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4 Tag: Atlanta - Macon - Savannah

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8. November '01

Natürlich waren wir, wie üblich, schon um 6 Uhr morgens wieder auf den Beinen. Dieses Mal frühstückten wir im Hotel, um zumindest ein wenig Kohle einzusparen.

Nichtsdestotrotz kamen wir erst gegen 9 Uhr vom Motel weg. Nach rund 2 Stunden kamen wir an unserem ersten Stop an. Das Ocumoglee National Monument in Macon, Georgia.

Dabei handelt es sich um eine Art Freilichtmuseum mit teils restaurierten, teils nachgebauten Indianerunterkünften. Zelte darf man dort aber nicht erwarten - nein, es ist noch "primitiver". Bei der einen restaurierten Geschichte kann man eine Art unterirdischer Versammlungsraum, den die dort ansässigen Indianer für wichtige Unterredungen benutzt haben, besichtigen.

Der Rest des Geländes besteht allerdings "nur" aus Hügeln, auf denen Gottesdienste oder besser gesagt Rituale abgehalten wurden oder die einfach zur Bestattung von Toten diente. Richtig interessant ist eigentlich nur der Nachbau dieses unterirdischen Versammlungsraumes. Den Rest betrachteten wir nur als ausgedehnen Spaziergang.

Wenn man das gesamte Gelände erkunden will, sollte man so ca. 2 Stunden einkalkulieren. Für die wichtigsten Dinge (Film im Visitor Center sowie der "Nachau") dürften ca. 45 Minuten genügen.

Ein wenig gestört haben uns dort lediglich die vielen Grundschüler, die anscheinend im Rahmen des "Heimat- und Sachkunde"-Unterrichts einen Ausflug dorthin unternahmen.

Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Savannah, eine Stadt mit sowas wie einer Art von Altstadt.

Gegen 16 Uhr kamen wir an dem Motel Baymont Inn an. Bei Baymont Inn handelt es sich um eine Art "Upgrade" der ehemaligen Kette Budgetel. Man versucht nun mit dem neuen Namen und den restaurierten Häusern die Mittelklasse sowie den Geschäftsreisenden anzusprechen. Und das gelingt auch! Wir waren beide sehr angetan von dem Zimmer (siehe auch Fotos). Baymont Inns sind also echt einen Tipp wert!

Darüberhinaus finden wir es auch gut, dass sich die Türen "innen" befinden und man somit nicht direkt der Öffentlichkeit ausgesetzt ist, wie das bei den meisten Motels der Fall ist. Irgendwie fühlt man sich so etwas besser aufgehoben und von der Straße "abgeschirmt".

Kurz vor Sonnenuntergang konnten wir es gerade noch managen, uns die River Street von Savannah anzusehen. Zugegeben, ein rein touristischer Part dieser Stadt. Aber viel hat meiner Ansicht nach Savannah eh nicht zu bieten.

Auf der Fahrt vom Motel in die Altstadt hat uns GPS dann noch durch ein paar Ghettos gelotst, so dass es sogar mir ein wenig Bange geworden ist. So eine heruntergekommene Gegend (Montgomery Street Richtung Altstadt) habe ich nur einmal in New Orleans gesehen. Trotzdem hat GPS heute wirklich einen guten Job getan. Es scheint fast so, als ob ich mir an die Anweisungen und der Abstand von angekündiger Abbiegung und "realen Abbiegen" gewöhne und einzuschätzen lerne.

Trotzdem finde ich es nicht gut, dass manche Anweisungen einfach nicht korrekt sind, da beispielsweise die Straßen geändert wurden. So hatte das System beispielsweise versucht, uns durch eine Einbahnstraße in entgegengesetzer Richtung durchzujagen. Auch die Datenbanken bezüglich der Hotels sind leider nicht auf dem aktuellen Stand. Unser Motel in Savannah mussten wir beispielsweise noch unter dem alten Namen suchen: Budgetel Inn.

Nachdem wir also noch ein wenig an der River Street rumgeschlendert sind, ging's dann zum Abendessen ins "Bennigan's", mit einer unserer Lieblingsadressen, wenn es um's Abendessen geht.

1 Comments On This Entry

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49er Symbol

27.01.10 - 13:06
Ich bin's wieder.

Natürlich ist der River Front Walk (River Street) "touristisch" erschlossen :yeah: , aber bei uns hatte das mit all den Straßenkünstlern und Musikern schon fast Mittelmeerflair. O.K., wir waren im Mai und hatten fast 30°C.

Viel Spaß weiter

Thomas
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