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Steht Trump vor dem Aus?

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enterprise66

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Während Donald Trump noch in Siegerpose von Wahltermin zu Wahltermin hetzt, zeigt eine neue Umfrage, wie die Amerikaner ihn wirklich sehen: 70 Prozent haben ein negatives Bild, 63 Prozent würden ihn "definitiv nicht wählen". Selbst in seiner treuesten Wählergruppe – Weiße ohne Hochschulausbildung – lehnen ihn 55 Prozent ab.

Ein genauer Blick auf die Umfrage zeigt: Trump hat bei den meisten Wählergruppen verspielt. Unter denen, die ihn ablehnen, sind Weiße ebenso wie Schwarze und Hispanier, Junge und Alte, Moderate, Konservative und Liberale. Nur 16 Prozent wollen ihn "definitiv wählen", 19 weitere Prozent ziehen es in Erwägung – zusammen immerhin 35 Prozent, aber lange nicht genug, um eine Wahl zu gewinnen. Sowohl Hillary Clinton als auch Bernie Sanders würden Trump schlagen, ergaben bereits frühere Umfragen.

Die Umfragen werden ab dem Frühjahr eines Wahljahres immer aussagekräftiger, das zeigen historische Vergleiche. Während im Januar eines solchen Jahres noch alles buchstäblich drunter und drüber geht, trennt sich spätestens ab April die Spreu vom Weizen: Das Kandidatenfeld schmilzt zusammen und entsprechend sehen auch die Wähler klarer, wer ihnen am Ende zur Verfügung steht.

Auch bei den Demokraten steht noch nichts fest: der linke Kandidat Bernie Sanders ist ebenfalls entgegen aller Erwartungen noch im Rennen. "25 Prozent der Demokraten wollen auf keinen Fall Clinton wählen". Die demokratischen Kandidaten greifen sich zunehmend aggressiver an. Mittlerweile werfen sich Clinton und Sanders schon vor, von nichts eine Ahnung zu haben. Am Ende könnte Clinton schwer beschädigt ins Amt schlittern. Auch sie wird übrigens von 55 Prozent der Wähler negativ beurteilt.

Das größte Problem haben aber die Republikaner. Vieles hängt davon ab, ob Trump es schafft, bis zum Nominierungsparteitag der Partei Ende Juli die kritische Mehrheit von mindestens 1237 Wahlmännerstimmen zusammen zu bekommen. Im Moment sieht es eher nicht danach aus. Seine Vorwahl-Ergebnisse würden immer schwächer. Trump hat bisher 758 Wahlmänner gesammelt. Sein Gegenkandidat Ted Cruz von der Tea-Party-Fraktion – für viele bestenfalls das kleinere Übel – hat 499. Auch Ted Cruz sehen 59 Prozent der Wähler negativ. John Kasich, einziger übriger Kandidat des Establishments, bringt es bislang auf 144.

Dennoch könnte Kasich der lachende Dritte sein. Erreicht nämlich keiner die magischen 1237 Stimmen, gibt es bei der "Convention" eine Kampfabstimmung. Spätestens im zweiten Wahlgang sind die Wahlmänner dann nicht mehr an ihre ursprünglichen Referenzen gebunden und können wählen, wen sie wollen. 

Auch Trumps Anhänger müssten dann einsehen, dass die Wahl mit dem durch den Porzellanladen trampelnden Elefanten nicht zu gewinnen ist. Dann könnte Kasichs Stunde schlagen. Laut den Umfragen ist er der einzige Republikaner, der Clinton schlagen könnte.

Neben der Krise des Establishments zeige das ganze Vorwahldrama aber noch eine andere Sache sehr deutlich: "Wer Hispanier und Afro-Amerikaner schwerstens rassistisch beleidigt, kann es nicht schaffen." 

Quelle: t-online

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Recommended Comments

Nachdem Trump mal wieder einen Fettnapf bzgl. seiner selbst ausgesuchten Musik bei Wahlkampfveranstaltungen betreten hat, kann man ihn einmal mehr unter dem Punkt "Unterhaltung" und nicht "Politik" abhaken. Während bei andern Kandidaten durchaus Musikkünstler und deren Musik im Wahlkampf eingebunden sein können, sucht sich Herr Trump seine Musik selbst aus, ohne die Künstler zu fragen. Diese distanzieren sich dann öffentlich von ihm und verbieten die Nutzung ihrer Musik.

Man kann nur hoffen, daß das amerikanische Volk mit offenen Augen in den Wahlkampf geht.

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