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Hillary Clinton muss Amerika retten

Die Vorwahlen in Amerika sind vorbei. Sie waren ein Dauerkreislauf aus Lügen, Erniedrigungen und Anspielungen auf Genitalien. Nun tritt der Gelegenheitsrepublikaner Donald Trump gegen die Demokratin Hillary Clinton an. Hillary Clinton ist, wenn die Prognosen stimmen, der erste weibliche Kandidat einer großen Partei für das Weiße Haus. Sie hat sich diesen historischen Erfolg auch gegen sexistische Widerstände erkämpft. Doch Clinton ist keine Lichtgestalt, anders als einst Barack Obama lässt sie nur wenige träumen. Sie ist steif und geheimniskrämerisch, und ihre Nähe zu Großspendern erinnert an den Filz aus Macht und Geld, ohne den Amerikas Politikbetrieb nicht funktioniert. Nein, Clinton verkörpert keinen Aufbruch. Andererseits ist sie aber der erfahrenste Mensch, der sich je für dieses Amt beworben hat, sie verbindet Idealismus mit dem Wissen darüber, was machbar ist. Und sie betreibt Politik mit einer Ernsthaftigkeit und Liebe zum Detail, die in den USA leider selten ist. Schockierend dagegen ist das, was Donald Trump über Amerika verrät. Ihm gelingt es, aus jedem Jahrzehnt die negativsten Eigenschaften mitzuschleppen: die Gier und Rücksichtslosigkeit der Achtziger Jahre, die permanenten Selbstdarstellung auf den Social-Media-Bühnen der Nullerjahre und die zunehmend salonfähigen Ausländerfeindlichkeit der Zehnerjahre. In diesen Tagen wirft er einem US-Richter mexikanischer Herkunft vor, befangen zu sein, bloß weil er mexikanische Wurzeln hat. Vor einem Jahr mag man gedacht haben, offener Rassismus durch einen Spitzenpolitiker sei undenkbar in diesem toleranten Einwanderungsland, das noch immer die treibende Kraft der Globalisierung ist. Der einzige Mensch, der die USA vor einem Präsident Donald Trump bewahren kann, ist Hillary Clinton. Das gibt ihrer Kandidatur den tieferen Sinn, der anfangs nicht zwingend zu erkennen war. Clinton muss ihren Landsleuten erstens den Ernst der Lage erklären: Trump wäre ein autoritärer Präsident, der jede Kritik persönlich nimmt, der auch als Sieger nie souverän wäre, der Anstand so missachtet wie staatliche Institutionen oder ausländische Verbündete.

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Steht Trump vor dem Aus?

Während Donald Trump noch in Siegerpose von Wahltermin zu Wahltermin hetzt, zeigt eine neue Umfrage, wie die Amerikaner ihn wirklich sehen: 70 Prozent haben ein negatives Bild, 63 Prozent würden ihn "definitiv nicht wählen". Selbst in seiner treuesten Wählergruppe – Weiße ohne Hochschulausbildung – lehnen ihn 55 Prozent ab. Ein genauer Blick auf die Umfrage zeigt: Trump hat bei den meisten Wählergruppen verspielt. Unter denen, die ihn ablehnen, sind Weiße ebenso wie Schwarze und Hispanier, Junge und Alte, Moderate, Konservative und Liberale. Nur 16 Prozent wollen ihn "definitiv wählen", 19 weitere Prozent ziehen es in Erwägung – zusammen immerhin 35 Prozent, aber lange nicht genug, um eine Wahl zu gewinnen. Sowohl Hillary Clinton als auch Bernie Sanders würden Trump schlagen, ergaben bereits frühere Umfragen. Die Umfragen werden ab dem Frühjahr eines Wahljahres immer aussagekräftiger, das zeigen historische Vergleiche. Während im Januar eines solchen Jahres noch alles buchstäblich drunter und drüber geht, trennt sich spätestens ab April die Spreu vom Weizen: Das Kandidatenfeld schmilzt zusammen und entsprechend sehen auch die Wähler klarer, wer ihnen am Ende zur Verfügung steht. Auch bei den Demokraten steht noch nichts fest: der linke Kandidat Bernie Sanders ist ebenfalls entgegen aller Erwartungen noch im Rennen. "25 Prozent der Demokraten wollen auf keinen Fall Clinton wählen". Die demokratischen Kandidaten greifen sich zunehmend aggressiver an. Mittlerweile werfen sich Clinton und Sanders schon vor, von nichts eine Ahnung zu haben. Am Ende könnte Clinton schwer beschädigt ins Amt schlittern. Auch sie wird übrigens von 55 Prozent der Wähler negativ beurteilt. Das größte Problem haben aber die Republikaner. Vieles hängt davon ab, ob Trump es schafft, bis zum Nominierungsparteitag der Partei Ende Juli die kritische Mehrheit von mindestens 1237 Wahlmännerstimmen zusammen zu bekommen. Im Moment sieht es eher nicht danach aus. Seine Vorwahl-Ergebnisse würden immer schwächer. Trump hat bisher 758 Wahlmänner gesammelt. Sein Gegenkandidat Ted Cruz von der Tea-Party-Fraktion – für viele bestenfalls das kleinere Übel – hat 499. Auch Ted Cruz sehen 59 Prozent der Wähler negativ. John Kasich, einziger übriger Kandidat des Establishments, bringt es bislang auf 144. Dennoch könnte Kasich der lachende Dritte sein. Erreicht nämlich keiner die magischen 1237 Stimmen, gibt es bei der "Convention" eine Kampfabstimmung. Spätestens im zweiten Wahlgang sind die Wahlmänner dann nicht mehr an ihre ursprünglichen Referenzen gebunden und können wählen, wen sie wollen.  Auch Trumps Anhänger müssten dann einsehen, dass die Wahl mit dem durch den Porzellanladen trampelnden Elefanten nicht zu gewinnen ist. Dann könnte Kasichs Stunde schlagen. Laut den Umfragen ist er der einzige Republikaner, der Clinton schlagen könnte. Neben der Krise des Establishments zeige das ganze Vorwahldrama aber noch eine andere Sache sehr deutlich: "Wer Hispanier und Afro-Amerikaner schwerstens rassistisch beleidigt, kann es nicht schaffen."  Quelle: t-online

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Sanders holt etwas auf, ist aber noch weit hinter Clinton

Bernie Sanders hat die Vorwahlen der Demokraten in Alaska, Washington und Hawaii gewonnen. Samstag, 26. März: Bei den Vorwahlen der US-Demokraten in Alaska hat Senator Bernie Sanders am Samstag seine Rivalin Hillary Clinton nach Angaben mehrerer US-Sender klar geschlagen. Demnach führte er nach Auszählung von knapp 40 Prozent der Stimmen mit 78,7 zu 21,3 Prozent. Auch bei der Vorwahl im Bundesstaat Washington ebenfalls am Samstag zeichnete sich ein haushoher Sieg von Sanders ab. Sonntag, 27. März: US-Senator Bernie Sanders hat nach der Vorwahl in Alaska auch die parteiinterne Kandidatenkür zur Präsidentenwahl im Bundesstaat Washington haushoch gewonnen. Nach Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen lag er am Samstag mit rund 76 zu 24 Prozent vor seiner Rivalin Hillary Clinton in Führung, wie unter anderem der Sender CNN berichtete. Auch auf Hawaii gewann Sanders mit 70,6 %. Bei den Delegiertenstimmen liegt Hillary Clinton aber weiterhin vorn. Bisher hat Hillary Clinton 1.234 Wählmänner und Wahlfrauen, Sanders 956. Noch höher fällt Clintons Vorsprung aus, wenn man die sogenannten Superdelegierten hinzuzählt, die frei zwischen den Kandidaten entscheiden können: Danach verfügt sie über mindestens 1.704 und Sanders über mindestens 985. Um Präsidentschaftskandidat zu werden, müsste der linke Politiker bis Juni mehr als 67 Prozent der verbleibenden Delegierten und ungebundenen Superdelegierten gewinnen. Für die Nominierung zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten sind bei den Demokraten insgesamt 2.383 Delegierte nötig.  

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Proteste gegen Trump

Mehrere tausend Menschen haben in Chicago gegen eine Veranstaltung des umstrittenen republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump protestiert. Daraufhin sagte der 69-Jährige seinen Auftritt am Freitagabend  wegen Sicherheitsbedenken ab, wie sein Kampagnenteam mitteilte. Trump hat nun nach Chicago einem Medienbericht zufolge auch eine Wahlkampfveranstaltung im Staat Ohio aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Webseite Cincinnati.com zitierte einen lokalen Sprecher der Trump-Kampagne, wonach die Sicherheitsvorkehrungen in der vorgegebenen Zeit nicht mehr zu schaffen seien. Die anderen republikanischen Präsidentschaftsbewerber haben dem umstrittenen Immobilien-Milliardär Donald Trump eine Mitschuld für die Gewalt bei einem geplanten Wahlkampfauftritt in Chicago gegeben. Die Trump-Rivalen Ted Cruz und Marco Rubio nannten den Vorfall in Chicago "traurig". Kandidaten verdienten Respekt. Sie warfen ihm aber auch vor, die Stimmung stets aufzuheizen. Cruz, ein erzkonservativer Senator aus Texas, sagte, Trumps Kampagne fördere ein Umfeld, das zu einem solch "hässlichen Diskurs" führe. Rubio, der Senator aus Florida, sparte allerdings auch nicht mit Kritik an den Demonstranten. "Fox News" sagte er, einige würden womöglich sogar dafür bezahlt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Menschen sich im Gedränge schubsten und schlugen. Etlichen Demonstranten war es gelungen, in die Veranstaltungshalle einzudringen. Manche von ihnen zerrissen Wahlkampfschilder der Trump-Kampagne. Ob es bei den hitzigen Auseinandersetzungen Verletzte gab, war zunächst unklar. Auch vor der Halle versammelten sich zahlreiche Protestierer. Laut der Zeitung "Chicago Tribune" blockierten manche von ihnen eine Auffahrt. Die Polizei führte mehrere Personen ab und löste die Proteste letztlich auf. In einer Mitteilung seines Wahlkampfteams hieß es, Trump habe sich nach seiner Ankunft in der Stadt mit Sicherheitskräften besprochen und entschieden, den Auftritt aus Sicherheitsgründen abzusagen. Nach der Absage skandierten zahlreichen Menschen Parolen wie "Wir sind Trump losgeworden" ("We dumped Trump!"), andere wiederum riefen "Wir wollen Trump!" ("We want Trump!"). Die Polizei war daraufhin damit beschäftigt, zahlreiche aufgebrachte Unterstützer beider Seiten auseinanderzuhalten. Trump ist derzeit der Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Der Milliardär führt mit rund 100 Delegierten Vorsprung vor seinem zurzeit schärfsten Konkurrenten Ted Cruz. In den vergangenen Tagen hatte sich die Stimmung auf seinen Veranstaltungen zunehmend aufgeheizt. Am Mittwoch schlug ein Trump-Anhänger einen schwarzen Studenten mit der Faust ins Gesicht. Es war nicht das erste Mal, dass Unterstützer des Republikaners Gewalt gegen Demonstranten anwendeten. Trump verteidigte solche Aktionen während einer Rede am Freitagnachmittag. Das Publikum habe zurückgeschlagen, "davon sollten wir noch ein bisschen mehr sehen". Der umstrittene Geschäftsmann hat wie kein anderer Bewerber in den vergangenen Wochen die Republikaner mit populistischen Tiraden gegen Muslime, Einwanderer und Frauen polarisiert. Der Auftritt in Chicago soll nach Angaben seines Teams an einem anderen Tag nachgeholt werden. Quelle: der standard

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13 Tag – Panama City - Jacksonville

Tja, eigentlich könnte man heute diese Seite blank lassen. Gegen 17 Uhr kamen wir bei unseren Verwandten an und nach dem Abendessen bummelten wir noch ein wenig in der naheliegenden Mall "Regency". Shopping (oder Bummeln) gehört in Amerika einfach zum Lebenstil dazu. Die Shopping-Malls laden geradezu dazu ein - kein Vergleich mit irgendwelchen gesichtslosen Einkaufszentren in Deutschland. Da heute Samstag war, war entsprechend viel los, da es auch bei der Jugend dazugehört, am Wochenende ein paar Stunden in den Malls "rumzuhängen". Shopping-Malls sind aber in der Regel (zumindest aus meiner Sicht) kein guter Platz für Schnäppchen. Wir kaufen da doch lieber bei BigKMart oder WalMart ein. Da ist es einfach billiger!

mfreyermuth

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12 Tag – Panama City

Unser Faullenzertag: Genaues hatten wir heute nicht geplant. Nach dem Frühstück im Hampton Inn fuhren wir erst einmal zu einer Attraktion hier, die Yvonne ausgesucht hatte: Zooworld! Dabei handelt es sich um einen kleinen Zoo, der mit Hilfe von lokalen Sponsoren am Leben erhalten wird. Den Eintritt von rund $ 10 finde ich etwas heftig; wir konnten das aber Dank eines Coupons um 20% drücken. In dem Park (siehe auch Bilder) kann man eine Menge Tiere aus nächster Nähe beobachten. Besonders viel Spaß macht mir dabei immer die Beobachtung der Papageien. Insgesamt hielten wir uns dort rund 2 Stunden auf. Danach "cruisten" wir erst einmal die Strandstraße mit dem Auto ab, gefolgt von einem halbstündigen Spaziergang am Strand. Yvonne und ich sind beide keine großen "Strandhocker", so dass uns der Spaziergang voll genügte. Nach einem kurzen "Snack" bei McDonalds (oh Graus; ich will mich jetzt erst mal nicht mal wiegen!) fuhren wir dann auf eine kleine Shoppingtour zu Wallgreens, Target und WalMart. Ich besorgte mir noch Speicher für meine Digitalkamera, da ich davon ausgehe, dass mir die 50 Aufnahmen, die ich derzeit pro Tag zur Verfügung habe (32 MB) nicht in den Parks in Orlando ausreichen werden. So besorgte ich bei Target dann 64 MB, was mir nun ermöglicht, pro Tag rund 150 Bilder in der (fast) höchsten Auflösung zu schießen! Bei Yvonne gingen Jeans und T-Shirts mit. Auf dem Weg zu den ganzen Shopping-Centers besorgten wir noch Karten für den Film "Harry Potter", der heute in den USA rauskam. Die Abendvorstellungen waren allesamt schon ausverkauft, so dass wir die 6.10 PM-Show nahmen. Vor dem Film gingen wir aber noch bei O'Charley's (so ist wohl der richtige Name dieser Kette) Abendessen. Bei uns beiden gab's dann Chicken in verschiedenen Variationen. Das Essen bei O'Charley's ist absolut top. Im Vergleich zu anderen Ketten würde ich diese Kette bei dem Niveau von Bennigan's ansiedeln (vielleicht noch einen kleinen Tick besser!). Wir beiden gingen auf jeden Fall wieder vollsgestopft aus dem Restaurant raus. Am frühen Abend sahen wir dann den Film "Harry Potter". Es war vorher schon ein solcher Hype verbreitet worden, dass ich diesen Film einfach sehen musste! Die Schlangen vor den Kinokassen bzw. vor den Kinos waren beachtlich. Die vorhergehende Vorstellung des Filmes in unserem Kino war gerade zuende und die Leute standen schon für die nächste Show an. Genauso war es auch mit der Vorstellung nach uns. Obwohl der Film Überlänge hat (ich hasse Filme, die länger als 110 Minuten dauern und Harry Potter dauert rund 2 1/2 Stunden) fand ich ihn sehr gut gemacht. Er ist von den Effekten mindestens so Aufwendung gemacht wie z.B. die (neuen) Star Wars - Filme oder sonstige Sci-Fi-Filme. Für Fans des Buches ist der Film ein absolutes Muss, da er sich soviel ich mitbekommen habe (von dem Geschwafel der Leute drumrum, die das Buch kennen) sehr Nahe am Buch liegt. Aber auch für Leute die wie ich bisher nichts mit Harry Potter anfangen konnten, kann ich diesen Film empfehlen. Also mir hat er saugut gefallen (Yvonne war weniger davon angetan). Gewöhungsbedürftig ist für mich nur immer dieser britische Akzent, da der Film zwar von den Amerikanern gemacht wurde, aber die Darsteller Briten sind. Appropos Sprache: Zum Leidwesen von Yvonne rutsche ich mal wieder immer mehr in's Englische ab. Das läuft dann so ab, dass ich Deutsch und Englisch zusammenbringe. Als ich mir heute den Kopf angehauen habe und Yvonne wissen wollte, was los ist, entkam mir nur ein "Ich habe mir meinen head angehauen" ("I hit my head" lag mir näher als der richtige deutsche Satz; ist ja auch viel kürzer). So geht's es mir zur Zeit immer häufiger, dass ich einfach für die deutschen Sätze länger als die englischen Sätze brauche. Morgen müssen wir rund 5 1/2 Stunden fahren, um den Weg bis Jacksonville bewältigen zu können. Übernachten werden wir dort bei "Verwandten", bei denen wir eigentlich immer vorbeischauen, wenn wir in Florida sind.

mfreyermuth

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11 Tag – Montgomery - Panama City

  Schön langsam nähern wir uns schon der Halbzeit unseres Urlaubes ... wie schade! Von Montgomery gings heute in meinen "Heimatstaat" Florida. Genauer gesagt nach Panama City, einem Touristenzentrum am Golf von Mexiko. Die Fahrt führte uns über den Highway 231 direkt von Montgomery nach Panama City, wo ich am Vortag noch ein Zimmer im Hampton Inn (gehört zur Hilton-Gruppe) per Internet zum günstigen Tarif ($ 54) reserviert habe. Die Fahrt dauerte rund 4.5 Stunden. Unterwegs hielten wir noch an einem Post Office, damit wir endlich unsere Postkarten loswerden konnten. Ich persönlich finde, dass man diese Post-Offices in den USA immer schwerer findet. Ich denke, das wird so sein wie in Deutschland: Einfach immer mehr Postämter schließen und die Leute dürfen weiß der Teufel wohin fahren. Gleich neben dem Highway fanden wir dann zum Glück eines. Nach unserem Post-Office Stop gings dann direkt zum Hampton Inn. Nebenbei: In der Lobby gibt's sogar ein Internet-Terminal (welches aber fast ständig besetzt ist - gut dass ich mein "eigenes Internet" dabei habe). Das Zimmer ist absolut top! Auch für deutsche Verhältnisse sehr sauber (in der Regel sind amerikanische Motelzimmer ja in der unteren wie mittleren Preisklasse nur "oberflächlich" sauber). Man merkt halt doch den "Hilton" durchschimmern. Nach einem Bummel am Strand beschlossen wir, einen Tag hier dranzuhängen. Erstens gibt's auf dem Weg nach Jacksonville nichts mehr zu sehen (zumindest etwas, was wir noch nicht kennen) und zweitens ist es einfach herrlich, am Strand zu bummeln! Darüberhinaus sind wir eh einen Tag voraus! Also legen wir morgen einen Faulenzertag ein. Später fuhren wir dann noch in den BigKMart - Jeanseinkauf. Ich gabelte zwei Wrangler Jeans für zusammen rund €30 auf. "Buy One - get one 50% off". Ich hatte dann für die zweite Jeans aber noch mit Ach und Krach suchen müssen, nachdem ich feststellte, dass in meiner Größe nichts mehr da war. Entweder liegt es daran, dass ich fast schon "Übergröße" habe oder aber daran, dass alle Amerikaner so fett sind wie ich und ich sozusagen eine "gefragte" Größe habe ;-) Auf jeden Fall musste ich wieder einmal feststellen, dass ich schon wieder eine Größe nach oben greifen muss und nun schon nach 42 x 30 suchen muss. So ein shit! Danach fuhren wir dann noch zu Walmart um uns mit dem notwendigsten an Getränken einzudecken. Yvonne kaufte noch ein paar Kleidungsstücke für sich und wollte dann mit Kreditkarte zahlen. Fehlanzeige! Bei Walmart scheint man sich nun auch bei der Kreditkartenzahlung ausweisen zu müssen. Ich sprang dann also mit meiner Karte ein, da sie den Pass natürlich im Motel hatte (zum Glück habe ich ja ständig meine ID dabei, da der neue dt. Führerschein halt nur noch Scheckformat hat und ich somit nicht ständig das Buch (Reisepass) mitschleppen muss). Abendessen gab es heute mal ausnahmsweise im Waffle House. Restaurants der großen Ketten sind in Panama City Beach nicht so üppig gesäht.

mfreyermuth

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10 Tag – Huntsville - Montgomery

  Wie üblich standen wir heute morgen schon wieder um 7 Uhr auf. Wie blöd muss man sein, wenn man im Urlaub so zeitig aufsteht!? Das "continental breakfast" bei dem Ramada fiel sehr enttäuschend aus, so dass wir uns entschlossen, das Ding sausen zu lassen. Auf der Fahrt von Florence nach Huntsville fuhren wir eigentlich ausschließlich durch ländliches Gebiet. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, auch einmal auf diesen Pfaden die USA zu entdecken. Auf den Interstates bekommt man ja überhaupt nichts mit - alles sieht irgendwie gleich aus! Besonders beeindruckend empfanden wir die zahlreichen Baumwollplantagen links und rechts des Weges. Nach einer Stunde Fahrtzeit kamen wir in Huntsville bei diesem Rock und Space Center an. Leider fanden an unserem Besuchstag keine Bustouren statt, so dass uns nur das Museum sowie ein IMAX-Film zu anzusehen übrigblieb. Die Tour hatte ich bereits auf einer meiner Reisen (wo ich alleine unterwegs war) einmal gemacht. Ich persönlich empfand sie seinerzeit interessanter als die Touren im KSC in Florida. Das liegt aber einfach mehr an der Thematik in Huntsville: Hier werden nämlich die Astronauten ausgebildet und auf der Tour damals bekamen wir die Trainingsstätten zu sehen. Yvonne war natürlich von diesem Space und Rocket Center nicht begeistert, da sie so Zeug einfach langweilt. Zu meiner Überraschung musste ich aber feststellen, dass es bei dem Museum nicht nur um das Thema "Raumfahrt" ging. Ein großer Teil des Museums ist Wetterphänomenen wie Tornados, Hurricanes etc. gewidmet. Ich persönlich fand das sehr interessant. Es besteht auch die Möglichkeit mittels einer Computersimulation zu versuchen, das Shuttle zu landen. Leider sind diese Attraktionen fast permanent von Kindern belagert, so dass mir die Crashlandung erspart blieb. Um 11 Uhr sahen wir dann den IMAX-Film "Destiny in Space". War interessant (so wie alle IMAX-Filme eigentlich). Danach schlenderten wir noch durch das Museum und bestaunten die Trainingfacilities von SpaceCamp. SpaceCamp ist sowas wie eine Art Feriencamp für Kinder von (etwas betuchten) Eltern. Mit der Tour sollte man gut einen Tag für den Besuch des Space Centers in Huntsville einrechnen. Ist echt interessant - aber wohl anscheinend nichts für Frauen (oder Leute, die keine Englischkenntnisse haben). Nach rund 2 1/2 Stunden waren wir durch und ich entdeckte am Ausgang noch eine Broschüre, die was Railroad Museum schwafelte. Das war natürlich interessant. Trotz Widerstands von Yvonne entschied ich, diese Sache unter die Lupe zunehmen. Bei dem Railroad Museum handelt es sich in erster Linie um die Geschichte des Bahnhofes in Huntsville. Früher führte die Strecke von Charleston nach Memphis (welche eine sehr wichtige Verbindung war) über Huntsville. Waren es früher noch Passagier- und Frachtzüge rauschen heute nur noch Frachtzüge an Huntsville vorbei. Wir entschlossen uns, eine Art Packet zu nehmen, welches das Railroad Museum sowie das Alabama Constitution Village für $ 11 beinhaltete. Ein fairer Preis, wie ich im Nachinein sagen muss. Beim Railroad Museum bekommt man nach einem kurzen Film über den Bahnhof von sehr netten älteren Herren das Museum gezeigt. So erfährt man nicht nur sehr viel über den Bahnhof von Huntsville, sondern auch über das Leben von damals. Alles in allem fand ich die Tour sehr interessant - ein besonderes Plus geht an die älteren Herren, die einen wirklich viel an Wissen mitgeben können. Die historischen Züge vor dem Museum haben mich zwar in der Menge nicht vom Hocker gerissen; aber ein bisschen Eisenbahnnostalgie hat schon was! Danach fuhren wir zu diesem Alabama Constitution Village. Das ganze ist so eine Art lebendes Freilichtmuseum. Zu jedem der Gebäude dort gibt es fast schon einen eigenen Tourguide (zum größten Teil Rentner, die das ganze auf Part-Time-Basis machen). Man bekommt dort wirklich gut den Lebenstil von damals vorgeführt. So wurde uns z.B. der Zeitungsdruck von damals gezeigt oder die handwerklichen Fertigkeiten eines Schmiedes im 18. Jahrhundert oder eines Schreiners. Auch mit Spielzeug aus dieser Zeit konnten wir "spielen". Grundvorausstung wie beim Railroad-Museum ist natürlich eine gewisse Offenheit zur Geschichte und gute Englischkenntnisse. Achja, warum dieses kleine Freilichtmuseum Consitution Village heißt? In dem Gebäude, in dem früher eine Schreinerei war, wurde die Verfassung von Alabama unterzeichnet. Alles in allem fand ich die $ 11 für das Railroad - Museum sowie des Constitution Villages gut angelegt. Am Rande muss ich noch erwähnen, das die Stadt Huntsville keinen "großstädtischen Eindruck" auf uns gemacht hat. Die Stadt hatte von allem was wir mitbekommen haben mehr was von Kleinstadtflair. Es war schon wieder 16 Uhr und die Sonne begann am Horizont zu verschwinden, als wir uns nach einem Abendessen bei Bennigan's Richtung Montgomery bewegten. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle - lediglich in Birmingham kamen wir in die Rush-hour rein. Gegen 19.30 Uhr kamen wir an unserem Hotel Comfort Inn in Montgomery an. Das Hotel war voll in Ordnung für den Preis von $ 49 + Steuer. Nur das Viertel war nicht so ganz "breze".

mfreyermuth

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9 Tag – Nashville - Memphis

  Es ist fast schon wieder Mitternacht und ich versuche einmal, den Tag nochmal in Worten zusammenzufassen. Zuerst einmal finde ich es aber super, dass mich von euch soviel positives Feedback erreicht, was meine Berichte angehen. Ich hatte nicht gedacht, dass mein Geschreibsel doch den ein oder anderen interessiert (abgesehen einmal von Freunden, Bekannten und meinen Eltern). Aber wie ging's heute morgen weiter? Leider gab es in diesem Maxwell Hotel kein Frühstück, so dass ich einfach entschied, wieder mal im Waffle House zu "dinieren" ;-) Das Waffle House ist einfach meine absolute Liebingsadresse für ein gutes Frühstück (vor allem die Hashbrowns sind unwiederstehlich). Nach rund 4.5 Stunden Fahrt kamen wir gegen Mittag in Memphis an. GPS lotste uns konsequent zur ersten Attraktion des Tages: Graceland. Zu unserer großen Enttäuschung mussten wir aber feststellen, dass die Touren durch die Mansion von Elvis in der Nebensaison nicht am Dienstag stattfinden. Die Museen sind zwar geöffnet; allerdings hatten gerade wohl alle Mittagspause, so dass es einfach keine Tickets zu kaufen gab, um das Elvis Presley Museum oder die zwei privaten Flieger anzusehen. Ich war natürlich erst mal ziemlich sauer und bei einem gewagten Blick auf den Preis wurde ich auch nicht freudiger. $ 25 kostet nun schon das All-inklusive Paket (also Eintritt zu den Museen sowie die Tour). Wer einzeln alles besichtigen will, zahlt drauf. So kostet z.B. nur der rund 15-minütige Rundgang durch die beiden Privatjets von Elvis rund  € 10. Halsabschneiderei. Nachdem ich die Sache ja schon aus einem früheren Besuch (zwei Mal war ich schon in Memphis außer diesem Mal) kannte und Yvonne auch nicht so sehr interessiert war, fuhren wir zu einer meiner Ansicht nach wichtigeren Station, was amerikanische Gesichte anbelangt: Das Lorraine Motel. Dort wurde nämlich der Bürgerrechtler Martin Luther King jr. auf dem Balkon von einem "Irren" erschossen. Seitdem ist das Motel auch geschlossen und man hat alles so gelassen wie es damals war. Ich war überrascht, dass das neu errichtete National Civil Rights Museum von der Mahnwache (die meines Wissens nach ununterbrochen seit dem Tod von Martin Luther King vor dem Motel weilt (muss irgendein Verein sein oder sowas)) scharf angegriffen wird. Hatte man früher einfach die Tage seit der Ermordung von Herrn King gezählt, prangert dort ein Plakat mit der Aufforderung an die Besucher, sich das Betreten des Civil Rights Museums zu überlegen. Lt. der Auffassung von der Mahnwache sollte das Geld - $ 8 Millionen Dollar soll die Errichtung des Museums gekostet haben - lieber an die Bedürftigen gegeben werden, anstatt eine Stätte der Gewalt und des Todes zu "huldigen". Zum Glück kamen wir nicht in die Lage, lange zu überlegen, ob wir denn nun das Museum besuchen sollten oder nicht - es war eh geschlossen. Darauf schlenderten wir noch ein paar Blocks weiter dem Mississippi entlang und beschlossen dann erst einmal zum Hotel zu fahren und von dort aus zu entscheiden, ob wir nicht noch näher an unser morgiges Ziel, Huntsville, Alabama, ansteuern sollten. Wir entschlossen uns dann also doch, zumindest bis Florence, Alabama zu steuern, um morgen ein wenig Fahrtzeit "wegzunehmen". Gegen 18 Uhr kamen wir dort an und nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt ging's auf die Suche nach dem Motel. Wie gesagt, wir hatten das ursprünglich reservierte Motel (ein Hampton Inn) storniert, da wir ja "ahead of time" waren und nun ein wenig (Fahrt)Zeit für die kommenden Tage einsparen konnten. Nach dem erfolglosen Versuch bei einem Holiday Inn versuchten wir unser 2. Glück bei diesem Ramada. Das Zimmer gehörte nun für $ 50 uns und ist wie ich finde sein Geld voll wert! Den Magen haben wir uns am Abend noch bei Pizza Hut vollgeschlagen. Morgen geht's nach Huntsville zu diesem Space und Rocket Center und anschließend bis nach Montgomery hinunter.

mfreyermuth

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8 Tag – Pigeon Forge – Nashville

Das heutige Frühstück im Red Roof Inn ließ keine Wünsche übrig und wir konnten frohen Mutes gen Nashville aufbrechen. Die Fahrt nach Nashville dauerte ca. 4.5 Stunden (mit einer Pause bei Arby's). Gegen 13 Uhr Ortszeit (wir gewannen eine Stunde an Zeit, was sich aber an dem frühen Nachteinbruch nicht bemerkbar machte) kamen wir bei unserem Hotel in Nashville an, welches ich vor wenigen Tagen über HRN mit 30% Rabatt bekam. Es liegt auf einem kleinen Hügel, so dass wir in der Ferne schwach die Skyline von Nashville sehen. Da wir nur noch wenige Stunden Tageslicht hatten, ging's auch gleich wieder nach Downtown zum Ryman Auditorium. Dort angekommen und ein bisschen im Lobbybereich herumgeschlendert, entschied ich, dass wir diese Tour nicht mitmachen würden. Warum Geld für eine Tour ausgeben, die uns nichts anderes als eine leere Bühne sowie einen leeren Saal zeigt? So gingen wir auch gleich in die sogenannte Country Music Hall of Fame, welche man nach Downtown verlagert hatte (früher befand sich dieses Museum in dem Viertel, in dem die ganzen Record-Studios ihre Niederlassungen haben). $14 Eintritt fand ich in Ordnung für das dort Gebotene. Aber man sollte auf jeden Fall ein Country - Fan sein, wenn man dort hingeht. In erster Linie mehr in Richtung klassische Country, da die moderne Country, so wie es z.B. CMT oder GAC zeigt meines Erachtens etwas zu kurz kommt. Man sieht also ein paar Interviews mit ein paar Country-Größen (u.a. Vince Gill, Garth Brooks), den Gold Cadillac von Elvis, viele Filme über die Geschichte des klassischen und (ein bisschen) des modernen Countrys und dann am Schluß der Tour die eigentliche Hall of Fame. Diese Hall of Fame besteht dann lediglich aus vielen Bronzebildern von den jeweiligen Stars, die dort verewigt sind. Alles in allem war das Museum ok. Ähnlich wie beim Coke Museum in Atlanta fährt man mit dem Aufzug in den 3. Stock und "arbeitet" sich dann bis zum 1. Stock (was in den USA gleichbedeutend mit Erdgeschoß ist) vor. Viel interessanter waren aber die Aufnahmen, die CMT innerhalb einer Country-Hitparade in einer Ecke des Eingangbereiches drehte. Hier stand ich eine Ewigkeit da bis mich Yvonne dazu "ermunterte" endlich zu gehen. Der Schluss des heutigen Tages sollte dann das Opryland Hotel sowie die Shopping Mall Opry Mills bilden. Im Opryland Hotel besichtigten wir diesen riesigen überdachten Garten und beobachteten eine kleine Wassershow. Achtung: Parken direkt beim Hotel kostet $ 6, so dass wir außerhalb des Hotelkomplexes parkten und ein wenig wanderten Zu Opry Mills zog es mich in erster Linie um zu sehen, was mit dem Themepark Opryland USA geworden ist. Well - es ist nichts mehr davon übrig. Wo bei meinem letzten Besuch noch ein Park mit zahlreichen Waterrides, Shows und Achterbahnen war, steht nun nur noch diese Shopping-Mall. What's with this people? Kurz vor Schließung des Parkes haben die noch groß Werbung mit dieser neuen Achterbahn gemacht und ein Jahr später wird der gesamte Park dem Erdboden plattgemacht und eine riesige Shopping Mall hingestellt! Das Ding ist wirklich riesig und hebt sich von einer "normalen" Mall etwas durch die Einrichtung ab (z.B. gibt's dort nur Parketböden oder Teppichböden). Morgen geht es nach Memphis und weiter Richtung Huntsville (also viel Fahrerei).   Sehenswerte Videos von YouTube Eine große Stadt, wenig "brauchbare" Videos für Euch. Hier habe ich ein nettes Video gefunden, welches Euch in ein paar Minuten die Stadt näher bringt.  

mfreyermuth

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7 Tag – Great Smoky Mountains N’l Park

  Nach unserem Frühstück im Quality Inn, welches übrigens nicht besonders üppig ausfiel, machten wir uns auf, den Great Smoky Mountains N'l Park zu durch- bzw. überqueren. Dieser Nationalpark erfreut sich im gesamten Osten der USA großer Beliebtheit, da der Park wirklich zahlreiche Wanderwege zum Erkunden bietet. Beim Visitor Center auf der Südseite des Parkes (also Nahe dem Ort Cherokee) wurde noch ein kleines Freilichtmuseum zusammengestellt, welches das Farmleben im 18. Jahrhundert zeigt. Sehr interessant und darüber hinaus noch kostenlos! Irgendeine Art von "Eintritt" muss man für diesen Nationalpark übrigens nicht zahlen. Es war eine schöne Fahrt durch den Nationalpark, die wir mit ein paar Fotoshootings unterbrachen. Aber so farbenfroh wie vor wenigen Tagen Chimney Rock war dieser Park nicht mehr. Das wird wohl erstens einmal an der Jahreszeit liegen und wohl auch daran, dass seit Monaten hier sehr wenig Regen gefallen ist, weshalb diese gesamte Gegend stark waldbrandgefährdet ist. In der Ferne konnten wir übrigens ein paar dieser Brände mit dem bloßen Auge ausmachen. Und die Luft war auch von diesem verbrannten Duft versetzt, was mich an meinem "Feuerurlaub" vor wenigen Jahren in Florida erinnerte. Nach rund einer Stunde kamen wir dann auch bei unserem Hotel, einem Red Roof Inn in Pigeon Forge an. Da Yvonne und ich einfach amerikanischen Weihnachtskitsch lieben, gab es für uns in dem Wust der kleinen Attraktionen in Gatlinburg (der Nachbarort) und Pigeon Forge nur eines: Das Christmas-Fest im Country-Themepark Dollywood zu besichtigen. Dollywood ist so etwas wie Opryland früher einmal für Nashville war. Ein Park, der hauptsächlich auf dem ländlichen "heile Welt - Amerika" aufgebaut ist. Neben zahlreichen Geschäften werden dort auch alte handwerkliche Berufe gezeigt. Die meisten Fahrtgeschäfte waren allerdings geschlossen - wer will sich schon bei ca. 15 Grad auf irgendwelchen Waterrides naßspritzen lassen. Zu unserer Verwunderung mussten wir erst mal $ 5 an Parkgebühr abdrücken (nach guter alter Themepark-Abzocke-Manier). Dazu kam ein Eintritt von rund $ 31. Um meine Preis-/Leistungsbewertung gleich vorweg zu nehmen: Der Park hat es auf meiner Skala gerade mal geschafft zu der Bewertung "ist das Geld wert". Wir haben uns in erster Linie nach einem kurzen Bummel durch den Park (die Lichter wirken ja erst im Dunkeln richtig) auf die Shows gestürzt. Zuerst war dies eine Art "Southern Gospel" Show, die ca. 45 Minuten dauerte. Ich fand sie ganz super, obwohl ich mir unter Gospel eigentlich immer den Gottendienst-Gesang von Schwarzen vorgestellt habe - aber ist ja egal. Danach gings in die Show "Christmas in the Smokies", die rund 60 Minuten dauerte und eine Art Weihnachtsmusical ist. Es war eine schöne Show (und das obwohl es uns ohne Schnee und Adventszeit schwer fiel, in Weihnachtsstimmung zu kommen). Nach den Shows brach dann auch die Dunkelheit (und die Kälte) herein und die Lichter kamen so richtig zur Geltung. Ach, so richtig schön kitschig - genauso wie wir es wollen: Je mehr Lichter, desto besser! Es war einfach ein Paradies. Nach der kleinen Lichtershow rund um den großen Weinachtsbaum herum verließen wir den Park um ca. 18.45 Uhr, da es auch wirklich kalt wurde! Aufgrund eines Tipps einer meiner Homepagebesucher haben wir dann noch versucht, dieses Heidelberg-Restaurant zu finden - leider waren wir nicht erfolgreich und da es spät wurde, sind wir dann halt doch zu Denny's gegangen.   Sehenswerte Videos auf YouTube Der folgende Film gibt die Stimmung, die man in diesem Park erlebt, ganz gut wieder. Sehenswert!

mfreyermuth

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6 Tag – Charleston – Maggie Valley

  Der Chimney Rock Park in der Nähe von Asheville in North Carolina stand heute auf dem Programm! Unsere Fahrt führte uns durch eine wirklich schöne ländliche (und leicht "gebirgig") Gegend in den USA. Mit dem schönen Wetter (seit gestern geht's tagsüber nur wieder in T-Shirts raus und zeitweise muss sogar die Klimaanlage im Auto wieder ran) und den herbstlichen Farben war das einfach ein Erlebnis. Hier möchte ich leben (und Yvonne hat's auch fernab der großen Städte sehr gut gefallen). Gibt's denn keine Möglichkeit, seine Staatsbürgerschaft mit jemanden zu tauschen in Amerika, der gerne in Deutschland lebt?! Ich wäre sofort dabei!!! Nachdem wir also mit dem Auto einen kleinen Bergpaß zum Parkplatz des Chimney Rock Parkes gefahren sind, ging's mit einem Elevator hoch zum eigentlichen Aussichtspunkt! Ein wirkliches Erlebnis - diese Aussicht (siehe auch die Bilder)! Gerne wären wir noch rumgewandert, aber ich habe aufgrund neuer Turnschuhe und viel Bewegung schon wunde Zehen, so dass derzeit nicht viel mit Wandern geht - aber die Ursache wurde durch den Kauf von neuen Turnschuhen heute abend schon wettgemacht! Allrighty - wir hätte noch das Biltmore Estate ansehen können, aber Yvonne und mir war der Kopf nicht so nach "alten Häusern". So fuhren wir direkt zu unserem Quality-Inn-Hotel in Maggie Valley. Maggie Valley ist ein kleiner Ort, der in der Nähe des Great Smoky N'l Parkes liegt, den wir morgen durchqueren werden. Am späten Nachmittag fuhren wir noch in den Nachbarort Cherokee weiter, der in einem Indianerreservat liegt. Dort begeht man derzeit eine Bausünde - Harray's Casinos baut dort zu seinem Casino noch ein dazugehörendes Hotel. Wir schlenderten mal kurz durch das Casino durch, spielten aber nicht, da die Halle wirklich vor Leuten aus allen Nähten platzte. Am Abend habe ich dann noch über das Internet die Hotels / Motels bis nach Memphis reserviert. Durch diese Recherchen kamen wir fast immer in den Genuß von "Sondertarifen" - kein Motel kostet derzeit recht viel mehr als $ 50 - auch die guten Häuser. Gerade habe ich das Hotel für Nashville (Maxwell House Hotel) sowie ein Hampton Inn außerhalb von Memphis (innerhalb Memphis ist es einfach zu teuer) reserviert.   Sehenswerte Videos von YouTube Hier das einzige "ansehbare" Video von Chimney Rock - man kriegt einen Eindruck davon

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5 Tag – Savannah - Charleston

    Nach einem "continental breakfast" im Baymont Inn ging's dann nach Charleston, South Carolina. Michael von destinationusa.net hatte uns den Tipp gegeben, dort unbedingt die "Boone Hall Plantation" anzusehen. Der Name wird wohl erst mal niemanden etwas sagen: Aber jeder hat wohl mit Sicherheit schon mal diese Alley of Oaks gesehen. Zahlreiche Filme wurden hier schon gedreht - der bekannteste: "Fackeln im Sturm" (engl. Titel "North and South"). Nachdem wir am Eingang rund $ 11 pro Person an Eintritt abgedrückt haben, durften wir auch einmal durch diese Alley of Oaks fahren! Die Plantation selber ist eigentlich ziemlich klein. Im Film sah das alles viel größer aus. Auf der Tour durch das Haus (die man unbedingt machen sollte - schon allein um das Geld ein wenig zu nützen) lernt man so allerlei über das Leben von früher kennen. Das wichtigste erst mal vorab: Die Boone Hall Plantation ist in den 30ern Jahren wieder möglichst originalgetreu aufgebaut worden - nix mit Original und so .... lediglich die Türen, Ziegeln sowie einige Holzverstrebungen in der Decke sind noch aus der damaligen Zeit erhalten geblieben. Die Plantage wird heute übrigens noch immer bewirtschaftet. Deswegen kann man auch nur das Erdgeschoß des Hauses zu besichtigen. Auf der Tour wird man also durch verschiedene Räume geführt und ein bisschen was zur Geschichte erzählt. Wer gute Englischkenntnisse hat, wird die Tour sicherlich interessant und kurzweilig finden. Um das eigentliche Haupthaus rum gibt es dann noch mehrere Kochhäuser (damals wurde die Küche aufgrund des offenen Feuers nach außen verlegt) sowie einige erhaltene Sklavenhäuser besichtigen. Das alles ist schon interessant - aber ehrlich gesagt keine $ 11 pro Person wert. Da wir uns also nicht so lange wie geplant auf der Plantage aufhielten, fuhren wir dann nach einem kurzen Stop bei "Arby's" (gute Roastbeefsandwiches sowie Curly Fries) in die Stadt Charleston rein, genauer gesagt zum Aquarium. Yvonne wollte sich das Aquarium "antun". Der Einritt ist ein wenig heftig mit $ 14 pro Person. Der Preis wird nur zum Teil durch die zahlreichen Ausstellungen wieder wettgemacht. Im Aquarium selber wird das Leben in den Gewässern von den Bergen von den Carolinas bis zur Küste gezeigt. Da wir für das nächste Motel "Suburban Lodge" "gepinpointet" waren, mussten wir dann wieder aus Charleston los. Das unmittelbar daneben liegende IMAX-Kino konnten wir leider nicht mehr sehen. Die Motelkette Suburbon Lodge ist sowas wie das Motel 6 - eben nur mit Küche. Die Offices dort sind nur zu bestimmten Zeiten besetzt, weshalb wir dann auch gegen 19 Uhr am Motel in Columbia, SC ankommen sollten. Wir waren gut beraten schon zu früh loszufahren, da sich auf dem Weg nach Columbia ein schwerer Unfall mit einem Abschleppwagen und einem Truck ereignete und wir rund 1 Stunde im Stau standen. Es war schon der 3. schwere Unfall, an den wir unmittelbar nach der Katastrophe vorbeifahren mussten. Entweder irre ich mich - aber ich finde, dass auf den amerikanischen Straßen mehr Unfälle passieren als in Deutschland. Ich hatte in Deutschland noch nie innerhalb weniger Tage mehrere schwere Unfälle mitbekommen. Es war schon wieder dunkel, als wir zum Abendessen in's Shoney's fuhren. Achja, noch ein paar Worte zu der Kette Suburban Lodge, die ja auch "extended stays" anbieten: Eingeschränkt empfehlenswert. Wer nicht allzugroßen Wert auf Komfort und Sauberkeit liegt, kann dort ruhig reingehen. Vom Zimmerstandard liegt es etwa am Motel 6 dran - nur die Sauberkeit ließ bei dieser Location stark zu wünschen übrig.

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4 Tag – Atlanta - Savannah

    Natürlich waren wir, wie üblich, schon um 6 Uhr morgens wieder auf den Beinen. Dieses Mal frühstückten wir im Hotel, um zumindest ein wenig Kohle einzusparen. Nichtsdestotrotz kamen wir erst gegen 9 Uhr vom Motel weg. Nach rund 2 Stunden kamen wir an unserem ersten Stop an. Das Ocumoglee National Monument in Macon, Georgia. Dabei handelt es sich um eine Art Freilichtmuseum mit teils restaurierten, teils nachgebauten Indianerunterkünften. Zelte darf man dort aber nicht erwarten - nein, es ist noch "primitiver". Bei der einen restaurierten Geschichte kann man eine Art unterirdischer Versammlungsraum, den die dort ansässigen Indianer für wichtige Unterredungen benutzt haben, besichtigen. Der Rest des Geländes besteht allerdings "nur" aus Hügeln, auf denen Gottesdienste oder besser gesagt Rituale abgehalten wurden oder die einfach zur Bestattung von Toten diente. Richtig interessant ist eigentlich nur der Nachbau dieses unterirdischen Versammlungsraumes. Den Rest betrachteten wir nur als ausgedehnen Spaziergang. Wenn man das gesamte Gelände erkunden will, sollte man so ca. 2 Stunden einkalkulieren. Für die wichtigsten Dinge (Film im Visitor Center sowie der "Nachau") dürften ca. 45 Minuten genügen. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Savannah, eine Stadt mit sowas wie einer Art von Altstadt. Gegen 16 Uhr kamen wir an dem Motel Baymont Inn an. Kurz vor Sonnenuntergang konnten wir es gerade noch managen, uns die River Street von Savannah anzusehen. Zugegeben, ein rein touristischer Part dieser Stadt. Aber viel hat meiner Ansicht nach Savannah eh nicht zu bieten. Auf der Fahrt vom Motel in die Altstadt hat uns GPS dann noch durch ein paar Ghettos gelotst, so dass es sogar mir ein wenig Bange geworden ist. So eine heruntergekommene Gegend (Montgomery Street Richtung Altstadt) habe ich nur einmal in New Orleans gesehen. Nachdem wir also noch ein wenig an der River Street rumgeschlendert sind, ging's dann zum Abendessen ins "Bennigan's", mit einer unserer Lieblingsadressen, wenn es um's Abendessen geht.  

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3 Tag – Stone Mountain

  Nachdem wir heute Früh wieder ca. gegen 7 Uhr aufgestanden sind, ging es um ca. 9 Uhr zum Frühstücken. Das hat dann erst einmal 2 Stunden gedauert. Der Grund: Wir haben uns zu sehr auf GPS verlassen ;-) Dennoch sind wir unterwegs dann bei Shoney's angekommen, was eigentlich our 1st choice heute morgen war (nur das System spuckte keine Location aus). Dort konnten wir uns dann für rund $ 5.50 unseren Magen vollschlagen, bevor es dann zum Stone Mountain Park ging. Dort angekommen, hatte ich erst einen Kampf mit Yvonne, die auf Biegen und Brechen nicht mit der Seilbahn auf Stone Mountain fahren wollte. So zog ich dann also alleine los und knipste oben dann noch viele Aufnahmen. Das Wetter ist derzeit underschön und mit 25 C immer noch sommerlich warm. Trotz alledem war die Sicht heute nicht besonders gut, so dass man die Skyline von Atlanta nur schwach mit dem Auge ausmachen konnte. Nach 30 Minuten Fotoshooting ging es dann wieder hinunter um mit Yvonne mit dem Touristenzug dort eine Runde um den Felsen zu drehen. Am Ticketschalter angekommen, erklärte mir die Dame dort, dass ich mit dem All-inklusive-Paß billiger davonkommen würde. Sie tauschte mir mein bereits ausgegebenes Geld für die Seilbahn wieder um und ich zahlte noch die Differenz zur "Tageskarte" - was sich lohnte, wie sich später noch rausstellen sollte. Nach unserem rund 30-minütigen Trip mit dem Zug um den Berg ging's zur Besichtigung einer Art Freilichtmuseum, in dem man viele Häuser aus dem 18./19. Jahrhundert aus dem Süden zusammengetragen hatte und hier aufgebaut hat. Man kann in fast allen der wiederaufgebauten Häuser (darunter Herrenhäuser sowie auch Sklavenbehausungen) reingehen und sich dort umsehen. Sehr interessant. Nach dem Freilichtmuseum beschlossen wir, eine Rude mit dem Riverboat auf einen der vielen kleinen Seen um Stone Mountain zu drehen. Die Tour dauerte rund 30 Minuten (recht viel länger wäre auch nicht ok; an Bord gibt es nämlich keine Toiletten). Nach dem Besuch des Automuseums (was einzeln rund $ 5 kostet und ich als Einzelattraktion überteuert finde) besuchten wir als Abschluß noch die "Memorial Hall", die die Geschichte der eingemeißelten Figuren in Stone Mountain zeigt. Es war interessant zu erfahren, dass die Arbeiten zu dem Portrait von Robert E. Lee, Stonewall Jackson und Jefferson Davis am Anfang des letzten Jahrhunderts begonnen und erst in den siebzigern Jahren fertigestellt wurde. Es fehlte zwischendrin einfach mal wieder am Geld, um das ehrgeizige Projekt fertigzustellen. Mitbeteiligt an der Aktion war übrigens auch der Erbauer von Mt. Rushmore. Es war schon wieder 5 Uhr als wir uns noch mit etwas Essbarem (in erster Linie für das Frühstück) bei Walmart eindeckten. Uns wird es zu teuer, jedes Mal ein kleines Vermögen für das Frühstück auszugeben. Es ist einfach billiger, wenn wir uns die paar Sachen einfach so kaufen. Der Abschluss des Tages sollte dann das Abendessen bei Applebee's darstellen. Bei mir gab's das Standardmenü Chicken Fried Chicken! Gegen 8 Uhr waren wir dann zurück am Motel, wo ich leider erfahren musste, dass es mit dem Treffen von Claus (von north-america.de) nichts wird. Er hat aber angerufen und bescheid gegeben, dass er es leider heute nicht mehr bis Atlanta schafft. Kein Wunder - von Washington DC nach Atlanta ist es einfach weit! Mit einem Treffen mit Doug (meinem Brieffreund) wurde es auch nichts. Irgendwie hatten wir keine Zeit ihn nochmal zu kontaktieren und er ließ auch nichts mehr von sich hören. Schade. Aber was soll's?! Morgen geht es dann Schlag auf Schlag los. Jeden Tag in einem anderen Hotel/Motel - bis nach Orlando! Gerade haben wir noch das Hotel Baymont Inn über das Internet reserviert. Das Internet ist übrigens ein super Hilfsmittel, was die Planung von Urlauben angeht. So konnten wir in diesem Falle im Internet ein preiswerteres Angebot finden, als direkt bei dem Hotel zu buchen - so sparen wir ca. $ 20; $10 aber auf jeden Fall (kommt ganz drauf an, ob die die ADAC-Karte akzeptieren). We will see .....     Sehenswerte Videos von YouTube Ein Promovideo vom Stone Mountain Park, das gut wiedergibt, was es im Park alles zu erleben gibt. Leider muss ich sagen, dass die zunehmende Kommerzialisierung auch in den vergangenen Jahren weiter vorangeschritten ist. Kennengelernt habe ich den Park als reines Naturausflugsziel, heute haben sich mehr und mehr "Themeparkelemente" reingemischt, was ich etwas mit gemischten Gefühlen sehe.    

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2 Tag – Atlanta

+     Heute Nacht haben Yvonne und ich wirklich gut und fest geschlafen. Wir waren zwar dann schon um 6.30 Uhr hellwach - aber hey - ist ja egal. Dann haben wir schon mal mehr vom Tag! Heute stand die Erkundung Atlantas auf dem Programm. Nach einem üppigen Essen im Waffle House (meiner Lieblingsstätte in Sachen Frühstück - wenn auch nicht ganz billig) ging es dann zuerst zum CNN-Center. Fehlanzeige! Aufgrund verschärfter Sicherheitsvorkehrungen war das gesamte Gebäude systematisch von Polizei und Sicherheitskräften umgeben. Desweiteren wurde auch die CNN-Tour "until further notice" auf's Eis gelegt. Scheiße! Zu unserer Enttäuschung konnte man nun nicht mehr mal an die Studios im 1. Stock ran. Dort kann man nämlich fast alle Studios, die CNN hat, durch dicke Glasscheiben bewundern. Zutritt derzeit  nur noch für Angestellte. OK - bei CNN gibt's zur Zeit nicht viel zu sehen. So wanderten wir durch den olympischen Park, der unmittelbar des CNN Centers liegt. Nächster Stop: Das Coca-Cola Museum. Hier war es heute sehr ruhig im Vergleich zu meinen letzten Besuchen. Wir starteten die Tour im 3. Stock des Museums und "arbeiteten" uns bis zur den "free Drinks" vor. Well, diese Drinks hat man eigentlich schon bei den $ 6 Eintritt bezahlt. Aber macht nichts. Gesoffen wird was das Zeug hält, wobei bei mir die Grenze ziemlich früh kam. Schließlich kann man dort alles an Coca-Cola Produkten rund um den Globus mal probieren. Und das gibt einen schönen Durcheinander im Magen! Nach dem deutschen Mandarin-Fanta war also hier Schluss! Nach dem Besuch im Coke-Museum schlenderten wir noch ein wenig durch Underground Atlanta durch, ein Shopping Center. Richtige Schnäppchen haben wir dort allerdings nicht entdeckt. Aber bei diesem Dollarkurs, der nun den höchsten Stand seit all meinen USA-Besuchen (also seit 1990) hat, ist es eh schwierig, schon aus diesem Grund noch Schnäppchen zu finden. Das Martin Luther King jr. Center war die Überraschung des heutigen Tages! Hier fanden sehr große Veränderungen seit meinem letzten Besuch statt. Man hat nun dort eine wirklich schöne Anlage mit einem - im Vergleich zu früher - großem Visitor Center geschaffen. Das alte Visitor Center, das heute lediglich noch den administrativen Bereich der Anlage beherbergt, bestand nämlich nur aus ein paar Tafeln, die den Lebenslauf von Martin Luther King jr. beschrieben. Jetzt hat man auch ne Menge interessanter Filme anzubieten, die allesamt (zumindest für Leute, die sich dafür interessieren) interessant sind. Die ebenfalls neuerbaue Kirche sowie die Ebenezer Baptist Church (die der Lebensmittelpunkt von Martin Luther King war) unmittelbar neben dem Visitor Center waren leider geschlossen, so dass wir noch kurz das Viertel um das Geburtshaus von Martin Luther King jr. besichtigten. Die Tour des Geburtshauses machten wir nicht mit. Diese Touren finden nur in englisch statt und Yvonne hatte eh schon mit der Figur Martin Luther King jr. Schwierigkeiten, eine Verbindung aufzubauen (wurde wohl in der ehemaligen DDR nicht in der Schule behandelt), so dass ich es vorsah, ihr das nicht "anzutun". Danach fuhren wir wieder "auf das Land", genauer gesagt in das Städtchen Stone Mountain, in dessen Nachbarort auch unser Motel liegt, zurück. Yvonne versuchte noch sowas wie Sampler aufzugabeln (so nach "Bravo"-Art). Aber solche CD's werden wohl in den USA nicht besonders gern auf dem Markt gebracht. Auf jeden Fall fanden wir kein Futter für unseren CD-Player (der im Auto). Anschließend ging es noch zu "Target", wo wir uns eine Telefonkarte von MCI leisteten. So war Yvonne in der Lage, ihre Leute zuhause anzurufen (die haben kein Internet so wie meine Eltern, so dass sie unsere Reise mitverfolgen könnten). Zu guter Schluss versuchten wir per GPS noch ein Restaurant der Kette "Cookers" zu finden, mit dem wir vor wenigen Jahren in Tampa überdurchschnittlich gute Erfahrungen gemacht haben. GPS lotste und zwar zu "Charly's", aber das wird vielleicht (??) an der Namensänderung der Kette liegen. GPS lotste uns diesen Tag sehr zuverlässig durch Atlanta, wobei ich mir es aufgrund meiner bisherigen Reisen nach Atlanta nicht nehmen ließ, hin und wieder "my Way" zu fahren und damit die vorbestimmten Routen zu verlassen. Morgen werden wir einen "Natur"-Tag einlegen und den Stone Mountain Park besuchen.   Sehenswerte Videos von YouTube Dieses Video vermittelt sehr gut meinen persönlichen Eindruck von Atlanta und zeigt viele der beschriebenen Sehenswürdigkeiten.

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1 Tag - München - Atlanta

  Aufgestanden sind wir heute morgen wohl zu einer komplett unchristlichen Zeit - nämlich um 3 Uhr morgens. Von unserem Wohnort zum Flughafen München sind es rund 90 Minuten Fahrzeit - und aufgrund der verschärften Sicherheitsvorkehrungen wollten wir natürlich nicht unter Zeitdruck kommen. Zuerst hatten wir ja einen Zubringerflug nach Frankfurt. Nachdem wir dann im Münchner Flughafen endlich ausfindig gemacht haben, wo wir denn nun Einchecken sollten (es stand überall was von einem gesonderten Check-in für USA-Flüge; wie sich später herausstellte, betraf dies aber nur die direkten Flüge ab München), ging es los: Ab in die Schlange! Zu meiner Verwunderung wurden auch bei den Inlandsflügen alle Gepäckstücke durchleuchtet- manche Pesonen hatten die Ehre, daraufhin ihr gesamtes Gepäck auszupacken. Auch bei den Metalldetektoren ging es genauer zu als sonst! So wurden die Leute wirklich bis zu den Fußsohlen abgetastet! Das Niveau der Lufthansa bei dem Zubringerflug enttäuschte erst einmal. Wir waren in dem Flieger eingeklemmt wir Sardinen! "Da müssen die aber noch etwas drauflegen, wenn ich was positives schreiben soll", sagte ich zu Yvonne. Nach dem Umsteigen in Frankfurt wurden wir allerdings angenehm überrascht. Das war der Service, den ich von Lufthansa erwartete! Keine 0815-Bestuhlung, sondern ein "Äußeres", wie ich es von anderen Linien her kannte. Trotzdem: An den Service unseres United Fluges nach Hause vor 2 Jahren, der an Bord einer Boeing 777 stattfand, kam der Service der Lufthansa auch nicht hin. Die fast 10 Stunden Flug von Frankfurt nach Atlanta ziehen sich - meiner Ansicht nach - mit jedem Jahr mehr in die Länge. Als wir in Atlanta ankamen, war erst mal die übliche Verwirrung da. Da der Flughafen hier mehr auf die Connecting Flights ausgerichtet ist, gestaltet sich das "Aussteigen" in Atlanta etwas umständlich. Man muss nämlich seine Gepäckstücke nochmal auf ein Band legen, das beim Terminal T die Stücke wieder ausspuckt! Das heißt, dass man nach dem Baggage Claim sowie Zoll seine Utensilien nochmal aufgeben darf. Die Immigration erwies sich als sehr easy. Keine große Fragen - der (schwarze) Herr war überaus freundlich und machte ein paar nette Anmerkungen. Mit der anschließenden Abgabe der Zollformulare wurde Yvonne übrigens nochmal richtig gut durchgefilzt, was wohl ziemlich überflüssig war. Wir stiegen ja in Atlanta eh aus! Well, wir sind nun schon seit ca. 25 Stunden auf den Beinen und es wird Zeit, endlich in die Heia zu gehen (Yvonne schläft schon; es ist jetzt 9.15 PM EST). Wir waren heute abend noch bei Pizza Hut und haben uns noch ein wenig mit 7UP eingedeckt - für die nächsten 2 Tage im Camden Suites, dem Motel, in dem wir zur Zeit sind. Morgen möchten wir uns Atlanta ansehen. Ein Treffen mit Doug, meinem langjährigen "Brieffreund" sowie Claus von north-america.de steht die nächsten Tagen auch auf dem Programm. I can't wait! P.S.: Sorry, aber viele Bilder gab's heute noch nicht.

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