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mfreyermuth

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Everything posted by mfreyermuth

  1. Das heutige Frühstück im Red Roof Inn ließ keine Wünsche übrig und wir konnten frohen Mutes gen Nashville aufbrechen. Die Fahrt nach Nashville dauerte ca. 4.5 Stunden (mit einer Pause bei Arby's). Gegen 13 Uhr Ortszeit (wir gewannen eine Stunde an Zeit, was sich aber an dem frühen Nachteinbruch nicht bemerkbar machte) kamen wir bei unserem Hotel in Nashville an, welches ich vor wenigen Tagen über HRN mit 30% Rabatt bekam. Es liegt auf einem kleinen Hügel, so dass wir in der Ferne schwach die Skyline von Nashville sehen. Da wir nur noch wenige Stunden Tageslicht hatten, ging's auch gleich wieder nach Downtown zum Ryman Auditorium. Dort angekommen und ein bisschen im Lobbybereich herumgeschlendert, entschied ich, dass wir diese Tour nicht mitmachen würden. Warum Geld für eine Tour ausgeben, die uns nichts anderes als eine leere Bühne sowie einen leeren Saal zeigt? So gingen wir auch gleich in die sogenannte Country Music Hall of Fame, welche man nach Downtown verlagert hatte (früher befand sich dieses Museum in dem Viertel, in dem die ganzen Record-Studios ihre Niederlassungen haben). $14 Eintritt fand ich in Ordnung für das dort Gebotene. Aber man sollte auf jeden Fall ein Country - Fan sein, wenn man dort hingeht. In erster Linie mehr in Richtung klassische Country, da die moderne Country, so wie es z.B. CMT oder GAC zeigt meines Erachtens etwas zu kurz kommt. Man sieht also ein paar Interviews mit ein paar Country-Größen (u.a. Vince Gill, Garth Brooks), den Gold Cadillac von Elvis, viele Filme über die Geschichte des klassischen und (ein bisschen) des modernen Countrys und dann am Schluß der Tour die eigentliche Hall of Fame. Diese Hall of Fame besteht dann lediglich aus vielen Bronzebildern von den jeweiligen Stars, die dort verewigt sind. Alles in allem war das Museum ok. Ähnlich wie beim Coke Museum in Atlanta fährt man mit dem Aufzug in den 3. Stock und "arbeitet" sich dann bis zum 1. Stock (was in den USA gleichbedeutend mit Erdgeschoß ist) vor. Viel interessanter waren aber die Aufnahmen, die CMT innerhalb einer Country-Hitparade in einer Ecke des Eingangbereiches drehte. Hier stand ich eine Ewigkeit da bis mich Yvonne dazu "ermunterte" endlich zu gehen. Der Schluss des heutigen Tages sollte dann das Opryland Hotel sowie die Shopping Mall Opry Mills bilden. Im Opryland Hotel besichtigten wir diesen riesigen überdachten Garten und beobachteten eine kleine Wassershow. Achtung: Parken direkt beim Hotel kostet $ 6, so dass wir außerhalb des Hotelkomplexes parkten und ein wenig wanderten Zu Opry Mills zog es mich in erster Linie um zu sehen, was mit dem Themepark Opryland USA geworden ist. Well - es ist nichts mehr davon übrig. Wo bei meinem letzten Besuch noch ein Park mit zahlreichen Waterrides, Shows und Achterbahnen war, steht nun nur noch diese Shopping-Mall. What's with this people? Kurz vor Schließung des Parkes haben die noch groß Werbung mit dieser neuen Achterbahn gemacht und ein Jahr später wird der gesamte Park dem Erdboden plattgemacht und eine riesige Shopping Mall hingestellt! Das Ding ist wirklich riesig und hebt sich von einer "normalen" Mall etwas durch die Einrichtung ab (z.B. gibt's dort nur Parketböden oder Teppichböden). Morgen geht es nach Memphis und weiter Richtung Huntsville (also viel Fahrerei). Sehenswerte Videos von YouTube Eine große Stadt, wenig "brauchbare" Videos für Euch. Hier habe ich ein nettes Video gefunden, welches Euch in ein paar Minuten die Stadt näher bringt.
  2. Nach unserem Frühstück im Quality Inn, welches übrigens nicht besonders üppig ausfiel, machten wir uns auf, den Great Smoky Mountains N'l Park zu durch- bzw. überqueren. Dieser Nationalpark erfreut sich im gesamten Osten der USA großer Beliebtheit, da der Park wirklich zahlreiche Wanderwege zum Erkunden bietet. Beim Visitor Center auf der Südseite des Parkes (also Nahe dem Ort Cherokee) wurde noch ein kleines Freilichtmuseum zusammengestellt, welches das Farmleben im 18. Jahrhundert zeigt. Sehr interessant und darüber hinaus noch kostenlos! Irgendeine Art von "Eintritt" muss man für diesen Nationalpark übrigens nicht zahlen. Es war eine schöne Fahrt durch den Nationalpark, die wir mit ein paar Fotoshootings unterbrachen. Aber so farbenfroh wie vor wenigen Tagen Chimney Rock war dieser Park nicht mehr. Das wird wohl erstens einmal an der Jahreszeit liegen und wohl auch daran, dass seit Monaten hier sehr wenig Regen gefallen ist, weshalb diese gesamte Gegend stark waldbrandgefährdet ist. In der Ferne konnten wir übrigens ein paar dieser Brände mit dem bloßen Auge ausmachen. Und die Luft war auch von diesem verbrannten Duft versetzt, was mich an meinem "Feuerurlaub" vor wenigen Jahren in Florida erinnerte. Nach rund einer Stunde kamen wir dann auch bei unserem Hotel, einem Red Roof Inn in Pigeon Forge an. Da Yvonne und ich einfach amerikanischen Weihnachtskitsch lieben, gab es für uns in dem Wust der kleinen Attraktionen in Gatlinburg (der Nachbarort) und Pigeon Forge nur eines: Das Christmas-Fest im Country-Themepark Dollywood zu besichtigen. Dollywood ist so etwas wie Opryland früher einmal für Nashville war. Ein Park, der hauptsächlich auf dem ländlichen "heile Welt - Amerika" aufgebaut ist. Neben zahlreichen Geschäften werden dort auch alte handwerkliche Berufe gezeigt. Die meisten Fahrtgeschäfte waren allerdings geschlossen - wer will sich schon bei ca. 15 Grad auf irgendwelchen Waterrides naßspritzen lassen. Zu unserer Verwunderung mussten wir erst mal $ 5 an Parkgebühr abdrücken (nach guter alter Themepark-Abzocke-Manier). Dazu kam ein Eintritt von rund $ 31. Um meine Preis-/Leistungsbewertung gleich vorweg zu nehmen: Der Park hat es auf meiner Skala gerade mal geschafft zu der Bewertung "ist das Geld wert". Wir haben uns in erster Linie nach einem kurzen Bummel durch den Park (die Lichter wirken ja erst im Dunkeln richtig) auf die Shows gestürzt. Zuerst war dies eine Art "Southern Gospel" Show, die ca. 45 Minuten dauerte. Ich fand sie ganz super, obwohl ich mir unter Gospel eigentlich immer den Gottendienst-Gesang von Schwarzen vorgestellt habe - aber ist ja egal. Danach gings in die Show "Christmas in the Smokies", die rund 60 Minuten dauerte und eine Art Weihnachtsmusical ist. Es war eine schöne Show (und das obwohl es uns ohne Schnee und Adventszeit schwer fiel, in Weihnachtsstimmung zu kommen). Nach den Shows brach dann auch die Dunkelheit (und die Kälte) herein und die Lichter kamen so richtig zur Geltung. Ach, so richtig schön kitschig - genauso wie wir es wollen: Je mehr Lichter, desto besser! Es war einfach ein Paradies. Nach der kleinen Lichtershow rund um den großen Weinachtsbaum herum verließen wir den Park um ca. 18.45 Uhr, da es auch wirklich kalt wurde! Aufgrund eines Tipps einer meiner Homepagebesucher haben wir dann noch versucht, dieses Heidelberg-Restaurant zu finden - leider waren wir nicht erfolgreich und da es spät wurde, sind wir dann halt doch zu Denny's gegangen. Sehenswerte Videos auf YouTube Der folgende Film gibt die Stimmung, die man in diesem Park erlebt, ganz gut wieder. Sehenswert!
  3. Ganz allgemein zum Thema PM: es sollte ein Weg sein um mit anderen Teilnehmern hier zu kommunizieren und um Fragen zu klären, die nicht für die Allgemeinheit von Interesse sind. Beachtet auch bitte, dass der Admin und teilweise die Mods Zugang zu den PMs haben. Bitte hier keine (zu) persönlichen Dinge besprechen oder austauschen.
  4. Ja, wir mussten einen 3 Tage alten Stand zurückspielen.
  5. Der Chimney Rock Park in der Nähe von Asheville in North Carolina stand heute auf dem Programm! Unsere Fahrt führte uns durch eine wirklich schöne ländliche (und leicht "gebirgig") Gegend in den USA. Mit dem schönen Wetter (seit gestern geht's tagsüber nur wieder in T-Shirts raus und zeitweise muss sogar die Klimaanlage im Auto wieder ran) und den herbstlichen Farben war das einfach ein Erlebnis. Hier möchte ich leben (und Yvonne hat's auch fernab der großen Städte sehr gut gefallen). Gibt's denn keine Möglichkeit, seine Staatsbürgerschaft mit jemanden zu tauschen in Amerika, der gerne in Deutschland lebt?! Ich wäre sofort dabei!!! Nachdem wir also mit dem Auto einen kleinen Bergpaß zum Parkplatz des Chimney Rock Parkes gefahren sind, ging's mit einem Elevator hoch zum eigentlichen Aussichtspunkt! Ein wirkliches Erlebnis - diese Aussicht (siehe auch die Bilder)! Gerne wären wir noch rumgewandert, aber ich habe aufgrund neuer Turnschuhe und viel Bewegung schon wunde Zehen, so dass derzeit nicht viel mit Wandern geht - aber die Ursache wurde durch den Kauf von neuen Turnschuhen heute abend schon wettgemacht! Allrighty - wir hätte noch das Biltmore Estate ansehen können, aber Yvonne und mir war der Kopf nicht so nach "alten Häusern". So fuhren wir direkt zu unserem Quality-Inn-Hotel in Maggie Valley. Maggie Valley ist ein kleiner Ort, der in der Nähe des Great Smoky N'l Parkes liegt, den wir morgen durchqueren werden. Am späten Nachmittag fuhren wir noch in den Nachbarort Cherokee weiter, der in einem Indianerreservat liegt. Dort begeht man derzeit eine Bausünde - Harray's Casinos baut dort zu seinem Casino noch ein dazugehörendes Hotel. Wir schlenderten mal kurz durch das Casino durch, spielten aber nicht, da die Halle wirklich vor Leuten aus allen Nähten platzte. Am Abend habe ich dann noch über das Internet die Hotels / Motels bis nach Memphis reserviert. Durch diese Recherchen kamen wir fast immer in den Genuß von "Sondertarifen" - kein Motel kostet derzeit recht viel mehr als $ 50 - auch die guten Häuser. Gerade habe ich das Hotel für Nashville (Maxwell House Hotel) sowie ein Hampton Inn außerhalb von Memphis (innerhalb Memphis ist es einfach zu teuer) reserviert. Sehenswerte Videos von YouTube Hier das einzige "ansehbare" Video von Chimney Rock - man kriegt einen Eindruck davon
  6. Nach einem "continental breakfast" im Baymont Inn ging's dann nach Charleston, South Carolina. Michael von destinationusa.net hatte uns den Tipp gegeben, dort unbedingt die "Boone Hall Plantation" anzusehen. Der Name wird wohl erst mal niemanden etwas sagen: Aber jeder hat wohl mit Sicherheit schon mal diese Alley of Oaks gesehen. Zahlreiche Filme wurden hier schon gedreht - der bekannteste: "Fackeln im Sturm" (engl. Titel "North and South"). Nachdem wir am Eingang rund $ 11 pro Person an Eintritt abgedrückt haben, durften wir auch einmal durch diese Alley of Oaks fahren! Die Plantation selber ist eigentlich ziemlich klein. Im Film sah das alles viel größer aus. Auf der Tour durch das Haus (die man unbedingt machen sollte - schon allein um das Geld ein wenig zu nützen) lernt man so allerlei über das Leben von früher kennen. Das wichtigste erst mal vorab: Die Boone Hall Plantation ist in den 30ern Jahren wieder möglichst originalgetreu aufgebaut worden - nix mit Original und so .... lediglich die Türen, Ziegeln sowie einige Holzverstrebungen in der Decke sind noch aus der damaligen Zeit erhalten geblieben. Die Plantage wird heute übrigens noch immer bewirtschaftet. Deswegen kann man auch nur das Erdgeschoß des Hauses zu besichtigen. Auf der Tour wird man also durch verschiedene Räume geführt und ein bisschen was zur Geschichte erzählt. Wer gute Englischkenntnisse hat, wird die Tour sicherlich interessant und kurzweilig finden. Um das eigentliche Haupthaus rum gibt es dann noch mehrere Kochhäuser (damals wurde die Küche aufgrund des offenen Feuers nach außen verlegt) sowie einige erhaltene Sklavenhäuser besichtigen. Das alles ist schon interessant - aber ehrlich gesagt keine $ 11 pro Person wert. Da wir uns also nicht so lange wie geplant auf der Plantage aufhielten, fuhren wir dann nach einem kurzen Stop bei "Arby's" (gute Roastbeefsandwiches sowie Curly Fries) in die Stadt Charleston rein, genauer gesagt zum Aquarium. Yvonne wollte sich das Aquarium "antun". Der Einritt ist ein wenig heftig mit $ 14 pro Person. Der Preis wird nur zum Teil durch die zahlreichen Ausstellungen wieder wettgemacht. Im Aquarium selber wird das Leben in den Gewässern von den Bergen von den Carolinas bis zur Küste gezeigt. Da wir für das nächste Motel "Suburban Lodge" "gepinpointet" waren, mussten wir dann wieder aus Charleston los. Das unmittelbar daneben liegende IMAX-Kino konnten wir leider nicht mehr sehen. Die Motelkette Suburbon Lodge ist sowas wie das Motel 6 - eben nur mit Küche. Die Offices dort sind nur zu bestimmten Zeiten besetzt, weshalb wir dann auch gegen 19 Uhr am Motel in Columbia, SC ankommen sollten. Wir waren gut beraten schon zu früh loszufahren, da sich auf dem Weg nach Columbia ein schwerer Unfall mit einem Abschleppwagen und einem Truck ereignete und wir rund 1 Stunde im Stau standen. Es war schon der 3. schwere Unfall, an den wir unmittelbar nach der Katastrophe vorbeifahren mussten. Entweder irre ich mich - aber ich finde, dass auf den amerikanischen Straßen mehr Unfälle passieren als in Deutschland. Ich hatte in Deutschland noch nie innerhalb weniger Tage mehrere schwere Unfälle mitbekommen. Es war schon wieder dunkel, als wir zum Abendessen in's Shoney's fuhren. Achja, noch ein paar Worte zu der Kette Suburban Lodge, die ja auch "extended stays" anbieten: Eingeschränkt empfehlenswert. Wer nicht allzugroßen Wert auf Komfort und Sauberkeit liegt, kann dort ruhig reingehen. Vom Zimmerstandard liegt es etwa am Motel 6 dran - nur die Sauberkeit ließ bei dieser Location stark zu wünschen übrig.
  7. Natürlich waren wir, wie üblich, schon um 6 Uhr morgens wieder auf den Beinen. Dieses Mal frühstückten wir im Hotel, um zumindest ein wenig Kohle einzusparen. Nichtsdestotrotz kamen wir erst gegen 9 Uhr vom Motel weg. Nach rund 2 Stunden kamen wir an unserem ersten Stop an. Das Ocumoglee National Monument in Macon, Georgia. Dabei handelt es sich um eine Art Freilichtmuseum mit teils restaurierten, teils nachgebauten Indianerunterkünften. Zelte darf man dort aber nicht erwarten - nein, es ist noch "primitiver". Bei der einen restaurierten Geschichte kann man eine Art unterirdischer Versammlungsraum, den die dort ansässigen Indianer für wichtige Unterredungen benutzt haben, besichtigen. Der Rest des Geländes besteht allerdings "nur" aus Hügeln, auf denen Gottesdienste oder besser gesagt Rituale abgehalten wurden oder die einfach zur Bestattung von Toten diente. Richtig interessant ist eigentlich nur der Nachbau dieses unterirdischen Versammlungsraumes. Den Rest betrachteten wir nur als ausgedehnen Spaziergang. Wenn man das gesamte Gelände erkunden will, sollte man so ca. 2 Stunden einkalkulieren. Für die wichtigsten Dinge (Film im Visitor Center sowie der "Nachau") dürften ca. 45 Minuten genügen. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Savannah, eine Stadt mit sowas wie einer Art von Altstadt. Gegen 16 Uhr kamen wir an dem Motel Baymont Inn an. Kurz vor Sonnenuntergang konnten wir es gerade noch managen, uns die River Street von Savannah anzusehen. Zugegeben, ein rein touristischer Part dieser Stadt. Aber viel hat meiner Ansicht nach Savannah eh nicht zu bieten. Auf der Fahrt vom Motel in die Altstadt hat uns GPS dann noch durch ein paar Ghettos gelotst, so dass es sogar mir ein wenig Bange geworden ist. So eine heruntergekommene Gegend (Montgomery Street Richtung Altstadt) habe ich nur einmal in New Orleans gesehen. Nachdem wir also noch ein wenig an der River Street rumgeschlendert sind, ging's dann zum Abendessen ins "Bennigan's", mit einer unserer Lieblingsadressen, wenn es um's Abendessen geht.
  8. Tut mir leid, das hast du anscheinend an den Tagen gepostet, als wir mehrere Male Sicherungen zurückspielen mussten und ich dann entschloss, das Forum ganz vom Netz zu nehmen, bis alles wieder geht. Waren 15 Stunden meiner Zeit, bis ich dann an Invision komplett übergab und es sich herausstellte, dass wohl der Datenbankkonverter von denen Umlaute rauszog und alles danach löschte. Die mussten dann erst den Datenbankkonverter wegen uns umschreiben bis alles lief. Das war der Grund für die 14 Tage Offzeit.
  9. Nachdem wir heute Früh wieder ca. gegen 7 Uhr aufgestanden sind, ging es um ca. 9 Uhr zum Frühstücken. Das hat dann erst einmal 2 Stunden gedauert. Der Grund: Wir haben uns zu sehr auf GPS verlassen ;-) Dennoch sind wir unterwegs dann bei Shoney's angekommen, was eigentlich our 1st choice heute morgen war (nur das System spuckte keine Location aus). Dort konnten wir uns dann für rund $ 5.50 unseren Magen vollschlagen, bevor es dann zum Stone Mountain Park ging. Dort angekommen, hatte ich erst einen Kampf mit Yvonne, die auf Biegen und Brechen nicht mit der Seilbahn auf Stone Mountain fahren wollte. So zog ich dann also alleine los und knipste oben dann noch viele Aufnahmen. Das Wetter ist derzeit underschön und mit 25 C immer noch sommerlich warm. Trotz alledem war die Sicht heute nicht besonders gut, so dass man die Skyline von Atlanta nur schwach mit dem Auge ausmachen konnte. Nach 30 Minuten Fotoshooting ging es dann wieder hinunter um mit Yvonne mit dem Touristenzug dort eine Runde um den Felsen zu drehen. Am Ticketschalter angekommen, erklärte mir die Dame dort, dass ich mit dem All-inklusive-Paß billiger davonkommen würde. Sie tauschte mir mein bereits ausgegebenes Geld für die Seilbahn wieder um und ich zahlte noch die Differenz zur "Tageskarte" - was sich lohnte, wie sich später noch rausstellen sollte. Nach unserem rund 30-minütigen Trip mit dem Zug um den Berg ging's zur Besichtigung einer Art Freilichtmuseum, in dem man viele Häuser aus dem 18./19. Jahrhundert aus dem Süden zusammengetragen hatte und hier aufgebaut hat. Man kann in fast allen der wiederaufgebauten Häuser (darunter Herrenhäuser sowie auch Sklavenbehausungen) reingehen und sich dort umsehen. Sehr interessant. Nach dem Freilichtmuseum beschlossen wir, eine Rude mit dem Riverboat auf einen der vielen kleinen Seen um Stone Mountain zu drehen. Die Tour dauerte rund 30 Minuten (recht viel länger wäre auch nicht ok; an Bord gibt es nämlich keine Toiletten). Nach dem Besuch des Automuseums (was einzeln rund $ 5 kostet und ich als Einzelattraktion überteuert finde) besuchten wir als Abschluß noch die "Memorial Hall", die die Geschichte der eingemeißelten Figuren in Stone Mountain zeigt. Es war interessant zu erfahren, dass die Arbeiten zu dem Portrait von Robert E. Lee, Stonewall Jackson und Jefferson Davis am Anfang des letzten Jahrhunderts begonnen und erst in den siebzigern Jahren fertigestellt wurde. Es fehlte zwischendrin einfach mal wieder am Geld, um das ehrgeizige Projekt fertigzustellen. Mitbeteiligt an der Aktion war übrigens auch der Erbauer von Mt. Rushmore. Es war schon wieder 5 Uhr als wir uns noch mit etwas Essbarem (in erster Linie für das Frühstück) bei Walmart eindeckten. Uns wird es zu teuer, jedes Mal ein kleines Vermögen für das Frühstück auszugeben. Es ist einfach billiger, wenn wir uns die paar Sachen einfach so kaufen. Der Abschluss des Tages sollte dann das Abendessen bei Applebee's darstellen. Bei mir gab's das Standardmenü Chicken Fried Chicken! Gegen 8 Uhr waren wir dann zurück am Motel, wo ich leider erfahren musste, dass es mit dem Treffen von Claus (von north-america.de) nichts wird. Er hat aber angerufen und bescheid gegeben, dass er es leider heute nicht mehr bis Atlanta schafft. Kein Wunder - von Washington DC nach Atlanta ist es einfach weit! Mit einem Treffen mit Doug (meinem Brieffreund) wurde es auch nichts. Irgendwie hatten wir keine Zeit ihn nochmal zu kontaktieren und er ließ auch nichts mehr von sich hören. Schade. Aber was soll's?! Morgen geht es dann Schlag auf Schlag los. Jeden Tag in einem anderen Hotel/Motel - bis nach Orlando! Gerade haben wir noch das Hotel Baymont Inn über das Internet reserviert. Das Internet ist übrigens ein super Hilfsmittel, was die Planung von Urlauben angeht. So konnten wir in diesem Falle im Internet ein preiswerteres Angebot finden, als direkt bei dem Hotel zu buchen - so sparen wir ca. $ 20; $10 aber auf jeden Fall (kommt ganz drauf an, ob die die ADAC-Karte akzeptieren). We will see ..... Sehenswerte Videos von YouTube Ein Promovideo vom Stone Mountain Park, das gut wiedergibt, was es im Park alles zu erleben gibt. Leider muss ich sagen, dass die zunehmende Kommerzialisierung auch in den vergangenen Jahren weiter vorangeschritten ist. Kennengelernt habe ich den Park als reines Naturausflugsziel, heute haben sich mehr und mehr "Themeparkelemente" reingemischt, was ich etwas mit gemischten Gefühlen sehe.
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