Vorbei an den "Tiles for America":
Irgendwann sehen wir auch endlich die im Bau befindlichen Türme des WTC.
Kurz vorher machen wir noch einen kleinen Foto-Stop im „Silverstein Family Park“, der wie eine kleine Oase direkt am Ground Zero liegt, und versuchen dann den Eingang in das Memorial zu finden.
Der liegt natürlich genau auf der anderen Seite.
Seit unserem letzten Besuch vor 4 Jahren hat sich doch ziemlich viel verändert. Es ist total voll von Menschen und wir bahnen uns unseren Weg, anhand der Wegweiser, zum Eingang vom Memorial. Die Warteschlange ist noch überschaubar und nach ein paar Minuten haben wir den Eingang erreicht
Hier gibt es natürlich einen Sicherheits-Check per Scanner. Wie am Flughafen muss alles in eine Kiste gelegt werden und wird beleuchtet. Das geht jedoch recht schnell. Wir wundern uns schon über die lässige Art der Kontrollen. Danach geht es ein Stück die Straße entlang (natürlich abgesperrt) und ein paar Minuten später sind wir im Memorial.
Hier gibt es die 2 Reflecting Pools, die genau an der Stelle sind, an der die Twin Towers gestanden haben. Es sind laut Homepage die höchsten von Menschenhand geschaffenen Wasserfälle Nordamerikas. Die Namen der Todesopfer der Anschläge vom 09. September 2001 sind auf der bronzenen Umrandung der Reflecting Pools verewigt, ebenso wie die Namen der 6 Verstorbenen des Attentats von 1993, als in der Tiefgarage des WTC eine Bombe gezündet wurde. Es ist schon recht bedrückend an diesen Pools zu stehen und die ganzen Namen zu lesen.
Von einem Metallgestell gestützt steht der „Survivor Tree“.Der Baum, der um 1970 gepflanzt wurde, hat den Anschlag überlebt. und wurde hier 2010 wieder eingepflanzt. Er muss jedoch noch gestützt werden, bis die Wurzeln sich wieder richtig im Boden verankert haben.
Einen Blick auf die übrige Baustelle hat man aber nicht mehr. Mittlerweile ist es richtig warm geworden und wir überlegen auf einer Bank im Schatten, was wir als nächstes machen.








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