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fincher1101

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About fincher1101

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    Reisen, Biken, Games, Serien
  1. Nachdem keiner so wirklich eine Lanze für die Karibik gebrochen hat und uns Strandurlaub in Florida trotz Eurer Empfehlungen dann doch etwas zu eintönig erschien, haben wir uns nun doch für Kalifornien entschieden und auch schon eine Route zusammengestellt: 6 Nächte NYC 3 Nächte Calistoga (Napa) 3 Nächte Lake Tahoe 3 Nächte San Francisco 3 Nächte PCH (vermutlich 1x Carmel und 2x Santa Barbara) 3 Nächte L.A. (vor allem Strand, Strand, Strand und Pool) Vielen von Euch wir die Strecke sicher zu Ereignissen sein, aber wir freuen uns schon auf eine Mischung aus Kultur und Sightseeing, Weltstädte und Natur, Shopping und Erholung. Über Tipps und Anregungen zu den einzelnen Zielen würden wir uns sehr freuen, vor allem was die Städte angeht, aber auch am Lake Tahoe und vor allem am PCH. Wo kann man zwischen SFO und L.A. Eurer Meinung nach am besten übernachten? Das Treebone Resort hat ja leider einen Mindestaufenthalt von 2 Nächten, das hätte ich wirklich gerne gemacht. Beste Grüße Thomas
  2. Hallo Heike, hallo Alex, vielen Dank für Eure schnellen Reaktionen.Eure Erfahrungen mit Florida decken sich mit dem, was wir bislang zu der Reisezeit im Sommer gelesen haben, also zusammenfassend: Kann man machen, ist aber sicher nicht die beste Reisezeit und man muss eben mit den erwähnten Besonderheiten zu Recht kommen. Im Grunde gilt das ja auch für eine ganze Reihe anderer Fernreiseziele, wie beispielsweise Südafrika. Das kann man auch im europäischen Sommer machen und Tiere kann man auf den Safaris vielleicht sogar besser beobachten als im dortigen Sommer, in dem es zudem an vielen Orten sogar unerträglich heiß ist, aber wenn man Capetown machen will wird man sicher nicht viel Freude haben bei 10 Grad und kühlem Meereswind. So oder so ähnlich könnte ich mir vorstellen verhält es sich auch mit Florida. Die beste Reisezeit soll unser Frühling oder Herbst sein, vielleicht schaffen wir es ja nochmal zu dieser Jahreszeit dorthin. Den amerikanischen Nordwesten haben wir 2012 als Hochzeitsreise besucht und es war, mal abgesehen von Neuseeland, für mich eine der schönsten Routen, die wir je gefahren sind. Die Oregon Coast ist einfach traumhaft schön und ich könnte mir wirklich gut vorstellen, irgendwann noch einmal in Seattle zu beginnen, über den Olympic N.P. und Vancouver sowie den North Cascades N.P und Glacier Rock N.P. zum Mount Rainier und zurück nach Seattle zu fahren. DIes würde aber auch wieder eine Menge Fahrzeit im Auto bedeuten, die wir uns in diesem Jahr einmal nicht antun wollen, dafür war der Trip im letzten Sommer durch den Mittleren Westen übers LAS bis nach LAX einfach zu lang. Alex, der Tipp, an der Ostküste gen Süden zu fahren klingt richtig spannend, da wäre ich von alleine gar nicht drauf gekommen. Warum auch immer, aber eine Tour an der Ostküste war für mich bislang immer gleichbedeutend mit der Tour gen Norden also in Richtung Neuengland. Das mag damit zusammenhängen, dass ich diese Ecke ebenfalls wahnsinnig schön fand. Eure Tour hört sich jedenfalls sehr interessant an und den Great Smokey Mountain N.P. würde ich mir auch sehr gerne einmal ansehen. Meine Holde tendiert in diesem Jahr aber wohl doch wieder Richtung California, zumal wir uns dort mittlerweile schon etwas auskennen und an einigen Stellen auch schon wissen, welche Hotels wir buchen wollen. wir haben uns schon einmal an eine kleine Planung gemacht, die an fast allen Stellen den Geist der Entschleunigung atmet: 6 Tage NYC 2 Tage SFO 3 Tage Calistoga (Napa) 2 Tage Lake Tahoe 1 Tag Carmel 2 Tage Santa Barbara 3 Tage LA Da bliebe sogar noch der eine oder andere Tag über und keine der Fahrtstrecken liegt über 4 Stunden. Gerade in der Region um San Francisco kann man auch sehr gut die Aufenthalte drehen, also beispielsweise erst nach Calistoga und von dort aus zum Lake Tahoe fahren, um anschließend nach San Francisco zurückzukehren und den Highway 1 hinunter zu fahren. Was meint Ihr, hört sich das für EUch nach einer guten Mischung an, was würdet Ihr anders machen und wo liegen auf dieser Strecke für Euch die Highlights, die Ihr uns unbedingt empfehlen würdet mitzunehmen? - Was sind für Euch die schönsten Strände an der Westküste? - War jemand schon einmal in Laguna Beach? - Welche Tagesausflüge könnte man an den einzelnen Orten unternehmen? - Wo sollte man die restlichen Tage noch verplanen? Wenn cih richtig gerechnet habe sind das 19 Tage, aber da kommt natürlich auch noch Hin- und Rückreise hinzu. Beste Grüße Thomas
  3. Hallo liebe Community, alle die mich bereits kennen werden jetzt zurecht sagen: "Schau an, da isser wieder der feine Herr. Meldet sich nur wenn er unsere Hilfe braucht und ist uns aber noch mindestens zwei Reiseberichte schuldig." Was soll ich dazu anderes sagen als "Recht habt Ihr, mea culpa!" Ich hoffe trotzdem inständig, dass Ihr mir bei meinen Planungen für dieses Jahr helfen könnt und gelobe meinerseits, jedem bei seinen Planungen durch den mittleren Westen oder Neuseeland zu helfen so gut ich kann, denn das sind unsere letzten großen Reisen gewesen. Eigentlich hatten wir auch gar nicht vor, unserer Reise zu den Kiwis erneut eine Fernreise in diesem Sommer folgen zu lassen, aber Ihr wisst ja, wie das ist. Kaum hat man sich etwas mit den Möglichkeiten beschäftigt packt einen auch schon wieder das Reisefieber. Dabei haben wir und aber fest vorgenommen, es dieses Jahr etwas ruhiger angehen zu lassen, die 5000 Kilometer des letzten Jahres haben in den drei Wochen doch ordentlich an der Substanz gezehrt. Eigentlich wollte meine Holde daher diesmal zwei Wochen Faulenzen am Strand unter südlicher Sonne buchen, aber so so ganz will sich der Schlendrian bei uns dann doch nicht einstellen. Und so suchen wir nach einer Möglichkeit, Erholung und Erlebnis miteinander zu kombinieren. Vorweg ein paar Worte zu unserer Reisezeit: Da wir auf die Ferien festgelegt sind müssen wir Anfang bis Mitte Juli fliegen und wollen zwischen zwei und drei Wochen bleiben. Dabei wollen wir die Zeit im Auto diesmal auf ein Minimum reduzieren und suchen wie gesagt eine Möglichkeit, Abenteuer und Entspannung zu kombinieren. Nachdem wir 2009 das letzte Mal in NYC waren könnten wir uns vorstellen, unsere Reise dort mit einem einwöchigen Aufenthalt zu beginnen und einerseits die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, für die beim letzten Mal die Zeit nicht gereicht hat und andererseits zu schauen, wie sich die Stadt seit damals verändert hat. Für Geheimtipps zu Sights, Hotels und Restaurants wären wir Euch sehr dankbar. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch die Planung der weiteren Ziele. So könnten wir uns vorstellen, uns einfach noch eine Woche an den Strand zu hauen, also Florida oder Karibik beispielsweise. Allerdings ist der Juli kaum die bevorzugte Reisezeit für diese Ziele, weshalb mich interessieren würde, wie Eure Einschätzung diesbezüglich ist. Hat jemand Erfahrung mit dem Wetter zu der besagten Zeit in Florida und der Karibik gemacht, wie sieht es mit Moskitos aus und wenn man sich für die Karibik entscheidet, welche Insel sollte man wählen? Wir würden in Richtung Tobago tendieren, was meint Ihr? Oder was wäre alternativ mit Costa Rica oder Mexico? Der Norden der Ostküste dürfte um die Zeit wohl etwas kühler sein, zumindest was unsere Erfahrung mit Cape Cod anbelangt. Insgesamt laden weder Atlantik oder Pazifik zum ausgiebigen Baden ein, nicht einmal im Juli, oder? Ich nehme doch an, dies gilt in gleichem Maße für die Hamptons? Da die Preise für Inlandsflüge jeder Beschreibung spotten haben wir alternativ überlegt, einfach die Seiten zu wechseln und nach einer Woche NYC an die Westküste zu fliegen, also nach SFO. Hier könnte man in Napa relaxen, die Bay Area erkunden, sich die Highlights in San Francisco noch einmal ansehen (Sausalito haben wir noch gar nicht richtig erkundet) oder Abstecher in die Umgebung machen. Sogar ein Trip zum Yosemite/Lake Tahoe ließe sich m. E. realisieren. Anschließend hätte man sicher noch genug Zeit, den PCH hinunter nach LA zu fahren, dort Zeit in Santa Monica und Venice zu verbringen, vielleicht noch einen Abstecher in die südlicher gelegenen Gebiete zwischen LA und San Diego zu unternehmen und anschließend von LAX zurückzufliegen. Uns ist schon bewusst, dass wir bei dieser Route nicht wirklich viel Neues sehen würden, aber es wäre quasi ein Best-Of Kalifornien, bei dem man sich noch einmal Zeit für das nehmen könnte, was einen in den letzten Jahren begeistert hat. In jedem Fall würde uns Eure Meinung interessieren, wozu würdet Ihr tendieren, was wären Eure Tipps und was würdet Ihr an unserer Stelle lieber lassen? Vielen Dank voraus und beste Grüße Thomas
  4. Na, wenn schon so viele mitreisen, kann ich ja eigentlich gar nicht mehr umkehren :-) Ich werde mich bemühen, immer ein Stückchen weiterzuschreiten, aber zuerst mal ein paar Bilder einzustellen.
  5. Hallo Heike, das wird sich bestimmt machen lassen. Schreiben ist auch gar nicht so unbedingt das Problem, das kann ich als Pendler ganz gut auf dem Weg zur und von der Arbeit machen. Nur das mit den Fotos ist leider etwas aufwendiger. Ich werde trotzdem mal schauen, dass ich den Bericht mit dem einen oder anderen Bild auflockere. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine tolle Gegend ist, in der man wahnsinnig viel Neues sehen und erleben kann, aber drei Wochen für die 5000 Kilometer für uns "Entschleuniger" schon fast zu viel waren. Trotz allem ein toller Urlaub, ohne Wenn und Aber. Liebe Grüße Thomas
  6. Hallo Udo, das würde mich sehr freuen, Du bist wirklich eine Allzweckwaffe :-) Bist Du gerade im Urlaub, dann wünsche ich Dir noch viel Spaß, gute Erholung und eine gute Heimreise. Beste Grüße Thomas
  7. Wir haben insgesamt genau drei Wochen (zzgl. An- und Abreise sowie einer Übernachtung auf dem Rückweg in Singapur) für Nord- und Südinsel. Sicherlich nicht unbedingt viel, aber mehr war leider nicht drin.
  8. Kleine Zwichenfrage: Wir haben für den Jahreswechsel einen Neuseeland-Urlaub geplant. Ist jemand schon da gewesen und kann uns Tipps zur Route geben? Flüge haben wir bereits gebucht, jetzt geht es um die Asarbeitung der Tour und die Buchung des Mietwagens.
  9. Nachdem wir nun schon fast wieder drei Wochen in Deutschland sind will ich mich endlich wieder einmal zu Wort melden und erklären, warum wir uns nicht aus dem Urlaub gemeldet haben. Denn trotz aller Vorbereitungen und guten Tipps, die wir von Euch bekommen haben, hat sich doch einmal mehr gezeigt, dass ein USA-Trip letztlich doch immer ein unvorhersehbares Abenteuer ist, bei dem man von Tag zu Tag immer wieder Neues und Unerwartetes erlebt. Vor allem in der ersten Woche lief leider nicht alles so, wie wir es geplant hatten. Zuerst hat die Rafting-Agentur in Estes Park unsere Reservierung verschlampt, was, wie wir später erfuhren, keineswegs ungewöhnlich ist. Alle anderen Anbieter waren an diesem Ferienwochenende natürlich bereits ausgebucht und so kamen wir im Rocky Mountains NP nicht mehr auf den wilden Fluss, was vor allem für Anne eine Enttäuschung war. Einen Tag später hatte ich beim Wandern leider einen kleinen Unfall, wodurch wir zu spät nach Cheyenne zu den Frontier Days kamen und nur noch nimmt ansehen konnten, wie uns die Zuschauer des Rodeos, für das wir schon daheim Karten gekauft hatten, entgegen strömten. Das war wirklich ärgerlich, denn am nächsten Tag wollten wir schon in Scottsbluff sein und so entging uns die einmalige Chance, ein waschechtes Rodeo zu sehen. So war unser Start in den Urlaub alles andere als optimal und wir hatten den Eindruck, als würden wir von einer Station zur nächsten hetzen, ohne wirklich einmal ausreichend Zeit zu haben. Warum es trotzdem wieder einmal eine tolle Reise gewesen ist will ich Euch im Folgenden erzählen. Eigentlich begann unserer Reise besser als wir es angesichts unserer Erfahrungen aus den letzten Jahren vermutet hätten. Schon der Flug mit Lufthansa von Düsseldorf nach Newark war richtig gut, nicht nur im Vergleich zu Delta sondern zu allen anderen Airlines, mit denen wir bislang geflogen sind. So guten Service und zuvorkommendes, freundliches Personal haben wir bislang selten erlebt, höchstens bei Quatar und Malaysian Airlines. Außerdem hatten wir Glück und haben sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg Plätze am Notausstieg bekommen. Eine Geschichte, die wir bei der Rückreise erlebt haben, hat mich dabei besonders beeindruckt. Anna hat Ihr Handy immer im Rucksack gehabt, den Sie aber für den Rückflug vorne im Koffer verstaute. Als sie dies bemerkte hatte sie natürlich Angst, dass es beschädigt werden könnte, vor allem da wir wissen, wie auf amerikanischen Flughäfen mit Gepäck umgegangen wird. Wer das noch nicht weiß sollte bei Youtube mal nach dem Song "United breaks guitars" suchen. Allerdings hatte sie auch nur wenig Hoffnung, dass wir nochmal an die Koffer kommen würden, die wir bereits aufgegeben hatten. Ich versuchte es trotzdem und schilderte dem überaus freundlichen, amerikanischen Mitarbeiter am Check-In unser Problem, teilte ihm auch mit dass wir nur den hellen Koffer benötigten. Er schickte einen Mitarbeiter los und sagte, es könne ein wenig dauern. Ich wartete also geduldig am Schalter und nach knapp 20 Minuten kam der Mitarbeiter mit allen drei Koffern zurück. Ich dankte ihm für seine Mühe und gab ihm unsere letzten Dollar als Trinkgeld, worüber er sich aufrichtig freute und mit sagte ein solcher Service sollte eigentlich selbstverständlich sein für eine Fluggesellschaft. Dies lies ich lieber unkommentiert. Zurück in Deutschland stellten wir fest, dass er uns aus Dankbarkeit ein Herz auf unseren Gepäckanhänger gemalt hat. So sehr uns auch einige Verhaltensweisen in Amerika mitunter sonderbar erscheinen oder teilweise auch für Europäer schwer verständlich sind, so sind es doch gerade diese Erlebnisse, wegen derer wir die Amis einfach lieben. Unnötig auch zu erwähnen, dass wir uns nach zwei Wochen im deutschen Alltag, zahlreichen Arztbesuchen und Einkäufen in vollen Innenstädten wieder nach der Rücksichtnahme und Freundlichkeit unser transatlantischen Nachbarn zurücksehnen. Ich möchte lieber gar nicht wissen, was ein Amerikaner von unserer Gesellschaft denkt, wenn er nur für kurze Zeit in Deutschland ist. Nun aber zurück zu unseren Reiseerlebnissen. Nach einem strapaziösen Zubringer-Flug mit United landeten wir wohlauf in Denver und freuten uns über unser Hotel, das Queen Anna B&B etwas außerhalb und doch nah genug zum Zentrum. Das Frühstück war wirklich göttlich und alle Mitarbeiter wahnsinnig hilfsbereit. Sie versuchten sogar noch, uns bei irgendeinem Rafting-Veranstalter unterzubringen, nachdem unsere Reservierung verloren genannten war und telefonieren einen ganzen Morgen mit verschiedenen Agenturen. Leider vergeblich. Zuvor haben wir am Flughafen Denver über Alamo wieder einen Chevy Captiva in der Choice-Line gewählt, der uns im letzten Jahr schon wirklich gut gefallen hat. Keine Ahnung warum, aber etwas weiter hinten in unserer Line stand auch ein Ford Expedition, wirklich eine Schrankwand von Auto und auch mit viel Wohlwollen nicht mehr als Mid-Size SUV zu bezeichnen. Wahrscheinlich hätte der nach Kalifornien überführ werden müssen. Wir haben uns trotzdem dagegen entschieden, zum einen wegen des Verbrauchs und zum anderen wegen der Wendigkeit innerhalb der Städte. Mit so einem Monster in ein Parkhaus in SLC zu fahren wäre sicherlich kein Spaß gewesen. Mit dem Chevy haben wir uns die ganze Zeit sehr sicher und gut aufgehoben gefühlt. Der Wagen ist im Übrigen Baugleich mit dem Opel Antara, nein, eigentlich ist es der Antara, der unter anderem Namen in den USA von Chevrolet verkauft wird. Dafür wird der Equinox, eine Klasse darüber, seit kurzem von GM in Deutschland als Captiva angeboten. Außerdem bietet General Motors den Insignia unter dem feschen Namen "Regal" von Buick an. Als Bochumer kommen mir da die Tränen, was dieses Unternehmen mit einer Traditionsmarke wie Opel macht, aber das ist eine andere Geschichte. Den Morgen des ersten Tages verbrachten wir im Botanischen Garten, der uns ausnehmend gut gefallen hat. Das war ein wirkliche entspannter Einstieg in den Urlaub. Danach erkundeten wir die überschaubaren Sehenswürdigkeiten der Stadt und ärgerten uns ein wenig, dass wir während des kurzen Regenschauers am Nachmittag nicht das Museum besuchten, statt uns von Vordach zu Vordach zu hangeln. Als wir dann endlich dort waren, schlossen sich gerade die Türen. Wenigstens haben wir es noch 15 Minuten ins Capitol geschafft. Alles in Allem hat uns Denver wirklich gut gefallen, ganz anders als das viel gelobte Portland im letzten Jahr. Ein wenig irritierend war der Grasgeruch, der uns in der ganzen Stadt immer wieder in die Nase stieg. Das haben wir so nicht einmal in New York erlebt. Gegessen haben wir am Abend im Blue Sushi Sake Grill, einem Sushi-Restaurant an dem wir zufällig vorbei gekommen sind. Das Essen war gut aber die Klimaanlage wie häufig zu stark aufgedreht, daher blieben wir nicht allzu lange sitzen. Trotzdem sehr empfehlenswert. Am nächsten Tag sind wir, leider ohne Reservierung, in Richtung Estes Park aufgebrochen.
  10. Hallo Udo, entschuldige die späte Antwort, wir stecken noch mitten in den Reisevorbereitungen. Wieder einmal eine perfekte Streckenausarbeitung, sogar mit Sonnenauf- und Untergangsangaben, besser geht es ja eigentlich nicht. Ich habe mir die Strecke gerade noch einmal im Detail angesehen: Wenn man direkt von Rapid City bis Sheridan durchfährt sind es 3:30 Std. reine Fahrtzeit, über den Devil's Tower sind es 4:11 Std. und Deine Strecke macht 5:20 Std. Damit kann man jetzt sehr gut planen und sich wirklich überlegen, ob man an diesem Tag etwas früher aufsteht. Wobei ich 5:40 Uhr zum Sonnenaufgang ein wenig utopisch finde :-) Auf jeden Fall habe ich mir mal alle Angaben in meine Routenplanung kopiert, so dass wir vor Ort die Möglichkeit haben, spontan zu reagieren. Eine andere Frage hätte ich allerdings noch. Wenn man von Sheridan nach Billings fährt kann man entweder den direkten Weg nehmen und am Little Bighorn NM vorbei fahren, was Emanuel ja schon als nicht so sonderlich aufregend beschrieben hat. Oder man fährt einen größeren Bogen über den Bighorn National Forest oder sogar den Bighorn Canyon. Bist DU auf Deiner Route dort auch vorbei gekommen oder kennt sich vielleicht sonst jemand aus? Lohnt sich der Umweg, der besonders bis in den Canyon schon relativ lang ist. Außerdem liegt relativ wenig Sehenswertes auf der Strecke zwischen Las Vegas und L.A., einzig am Mojave National Preserve kommt man vorbei. Lohnt sich der Abstecher? Und wie ist es mit dem Red Rock Canyon in L.V.? Wir überlegen außerdem noch, ob sich eine Universal Studio Tour in L.A. lohnt oder man sich lieber einen Tag an den Strand legen sollte. Kennt jemand einen besonders schönen in der Ecke? Lohnt sich der Umweg bis nach Laguna Beach, wenn man etwas entspannen möchte? Vielleicht entscheiden wir uns auch noch vor Ort um und tauschen eine Nacht in L.A. zugunsten von L.V. Entspannen kann man am Pool bestimmt, andererseits finde ich das Klima an der Küste eigentlich als wesentlich angenehmer. So, das wären jetzt aber auch die letzten Fragen, so langsam sollte ich mich mal auf die Reise vorbereiten. Das Fieber steigt auf jeden Fall und ich werde echt unruhig. Immer ein Zeichen für eine nahende Reise :-) ALlen, die mir bei der Planung geholfen haben noch einmal herzlichen Dank, vor allem an Udo und Emanuel. Vielleicht komme ich ja dazu, von unterwegs ein paar Eindrücke zu posten. ICh werde mich auf jeden Fall bemühen. Beste Grüße und bis bald Thomas
  11. Hallo Udo, das sieht ja wunderschön aus. Wir haben sowieso überlegt, ob wir an dem Tag von Rapid City aus noch in die Black Hills fahren. Der Spearfish Canyon Scenic Byway scheint eine gute Möglichkeit zu sein, sich vorwärts zu bewegen und trotzdem durch schöne Landschaften zu fahren, an denen man immer wieder anhalten und sich die Beine vertreten kann So etwas hatten wir im letzten Jahr im Norwesten auch, da sind wir aber eher zufällig drauf gestoßen. Ich versuche nur gerade herauszufinden, wo man am besten abfährt von der I90, wie man das in die Route einbauen könnte und wie viel Zeit man zusätzlich einplanen muss. Aus der offiziellen Seite geht das leider nicht ohne Weiteres hervor. Die Strecke ist ja sowieso schon nicht ohne und mit dem Devil's Tower NM würde man zusätzlich einen Umweg fahren. Oder sollte man den lieber weglassen? Vg Thomas
  12. Hey Udo, eine perfekte Beschreibung, ganz lieben Dank für Deine Mühe. Ich denke, das werden wir genauso übernehmen wie auch die Fahrt von Denver nach Estes Park. Was auch nicht ganz unerheblich ist sind die Erfahrngen zu dem, was man nicht unbedingt zu machen braucht, schließlich ist die Zeit fast immer knapp bemessen und nicht selten hat man sich hinterher geärgert, wenn man für eine im Reiseführer vollmundig angepriesene Sehenswürdigkeit einen Umweg Gefahren ist, die sich hinterher als Flop entpuppte. Höhlen haben wir im letzten Jahr schon im Lassen Volcanic NP gesehen und sind auch hinabgestiegen, vielleicht verzichten wir dann tatsächlich auf die Wind Caves. Viel lieber würde ich ein wenig durch die Nationalpark spazieren. Die legendäre Firehouse Brewery war fest eingeplant, nicht zuletzt wegen der vielen tollen Berichte hier im Forum. Schwieriger wird es da vermutlich ein gutes Restaurant in Keystone zu finden, aber notfalls fahren wir halt die 20 Minuten bis Rapid City und trinken uns an zwei Tagen durch die verschiedenen Biersorten :-) Auch vom Notch Trail haben wir bislang nur Gutes gelesen, ich denke, den werden wir auf jeden Fall wandern. Bin schon sehr gespannt, ob Du nach weitere tolle Tipps für uns hast. Werde morgen mal noch ein wenig an der Detailroute Plänen, aber viel Zeit bleibt jetzt auch ga nicht mehr. Außerdem müssen wir mal überlegen, ob wir ein drittes Gepäckstück anmelden, oder uns lieber vor Ort einen Extra-Koffer kaufen. Lufthansa nimmt es mit 75 Euro pro Strecke nämlich echt von den Lebendigen. Beste Grüße Thomas
  13. Hey Udo, unser Flug geht nächsten Mittwoch und was Deine Frage angeht, so hab ich Dich wohl tatsächlich etwas missverstanden. Die Route ist insofern nicht final als dass wir noch nicht festgelegt haben, wie genau wir zu den einzelnen Zwischenstopps fahren werden. Was feststeht sind lediglich die Übernachtungsorte. Daher sind wir genau für solche Tipps wie die Fahrt über Golden sehr dankbar. Häufig gibt es ja eine direkte und eine Panorama-Strecke und nicht immer ist die schnellere auch die schönere. Aus diesem Grund ist es immer gut, sich entscheiden zu können, welche Route man nimmt. Auch wenn Du Dich nicht als "Experten" siehst ist es immer gut Erfahrungen zu bekommen von jemandem, der bereits in dieser Gegend unterwegs war, denn die meisten kleinen Besonderheiten sind in den wenigsten Reiseführern vermerkt. Insofern hast Du uns schon jetzt sehr weitergeholfen.
  14. Da habt Ihr Euch aber auch für eine Höllenetappe entschieden. Wir fahren an dem Tag nur von Rapid City nach Sheridan und von dort dann am nächsten Tag weiter nach Billings, daher werden wir wohl etwas mehr Zeit haben. Wenn man aber den Schlenker über den Canyon macht, wenn man von Sheridan nach Billings fährt, verlängert sich die Fahrtzeit erheblich. Jedenfalls haben wir den Stopp in Billings hauptsächlich wegen des Shoppens eingeplant, daher müssen wir mal sehen, wo wir am besten Einkäufen können. Die Rimrock Mall ist schonmal vorgemerkt :-)
  15. Hallo Udo, vielen Dank für die perfekt ausgearbeitet Tour durch Denver, die habe ich mir gleich mal in unsere detaillierte Routenbeschreibung kopiert. Natürlich waren wir auch viel zu spät für eine Besichtigung der US Mint, alle Plätze für die Touren waren bereits ausgebucht. Schade, da hätten wir echt schneller sein müssen. Wobei meine bessere Hälfte das jetzt nicht als soooo schlimm empfindet. :-)
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