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10 Tag – Huntsville - Montgomery

mfreyermuth

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Wie üblich standen wir heute morgen schon wieder um 7 Uhr auf. Wie blöd muss man sein, wenn man im Urlaub so zeitig aufsteht!?

Das "continental breakfast" bei dem Ramada fiel sehr enttäuschend aus, so dass wir uns entschlossen, das Ding sausen zu lassen.

Auf der Fahrt von Florence nach Huntsville fuhren wir eigentlich ausschließlich durch ländliches Gebiet. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, auch einmal auf diesen Pfaden die USA zu entdecken. Auf den Interstates bekommt man ja überhaupt nichts mit - alles sieht irgendwie gleich aus! Besonders beeindruckend empfanden wir die zahlreichen Baumwollplantagen links und rechts des Weges.

Nach einer Stunde Fahrtzeit kamen wir in Huntsville bei diesem Rock und Space Center an. Leider fanden an unserem Besuchstag keine Bustouren statt, so dass uns nur das Museum sowie ein IMAX-Film zu anzusehen übrigblieb.

Die Tour hatte ich bereits auf einer meiner Reisen (wo ich alleine unterwegs war) einmal gemacht. Ich persönlich empfand sie seinerzeit interessanter als die Touren im KSC in Florida. Das liegt aber einfach mehr an der Thematik in Huntsville: Hier werden nämlich die Astronauten ausgebildet und auf der Tour damals bekamen wir die Trainingsstätten zu sehen.

Yvonne war natürlich von diesem Space und Rocket Center nicht begeistert, da sie so Zeug einfach langweilt. Zu meiner Überraschung musste ich aber feststellen, dass es bei dem Museum nicht nur um das Thema "Raumfahrt" ging. Ein großer Teil des Museums ist Wetterphänomenen wie Tornados, Hurricanes etc. gewidmet. Ich persönlich fand das sehr interessant.

Es besteht auch die Möglichkeit mittels einer Computersimulation zu versuchen, das Shuttle zu landen. Leider sind diese Attraktionen fast permanent von Kindern belagert, so dass mir die Crashlandung erspart blieb.

Um 11 Uhr sahen wir dann den IMAX-Film "Destiny in Space". War interessant (so wie alle IMAX-Filme eigentlich).

Danach schlenderten wir noch durch das Museum und bestaunten die Trainingfacilities von SpaceCamp. SpaceCamp ist sowas wie eine Art Feriencamp für Kinder von (etwas betuchten) Eltern.

Mit der Tour sollte man gut einen Tag für den Besuch des Space Centers in Huntsville einrechnen. Ist echt interessant - aber wohl anscheinend nichts für Frauen (oder Leute, die keine Englischkenntnisse haben).

Nach rund 2 1/2 Stunden waren wir durch und ich entdeckte am Ausgang noch eine Broschüre, die was Railroad Museum schwafelte. Das war natürlich interessant.

Trotz Widerstands von Yvonne entschied ich, diese Sache unter die Lupe zunehmen.

Bei dem Railroad Museum handelt es sich in erster Linie um die Geschichte des Bahnhofes in Huntsville. Früher führte die Strecke von Charleston nach Memphis (welche eine sehr wichtige Verbindung war) über Huntsville. Waren es früher noch Passagier- und Frachtzüge rauschen heute nur noch Frachtzüge an Huntsville vorbei.

Wir entschlossen uns, eine Art Packet zu nehmen, welches das Railroad Museum sowie das Alabama Constitution Village für $ 11 beinhaltete. Ein fairer Preis, wie ich im Nachinein sagen muss.

Beim Railroad Museum bekommt man nach einem kurzen Film über den Bahnhof von sehr netten älteren Herren das Museum gezeigt. So erfährt man nicht nur sehr viel über den Bahnhof von Huntsville, sondern auch über das Leben von damals. Alles in allem fand ich die Tour sehr interessant - ein besonderes Plus geht an die älteren Herren, die einen wirklich viel an Wissen mitgeben können.

Die historischen Züge vor dem Museum haben mich zwar in der Menge nicht vom Hocker gerissen; aber ein bisschen Eisenbahnnostalgie hat schon was!

Danach fuhren wir zu diesem Alabama Constitution Village. Das ganze ist so eine Art lebendes Freilichtmuseum. Zu jedem der Gebäude dort gibt es fast schon einen eigenen Tourguide (zum größten Teil Rentner, die das ganze auf Part-Time-Basis machen).

Man bekommt dort wirklich gut den Lebenstil von damals vorgeführt. So wurde uns z.B. der Zeitungsdruck von damals gezeigt oder die handwerklichen Fertigkeiten eines Schmiedes im 18. Jahrhundert oder eines Schreiners. Auch mit Spielzeug aus dieser Zeit konnten wir "spielen".

Grundvorausstung wie beim Railroad-Museum ist natürlich eine gewisse Offenheit zur Geschichte und gute Englischkenntnisse.

Achja, warum dieses kleine Freilichtmuseum Consitution Village heißt? In dem Gebäude, in dem früher eine Schreinerei war, wurde die Verfassung von Alabama unterzeichnet. Alles in allem fand ich die $ 11 für das Railroad - Museum sowie des Constitution Villages gut angelegt.

Am Rande muss ich noch erwähnen, das die Stadt Huntsville keinen "großstädtischen Eindruck" auf uns gemacht hat. Die Stadt hatte von allem was wir mitbekommen haben mehr was von Kleinstadtflair.

Es war schon wieder 16 Uhr und die Sonne begann am Horizont zu verschwinden, als wir uns nach einem Abendessen bei Bennigan's Richtung Montgomery bewegten.

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle - lediglich in Birmingham kamen wir in die Rush-hour rein.

Gegen 19.30 Uhr kamen wir an unserem Hotel Comfort Inn in Montgomery an. Das Hotel war voll in Ordnung für den Preis von $ 49 + Steuer. Nur das Viertel war nicht so ganz "breze".



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