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Über diesen Blog

Der Wettkampf um das Weiße Haus ist eröffnet. Demokraten und Republikaner suchen den Nachfolger von President Obama.

Wir es zum Zweikampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton kommen?

Alles deutet darauf hin.

Wie vor vier Jahren werde ich unregelmässig Beiträge zu dem Thema hier bloggen.

Bin gespannt auf euer Feedback. Also lasst uns hier über die US-Wahl 2016 diskutieren.

Genug Sprengstoff werden die beiden Kandidaten ja liefern. :ph34r:

 

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Hillary Clinton muss Amerika retten

Die Vorwahlen in Amerika sind vorbei. Sie waren ein Dauerkreislauf aus Lügen, Erniedrigungen und Anspielungen auf Genitalien. Nun tritt der Gelegenheitsrepublikaner Donald Trump gegen die Demokratin Hillary Clinton an. Hillary Clinton ist, wenn die Prognosen stimmen, der erste weibliche Kandidat einer großen Partei für das Weiße Haus. Sie hat sich diesen historischen Erfolg auch gegen sexistische Widerstände erkämpft. Doch Clinton ist keine Lichtgestalt, anders als einst Barack Obama lässt sie nur wenige träumen. Sie ist steif und geheimniskrämerisch, und ihre Nähe zu Großspendern erinnert an den Filz aus Macht und Geld, ohne den Amerikas Politikbetrieb nicht funktioniert. Nein, Clinton verkörpert keinen Aufbruch. Andererseits ist sie aber der erfahrenste Mensch, der sich je für dieses Amt beworben hat, sie verbindet Idealismus mit dem Wissen darüber, was machbar ist. Und sie betreibt Politik mit einer Ernsthaftigkeit und Liebe zum Detail, die in den USA leider selten ist. Schockierend dagegen ist das, was Donald Trump über Amerika verrät. Ihm gelingt es, aus jedem Jahrzehnt die negativsten Eigenschaften mitzuschleppen: die Gier und Rücksichtslosigkeit der Achtziger Jahre, die permanenten Selbstdarstellung auf den Social-Media-Bühnen der Nullerjahre und die zunehmend salonfähigen Ausländerfeindlichkeit der Zehnerjahre. In diesen Tagen wirft er einem US-Richter mexikanischer Herkunft vor, befangen zu sein, bloß weil er mexikanische Wurzeln hat. Vor einem Jahr mag man gedacht haben, offener Rassismus durch einen Spitzenpolitiker sei undenkbar in diesem toleranten Einwanderungsland, das noch immer die treibende Kraft der Globalisierung ist. Der einzige Mensch, der die USA vor einem Präsident Donald Trump bewahren kann, ist Hillary Clinton. Das gibt ihrer Kandidatur den tieferen Sinn, der anfangs nicht zwingend zu erkennen war. Clinton muss ihren Landsleuten erstens den Ernst der Lage erklären: Trump wäre ein autoritärer Präsident, der jede Kritik persönlich nimmt, der auch als Sieger nie souverän wäre, der Anstand so missachtet wie staatliche Institutionen oder ausländische Verbündete.

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Steht Trump vor dem Aus?

Während Donald Trump noch in Siegerpose von Wahltermin zu Wahltermin hetzt, zeigt eine neue Umfrage, wie die Amerikaner ihn wirklich sehen: 70 Prozent haben ein negatives Bild, 63 Prozent würden ihn "definitiv nicht wählen". Selbst in seiner treuesten Wählergruppe – Weiße ohne Hochschulausbildung – lehnen ihn 55 Prozent ab. Ein genauer Blick auf die Umfrage zeigt: Trump hat bei den meisten Wählergruppen verspielt. Unter denen, die ihn ablehnen, sind Weiße ebenso wie Schwarze und Hispanier, Junge und Alte, Moderate, Konservative und Liberale. Nur 16 Prozent wollen ihn "definitiv wählen", 19 weitere Prozent ziehen es in Erwägung – zusammen immerhin 35 Prozent, aber lange nicht genug, um eine Wahl zu gewinnen. Sowohl Hillary Clinton als auch Bernie Sanders würden Trump schlagen, ergaben bereits frühere Umfragen. Die Umfragen werden ab dem Frühjahr eines Wahljahres immer aussagekräftiger, das zeigen historische Vergleiche. Während im Januar eines solchen Jahres noch alles buchstäblich drunter und drüber geht, trennt sich spätestens ab April die Spreu vom Weizen: Das Kandidatenfeld schmilzt zusammen und entsprechend sehen auch die Wähler klarer, wer ihnen am Ende zur Verfügung steht. Auch bei den Demokraten steht noch nichts fest: der linke Kandidat Bernie Sanders ist ebenfalls entgegen aller Erwartungen noch im Rennen. "25 Prozent der Demokraten wollen auf keinen Fall Clinton wählen". Die demokratischen Kandidaten greifen sich zunehmend aggressiver an. Mittlerweile werfen sich Clinton und Sanders schon vor, von nichts eine Ahnung zu haben. Am Ende könnte Clinton schwer beschädigt ins Amt schlittern. Auch sie wird übrigens von 55 Prozent der Wähler negativ beurteilt. Das größte Problem haben aber die Republikaner. Vieles hängt davon ab, ob Trump es schafft, bis zum Nominierungsparteitag der Partei Ende Juli die kritische Mehrheit von mindestens 1237 Wahlmännerstimmen zusammen zu bekommen. Im Moment sieht es eher nicht danach aus. Seine Vorwahl-Ergebnisse würden immer schwächer. Trump hat bisher 758 Wahlmänner gesammelt. Sein Gegenkandidat Ted Cruz von der Tea-Party-Fraktion – für viele bestenfalls das kleinere Übel – hat 499. Auch Ted Cruz sehen 59 Prozent der Wähler negativ. John Kasich, einziger übriger Kandidat des Establishments, bringt es bislang auf 144. Dennoch könnte Kasich der lachende Dritte sein. Erreicht nämlich keiner die magischen 1237 Stimmen, gibt es bei der "Convention" eine Kampfabstimmung. Spätestens im zweiten Wahlgang sind die Wahlmänner dann nicht mehr an ihre ursprünglichen Referenzen gebunden und können wählen, wen sie wollen.  Auch Trumps Anhänger müssten dann einsehen, dass die Wahl mit dem durch den Porzellanladen trampelnden Elefanten nicht zu gewinnen ist. Dann könnte Kasichs Stunde schlagen. Laut den Umfragen ist er der einzige Republikaner, der Clinton schlagen könnte. Neben der Krise des Establishments zeige das ganze Vorwahldrama aber noch eine andere Sache sehr deutlich: "Wer Hispanier und Afro-Amerikaner schwerstens rassistisch beleidigt, kann es nicht schaffen."  Quelle: t-online

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Sanders holt etwas auf, ist aber noch weit hinter Clinton

Bernie Sanders hat die Vorwahlen der Demokraten in Alaska, Washington und Hawaii gewonnen. Samstag, 26. März: Bei den Vorwahlen der US-Demokraten in Alaska hat Senator Bernie Sanders am Samstag seine Rivalin Hillary Clinton nach Angaben mehrerer US-Sender klar geschlagen. Demnach führte er nach Auszählung von knapp 40 Prozent der Stimmen mit 78,7 zu 21,3 Prozent. Auch bei der Vorwahl im Bundesstaat Washington ebenfalls am Samstag zeichnete sich ein haushoher Sieg von Sanders ab. Sonntag, 27. März: US-Senator Bernie Sanders hat nach der Vorwahl in Alaska auch die parteiinterne Kandidatenkür zur Präsidentenwahl im Bundesstaat Washington haushoch gewonnen. Nach Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen lag er am Samstag mit rund 76 zu 24 Prozent vor seiner Rivalin Hillary Clinton in Führung, wie unter anderem der Sender CNN berichtete. Auch auf Hawaii gewann Sanders mit 70,6 %. Bei den Delegiertenstimmen liegt Hillary Clinton aber weiterhin vorn. Bisher hat Hillary Clinton 1.234 Wählmänner und Wahlfrauen, Sanders 956. Noch höher fällt Clintons Vorsprung aus, wenn man die sogenannten Superdelegierten hinzuzählt, die frei zwischen den Kandidaten entscheiden können: Danach verfügt sie über mindestens 1.704 und Sanders über mindestens 985. Um Präsidentschaftskandidat zu werden, müsste der linke Politiker bis Juni mehr als 67 Prozent der verbleibenden Delegierten und ungebundenen Superdelegierten gewinnen. Für die Nominierung zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten sind bei den Demokraten insgesamt 2.383 Delegierte nötig.  

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Proteste gegen Trump

Mehrere tausend Menschen haben in Chicago gegen eine Veranstaltung des umstrittenen republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump protestiert. Daraufhin sagte der 69-Jährige seinen Auftritt am Freitagabend  wegen Sicherheitsbedenken ab, wie sein Kampagnenteam mitteilte. Trump hat nun nach Chicago einem Medienbericht zufolge auch eine Wahlkampfveranstaltung im Staat Ohio aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Webseite Cincinnati.com zitierte einen lokalen Sprecher der Trump-Kampagne, wonach die Sicherheitsvorkehrungen in der vorgegebenen Zeit nicht mehr zu schaffen seien. Die anderen republikanischen Präsidentschaftsbewerber haben dem umstrittenen Immobilien-Milliardär Donald Trump eine Mitschuld für die Gewalt bei einem geplanten Wahlkampfauftritt in Chicago gegeben. Die Trump-Rivalen Ted Cruz und Marco Rubio nannten den Vorfall in Chicago "traurig". Kandidaten verdienten Respekt. Sie warfen ihm aber auch vor, die Stimmung stets aufzuheizen. Cruz, ein erzkonservativer Senator aus Texas, sagte, Trumps Kampagne fördere ein Umfeld, das zu einem solch "hässlichen Diskurs" führe. Rubio, der Senator aus Florida, sparte allerdings auch nicht mit Kritik an den Demonstranten. "Fox News" sagte er, einige würden womöglich sogar dafür bezahlt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Menschen sich im Gedränge schubsten und schlugen. Etlichen Demonstranten war es gelungen, in die Veranstaltungshalle einzudringen. Manche von ihnen zerrissen Wahlkampfschilder der Trump-Kampagne. Ob es bei den hitzigen Auseinandersetzungen Verletzte gab, war zunächst unklar. Auch vor der Halle versammelten sich zahlreiche Protestierer. Laut der Zeitung "Chicago Tribune" blockierten manche von ihnen eine Auffahrt. Die Polizei führte mehrere Personen ab und löste die Proteste letztlich auf. In einer Mitteilung seines Wahlkampfteams hieß es, Trump habe sich nach seiner Ankunft in der Stadt mit Sicherheitskräften besprochen und entschieden, den Auftritt aus Sicherheitsgründen abzusagen. Nach der Absage skandierten zahlreichen Menschen Parolen wie "Wir sind Trump losgeworden" ("We dumped Trump!"), andere wiederum riefen "Wir wollen Trump!" ("We want Trump!"). Die Polizei war daraufhin damit beschäftigt, zahlreiche aufgebrachte Unterstützer beider Seiten auseinanderzuhalten. Trump ist derzeit der Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Der Milliardär führt mit rund 100 Delegierten Vorsprung vor seinem zurzeit schärfsten Konkurrenten Ted Cruz. In den vergangenen Tagen hatte sich die Stimmung auf seinen Veranstaltungen zunehmend aufgeheizt. Am Mittwoch schlug ein Trump-Anhänger einen schwarzen Studenten mit der Faust ins Gesicht. Es war nicht das erste Mal, dass Unterstützer des Republikaners Gewalt gegen Demonstranten anwendeten. Trump verteidigte solche Aktionen während einer Rede am Freitagnachmittag. Das Publikum habe zurückgeschlagen, "davon sollten wir noch ein bisschen mehr sehen". Der umstrittene Geschäftsmann hat wie kein anderer Bewerber in den vergangenen Wochen die Republikaner mit populistischen Tiraden gegen Muslime, Einwanderer und Frauen polarisiert. Der Auftritt in Chicago soll nach Angaben seines Teams an einem anderen Tag nachgeholt werden. Quelle: der standard

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