. Erst mal geht es runter in den Spring Canyon. Dann geht es auf einem abwechslungsreichem Weg durch den Park. Ein wunderschöner Blick auf den Zusammenfluss von Green River und Colorado. Gut zehn Meilen ist der Weg lang und abends freuen wir uns auf unseren Schlafsack. Unsere Nachbarn haben ihre fehlende Nachtruhe wohl tagsüber nachgeholt und sind trotz des nächtlichen Sturms wieder in Partylaune. Nicht richtig ausgeschlafen kriechen wir morgens aus dem Schlafsack. Den Nachbarn hat der Sturm übel mitgespielt, die Zelte sind alle umgeweht, geschlafen haben sie scheinbar in ihren Autos. Wir möchten auch umziehen, deshalb in aller Frühe in den Park Mit wenig Hoffnung kurven wir durch den Campground, und tatsächlich wird heute ein Platz frei. Selfregistration ausgefüllt, Kühlbox auf den Tisch gestellt damit klar ist: diese Site ist belegt und Zelt holen. Der Tag bleibt trüb, immer wieder nieselt es. Deshalb unternehmen wir nur ein paar kleinere Spaziergänge. Zur Roadside Ruin, Cave Spring, ein Unterstand den Viehhirten nutzten Pothole Point und Slickrock Und Abends gibt es wieder etwas Sonne.
  7. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Der Arches NP ist wunderschön und ziemlich voll. Wir wollen den Devils Garden Trail gehen aber der große Parkplatz ist überfüllt. Nur mit Mühe finden wir ein Plätzchen für unser Auto. Angesichts der Völkerwanderung hier latschen wir etwas lustlos in der Crowd mit. Erstes Ziel sind Navajo Arch, Parition Arch, Landscape Arch. Aber hinter diesen Felsbögen wird der Trail deutlich leerer und die Wanderung macht richtig Spaß. Vorbei am Double O Arch in den Devils Garden. Diese Lache kann man über den Felsen rechts umgehen... oder einfach durchwaten. Wind kommt auf und in der Ferne sind Gewitter zu sehen. Wir fahren trotzdem weiter in den Canyonland NP, Needles District.
  8. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Der Wetterbericht für Grand Staircase und Umgebung ist ... fürchterlich. Tägliche Thunderstorms bei Temperaturen um den Gerfrierpunkt werden vorausgesagt. Und das Ende Mai. Wir brechen ab und zuckeln wir auf der I70 ostwärts, dort soll sich das Wetter in den nächsten Tagen beruhigen. Der Interstate 70 führt zwischen Richfield und Fruita durch eine abwechslungsreiche und beeindruckende Landschaft. Es lohnt sich für die Strecke mehr Zeit einzuplanen und an allen Aussichtspunkten anzuhalten. In Grand Junction können wir das Clarion Inn für einen angemessenen Preis buchen, ein älteres aber schönes Motel. Abendessen gibt es endlich wieder mal im Texas Roadhouse, anschließend noch eine Runde Airhockey. Der Pool wurde wegen Gewitter geschlossen. Aber es gibt Hoffnung, das Wetter soll sich bessern. Am nächsten Morgen wird der Campground im Colorado NM begutachtet. Nicht gerade einladend und unserer Meinung nach mit 20$ pro Nacht überteuert. Aber er wird auch ohne uns voll und wir werden im Clarion Inn verlängern. Wir wandern den Upper Monument Canyon Trail zum Independence Monument runter und wieder rauf. Sieben Meilen die es wirklich wert sind. Abends noch mal ins Texas Roadhouse und endlich auch mal in den Pool!
  9. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Das Ortschaft ist keine Reise wert, aber wie Peter geschrieben hat eine ideale Ausgangsbasis für viele Sehenswürdigkeiten die jetzt mehr oder weniger ausfällt. ***Seufz***
  10. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Jetzt folgen ein paar Tage Desaster. Erste Stimmen werden laut werden, vom Organisator der Rundreise Schadenersatz zu fordern. Blöd wenn man Kläger und Beklagter in Personalunion darstellt. Es beginnt damit, das wir in North Las Vegas kein normales Lebensmittelgeschäft finden in dem wir Vorräte für die geplanten Tage im Zelt bekommen. In St. George können wir die benötigten Dinge - und genauso wichtig Frappuccino bei Starbucks erwerben. Durch die Schlenderei ist der Tag schon fortgeschritten, weder in den Red Cliffs noch im Snow Canyon gibt es noch freie Zeltplätze im Tal und in den höheren Lagen liegt Schnee. Notgedrungen übernachten wir im Inn at St. George. Auf Snowcanyon und Red Cliffs haben wir keine Lust mehr. Also in den Zion NP. Dass wir schon kurz hinter dem Ortsschild von Springdale im Stau stehen lässt nichts gutes ahnen. Eine knappe Stunde später wissen wir Bescheid. Alle Campgrounds im Park sind voll, die Motels bis raus nach Hurricane trotz Fantasiepreisen ausgebucht. Oben am Lava Point gibt es auch noch einen Campground, also fahren wir die 20 Meilen hoch. Der Campground hat nur sechs Plätze aber einer ist noch frei. Könnte daran liegen, dass auf dem Dach des Toilettenhäuschen noch Schnee liegt. Beim Einräumen des Zeltes trage ich die Verantwortung, Theodorine übernimmt einfachere Tätigkeiten wie etwa die Ausführung. Der Ausblick vom Lava Point Overlook ist gigantisch. Nachts sind es gut unter Null Grad und es nieselt. Die Schlafsäcke sind trotz zusätzlicher Decken endgültig an dem Punkt angekommen an dem sie ein Überleben nicht mehr garantieren... Völlig durchgefroren packen wir morgens unsere Sachen zusammen. Eigentlich wollten wir auf den Northgate Peak hoch wenn wir schon hier sind. Aber die Gelenke sind zu steif und die Muskeln würden den Einsatz komplett verweigern. Durch den immer noch gnadenlos überfüllten Zion NP und durch Kanab geht es ins Grand Staircase Escalante. Die Nautilus haben wir noch nie gesehen. An dem kleinen Visitor Center gibt's die nächste Hiobsbotschaft: 50% chance of thunderstorm. Obwohl es kalt ist. Den Campground schauen wir uns noch an, aber dann verlässt uns der Mut und wir fahren weiter nach Page. War von Euch letztes Jahr jemand in Page? 150€ für Motel 6 (ausgebucht!)? Alles unter 190$ ist belegt. Die "Street of the small Motels" - alles voll. Mitte Mai! Geht's noch? Was ist den nun los? Kriegsrat bei einem Starbucks-Cappuccino vor dem Safeway. Für Frappuccino ist es zu kalt. Zurück nach Panguitch, die Zimmer dort sind nicht günstig aber leistbar. Abends zeigt sich, dass die Entscheidung nicht zu Zelten richtig war. Der Thunderstorm hat auch noch Hagelkörner dabei. Und was sagt der Wetterbericht fürs Grand Staircase Escalante in den nächsten Tagen? ...to be continued...
  11. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Naja, in diesem Fall geht es aber ums Duschwasser. 60° heißes Wasser wenn man von Kopf bis Fuß eingeschäumt ist... da wünscht man sich direkt ne warme Cola.
  12. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Ist immer wieder einen Abstecher wert. Unsere Route dieses Jahr steht noch nicht fest, aber Death Valley Buttes, Ubehebe Crater und Twenty Mule Team Canyon stehen ganz oben auf unserer to do Liste Death Valley falls wir in die Nähe kommen. Viel Spaß
  13. Theodor

    Going North-/Midwest 2016 läuft

    So was macht immer Spaß
  14. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Schon die Morgenstimmung im Death Valley ist beeindruckend. Es gibt mehr Leben in der Wüst als man für Möglich hält und das sogar sechs Fischarten hier überleben können finde ich erstaunlich. Der Spaziergang über die Stege am Salt Creek lohnt auf jeden Fall. Die Harmony Borax Works die Ende des 19. Jahrhundert hier Borax abbauten und kristallisierten waren wohl keine Erfolgsgeschichte. die Produktion lief nur sechs Jahre. Aber die Twenty Mule Teams waren sicher ein beeindruckender Anblick. So, aber etwas Wandern sollte schon auch sein, also zum Titus Canyon. Der Weg durch den tiefen Kies ist anstrengen aber der Canyon ist sehr schön. Wenn man Canyons mag - wir lieben sie. Nach 2,5 Meilen kommt man zu einem 10 Meter hohen Dryfall, den kann man laut Beschreibung "mit etwas Vorsicht und Klettergeschick umgehen" um dem Bachbett weiter zu folgen. Entweder haben wir die richtige Stelle nicht gefunden oder das geforderte Klettern war jenseits unseres Geschicks. Aber es gibt genügend Alternativen. Der Golden Canyon heißt so, weil seine Felsen in der Abendsonne golden glänzen. Ist tatsächlich so, kommt auf den Bildern leider nicht ganz so eindrucksvoll rüber. Durch einige Engstellen kann man weiter zum Fuß der Red Cathedral schlüpfen Von den Felshügeln am Fuß dieses Abhangs hat man einen wundervollen Ausblick. Der Wind war recht stürmisch und blies den Sand teilweise recht schmerzhaft mit 45mph gegen die Beine. Aber nach einem anstrengenden Tag schliefen wir trotz Sturm recht gut in unserem geliebten Zelt in Furnace Creek Campground. Am nächsten Tag wollten wir auch zeitig los. Der Gower Gulch Trailhead ist der identisch mit dem Golden Canyon Trailhead... ... und zweigt dann ab hoch zum Zabriskie Point. Am Zabriskie Point erntet der Wanderer erstaunte Blicke von den mit dem Auto angekommenen Besuchern wenn er sich zur Brotzeit im Schutz der Steinmauer niederlässt. Der Rückweg durch den Gower Gulch Loop führt über ein paar nicht so hohe Dryfalls und ist einfach toll. Wie gesagt, wenn man Canyons mag. Ein Kojote verabschiedet uns und wir verlassen das Valley Richtung Las Vegas. Im Prime Outlet North werden mittlerweile Werbedurchsagen schon auf Deutsch verlesen. Das Mardi Gras Hotel ist ein günstiges aber überraschend schönes Haus, zu Fuß etwa 15 Minuten vom Strip entfernt. Da wir nur eine Nacht in Las Vegas planen für uns genau richtig.
  15. Theodor

    Im Südwesten 2015

    Die Kletterpassagen sind nicht so schwer zu bewältigen, sehen aber beeindruckend aus. Und man muss nicht den Barber Loop zurücklaufen, es gibt auch den deutlich kürzeren Ringtrail Loop.
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