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elchio

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Everything posted by elchio

  1. Süße Spaghetti - igitt! Entweder Süßen Nachtisch, oder Spaghetti mit Tomaten- oder sonstiger Soße, aber nicht süßlich, brrr!Nein der Strand war einfach super, ganz feiner, sauberer Sand, keinbisschen schmierig. Liegt vielleicht am Licht!
  2. Samstag, 27. August Heute steht nur Strand und Pool auf dem Programm. Am Nachmittag fahren wir zum big beach, ganz in der Nähe, wegen den Wellen. Zuerst ist Marvin enttäuscht, doch dann werden sie immer größer. Er kommt ewig lange nicht mehr aus dem Wasser und auch Uwe und Rabea reiten auf den bodyboards auf den Wellen. Mir ist das ein wenig zu heftig... Langsam wird es Abend und die Stimmung und das Licht werden ganz anders... Na? Konnte ich euer Herz erwärmen ,welches bestimmt schon Eiszapfen angesetzt hat? ( -11 Grad)... liebe Grüße, morgen gehts weiter! Claudi
  3. Dienstag, 23. August Um halb 8 stehen wir auf, wiegen die letzten Koffer und begeben uns zum Frühstück. Lecker!!!!!!!!!!!!! Mit viel Zeit fahren wir gemütlich zum kleinen Flughäfelchen, bringen das Auto weg und fliegen mit Hawaiian nach Maui, es dauert nicht mal 30 Minuten. Kommentar meines Sohnes: " Das ist ja auch blöd für so einen Piloten, kaum bist du gestartet, darfst du schon wieder landen!" In Kahului auf Maui angekommen, gibts bei Alamo erst mal ein familiäres Palawer um das Auto, weil die uns doch glatt ein Riesenhobel mit Stufenheck geben wollen! Also das geht gar nicht, meint mein Sohn. Also wird es ein Midsize SUV- 4Rad Antrieb. Wir sind gespannt wie die Flitzebögen auf unsere Wohnung. Nachdem wir bei der Reisevorbereitung die Reisebüro - Hotelprospekte gewälzt hatten, und nichts passendes (Wohnung mit Kochgelegenheit, nicht sooo teuer) gefunden haben, haben wir viele Stunden lang bei VBRO (Vacation rentals by owner) gesucht und haben schließlich eine Wohnung einer kanadischen Familie gefunden. Sie ist im Ekahi-Village in Kihei. Der mailkontakt war sehr nett. :nummer1: Wir finden die Anlage, in der unsere Ferienwohnung ist, auch bald, fragen in der Rezeption nach dem Code für die Lockbox, in der unser Schlüssel liegt, schließen auf, und... :thumbsup: !!! Ist das eine schöne Wohnung! 2 Terassen (Lanais), eine nagelneue Regendusche, ein Schlafzimmer mit einem breiten Riesenbett (Juhuu!), Schlafcoach für die Kids, Esszimmer, Küche mit allem , was man so " braucht" : 20 Grillsoßen, Geburtstagskerzen ( na ja, für uns kommen sie zu spät...) Gewürze, Riesenkühlschrank, Spülmaschine, Spülmittel, Waschmittel, Waschmaschine..... Na, wo ist unsere Wohnung? Richtig! Die mit der karierten Tischdecke! Die sehr blumige stilechte Einrichtung... Marvin und Uwe fahren zum Einkaufen, die Mädels packen alles aus und räumen alles ein, besonders die Waschmaschine! Dann wird der Sofa-sleeper mit vielen im Wandschrank gefundenen Decken und Auflagen kuschelig aufgeflauscht und als die Männer dann kommen, sind wir bereit für einen Rundgang durch die Anlage, zu "unserem " kleinen Pool gleich nebenan, zum großen Pool am Strand und zu unserem Stand , der 5 Minuten zu Fuß entfernt ist. Geschwommen wird dann aber erst morgen, jetzt schmeißen wir erst mal den gigantischen XXL BBQ auf der Terasse an! Es gibt riesige Steaks mit beihnahe 20 verschiedenen Soßen, Salat, Kartoffeln mit sourcream und Knoblauchbrot. Gemütlich sitzen wir auf der Terasse, trinken ein Weinchen, lauschen den Grillen und freuen uns auf das riesige Kingsizebett. Mittwoch, 24. August Ausschlafen bis 9 Uhr! In der Nacht war es ein bisschen warm, aber wir sind halt nicht so die Klimaanlagen -Freunde, sondern haben alle "Fenster" aufgemacht: In der ganzen Wohnung sind Fenster, die wie Dachziegel übereinandergeschichtete Gläser habe. KLappt man sie zu, isses zu. Klappt man sie waagrecht, kommt ganz viel Luft herein, aber niemand kann reinkommen. Praktisch! Wir Mädels schwimmen erst mal noch vor dem Frühstück im kleinen Pool. Es wird lange und ausführlich gefrühstückt, mit allem vor und zurück, dann schnappen wir die bodyboards, die die Vermieter im Haus gelassen haben, die bequemen Strandstühle, Sonnenschirm und ab an den Strand! Herrlich! Sonst gibts für diesen Tag nichts zu berichten, weil ich selbst für das Tagebuch zu faul war! Donnerstag, 25. August Heute wollen wir uns mal das Domizil der Reichen und Stars anschauen, das Grand Wailea Resort, in dem auch "meine erfundene Frau", der Film aus dem Flugzeug, gedreht wurde. Es liegt ja nur 2, 3 Anlagen weiter südlich . ( Wer weiß, vielleicht weilt ja grade Selena Gomez wieder hier, wenn wir sie schon in LA nicht gesehen haben...?) Um es vorweg zu nehmen: sie weilte nicht! Da können wir doch nicht einfach rumlaufen! Doch, beschließen wir, können wir! Ist ein tolles Hotel, große Gartenanlagen mit Pools und Flüsschen, Wasserfällen und so. Aber bei uns gefällt es uns besser, es ist irgendwie nicht so überkandidelt. Im danebenliegenden Einkaufscenter (-chen) bummeln wir rum, trinken was und kehren dann in unsere grüne, luftige Anlage zurück. Der Rest des Tages wird gechillt, mit sundownwer und chilleliege... Abends gibt es Spaghetti (ohne Zuckersoße, wir passen mittlerweile auf). Das obligatorische Rommee kommt heute natürlich auch nicht zu kurz. Diesen süßen kleinen Kerl haben wir ins Herz geschlossen, unser "Terassentier". Freitag, 26. August So! Genug gechillt! Wir sind schließlich nicht zum Vergnügen hier! Um 8 Uhr stehen wir auf, weil wir die road to hana fahren wollen, die im Westen beginnt und um die Südspitze herumführt. Bis Kahului ist die Strecke geprägt von riesigen Zuckerrohrfeldern, dann nach Kahului wird es richtig schön: viele Kurven, one-lane-bridges, Urwald. ( schon wieder). Das Wetter passt sich auch an, es ist Regenwaldwetter: sehr warm, Niesel. Unterwegs sehen wir einen Wasserfall mit Teich darunter. Irgendjemand hat ein Tarzanseil an einen Baum gebunden. Also schnell die Badesachen an und rein ins Vergnügen! Wir wollten schon immer mal in einem Urwaldteich baden! Das Ganze ist eine recht glitschige Angelegenheit, aber mach riesig Spaß. ( Die hundert Moskitostiche hinterher allerdings nicht!) Weiter gehts durch den Regenwald , ... Die Küste ist hier, in der Nähe von Hana, ganz schön wild. Kurz vor Hana knurrt der Magen und wir gehen an einer Imbissbude, bei "uncle Henry" was essen: frische Papayas aus dem Garten, Ananans, ebenfalls aus dem Garten und bananabread, das ist so was wie Bananenkuchen. Sehr gehaltvoll und lecker. Hier sehen wir dann auch das erste Mal, wie Ananas und Papaya wachsen: Bei den Papayas sind immer die unteren Früchte reif, die macht man dann weg, und die anderen wachsen oben nach. Es regnet und regnet und regnet... Langsam reichts! Wir können entweder die Straße wieder zurückfahren oder den Weg untenrum fahren, den man aber nur bei schönem Wetter fahren soll, weil unbefestigt und dann rutschig. Unsere mutigen Männer setzen sich durch, weil sie der Meinung sind, 1. scheint an der Westküste wieder die Sonne (auch wenn man es hier gar nicht glauben kann) und 2. haben wir Allrad, das soll mal getestet werden! Also los! Meine geliebten Briefkästen auf hawaiianisch... Dass sich so eine Straße Highway nennt.. . ES geht langsam, aber gar nicht so schlecht voran und außerdem hat es tatsächlich aufgehört zu regnen, das ist echt verrückt, diese Wetterunterschiede Ostküste - Westküste! Da kommt auch schon wieder unsere Bucht in Sicht! (Was heißt eigentlich "schon wieder", es ist fast 18 Uhr! Noch eine Runde schwimmen, dann gibts oberleckeren Fisch ind Garnelen vom Grill! Was ist das herrlich, abends bis 11, 12 Uhr draußen sitzen zu können, im dünnen T-Shirt.... Hach, wenn ich drandenke, wie saukalt es jetzt grade ist!!
  4. Na gut, jetzt kann ich es dir ja veraten: Das mit den Fotos war Absicht, ich wollte euch mal ein paar Ölbilder zukommen lassen.. :P.. Und was das Bierchen angeht: ok, du hast mich überzeugt, Finger weg !
  5. Hallo zusammen, es geht weiter, vor lauter Elternabend und so komm ich jetzt erst wieder dazu... @ Haiko Was um Himmels Willen ist Root beer? Eine Biersorte? Wie schmeckt die? Auch wie Mundspülung? Wir hatten 3 Kameras dabei! Nur eine davon hat Objektive zum Wechseln. Die Digital Spiegelreflexkamera Canon EOS ?? haben wir bei einem Preisausschreiben gewonnen (Stimmt echt! Glück muss man haben!), und unsere alten Objektive von der alten Spiegelreflex haben draufgepasst. Mit dieser wurden zum Beispiel alle Blumenbilder gemacht. Die anderen davor mit unserer alten Olympos. Aber hör mal! So schlecht sind die doch gar nicht! Oder meinst du die Fotos ganz am Anfang? Da hab ich das mit dem komprimmieren noch nicht so drauf gehabt... @Heike Im Californa Adventure waren wir nicht, wir hatten vorher gelesen, dass das eher was für kleinere Kinder sei. Ist das so? Ich bin gottseidank nicht krank geworden, Dank 2 Stunden sonnen am Strand und vielen Ananas und Papayas... @ Annika das war auch lecker! Aber etwas schwer verdaulich! Hoffentlich gefällt dir Hawaii gleich noch besser... Inzwischen regnet es nicht mehr, wir wagen es, wir fahren die saddle-road quer über die Insel, von der im Reiseführer stand, man müsse fast immer mit Licht durch Wolken und Nebel und Niesel fahren, und außerdem sei sie sehr schlecht befahrbar. Es folgt aber lediglich ein kleiner Teil unbefestigte Staße, dann wird sie ganz gut. Der Himmel wird immer klarer und als der Abzweig zum Mauna Kea Observatorium in Sicht kommt, treffen Uwe und ich gleichzeitig einen Blitz-Entscheidung: abbiegen! Das Observatorium liegt auf 4200m Höhe und wird von der Nasa und der UNiversity of Hawaii betrieben. Dort gelingt es dem Keck-Teleskop, die Lichtsignale fernster Galaxien einzufangen, wegen der großen Höhe und der klaren Luft. Es geht hoch, ...und hoch... und hoch. Am Visitor Center machen wir die empfohlene Akklimatisierungspause, wegen der großen Höhe, wenn man ganz rauf will. Tatsächlich kribbeln mir schon die Hände, oder ist es bloß Einbildung? Der Rest der Familie merkt nichts. Danach kommt ein langes Stück unbefestigte Staße, es geht lansam voran, alles wird immer unwirklicher, noch karger. Mittlerweile kribbeln auch die Beine, also wars keine Einbildung. Da kommen die Teleskopkuppeln in Sicht. Wir steigen aus, es ist ziemlich kalt. Nach ein paar Schritten bin ich froh, wieder zu sitzen, weils mir leicht schwummrig wird, so leicht im Kopf...( nein, ich hab nichts genommen!) Uwe und Rabea machen auch keine großen Sätze mehr, nur Marvin rennt noch einen Hügel hoch wie nix. Es ist einfach überwältigend. Wir stehen und staunen. So fremd, so mars-artig, so ruhig, so klar, so hoch, so.... manchmal fehlen mir die Worte. ( Und das kommt nicht oft vor!!) Auf dem Weg nach unten kommt das Gefühl in Beinen und Händen wieder, alles paletti! Das STück der saddle-road, das jetzt kommt, braucht keinen Vergleich mit den Achterbahnen im Disneyland zu scheuen!! Also, festhalten, und wer nicht Achterbahnfest ist, halte bitte Kotztüten bereit! Die Stimmung steigt mit jeder Kuppe, bei der man vorher nicht sieht, wie stark es hinterher runtergeht. Unsere Hinterbänkler feuern ihren Papa an, Gummi zu geben, damit das Feeling stimmt. Er tut sein Bestes! :nummer1: Gegen 15 Uhr sind wir wieder an der Sonnenseite, der Westküste. Jetzt müssen wir doch mal big Islands "schönstem Strand " einen Besuch abstatten! So richtig hellen Sand gibts nirgens, aber die Palmen entsprechen den Bildern, die wir ursprünglich von Hawaii im Kopf hatten. Wir picknicken am Strand, schwimmen und liegen in der Sonne. Nach etwa 2 Stunden fahren wir vollends nach Kona zurück, zu unserem alten Hotel, wo schon unsere zurückgelassenen Koffer, ein schöner Pool und unser Zimmer auf uns warten. Heute wollen wir auf gar keinen Fall den Sonnenuntergang verpassen. Mit einem Sundowner in der Hand ergattern wir noch freie Hängematten und genießen einen wunderschön kitschigen Sonnenuntergang. Er hat was von Fototapete der 70iger Jahre, nur viiiiel besser, weil in echt!! So viel Sonnenuntergang kann gar nicht sein, dass das Knurren unserer Mägen übertönt werden kann und nach dem vergeblichen Versuch, uns bei unserem Flug nach Maui für morgen einzuchecken, gehen wir richtig schön Pizza essen. Mein Hals tut zwar immer noch weh, aber es wird besser! Letzter Kommentar des Tages: " Gell Mama, morgen in Maui wirds dann wie richtiger Uerlaub...", was bedeutet: nicht mehr so viel rumfahren, kein Gekrustel in diversen Koffern mehr, nur unterbrochen durch die Rufe: "Hat einer mein...gesehen?" "Wo hab ich denn nur...?" "Ich hab das doch in diesen Koffer...!"
  6. Beim Schnorcheln waren sie nicht so nah, diese hier sind ja in seichtem Gewässer und waren eher träge unterwegs. Du hast recht, es ist toll, sie so nah zu sehen, ich mag Wasserschildkröten, irgendwie solche Ur-Viecher. Ich bin erst jetzt auf die glorreiche Idee gekommen, mal einen Karte herunterzuladen! Sorry, aber es ist halt mein erster Reisebericht! :ssorry: Aber lieber spät als nie!! Inzwischen fängt es an zu regnen, und wir machen uns auf den Weg nach Hilo. Dort regnet es in Strömen. Unser Hotel, das Castle Hilo Hawaiian ist ein abgewrackter Kasten unter japanischer Leitung. Riecht modrig, na ja klar, bei dem Dauerregen! Das "hygienisch" tapezierte Badezimmer hat auch schon bessere Zeiten gesehen, der Putz bröckelt von der Decke, die Betten sind sehr schmal, und nicht mal einen Kühlschrank gibts! Und mit ungekühlten Getränken versteht mein Uwe ja keinen Spaß! Und flugs wird ein Kühlbehälter aus dem Papierkorb und vielen Eiswürfeln vom Eiswürfelzubereiter im Flur gebastelt. So! Das hätten wir! Wobei ich inzwischen Halsweh hab und mir fast ein Tee lieber wär... Zum Abendessen gehen wir zum Pizza-Hut, dort gibts Buffet. Buffet im Pizza-Hut? Ja, man kann verschieden Spaghettis mit Soßen nehmen, verschiedene Salate, verschiedene Pizzen. Und Pizzabrot. Nur, dass es keine Beilage zum Salat ist, sondern in Fett gebackenes Pizzabrot, das in Zucker und Zimt gewälzt wurde (denken wir uns mal so). Es schmeckt richtig lecker, Marvin isst viele, ich glaub so an die 20? Stück. Und dazu probieren die Kids alle Getränke aus dem Automat, die der bietet. Plötzlich ein Schrei: "Iiiii! Das ist ja Mundspülung! Steht Dr. Pepper drauf, ist aber Mundspülung! bestimmt!" Im Hotel sind wir froh, dass wir noch einen Rest Whisky haben,als Medizin für den Magen . Es regnet immer noch in Strömen. Montag, 22. August Wir wachen bei strömendem Regen auf. Es ist warm, schwül, ich habe Halsweh. Aber ein Gutes hat das Zimmer: es hat eine kleine Kaffeemaschine und ein paar Päckchen Kona Kaffee. Danach sind die Lebensgeister wieder am aufwachen. Frühstückshunger haben wir alle noch nicht, kein Wunder nach den viele Zimt-Zucker-Pizzabrötchen!, also fahren wir los. Unser erster Weg führt zum Pepekeo - scenic - drive, durch den Regenwald. Wir kurbeln die Fenster runter, es riecht nach nasser Erde, nach Blumen, nach Früchten. Wir fahren durch Luftwurzelbäumen durch, wieder an Riesenfarnen und Bambus vorbei. Unser Ziel sind aber eigentlich die Akaka- falls. Ich bleibe im Auto, werfe eine Aspirin ein und versuche, zu schlafen . Welcher Luxus wäre jetzt ein Wohnmobil! Der Rest der Familie stapft in Regenjacken los. Nach einer Stunde kommen sie wieder, der Weg sei toll gewesen! So viele verschiedene Blüten! Aspirin und Schläfchen haben gewirkt, die FRühstücks-Kaffee-Lust regt sich. Wohin? KLar, Starbucks! Dort gibts ein leckeres Frühstück, inzwischen ohne Regen, mit heißer Schokolade, Muffins, Bagel, Cappuchino. So, ich muss mich jetzt mal im echten Leben um das Abendessen kümmern! Tschüß!
  7. Haiko, sei nicht so ungeduldig!! Ihr habt ja bestimmt schon gemerkt, dass ich keine Fotos von uns gezeigt habe, meine Kids wollen das nicht, es muss also so gehen! Da wir die Unterwasserkamera nicht dabeihatten, gibts keine Fische, aber die Schildkröten... Sonntag, 21. August Das ist die Aussicht vom Hotelfenster aus: Das Frühstück ist wider Erwarten saugut, es gibt alles, was das Herz begehrt. Na ja, unser Herz begehrt jetzt nicht gerade Pommes mit Ketchup... Aber wir sitzen im Speise "saal", einer großen überdachten Terrasse und schwelgen in pancakes mit Ahornsirup, und besonders in den Papaya-Vierteln, die mit Zitrone beträufelt werden und dann ausgelöffelt werden, den frischen Melonen und den besten Ananas aller Zeiten! Nach dem Frühstück machen wir uns gemütlich auf, denn die Devise für heute lautet: schon viel sehen, aber kein Stress! Wir wollen heute an der Küste entlang nach Süden fahren, dann zum Volcano-Nationalpark fahren, dann weiter bis Hilo, jener regenreichen Stadt im Süden der Ostküste, dort übernachten, und am Tag darauf wieder im Keahou schlafen. Die Insel ist zu groß, um alles von einer Seite aus machen zu können. Unser Hauptgepäck können wir bis morgen im Hotel lassen und reisen also nur mit "kleinem" Gepäck. Unsere erste Station ist der black-sand-beach. Hier sehen wir kleinere Wasserschildkröten und auch ganz große, die schätzungsweise 80 cm lang sind. Wir kommen an Kaffeeplantagen vorbei und steigen natürlich aus, um so einen Kaffeebohne mal genauer anzuschauen. Auf der weiteren Fahrt wird es etwas düsterer, aber toll! Als wir weiter fahren, immer in Richtung Osten, wird das Wetter immer mieser. Im Volcano-NP nieselt es dann und regnet leicht, es ist ganz schön frisch! Also werden die Regenjacken rausgekramt. Am Visitor Center informieren wir uns, wo man heute Lava fließen sehen kann. Wir hoffen sehr, dass wir was sehen, ist doch der Vulkan Kilauea kurz vor unserer Reise wieder aktiv gewesen! Leider müssen wir uns aber damit abfinden, dass wegen des neueren Ausbruchs sogar ein Teil der Ringstraße,des crater-rim -drive, der um den Krater herumführt und an manchen Spots vorbeiführt, seit einigen Tagen zur Hälfte gesperrt ist. Schade!!!!!!!!!!!!!!!!! Aber wir können bis zum Jaggarmuseum fahren und dort einen Blick in den Hauptkrater werfen. Wir fahren den anderen Teil des crater-rim-drives, soweit es eben geht und biegen dann in die chain-of craters-road ab. Diese Srtaße führt durch Lavafelder und Lavafelder, und Lavafelder. Mal dunkel, mal mattschwarz, meistens jedoch sieht die Lava silbrig-glänzend aus wie Kuhfladen erstarrt. Wir laufen ein Stück über die Lavafelder, um in "devils throat" zu schauen. Brr! Gruselig! Es kommt beim Foto nicht so richtig rüber, wie tief dieser Teufelsschlund ist, und auf dem Weg dorthin muss man auch über manche Spalte springen... Bis zum Ende der noch vor ein paar Jahren im Ring herum führenden chain-of-craters-road sind es 18 miles, dann kommt ein Schild: "road closed - lava flow". Hier sind wir an der Küste und schauen die Lavabrücke an, die durch ins Meer fließende Lava entstanden ist. Auf dem Rückweg machen wir einen Spaziergang durch den - hier wirklich nicht vermuteten - Regenwald! Einen ganz andere Welt tut sich auf, mit Gerüchen, Vogelgezwitscher, grün in allen Schattierungen. Mit riesigen Farnen, groß wie Bäume, mit Bambus, mit Blüten! Wir hätten nie gedacht, dass inmitten dieser öden Lavafelder plötzlich Regenwald zu finden ist!!
  8. Hi, weiter gehts. Ich hab immer nur zwischendurch Zeit zum schreiben, deshalb sind manchmal auch nur halbe Tage am Stück! Ulli, das Schütteln des Salats wurde soeben in meine Ideensammlung aufgenommen!! Die Stretchlimo war kein Geburtstagsgeschenk, sondern bei Cruise America LA wird man entweder von einem Kleinbus abgeholt oder eben von dieser Limo! Super, gell? Also: Heute steht nur noch ein bisschen Schnorcheln auf dem Programm. Wir fahren Richtung Süden an der Küste entlang, gehen kurz was essen,( der erste hawaiische Macces, aber mit Aussicht!), und stranden an einem kleinen Strand mit schwarzen Steinen und Klippen. Er hat so gar kein Südseeflair, aber wir wollen ja einfach ein bisschen schnorcheln. Das geht auch gut, wir sehen viele bunte Fische und sogar Wasserschilkröten! Wir gehen danach noch einkaufen, Getränke, was man halt so braucht. Leider verpassen wir einen, dem Himmel nach zu urteilen, wunderschönen Sonnenuntergang. Am Hotel fletzen uns noch eine Weile in die Hängematten, die zwischen den Palmen aufgehängt sind. Da das Essen von Heute Nachmittag noch vorhält, gibt es nur noch eien Caesars Salat im Hotel auf einer überdachten Terrasse über dem Meer. Stimmung schön, Salat um so weniger: Einen Haufen Tütensalat auf einem Teller, daneben eine kleine Tüte Fertigsoße mit der Aufschrift "Ceasars salad" und eine kleinen Tüte Croutons..., da lob ich mir doch den Tütensalat!! Na, da bin ich ja mal gespannt auf das Frühstück morgen! Der Geburtstagscocktail reißt es aber wieder ein wenig raus. Müde liegen wir in unseren weichen Hotelbetten und schlafen bei geöffneten Fenstern herrlich mit einem der schönsten Wiegenlieder ein, dem Rollen der Pazifikwellen...
  9. Das ist vielleicht ein niedliches kleines Flughäfelchen! Es gibt keinen Finger, durch den man zum Gebäude geht, keinen Bus, der einen am Flugzeug abholt, man läuft einfach zum Flughafengebäude. Das hat keinen festen Außenwände, keinen Klimaanlage, keinen Glasfronten, dafür aber Ventilatoren, Schattendächer, Blumen und Grünzeug. Manche Leute werden von Bekannten traditionell mit einer Lei , das sind diese Blumenketten, um den Hals begrüßt, manche Leute auch von Mitarbeitern ihres Hotels. Wir nicht, ist aber ok. Mit dem Alamoshuttle fahren wir zur Vermietstation und nehmen unser Auto, einen SUV Dodge, in Empfang. Ungefähr eine halbe Stunde fahren wir in Richtung Süden, südlich von Kona, zu unserem Hotel Outrigger Keaohou Beach Resort. Das erste unaussprechliche Wort! Die hawaiische Sprache hat das kürzeste ALphabeth der Welt, deshalb gibts hier eine solche Anhäufung von a, o, u, i... Während der Fahrt beäugen wir misstrauisch den Himmel, es hängen nämlich dicke Wolken an den Bergen. über der Küste (Westküste) ist aber blauer Himmel. UNser Hotel ist ein ziemlicher Klotz direkt am Meer, die Rezeption ist praktisch vor dem Hotel, nur überdacht, mit vielen Blumen überall. Ein freundliches Aloha! und wir gehen auf unser Zimmer im 5. Stock, mit schöner Sicht auf den Pazifik.
  10. Samstag, 20. August, das 2. Geburtstagsfest im Urlaub, Uwes Um 6 Uhr kommt der Weckanruf, Uwe bekommt erst mal einen dicken Geburtstagskuss. Der Flug wird etwa 5 Stunden dauern. Wie war das? Haben wir nicht ganz am Anfang unserer Planung gedacht, Hawaii sei gleich in der Nähe? Von Bekannten wissen wir, dass es auf dem 5-stündigen Flug nichts zu essen gibt, außer kleinen, noch kleineren und ganz winzigen Snackboxes, die man kaufen kann. Macht aber nichts, wir haben ja auf dem Flughafen noch Zeit zum frühstücken und Proviant zu kaufen....denken wir! Um 7.30 sind wir auf dem Flughafen. überall Schlangen, Hektk, geschrei.fürchterlich! Dann müssen wir uns elektronisch einchecken, ohne einen einzigen lebendigen Menschen, wie ich so was hasse. Aber es ist geschafft, die Koffer sind schon mal weg, wenigstens ist diesmal keiner zu schwer. Weiter gehts...welches Gate?...wo ist das?... schnell, schnell,...wieder Warteschlange, und was für eine!...die Boardingtime rückt immer näher, einzelne Leute werden von Angestellten hektisch herausgerufen und vor gelassen, damit sie ihren Flug noch bekommen... Taschenkontrolle...Personenkontrolle...bei Rabea Sprengstoffkontrolle...Uff! geschafft! Hunger!! Es wird zum boarding gerufen, Uwe und Rabea gehen schon mal vor, Marvin und ich im Stechschritt zu Starbucks. Dort, ihr ahnt es schon: Warteschlange!. Wir warten trotzdem, decken uns mit Futter ein und sprinten zurück. Marvin geht durch, aber bei mier piepst es immer beim scannen. Leichte Panik steigt in mir hoch. Aber dann hat der Mitarbeiter die Nase voll und winkt mich trotz Gepiepse durch. Der Flug ist angenehm, wir haben ja was zu futtern und Getränke gibts dazu! Es ist schon ein komisches Gefühl, jetzt 5 Stunden lang immer nur über Wasser zu fliege, denn Hawaii ist die am entferntesten zum nächsten Festland liegende Inselkette der Welt. Um 13.30 hawaiian time, also 3 Stunden zurück gegenüber LA und 12 Stunden gegenüber Deutschland landen wir auf Big Island. Schon von oben kann man erkennen, dass es eine Vulkaninsel ist, alles ist schwarz.
  11. Hallo Haiko, es blieb uns mit dem Park nichts anderes übrig, ich hätte nicht gewusst, wie wir das sonst auf die Reihe gebrsacht hätten, wir wollten auf gar keinen Fall Hawaii kürzen! Die Sicht vom RV Park aus? da sah man nur das Feuerwerk im Himmel, das Schloss nicht. Aber im Disneyland selber standen wir praktich kurz vor dem Schloss, das Feuerwerk hat sich direkt dort abgespielt. Fotos habe ich davon keine, wir haben es gefilmt. Das war schon klasse, es har auch ganz lange gedauert, ich glaube so 20 Minuten. Zu den Klapperschlangen: Wir hatten deshalb ziemlich Respekt, weil meine beiden Nichten 4 Wochen vor uns eine USA Tour mit Rotel gemacht haben und im Joshua eine Klapperschlange gesehen und fotografiert haben. Ich bin von Natur aus, was das angeht, ein ziemlicher Schisser...
  12. Schon so lange ist das her? Eigentlich sollte man darüber nicht mal ein bisschen frotzeln, es muss schlimm gewesen sein, als das Wasser kam und man konnte nicht , überhaupt nicht nach oben ans Tageslicht. Mittwoch, 17. August Als wir die Tour geplant haben, wollten wir im Joshua Tree übernachten, dann dort sehr früh losfahren, direkt zu den Universal Studios oder Disneyland in LA fahren und dort noch den halben Tag und den Abend verbringen. Wir haben uns gegen Universal Studios entschieden, weil dort kein Campingplatz daneben ist und wir also spät Abends noch zu einem Campingplatz hätten fahren müssen. Direkt neben dem Disneyland in Anaheim gibt es einen, das erschien uns praktikabler. Aber jetzt waren wir einen halben Tag früher dran. Wir fahren also um halb 9 in Kingman über Needles durch die Mojawe-Wüste los. Drei Stunden lang nur Wüste, Wüste, Wüste,allerdings kommt nach etwa einer Stunde ein Highlight: eine Kreuzung mit drei Tankstellen! Nach einer weiteren Stunde: eine Kreuzung ohne Tankstellen... Wir steigen mal aus und schauen uns die Kakteen näher an. Wir wollen durch den Nordeingang in den Joshua Tree NP und dann die nördlliche Route fahren. Es sieht schon super aus, die vielen Joshua-trees, besonders die großen Felsen haben es uns angetan. Wir machen ein Picknick, aber aus Respekt vor den Klapperschlangen im RV. Allerdings sehen wir keine, nur roadrunner. Ab Bannings merken wir, dass die viele herrliche Natur langsam hinter uns liegt und wir uns einer Großstadt nähern. Das Straßengewühle wird größer und wir sind sehr dankbar für das Navi, das uns sicher durch und über die zum Teil 8-spurigen Straßen lotst. Auf dem RV Resort Anaheim angekommen, erfrischen wir uns im Pool, essen selbstgemachte Hamburger und fangen dann an, die ersten Koffer zu packen. Die Wohnmobiltour neigt sich dem Ende zu... Um halb zehn können wir direkt vom Platz aus das Disneyland-Feuerwerk bestaunen! Dann gehts bald in die Koje, wir wollen morgen um halb 6 aufstehen! Donnerstag, 18. August Tatsächlich stehen wir um halb 6 auf ( so einen blöde Idee...!!) und sind um 7 Uhr am Disney-shuttle, damit wir ganz früh im Park sind und nicht so viel in unseren geliebten Schlangen stehen müssen. Wir sehen den Bus, wie er gerade vor unserer Nase wegfahren will und rennen hinterher. Als wir ihn keuchend erreichen, lacht die Fahrerin und fragt, ob wir aus Deutschland kommen? Wir sollen doch nicht rennen! Winken genügt, dann wartet sie doch auf uns! Anscheinend sind wir nicht die ersten, die diese deutsche Hektik an den Tag legen!! Am Disneyland ist noch nicht viel los und wir müssen noch eine Weile frierend warten. Macht aber nix! Im Tomorrowland war die Achterbahn und ein 4- D- Flug supergut, es folgen einige eher lasche Fahrten , aber Watersplash und Indiana Jones waren gut. Der Europapark kann laut unseren Kids locker, aber gaaanz locker mit Disneyland mithalten! Was aber schön ist, ist, dass die Fahrgeschäfte alle in ein Geschichtchen eingebettet sind, und schön dekoriert sind. Wir werden also alle wieder zu Kindern für einige Stunden. Am Nachmittag fahren wir mit dem netten, wartenden shuttle zum Platz, baden, liegen faul in der Sonne und packen. Wobei wir wieder mal merken, dass die Anschaffung einer Kofferwaage eine sehr gute Idee war!! Wir packen gleich einen "Big Island Koffer", damit wir dann dort nicht alles durchwühlen müssen. Nach dem Essen fahren wir nochmal ins Disneyland und lassen uns im Dunkeln von der herrlichen kitschigen Athmosphäre verzaubern... Das Feuerwerk mit immer genau passender Musik um 21.30 Uhr ist super. Müde fallen wir dann für unsere Verhältnisse recht spät ins Bett. Freitag, 19. August Um halb 8 ist die Nacht vorbei, wir essen die Reste, packen den Rest, putzen das RV und dann fahren wir nach long beach, um Marvins Geburtstagsgeschenk zu kaufen: einen supertollen Motorradhelm, der in Deutschland viel viel mehr gekostet hätte. Jetzt steht die letzte Fahrt an: zu Cruise America. Mit der übergabe dauert es recht lange, es ist ja auch ein viel größerer Betrieb als die kleine Station Salt Lake City. Es klappt aber alles, wir verteilen unsere Kaffeemaschine, die KLo-Tabs, das Feuerholz usw. an die jetzt startenden Leute und warten dann auf unseren Transfer zum Hotel Hilton am Airport. Wenn mich jemand fragt, ob ich wieder bei Cruise America mieten würde: Ja, auch wenn das RV etwas älter war. Der Preis war viel geringer als bei anderen Vermietern, die Ausstattung war auch nicht neu, aber ok, die Abwicklung von Allem lief nach einer kleinen Diskussion wegen den Meilen auch gut und unser RV war zwar alt, aber technisch gut und zuverlässig. Wir haben unterwegs immer wieder Leute getroffen, die Probleme mit diesem und Jenem hatten. Wir nie! Die Tour, die wir gemacht haben (so viele Meilen in einer relativ kurzen Zeit ) hätte ich zu viert mit unseren Kids nicht in einm normalen Mietwagen und Motels machen wollen. So konnten wir, wo immer wir wollten, Pause machen, essen, ohne immer gleich Essen gehen zu müssen. Die Abende auf den Plätzen haben zu einem großen Teil der Stimmung beigetragen, das wollten wir nicht missen! Die langen Fahrten wären vielleicht mit einem Mietwagen schneller gewesen, aber ich glaube, nicht sehr viel schneller. Es war sehr bequem, auch mal schlafen zu können, oder zu lesen, herumzulaufen, auf unserem Chillesofa zu chillen. Also, wir warten, wie gesagt, auf unseren Transfer. So einen überraschung!! Wir werden von einer weißen Stretch-Limousine abgeholt! Der Fahrer und die Limo sind zwar schon ein bisschen in die Jahre gekommen, haben aber viel Charme. Das ist ein Fahrgefühl! Passend zur Stadt der Stars und Sternchen! Innen mit Bar (war allerdings leer...). Kein Klappern und Quitschen mehr, wir gleiten beinahe zum Hotel! Im Hilton checken wir uns für unsere Flüge morgen ein und mieten danach ein Mietwagen direkt im Hotel, wir hatten ihn nicht vorgebucht. Was ganz schön blauäugig war, denn es gibt nur noch einen einzigen, einen nagelneuen 7-Sitzer. ( Service für euch, damit ihr bequem mitfahren könnt!) Jetzt folgt Rabeas Wunsch-Tour: Wir kurven kreuz und quer durch Bevery Hills, immer auf der Suche nach den Villen der Stars. Wirklich viel sehen wir nicht von den Häusern, aber dass es tolle Gärten sind, sehen wir schon! Wir suchen die von euch beschriebene Hundewiese, von wo man die H O L L Y W O O D Buchstaben gut sehen kann und machen das obligatorische Foto. . Der walk of fame steht danach auf dem Programm. Dort essen wir auch eine "Kleinigkeit" bei Mac doof: 50 Nuggets für 20 $ Manno Mann, gibts da kaputte Typen ! ] Zum Abschluss wollen wir noch zum Observatorium, um das nächtliche LA zu sehen. Wir waren damals vor 30 Jahren auch dort und haben es genossen, so in Ruhe und Einsamkeit auf LA zu schauen. Tja, Einsamkeit?? Die Autos werden in mehreren Spuren zum Observatorium geleitet, von Parkplatzwächtern in die richtigen Parkplätze gewinkt, Polizei regelt den Verkehr, Rummelplatzstimmung. Ich frage einen der Polizisten, was denn hier heute los sei? Antwort : Es ist Sommer! Da ist es immer so! Ach so, dann eben ohne Einsamkeit: Der Blick ist trotzdem schön!! Die Fahrt zum Hotel führt quer durch LA, weil die freeways verstopft sin. Um kurz vor 12 liegen wir in den schmalen Hotelbetten und schlfen bei Start-und Landegeräuschen, weil das Zimmer an der Rollbahn ist, ein. Das stört uns aber nicht weiter!
  13. So! Könnt ihr noch einen Tag lesen? Also lümmelt euch mal aufs Chillesofa, in die Ecke und in den Kofferraum,wir fahren los! Dienstag, 16. August. Ganz früh laufen wir liebevollen Elten schon los zum Lädelchen und kaufen für unseren heute 17-jährigen Junior eine leckere, schokoladige, süße, amerikanische Geburtstagstorte. Zum Frühstück gibts aber erst mal was deftigeres: ham &eggs, müsli.... Gegen 10 fahren wir zum VC, um das Auto dort stehen zu lassen. Wir haben vor, zwie Bus-Touren zu machen: Kaibab-Trail und zu Hermits end. Also los! erste Strecke fahren wir, dann wollen wir umsteigen. Aber was ist das??? Wieso sind hier solche Menschenmassen? Wir merken erst jetzt, dass die alle, alle in die Busse wollen! Da müssten wir ja ewig warten... Also machen wir meiner Meinung nach das einzig Wahre: Wir lassen Bus Bus sein und laufen einfach am Rim entlang. Uwe machts ganz fürchterlich an, da runter zu laufen. Ich fühle mal, ob er Fieber hat...!! Mich macht das nämlich gar nicht an! Nicht in dieser Hitze! Nicht in unserem jetzt doch schon etwas "erwachseneren" Alter... Wir sind vor 30 Jahren im Februar runtergelaufen, es war damals ein unvergessliches Erlebnis, überwältigend! ( überwältigend war allerdings auch der Muskelkater hinterher!!) Na ja, so ganz ernst hat er es wohl auch nicht gemeint... Vom Grand Canyon sind wir dieses Mal ziemlich enttäuscht. Wo ist diese überwäligende Ruhe? Wo ist dieses "sich-winzig-fühlen " in dieser grandiosen Landschaft? Uns ist viel zu viel Rummel, zu viele Lodges, zu laut. OK, Andere Leute hatten eben die gleiche Idee wie wir, zum Grand Canyon zu kommen. Mittlerweile ist es schon 14.00 Uhr und wir kehren dem Grand Canyon den Rücken zu und machen uns auf die Socken Richtung Kingman. Da stellen wir völlig ungeplant fest, dass neben der Interstate 40 die legendäre Route 66 verläuft. Wir also sofort rechts raus, Foto gemacht und dann cruisen wir gemütlich auf der Route 66, schmettern laut und teilweise recht falsch aber von Herzen alte Songs! Wir erreichen Seligman, ein örtchen, in dem die Zeit in den 50gern stehen geblieben zu sein scheint. Da lacht Uwes Rockerherz!! An der Tanke, ebenfalls aus alten Zeiten, essen wir Marvins Geburtstagskuchen. Bereits gegen 5 Uhr erreichen wir in Kingman den Koa RV-Park, schwimmen, chillen, schreiben Tagebuch, grillen... Nach dem Essen gehts in den warmen Whirlpool, in dem Rabea von bei mehreren älteren Damen belagert wird und Rede und Antwort stehen muss. Kann sie aber gut! Heute waren es 180 miles Für heute hör ich auf, morgen mehr!
  14. Ja , so kams beihnahe raus! Ich denk eher zur Beruhigung unsererseits: Keine Franzosen, keine Überschwemmung!
  15. Montag, 15. August Heute wollen wir es mit mehr Zeit angehen, aber trotzdem früh los, damit wir im heute geplanten Antelope-Canyon nicht 2 Stunden in der Sonne warten müssen, wie uns andere Leute gestern abend berichtet haben, Wir schaffen es also schon um 8.30 Uhr weg zu fahren und sind um 10 Uhr am lower Antilope-Canyon. Wir haben uns für den lower entschieden, weil die Leute vom Trailerpark gesagt haben, er sei der schönere. Wir stehen trotzdem Schlange (war ja auch nicht anders zu erwarten...), aber nur kurz, etwa eine Stunde, dann gehts los. Unser indianischer Guide führt uns durch die Wüste. Mein Gott, welch ein furchtbar ödes Land haben die Indianer bekommen!! Er fragt uns, ob denn auch keine Franzosen dabei seien, denn vor 2? Jahren sei eine Gruppe Franzosen ertrunken, weil der Canyon ein unterirdischer Flusslauf sei und plötzlich Wasser gekommen sei. Etwas mulmig ist uns jetzt schon, aber der Blick zum Himmel zeigt kein einziges noch so winziges Wölkchen. Also los! Er bleibt vor einer schmalen Erdspalte stehen und sagt, wir sollen da runter. Was??? Da sollen wir runter??? Mit steilen Treppen gehts bergab und durch sehr sehr schmale Spalten geht es weiter. Eine Wunderwelt von rötlich ausgewaschen Steinen tut sich auf. Alle werden stiller, nur der Guide flötet einen Melodie. Nach einer Stunde etwa klettern wir wieder nach oben und laufen in einer Gluthitze eine viertel Stunde durch die Wüste zurück zum Auto. Alle sind platt. Der größte Wunsch: Wasser! Schwimmen! Lake Powell! Dort auf dem Campingplatz wollen wir übernachten. Dann die große Enttäuschung: der Campingplatz ist komplett ohne Schatten, alles ist heiß, heiß, heiß. Aber wir schwimmen erst mal eine ausführliche Runde . ES wird Familienrat gehalten und einstimmig beschlossen, heute noch zum Grand Canyon zu fahren. Wir rufen mehrere Campingplätze an, bevor wir beim Trailerpark Glück haben und ein Plätzchen bekommen. Unterwegs kommen wir am horseshoe bend vorbei, was ich unbedingt sehen möchte. Aber als wir dort aussteigen und losgehen wollen, bekommen wir fast einen Hitzschlag und lassen es dann. Irgendwie ist es heute allen zu viel und zu heiß . Am späten Nachmittag kommen wir zum Gand Canyon und können den Canyon im Abendlicht bestaunen. Heute ist es irgendwie schade, dass wir alles so eng geplant haben, die Kinder können nicht mehr so recht. Beim ersten Aussichtspunkt finden sie es noch toll. Beim zweiten hält sich die Begeisterung in Grenzen, beim dritten meint Rabea, der Grand Canyon würde hier auch nicht viel anders aussehen... Uwe würde jetzt noch in Aussichtspunkten schwelgen, aber wir anderen wollen nur noch ankommen! Gegen 18.00 Uhr sind wir dann am Trailerpark, es wird schon bald dunkel. Unser Nachbar lädt uns ein, unsere Grillsachen doch auf seinen schon glühenden Grill zu legen, und schlagartig hebt sich die Stimmung bei unserem berühmten Tütensalat und BBQ wie auf wundersame Weise! Apropos Tütensalat: Ulli, Wieso nennst du ihn Tüten-Schüttel-salat? Schüttest du die Soße gleich dazu und schüttelst dann alles durch oder wie? Wir spielen im Kerzenschein noch Rommee, die Kids verziehen sich bald in ihren Alkoven und wir sitzen noch draußen und finden es toll, dass wir sogar einen Fleecepulli brauchen. Beim Zigarettchen und einm budweiser kommen wir zur Ruhe..
  16. Jetzt hat es mir schon zum zweiten mal alles, was ich geschrieben habe einfach weggelöscht! Nun denn! Weiter gehts! Als wir und dem Bryce nähern, wird mein sparsamer Gatte überstimmt und wir essen keine selbstgemachten Sandwiches, sonden gehen zum ersten Mal überhaupt zum subway. So stellen wir uns dann auch an und halten den ganzen Betrieb etwas auf, weil so wichtige Entscheidungen, welches Brötchen zu welcher Soße und mit welchem Belag man denn in welcher Größe essen will, halt so seine Zeit braucht! Dann genießen wir die Sandwiches im Schatten mit einer ice-coke. So gestärkt fahren wir zum Canyon. Wir gehen eine ganze Strecke am Rim entlang. Toll! Der bryce-Canyon ist noch so, wie wir ihn von vor 30 Jahren in Erinnerung hsaben, nur etwas voller und viel veil heißer. ( Damals wars Februar) Uwe und ich wollen den Navajotrail gehen, die Kids streiken und gehen zum Wohnmobil zurück, besonders in Anbetracht des nahenden Gewitters und der vielen, nach Luft ringenden Menschen, die den Trail wieder nach oben kommen. Also gehen wir los. Nach einer Weile drehe ich um, es wird immer dunkler und donnert und blitzt schon kräftig. Uwe läuft alleine weiter und ist hinterher zwar pitschenass, aber total begeistert: als es immer mehr blitzte und donnerte, gingen nämlich alle Leute schnell nach oben und er war nahezu alleine. Es muss eine ganz besondere Stimmung gewesen sein... Wir reservieren telefonisch einen Platz auf dem Tailerpark "Red Corral" in Kanab und fahren wir dann, immer noch im Regen, über den red Cayon nach Kanab. Der Trailerpark ist direkt neben der Straße, recht laut aber supersauber und mit einem von uns ja so geliebten kleinen Pool. Nach einem leckeren geschnetzelten mit Reis und einem Whisky fallen wir todmüde ins Bett Heute waren es 203 miles
  17. Samstag,13. August Die Augen unseres Großen sind schon wieder entzündet, langsam machen wir uns Sorgen... Um 9.15 Uhr starten wir - zuerst mal zum ausführlichen Einkauf beim Walmart. Auf der freeway 15 nach Süden gehts zwar recht schnell, aber es ist eher langweilig. Doch dann: Ich lege mich mit der netten Dame vom Navi an, sie will nicht so wie ich will. Schließlich setze ich mich durch, wir nehmen die Strecke über Salia (?) nach Torrey. Meine Strecke enthält eine Straße, die an ihrem Beginn ein großes Tor hat, sowie ein Schild mit dem Hinweis,nicht bei zu erwartetem Schnee und nur bei Tageslicht zu fahren. Oh! Sollte die Navi-Dame doch vielleicht recht gehabt haben? Ach was, denken wir, es ist Sommer, es ist Tag, also los! Die folgende Straße ist jetzt nicht ganz so breit , aber ok. Es begegnet uns kein einziges Auto, und den Gedanken an eine Autopanne verscheuchen wir sofort. Außerden ist unser RV vielleicht nicht das neueste, aber bis jetzt sehr zuverlässig! Und die Aussicht! Was für ein toller Blick über dieses weite Land!! Irgendwann kommen viele Kreuzungen, bei denen uns das Navi im Ring rum führt, es will plötzlich auch, dass wir auf einen Felweg fahren?!!. Sollte das die Rache des Navis sein? Nach einem engen Wendemanöver, das mein Mann souverän bewältigt , finden wir irgendwie die Staße nach Torrey . Auf dem Weg in den Capitol Reef NP kommen wir am RV Park Thousand Lakes vorbei, den wir gleich reservieren. Aber jetzt wollen wir erst mal in den NP. Der erste Weg führt uns zum Visitor Center. Nach dem Studium diverser Prospekte wollen wir einen trail machen, der zwischen ganz engen Felswänden durchführt. Marvin will nicht mit, er kann mittlerweile kaum mehr gucken, seine Augen ignorieren sämtliche Augentropfen, die wir mitgenommen haben. Langsam wirds bedenklich! Wir fragen im VC nach, wo denn der nächste Augenarzt ist und erfahren, dass das jetzt am Wochenende ganz schlecht sei, da müssten wir in eine normale Klinik fahren, ca anderthalb Stunden Fahrt , natürlich in die "falsche" Richtung. Als wir noch überlegen, was zu tun ist, kommt eine Rangerin zu uns und erklärt uns, sie habe ganz tolle Augentropfen zu Hause, und wenn wir wollten, könne sie uns diese heute Abend auf den Campingplatz bringen, da sie auch in Torrey wohne. Nach einiger überlegung nehmen wir dieses großzügige Angebot an. Also nix mit trail! Kommando zurück zum Campingplatz! Er hat eine tolle Aussicht auf die roten Wände. So haben wir schön Zeit, im Pool zu schwimmen, unsere Wäsche zu waschen, ein bisschen zu lesen und im kleinen Lädchen zu stöbern. Die nette Rangerin bringt uns wirklich die Tropfen vorbei, eine angebrochene Flasche. Unter normalen Umständen würden wir das nie machen, aber wir haben einfach Vertrauen. Sie sagt , die Tropfen wären "very strong" und man dürfe nur ein, zwei mal pro Tag welche nehmen, aber garantiert würden sie helfen! Und tatsächlich! Bereits nach 10 Minuten wird es deutlich besser, und am nächsten Tag, nach nochmaliger Gabe der Tropfen ist die Entzündung so gut wie weg. Wir machen wieder ein kleines Lagerfeuer und grillen, spielen Rommee und liegen um 22 Uhr alle im Bett. Heute sind wir190 miles gefahren. Sonntag, 14. August Heute gibts zum Frühstück selbstgemachte Muffins von der Campingplatzbetreiberin. Lecker!!! Marvins Augen sind wieder fast gut und so fahren wir gegen 9 Uhr guter Dinge weg. Heute steht ja die hier im Forun´m vilegepriesene Highway 12 an. Wir sind gespannt. Es ist tatsächlich superschön! Schon die Straße an sich ist ein Highlight, besonders für jemanden wie mich, der schon bei der puren Vorstellung, es gehe irgendwo steil bergab, feuchte Hände bekommt...Die Straße führt auch gleich am Anfang über einen Grat, wo es rechts U N D links runter geht!!! Da ich meiner Familie aber nicht so viel Gelegenheit zum Lästern geben will, nehme ich mich zusammen und bewundere die Landschaft. Sagenhaft!! Zwischendrin schwitzen dann meine Hände wieder etwas, denn Uwe beherrscht es selbst mit einem RV C30, ziemlich zügig um die Kurven zu fahren... Die Stimmung im Auto könnte also auch in einer Achterbahn nicht besser sein.
  18. Hallo, schön, dass ihr auch mitreist. Jetzt habe ich noch ein halbes Stündchen, um zu schreiben. Wir fahren auf der östlichen Seite wieder nach Süden, durch liebliche Weidelandschaft. Als wir Sandwich-Hunger und Kaffeedurst haben, halten wir einfach an, vespern und schauen durchs Fenster weiteren Büffelherden zu,. So was geht eben nur mit Wohnmobil! Durchs Fernglas können wir eine Grizzlimutter mit ihren 2 Jungen sehen. Ich habs auch fofgrafiert, aber man sieht nur einen Punkt in der Landschaft :hmmmm: ... Dann kommen wir an einer Stelle vorbei, an der schon viele Leute stehen und einen Elk bewundern. Er ist ganz nahe da und wir werden den Eindruck nicht los, er wäre fürs Posieren bezahlt worden! Dann kommen die Yellow River Falls, wir entscheiden uns für den lower fall, machen einen kleinen Marsch hinunter zum red rock point (???) und schießen viele Fotos. Wir wollwn noch ein Stück weiter nach Süden schaffen und fangen erst im Grand Teton an, nach einem Plätchen für die Nacht zu suchen, was ein Fehler war... Zuerst die Flagg Ranch, 80 $, das ist ja nun doch etwas dicke, das sind ja...jedenfalls einige Hamburger! Also weiter: voll,.....voll, ....voll,...es ist mittlerweile bald Abend und ein netter Campinplatzbesitzer ruft für uns auf dem Grand Teton RV Park an, ganz im Osten des NP. Glück gehabt! Wir also nichts wie da hin, um 20.00 Uhr kommen wir an. Wir stellen unser kleines, bescheidenes Mini-RV zwischen lauter Riesen mir Motorradanhäner und Autanhänger. Der eine geht gleich duschen und zaubert dann was leckeres zu Essen, die Andere räumt das Chaos auf, der Dritte pflegt seine entzündeten Augen, die Vierte ist für Tagebuch schreiben und weitere Planung zuständig. Die Aussicht vom Park ist toll und es hüpfen sehr viele niedliche Chipmonks rum. Dann gibts noch eine Runde Rommee und dann senkt sich die Nacht über uns. Heute sind wir nur 174 miles gefahren. Freitag, 12. August Schon in der Nacht habe ich alles rausgekramt, was irgenwie wärmen könnte. Uwe wacht mit den Worten auf:" Brrr! Ist der Schneeschieber schon durch?" Es war wirklich saukalt!! Aber unser zwar weit gereistes, lädiertes, quitschendes und klapperndes RV hat eine prima Heizung und so können wir wieder auftauen und gemütlich frühstücken. Gestern haben wir beschlossen, nicht die geplante Route im Osten zum Capitol Reef zu fahren, sondern die Meilenfresser-Strecke über Bear Lake auf der freeway nach Salt Lake City und dann nach Provo. Also gehts um 8.45 Uhr auf die Piste. Oberhalb der Bear Lakes gibts einen schönen Aussichtspunkt mit Picknickbänken, dort machen wir Pause, um dann gleich weiter die Meilen zu fressen. Was jetzt folgt, ist eine relativ langweilige Strecke mit ziemlich viel Verkehr um SLC rum, es ist sauheiß, aber mit Hilfe des Navis finden wir Provo schnell und sind dann um 18.30 Uhr auf einem richtig schönen, grünen Campground (Lakeside RV Campground, 24$) mit großen Bäumen und einem netten Pool. Es sind nur Amerikaner da und so werden auch gleich die unvermeidlichen "Schwätzle" gehalten. Ich bin richtig stolz auf mein lückenhaftes Englisch, aber die Leute verstehen mich und ich sie. (Ich glaube, Amerikaner haben eine Eselsgeduld, was das betrifft!) Es wird noch geplanscht, gegessen, mit der "Heimat" gechattet, das wars dann auch schon für diesen Tag! Satte 350 miles waren es heute! So, ich muss Schluss machen, morgen gehts weiter! Good night, sleep tight, don`t let the bedbugs bite!
  19. Ich meine, so etwa 1 Euro?? Aber wenn du es genau wissen willst, kannst du im Appstore nachschauen, da steht es anscheinend genau drin. He! So geht das aber nicht! Das ganze Sofa besetzen!! Na gut, legen sich die Kids halt in den Alkoven, da haben sie euch eh besser im Blick und können dir was auf den Kopf werfen, wenn du dich nicht benimmst mit der Mädelclique!
  20. Hallo Butterfly, immer rein in die gute Stube,es ist genug Platz da! ! Gottseidank haben wir den total schön gelegenen Campground Madison (25$) schon vorgebucht. Unser Vorgänger hat uns sogar Feuerholz da gelassen und wir machen es den Anderen nach,überall brennen kleine Lagerfeuer! Es gibt Kätschebrot unkätschig, weil lecker geröstet, Würstchen, Chicken und der obligatorische Tütensalat mit Fertigsalatsoße, ein Zugeständnis an die knappe Zeit am Abend. Außerdem wurden so die Kids zu wahren Tütensalat-Fans! Mangels Gläsern lassen wir uns das budweiser direkt aus der Dose schmecken. ( Schluck! Hätte ich jetzt auch Lust drauf!) Wir reden über den Tag,über die Bären, die uns heute Nacht hoffentlich in Ruhe lassen, genießen die einzigartige Stimmung und lassen den Abend bei einem Jack Daniels ausklingen (aus der Kaffeetasse). Dann kommt nochmal ein bisschen Betriebsamkeit auf, weil ich alles, wirklich alles, was Bären anlocken könnte, sicher verstaut wissen will. (Ich wache trotzdem mehrfach auf und spähe nach draußen...) Heute sind wir 280 miles gefahren Donnerstag, der 11. August Um 8.15 Uhr ist die Nacht vorbei, wir frühstücken ham&eggs mit Nescafe, weil es hier keinen Strom gibt, also ist unsere 6$-Kaffeemaschine heute außer Betrieb. Eigentlich haben wir uns gestern abend vorgenommen, heute morgen noch kurz in den Fluss zu hüpfen, aber das fällt wegen niedriger Temperatur aus. Wir fahren an den Gibbonfalls vorbei Richtun Mammouth nach Norden. Die Strecke ist wunderschön. Plötzlich schallt der Ruf :"Büffel in Sicht!" durchs RV. Tatsächlich! Da kommt eine ganze Herde Büffel auf uns zu. Ich habe zwar die Hand schon an der Fensterkurbel, um zuzumachen, aber sie trotten ganz gemächlich an uns vorbei. Die weitere Strecke ist immer noch superschön, es gibt einfach viel zu sehen. Die Sintherterassen sind dann etwas kleiner als erwartet, aber trotzdem macht es Spaß zwischen ihnen herumzulaufen und zu fotografieren. (Marvins Spezialgebiet)
  21. Tja Heike, ich war auch sehr gespannt, wie das mit uns vieren so klappt.... Es prallten schon die Charaktere aufeinander von einem 17 jährigen, ja, wie soll ich das jetzt beschreiben?,eher legeren Typ, dem es egal ist, ob die Klamotten im oder vor dem Schrank liegen und einer 12 Jährigen, die es gerne immer richtig schön um sich rum hat. Dazu das straffe Programm und die viele Landschaft... Es hat schon auch geknallt, aber wir haben noch viel mehr gelacht und jede Menge Spaß gehabt. Also, nachdem wir den Ausbruch pflichtschuldigst (und aus tiefstem Herzen!!) mit Ah und Oh rufen bestaunt haben, machen wir einen Rundweg über lauter Bohlen durch das Geysirfeld. Das ist richtig toll, nur der Schwefel tut Marvins Augen nicht gerade gut. überall blubbertes, stinkt es, zischt es, dampft und qualmt es.Es ist eine unwirkliche Landschaft, und Uwe kommt als tote-Baum-Liebhaber auch auf seine Kosten. Dann droht der Familienfrieden zu kippen, weil ich noch unbedingt zum Glory Morning Pool "latschen" will. Muss das sein? Das wird auch nicht anders sein als das hier!...Unsere freundliche Aufforderung, dann eben bitteschön im Wohnmobil zu warten wird maulend ausgeschlagen und es wird genauso hinter uns "hergelatscht"... Aber als wir dann am Glory Morning Pool stehen, sind sich alle einig: es hat sich gelohnt! Hier noch eine Anmerkung: Unsere Kids haben vor dem USA Urlaub eine App auf das Ipad geladen, mit der man elektronische Postkarten verschicken kann: Man kreiert eine Postkarte (sehr ideal während langer Fahrten auf dem Chillesofa), sendet die dann nach Berlin, und diese Stelle druckt sie dann aus und verschickt sie. Und nun ratet mal, welches Motiv alle Postkarten zierten?
  22. So! Die Männer sind mittlerweile fertig und ich hoffe, dass ich das jetzt endlich!!!!! mit den Fotos richtig gebacken krieg! Upps, Haiko, hab dich fälschlicherweise verdächtigt! Sorry! Auf dem Snake River gibts veile Rafting-Boote, was unseren Großen natürlich sehr anmacht,aber wir wollen ja weiter, zum Yellowstone. Bereits hier merken wir, dass unsere Tour ganz schön straff geplant ist, aber so haben wir es gewollt, sonst hätte Hawaii nicht mehr reingepasst. Wir kommen durch Jackson und damit sowohl wir als auch unser RV die karge Zeit in den Nationalparks durchsteht, bekommt das RV viele Gallonen Benzin und wir im liquorshop einen schönen Jack Daniels... Wir freuen uns darüber, dass es in der Stadt ein bisschen aussieht wie im Wilden Westen und fahren durch Bögen aus Elchgeweihen nach Wyoming. Was jetz folgt, im Grand Teton NP ist einfach klasse! So eine klare Luft mit einer Landschaft, die an die Alpen erinnert, nur größer. Und jetzt sehen wir auch das erste "lebendige" Verkehrsschild, was für große Erheiterung sorgt. Ich bin mittlerweile schon ganz hibbelig auf den Yellowstone, und als wir uns dem Visitor Center des Old Faithful nähern, ist es schon beihnahe halb vier. Schnell erfragen wir die Ausbruchszeit, gehen zur Besucherterrasse und warten. UNd dann gehts los! W O W!
  23. Hallo Silke, willkommen! Mittwoch 10. August Nach einer sehr kalten,prima Nacht stehen wir um 7 Uhr ausgeschlafen auf,Marvin pfeift fröhlich unter der Dusche, weil er nun doch aufrecht stehend duschen kann, der Kuppel auf dem Dach sei Dank! Wir frühstücken das erste Mal in unserem RV, toll! Wie Urlaub in Amerika! Das Grau- und Schwarzwasser wird zum ersten Mal abgelassen, sehr vorsichtig, ich habe meinen Männern nämlich von deinem Missgeschick erzählt Haiko! Das warst du doch, oder? Die Strecke über Paris, die jetzt kommt, erinnert an alte Siedlerfilme, mit niedlichen Häusern und den von mir geliebten Briefkästen. Sorry, jetzt klappt das wieder nicht mit den Fotos und jetzt mudss ich mal weg!
  24. Letzendlich fahren wir gegen 16 Uhr Richtung Bear Lake los, durch wunderschöne Landschaft. Das Fahren mit dem RV klappt prima und wir freuen uns alle auf den Campingplatz bei Garden City. Nur, den gibts nicht mehr! Das Schild mit den abgekratzen Buchstaben ist noch vorhanden, aber dort ist jetzt ein Stellplatz, an dem Übernachten verboten ist. Auf der Suche nach einem anderen Campground in unserem CampingfÜhrer werden uns die Entfernungen in diesem riesigen Land auch klar... Aber wir finden den RV Park Bear Lake North. Er kostet 27 $ und sieht ganz nett aus. Aber warum haben die Leute alle lange Pullis und lange Hosen an? ES ist doch warm? Beim Anschließen des Stroms, Wassers usw wissen wir es dann: Tausende, nein Millionen Moskitos! Macht nichts, wir haben ja Moskitonetze! Allerdings sind die, passend zum Rest des RVs, auch etwas lädiert... Es gibt Spaghetti Bolognese, die ziemlich zuckrig schmeckt. (In Zukunft werden wir beim Einkaufen genau aufpassen, wieviel Zucker irgendwo drin ist. TodmÜde fallen wir in die Betten und schlafen wie die Murmeltiere bei herrlich kÜhler Luft. Jetzt sind wir richtig angekommen...
  25. Dienstag, 9. August Um 5 Uhr kommt der Weckruf von der Rezeption. Rabea ist wieder ok, Marvin kann nur schwer aus den Augen schauen, trotz Knalliballi-Tropfen. Unten wartet schon das bestellte Taxi, alles klappt wie am Schnürchen. Auf dem Flughafen bekommen wir unsere Tickets und wundern uns über die komischen Sitzplatznummern. Es sind aber keine Sitzplatznummern wie sich rausstellt, sondernWarteschlangen-Positions-Nummern. (Amerika scheint das Land der Warteschlangen zu sein...), es ist aber gar keine schlechte Idee. Da ich ganz vorn positionniert bin, darf ich zuerst ins Flugzeug und kann uns Plätze mit viel Platz und Aussicht aussuchen. Etwas über eine Stunde genießen wir den Flug bei toller Sicht und Honig-Peanuts. Um 10 Uhr kommen wir in Salt lake city an und können bald bei Cruise America unser RV in Augenschein nehmen:---AHA!--- Ganz schön großes Geschoss, 150.000miles auf dem Buckel, etwas lädiert ( Wir brauchen recht lang, um die Schrammen und Macken aufzunehmen), so richtig sauber ist auch anders... und es ist auch hier sooo heiß! Die Stimmung sinkt.Rabea:. "Mama, so hab ich mir das nicht vorgestellt..." Marvin, 1,90m groß:"Und wie soll ich da duschen?" Aber als wir die Schubladen ausgewischt , unser ganzes Geraffel verstaut, die Betten bezogen, das fleckige Chillesofa mit einem Tuch abgedeckt haben, sieht die Welt schon wieder richtig gut aus! Und es ist alles da, was man braucht: Alkoven zum Schlafen, Elternschlafzimmer im Heck, Küche, Sitzgruppe, ein Klo, das sich besonders während der Fahrt großer Beliebtheit erfreuen wird...und natürlich das Sofa! Voller Tatendrang nehmen wir auch gleich den Kampf mit den "karierten" Straßen auf und fahren erst mal richtig einkaufen bei Walmart:Viiiele cans coke zero, viiiele cans budweiser, Fressalien aller Art, eine 6$ Kaffeemaschine und, weil wir schließlich Stil und Tischkultur haben, echte Gläser aus Glas und eine wuuunderschöne rot-weiß karierte Tischdecke... Die Gläser werden liebevoll in einer Schublade verstaut und leben gerade mal 3 Linkskurven lang...,weil dann jedesmal alle Schubladen aufgehen, jedes Mal wieder zugeschoben werden, beim dritten Mal wars halt zu heftig! :patsch: Aber Budweiser und Coke schmeckt sowieso direkt aus den cans viel besser und wir haben ja noch die Tischdecke! Ja Haiko, hier hätte auch das Gummiband nix genutzt!
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