Obamas Rede zur Lage der Nation - "State of the Union"
Posted by enterprise66,
25 January 2012
·
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In seiner Rede sprach der US-Präsident immer wieder von sozialer Gerechtigkeit, bei den Republikanern wurde dies allerdings als ein Aufruf zum Klassenkampf verstanden. Obama kündigte am Dienstagabend höhere Steuern für Millionäre, Hilfen für Hausbesitzer in Nöten und bessere Bildungschancen an. Die USA müssten ein Land bleiben, in dem „jeder eine faire Chance erhält, jeder seinen fairen Beitrag leistet und jeder sich an dieselben Regeln hält.“
Das Grundmotiv seiner Rede: Fairness. Und es ist das Grundmotiv seines heraufziehenden Wahlkampfs.
Gut acht Monate vor den Präsidentschaftswahlen gilt die Rede als Startschuss für den Wahlkampf, als Signal an den Multimillionär Mitt Romney, der für die Republikaner ins Rennen gehen möchte. Bedrängt von seinem schärfsten Konkurrenten Newt Gingrich hatte Romney am Montag seine Steuererklärung offengelegt. Danach verdiente er in den letzten zwei Jahren rund 43 Millionen Dollar (33 Millionen Euro), musste dafür aber nur den Mini-Steuersatz von 15 Prozent zahlen.
Bürger mit einem Jahreseinkommen von mehr als einer Million Dollar (gut 768 000 Euro) sollen demnach dann bald einen Mindestsatz von 30 Prozent zahlen. Ein Viertel aller US-Millionäre zahlten niedrigere Steuersätze als Millionen Bürger in der Mittelschicht. „Die Amerikaner wissen, dass das nicht richtig ist.“ Gleichzeitig kündigte Obama zahlreiche Maßnahmen zur Belebung der schwachen amerikanischen Wirtschaft an.
Die Republikaner Romney und Gingrich werfen dem Demokraten Obama seit Wochen vor, mit einer „sozialistischen“ Politik die freien Märkte anzugreifen und die Wirtschaft zu schwächen.
Im außenpolitischen Redeteil hob Obama unter anderem die Schwächung der Terrororganisation El Kaida und das Ende des US-Einsatzes im Irak hervor. Er bekräftigte, dass Amerika entschlossen sei, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Eine friedliche Lösung sei aus seiner Sicht aber noch möglich.
Der Wahlkampf ist also längst in vollem Gange. Jetzt müssen sich die Republikaner nur noch auf einen Kandidaten einigen.
Das Grundmotiv seiner Rede: Fairness. Und es ist das Grundmotiv seines heraufziehenden Wahlkampfs.
Gut acht Monate vor den Präsidentschaftswahlen gilt die Rede als Startschuss für den Wahlkampf, als Signal an den Multimillionär Mitt Romney, der für die Republikaner ins Rennen gehen möchte. Bedrängt von seinem schärfsten Konkurrenten Newt Gingrich hatte Romney am Montag seine Steuererklärung offengelegt. Danach verdiente er in den letzten zwei Jahren rund 43 Millionen Dollar (33 Millionen Euro), musste dafür aber nur den Mini-Steuersatz von 15 Prozent zahlen.
Bürger mit einem Jahreseinkommen von mehr als einer Million Dollar (gut 768 000 Euro) sollen demnach dann bald einen Mindestsatz von 30 Prozent zahlen. Ein Viertel aller US-Millionäre zahlten niedrigere Steuersätze als Millionen Bürger in der Mittelschicht. „Die Amerikaner wissen, dass das nicht richtig ist.“ Gleichzeitig kündigte Obama zahlreiche Maßnahmen zur Belebung der schwachen amerikanischen Wirtschaft an.
Die Republikaner Romney und Gingrich werfen dem Demokraten Obama seit Wochen vor, mit einer „sozialistischen“ Politik die freien Märkte anzugreifen und die Wirtschaft zu schwächen.
Im außenpolitischen Redeteil hob Obama unter anderem die Schwächung der Terrororganisation El Kaida und das Ende des US-Einsatzes im Irak hervor. Er bekräftigte, dass Amerika entschlossen sei, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Eine friedliche Lösung sei aus seiner Sicht aber noch möglich.
Der Wahlkampf ist also längst in vollem Gange. Jetzt müssen sich die Republikaner nur noch auf einen Kandidaten einigen.















